Browsed by
Autor: Netti

Schneeflöckchen

Schneeflöckchen

Wer kennt sie nicht? Schneeflöckchen, auch als Gabelplätzchen bekannt. Sie zerfallen auf der Zunge und schmecken fluffig-leicht nach Butter und Staubzucker. Sie sind ein Klassiker an Weihnachten. Unsere Vorratsdosen sind nun voll davon!

ZUTATEN (für ca. 100 Stück)

250 g Speisestärke | 100 g Dinkelmehl + etwas mehr | 1 gehäufter EL Vanillezucker | 1 EL Zitronensaft | 100 g Puderzucker | 250 g weiche Butter | eine Gabel | Puderzucker zum Bestäuben

ZUBEREITUNG

Im ersten Schritt die Teigzutaten gründlich miteinander verquirlen: dazu gehören Speisestärke, Dinkelmehl, Vanillezucker, Zitronensaft, Puderzucker und weiche Butter. Anschließend etwa daumendicke Rollen formen, auf Teller nebeneinander legen und für zirka 30 Minuten abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Im nächsten Schritt die Rollen bei Zimmertemperatur kurz etwas warm werden lassen, in fingerdicke Scheiben schneiden und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Nun mithilfe einer Gabel auf jedem Plätzchen vorsichtig ein Rillenmuster eindrücken.

Die Backbleche nacheinander im gut vorgeheizten Backofen bei 175 °C Umluft (mittlere Schiene) binnen 10 bis 12 Minuten fertig backen. Herausnehmen und noch im warmen Zustand mit Puderzucker bestäuben. Abkühlen lassen und bis zum Verzehr in Plätzchendosen füllen.

Mailänderli mit Pistazien

Mailänderli mit Pistazien

Bei uns gab es am Wochenende ein typisches Weihnachtsgebäck aus der deutschschweizerischen und süddeutschen Region: feine Mailänderli. Die leckeren Butterplätzchen schmecken dezent nach Zitrone und kommen neben einem Eigelb-Staubzucker-Bestrich meist ohne Verzierung aus. Ich habe sie zusätzlich mit gehackten Pistazien hübsch in Szene gesetzt.

ZUTATEN (für ca. 80 Stück)

250 g Dinkelmehl + etwas mehr | 1 Ei | 1 1/2 EL Schlagsahne | 75 g Zucker | 1 Prise Meersalz | 2 EL Zitronensaft | 125 g weiche Butter | 1 Eigelb | 2 EL Haferdrink | 1 EL Staubzucker | 40 g gehackte Pistazien | beliebige Ausstechförmchen | Nudelholz

ZUBEREITUNG

Zuerst die Teigzutaten gründlich vermischen, also Dinkelmehl, Ei, Schlagsahne, Zucker, Meersalz, Zitronensaft und weiche Butter. Alles zu einem homogenen, geschmeidigen Teig verkneten. Eine Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank für rund 30 Minuten kalt stellen.

Im Anschluss den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und Plätzchenformen ausstechen. Nun die Plätzchen auf mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen. Eigelb, Haferdrink und Staubzucker gut miteinander verrühren und über die Plätzchen streichen. Sofort mit gehackten Pistazien bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft (mittlere Schiene) für zirka 8 bis 10 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und bis zum Verzehr in Plätzchendosen verschließen.

Bayrischer Abend: Krautsalat

Bayrischer Abend: Krautsalat

Vor einer Weile haben wir einen sehr gemütlichen Bayrischen Abend zuhause gemacht. Neben Nürnberger Würstchen und Münchner Weißwürsten mit süßem Senf durften auch dampfende Laugenstangen, Obatzda (ich berichtete), Serviettenknödel, knusprige Laugenherzen, bayrisches Hefe-Weißbier sowie leckerer Krautsalat nicht fehlen. Letzteren möchte ich euch heute vorstellen, denn er hat grandios geschmeckt. Inspiriert haben mich dabei die Kuchengötter, jedoch habe ich den Speck weggelassen, Möhren ergänzt und somit eine rein vegetarische Variante ausprobiert.

ZUTATEN (für ca. 6 bis 8 Portionen)

1 Weißkohl | Salz | 1 große rote Zwiebel | 2 größere Möhren | 6 EL Olivenöl | 1 TL Kümmelsamen | 2 EL Weißweinessig | bunter Pfeffer | frischer Schnittlauch

Bayrischer Abend auf dem Tisch.

ZUBEREITUNG

Im ersten Schritt den Weißkohl waschen, trocknen, die äußeren (unschönen) Blätter entfernen, Strunk keilförmig herausschneiden und klein hobeln. In eine große Schüssel füllen. Einen 3/4 TL Salz zugeben und mindestens für 1 Minute kräftig mit den Händen durchwalken, damit der Kohl weich wird. Danach für 30 Minuten stehen und Saft ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die rote Zwiebel schälen und klein schneiden. Möhren schälen und in dünne Viertel zerteilen. Nun 3 EL Olivenöl in einer kleinen Pfanne heiß werden lassen und Zwiebelwürfel sowie Möhrenviertel darin anbraten. Pfanne vom Herd ziehen und abkühlen lassen. Weißweinessig und die restlichen 3 EL Olivenöl mit in die lauwarme Pfanne gießen, verrühren und alles zum Weißkohl geben. Mit Salz, buntem Pfeffer und gehacktem Kümmel würzen. Das Ganze gründlich durchmischen und mindestens 30 Minuten marinieren lassen.

Zum Schluss mit gehackten Schnittlauchröllchen garnieren.

Thüringisch: Kartoffel-Hörnchen mit Pflaumenmus

Thüringisch: Kartoffel-Hörnchen mit Pflaumenmus

Das Rezept für diese köstlichen Kartoffelhörnchen habe ich von meinem Opa bekommen, der in einem eigenen Kochbuch die besten Rezepte seines Lebens festgehalten hat. Sie werden bei mir mit Original Thüringer Pflaumenmus gefüllt und der Teig enthält gekochte sowie gepresste Kartoffelmasse. Verziert mit Staubzucker sind sie ein gelungener Genuss. Sobald die Plätzchendose leer ist, soll es die köstlichen Hörnchen bei uns wieder geben, so viel steht fest!

ZUTATEN (für ca. 85 Stück)

300 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend) | 200 g Zucker | 3 Eier | 125 g weiche Butter | 550 g Dinkelmehl | 1 Pck. Backpulver | 3/4 Glas Original Thüringer Pflaumenmus (ca. 300 g) | Staubzucker

ZUBEREITUNG

Zuerst Kartoffeln schälen, weich kochen, abgießen, abkühlen lassen und durch die Kartoffelpresse drücken. Die Masse erstmal beiseitestellen.

Jetzt Zucker mit Eiern und weicher Butter schaumig schlagen. Dinkelmehl und Backpulver unterrühren. Kartoffelmasse unterheben. Alles gründlich mit den Händen durchkneten bis eine homogene Teigmasse entstanden ist.

Teig dünn ausrollen und mit einem quadratischen Ausstecher (ca. 7 bis 8 cm Kantenlänge, z.B. ein Ravioli-Ausstecher) Formen ausstechen.

Im Anschluss jedes Teig-Quadrat mit einem Klecks Pflaumenmus bestreichen und von einer Ecke zur gegenüberliegenden Ecke zusammenrollen. Auf mit Backpapier ausgekleidete Backbleche legen und im vorgeheizten Backofen bei 165 Grad °C (Umluft) für zirka 15 Minuten backen. Plätzchen herausnehmen, abkühlen lassen, mit Staubzucker bestäuben und bis zum Verzehr in Plätzchendosen aufbewahren. Schmecken besonders gut frisch!

Tipp: Die Plätzchen können nach ein paar Tagen Lagerung auch nochmal bei 100 °C im Ofen aufgebacken werden.

Selbstgebastelte & gefüllte Schultüte (Zuckertüte)

Selbstgebastelte & gefüllte Schultüte (Zuckertüte)

Nachdem mein Herzblatt lange Zeit in der Musikbranche auf Kreuzfahrtschiffen gearbeitet hat, begann im letzten Frühjahr ein ganz neues Kapitel: Er arbeitet jetzt als Lehrer an einer Gemeinschaftsschule. Zu diesem Anlass hatte ich mir etwas Besonderes einfallen lassen und ihn an seinem „ersten Schultag“ mit einer selbstgebastelten Schultüte überrascht.

„Zuckertüte“ ist im Übrigen ein regionaler Begriff für „Schultüte“, der in meiner thüringischen Heimat verwendet wird und mancherorts in Deutschland jedoch unbekannt ist. Seinen Ursprung haben Schultüten hier jedoch tatsächlich in Mitteldeutschland.

Gefüllt war sie mit Schokolade, Bio-Fruchtschnitten, Keksen, Kaugummis, Luftschlangen, kleinen Notizzetteln, Rotstift, Klebestreifen und Klebestift, Textmarkern, Permanentmarker, Radiergummis, Korrektur-Kugelschreiber, Heftstreifen, Markiernadeln und Pins, Vokabelheft, Korrekturroller, Mini-Tafel mit Kreide, bunten Karteikarten und einem Überraschungsei.

MATERIALIEN (für 1 Schultüte)

1 Bogen goldgelber Fotokarton 50 x 70 cm (Grammatur: 300 g/m²) | Tacker | blaues und lila Krepppapier | 1 Bleistift | Kordel | Schere | weißes Geschenkband | Deko-Sticker nach Wahl | farbiges Deko-Gewebe-Klebeband (5 cm breit) | bunte Luftschlangen | Büromaterial & Süßes zum Befüllen

ANLEITUNG

Im ersten Schritt den Bogen Fotokarton mit Hilfe von Schere, Bleistift und Kordel auf die richtige Größe zurechtschneiden. Dabei wird der Stift an die Kordel gebunden und wie ein verlängerter Zirkel benutzt. Anschließend hält man die Kordel am losen Ende mit dem Finger in einer Ecke des Fotokartons fest und zeichnet eine Kreislinie auf den Karton. Das mag am Anfang etwas knifflig sein und braucht etwas Übung, aber dank des Bleistifts hat man mehrere Versuche frei bis es klappt und man mit dem Ergebnis zufrieden ist. Um noch genügend Klebefläche übrig zu haben, sollte am Ende etwas mehr als ein Viertelkreis dabei herauskommen.

Im nächsten Schritt schneidet man die Schultütenform entlang der vorgezeichneten Linie mittels einer Schere aus. Nun schiebt man die Tüte soweit in sich zusammen bis die gewünschte Schultütenform entsteht. Gut festhalten und notdürftig mit Hilfe eines Tackers befestigen. Mit dem farbigen Deko-Gewebe-Klebeband habe ich die Tüte nachträglich noch von zwei Seiten (inklusive der Tütenspitze) beklebt, damit sie an der getackerten Stelle nicht beim Befüllen später auseinanderfällt. Sicher ist sicher.

Im dritten Schritt kommt das Krepppapier zum Einsatz. Dabei zuerst das lilafarbene Krepppapier von außen um die Tütenöffnung wickeln und alle paar Zentimeter mit dem Tacker (an der runden Öffnung) festtackern. Danach mit dem blauen Krepppapier genauso verfahren mit der Besonderheit, dass das blaue Papier hinterher noch zickzackförmig eingeschnitten wird. Beide Krepppapiere anschließend umstülpen, also nach oben weg. Auf diese Weise sind auch die unschönen Tackerstellen nicht mehr zu sehen.

Nun die Schultüte mit Süßigkeiten, Büromaterialien, etc. befüllen. Das lilafarbene Krepppapier mit Geschenkband zusammenbinden und die Tüte mit bunten Luftschlangen verzieren. Ich habe auch noch hübsche Sticker von außen angebracht. Tadaaa, fertig!

Mein Gartenjahr 2020

Mein Gartenjahr 2020

Ist es nicht wunderbar, wenn das eigene Gemüse und Obst direkt aus dem heimischen Garten oder zumindest aus der umliegenden Natur kommt? Mein Herzblatt und ich bauen jedes Jahr selbst an. Dazu nutzen wir unseren Garten und Balkon. Manches gelingt, anderes geht auch mal daneben. Die Arbeit zwischen Beeten, Blumenerde und Sträuchern ist Balsam für die Seele und, wenn am Ende auch noch etwas Genießbares dabei rauskommt, dann ist die Freude doppelt groß. Hier ein paar gelungene Aufnahmen der diesjährigen Ernte aus Frühjahr, Sommer und Herbst als Inspiration für die noch unentschlossenen Hobbygärtner. Der eine oder andere Schnappschuss aus der sonstigen Natur ist auch dabei 🥕🍅🥒🌶🍏🍓

Bärlauch der Sorte Gismo im Frühling, den wir in unserem Garten angepflanzt haben und der tatsächlich jedes Jahr wiederkommt:

Sommerzeit ist Tomatenzeit, hier Eiertomaten:

Rispentomaten:

Eine hübsche, dunkelrote Tomatensorte, deren Namen ich leider nicht mehr weiß. Im Hintergrund sind diverse Paprikasorten zu sehen, die weiter unten mit konkreten Sortenbezeichnungen vermerkt sind:

Cocktail-Tomaten:

Gelbe Tomaten und Harzfeuer-Tomaten:

Sommerflieder (Buddleja) mit einem Tagpfauenauge und noch einem anderen (mir leider jedoch unbekannten) Schmetterling:

Meine selbstgezogenen Sprossen (Alfalfa, Linsen, Rettich, Mungbohnen und Radies Sango) und unsere Bio-Zucchinis der Sorte Zuboda aus dem Garten:

Gelbe Midi Blockpaprikas der Sorte Almira® Midi Yellow:

Rote Mini-Snackpaprikas der Sorte Lubega® Mini Red:

Noch unreife Bio-Peperoni Mild der Sorte Sweet Dreams:

Sehr reife Bio-Paprika der Sorte Puszta Gold:

Unsere Calamondin-Orange, die eine Kreuzung aus Mandarine und Kumquat und im Übrigen sogar essbar ist. Daneben u.a. Rosmarin:

Stachelbeeren und ein gelber 22-Punkt-Marienkäfer im Garten:

So langsam aber sicher naht der Frühherbst. Fallobst aus dem Garten: leckere rotbäckige Äpfel der Sorte Jamba:

Und zwei weitere alte Apfelsorten aus dem Garten, die ich bisher aber nicht zuordnen konnte:

Kunterbunte Heidekräuter (Erica) schmücken unseren Balkon:

Frischer Pflücksalat der Sorte Grand Rapids:

Bunte Kapuzinerkresse und späte Erdbeeren (Sorte: Rosana) auf dem Balkon:

Zwischen Juni und Juli findet die Lindenblüte statt. Schon mit meiner Oma habe ich früher in Kindertagen Lindenblüten gesammelt, getrocknet und später in Schraubgläsern verstaut. Im kalten Winter werden die Gläser dann wieder herausgeholt, um Lindenblütentee davon zu kochen. Der wärmt richtig schön durch. Zum Glück gibt es in unserer Umgebung jede Menge Lindenbäume:

Frische Kräuter, wie z.B. Zitronenmelisse, Thymian, Bohnenkraut, Rosmarin und Petersilie:

Gartenkresse geht immer!

Im Frühjahr pflanzen wir gern mehrere Kästen voll bienenfreundlicher Pflanzen auf unseren Balkon, die von Bienen, Hummeln, Spinnen, Marienkäfern und anderen Insekten sehr gern angenommen werden. Die Pflanzen bleiben dann bis zum Frostbeginn stehen. In diesem Jahr waren u.a. Tauben-Skabiose, Blaukissen und Schleifenblume mit dabei.

Ein neugieriger Grashüpfer und eine flinke Hornisse:

Brombeersträucher und rosafarbene Herbstanemonen hinter unserem Haus:

Gelbe und pinke Herbst-Chrysanthemen (Chrysanthemum indicum):

Selbstgezogene Kornblumen:

Selbstgezogene Kugelmöhren der Sorte Pariser Markt 5:

Von Ende September bis in den November hinein haben Maronen ihre Erntezeit. Aber Vorsicht: Die Stacheln der Edel- oder auch Esskastanie sind extrem dünn und spitz und tun beim Schälen richtig weh, wenn man keine brauchbaren Handschuhe trägt. Dafür schmecken sie besonders gut als herbstliche Beilage, z.B. zu Klößen und Wild:

Fazit

Ich bin ein großer Freund der Übergangsjahreszeiten – wie Frühling oder Herbst – und genieße die langen, hellen Tage im Sommer, weil man schier unendlich viel unternehmen kann. Doch nun steht leider erstmal der Winter wieder vor unserer Tür. Heißt also: Abwarten bis der nächste Frühling kommt und die ersten Anzuchten und Aussaaten des neuen Jahres stattfinden können. Ich freue mich schon darauf! 🌿🌱

Herbstliche Delikatesse: Pilzsoße von der Krausen Glucke – mit Pasta

Herbstliche Delikatesse: Pilzsoße von der Krausen Glucke – mit Pasta

Ich mag Pilze sehr gern und bin vor allem mit Steinpilzen vertraut, die ich bereits mit meinen lieben Großeltern im Thüringer Wald gesammelt habe. Solche Waldtouren sind höchst spannend, doch habe ich auch größten Respekt vor den Tücken, die eine falsche Pilzbestimmung mit sich bringen kann. Im Zweifel schaue ich lieber einmal mehr in mein Pilzbestimmungsbuch oder frage einen Pilzexperten wie z.B. meinen Opa 🍄

Vor ein paar Tagen klingelte dann das Telefon: Unser lieber Nachbar hatte in der ostholsteinischen Natur eine Krause Glucke (auch Fette Henne genannt) gefunden. Ein Riesenpilzfund, den er zu unserer großen Freude mit uns geteilt hat. Eine wirklich herzliche Geste von ihm! Den Pilz hatte ich noch nie zuvor gegessen, geschweige denn zubereitet. Also habe ich erstmal recherchiert und dies ist das köstliche Ergebnis:

Pilzsoße von der Krausen Glucke.

Zutaten (für 4 bis 5 Portionen)

ca. 500 g Krause Glucke | 1 rote Zwiebel | 60 ml trockener Weißwein | Butter | 4 EL Sojasoße | Meersalz | bunter Pfeffer | Zucker | 1 1/2 Becher Crème fraîche (ca. 300 ml) | 1 gehäufter TL Speisestärke | 500 g Pasta (z.B. Cellentani)

Krause Glucke alias Fette Henne frisch aus dem Wald.

Zubereitung

Zuerst die Krause Glucke gründlich putzen, das hat bei mir eine gute Stunde gedauert. Ich habe sie zunächst in grobe Stücke geschnitten und dann in zwei Durchgängen unter einem harten Wasserstrahl abgespült. Dabei die einzelnen Röhren auch mit einer Pilzbürste reinigen. Nicht erschrecken: Es kommen neben Erdresten und Tannennadeln auch mitunter Käfer, Spinnen und Würmchen zum Vorschein. Daher sehr gründlich arbeiten! Nach dem Putzen auf Küchenkrepp legen und trocken tupfen.

Eine Zwiebel klein schneiden.

In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsanleitung garen. Dies hat bei mir 8 Minuten gedauert.

Einen größeren Topf mit Butter erhitzen. Zwiebel darin kurz anschwitzen, mit Weißwein ablöschen und für weitere 3 Minuten einköcheln lassen. Anschließend die Krause Glucke hinzugeben, alles durchrühren und für rund 5 Minuten brutzeln. Danach großzügig salzen, Sojasoße angießen, Crème fraîche sowie Pfeffer und Zucker einrühren. Deckel auf den Topf legen und für 10 Minuten bei mittlerer Hitze garen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Zum Andicken der Soße die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser vermischen und zur Pilzsoße geben. Nochmals gründlich umrühren, ggf. erneut mit Gewürzen abschmecken und auf der ausgeschalteten Herdplatte für 2 Minuten ruhen lassen.

Zuletzt Pasta auf Teller verteilen und mit der Pilzsoße übergießen. Himmlisch!

Lecker!