Argostoli auf der Insel Kefalonia (Griechenland)

Ein frühmorgendliches “Hallo” von AIDAaura!

Vor einigen Wochen habe ich Argostoli besucht und, wie in meinem letzten Beitrag bereits angekündigt, möchte ich darüber berichten. Es ist die Hauptstadt der Insel Kefalonia und gehört zu Griechenland. Das Kreuzfahrtschiff AIDAaura, auf dem ich mich mittlerweile schon ganze 71 Tage befinde und mit dem ich in Argostoli war, lag zwischen 12:00 und 18:00 Uhr am Liegeplatz “Argostoli Cruise Ship Pier”. Ich hatte die einmalige Gelegenheit genutzt, um mir einen Teil dieses Städtchens anzusehen. Da wir uns zu dieser Zeit auf der Überfahrt in den Indischen Ozean befanden, lag das Schiff nur ein einziges Mal dort. Das war für mich besonders.

Argostoli wurde im Jahr 1953 durch ein Erbeben stark zerstört und teils wieder aufgebaut. Parallel zum Hafenkai zieht sich die Flaniermeile entlang. Meine ersten Fotos zeigen den Blick vom Schiff auf die Pier und seine Umgebung:

Oben: Die Pier führt zur Hafenstraße, von der aus ich zu Fuß ins Zentrum gelaufen bin. Unten: Das Lotsenboot liegt direkt neben dem Schiff. Es führt große Schiffe durch die Tiefen und Untiefen in Hafennähe

Oben: Die Pier führt zur Hafenstraße, von der aus ich zu Fuß ins Zentrum gelaufen bin. Unten: Das Lotsenboot liegt direkt neben dem Schiff. Es führt große Schiffe durch die Tiefen und Untiefen in Hafennähe.

Ein hübscher Blick auf die umliegenden Berge, die das Schiff umgaben.

Oben: Berge. Unten: Bunte Häuserfront am Hafen

Oben: Berge. Unten: Bunte Häuserfront am Hafen.

Auf dem Weg ins Stadtinnere konnte ich bequem am seichten Wasser entlang laufen. Dort waren jede Menge Muscheln und kleine Seeigel auf dem Grund zu sehen.

Oben: Muscheln und Seeigel im Wasser. Unten: Noch mehr schöne Berge

Oben: Muscheln und Seeigel im Wasser. Unten: Noch mehr schöne Berge.

Die griechische Flagge mit einer Statue von Nikos Kavvadias – einem berühmten griechischen Poet, welcher in seiner Kindheit in Argostoli lebte – am Wasser.

Oben: Die griechische Flagge und die Statue von Nikos Kavvadia. Unten: Ein herrliches Foto-Motiv und praktischer Sonnenschutz

Oben: Die griechische Flagge und die Statue von Nikos Kavvadia. Unten: Ein herrliches Foto-Motiv und praktischer Sonnenschutz.

Eine mediterrane Flora.

Oben: Eine Fichte. Unten: Eine Mini-Palme wächst und wächst ...

Oben: Eine Fichte. Unten: Eine Mini-Palme wächst und wächst …

Pure Schönheit!

Oben: Berge, Wasser, Möwen und Segelbotte. Unten: Die kleine Bimmelbahn "Argostoli Express"

Oben: Berge, Wasser, Möwen und Segelbotte. Unten: Die kleine Bimmelbahn “Argostoli Express”.

Interessante Funde:

Oben: Eine mit Lichterketten behangene Palme. Unten: Ein herkömmliches Auto im Jeep-Style mit selbstgebautem Propeller. Wozu das wohl nütze ist? Und wieso ist das eigentlich erlaubt? ^^

Oben: Eine mit Lichterketten behangene Palme. Unten: Ein herkömmliches Auto im Jeep-Style mit selbstgebautem Propeller. Wozu das wohl nütze ist? Und wieso ist das eigentlich erlaubt? ^^

Immer noch an der Hafenpromenade.

Hübsch hübsch!

Hübsch hübsch!

Parallel zur Hafenstraße verläuft hinter der ersten Häusefront in etwa 150 m Entfernung von der Haupstraße die sogenannte Flaniermeile Lithostroto. Dort habe ich diese hübsche Kirche (unten) entdeckt, vor der sich ein Zitronenbraum zierte. Für mein Foto geradezu passend und sehr schön anzusehen.

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Während ich sorglos an der Hafenpromenade entlang schlenderte, tauchte vor mir plätzlich eine große Meeresschildkröte aus dem Wasser auf. Sie war so niedlich mit ihrem kleinen Kopf, der in regelmäßigen Abständen an der Wasseroberfläche nach Luft schnappte. Sie schwamm ohne Furcht wellenförmig an der Kaimauer entlang und ich genoss diesen besonderen Moment.

Oben: Eine große Meeresschildkröte. Unten: Die Hafenpromenade mit Bänken und Palmen

Oben: Eine große Meeresschildkröte. Unten: Die Hafenpromenade mit Bänken und Palmen.

In der kleinen Bäckerei “Spathis – Bakery & Pastrys” hatte ich mir etwas Zeit zum Verweilen genommen, um mir einen Espresso und ein herrliches Stück Kirsch-Baklava zu gönnen.

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Die Leckereien sahen geradezu köstlich aus, waren aber auch seeehr süß. Es gab eine riesengroße Auswahl. Von Walnut Pie, Chocolate Pie, Orange Pie, Lemon Cookies, Cinnamon Cookies, Croissants, Pfannkuchen mit Zuckerstreuseln oder bunter Glasur, Rosinenbrötchen, Oliven-Kringeln, Diät-Biscuits, Zopfbrot mit Mandeln, Plätzchen mit Nuss, Schoko, Sesam oder Pistazien bis hin zu belegten Baguettes oder einer Früchte- und Vitamin-Bar. Natürlich auch allerhand Kaffeespezialitäten. Hier ein paar Schnappschüsse:

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Nach gut 3 Stunden Landgang begab ich mich wieder auf den Rückweg zum Schiff. Dabei kam ich noch an ein paar hübschen Foto-Motiven vorbei.

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Unterwegs hatte ich Kleinigkeiten aus dem Supermarkt und aus Souvenierläden eingekauft.

Oben: Getrocknete Bananenscheiben, eine Nuss-Rosinen-Mischung und Cappuccino-Schokolade aus dem Supermarkt. Unten: Safran in Pulverform, ein schickes Armband, Olivenöl-Shampoo, griechische Gewürze (Greek Salad, Feta Cheese) und zwei hübsche Tassenuntersetzer mit Motiven der Insel Kefalonia. Ein gelungener kleiner Einkauf

Oben: Getrocknete Bananenscheiben, eine Nuss-Rosinen-Mischung und Cappuccino-Schokolade aus dem Supermarkt. Unten: Safran in Pulverform, ein schickes Armband, Olivenöl-Shampoo, griechische Gewürze (Greek Salad, Feta Cheese) und zwei hübsche Tassenuntersetzer mit Motiven der Insel Kefalonia. Ein gelungener kleiner Einkauf.

Kurz nach 18:00 Uhr an diesem Abend lief das Schiff AIDAaura aus dem Hafen von Argostoli auf der Insel Kefalonia wieder aus. Dabei habe ich noch zwei Abschiedsfotos gemacht.

Ein bisschen mystisch in der Abenddämmerung

Ein bisschen mystisch in der Abenddämmerung.

Das war mein kleiner Reisebeitrag für heute. In meinen nächsten Artikeln werde ich über die griechische Kykladen-Insel Mykonos sowie über Limassol auf Zypern berichten. Habt alle noch einen schönen Samstag und bis bald, ahoi von See!

Kavala (Nordgriechenland)

Ahoi aus dem Indischen Ozean!

Ich bin nun seit 50 Tagen an Bord des Kreuzfahrtschiffes AIDAaura und habe noch ganze 63 Tage vor mir. Heute möchte ich euch auf meinem Blog die Stadt Kavala vorstellen.

Kavala ist eine Hafenstadt im Norden von Griechenland, die mir bis zu meinem Besuch völlig unbekannt war. Sie zählt zur Region Ostmakedonien und Thrakien direkt am Golf von Thasos des Thrakischen Meeres. Während der Überfahrt vom Kreuzfahrtschiff AIDAaura, auf dem ich mich noch bis Ende Januar 2018 befinde, sind wir die Handelsstadt nur ein einziges Mal angelaufen. Das Wetter war wechselhaft bei 18 Grad und etwas verregnet. Direkt am Hafen war ich zusammen mit einer größeren Kollegengruppe (wir waren zu zehnt) in eine Gaststätte eingekehrt, in der wir zu Mittag gegessen hatten. Das Essen war sehr schmackhaft und empfehlenswert. Das Restaurant hieß “Fishtaverna Andreas”. Über unseren Köpfen waren die von Zinnen umgebenen Befestigungsmauern der byzantinischen Burg “Kastro” zu sehen. Faszinierend!

Am Hafen von Kavala. Oben: Die Burg von Kavala (die sogenannte "Kastro") thront über den Dächern. Unten: Im Hafen ruhen überall kleine Boote. Direkt gegenüber befand sich das Restaurant

Am Hafen von Kavala. Oben: Die Burg von Kavala (die sogenannte “Kastro”) thront über den Dächern. Unten: Im Hafen ruhen überall kleine Boote. Direkt gegenüber befand sich das Restaurant.

Im Restaurant “Fishtaverna Andreas” ließen wir es uns gut gehen und es schmeckte fantastisch: typisch griechisch eben. Zuerst gab es jede Menge Tsatsiki, selbstgemachtes Brot, Olivenöl und ein erfrischendes griechisches “Mythos”-Bier.

Tsatsiki, Olivenöl, selbstgebackenes Brot und griechisches "Mythos"-Bier. Njam njam!

Tsatsiki, Olivenöl, selbstgebackenes Brot und griechisches “Mythos”-Bier. Njam njam!

Als Nächstes hatte ich Grillkäse mit Chiliöl und Tomaten bestellt. Sehr gut. Und im Hauptgang hatte ich mich für original griechische Moussaka entschieden, die richtig lecker war.

Oben: Grillkäse mit Chiliöl und Tomaten. Unten: griechische Moussaka

Oben: Grillkäse mit Chiliöl und Tomaten. Unten: griechische Moussaka.

Ein Dessert hatten wir eigentlich gar nicht bestellt, doch da wir ein Geburtstagskind in der Runde hatten, haben die Kellner uns eine typische Süßspeise spendiert. Es erinnerte mich an die süßen Delight-Varianten aus der Türkei, die man auch überall in Griechenland findet:

Oben: Ein süßes Gebäck, dass mit Nüssen und Honig gefüllt war. Wie genau es heißt, konnte ich leider nicht herausfinden. Unten: Oktopus, der außen knusprig, innen weich und alles in allem sehr köstlich war

Oben: Ein süßes Gebäck, dass mit Nüssen und Honig gefüllt war. Wie genau es heißt, konnte ich leider nicht herausfinden. Unten: Oktopus, der außen knusprig, innen weich und alles in allem sehr köstlich war.

Nach dem Essen waren wir alle gut gesättigt, was einige von uns dazu animierte, einen Spaziergang zu machen. Da die Burg von Kavala direkt bergauf ausgeschildert war, folgten wir  neugierig den Wegweisern.

Auf dem Weg nach oben schlängelte sich eine Straße und ein Fußweg den Hang hinauf. An zahlreichen Ecken gab es kleine Souvenirgeschäfte, Bars oder Restaurants. Die Aussicht nach unten auf den Hafen wurde mit jedem Meter, den wir zurücklegten, besser

Auf dem Weg nach oben schlängelte sich eine Straße und ein Fußweg den Hang hinauf. An zahlreichen Ecken gab es kleine Souvenirgeschäfte, Bars oder Restaurants. Die Aussicht nach unten auf den Hafen wurde mit jedem Meter, den wir zurücklegten, besser.

Unterwegs kamen wir an einigen hübschen maritimen Motiven vorbei und sogar an einem Granatapfelbaum. Noch nie zuvor hatte ich Granatäpfel in freier Natur gesehen. Das war ein kleines Highlight für mich!

Unten: Granatapfelbaum mit aufgeplatzten, saftigen Granatäpfeln

Unten: Granatapfelbaum mit aufgeplatzten, saftigen Granatäpfeln.

Zeit für einen persönlichen Schnappschuss!

Der Weg führt immer noch bergauf

Der Weg führt immer noch bergauf.

Oben auf der Burg angekommen wurde sogar Eintritt verlangt. Ganze 1,50 Euro waren dennoch erschwinglich, wie ich finde.

Der Blick auf den Hafen, die Stadt und das Meer ist schön! Man kommt sich selbst dabei plötzlich so klein vor

Der Blick auf den Hafen, die Stadt und das Meer ist schön! Man kommt sich selbst dabei plötzlich so klein vor.

Die Burg wurde ursprünglich von den Byzantinern errichtet. Später wurde sie dann von den Türken und nochmals von den Venezianern umgestaltet. Im Innern der Burg befindet sich eine Zisterne, ein Wehrturm und sogar ein Freilichttheater.

Die Aussicht lädt zum Verweilen ein und die Luft weht einem frisch und dennoch mild um die Nase. Außerdem ist man den Möwen sehr nahe

Die Aussicht lädt zum Verweilen ein und die Luft weht einem frisch und dennoch mild um die Nase. Außerdem ist man den Möwen sehr nahe.

Die griechische Flagge darf natürlich auch nicht fehlen.

Unten: Das Schiff "AIDAaura", mit dem wir gekommen sind, liegt friedlich im Hafen und wartet auf uns. Am Abend gegen 20:00 Uhr sind wir ausgelaufen und begaben uns auf den Weg nach Mykonos

Unten: Das Schiff “AIDAaura”, mit dem wir gekommen sind, liegt friedlich im Hafen und wartet auf uns. Am Abend gegen 20:00 Uhr sind wir ausgelaufen und begaben uns auf den Weg nach Mykonos.

Eine prächtige Sicht! Um die Burg herum wucherten vereinzelt Pinien mit dicken Pinienzapfen darauf. Ich liebe Pinienbäume und vor allem auch ihren herrlichen Duft!

Eine prächtige Sicht! Um die Burg herum wucherten vereinzelt Pinien mit dicken Pinienzapfen darauf. Ich liebe Pinienbäume und vor allem auch ihren herrlichen Duft!

Zurück zum Schiff.

Das Schiff "AIDAaura" im Hafen am Liegeplatz "South Pier". Der Kussmund ist unverkennbar!

Das Schiff “AIDAaura” im Hafen am Liegeplatz “South Pier”. Der Kussmund ist unverkennbar!

Die Hafenstadt Kavala hat mich mit seiner Architektur und dem leckeren Essen positiv überrascht. Es war ein schöner Nachmittag inmitten netter Kollegen und auch der Spaziergang nach oben auf die Burg tat gut. In meinem nächsten kleinen Reisebeitrag soll es – wie schon zuvor angekündigt – um die griechische Hafenstadt Argostoli gehen.

Olbia auf Sardinien (Italien)

Hallo von AIDAaura!

Endlich komme ich dazu, wieder auf meinem Blog zu schreiben. Seit fast 6 Wochen bin ich nun schon wieder unterwegs und die ersten Wochen waren recht turbulent. Vieles war neu für mich und die Route wechselte wöchentlich. Begonnen hat meine große Reise Anfang Oktober in Palma de Mallorca im Mittelmeer, bevor wir unsere lange Überfahrt mit dem Schiff in den Indischen Ozean angetreten haben. Diese bestand aus mehreren Transreisen, wie wir Seeleute zu sagen pflegen. Der erste Teilabschnitt führte uns von Palma nach Heraklion auf Kreta. Die zweite Etappe wiederum ging von Kreta bis nach Port Louis auf Mauritius, auf dessen letzten Zügen wir uns immer noch befinden. Auf dem Weg dahin habe ich die Gelegenheit genutzt, so viel wie möglich an Land zu sehen. So auch in Olbia auf Sardinien. Eine wunderschöne Insel, in dessen viertgrößter Stadt ich ein paar nette Stunden verbracht habe. Das Schiff lag von 8 bis 18 Uhr am Liegeplatz “Isola Bianca Pier, Berth 8/9″. Olbia selbst liegt in der Provinz Sassari am Golf von Olbia, was wiederum zum Tyrrhenischen Meer gehört. Hier kommen ein paar Schnappschüsse:

Alles ist voller Palmen. Am liebsten hätte ich eine Baby-Palme in meine Handtasche gepackt. Und auch die in rosa, gelb und orange gehaltenen Häuserfassaden sehen einladend und typisch mediterran aus

Alles ist voller Palmen. Am liebsten hätte ich eine Baby-Palme in meine Handtasche gepackt. Und auch die in rosa, gelb und orange gehaltenen Häuserfassaden sehen einladend und typisch mediterran aus.

Olivenbäume und -haine, wo man geht und steht. Und mitten drin eine Villa.

Oliven, Oliven und noch viel mehr Oliven

Oliven, Oliven und noch viel mehr Oliven.

Ich war am 16. Oktober – für nur wenige Stunden – zu Besuch in Olbia und das Wetter war noch sehr spätsommerlich warm. Die Böden waren trocken und die Sonne brannte. Und wer genau Acht gab, dem lief die ein oder andere Eidechse über die Füße. Zumindest diese eine konnte ich spontan einfangen.

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Versteckt in einer Seitengasse auf einer kleinen Anhöhe, in der ich nur Einheimischen begegnete und dachte, dass mich nichts Aufregendes mehr erwarten würde, fand ich diese hübsche Kirche namens  “Chiesa di San Paolo”, die von einem auffällig bunten Ziegeldach bedeckt war. Genauer gesagt: die Kuppel bestand aus Majolika-Kacheln von 1939. Das Gebäude war hübsch anzuschauen und trägt innen drin barocke Elemente. Wie ich herausfand, handelt es sich hier um eine Granitsteinkirche, die dem Heiligen Apostel Paulus geweiht ist. Zudem wurde sie auf den Ruinen eines punischen und römischen Tempelbergs errichtet. Einfach hübsch!

"Chiesa di San Paolo"

“Chiesa di San Paolo”.

Da ich um die Mittagszeit auf Landgang war, begab ich mich zwischenzeitlich auf die Suche nach etwas Essbarem. Ich fand einen kleinen Schnellimbiss, der Muscheln frittierte. Allerdings handelte es sich hierbei nicht um die altbekannte Frittiermasse, sondern es schmeckte so gar nicht typisch frittiert. Die Muscheln hatten eine weiche, wohlschmeckende Panade, kamen in eine Tüte und konnten als “Take-away”-Kost mitgenommen werden. Mit einem spitzen Holzstäbchen wurden sie aufgespießt. Dazu gab es das Getränk “Chino” von der italienischen Mineralwasser-Marke San Pellegrino. Die Sorte selbst war mir bislang unbekannt, weil “Chino” in Deutschland nicht verkauft wird. Es schmeckt sehr bitter (weil es den Geschmack der Bitterorange in sich trägt, es stammt von der Chinottofrucht), kommt jedoch in schwarzer Farbe daher (es sieht aus wie Cola). Da ich die frischen Zitrussorten aus der Dose von San Pellegrino sehr mag, wollte ich diese für mich neue Sorte unbedingt probieren. Sie hat mich aber leider nicht von sich überzeugt.

Frittierte Muscheln in der Tüte und Bitterorangen-Limo

Frittierte Muscheln in der Tüte und Bitterorangen-Limo.

Nach dem herzhaften Essen musste noch etwas Süßes her. Ich hatte große Lust auf Eiscreme. Und nach einer guten Eisdiele muss man in Italien nie lange suchen. Für mich gab es eine leckere Kugel “Duplo” aus der “Gelateria Smeralda”. An einem Kostüm- und Partyladen konnte ich anschließend auch nicht vorbeigehen und habe meiner “Do-it-yourself”- und Back-Lust gefröhnt. Da ich Halloween in diesem Jahr leider nicht zuhause verbringen konnte, habe ich mir ein kleines Highlight für nächstes Jahr gesetzt und mich mit ein paar gruseligen Küchenutensilien eingedeckt, um meiner Liebe für die Halloweennacht im kommenden Jahr nachzugehen. Darauf freue ich mich jetzt schon sehr!

Oben: "Duplo"-Eis. Unten: Im Kostüm- und Partyladen "Party World" habe ich eine halbe Ewigkeit verbracht und mich durch das umfachgreich sortierte Angebot gewühlt. Es war ein Paradies für Hobbyköche und -bastler und es gab nahezu für jeden Anlass brauchbare Dinge. Obwohl ich Halloween in diesem Jahr leider nicht zuhause verbringen konnte, konnte ich am Halloween-Krabbeltisch nicht vorbeigehen. Ich habe mir Pralinenförmchen, Keks-Ausstechförmchen (Stamp Cookie Cutter Set) und Totenkopf-Zuckerperlen gekauft. Nun dauert es bloß noch 352 Tage bis ich sie verwenden kann! :-)

Oben: “Duplo”-Eis. Unten: Im Kostüm- und Partyladen “Party World” habe ich eine halbe Ewigkeit verbracht und mich durch das umfachgreich sortierte Angebot gewühlt. Es war ein Paradies für Hobbyköche und -bastler und es gab nahezu für jeden Anlass brauchbare Dinge. Obwohl ich Halloween in diesem Jahr leider nicht zuhause verbringen konnte, konnte ich am Halloween-Krabbeltisch nicht vorbeigehen. Ich habe mir Pralinenförmchen, Keks-Ausstechförmchen (Stamp Cookie Cutter Set) und Totenkopf-Zuckerperlen gekauft. Nun dauert es bloß noch 352 Tage bis ich sie verwenden kann! :-)

Nach meinem Stadtspaziergang war ich schließlich noch zu Fuß am Hafen unterwegs. Die Gegend war maritim und überall fand ich hübsche bunte Sträucher mit Blüten daran.

Am Hafen

Am Hafen.

Unter der Sonne Sardiniens fühlte ich mich sehr wohl und ich hätte noch ewig am Wasser sitzen können.

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Gegen 18 Uhr lief das Schiff im Hafen schließlich aus und begab sich direkt auf den Weg nach Messina auf Sizilien.

Traumhafte Gegend!

Traumhafte Gegend!

Die Mittelmeerlandschaft mit seinen Hügeln, dem tiefblauen Meer und kleinen Häuschen am Wasser ist einfach wunderbar hübsch anzusehen. Und auch zahlreiche Fähren verkehren zwischen den Inseln und dem Festland.

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Sonnenuntergang auf See im Hafen von Olbia.

Arrivederci Olbia!

Arrivederci Olbia!

Das war ein kleiner Einblick in meinen kurzen Aufenthalt in Olbia auf Sardinien. In meinen nächsten Reisebeiträgen soll es um die griechischen Hafenstädte Kavala und Argostoli gehen. Bis dahin und ahoi!

DIY-Projekt: Hochzeitskarte “Gut gewürzt in die Ehe …”

Anfang September war ich auf der Hochzeitsfeier meiner lieben Zwillingsschwester eingeladen. Dafür bin ich extra vom Kreuzfahrtschiff AIDAperla im spanischen Barcelona abgestiegen. Mein Flug ging anschließend nach Frankfurt am Main, von wo aus die zügige Reise nach Süddeutschland folgte, um die Feier nicht zu verpassen. Um eine gute Geschenk- und Dekoidee zu finden, habe ich lange überlegt. In einem alten Bastelbuch aus D-Mark-Zeiten, welches mir eher zufällig in die Hände fiel, fand ich schließlich jede Menge Inspiration und entschied mich für ein Thema, das genau zu meiner Schwester passt. Gewürze wie Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und Muskatnüsse in Kombination mit einer Reibe leiten meinen Wunsch nach einer würzigen, abenteuerlichen, abwechslungsreichen, jedoch möglichst reibungslosen Ehe für die beiden ein. Weil sie mindestens genauso gern kocht und backt wie ich, passt das Gewürzthema ganz hervorragend, wie ich finde, und noch dazu hat es eine leicht verständliche Bedeutung. Dazu gab es noch einen hübschen Pflanztopf mit Bargeld daran sowie einen Gutschein für einen Familienausflug in eine Therme am Bodensee. Was man für die kreative Karte benötigt und wie genau alles zusammengebastelt wird, erkläre ich euch jetzt:

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Bastelutensilien (für eine Karte)

1 großes Blatt gemustertes Tonpapier (blauweiß, gepunktet, im 5-Eck geschnitten, mit Lineal frei Hand nach Augenmaß abgemessen) | 1 kleines Blatt weiße Wellpappe (ca. 15 x 17 cm) | 1 kleines Blatt blaue Faserseide (ca. 10 x 12 cm) | 1 kleines Blatt beiges Tonpapier (ca. 7 x 8 cm, für die persönliche Widmung) | 1 flache Reibe | 2 Muskatnüsse | 21 Wacholderbeeren | 13 Lorbeerblätter | doppelseitiges Klebeband | Heißklebepistole mit Klebestift | goldener Bouillondraht | schwarzer und roter Fineliner | 2 dunkelblaue, schmale Satin-Schleifenbänder (je 30 cm) | 1 hellblaues, breites Organza-Schleifenband mit Draht (30 cm) | 1 hellblauer Mini-Wickelröschen-Strauß aus Satin mit 12 Blüten und Drahtstielen | 1 flache 2D-Bastelfigur “Brautpaar” aus Polyresin (Kunststein)

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Anleitung

Zuert die weiße Wellpappe und blaue Faserseide zurechtschneiden und auf das gepunktete, zu einem Fünfeck geschnittenen Tonpapier kleben. Mithilfe von doppelseitigem Klebeband die Reibe befestigen. Muskatnüsse mit goldenem Bouillondraht umwickeln und mit einer Heißklebepistole aneinander festkleben. Die Enden des Bouillondrahtes um die Reibe wickeln. Anschließend die Drahtstengel des hellblauen Mini-Wickelröschen-Straußes an der Reibe fixieren. Nun Wacholderbeeren und Lorbeerblätter mit kleinen Stücken vom doppelseitigen Klebeband auf Tonpapier, Wellpappe und Faserseide kleben. Die “Brautpaar”-Bastelfigur ebenfalls mit doppelseitigem Klebeband anbringen. Im nächsten Schritt das hellblaue, breite Organza-Band zu einer Schleife legen und mit einem schmalen, dunkelblauen Satin-Band zusammenziehen. Das zweite schmale, dunkelblaue Satin-Band am Stiel der Reibe befestigen. Jetzt das beige, kleine Tonpapier mit schwarzem und rotem Fineliner beschriften und aufkleben. Alles gut trocknen lassen.

An der Karte kann jeder nach Belieben noch Bargeld oder einen Gutschein befestigen.

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Beef Wellington mit Kartoffel-Maronen-Parmesan-Püree & Bohnen im Schinkenmantel

Dieses Beef Wellington ist mit Abstand das beste Rinderfilet, welches ich je gegessen habe. Es wird mit Senf, einer Pilz-Kräuter-Kruste, Serrano-Schinken sowie Blätterteig eingewickelt und schmeckt hervorragend! Von grünen Bohnen im Schinkenmantel sowie einem herbstlichen Kartoffel-Maronen-Parmesan-Püree als Beilagen wird es begleitet. Das Rezept für dieses Beef Wellington stammt ursprünglich aus der Feder des britischen Fernsehkochs Gordon Ramsey. Ich möchte mich an dieser Stelle auch besonders bei dem lieben Menschen an meiner Seite bedanken, der mit mir eine halbe Nacht an dieser leckeren Mahlzeit gekocht und mir alle nötigen Tipps und Kniffe beigebracht hat. Es war perfekt und garantiert nicht das letzte Mal, dass diese Köstlichkeit aufgetafelt wurde!

Beef Wellington – Rinderfilet im Blätterteigmantel mit Senf und Pilz-Kräuter-Kruste

Beef Wellington – Rinderfilet im Blätterteigmantel mit Senf und Pilz-Kräuter-Kruste.

 

Zutaten (für 3 bis 4 Portionen)

Für das Beef Wellington im Blätterteigmantel

500 g Rinderfilet | 1 Rolle Blätterteig (TK, rund, 230 g) | 1 Packung Serrano-Schinken (80 g) | 1 EL Senf | 250 g Champignons | frische Kräuter (Thymian, Rosmarin) | 1 Schalotte | 1 Zehe Knoblauch | schwarzer Pfeffer | Meersalz | ein kleines Stück Butter | 1 Eigelb

Für die Rotweinsoße

1 Zehe Knoblauch | 3 Zwiebeln | frische Kräuter (Thymian, Rosmarin, 2 Blätter Lorbeer) | 400 ml Rotwein (z.B. Il Piolo Chianti) | 400 ml Rinderfond | Olivenöl

Für das Kartoffel-Maronen-Parmesan-Püree

Maronen (200 g, vorgekocht)  | 10 kleine Kartoffeln | Muskat | 3 große Schluck Milch | schwarzer Pfeffer | Meersalz | 3 EL frischer Parmesan

Für die Bohnen im Schinkenmantel

200 g grüne Bohnen | 1 Packung Serrano-Schinken (80 g) | Meersalz | ein kleines Stück Butter

Zum Garnieren

etwas frischer Feldsalat | 2 EL Granatapfelkerne

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Zubereitung

Zuerst die Rotweinsoße ansetzen. Olivenöl in einem Topf heiß werden lassen. Klein geschnittene Knoblauchzehe, zerkleinerte Zwiebeln, Lorbeerblätter, ganzer Thymian- und Rosmarinstängel in den Topf geben und kurz andünsten. Mit Rotwein aufgießen und sirupartig einköcheln lassen. Danach mit Rinderfond aufgießen und das Ganze eine gute Stunde köcheln lassen. Vor dem Servieren durch ein Sieb seihen.

Im nächsten Schritt die Pilz-Krustenmasse für das Fleisch vorbereiten. Dazu Pilze putzen, schlechte Stellen entfernen und klein häckseln. Die Pilze in eine Pfanne geben und erhitzen, damit die Flüssigkeit verdunstet. Klein geschnibbelte Schalotte, Rosmarin- sowie Thymianstückchen mit hineingeben und solange auf mittlerer Hitze weiterköcheln lassen bis es eine pastige Konsistenz hat.

Nun das Rinderfilet zubereiten. Butter in einer heißen Pfanne erhitzen, etwas zerkleinerten Rosmarin, Thymian und zerkleinerte Knoblauchzehe hinzugeben. Das Fleisch scharf von allen Seiten anbraten. Fleisch anschließend zirka 10 Minuten ruhen lassen und danach mit Senf bestreichen.

Ein größeres Stück Frischhaltefolie auf dem Tisch ausbreiten. 80 g Serrano-Schinken darauf nebeneinander ausbreiten und mit der Pilz-Paste bestreichen. Das Fleisch darauflegen und mit der Schinken-Pilz-Schicht umwickeln. Als Nächstes den Blätterteig ausrollen und die Schinken-Pilz-Fleisch-Kugel mittig platzieren. Mit Blätterteig vollständig einwickeln und für rund 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Oben: Rinderfilet auf Pilz-Paste und Schinkenbett. Unten: Das Rinderfilet wird zuvor in der Pfanne scharf angebraten

Oben: Rinderfilet auf Pilz-Paste und Schinkenbett. Unten: Das Rinderfilet wird zuvor in der Pfanne scharf angebraten.

Das Rinderfilet im Blätterteigmantel aus dem Kühlschrank nehmen, von außen mit Eigelb bestreichen und in eine leicht eingefettete Auflaufform legen. Auf der mittleren Schiene des Backofens bei 200 Grad für 15 bis 20 Minuten backen bis der Blätterteig goldbraun wird. Hinterher etwa 10 Minuten ruhen lassen bis es mit einem scharfen Messer angeschnitten wird.

Jetzt kommt das Püree. Kartoffeln schälen, halbieren und in 20 bis 25 Minuten gut weich kochen. Nebenbei die Maronen im eingeschweißten Beutel für 7 Minuten in einem Wassertopf kochen. Parmesan frisch reiben. Kartoffeln zusammen mit Maronen und Parmesan in einen Topf geben und gründlich zerstampfen. Milch, Pfeffer, Meersalz und Muskat hinzufügen und gut vermengen. Im Topf mit einem Deckel warm halten.

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Schließlich noch die Bohnen im Schinkenmantel zubereiten. Dafür Bohnen abwaschen, mit Küchenkrepp trocken tupfen und jeweils beide holzigen Enden abschneiden. In einem Topf mit Wasser und Meersalz aufkochen und rund 15 Minuten kochen. In ein Sieb stürzen und kurz kalt abschrecken. Die Bohnen nun häufchenweise in Serrano-Schinken-Scheiben (80 g) einwickeln und in einer heißen Pfanne mit Butter anbraten.

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Zum Schluss das Beef Wellington in Scheiben schneiden und zusammen mit den Bohnen im Schinkenmantel, Kartoffel-Maronen-Parmesan-Püree, Rotweinsoße sowie etwas frischem Feldsalat und Granatapfelkernen anrichten. Das schmeckt richtig gut!

4 Monate mit AIDAaura im Indischen Ozean

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Heute verabschiede ich mich erstmal wieder auf See. Am frühen Abend geht mein Flug nach Palma de Mallorca, wo ich dann am Freitag auf das Kreuzfahrtschiff AIDAaura aufsteigen werde. Nach nur wenigen Wochen im Mittelmeer wird das eher kleine Schiff der AIDA Cruises Reederei bald auf seine Überfahrt in den Indischen Ozean aufbrechen. Dort erwarten mich 14-Tages-Reisen mit Stopps in Madagaskar, Mauritius und auf den Seychellen. Ich bin sehr neugierig auf diese mir bislang völlig unbekannten Länder. Ganze 113 Tage dauert mein insgesamt 8. Einsatz auf See. Am 27. Januar werde ich schließlich von Port Louis auf Mauritius wieder zurück nachhause fliegen. Ich wünsche allen bis dahin eine schöne Herbst- und Weihnachtszeit und melde mich von unterwegs wieder auf meinem Blog. Ahoi!

Lauwarmer Ziegenkäse mit Apfel, Feldsalat, Granatapfelkernen, Walnüssen und Himbeeren

Diese Vorspeise ist so richtig Gourmet! Ziegenkäse und Apfelscheiben werden im Ofen heiß gebacken und anschließend auf einem Bett aus Feldsalat, Himbeeren, Walnüssen, Parmesan und Waldbeeren-Essig angerichtet. Es macht Appetit auf mehr und passt sehr gut als erster Gang einer ausgiebigen Mahlzeit. Eines meiner Lieblinge!

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Zutaten (für 2 Portionen)

2 Scheiben Ziegenkäserolle (184 g) | 2 dicke Scheiben Apfel (z.B. Braeburn) | 2 Händevoll Feldsalat | 10 Himbeeren | 10 Walnüsse | 2 EL Granatapfelkerne | 2 EL Parmesan | frische Petersilie (glatt) | Essig “Frutti di Bosco” | Meersalz | Zucker | etwas Butter

 

Zubereitung

Zuerst Feldsalat abwaschen und trocken schütteln. Himbeeren verlesen, ebenfalls abspülen und auf Küchenkrepp trocknen lassen. Ziegenkäserolle in zwei Scheiben schneiden. Petersilie waschen und klein hacken. Granatapfel halbieren und Kerne herauspulen. Parmesan frisch reiben. Apfelkrebs aus den Apfelscheiben herausschneiden. Walnüsse aufknacken und zusammen mit Butter, Salz und Zucker in einer Pfanne rösten.

Nun die beiden Apfelscheiben auf die jeweils beiden Ziegenkäsescheiben legen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad etwa 6 Minuten backen.

In der Zwischenzeit den Feldsalat auf zwei Tellern auslegen. Himbeeren, geröstete Walnusskerne, Parmesan und Granatapfelkerne darüber verteilen.

Den heißen Ziegenkäse sowie die Apfelscheiben aus dem Backofen nehmen und jeweils auf das Salatbett legen. Mit Waldbeeren-Essig beträufeln und frische Petersilie darüberstreuen.

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

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