Mini-Gugls „Apfel-Zitrone-Mandel“

Mini-Gugls „Apfel-Zitrone-Mandel“

Während meiner Studienzeit habe ich das Buch „Feine Kuchenpralinen – Süße Backideen für kleine Gugelhupfe“ geschenkt bekommen. Darin enthalten war auch gleich eine Silikonform für 18 Mini-Gugls. Die Rezeptmengen sind perfekt auf die Form geeicht und garantieren ein gutes Backergebnis. Und weil ich schon länger keine kleinen Gugls mehr gebacken habe, war es mal wieder an der Zeit. Die süßen Küchlein passen perfekt zur gemütlichen Kaffeetafel am Wochenende und sind mit einem Happs im Mund.

Zutaten (für 18 Mini-Gugls)

1 Ei | 50 g Puderzucker | 1 Prise Vanillepulver | 50 g weiche Butter | 1 Prise Salz | 100 g Mehl | 50 ml Hafer-Drink | Abrieb von 1/2 Bio-Zitrone | 1 mittelgroßer Apfel (100 g) | 25 g Mandeln | etwas Sonnenblumenöl und Mehl für die Silikonform

Zubereitung

Alle Zutaten auf Zimmtertemperatur bringen. Ei, gesiebten Puderzucker, Vanillepulver, weiche Butter und Salz mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Gesiebtes Mehl allmählich unterheben. Hafer-Drink zufügen. Abgeriebene Zitronenschale, fein gewürfelten Apfel (geschält!) sowie klein gehackte Mandeln unterheben.

Gugl-Silikonform einfetten und mit Mehl bestäuben. Teigmasse einfüllen.

Die Mini-Gugls im gut vorgeheizten Backofen bei 210 Grad Ober-/Unterhitze im unteren Drittel binnen 10 bis 12 Minuten fertig backen. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen. Nach Belieben mit etwas Puderzucker bestäuben.

Melonen-Gurken-Salat mit Dill

Melonen-Gurken-Salat mit Dill

Heute gibt es einen erfrischenden Salat. Dabei trifft Salatgurke auf Cantaloupe-Melone, dazu gesellt sich frischer Dill. Am liebsten bereite ich diese Köstlichkeit im Sommer zu, wenn Melonen besonders aromatisch und zuckersüß sind. Im Winter ermöglicht der Salat einen kleinen lukullischen Sommermoment.

Zutaten (für 4 Portionen)

1 Salatgurke | 1/4 Cantaloupe-Melone | 1 EL Rapsöl | 1 EL Zitronensaft | 1 TL Honig (flüssig) | Salz | schwarzer Pfeffer | eine Handvoll frischer Dill (gehackt)

Zubereitung

Salatgurke waschen, schälen und in zirka 1 bis 2 cm kleine Stücke schnibbeln. Melone ebenfalls schälen und mundgerecht würfeln.

In einer größeren Schüssel das Rapsöl mit Zitronensaft und Honig gründlich verrühren und mit Salz sowie Pfeffer abschmecken. Gehackten Dill unterheben. Nun Gurken- und Melonenstücke dazugeben und alles gut durchziehen lassen. Eventuell nachwürzen. Schmeckt gekühlt am besten.

Winter-Gemüse-Eintopf mit Grünkohl, pochierten Eiern & Brot-Einlage

Winter-Gemüse-Eintopf mit Grünkohl, pochierten Eiern & Brot-Einlage

Winterzeit heißt Grünkohlzeit. Das vitaminreiche Gemüse ist jetzt auf sämtlichen Wochenmärkten frisch vom Bauern zu finden und schmeckt einfach köstlich. Wir verarbeiten es zurzeit am liebsten in Eintöpfen und stellen auch immer gleich eine riesige Menge her, damit sich der Aufwand doppelt lohnt und auch noch ein Teil für später eingefroren werden kann. Diesmal bestand unsere Zutatenliste u.a. aus Karotten, Sellerie, Spinat, Steckrübe, Kurkuma, Knoblauch, Ingwer, Zwiebeln, Kidney-Bohnen, Cheddar und pochierten Eiern. Himmlisch lecker! Ich wünsche euch allen noch einen erholsamen Drei-Königs-Sonntag!

Zutaten (für 6 bis 8 Portionen)

 4 Karotten | 2 Handvoll frischer Grünkohl | 1 Handvoll frischer Spinat | 2 Zwiebeln | 2 Knoblauchzehen | 1 kleines Stück frischer Ingwer | 1 kleines Stück frische Kurkuma | 1 kleine Steckrübe | 1 kleine Sellerieknolle | 5 mittelgroße Tomaten | 1 Dose Kidney-Bohnen (Abtropfgewicht 250 g) | Gemüsebrühe (Menge nach Bedarf) | 150 g Muschelnudeln | 100 g Cheddar (frisch gerieben) | 6–8 Eier | Saft von 1/2 Zitrone | ein paar Stück Butter zum Anschwitzen | Salz und schwarzer Pfeffer | getrocknete Kräuter (Thymian, Rosmarin, Oregano, Majoran) | 6–8 Scheiben frisches Brot als Einlage

Frischer Grünkohl vom Bio-Markt.

Zubereitung

Zuerst das Gemüse vorbereiten und fleißig schnibbeln. Dazu Karotten schälen, in Ringe schneiden und vierteln. Tomaten in kleine Stücke zerteilen, dabei die grünen Strunken entfernen. Knoblauch, Ingwer und Kurkuma schälen und zerkleinern. Zwiebeln ebenfalls schälen und in dünne Ringe schneiden. Grünkohl und Spinat gründlich abwaschen, auf Küchenkrepp trocken tupfen und in mundgerechte Stücke reißen. Steckrübe und Sellerie schälen und klein schneiden. Cheddar frisch reiben und erstmal zur Seite stellen.

Einen sehr großen Topf mit etwas Butter auf dem Herd gut erhitzen (unser Topf fasst maximal 12 l). Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Kurkuma darin anschwitzen. Im Anschluss Karotten, Sellerie und Steckrübe dazugeben und für zirka 6 Minuten bei mittelstarker Hitze anbraten. Mit Gemüsebrühe aufgießen, bis alles bedeckt ist (bei Bedarf später Brühe nachgießen). Grünkohl, Spinat und Tomaten hineingeben. Nun alles auf mittlere Hitze reduzieren und für rund 2 Stunden simmern lassen. Danach Kidney-Bohnen hinzufügen und für weitere 30 Minuten simmern lassen. Etwa 8 Minuten vor Ende der Garzeit der Kidney-Bohnen die Muschelnudeln zugeben. Mit Gewürzen nach Belieben abschmecken.

Nun die Eier pochieren. Dazu Wasser mit Zitronensaft in einem Topf aufkochen. Hitze reduzieren. Eier einzeln in Tassen hineinschlagen (ohne Schale). Sobald das Wasser keine Blasen mehr wirft, die Eier nacheinander vorsichtig in den Topf werfen und für 2 bis 3 Minuten in Ruhe ziehen lassen. Mit einer Schaumkelle vorsichtig herausheben und kurz beiseitestellen.

Tiefe Teller zum Servieren nehmen. In jeden Teller eine Brotscheibe legen und den fertigen Eintopf darübergeben. Mit frisch geriebenem Cheddar sowie den pochierten Eiern garnieren.

Camembert-Preiselbeer-Blätterteigschnecken

Camembert-Preiselbeer-Blätterteigschnecken

HAPPY NEW YEAR! Ich wünsche allen noch ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Neujahr 2019 und hoffe, dass jeder einzelne gut und sicher in den Silvesterabend und anschließend ins neue Jahr reingerutscht ist. Mein Liebster und ich hatten es uns bei dessen Familie im nordfriesischen Husum zuhause gemütlich gemacht und einen ruhigen, erholsamen Abend verlebt. Neben Filmen und Brettspielen gab es selbstgemachtes Fingerfood, zu dem auch diese köstlichen Blätterteigschnecken – gefüllt mit Camembert und Wild-Preiselbeeren – gehörten. Hier folgt das Rezept …

Zutaten (für 14 Stück)
1 Rolle frischer Bio-Blätterteig (320 g) | 2 Pck. Camembert (à 125 g) | 1 Glas Wild-Preiselbeeren (225 g)

Zubereitung

Den Blätterteig entrollen und großflächig mit Wild-Preiselbeeren bestreichen. Mit in dünne Scheiben geschnittenem Camembert gleichmäßig belegen. Nun den Blätterteig vorsichtig aufrollen und in Scheiben zerteilen. Im vorgeheizten Backofen (Umluft, 175 Grad) auf der mittleren Schiene für zirka 15 bis 20 Minuten backen (bis der Käse leicht Blasen wirft und der Blätterteig goldbraun wird).

Stürmische Grüße und eine frische Nordseebrise vom Dockkoog in Husum.
Vegetarische Couscous-Gemüse-Pfanne

Vegetarische Couscous-Gemüse-Pfanne

Couscous gehört zur nordafrikanischen Küche und besteht aus Hartweizen-, Gersten- oder Hirse-Gries. Weil er nicht gekocht werden muss, sondern lediglich in heißem Wasser quellt, geht die Zubereitung in der Regel fix. Das Lieblingsgemüse dazu und prompt hat man eine leckere Mahlzeit. Mit frischer Lauchzwiebel lässt er sich zum Schluss gut aufpeppen.

Zutaten (für 3 bis 4 Portionen)

100 g Couscous | 1 rote Paprikaschote | 1 kleine Zucchini | 2 kleine Möhren | 2 Knoblauchzehen | 3 Frühlingszwiebeln | 1 kleines Stück Ingwer | 1 kleines Stück Kurkuma | 200 ml Gemüsebrühe | Salz und bunter Pfeffer | 2 EL Olivenöl | 1 EL Currypulver

Zubereitung

Paprika waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Möhren waschen, schälen und in dünne Scheiben zerteilen. Zucchini abwaschen und würfeln. Knoblauch, Ingwer und Kurkuma schälen und ebenfalls in feine Stückchen schnibbeln. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Paprika, Möhren, Zucchini, Knoblauch, Ingwer und Kurkuma darin anbraten. Mit Curry, Salz und Pfeffer würzen. Gemüsebrühe angießen und anschließend aufkochen. Couscous einrühren und nochmals kurz aufkochen. Den Herd abstellen und das Ganze zugedeckt für zirka 5 Minuten quellen lassen. Frühlingszwiebeln waschen, in Ringe schneiden und darübergeben. Alles mit einer Gabel nochmal kurz auflockern und servieren.

Dinkelpizza mit Schwarzwurzel, Tofu & Lauchzwiebel

Dinkelpizza mit Schwarzwurzel, Tofu & Lauchzwiebel

In meiner Kindheit gab es häufiger Schwarzwurzel. Viele kennen das auch als „Winter-Spargel“ bekannte Gemüse gar nicht mehr oder scheuen die erdige Stange, die bei der Zubereitung gern klebrig-schwarze Hände macht (Tipp: Handschuhe!). Ich mag Schwarzwurzel sehr gern und habe mich nach langer Zeit endlich mal wieder rangetraut. Gepaart mit Natur-Tofu, Lauchzwiebeln, Schmand und Gewürzen auf frisch gebackener Dinkelpizza schmeckte das Essen super gut!

Zutaten (für ein Backblech à 35 x 40 cm)

500 g Schwarzwurzeln | 6 Lauchzwiebeln | 400 g Naturtofu | 500 g Dinkelmehl (und Mehl zum Arbeiten) | 21 g frische Backhefe | 250 ml lauwarmes Wasser + 1 l kaltes Wasser | 250 g Schmand | Saft von 1 Zitrone | 1 Ei | Olivenöl | Salz und schwarzer Pfeffer | getrocknete Gewürze (Majoran, Thymian, Oregano, Kümmel) | frischer Schnittlauch | frischer Rosmarin

Zubereitung

Zuerst Hefe in lauwarmem Wasser auflösen. Dinkelmehl, Salz, Olivenöl und Hefe zu einem glatten Teig verarbeiten. Mindestens 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen Schwarzwurzeln mit Handschuhen in kaltem Wasser schälen und in 2 bis 3 cm dicke Scheiben schneiden. In einem großen Topf mit 1 l Wasser, 1 TL Salz und Zitronensaft für zirka 20 Minuten gar kochen. Abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.

Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schnibbeln. Tofu würfeln. Schmand mit Ei, Salz, Pfeffer und den getrockneten Gewürzen abschmecken.

Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und ausrollen. Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig ausgerollt hineinlegen. Schwarzwurzeln, Lauchzwiebeln und Tofu darübergeben und mit der Schmand-Gewürz-Masse gleichmäßig übergießen.

Im gut vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze (mittlere Schiene) für rund 20 bis 25 Minuten backen. Vor dem Servieren mit frischem Schnittlauch und frischem Rosmarin bestreuen.

Stollen Dresdner Art

Stollen Dresdner Art

Merry Christmas! Ich hoffe, dass ihr alle einen schönen Heiligabend im Kreis eurer Lieben hattet und wünsche euch weiterhin gemütliche, erholsame und besinnliche Festtage. Zu diesem Anlass möchte ich euch heute meinen ersten Stollen vorstellen, den ich nach einem Dresdner Rezept gebacken habe. Er schmeckt saftig und lecker und enthält jede Menge Rum-Rosinen.

Zutaten (für 1 Backblech mit 2 Stollen)

FÜR DEN TEIG
1,2 kg Weizenmehl | 80 g frische Backhefe | 400 ml Hafer-Drink | 600 g weiche Butter | Abrieb von einer Bio-Zitrone | 3 Prisen Salz

FÜR DIE FRÜCHTEMISCHUNG
500 ml Rum | 500 g Rosinen | 120 g Mandeln | 120 g Zitronat | 120 g Orangeat | 100 g Zucker | 10 g Stollengewürz | Puderzucker zum Bestäuben | 100 g weiche Butter zum Versiegeln

Zubereitung

Bereits am Vorabend die Rosinen in Rum einlegen und über Nacht durchziehen lassen.
Tipp: Wer keinen Alkohol verwenden möchte, der kann die Rosinen auch in Apfelsaft einlegen.

Als Nächstes Hafer-Drink erhitzen und Hefe darin auflösen. Für 15 Minuten quellen lassen. Alle restlichen Teig-Zutaten vermengen. Dann die Früchtemischung vorsichtig unterheben. Den Teig abdecken und für zirka 1 Stunde aufgehen lassen. Im Anschluss den Teig in zwei Hälften teilen und die typischen Stollenformen daraus kneten. Beide Stollen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und dazwischen ein längliches Stück Backpapier stecken, damit die Teige beim Backvorgang nicht zusammenbacken. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für rund 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Danach die Hitze ausdrehen und die beiden Stollen im heißen, geschlossenen Ofen für weitere 5 Minuten ruhen lassen. Herausnehmen.

Zum Schluss die noch warmen Stollen mit warmer, flüssiger Butter überziehen und mit reichlich Puderzucker einreiben.

Lagerung: Die Stollen mit ausreichend Alu-Folie umwickeln, bis sie luftdicht verschlossen sind. Im kühlsten Raum (z.B. Keller oder Abstellraum) für mindestens 2 Wochen dunkel und trocken lagern, damit sich die Aromen voll entfalten können und ins ganze Gebäck übergehen. Am besten sind 3 bis 10 Grad bei zirka 70 Prozent Luftfeuchtigkeit.