Wieder auf See: 2 1/2 Monate mit AIDAperla im Mittelmeer

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In Deutschland wüten derzeit sommerlich heiße Temperaturen und überall blühen wunderhübsche Stockrosen, Lavendel, Klatschmohn, Kornblumen, Schafgarbe oder Lupinen am Wegesrand. Es macht mich fast ein bisschen melancholisch, dass ich heute eine weitere Reise auf See antrete und meinen Urlaub damit erstmal beenden muss. Zum Glück bin ich diesmal nur knapp 10 Wochen unterwegs und habe im warmen Spätsommermonat September nochmal frei. Meine nächste Tour wird mich ins Mittelmeer führen, genauer gesagt wird das neue Flaggschiff von AIDA Halt in italienischen, französischen und spanischen Häfen machen. Ich freue mich auf sonnige Temperaturen, das erfrischende Mittelmeer, mediterranes Essen auf Landgängen, den ein oder anderen Sonnenuntergang auf See und besondere Menschen. Am 1. September werde ich dann voraussichtlich im spanischen Barcelona absteigen und wieder nach Deutschland fliegen. Ich wünsche allen noch schöne Sommertage und melde mich bald hier auf meinem Blog zurück – von unterwegs. Ahoi.

Peruanischer Fischsalat: Ceviche mit Zander

Schon länger schleiche ich um dieses Rezept herum und habe mich nun endlich getraut. Ceviche ist ein traditionelles, peruanisches Nationalgericht, welches in meinem Fall mit Zanderfilet angerichtet wurde. Typisch ist dabei eine rote Zwiebel, Chili und Sellerie. Den Fisch habe ich kurz in der Pfanne angebraten, damit er nicht mehr völlig roh, sondern lediglich noch glasig ist. Durch den Zitronen-Limetten-Saft findet eine Denaturierung des Eiweißes statt, wobei der Fisch nach dem Marinieren keine rohen Stellen mehr hat. Das Zanderfilet gart somit quasi kalt. Eine sehr interessante Erfahrung für meine kleine Hobbyküche. Weiterhin haben sich die Komponenten grüner Spargel und Avocado sowie frische Petersilie und frischer Koriander aus dem heimischen Garten hinzugesellt. Das Ergebnis ist super und durch seine Kühle und den Zitronensaft eine echte Erfrischung an einem heißen Sommerabend!

Ceviche ... sooo lecker!

Ceviche … sooo lecker!

 

Zutaten (für 3 bis 4 Personen)

2 Avocados (essreif, z.B. von Hass) | 500 g Zanderfilet | Saft von je 2 Zitronen und 2 Limetten | Chilifäden | 3 Staudensellerie | 1/2 TL Gemüsebrühe (Pulver) | 6 Stangen grüner Spargel | 1 rote Zwiebel | grobes Tiroler Kräutersalz | bunter Pfeffer | 5 EL Olivenöl | 1/2 Bund frischer Koriander | 1/2 Bund frische Petersilie

Zanderfilet

Zanderfilet.

 

Zubereitung

Zunächst den Zander von beiden Seiten salzen, pfeffern und mit etwas Zitronensaft einreiben. Eine große Pfanne mit Olivenöl heiß werden lassen und das Zanderfilet mit der Hautseite nach unten hineingeben. Von beiden Seiten etwa 2 Minuten anbraten und herausnehmen. Abkühlen lassen, Haut entfernen und grob würfeln.

Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Selleriestanden abwaschen, in kleine Ringe zerteilen und kurz in kochendem Wasser mit Gemüsebrühe köcheln. Avocados schälen, die Kerne entfernen und das Fleisch ebenfalls würfeln. Petersilie und Koriander waschen, trocken schütteln, die harten Stiele entfernen und klein hacken (ein paar ganze Stengel zum Garnieren aufheben). Spargel abwaschen, das untere Drittel mit einem Sparschäler bearbeiten und schräg in kleine Stücke zerteilen. Dann den Spargel kurz in kochendem Wasser blanchieren.

Eine große Schüssel oder einen tiefen Servierteller nehmen und Zwiebeln, Selleriestücke, Avocadowürfel, Petersilie, Koriander, Spargel und Fischstücke hineingeben und mit dem Zitronen-Limetten-Saft übergießen. Salzen, pfeffern und mit Olivenöl beträufeln. Alles vorsichtig, aber gründlich vermischen und abgedeckt für zirka 20 Minuten marinieren lassen.

Mit frischen Petersilie- und Korianderstengeln garnieren und kalt servieren. Dazu gab es noch Sauerteigbrot und ein gutes Bier. Sehr gut!

Pasta Pasta: selbstgemachte Tagliatelle und Bärlauch-Ravioli

Wer Pasta selbstmacht, der holt sich eine gute Portion mediterrane Lebensart nachhause. Wie eine italienische Mama stand ich vor einigen Wochen in der Küche und habe mich gemeinsam mit einem lieben Helfer an der Herstellung von Tagliatelle und Ravioli probiert. Es war eine superschöne Erfahrung, die ich sehr gern wiederholen möchte. Natürlich ist das eine kleine Tagesaufgabe, die es jedoch allemal wert ist, wenn man gern kocht und auf Pasta steht. Die Ravioli wurden mit Bärlauch gefüllt, wie es die Mai-Saison leider viel zu kurz erlaubt. Dazu wurde noch eine köstliche Tomatensoße und frisch geriebener Parmesan serviert. Die Tagliatelle kam mit Olivenöl, frischer Petersilie, Parmesan und ebenfalls Bärlauch aus. Schaut selbst in meine kleine italienische “Kochschule” …

In der Nudelküche hängt die Tagliatelle vom Wäscheständer herab *haha*

In der Nudelküche hängt die Tagliatelle vom Wäscheständer herab *haha*

 

Zutaten (für 2 Portionen Tagliatelle und für 2 Portionen Bärlauch-Ravioli)

Für den allgemeinen Pastateig

550 g Vollkornmehl | 4 Eier | 6 Eigelb | 2 EL Olivenöl | etwas Salz

Für das Bärlauchpesto

siehe meinen Blog-Artikel “Braune Riesenchampignons mit Bärlauchpesto und Ziegenweichkäse”

Für die Tagliatelle

100 g frisch geriebener Parmesan | Olivenöl | Salz | schwarzer Pfeffer | frische Petersilie

Für die Tomatensoße der Ravioli

6 große Flaschentomaten | 5 EL passierte Tomaten | 2 EL Ricotta | 1 Gemüsezwiebel | 1 kleines Stück Ingwer | Olivenöl | Salz | schwarzer Pfeffer | 100 g frisch geriebener Parmesan

Bärlauchpesto für die Füllung der Ravioli und als Zugabe für die Tagliatelle

Bärlauchpesto für die Füllung der Ravioli und als Zugabe für die Tagliatelle.

 

Zubereitung

Allgemeiner Pastateig

Ich muss zugeben, dass ich Teig am liebsten mit den Händen oder mit meinem uralten Handrührgerät herstelle, doch diesmal habe ich mich bei der Pastaherstellung zum ersten Mal einer Kitchen-Aid-Maschine bedient. Die in sehr hübschem Sonnengelb gehaltene Maschine gehört einem lieben Menschen, der mir bei der Zubereitung eine große Hilfe war. Einfach alle Teigzutaten (Vollkornmehl, Eier, Eigelb, Olivenöl und Salz) hineingeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Er soll eine seidige Konsistenz bekommen. Anschließend den Teig halbieren und zu Tagliatelle und Ravioli weiterverarbeiten …

Kitchen-Aid-Maschine für die Teigherstellung

Kitchen-Aid-Maschine für die Teigherstellung.

Dafür den Teig in einer am Tisch fixierten Nudelmaschine schön platt walzen, so dünn wie möglich, der Teig darf jedoch nicht zerreißen (ich habe Stufe 3 benutzt). Es macht sich am besten, wenn man einen Helfer hat. Mit vier Händen kann eine Person die Kurbel an der Nudelmaschine bedienen, während die zweite Person den Teig mit den Händen mitbewegt und ihn am Ende auf eine große Arbeitsfläche befördert.

Die Nudelmaschine, um den Teig platt und dünn zu walzen

Die Nudelmaschine, um den Teig platt und dünn zu walzen.

 

Tagliatelle mit Bärlauchpesto

Für die Tagliatelle gibt es einen speziellen Aufsatz. Der platt ausgewalzte Teig wird also erneut durch die Nudelmaschine gedreht, genauer gesagt durch den Tagliatelleschneider.

Die Pasta sofort zum Trocknen aufhängen. Ich habe mich dabei eines herkömmlichen Wäscheständers bedient, der mit Nudeln behangen dann für ein paar Stunden im Wohnzimmer stand. Das war ein ziemlich lustiger Anblick für die zu später Stunde heimkehrenden Mitbewohner in der WG.

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Wenn die Tagliatelle trocken ist, kann man sie wie Wäsche vom Ständer abnehmen. Ich habe sie in einem Sieb aufgefangen und im Anschluss einen großen Topf mit Salzwasser auf dem Gasherd zum Kochen gebracht. Die Pasta dann hineingeben und binnen weniger Minuten gar kochen. Am Ende kurz unter kaltem Wasser abschrecken.

Fertig getrocknet und im Sieb eingesammelt. Die Tagliatelle ist nun bereit, im Topf fertig gekocht zu werden

Fertig getrocknet und im Sieb eingesammelt. Die Tagliatelle ist nun bereit, im Topf fertig gekocht zu werden.

Nebenbei eine große Pfanne mit reichlich Olivenöl heiß werden lassen und die fertige Tagliatelle hineingeben. Auch eine halbe Tasse Wasser hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz anbraten lassen. Dann zirka 2 Minuten vor Ende der Garzeit die Hälfte des frisch geriebenen Parmesans unter die Nudeln mischen. Pasta auf zwei Tellern anrichten und jeweils einen großen Klecks Bärlauchpesto dazugeben. Mit dem restlichen Parmesan und frischer Petersilie bestreuen. Lecker!

Fertige Tagliatelle mit Bärlauchpesto, frischer Petersilie und frisch geriebenem Parmesan

Fertige Tagliatelle mit Bärlauchpesto, frischer Petersilie und frisch geriebenem Parmesan.

 

Bärlauch-Ravioli mit Tomatensoße

Für die Ravioli wird der platt gewalzte Teig mithilfe eines Teigrädchens in kleine Quadrate oder auch Kreise (z.B. auch mithilfe eines Glases) zerteilt. Immer zwei deckungsgleiche Formen ergeben eine Nudel. Dabei einen Klecks Bärlauchpesto in die Mitte der zurechtgeschnittenen Teigform geben und Eigelb mit einem Pinsel von allen vier Seiten drumherum streichen (als Bindemittel). Zügig die Deckplatte obendrüber legen und die Kanten mit den Fingerspitzen fest andrücken. Das wird solange gemacht, bis der Teig aufgebraucht ist. Die fertigen Ravioli auf Teller legen. Achtung: Die Teller im Vorfeld mit Mehl bestreuen, sonst klebt die Pasta an und man kriegt sie nur sehr schwer wieder ab, meistens geht sie dabei sogar kaputt.

Teigrädchen, Bärlauchpesto und Eigelb für die Ravioli

Teigrädchen, Bärlauchpesto und Eigelb für die Ravioli.

Hier seht ihr die fertig geformten Ravioli im Überblick. Ich habe alle möglichen Formen ausprobiert und es hat mir eine große Freude gemacht, damit herumzuexperimentieren.

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Im nächsten Schritt die Ravioli vorsichtig in einen Topf voll kochendem Salzwasser geben und fertig garen. Zum Schluss kurz unter kaltem Wasser abschrecken.

Nebenbei in einer Pfanne die Tomatensoße herstellen. Dazu Tomaten abwaschen, in mundgerechte Stücke schneiden und die grünen Strunken entfernen. Zwiebel und Ingwer schälen und in kleine Stücke zerteilen, dann beides in die heiße Pfanne mit Olivenöl geben und anschwitzen. Danach Tomatenstücke, passierte Tomaten und Ricotta hinzufügen. Salzen, pfeffern und für ein paar Minuten köcheln lassen.

Die fertigen Ravioli auf Tellern anrichten, mit der Tomatensoße übergießen und mit Parmesan bestreuen. Wunderbar köstlich und sättigend!

Die Bärlauch-Ravioli sind fertig und schwimmen genüsslich in einer Tomatensoße. Frisch geriebener Parmesan rundet das Ganze ab

Die Bärlauch-Ravioli sind fertig und schwimmen genüsslich in einer Tomatensoße. Frisch geriebener Parmesan rundet das Ganze ab.

 

Zur selbstgemachten Pasta gehört ein leckerer Rotwein, am besten aus der Mittelmeerregion! Delizioso!

Spargel-Focaccia mit grünen Oliven und getrockneten Tomaten

Focaccia ist eine Art Hefe-Fladenbrot und wird als Vorläufer der Pizza angesehen. Sie ist in verschiedenen Formen in ganz Italien anzutreffen, doch besonders in der ligurischen Stadt Genua gilt sie als Spezialität. Ich habe sie passend dazu mediterran belegt mit grünen Oliven, getrockneten Tomaten, Kapern, Olivenöl, frischen Rosmarinzweigen aus dem Garten und einer saisonalen Zutat: grünem Spargel aus der Region. Das Focaccia-Rezept ist sogar vegan, kann aber (wie auf einem der unteren Fotos zu sehen ist) zusätzlich mit beispielsweise Parmaschinken verfeinert werden, wenn gewünscht. Das Ergebnis schmeckt ganz vorzüglich!

Das erste Blech voll Spargel-Focaccia

Das erste Blech voll Spargel-Focaccia.

 

Zutaten (für 2 Bleche)

Für den Hefeteig

1/2 Würfel frische Hefe | 1 Prise Zucker | 500 g Mehl | etwas Salz | 1 EL Olivenöl

Für den Belag

1 Bund grüner Spargel (500 g) | 100 g grüne, entsteinte Oliven | 80 g getrocknete Tomaten in Olivenöl mit Kräutern und Kapern mariniert | etwas Salz | bunter Pfeffer | 2 Zweige frischer Rosmarin | 10 EL Olivenöl

Einheimischer grüner Spargel

Einheimischer grüner Spargel.

 

Zubereitung

Zuerst den Hefeteig zubereiten. Dazu Hefe und Zucker in 300 ml lauwarmem Wasser auflösen. Dann Mehl, Salz und 1 EL Olivenöl in eine Schüssel geben. Hefemischung zugießen und das Ganze mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort zirka 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen den grünen Spargel abwaschen, die Enden knapp abschneiden und das untere Drittel mit einem Sparschäler bearbeiten. Längs halbieren und im kochenden Salzwasser binnen 2 Minuten vorgaren. Spargel unter kaltem Wasser kurz abschrecken und abtropfen lassen.

Grüne Oliven halbieren und getrocknete Tomaten in kleine Stücke schneiden. Rosmarinnadeln von den Zweigen zupfen und hacken. Im nächsten Schritt Oliven, Tomatenstücke (mit den Kapern aus der Marinade) und Rosmarinstücke mit 10 EL Olivenöl gut vermischen.

Jetzt den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und halbieren. Beide Teile mit den Häden und zusätzlichem Mehl vorsichtig zu Fladen formen und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche geben. Etwa 10 Minuten ruhen lassen. Im Anschluss Spargel auf den Fladen verteilen und mit dem Oliven-Tomaten-Kapern-Rosmarin-Öl beträufeln. Mit Salz und buntem Pfeffer würzen und im unteren Drittel des Backofens nacheinander fertig backen. Lauwarm servieren.

Das zweite Blech

Das zweite Blech.

Wer es nicht vegetarisch mag, kann die Focaccia nach dem Backvorgang noch mit z.B. Parmaschinken belegen. Köstlich!

Wer es nicht vegetarisch mag, kann die Focaccia nach dem Backvorgang noch mit z.B. Parmaschinken belegen. Köstlich!

“Elch”-Vollkornnudeln mit Röschen-Trio, Olivenöl, Knoblauch & Chili

Der Elch ist los! Und zwar als Vollkornnudel auf meinem Teller. Dieses leckere Pastagericht basiert auf der Grundlage “aglio e olio” aus der süd- und mittelitalienischen Küche. Gepaart mit Blumenkohl, Brokkoli, Romanesco, Chili und frischer Petersilie aus dem Garten eine ungewohnte wie spannende Kombination. Lecker und durch die kohlenhydratreichen Vollkornnudeln sehr sättigend.

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Zutaten (für 3 bis 4 Portionen)

250 g “Elch”-Vollkornnudeln | 1 rote Zwiebel | 2 Knoblauchzehen | 1 kleines Stück Ingwer | 300 g TK-Röschen-Trio (Blumenkohl, Brokkoli, Romanesco) | Olivenöl | 3 EL frisch geriebener österreichischer Bergkäse (Hartkäse) | 1 TL Chilifäden | Salz | bunter Pfeffer | getrockneter Oregano | getrockneter Majoran | 1 Bund frische Petersilie (glatt)

 

Zubereitung

Im ersten Schritt Zwiebel, Knoblauchzehen und Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden. Petersilie abwaschen, Stiele entfernen und klein hacken (ein paar ganze Stengel zum Garnieren beiseitelegen).

Vollkornnudeln nach Packungsanleitung in gesalzenem Wasser kochen. Etwa 5 Minuten vor Ende der Garzeit das Röschen-Trio in gefrorenem Zustand mit ins Nudelwasser geben.

Nebenbei in einem weiteren großen Topf Olivenöl heiß werden lassen. Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Ingwer hineingeben und kurz anschwitzen. Gehackte Petersilie hinzufügen. Jetzt die Nudeln mit Röschen-Trio abgießen und alles noch tropfnass in den Topf mit Petersilienöl geben. Mit Salz, buntem Pfeffer, Oregano und Majoran abschmecken. Etwas geriebenen Hartkäse hinzufügen. Das Ganze vorsichtig verrühren. Auf Tellern verteilen und mit frischen Petersilienstengeln sowie dem restlichen geriebenen Käse anrichten. Yummy!

Erdbeer-Weißwein-Kaltschale mit Zitronenmelisse

Heute teile ich mit euch meine erste Kaltschale, deren Rezept ich in Marions Kochbuch entdeckt habe. Sie enthält jede Menge frische Erdbeeren, Weißwein, Bio-Zitronenschale, Bio-Zitronensaft und Zitronenmelisse aus dem heimischen Garten. Die Kaltschale ist typisch deutsch, ersetzt die viel zu warmen Suppen in den heißen Monaten und passt ganz wunderbar als erfrischendes Dessert in den Juni!

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Zutaten (für 3 Portionen)

500 g frische Erdbeeren | 1/8 l Weißwein | 4 TL Zucker | 1 TL Bio-Zitronenschale | Saft von 1/2 Bio-Zitrone | 100 g Crème fraîche | einen Schluck Orangensaft | frische Zitronenmelisse

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Zubereitung

Zuerst Erdbeeren gründlich unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen, die grünen Strunken entfernen und in kleine Stücke schneiden (dabei 2 ganze Erdbeeren für die Dekoration aufheben). Einen Topf auf dem Herd erhitzen und Weißwein, Zucker sowie die unbehandelte Zitronenschale hineingeben. Aufkochen und rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nun Erdbeeren hinzufügen und kurz mitdünsten, damit sie weich werden. Topf vom Herd nehmen, den Saft einer halben Bio-Zitrone mit hineingeben und alles pürieren. Kaltschale abkühlen lassen und bis zum Servieren für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren Crème fraîche mit Orangensaft glatt rühren. Zum Schluss die Kaltschale auf Gläser verteilen, jeweils einen Klecks der Orangencrème darübergeben und mit Zitronenmelisse garnieren. Die beiden zu Anfang beiseite gelegten ganzen Erdbeeren jetzt in Scheiben schneiden und ebenfalls auf die Gläser verteilen. Fertig!

Pasta “Bodenseewogen” mit Peperonata, grünen Oliven & Kapern

Ich bin ein großer Fan der mediterranen Küche Italiens und wollte mich schon länger an einer guten Peperonata versuchen. Es handelt sich dabei um eine Pastasoße aus gedünsteten Paprikaschoten. Noch dazu kommen frische und passierte Tomaten, eine rote Zwiebel, Knoblauch und Olivenöl. Ich habe das Ganze noch mit grünen Oliven und Kapern verfeinert und auch ein Stück Ingwer hinzugefügt. Bei den Tomaten und Paprikaschoten habe ich die Schalen dran gelassen, da sie durch das Dünsten gut bekömmlich werden. Das Gericht ist alltagstauglich und schmeckt sehr südländisch!

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Zutaten (für 3 bis 4 Portionen)

250 g Pasta “Seewogen” | 5 große, reife Roma-Tomaten | 1 rote Paprikaschote | 1 gelbe Paprikaschote | 1 Knoblauchzehe | 1 rote Zwiebel | 60 g Kapern | 75 g grüne Oliven mit Paprikapaste gefüllt | 6 EL passierte Tomaten | etwas frischen Parmesan | 1 kleines Stück Ingwer | Olivenöl | bunter Pfeffer | Salz | Thymian, Oregano und Estragon (jeweils getrocknet) | frisches Basilikum

Pasta "Seewogen" aus der Nudelmanufaktur in Überlingen am Bodensee. Hübsch sehen sie aus!

Pasta “Seewogen” aus der Nudelmanufaktur in Überlingen am Bodensee. Hübsch sehen sie aus!


Zubereitung

Im ersten Schritt die Pastasoße zubereiten. Für die Peperonata Kapern und Oliven gut abtropfen lassen. Tomaten klein schneiden und die grünen Strunken entfernen. Beide Paprikas ebenfalls zerkleinern und die Kerngehäuse samt grünen Strunken herausschneiden. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und alles in kleine Stücke schnippeln. Ein frisches Stück Parmesan hobeln.

Einen großen Topf mit Olivenöl erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch sowie Ingwer darin anschwitzen. Paprika hinzugeben und solange dünsten bis sie weich wird. Tomatenstücke und passierte Tomaten einrühren. Kurz vor Ende der Garzeit grüne Oliven und Kapern unterrühren. Die Soße mit Salz, buntem Pfeffer, Thymian, Oregano und Estragon abschmecken.

Italienische Peperonata mit grünen Oliven und Kapern

Italienische Peperonata mit grünen Oliven und Kapern.

Jetzt die Pasta in ausreichend kochendes, gesalzenes Wasser geben und in 4 bis 6 Minuten fertig kochen bis sie al dente ist. Die fertige Pasta mit der Peperonata auf Tellern anrichten, Parmesan darüber streuen und mit frischem Basilikum garnieren. Pronto!

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

Lasst euch verzaubern