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Autor: Netti

Vanille-Kipferl

Vanille-Kipferl

Ich habe schon wieder ein leckeres Plätzchenrezept für euch, diesmal ein Klassiker: Vanille-Kipferl. Sie schmecken himmlisch köstlich und gehören für mich in die Adventszeit wie der Deckel auf den Topf. Zurzeit findet man allerlei abgewandelte Standard-Rezepte, wie zum Beispiel Espresso-Kipferl oder auch Matcha-Spitzbuben oder Kurkuma-Spritzgebäck. Davon bin ich wahrlich kein besonderer Fan. Meistens bleibt das Original das einzig Wahre für mich, wie auch diese Vanille-Kipferl!

Zutaten (für 1 Backblech, ca. 40 Kipferl)

2 Vanilleschoten | 140 g Butter (weich) | 70 g feiner Zucker | 1 Eigelb | Salz | 50 g Speisestärke | 120 g Mehl | 70 g gemahlene Mandeln | 80 g Puderzucker | 1 EL Vanillezucker

Zubereitung

Vanilleschoten längs halbieren und das Mark herauskratzen. Butter, Zucker, Eigelb, eine Prise Salz sowie das Vanillemark mit dem Mixer gründlich verrühren, dabei etwa 3 bis 4 Minuten cremig schlagen.

Nun Speisestärke und Mehl vermischen und sieben. Mehl-Stärke-Mischung und gemahlene Mandeln zum Teig hinzugeben und das Ganze mittels Mixer zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Teig in 8 gleich große Stücke teilen und zu jeweils 30 cm langen Rollen formen. Mit Folie bedecken und im Kühlschrank zirka 1 Stunde kalt stellen.

Im nächsten Schritt die Rollen in jeweils 5 mal 6 cm lange Stücke zerteilen und zu Kipferln formen. Das Backblech mit Backpapier auslegen und die Kipferln darauflegen. Nochmals für rund 30 Minuten kalt stellen.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und das Backblech mit den Kipferln hineingeben (auf die 2. Schiene von unten). Jetzt 10 bis 12 Minuten backen. Sobald die Spitzen hellbraun werden, alles aus dem Ofen herausnehmen.

Zum Schluss Puderzucker und Vanillezucker gut miteinander vermischen und die noch lauwarmen Kipferl vorsichtig darin wälzen. Abkühlen lassen.

 

Tipp zur Aufbewahrung: Die Plätzchen halten sich am besten in Blechdosen, bei denen die einzelnen Lagen mit Pergament- oder Backpapier voneinander getrennt sind, für zirka 4 Wochen.

Amerikanischer Eierflip mit Zuckerrand & Madeira-Rum

Amerikanischer Eierflip mit Zuckerrand & Madeira-Rum

Die Temperaturen sinken und es wird zunehmend winterlich draußen. Zeit, um drinnen mit weihnachtlichen Gewürzen zu experimentieren. Heute möchte ich euch meinen Eierflip vorstellen, der – typisch wie in den USA – in Schälchen oder Schüsseln serviert und kalt getrunken wird. Vanille, Zimt, Kokosmilch, Muskat und echter Madeira-Rum verfeinern das Ganze zu einem tollen Ergebnis.

Zutaten (für 2 kleine Schälchen)

2 Eier (getrennt) | 80 ml Kokosmilch | 1 Tasse Hafer-Drink | 1/2 EL Zucker | 1/2 Pck. Vanillezucker | 1 Msp. Vanillepulver | 25 cl Rum (z.B. Madeira-Rum) | Muskat | Zimt-Sirup

Als Rum habe ich echten Madeira-Rum verwendet, den mir jemand als Mitbringsel aus Madeira mitgebracht hat. Eine gute Wahl für den Eierflip! Für den Madeira-Wein muss ich noch eine gute Verwendung finden ...
Als Rum habe ich echten Madeira-Rum verwendet, den mir jemand als Mitbringsel aus Madeira mitgebracht hat. Eine gute Wahl für den Eierflip! Für den Madeira-Wein muss ich noch eine gute Verwendung finden …

Zubereitung

Die Eier trennen und die Eigelbe in einer Rührschüssel cremig schlagen. Kokosmilch, Hafermilch, Zucker, Vanillezucker und Vanillepulver gründlich unterrühren.

In einer separaten Schüssel die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unter die Eierflip-Mischung heben. Rum hinzufügen.

Den Rand beider Schälchen mit einem Zuckerrand garnieren. Dazu etwas Zimt-Sirup über die Ränder streichen und Zucker daran drücken. Jetzt den Eierflip auf zwei Schälchen verteilen.

Mit Muskat und Spritzern vom Zimt-Sirup verfeinern.

Risotto mit frischen Shiitake-Pilzen, Parmesan & Basilikum

Risotto mit frischen Shiitake-Pilzen, Parmesan & Basilikum

In diesem Jahr gab es bei uns schon jede Menge köstliche Risotto-Varianten, doch nach unserem Umzug im Oktober und der damit eher turbulenten ersten Zeit wurden unsere Kochpläne etwas aus dem Gleichgewicht gebracht. Nun gab es endlich wieder ein lang ersehntes Risotto, diesmal mit herbstlichen und frischen Shiitake-Pilzen aus dem Bio-Laden. Dazu gesellten sich Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma, Parmesan, frische Basilikum-Blätter und ein Gläschen Sauvignon Blanc. Fantastisch!

Zutaten (für 4 bis 5 Portionen)

500 g Risotto (Arborio) | 200 ml Weißwein | 1 Gemüsezwiebel | 2 Knoblauchzehen | 1 kleines Stück Ingwer | 1 kleines Stück Kurkuma | 3 Frühlingszwiebeln | 1 l Gemüsebrühe | 300 g frische Shiitake-Pilze (Bio) | 75 g frisch geriebener Parmesan | Olivenöl | Salz | schwarzer Pfeffer | getrocknete italienische Kräuter | 5 Stängel frischer Basilikum | etwas Butter

Zubereitung

Zuerst Shiitake-Pilze putzen und in Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, die Strunken und vertrocknete Stellen entfernen, halbieren und in kleine Ringe schneiden. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Kurkuma schälen und klein hacken. Parmesan hobeln.

Im nächsten Schritt Zwiebel, eine Zehe Knoblauch, Ingwer und Kurkuma in reichlich Olivenöl in einem großen Topf anschwitzen. Frühlingszwiebeln hinzufügen und für zirka 3 Minuten mitgaren. Danach Risotto hinzufügen und solange mitschwitzen bis er glasig ist. Mit Weißwein ablöschen. Nun mit Gemüsebrühe aufgießen bis der Risotto bedeckt ist. Sobald die Flüssigkeit verkocht ist, nach und nach immer wieder Gemüsebrühe eingießen, bis der Reis bei der gewünschten Bissfestigkeit schön schlotzig ist.

In der Zwischenzeit Olivenöl in einer größeren Pfanne erhitzen, eine weitere klein gehackte Knoblauchzehe sowie die Shiitake-Pilze hinzugeben. Solange anbraten bis die Pilze nur leicht braun sind. Pfanne vom Herd nehmen.

Kurz vor Ende der Garzeit die Pilze unter den Risotto heben. Mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern abschmecken. Die Hälfte des Parmesans sowie ein paar kleine Stücke Butter in den Risotto einrühren und den Topf abgedeckt für 3 Minuten stehenlassen.

Vor dem Servieren den Risotto noch einmal umrühren und auf Teller verteilen. Den restlichen Parmesan darüberstreuen und mit frischen Basilikumblättern garnieren.

Knusper-Walnussplätzchen

Knusper-Walnussplätzchen

Bei uns gab es am vergangenen Wochenende die ersten Plätzchen für die baldige Adventszeit. Es wurde fleißig vermengt, geknetet, gehackt und gebacken und alles roch herrlich nach Walnuss. Die Plätzchen werten nun jede Kaffeetafel auf und versprühen große Vorfreude auf Weihnachten.

Zutaten (für 3 Backbleche)

250 g Dinkelmehl | 1 Pck. Backpulver | 1 Bio-Ei | 80 g Vollrohrzucker | 1 Pck. Vanillezucker | 1 Prise Salz | 125 g weiche Butter | 75 g gehackte Walnüsse | 100 g Walnusskernhälften | beliebige Plätzchen-Ausstechförmchen | Puderzucker nach Belieben

Zubereitung

Dinkelmehl mit Backpulver, Bio-Ei, Vollrohrzucker, Vanillezucker, Salz und weicher Butter zu einem glatten Teig verkneten und eingewickelt in Frischhaltefolie für zirka 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Herausnehmen, auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Plätzchen ausstechen. Der Teig ist recht mürbe, wodurch man eventuell noch einmal nachmehlen oder nachfetten muss. Die ausgestochenen Plätzchen auf mit Backpapier ausgelegte Bleche legen und in jedes Plätzchen vorsichtig einen halben Walnusskern drücken

Die Plätzchen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft (mittlere Schiene) zirka 8 bis 12 Minuten fertig backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Nach Belieben etwas mit Puderzucker bestreuen.

Kartoffel-Erbsen-Champignon-Frittata

Kartoffel-Erbsen-Champignon-Frittata

Ich bin im Frittata-Fieber. Nach meiner mediterranen Zucchini-Frittata und weiteren Versuchen wurde es mit dieser italienischen Omelette-Variante bunt: Erbsen, Champignons, Kartoffeln und kleine Tomaten verirrten sich diesmal in meine Pfanne und schmeckten herrlich lecker. Dazu frischer Schnittlauch und allerlei Gewürze. Die eigentliche Arbeit macht das Schnibbeln von Gemüse und Kräutern selbst. In der Pfanne geht es dann ruckzuck. Deshalb ist das Gericht eine gelungene Variante an warmen Tagen, wenn man nicht allzu lange in der Küche stehen möchte. Übrigens: kalt schmeckt die Frittata ebenfalls super!

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Zutaten (für 4 Portionen)

4 große Kartoffeln (z.B. Sorte: Linda) | 6 kleine Tomaten (rot, gelb, orange) | 200 g Erbsen (TK) | 4 große Champignons | 3 Perlzwiebeln | 2 Knoblauchzehen | 1 daumengroßes Stück Ingwer | 6 Eier | 1 Bund frischer Schnittlauch | ein kleines Stück Butter & 2 EL Olivenöl | Salz | schwarzer Pfeffer | getrocknete Gewürze (Koriander, Kümmel, Kurkuma, Majoran)

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Zubereitung

Zuerst TK-Erbsen in kochendem Salzwasser nach Packungsanleitung garen. Das Wasser abgießen, kurz kalt abschrecken und erstmal zur Seite stellen. Kartoffeln schälen, unter fließendem Wasser abspülen, in Scheiben schneiden und in kochendem Salzwasser ebenfalls garen – binnen zirka 6 bis 8 Minuten. Perlzwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und klein schnibbeln. Tomaten in der Zwischenzeit abwaschen, die grünen Strunken entfernen und in Stücke zerteilen. Champignons putzen, deren Enden entfernen und auch in Scheiben schneiden.

Im nächsten Schritt eine große, runde Pfanne mit etwas Butter und Olivenöl erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch sowie Ingwer hineingeben. Alles kurz andünsten und anschließend die Champignons hineingeben. Bei geringer Hitze dünsten bis die Pilze gar sind, dabei hin und wieder umrühren. Dann als nächste Lage die Erbsen in die Pfanne geben und als dritte Lage schließlich die Kartoffelscheiben.

Jetzt den Grill des Backofens auf 200 Grad vorheizen.

Die 6 Eier mit frischem, klein gehacktem Schnittlauch, Salz, Pfeffer  und den getrockneten Gewürzen gründlich miteinander verquirlen und über das Gemüse in der Pfanne gießen. Tomatenstücke darübergeben und alles bei geringer Hitze garen, bis die Eier nahezu gestockt sind. Zum Schluss die Frittata unter dem Grill im Backofen fertig garen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Herausnehmen, in pizzaähnliche Stücke teilen und servieren.

„Moro’sche Möhrensuppe“ gegen Magen-Darm-Viren

„Moro’sche Möhrensuppe“ gegen Magen-Darm-Viren

Im Herbst leiden viele Menschen am Magen-Darm-Virus und damit verbundenem Durchfall. Ein Rezept, welches super gegen diese Viren hilft, ist diese einfache Möhrensuppe, die nur aus drei Zutaten besteht: Möhren, Wasser und Salz. Ein mittlerweile altes Hausmittel, das immer noch nicht jedem bekannt ist.

Einst erfand sie der Heidelberger Kinderarzt Ernst Moro, der Anfang des 20. Jahrhunderts ein Heilmittel gegen die damals hohe Kindersterblichkeit aufgrund von Durchfallerkrankungen suchte. Man fand erst später heraus, warum sein Rezept so wirkungsvoll ist: Wenn Möhren sehr lange gekocht werden, dann bilden sich sehr kleine Zuckermoleküle, die sogenannten Oligosaccharide. Diese haben eine ähnliche Struktur wie die Darmrezeptoren, an die sich die Viren andocken wollen. Stattdessen verbinden sie sich aber mit diesen Oligosacchariden und werden vom Körper infolge des Verdauungsprozesses wieder ausgeschieden. Also ein gutes Hausmittel, um die Magen-Darm-Viren schnell und schonend loszuwerden. Das Salz hingegen hilft, den Elektrolyt-Haushalt wieder aufzufüllen.

Zutaten (für 3 bis 4 Portionen)

1 kg Bio-Möhren | 2 l Wasser | 2 TL Salz (am besten Meersalz, ich habe Meersalz mit getrockneten Blüten verwendet)

Zubereitung

Die grünen Strunken der Möhren entfernen, Möhren halbieren und in Wasser rund 1 1/2 Stunden kochen. Fein pürieren und mit abgekochtem Wasser soweit aufgießen, dass wieder 2 Liter Flüssigkeit entstehen. Salzen und warm essen. Ich habe noch ein paar Stücke Zwieback dazu serviert.

Happy Halloween mit Windlicht

Happy Halloween mit Windlicht

Boo Hoo! Ich wünsche euch allen eine gruselige Halloween-Nacht und nutze die Gelegenheit, euch mein selbstgebasteltes Halloween-Windlicht mit Anleitung vorzustellen. Die transparent-orange Acrylfarbe wird von niedlichen Alufolien-Silhouetten-Figuren begleitet und steht jetzt bereits vor unserer Haustüre, um die umherspukenden, bösen Geister in der bevorstehenden Nacht zu vertreiben. Viel Spaß beim Nachbasteln!

Materialien (für 1 Windlicht)
1 leeres Glas (z.B. altes Joghurt- oder Marmeladenglas) | 1 breiter Pinsel | weißer Bastel-Leim | orange Acrylfarbe (matt) | 1 alte Schüssel oder alter Becher | lila Alufolie | 1 Bleistift | Nagelschere | Alleskleber | Küchenrolle

Anleitung
Zuerst das Glas auswaschen, alle Aufkleberreste entfernen und gut abtrocknen.

Leim mit Acrylfarbe in einem alten Becher vermischen. Je nach gewünschter Farbintensität mehr oder auch weniger von der Acrylfarbe verwenden. Durch den weißen Leim bleibt die Farbe transparent. Nun das Acryl-Leim-Gemisch mithilfe des breiten Pinsels im Glasinneren auftragen. Gut trocknen lassen.

In der Zwischenzeit mit dem Bleistift alle gewünschten Motive auf die Alufolie zeichnen und vorsichtig mit der Nagelschere ausschneiden. Ich habe mich für einen blätterlosen Herbstbaum, eine Spinne und eine dicke Fledermaus entschieden, weil sie so gut in den Herbst und die Halloween-Nacht passen. Auf die Rückseiten der Alufolien-Motive Alleskleber auftragen und behutsam auf die Außenflächen des Glases drücken. Überquellenden Kleber mit einem Stück Küchenrolle abwischen.

Wenn die Acrylfarbe vollständig getrocknet ist, ein Teelicht hineinsetzen, anzünden und bei Dunkelheit vor die Haustür oder ins Fensterbrett stellen.

 

In diesem Sinne …

… habt alle einen wunderbaren Abend. Bei uns gibt es heute, passend zum Herbst, eine köstliche Kürbissuppe mit Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Ziegenkäse, Kürbiskernöl und angerösteten Pinienkernen. Ein Traum!


Und weil ich Halloween so gern mag, begleiten mich in diesem Jahr knuffige Halloween-Nagellack-Figuren, die ich vor langer Zeit in einem Geschäft entdeckt habe und die nun endlich zum Einsatz kommen.

Mal schauen, was ich mir für nächstes Jahr einfallen lasse … Ich freue mich jedenfalls jetzt schon wie Bolle auf’s nächste Halloween!