Griechischer Kritharaki-Auflauf mit Paprika, Feta & Rinderhack

Griechischer Kritharaki-Auflauf mit Paprika, Feta & Rinderhack

Zu meinen Leibspeisen gehört die mediterrane Küche. Diesmal gab es einen Auflauf mit der typisch griechischen Nudelsorte Kritharaki, gelber und roter Paprika, roten Zwiebeln, Knoblauch, Feta und Rinderhack. Das Essen ist ein Gedicht und soll bald wieder auf unseren Tisch kommen.

Griechischer Kritharaki-Auflauf

Zutaten (für ca. 6 Portionen)

400 g Kritharaki | 500 g Rinderhack | 1 gelbe & 1 rote Paprika | 2 rote Zwiebeln | 2 Knoblauchzehen | 1 daumengroßes Stück Ingwer | 1 fingergroßes Stück Kurkuma | 1/2 Tube Tomatenmark (ca. 50 g) | 700 ml Gemüsebrühe | 250 ml passierte Tomaten | 1 Becher Sahne (200 g) | 1 Becher Schmand (200 g) | 1 Packung Bio-Mozzarella (125 g) | 1 Packung griechischer Feta-Käse (200 g) | Salz | bunter Pfeffer | etwas Butter und Olivenöl zum Anbraten und für die Form

Zubereitung

Zuerst das Gemüse schnibbeln. Zwiebeln, Knobi, Ingwer und Kurkuma schälen und würfeln. Paprika waschen, die grünen Strunken und Kerngehäuse entfernen und ebenfalls fein schneiden.

Mozzarella und Feta abtropfen lassen und in Würfel zerteilen.

Als Nächstes die Gemüsebrühe herstellen. Tomatenmark, Sahne, Schmand, Salz, Pfeffer und passierte Tomaten hineingeben und gründlich verrühren.

Eine große, hohe Pfanne mit Butterflocken und Olivenöl erhitzen und das Rinderhack hineingeben. Anbraten. Anschließend Zwiebeln, Knobi, Ingwer Kurkuma und Paprika zufügen und für zirka 5 Minuten mitbraten. Salzen und pfeffern.

Eine große Auflaufform nehmen und leicht einölen. Abwechselnd Kritharaki, Hack-Gemüse-Mischung und Feta hineinschichten. Mit Kritharaki abschließen. Gemüsebrühe-Mischung vorsichtig darübergießen. Obendrauf noch die Hälfte des Mozzarellas streuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (mittlere Schiene) für etwa 35 Minuten backen. Folglich den restlichen Mozzarella über den Auflauf streuen und für weitere 15 Minuten backen.

Den Auflauf aus dem Ofen nehmen (Achtung, sehr heiß!) und für ein paar Minuten durchziehen lassen. Auf Teller verteilen und genießen. Dazu passen noch frische, grüne Kräuter.

To Bee or not to Bee: Herzensangelegenheit!

To Bee or not to Bee: Herzensangelegenheit!

In diesen Tagen beschäftigt mich ein Thema ganz besonders, mit dem ich auf zweierlei Wegen wieder einmal in Kontakt gekommen bin: Die Bienen.

Hummel und Biene in einer Blüte

Zurzeit lese ich das Buch „Die Geschichte der Bienen“ von der norwegischen Schriftstellerin Maja Lunde, welches ich in der Spiegel-Bestsellerliste gesehen und mir von meiner Oma (die sehr viel liest) ausgeliehen habe. Es schildert in drei Erzählsträngen Familiengeschichten aus unterschiedlichen Epochen, die alle etwas gemeinsam haben: Eine Verbindung zu den Bienen. Das Buch ist besonders im Hinblick auf die derzeitige Klimadebatte ergreifend und alarmierend zugleich und sehr empfehlenswert.

Und auch die aktuelle Ausgabe (02/2020) des Naturkostmagazins „Schrot und Korn“ wirbt mit der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) „Bienen und Bauern retten!“ und fordert darin die EU-Kommission auf, synthetische Pestizide ad acta zu legen, die Biodiversität anzukurbeln und Bauern bei der Umrüstung auf eine ökologische Landwirtschaft zu unterstützen.

Wer auch einen persönlichen Beitrag leisten möchte, dem empfehle ich, über das folgende Formular an der Initiative teilzunehmen und abzustimmen. Ziel sind 1 Million Stimmen aus mindestens 7 EU-Ländern binnen eines Jahres. Ich habe meine Stimme bereits abgegeben. Mehr Infos findet ihr unter diesem Link.

Im Brötchen: Das etwas andere Frühstücksei

Im Brötchen: Das etwas andere Frühstücksei

Am vergangenen Wochenende habe ich mir eine Folge der Sendung „Sweet & Easy – Enie backt“ gegönnt. Und zu meiner Überraschung gab es nicht bloß süße Torten und andere mächtige Desserts (wie Enie das besonders gern mag), sondern sogar ein superschnelles, herzhaftes Frühstücksgericht. Das habe ich sogleich ausprobiert und für gut befunden: Frühstückseier im Brötchen mit Frischkäse und Mozzarella. Die Garnierung habe ich dagegen improvisiert mit Zutaten, auf die ich Lust hatte.

Im Brötchen: Das etwas andere Frühstücksei

Zutaten (für 4 Portionen)

4 Aufbackbrötchen (z.B. Elbkrossis) | 6 EL Frischkäse (natur, mit Joghurt) | 1 Packung Bio-Mozzarella (125 g) | 4 Eier | 6 Cornichons (Gewürzgurken) | 4 kleine Tomaten | Salz | bunter Pfeffer

Zubereitung

Im ersten Schritt die Deckel der Brötchen abschneiden und mithilfe eines Löffels das Innere der Brötchen rauskratzen, bis diese ausgehöhlt sind. Mit Frischkäse bestreichen. Eier aufschlagen und in jedes Brötchen jeweils ein Ei geben, danach leicht salzen. Anschließend Mozzarella würfeln und gleichmäßig über die Eier verteilen. Brötchendeckel daraufsetzen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze (mittlere Schiene) für zirka 25 Minuten backen. Danach die Konsistenz der Eier kontrollieren. Wenn die Eier noch nicht genug geronnen sind, die Deckel abnehmen (weiterhin im Ofen mitbacken) und erneut für zirka 10 bis 15 Minuten in den Ofen schieben, bis die Brötchen eine goldbraune Farbe kriegen. In den letzten 5 Minuten die Hitze auf 200 Grad erhöhen.

Zum Schluss alles aus dem Ofen nehmen und auf Teller verteilen. Mit halbierten Tomaten und in Ringe geschnittenen Cornichons garnieren und pfeffern. Warm genießen!

Spaghettoni mit Spitzkohl-Fenchel-Lauch-Soße

Spaghettoni mit Spitzkohl-Fenchel-Lauch-Soße

Wenn die Essenszubereitung unter der Woche schnell gehen soll, kommt am besten ein Pastagericht auf den Tisch. Für die Soße nehme man einfach alle Gemüsesorten, auf die man Lust hat oder die gerade Saison haben und brutzelt sie mit reichlich aromatischen Gewürzen in der Pfanne an. Mozzarella rein. Pasta kochen, alles zusammenfügen, fertig. So einfach, lecker und auch noch gesund kann es sein!

Zutaten (für zirka 6 Portionen)

500 g Spaghettoni | 1 Spitzkohl | 1 Fenchelknolle | 1 Stange Lauch | 3 Stangen Frühlingszwiebeln | 1 Riesenzwiebel | 1 fingergroßes Stück Kurkuma | 1 daumengroßes Stück Ingwer | 2 Knoblauchzehen | etwas Butter | Olivenöl | 1 Dose ganze, geschälte Bio-Tomaten (240 g Abtropfgewicht) | 1 Dose fein-stückige Bio-Tomaten (400 g) | bunter Pfeffer | Salz | Zucker | getrocknete mediterrane Gewürze (Thymian, Oregano, Rosmarin, Majoran, Bohnenkraut) | Kümmelpulver | Chili | 1 Tasse Kochwasser von der Pasta | gehobelter Parmesan zum Servieren | 2 Packungen Bio-Mozzarella (250 g Abtropfgewicht)

Zubereitung

Als Erstes geht es ans Schnibbeln. Zwiebeln, Knobi, Ingwer und Kurkuma schälen und fein schneiden. Spitzkohl, Fenchel, Lauch und Frühlingszwiebeln putzen und klein schnibbeln.

In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsanleitung gar kochen und eine Tasse vom Kochwasser auffangen.

Eine große, hohe Pfanne mit Butter und Olivenöl darin erhitzen und zuerst Zwiebeln, Knobi, Ingwer und Kurkuma anschwitzen. Im Anschluss den zerkleinerten Spitzkohl, Fenchel, Lauch und die Frühlingszwiebeln mit hineingeben. Regelmäßig vorsichtig umrühren und für zirka 10 Minuten garen. Das Ganze fällt nach und nach etwas in sich zusammen. In Würfel geschnittenen Mozzarella einrühren. Die ganzen Tomaten dritteln und zusammen mit den fein-stückigen Tomaten hinzufügen und für weitere 5 Minuten garen. Nun Gewürze hinzugeben (bunter Pfeffer, Salz, Zucker, mediterrane Gewürze, Kümmel, Chili). Eine Tasse Kochwasser zufügen und alles für weitere 5 Minuten garen.

Wenn die Pasta gar ist, das Wasser abgießen.

Zum Schluss die Gemüsesoße abschmecken und zusammen mit der Pasta auf Tellern anrichten. Dazu passt gehobelter Parmesan.

Linsen-Curry mit Blumenkohl, Aubergine, 3-farbigem Reis & Koriander

Linsen-Curry mit Blumenkohl, Aubergine, 3-farbigem Reis & Koriander

Sie sind echtes Soulfood, wohlig-warm, würzig und erinnern an 1001 Nacht: Currys. Kaum ein Essen ist so variabel und verursacht eine derartige Geschmacksexplosion im Mund. Diesmal kamen Blumenkohl, frischer Koriander, Aubergine, Beluga-Linsen und dreierlei Reissorten zum Einsatz. Das Ergebnis schmeckte bombastisch und war ein Farbspiel zugleich. Dazu passt prima Naan-Brot.

Linsen-Curry

Zutaten (für ca. 6 Portionen)

1 kg Trio Rice (brown rice, red cargo rice, black glutinous rice aus Thailand) | 1 kleiner Blumenkohl | 1 mittlere Aubergine | 1/2 Packung Spice Paste „Thai Yellow Curry“ (mild, ca. 25 g) | 500 ml Kokosmilch | 1 l Wasser mit Gemüsebrühe | 250 g Beluga-Linsen | 2 Zwiebeln | 2 Knoblauchzehen | 1 daumengroßes Stück Ingwer | 1 fingergroßes Stück Kurkuma | 3 Lauchzwiebeln | frischer Koriander | Meersalz | Zucker | 1 TL Currypulver | Chili | Fenchelsamen | Kümmelpulver | Zimt | 1 EL schwarzer Sesam | Olivenöl | etwas Butter

Zubereitung
Zuerst kommt die Schnibbelarbeit dran. Zwiebeln, Knobi, Ingwer und Kurkuma schälen und klein schneiden. Aubergine waschen und in mundgerechte Stücke zerteilen. Blumenkohl ebenfalls waschen und die Röschen kleinteilig herausschnibbeln. Koriander unter Wasser abspülen, mit Küchenkrepp trocknen und in Stücke reißen. Lauchzwiebeln waschen, die Strunken und unschönen Blätter entfernen und in Ringe schneiden.

Den Reis in einem Topf mit reichlich Wasser und zwei Prisen Salz fertig garen, das dauert zirka 20 Minuten.

In der Zwischenzeit das Curry kochen. Dafür eine große, hohe Pfanne mit Butter und Olivenöl darin erhitzen. Zwiebeln hinzufügen und zusammen mit etwas Zucker anbraten und karamellisieren lassen, für zirka 3 Minuten. Knobi-, Ingwer- und Kurkumastücke zugeben und mitgaren, für zirka 2 Minuten. Als Nächstes Auberginenwürfel und Blumenkohlröschen in die Pfanne geben und alles für zirka 5 Minuten anbraten. Dann Beluga-Linsen zufügen und für zirka 3 Minuten mitgaren. Anschließend mit Gemüsebrühe und Kokosmilch aufgießen und stark aufkochen. Bei mittlerer Hitze für rund 20 Minuten köcheln und einreduzieren lassen. 10 Minuten vor Garende die Frühlingszwiebeln und Gewürze (Meersalz, Currypulver, Chili, Fenchelsamen, Kümmelpulver, Zimt) hinzufügen.

Wenn der Reis zwischendrin gar ist, das Wasser abgießen und den Reis warm halten.

Zum Schluss den Reis zusammen mit dem Linsen-Gemüse-Curry und frischem Koriander anrichten. Mit schwarzem Sesam bestreuen. Dazu warmes Naan-Brot reichen.

Zimt-Eis

Zimt-Eis

Ich liebe Eiscreme und das sogar im Winter. Gut, dass wir eine Eismaschine besitzen, mit der man im Nullkommanix wunderbares Eis zaubern kann. Diesmal mit der Gewürzzutat Zimt, der eine blutdrucksenkende, desinfizierende und stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt wird. In Maßen also sehr gesund. Und es passt einfach zu jeder Gelegenheit.

Zimt-Eis

Zutaten (für ca. 800 ml)

400 ml Milch | 400 ml Sahne | 6 TL Zimtpulver | 6 TL Zucker

Zubereitung

Alle Zutaten gründlich in einer Schüssel miteinander verquirlen und für zirka 60 Minuten in die Eismaschine füllen. Anschließend im Gefrierfach über Nacht durchfrieren lassen. Vor dem Verzehr für etwa 15 bis 20 Minuten bei Zimmertemperatur antauen lassen.

Eismaschine
Pfannen-Pasta mit Putenbrust-Gulasch & frischem Basilikum

Pfannen-Pasta mit Putenbrust-Gulasch & frischem Basilikum

Bei diesem tollen Gericht wird selbst die Pasta zusammen mit den restlichen Zutaten in ein und derselben Pfanne gar. Völlig unkompliziert und ohne viel Abwasch hinterher. Dazu gibt es frischen Basilikum und Putenbrust-Gulasch vom regionalen Bio-Hof. Das Essen schmeckt super mediterran und sättigt angenehm. Gern wieder!

Zutaten (für 5 bis 6 Portionen)

500 g Spaghettoni | 400 g Kirsch-Tomaten | 2 Zwiebeln | 1 Knoblauchzehe | 1 daumengroßes Stück Ingwer | 2 kleine Zucchini | 3 Lauchzwiebeln | 350 g Bio-Putenbrust-Gulasch | bunter Pfeffer | grobes Salz | Zucker | gemahlener Kümmel | getrocknete mediterrane Gewürze (Rosmarin, Oregano, Thymian, Majoran, Bohnenkraut) | Chili | 6 frische Stiele Basilikumblätter | Olivenöl | Butter | 1 l Wasser

Zubereitung

Zuerst fällt die ganze Schnibbelarbeit an. Zucchini waschen und würfeln. Zwiebeln, Knobi und Ingwer schälen und klein schneiden. Lauch waschen und in Ringe zerteilen. Tomaten waschen und halbieren. Die Basilikumblätter waschen, trocknen und erstmal zur Seite legen.

Eine große Pfanne mit Olivenöl und etwas Butter heiß werden lassen. Zwiebeln, Ingwer, Knobi und eine Prise Zucker andünsten. Putenbrust-Gulasch unter fließendem, kaltem Wasser abspülen, mit Küchenkrepp trocknen, mit Pfeffer, Chili und grobem Salz einreiben und in die Pfanne geben. Von beiden Seiten solange braten bis das Fleisch durch ist und eine leichte Bräunung bekommt. Alles aus der Pfanne nehmen und vorübergehend in eine Schüssel umfüllen.

Nun in die gleiche Pfanne erneut etwas Butter und Olivenöl geben und heiß werden lassen. Zucchini, Lauchzwiebeln und Tomaten hineingeben und ein paar Minuten dünsten lassen, bis die Zucchini gar ist. Wasser und 2 EL Olivenöl hinzufügen. Spaghettini in der Mitte durchbrechen und ebenfalls in die Pfanne geben. Das Ganze stark pfeffern, salzen und aufkochen. Bei mittlerer bis starker Hitze für zirka 8 bis 10 Minuten kochen lassen (bis die Pasta gar ist). Dabei gelegentlich umrühren. Falls das Wasser zwischendrin komplett von der Pasta aufgesogen wurde, etwas mehr Wasser nachgießen. In den letzten Minuten die Zwiebel-Knobi-Ingwer-Putenbrust-Mischung unterheben. Alles mit Gewürzen (mediterrane Kräuter, Chili und Kümmel) abschmecken.

Auf Teller verteilen und mit den frischen Basilikumblättern garnieren. Tipp: Dazu passt hervorragend frisch geriebener Parmesan.