Hülsenfrüchte-Curry mit Kokosmilch, Erdnusscreme, Gemüse & rotem Reis

Hülsenfrüchte-Curry mit Kokosmilch, Erdnusscreme, Gemüse & rotem Reis

Ich habe ein neues Lieblingsgericht. Dieses Hülsenfrüchte-Curry ist geschmacklich ein ganz großer Hit und für mich der Inbegriff von „Soul Food“. Es hat durch die Kokosmilch, Erdnusscreme und Tomatenstücke eine cremige Konsistenz, wärmt gut durch und riecht nach Aromen aus 1001 Nacht. Dazu passt z.B. Zwiebelbaguette.

Zutaten (für 6–8 Portionen)

250 g getrocknete, bunte Hülsenfrüchte (Grüne Erbsen, Rote Linsen, Linsen du Puy, Kidney Bohnen, Weiße Bohnen, Azuki Bohnen) | 3 Karotten | 150 g roter Reis | Rapsöl | Butterflöckchen | 2 rote Zwiebeln | 600 ml Gemüsebrühe | 4 dünne Scheiben frischer Ingwer | 400 ml Kokosmilch | 250 g geschälte Tomaten (Dose, mit Tomatensoße) | 3 rohe Tomaten | 4 EL Erdnusscreme (fein) | Salz | schwarzer Pfeffer | getrocknete Gewürze (Kurkuma, Curry, Kardamom, Zimt, Chili, Kreuzkümmel, Paprika) | frischer Schnittlauch

Zubereitung

Zuerst die Hülsenfrüchte für mindestens 12 Stunden in kaltem Wasser einweichen, am besten über Nacht. Danach die Hülsenfrüchte gut abtropfen lassen.

Tomaten in mundgerechte Stücke zerteilen. Karotten schälen, halbieren, in dünne Scheiben schneiden und in kochendem Wasser halbfertig garen. Den Reis nach Packungsanleitung ebenfalls garen bis er noch gut bissfest ist, danach abseihen. Alles erstmal beiseitestellen.

Butterflocken und Rapsöl in einem großen, hohen Topf heiß werden lassen. Klein geschnittene Zwiebel und gewürfelten Ingwer hineingeben und andünsten lassen. Jetzt Hülsenfrüchte hinzugeben und mit Gemüsebrühe aufgießen. Alles für zirka 50 Minuten köcheln lassen. Zwischendrin umrühren.

Im Anschluss Kokosmilch und Erdnusscreme einrühren und auflösen lassen. Karotten, Tomatenstücke und Reis einrühren und mit Salz, Pfeffer sowie getrockneten Gewürzen gründlich abschmecken. Das Ganze für weitere 35 Minuten köcheln lassen. Hin und wieder umrühren.

Zum Schluss auf Teller verteilen, mit frischem Schnittlauch anrichten und Zwiebelbaguettescheiben dazu servieren.

1 Tag & 1 Nacht in Mykonos-Stadt (Griechenland)

1 Tag & 1 Nacht in Mykonos-Stadt (Griechenland)

Im letzten Oktober habe ich wieder als Redakteurin für Bordmedien auf einem der AIDA-Kreuzfahrtschiffe gearbeitet, genauer gesagt auf AIDAaura. Gegen Ende des Monats lag das Schiff, welches eher zu den kleineren der Flotte zählt (mit über 1200 Gästen an Bord), für 1 1/2 Tage am Liegeplatz „Tourlos Pier – Mykonos New Port“ in Mykonos-Stadt. Mykonos ist eine griechische Insel, die zu den Kykladen im Ägäischen Meer gehört. Ich nutzte die Chance und war zu Fuß in der hübschen Stadt unterwegs – für ein paar Stunden am Tag und schließlich zum Abendessen mit Kollegen nochmal spät abends. Diese wunderhübschen Schnappschüsse habe ich dabei eingefangen. Sie enthalten eine Menge typisch griechischer Motive und leckeres Essen.

Das untere Bild zeigt mitten auf die Pier im Hafen von Mykonos-Stadt und wurde von Deck 6 des Schiffes gemacht.

Unten: Direkt an der Pier. Blick von einem der oberen Decks
Unten: Direkt an der Pier. Blick von einem der oberen Decks.

Immer noch im Hafen von Mykonos. Ein kostenpflichtiger Bus-Shuttle beförderte Passagiere und auch Crew-Mitglieder ins Stadtzentrum. Die Fahrt dauerte nur wenige Minuten.

Im Hafen von Mykonos
Im Hafen von Mykonos.

Strahlend türkis-blaues Wasser. Welcome Greece!

Mitten in der Stadt gab es kleine, übersichtliche Strandabschnitte.

Typisch weiße Häuserfassaden mit blauen Fenstern, Türen und sonstigen Deko-Elementen reihen sich am Hang auf. Dazwischen türmen sich Palmen und einzelne Spitzdächer auf und sogar eine Windmühle ist zu entdecken.

Überall zwischen den kleinen Häuschen finden sich immer wieder kleine Gotteshäuser, so z.B. auch direkt am Wasser. Eine hübsche leuchtblaue Kuppel und Kreuze zieren die Kirche. Schnieke fand ich auch die kleinen, blauen Bänke, die sich um das Gebäude schlängeln.

Mitten in der Stadt stand diese Statue von Manto Mavrogenous. Sie gilt in Griechenland als Heldin, weil sie mit in den Kampf für die griechische Unabhängigkeit gezogen ist. Sie wurde im Jahr 1796 in Triest/Italien geboren und soll sehr schön gewesen sein. Sie wird auch gern mit der französischen Nationalheldin Jeanne D’Arc auf eine Stufe gestellt. Auf diesem Platz verpasste man ihr ein Denkmal.

Oben: Statue von Manto Mavrogenous. Unten: Wer genau hinschaut, entdeckt eine süße Windmühle
Oben: Statue von Manto Mavrogenous. Unten: Wer genau hinschaut, entdeckt eine süße Windmühle.

Ich liebe das Meer und genieße, wenn mir die salzige Luft um die Nase weht, die Möwen schreien und die Wellen sacht am Strandufer rauschen. Es war leicht bewölkt bei 18 Grad °C.

Man konnte sehr viele maritime Fotomotive auf Mykonos finden, besonders vor der bewohnten Hang-Kulisse mit den zahlreichen Booten davor.

Ich machte eine wunderbaren Spaziergang durch die schmalen Gassen, an etlichen Kirchen vorbei …

… und fand schließlich ein köstliches Mittagessen in der kleinen Gaststätte „Trio Bambini“ in der Straße Enoplon Dinameon, die neben Eis, Frozen Yogurt und Säften auch Omelettes, süße oder herzhafte Crêpes, Waffeln und Sandwiches anbot. Ich entschied mich für Crêpe mit u.a. Ei und Tomaten und einen kalten Aloe-Vera-Drink. Letzteres war mir neu und eine Erfahrung wert. Zu guter Letzt gönnte ich mir noch einen Espresso.

Die kleinen Gässchen waren besonders hübsch anzusehen und boten allerlei neckischer Accessoires, wie beispielsweise schicken Holztüren, Lämpchen, Blumentöpfen, bunten Treppengeländern und so weiter. Blau-weiße Farben waren vorherrschend, es gab jedoch auch vereinzelt rot-weiße Gebäude. Und natürlich durften die kleinen Kirchenhäuschen nicht fehlen.

Es sitzt sich immer wieder schön am Wasser.

Von diesem kleinen Hügel (den ich über hohe Treppen erreicht habe) hatte man eine gute Sicht von oben. Auch eine Kirche stand dort gut versteckt.

An diesem kurzen Strandabschnitt schien es genug Vogelfutter zu geben, denn die vielen Tauben konnte man gar nicht alle zählen. Die Bootkulisse ist mal wieder toll.

Von den Spaziergängen inmitten der schmalen Gassen konnte ich ebenfalls nicht genug bekommen. Hier und dort fand sich auch die eine oder andere kleine Pension für Urlaubsgäste.

Diesen hübschen Knautschball mit griechischen Eseln darauf habe ich in einem Geschäft mitgenommen – als Mitbringsel für meinen kleinen Neffen. Im Geschäft „Matsouka – le chocolat – the home of dry nuts, mykonos delights & greek baklava“ im Viertel Manto Mavrogenous Square fand ich zudem tolles Nougat und Sesam-Riegel. Herrlich! Einige der Leckereien erinnerten mich stark an meine Aufenthalte in der Türkei.

Nach ein paar Stunden, die ich mir Zeit für persönliche Erkundungen in der Stadt Mykonos nahm, musste ich erstmal wieder mit dem Bus zurück zum Schiff fahren. An diesem Tag lag noch jede Menge Arbeit im Büro an. Am Abend bin ich dann nach getaner Arbeit mit ein paar Kollegen erneut an Land gegangen – nämich zum Abendessen.

Unten: Schicke Wimpel-Verzierungen zogen sich quer durch die Stadt. Hier ist auch wieder eine Kirche mit offenem Glockenwerk zu sehen. Häufig waren an den Glocken bloß lange Stricke befestigt, die bis auf den Boden hingen zum manuellen Läuten der Glocken. Das war urig!
Unten: Schicke Wimpel-Verzierungen zogen sich quer durch die Stadt. Hier ist auch wieder eine Kirche mit offenem Glockenwerk zu sehen. Häufig waren an den Glocken bloß lange Stricke befestigt, die bis auf den Boden hingen zum manuellen Läuten der Glocken. Das war urig!

Nach einem nächtlichen Spaziergang fanden wir ein hübsches Restaurant namens „Alegro“ und kehrten ein. Wir schafften es gerade noch trockenen Fußes hinein, denn wir wurden unterwegs ganz plötzlich von einem heftigen Regenschauer überrascht.

Das Innere des Restaurants war sehr gemütlich eingerichtet. Mit viel Holz, dicken Kissen, Trockenblumen und Lichtspielen. Und, wenn man in Griechenland zu Gast ist, dann gehört auch ein richtiger Ouzo dazu, mit dem wir feierlich angestoßen haben. Es war ein schöner Abend in geselliger Runde.

Unten: Köstlicher Ouzo in fröhlicher Runde

Unten: Köstlicher Ouzo in fröhlicher Runde. Beim Essen hatte ich mich für eine vegetarische Pastete mit Spinat und Ricotta entschieden. Die schmeckte köstlich, wärmte schön und der Blätterteig knackte herrlich. Dazu gab es etwas Salat. Als Dessert teilten wir uns zu dritt eine „Pavlova“ – das ist eine Torte, die aus frischen Früchten, Soße, gekühltem Sahne-Joghurt und knusprigem Baiser besteht.

Mein kurzer Aufenthalt in Mykonos-Stadt hat mir einen sehr positiven Einblick in die griechische Lebens- und Genusswelt geschenkt. Privat hätte ich mich wohl eher nicht für eine Griechenland-Reise entschieden, umso dankbarer bin ich für diese wertvollen Stunden. Die Häuser mit ihren blauen Fenstern und Türen, die auffällig kleinen und spartanisch eingerichteten Kirchenhäuser, die Häfen mit ihren kleinen Fischerbooten sowie die Leckereien, die ich in Restaurants, Kneipen, Eisdielen und Bäckereien sehen und teilweise auch probieren konnte, waren sehr ansehnlich zurechtgemacht und sogar schmackhaft. Ein dickes Plus! Sollte ich in Zukunft mal die Gelegenheit haben, noch länger auf der Insel Mykonos zu verweilen, würde ich das ruhigen Gewissens und mit großer Vorfreude tun!

Oliven-Tapenade

Oliven-Tapenade

Diese schnelle Oliven-Tapenade passt super auf’s Brot und zu einem sommertauglichen Antipasti-Abend unter freiem Himmel. Sie schmeckt mediterran und leicht salzig-würzig.

Zutaten (für 6–8 Portionen)

125 g schwarze Oliven | 125 g grüne Oliven | 75 g Kapern | 4 Sardellenfilets | 2 kleine Knoblauchzehen | 2 EL Olivenöl | Saft von einer halben Zitrone | getrockneter Majoran

Zubereitung

Oliven, Kapern und Sardellenfilets gut abtropfen lassen und in ein hohes Gefäß geben. Knoblauch, Olivenöl, Zitronensaft und Majoran hinzufügen und mit dem Stabmixer pürieren. Mit Zitronensaft abschmecken. Auf’s Brot streichen und genießen.