Road Town auf der Insel Tortola (British Virgin Islands, Karibik)

Wie versprochen, melde ich mich von AIDAprima zurück, um noch ein paar Reisebeiträge aus meinem vergangenen Einsatz auf dem Kreuzfahrtschiff AIDAluna nachzuholen. Ich möchte auch nicht lange drumherum reden, sondern fange gleich an mit Road Town auf der Insel Tortola.

Tortola ist mit rund 19 Kilometern Länge und 5 Kilometern Breite die größte Insel der Britischen Jungferninseln. AIDAluna lag in der ersten Jahreshälfte alle zwei Wochen am Hafenliegeplatz “Cruise Pier” der Hauptstadt Road Town, wo ich immerhin zweimal auf Landgang war. Und wie soll ich es anders beschreiben?! Es war bombiges Sommerwetter und dort traumhaft schön! Schaut her:

Vom Hafen aus gesehen, waren die Wege zu den Stränden doch recht weit weg, sodass ich zuerst mit einem Taxi ganze 40 Minuten fahren musste. Es ging über Stock und Stein, manchmal musste ich mich sogar fest an meinen Sitz klammern, um nicht im Auto hin- und hergeschleudert zu werden. Ob man wirklich angeschnallt ist, interessiert dort keinen. Tortola ist sehr hügelig und überall blitzte auf der Fahrt zum Strand das Meer mit seinen azurblauen Wellen hindurch. Es war wie in einem Reisekatalog! Der Strand, zu dem ich gemeinsam mit zwei Kollegen fuhr, nannte sich “Long Bay Beach” und es war ein hübsches Fleckchen Erde:

Oben: der Blick aus dem Taxi hinunter auf den Strand, an welchem wir in ein paar Minuten ankommen sollten. Unten: ein typisches Touristen-Taxi, das Gäste vom Schiff abholte oder wieder dorthin zurück beförderte

Oben: der Blick aus dem Taxi hinunter auf den Strand, an welchem wir in ein paar Minuten ankommen sollten. Unten: ein typisches Touristen-Taxi, das Gäste vom Schiff abholte oder wieder dorthin zurück beförderte.

Endlich am Sandstrand angekommen. Es gab, wie das Schild sagen möchte, keinen Bademeister oder besser “Life Guard” an diesem Strandabschnitt. Man war demnach ganz sich selbst überlassen und konnte endlos im Wasser entlang waten.

Meine ersten Schritte im Sand

Meine ersten Schritte im Sand.

Am beeindruckendsten waren für mich die riesigen Kormorane, die überall über dem seichten Wasser kreisten und sich alle paar Minuten senkrecht ins Wasser herabstürzten, um kleine Fische zu fangen. Hin und wieder fiel einer direkt neben mir ins Wasser und, weil sie so groß waren, war mir doch etwas mulmig zumute. Jedoch hatten die Tiere nie jemanden angegriffen und sie nahmen keinerlei Notiz von etwaigen Badegästen. Sie waren auch keinesfalls scheu, sondern lediglich an ihrem Beutefang interessiert.

Kormorane fliegen das flache Meerwasser ab, immer auf der Suche nach Futter

Kormorane fliegen das flache Meerwasser ab, immer auf der Suche nach Futter.

Für eine Stunde konnte ich mich gut entspannen, auf meinem Liegestuhl lümmeln und zwischendrin schwimmen gehen. Das Wasser war nicht sehr kalt und überall konnte man kleine oder auch lange, dünne in der Sonne glitzernde Fische beobachten.

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Weil die Karibik vor Palmen nur so wimmelt, lagen an den Stränden zahlreiche Kokosnüsse umher, die gleichzeitig ein schönes Fotomotiv ergaben.

Es ist so traumhaft schön!

Es ist so traumhaft schön!

Direkt an unserem Strandabschnitt gab es eine kleine, aber feine Strand-Gaststätte, in der ich mir einen saftigen Cheeseburger mit Pommes bestellte. Ich kam mir vor wie in einem US-amerikanischen Burgerschuppen, nur eben unter freiem Himmel mit salziger Seeluft und wunderbarem Ausblick auf das blaue, rauschende Meer.

Köstliches Essen mit toller Sicht auf die See!

Köstliches Essen mit toller Sicht auf die See!

Bei einem so perfekten Landschaftsmotiv waren persönliche Fotos absolut Pflicht. Ich drückte also meinem Kollegen aus unserem Media-Team meine Kamera in die Hand und zum Glück wusste er sehr gut damit umzugehen. Ich finde diese auf die Schnelle entstandenen Fotos sehr gelungen!

Ich. Der Strand war endlos lang und viele Besucher gab es an diesem Tag auch nicht. Ob das dort so üblich ist, weiß ich nicht

Ich. Der Strand war endlos lang und viele Besucher gab es an diesem Tag auch nicht. Ob das dort so üblich ist, weiß ich nicht.

Jump! Jump! Jump!

Noch mehr Selbstversuche :-)

Noch mehr Selbstversuche :-)

Tortola ist landschaftlich so schön, dass ich sehr gern länger dort geblieben wäre. Vielleicht ist es doch lohnenswert, den privaten Urlaub mal in die Karibik zu verlegen!

Ein letztes Mal mit den nackten Füßen im Sand rumstaksen und das Kribbeln der sanften Wellen spüren, bevor es zurück auf's Schiff geht. Es war eine wunderbare Zeit!

Ein letztes Mal mit den nackten Füßen im Sand rumstaksen und das Kribbeln der sanften Wellen spüren, bevor es zurück auf’s Schiff geht. Es war eine wunderbare Zeit!

Direkt gegenüber von AIDAluna lag das Schiff “Norwegian Escape” von der Reederei “Norwegian Cruise Line” mit Sitz in Miami/Florida (USA). Es ist ebenfalls sehr schick und bunt angemalt.

Das Schiff "Norwegian Escape"

Das Schiff “Norwegian Escape”.

 

Fazit

Der Strand von “Long Bay Beach” in Tortola war atemberaubend schön. Karibisch-maritime Flora von seiner schönsten und auch sehr natürlichen Seite. Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung und hätte gern noch viel mehr davon gehabt. Am liebsten hätte ich mir auch eine Palme mit Kokosnüssen in den Koffer gepackt. Eine tolle Erfahrung!

Ich bin dann mal (wieder) weg: 5 Monate auf AIDAprima

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Seit zwei Tagen hat mich die See wieder. So schnell vergehen 8 Wochen Urlaub. Es ist jedes Mal auf’s Neue erstaunlich, wie schnell die Zeit verrinnt. Bis voraussichtlich Mitte Dezember werde ich auf AIDAprima durch die Nordsee und den Ärmelkanal mit Häfen in Frankreich, England, Belgien, den Niederlanden und Deutschland reisen und als Redakteurin für Bordmedien arbeiten. Eine ähnliche Route bin ich bereits im vergangenen Jahr gefahren. Ich bin sehr gespannt, wie das riesengroße und neue Flaggschiff von AIDA ist und, was es Großartiges zu entdecken gibt. Ich melde mich wieder von unterwegs. Adieu!

Lasagne mit Hackklops, Ei und Tomate

Mein Papa kocht leidenschaftlich gern Lasagne und die letzte lag schon wieder viel zu lang zurück. Und weil ich vom “Meister” lernen wollte, hatten wir vor Kurzem gemeinsam nach seinem Rezept gekocht :-)

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Zutaten (für 5 bis 6 Portionen und eine Auflaufform à 30 x 20 cm)

4 x 4 Lasagneplatten (für 4 Nudelschichten) | 600 g passierte Tomaten | 1 EL Tomatenmark | 2 frische, große Tomaten | 50 ml Tomatensaft | 2 Eier (hart gekocht) | 1 Zwiebel | 2 Knoblauchzehen | 1 Stück Ingwer | Alba-Öl | Salz | bunter Pfeffer | eine Prise Zucker | 2 mittlere Hackklöpse | getrockneten Oregano | getrockneter Basilikum | 250 g Mozzarella | 250 g geriebener Emmentaler

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Zubereitung

Zuerst passierte Tomaten in einem Topf erwärmen. Mit Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum und Zucker abschmecken. In einer heißen Pfanne mit Alba-Öl klein geschnittene Zwiebel, Knoblauch und Ingwer anschwitzen. Mit Zucker karamellisieren und zusammen mit Tomatenmark gründlich verrühren. Das Ganze zur Tomaten-Gewürz-Soße geben. Tomatensaft hinzufügen und kurz aufkochen. Den Topf erstmal beiseitestellen.

Hackklöpse, frische Tomaten, Eier sowie Mozzarella in Scheiben schneiden. Aufflaufform leicht einfetten.

Nun 4 Lasagneplatten für zirka 2 Minuten in heißem, gesalzenem Wasser vorkochen (für die 1. Nudelschicht) und in die Auflaufform legen. Eine Kelle der vorbereiteten Soße darübergeben und gleichmäßig verstreichen. Als Nächstes Hackklopsscheiben drüber verteilen und erneut 1/2 Kelle der Soße darüberstreichen.

Nun wieder 4 Lasagneplatten vorkochen (für die 2. Nudelschicht) und über die Soße legen. Es folgen die Mozzarella-Scheiben und erneut 1/2 Kelle Soße.

Jetzt kommt die nächste Schicht mit Lasagneplatten (3. Nudelschicht), wobei wiederum 4 Platten vorgekocht und geschichtet werden. Es folgt wieder 1/2 Kelle Soße sowie Eier- und Tomatenscheiben im Wechsel nebeneinander.

Zum Schluss werden 4 weitere vorgekochte Lasagneplatten darübergelegt (4. Nudelschicht). Die restliche Soße darüber verteilen und den geriebenen Käse als oberste Schicht verstreuen. Alles pfeffern und für rund 25 Minuten bei 180 °C Umluft in den Ofen (mittlere Schiene) tun. Anschließend für zusätzliche 5 Minuten den Grill im Ofen einschalten.

Dazu gab es frischen Salat und frische Erdbeeren. Yummy!

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Rezept meiner Großeltern: Eier im Glas

Vor ein paar Tagen hatte ich meine lieben Großeltern besucht. Und weil sie schon seit vielen Jahren von ihren heiß geliebten Eiern im Glas schwärmen, bereiteten mein Opa und ich kurzerhand gemeinsam diese Köstlichkeit zu. Leider wird das Essen in zahlreichen Hotels und Restaurants nicht mehr angeboten. Eier im Glas passen ideal zum Frühstück und, obwohl sie nicht unbedingt appetitlich aussehen, machen sie doch sehr schön satt.

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Zutaten (für 1 Portion)

2 Eier | Tomatenmark | Maggi | Senf | Salz | schwarzer Pfeffer | Paprikagewürz

Zubereitung

Zunächst Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Zwei Eier an der Unterseite anstechen und für 3 Minuten kochen. Danach kurz mit kaltem Wasser abschrecken und etwas abkühlen lassen. Mit einem Messer die oberen Deckel der Eier aufschneiden und mit einem kleinen Löffel Eiweiß sowie Eidotter herauskratzen, anschließend in ein Glas geben.

Je nach persönlichem Geschmack würzen: mit einer Prise Salz, Pfeffer, Maggi, Senf, Tomatenmark sowie Paprikapulver. Zum Schluss vorsichtig umrühren und genießen. Köstlich!

Rote Quinoa mit Tomaten, Ziegenrahmkäse und Walnüssen

Seit ich vor Kurzem Quinoa ausprobiert habe, muss ich sagen, dass ich dieses nussige Korn der Inkas sehr gern mag. Es wird nach dem Köcheln nicht so weich wie z.B. Couscous und schmeckt allein mit einer Prise Salz schön kräftig. Zusammen mit Walnüssen, Kürbiskernen, Tomaten und Ziegenrahmkäse sättigt es lang anhaltend. Beim nächsten Mal möchte ich zur Abwechslung schwarzen Quinoa testen.

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Zutaten (für 3 Personen)

Die Hauptzutaten

150 g Rote Quinoa | 375 ml Wasser (= 2 1/2 mal der Quinoa-Menge) | eine Prise Salz | 150 g Ziegenrahmkäse (Kräuter, extra mild) | 6 kleine Tomaten | 80 g gehackte Walnüsse | 2 EL Kürbiskerne | frische Pfefferminze

Für das Dressing

Oliven-Öl und Zitronensaft nach Belieben | eine Prise Salz | schwarzer Pfeffer

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Zubereitung

Im ersten Schritt den Roten Quinoa zubereiten. Dafür 375 ml Wasser mit einer Prise Salz im Topf zum Kochen bringen. Quinoa hinzugeben und für etwa 15 Minuten leicht köcheln, bis das Wasser ganz aufgenommen wurde. Zwischendurch immer mal wieder umrühren.

Nebenbei Walnüsse hacken und zusammen mit den Kürbiskernen in einer Pfanne (ohne Öl) anrösten. Danach erstmal zur Seite stellen.

Frische Pfefferminze abwaschen, trocken schütteln und grob hacken.

Tomaten ebenfalls unter fließendem Wasser säubern, die grünen Strunken entfernen und in Scheiben schneiden.

Für das Dressing Oliven-Öl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer nach geschmacklichem Belieben gut miteinander verrühren.

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Jetzt Quinoa, Tomatenscheiben, Walnüsse, Kürbiskerne und Pfefferminze gründlich vermischen und das Dressing darübergeben. Vor dem Servieren nochmal durchrühren und jeweils zwei Kleckse Ziegenrahmkäse draufsetzen. Fertig!

Reis-Hähnchen-Salat mit Mango-Dressing

In der vergangenen Woche war ich bei meinem Schwesterherz vom Blog I Food zu Besuch und nach langer Zeit hatten wir die Gelegenheit genutzt, endlich mal wieder gemeinsam zu kochen. Durch das Mango-Dressing schmeckt der Salat außergewöhnlich fruchtig. Er passt außerdem in die asiatische Küche. Sehr schmackig!

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Zutaten (für 4 Portionen)

2 Beutel Natur-Reis (= 250 g) | Salz | 1 Mini-Romana-Salatkopf | ein paar Blätter Eisbergsalat | 600 g Hähnchenbrustfilets | 5 EL Soja-Soße | 2 EL Honig | Raps-Öl | 3 Frühlingszwiebeln | 2 Mangos (reif) | 1 kleines Stück Ingwer | etwas Zitronensaft | schwarzer Pfeffer

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Zubereitung

Zunächst den Reis nach Packungsanleitung mit einer Prise Salz gar köcheln, aus dem Topf nehmen, abtropfen und abkühlen lassen.

Romana- sowie Eisberg-Salat abwaschen, trocken schütteln und in Stücke reißen.

Jetzt die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Die Hähnchenbrustfilets mit Soja-Soße und Honig vermischen und abgedeckt für zirka 1 Stunde im Kühlschrank marinieren. Das Fleisch im Anschluss in einer Pfanne mit Raps-Öl beidseitig anbraten. Die Frühlingszwiebeln hinzufügen und kurz mitgaren. Nun die Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Würfel zerteilen.

Für das Mango-Dressing das Mangofleisch vom Stein schneiden und in eine hohe Schüssel füllen. Den Ingwer mit einer Reibe klein raspeln und mit dem Zitronensaft zum Mangofleisch geben. Alles gründlich pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun Reis, Salat, Hähnchenfleisch, Frühlingszwiebeln, Soja-Soße und Mango-Dressing in eine große Schüssel umfüllen und alles gut miteinander vermischen. Njam njam! Dazu gab es frisches Brot.

Heidelbeer-Parfait

Gerade erst hat die Heidelbeer-Saison begonnen. Und weil ich nur noch drei Tage Urlaub habe, wollte ich zumindest noch ein Parfait von den süß-säuerlichen Beeren zubereiten. Es geht schnell, einfach und schmeckt nach Sommer. Ich hatte das Eis auf einen Spiegel aus Vanillejoghurt gebettet.

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Zutaten (für 4 Personen)

Für das Parfait

250 g frische Heidelbeeren | 80 g Puderzucker | 2 Eigelb | 1 Pck. Vanillin | 200 ml Milch | 200 ml süße Sahne

Zum Verzieren

frische Heidelbeeren | frische Zitronenmelisse | evtl. Vanillejoghurt

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Zubereitung

Zuerst Heidelbeeren gründlich abspülen und trocknen. Die Beeren mit 30 g Puderzucker pürieren und kurz im Kochtopf aufkochen. Abkühlen lassen.

Nun die Eigelbe mit den restlichen 50 g Puderzucker sowie Vanillin schaumig rühren. Anschließend die pürierten Beeren und die Milch hinzufügen. Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Als Nächstes die Masse in eine verschließbare Plastikdose füllen und im Gefrierfach kalt stellen. In den nächsten zwei Stunden alle 30 Minuten umrühren und über Nacht im Tiefkühlfach frieren lassen (ich besitze nämlich keine Eismaschine ^^). Vor dem Verzehr gegebenenfalls noch mit frischen Heidelbeeren und Zitronenmelisse garnieren.


Quelle: Inspiriert und abgewandelt von der Zeitschrift “LandIdee – Land erleben und genießen”, Juli & August 2016, Nr. 4, S. 52

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

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