Getrocknete Kürbiskerne

Getrocknete Kürbiskerne

Kürzlich hatte ich ein ganz vorzügliches Kürbis-Kartoffel-Lauch-Gratin zubereitet und hinterher jede Menge Kerne vom Bio-Hokkaido übrig. Weil die mir jedoch viel zu schade zum Wegschmeißen waren, habe ich sie kurzerhand im Backofen getrocknet und zu einem leckeren Fernseh-Snack verarbeitet. Die ganze Wohnung roch danach ein wenig nach Kino.

Zutaten

alle Kerne aus einem Hokkaido-Kürbis | Sieb | Backblech & Backpapier

Zubereitung

Die übrig gebliebenen Kerne vom Kürbis-Fruchtfleisch befreien. Dazu am besten zuerst mit einem Küchentuch abrubbeln und danach in ein Sieb unter fließendes Wasser geben und nochmals kräftig rubbeln und reiben. Anschließend Kerne trocknen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben (möglichst großflächig, sodass sie sich nicht überlagern!). Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und die Kerne auf der mittleren Schiene für zirka 20 Minuten backen. Gegebenenfalls nach der Hälfte der Zeit einmal wenden. Zum Schluss aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und in eine Blechdose füllen. Vor dem Verzehr aufknacken!

Überbackene Lachs-Käse-Meerrettich-Brote mit frischem Dill

Überbackene Lachs-Käse-Meerrettich-Brote mit frischem Dill

Es ist immer eine gute Idee, jeglicher Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken. Weil kürzlich noch Räucherlachsscheiben und alte Brotreste (Zwiebel-, Mehrkorn- und Walnuss-Honig-Brot) übrig waren, brauchte es ein schnelles, alltagstaugliches Gericht, das alle Überbleibsel aufbrauchen würde. Die Idee: Getoastete Brotscheiben, die mit einer köstlichen Mischung aus u.a. Lachs, Käse, Meerrettich, Senf, Naturjoghurt, Agavendicksaft und Kräutern bestrichen wurden. Himmlisch und so einfach!

Zutaten (für 16 Scheiben Brot)

16 Scheiben altes Brot | 200 g Räucherlachs (in Scheiben) | 200 g geriebener Emmentaler | 200 g Crème fraîche (1 Becher) | 150 g Naturjoghurt | 3 EL Senf | 3 EL Agavendicksaft (dunkel) | 2 EL frischer, geriebener Meerrettich | Salz | schwarzer Pfeffer | getrocknete Kräuter (Rosmarin, Thymian, Majoran, Fenchel, Kümmel) | 1 Handvoll frischer Dill

Zubereitung

Die Brotscheiben toasten und auf ein Backblech legen.

Räucherlachs in kleine Stücke schneiden und in einer großen Schüssel zusammen mit Emmentaler, Crème fraîche, Naturjoghurt, Senf, Agavendicksaft, Meerrettich, Salz, Pfeffer, getrockneten Gewürzen und gehacktem Dill mit Hilfe eines Mixers gründlich verquirlen. Die Masse auf alle Brote verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 230 Grad Umluft zirka 8 bis 10 Minuten backen. Wenn die Käsemasse leicht bräunlich ist, aus dem Ofen herausnehmen und genießen.

Kürbis-Kartoffel-Lauch-Gratin mit Fetakäse

Kürbis-Kartoffel-Lauch-Gratin mit Fetakäse

Ich brauche eigentlich längst nicht mehr zu erwähnen, wie gern ich vegetarisches Essen mag. Diesmal gab es ein Gratin mit Kartoffeln, einem frischen Bio-Hokkaido-Kürbis, Lauchzwiebeln und kräftigem Fetakäse. Dazu eine Eier-Senf-Creme und jede Menge Kräuter und fertig war der köstliche Wohlgenuss!

Zutaten (für 5 bis 6 Portionen)

700 g Bio-Hokkaido | 600 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend) | 4 Lauchzwiebeln | 2 Knoblauchzehen | 200 g Hafercreme-Cuisine | 2 Eier | 2 TL Senf | 200 g Fetakäse | 50 g geriebener Emmentaler | Salz | schwarzer Pfeffer | getrocknete Gewürze (Thymian, Oregano, Rosmarin, Majoran, Muskat, Fenchel, Kümmel) | etwas Sonnenblumenöl für die Form

Zubereitung

Zuerst den Kürbis abwaschen, trocknen, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Kartoffeln schälen, abwaschen und in dünne Scheiben zerteilen. Dann Kartoffeln in reichlich kochendem Salzwasser für zirka 10 Minuten kochen. Nach 4 Minuten die Kürbisspalten hinzufügen und mitköcheln. Das Gemüse in einem Sieb abtropfen lassen  und erstmal zur Seite stellen.

Knoblauch schälen und fein würfeln. Hafercreme mit Eiern, Knoblauch, Senf, getrockneten Kräutern, Salz und Pfeffer gründlich verquirlen und abschmecken.

Fetakäse in Scheiben schnibbeln. Lauchzwiebeln abwaschen, trocknen und in Ringe schneiden.

Eine Auflaufform mit Sonnenblumenöl einfetten. Abwechselnd Kartoffeln, Kürbis und Fetakäse hineinschichten. Salzen und pfeffern. Die Hälfte der frischen Lauchzwiebeln sowie die Eier-Senf-Creme gleichmäßig darübergeben. Den Emmentaler nesterartig über alles verteilen.

Das Gratin im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft für etwa 30 bis 35 Minuten (auf der mittleren Schiene) backen, bis die Creme gestockt und das Gratin leicht gebräunt ist.

Aus dem Ofen nehmen und nach Belieben mit den restlichen Lauchzwiebeln garnieren.

Süditalienische Parmigiana

Süditalienische Parmigiana

Ich liebe die italienische Küche und habe mich mit diesem Auberginen-Zucchini-Paprika-Auflauf zum ersten mal an einer richtigen Parmigiana versucht, die besonders im Raum Neapel und auf Sizilien gern gegessen wird. Sie riecht und schmeckt ganz wunderbar. Mozzarella und Parmesan geben eine zusäzlich geschmackvolle Note.

Zutaten (für 4 Portionen)

FÜR DAS GEMÜSE
1 Aubergine | 1 Zucchini | 1 rote Paprika | 350 g Mozzarella | Olivenöl | 100 g frisch geriebener Parmesan | 3 EL Paniermehl | 1 EL Butter

FÜR DIE TOMATEN-SOßE
Olivenöl | 2 Zwiebeln | 2 Knoblauchzehen | 1 daumengroßes Stück Ingwer | 400 g ganze Tomaten in Soße (Dose) | 1 TL Zucker | Salz | schwarzer Pfeffer | getrocknete Gewürze (Oregano, Thymian, Rosmarin, Koriander, Fenchel, Kümmel, Chili, Paprika, Majoran)

Zubereitung

Zuerst Aubergine, Zucchini und rote Paprika abwaschen und Strunken/Kerngehäuse entfernen. Aubergine und Zucchini in Ringe schneiden. Paprika in kurze Streifen schnibbeln. Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Das Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Olivenöl bestreichen und mit getrockneten Kräutern bestreuen. Für zirka 20 Minuten backen und dabei weich werden lassen.

Nun zur Soße. Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln für zirka 5 Minuten weich dünsten. Knoblauch und Ingwer hinzufügen und mitgaren. Tomaten hinzufügen und mit Hilfe eines Holzlöffels zerdrücken. Zucker, Salz und Pfeffer unterrühren. Alles aufkochen, die Hitze anschließend reduzieren und für rund 10 Minuten einköcheln lassen. Gewürze einrühren.

Eine Auflaufform mit Öl einschmieren und die Hälfte des Gemüses auf dem Boden verteilen. Die Hälfte des in Scheiben geschnittenen Mozzarellas gleichmäßig über das Gemüse geben. Nun die Hälfte der Tomatensoße darüber verteilen und die Hälfte des Parmesans darüber streuen. Eine weitere Schicht von Gemüse, Mozzarella und Tomatensoße darüber geben. Den restlichen Parmesan mit dem Paniermehl vermischen und ebenfalls darüber streuen. Ein paar Butterflöckchen zum Abschluss darauf verteilen.

Den Auflauf für zirka 25 Minuten goldbraun auf der mittleren Schiene des Ofens überbacken. Vor dem Servieren für ein paar Minuten ruhen lassen.

Nachtrag: Weihnachtslikör mit Pflaume, Zimt & Anis

Nachtrag: Weihnachtslikör mit Pflaume, Zimt & Anis

Ich setze sehr gern Likör an und für Weihnachten sollte es eine ganz besondere Sorte sein. Pflaume, Anis, Zimt und Vanille geben eine wunderbar weihnachtliche Note. In kleinen Flaschen abgefüllt und hübsch verziert eignet sich der Likör auch sehr gut zum Verschenken an die Liebsten. Nicht wundern, dass ich dieses Rezept erst so spät nach Weihnachten auf meinem Blog online stelle, doch erst kürzlich hat die letzte zu beschenkende Person ihre Likörflasche erhalten … und ich wollte doch niemandem vorher schon die Überraschung verderben. Nun folgt endlich das Rezept!

Zutaten (auf 2 Ansatzflaschen gleichmäßig verteilen)

2 l Weizenkorn (32 % Vol.) | 500 g Pflaumen (und 20 Pflaumenkerne) | 1 Anisstern | 1 Zimtstange | 1/2 TL Vanillepulver | 800 g brauner Rohrzucker

Zubereitung

Zuerst die Pflaumen waschen und in Stücke schneiden, am besten vierteln. Die benötigten Kerne säubern (wichtig: dabei das Fruchtfleisch entfernen!) und komplett trocknen. Alles gleichmäßig auf zwei Ansatz-Flaschen verteilen. Anisstern, Zimtstange, Vanillepulver und braunen Rohrzucker hinzufügen und mit Korn aufgießen. Das Ganze für 4 Wochen stehen lassen. Danach abseihen und in Flaschen füllen. Fertig!

Thüringisch: Gratinierte Crêpes mit Paprika-Bohnen-Auberginen-Füllung

Thüringisch: Gratinierte Crêpes mit Paprika-Bohnen-Auberginen-Füllung

Im Oktober des vergangenen Jahres bin ich mit meinem Liebsten nach Schleswig-Holstein gezogen und ich muss zugeben, dass ich meine Heimat in Thüringen und besonders meine Familie doch sehr vermisse. Aus diesem Grund hole ich immer mal wieder meine Thüringen-Kochbücher hervor, um mich zumindest kulinarisch an zuhause zu erinnern. Diesmal gab es gratinierte Crêpes, die mit Paprika, grünen Bohnen, Aubergine, reichlich Gewürzen und eingekochtem Tomatensaft gefüllt wurden. Mit leckerem, geriebenen Emmentaler überbacken war das Gericht ein Wohlgenuss. Das wird es bei uns definitiv bald wiedergeben!

Zutaten (für 4 bis 6 Portionen, für 8 gefüllte Crêpes)

FÜR DIE FÜLLUNG:
200 g Prinzessbohnen | 2 Zwiebeln | 2 Knoblauchzehen | ein daumengroßes Stück Ingwer | 2 große, rote Paprikaschoten | 1 kleine Aubergine | 350 ml Tomatensaft | Olivenöl | getrocknete Gewürze (Rosmarin, Thymian, Oregano, Paprika, Majoran, Koriander, Muskat, Fenchel, Kümmel, Chili) | ein Bund frische Petersilie | Salz | schwarzer Pfeffer | eine Prise Zucker

FÜR DEN TEIG:
200 Weizenmehl | 300 ml Hafer-Drink | 4 Eier | 50 g geriebener Emmentaler | etwas Butter zum Ausbacken

AUßERDEM:
etwas Sonnenblumenöl für die Form | 150 g geriebener Emmentaler zum Überbacken

Zubereitung

Bohnen waschen, halbieren und die Enden entfernen. Kurz abspülen und danach in kochendem Salzwasser für 10 bis 15 Minuten bissfest kochen. Wasser abgießen, nochmals kurz abspülen, abtropfen lassen und erstmal beiseitestellen.

Paprika waschen, das Kerngehäuse entfernen und in Streifen schneiden. Aubergine waschen, die Enden entfernen und klein würfeln. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und ebenfalls klein schneiden.

Jetzt einen großen Topf mit Olivenöl erhitzen. Zwieben, Knoblauch und Ingwer hineingeben und anschwitzen. Ein Prise Zucker hinzufügen und karamellisieren lassen. Anschließend Paprikaschoten und Aubergine hinzugeben und für etwa 6 Minuten mitdünsten lassen. Tomatensaft angießen, getrocknete Gewürze, Salz, Pfeffer und Zucker zufügen und solange köcheln, bis die Flüssigkeit reduziert ist. Bohnen unterheben, nochmals nachwürzen und alles durchschwenken. Kochplatte ausschalten und erstmal zur Seite stellen.

Für die Crêpes nun Weizenmehl mit Hafer-Drink, Eiern und geriebenem Käse gründlich verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. In einer heißen Pfanne etwas Butter erhitzen und die Crêpes nacheinander ausbacken. Bei mir sind insgesamt 8 Stück aus der Teigmenge entstanden.

Im nächsten Schritt zwei Auflaufformen mit Sonnenblumenöl einfetten. Die Gemüsemasse in die Crêpes einrollen und nebeneinander in die beiden Formen legen. Den geriebenen Käse darüber verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad Ober-/Unterhitze für zirka 20 bis 25 Minuten goldgelb überbacken. In den letzten 5 Minuten den Grill mit einschalten. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen, auf Tellern hübsch anrichten und genießen!

Homemade „Schoko Crossies“ (weiß & zartbitter)

Homemade „Schoko Crossies“ (weiß & zartbitter)

Weil ich kein großer Fan von Konzernen wie Nestlé bin, die einschlägig namhaften Produkte meist überteuert sind und ich auch der industriellen Zutatenliste nicht traue, stelle ich immer häufiger Esswaren selbst her. So auch diese „Schoko Crossies“, mit dessen Ergebnis ich mehr als zufrieden bin. Die Menge ist deutlich ergiebiger, die Zutaten günstiger und man weiß am Ende immer genau, welche Ingredienzen verwendet wurden. Diese leckeren Cornflakes-Schoko-Crossies gibt es zukünftig nur noch aus eigener Herstellung.

Zutaten (für 2 x 30 Stück)

WEIßE „SCHOKO CROSSIES“
200 g weiße Kuvertüre | 70 g Cornflakes | 25 g Mandeln (gemahlen)

ZARTBITTERE „SCHOKO CROSSIES“
200 g zartbittere Kuvertüre | 70 g Cornflakes | 25 g Kokosflocken

Zubereitung

Für beide Varianten jeweils die Kuvertüre über dem Wasserbad zum Schmelzen bringen. In der Zwischenzeit die Cornflakes in eine Schüssel geben und mit den Händen leicht zerdrücken, damit sie etwas kleinbröseliger werden. Beliebige Wunschzutat hinzufügen (z.B. gemahlene Mandeln oder Kokosflocken). Gut durchmischen. Sobald die Kuvertüre flüssig ist, in die Schüssel mit hineingeben und solange durchrühren bis sich alles gründlich mit der Kuvertüre vermischt hat. Mithilfe von zwei Teelöffeln aus der Masse kleine Häufchen formen und das Ganze im Kühlschrank für zirka 3 Stunden abkühlen lassen.