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Kategorie: Vegetarisch

Buchweizen-Kascha mit Steinpilzen, Champignons & Hirtenkäse

Buchweizen-Kascha mit Steinpilzen, Champignons & Hirtenkäse

Ich bin in der ehemaligen DDR geboren und werde aufgrund meines nicht zu verkennenden Dialektes in Norddeutschland immer wieder mit meiner Herkunft konfrontiert. Meist auf liebevolle Weise von meinen Mitmenschen, die einige meiner sprachlichen Gepflogenheiten missverstehen. Zu meinem letzten Geburtstag hat mir mein Herzblatt dann ein Ossi-Überlebenspaket geschenkt (eine sensationelle Idee!) und darin enthalten war ein DDR-Kochbuch. Vor ein paar Tagen habe ich dann erstmals daraus gekocht: Es gab osteuropäische Buchweizen-Kascha mit Pilzen, roten Zwiebeln, Hirtenkäse und frischer Petersilie, natürlich habe ich es etwas abgewandelt. Die Zubereitung erinnert ein wenig an Risotto, doch der Geschmack ist ein anderer: erdig und wohlschmeckend. Wir mögen es sehr gern!

ZUTATEN (für 4 bis 5 Portionen)

350 g Buchweizen | 2 Eier | Meersalz | 6 EL Butter | 800 ml Wasser | 1 gehäufter EL Gemüsebrühe (Pulver) | 2 rote Zwiebeln | 100 g getrocknete Steinpilze | 200 g frische Champignons | 200 g Hirtenkäse | 1/2 Bund frische Petersilie | bunter Pfeffer (gemahlen)

ZUBEREITUNG

Zuerst den Buchweizen unter fließendem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. Einen großen Topf erhitzen und Buchweizen sowie beide Eier hineingeben. Gut vermischen und bei schwacher bis mittlerer Hitze anrösten bis der Buchweizen bräunlich wird. Sofort Wasser, Gemüsebrühepulver, zwei Prisen Meersalz und 3 EL Butter zufügen und gründlich verrühren. Das Ganze auf kleiner Hitzestufe für rund 20 bis 25 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren bis die Brühe aufgesogen ist.

In der Zwischenzeit getrocknete Steinpilze für 10 Minuten in warmem Wasser einlegen und anschließend gut abtropfen lassen. Frische Champignons mit Hilfe von Küchenkrepp putzen und in Scheiben schneiden. Eine große Pfanne mit den restlichen 3 EL Butter erhitzen, klein geschnittene rote Zwiebeln hineingeben und für 5 Minuten weich dünsten. Pilze einrühren und alles für 6 bis 8 Minuten bei stärkerer Hitze garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Zwei Minuten vor Ende der Garzeit die Zwiebel-Pilz-Mischung sowie gewürfelten Hirtenkäses unter den Buchweizen heben, im Anschluss mit Salz und buntem Pfeffer abschmecken, schließlich alles nochmal gut verrühren.

Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken.

Buchweizen-Kascha auf Teller verteilen und mit der Petersilie garnieren.

Dazu passen auch hervorragend Spiegeleier.

Tarte au chocolat

Tarte au chocolat

Achtung: Endorphin-Überschuss! Ich muss diese fabelhafte Tarte au chocolat unbedingt mit euch teilen. Das Rezept stammt aus dem Buch „Geschmack pur“ des britischen Fernsehkochs Gordon Ramsay. Mein Lebenspartner kredenzt uns hin und wieder dieses Prachtstück, das himmlisch schokoladig schmeckt. Es passt perfekt zu ein oder zwei Kugeln selbstgemachtem Vanille-Eis und einem Tässchen Espresso. Und am besten hat man noch Besuch, denn allein ist die Tarte kaum zu schaffen, haha! 🍫🍫

ZUTATEN (für 8 bis 10 Personen)

Für den süßen Mürbeteig (1/2 kg):
125 g weiche Butter | 90 g Zucker | 2 Vanilleschoten | 1 Ei | 250 g Dinkelmehl + etwas mehr | eine Prise Salz | Bohnen zum Blindbacken (z.B. aus Keramik) | Alufolie

Für die Tartefüllung:
Eigelbglasur (1 Eigelb mit etwas Wasser verquirlt) | 400 g dunkle Schokolade (mind. 60% Kakaoanteil) | 150 ml Milch | 250 ml süße Sahne | 2 Eier | Sieb

ZUBEREITUNG

Zuerst den süßen Mürbeteig herstellen. Dazu weiche Butter mit Zucker verrühren, jedoch nicht schaumig schlagen. Vanilleschoten halbieren, jeweils das Mark herauskratzen und zur Mischung geben. Dann Eier nacheinander hinzufügen und gründlich unterrühren. Mehl sieben und zusammen mit dem Salz löffelweise unter Einsatz des Handrührgerätes (auf niedrigster Stufe) zur restlichen Mischung geben. Wenn der Teig krümelig ist, den Mixer ausschalten. Teig mit den Händen kurz weiterkneten und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Er sollte so groß sein (inklusive etwas Überhang), dass er in eine 21 cm große, flache Springform hineinpasst. Teig in die Form drücken und dabei aufpassen, dass er nicht einreißt. Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Jetzt Bohnen zum Blindbacken in die Form geben, alles mit Alufolie bedecken und für zirka 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Im Anschluss den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen und den Kuchenteig (mit Alufolie, mittlere Schiene) für 10 Minuten blind backen. Danach Alufolie sowie Bohnen entfernen und den Teig erneut für rund 5 Minuten backen, damit er etwas Bräune abbekommt. Aus dem Ofen nehmen.

Im nächsten Schritt den Teig mit der Eigelbglasur einpinseln. Die Ofentemperatur auf 130 °C (Umluft) reduzieren und den Kuchenteig für weitere 3 Minuten backen (mittlere Schiene) bis die Glasur gefestigt ist.

Zwischenzeitlich Schokolade klein hacken und in eine Schüssel füllen. Milch und Sahne aufkochen und beides zur Schokolade gießen. Solange umrühren bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist und alles gut miteinander vermischt ist.

Die zwei Eier verquirlen und in eine Extra-Schüssel geben. Schokoladenmasse einrühren und das Ganze mittels Schneebesen gut aufschlagen. Als Nächstes durch ein Sieb streichen, damit die Masse schön glatt wird.

Schokoladenmasse vorsichtig in die Kuchenform eingießen. Die Form sollte so voll wie möglich werden. Nun die Springform ganz behutsam zurück in den Backofen schieben und bei 130 °C für etwa 25 Minuten backen, bis die Schokoladenmasse fest geworden ist. Dann Backofen ausschalten, die Tarte jedoch für weitere 30 Minuten darin stehen lassen. Danach herausholen und vollständig auskühlen lassen. Erst wenn alles fest ist, die Springform entfernen. Dazu passt herrliches Vanilleeis!

Bayrischer Abend: Krautsalat

Bayrischer Abend: Krautsalat

Vor einer Weile haben wir einen sehr gemütlichen Bayrischen Abend zuhause gemacht. Neben Nürnberger Würstchen und Münchner Weißwürsten mit süßem Senf durften auch dampfende Laugenstangen, Obatzda (ich berichtete), Serviettenknödel, knusprige Laugenherzen, bayrisches Hefe-Weißbier sowie leckerer Krautsalat nicht fehlen. Letzteren möchte ich euch heute vorstellen, denn er hat grandios geschmeckt. Inspiriert haben mich dabei die Kuchengötter, jedoch habe ich den Speck weggelassen, Möhren ergänzt und somit eine rein vegetarische Variante ausprobiert.

ZUTATEN (für ca. 6 bis 8 Portionen)

1 Weißkohl | Salz | 1 große rote Zwiebel | 2 größere Möhren | 6 EL Olivenöl | 1 TL Kümmelsamen | 2 EL Weißweinessig | bunter Pfeffer | frischer Schnittlauch

Bayrischer Abend auf dem Tisch.

ZUBEREITUNG

Im ersten Schritt den Weißkohl waschen, trocknen, die äußeren (unschönen) Blätter entfernen, Strunk keilförmig herausschneiden und klein hobeln. In eine große Schüssel füllen. Einen 3/4 TL Salz zugeben und mindestens für 1 Minute kräftig mit den Händen durchwalken, damit der Kohl weich wird. Danach für 30 Minuten stehen und Saft ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die rote Zwiebel schälen und klein schneiden. Möhren schälen und in dünne Viertel zerteilen. Nun 3 EL Olivenöl in einer kleinen Pfanne heiß werden lassen und Zwiebelwürfel sowie Möhrenviertel darin anbraten. Pfanne vom Herd ziehen und abkühlen lassen. Weißweinessig und die restlichen 3 EL Olivenöl mit in die lauwarme Pfanne gießen, verrühren und alles zum Weißkohl geben. Mit Salz, buntem Pfeffer und gehacktem Kümmel würzen. Das Ganze gründlich durchmischen und mindestens 30 Minuten marinieren lassen.

Zum Schluss mit gehackten Schnittlauchröllchen garnieren.

Herbstliche Delikatesse: Pilzsoße von der Krausen Glucke – mit Pasta

Herbstliche Delikatesse: Pilzsoße von der Krausen Glucke – mit Pasta

Ich mag Pilze sehr gern und bin vor allem mit Steinpilzen vertraut, die ich bereits mit meinen lieben Großeltern im Thüringer Wald gesammelt habe. Solche Waldtouren sind höchst spannend, doch habe ich auch größten Respekt vor den Tücken, die eine falsche Pilzbestimmung mit sich bringen kann. Im Zweifel schaue ich lieber einmal mehr in mein Pilzbestimmungsbuch oder frage einen Pilzexperten wie z.B. meinen Opa 🍄

Vor ein paar Tagen klingelte dann das Telefon: Unser lieber Nachbar hatte in der ostholsteinischen Natur eine Krause Glucke (auch Fette Henne genannt) gefunden. Ein Riesenpilzfund, den er zu unserer großen Freude mit uns geteilt hat. Eine wirklich herzliche Geste von ihm! Den Pilz hatte ich noch nie zuvor gegessen, geschweige denn zubereitet. Also habe ich erstmal recherchiert und dies ist das köstliche Ergebnis:

Pilzsoße von der Krausen Glucke.

Zutaten (für 4 bis 5 Portionen)

ca. 500 g Krause Glucke | 1 rote Zwiebel | 60 ml trockener Weißwein | Butter | 4 EL Sojasoße | Meersalz | bunter Pfeffer | Zucker | 1 1/2 Becher Crème fraîche (ca. 300 ml) | 1 gehäufter TL Speisestärke | 500 g Pasta (z.B. Cellentani)

Krause Glucke alias Fette Henne frisch aus dem Wald.

Zubereitung

Zuerst die Krause Glucke gründlich putzen, das hat bei mir eine gute Stunde gedauert. Ich habe sie zunächst in grobe Stücke geschnitten und dann in zwei Durchgängen unter einem harten Wasserstrahl abgespült. Dabei die einzelnen Röhren auch mit einer Pilzbürste reinigen. Nicht erschrecken: Es kommen neben Erdresten und Tannennadeln auch mitunter Käfer, Spinnen und Würmchen zum Vorschein. Daher sehr gründlich arbeiten! Nach dem Putzen auf Küchenkrepp legen und trocken tupfen.

Eine Zwiebel klein schneiden.

In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsanleitung garen. Dies hat bei mir 8 Minuten gedauert.

Einen größeren Topf mit Butter erhitzen. Zwiebel darin kurz anschwitzen, mit Weißwein ablöschen und für weitere 3 Minuten einköcheln lassen. Anschließend die Krause Glucke hinzugeben, alles durchrühren und für rund 5 Minuten brutzeln. Danach großzügig salzen, Sojasoße angießen, Crème fraîche sowie Pfeffer und Zucker einrühren. Deckel auf den Topf legen und für 10 Minuten bei mittlerer Hitze garen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Zum Andicken der Soße die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser vermischen und zur Pilzsoße geben. Nochmals gründlich umrühren, ggf. erneut mit Gewürzen abschmecken und auf der ausgeschalteten Herdplatte für 2 Minuten ruhen lassen.

Zuletzt Pasta auf Teller verteilen und mit der Pilzsoße übergießen. Himmlisch!

Lecker!
Bayrischer Obatzda

Bayrischer Obatzda

Im September finden vielerorts deftige „Oktoberfeste“ statt, bei denen in Anlehnung an das bayrische Volksfest lauter gute Sachen auf den Tisch gezaubert werden. Zum Beispiel der pikante Käseaufstrich Obatzda. Er ist superschnell zubereitet und gelingt garantiert. Ein sauleckerer Brotzeit-Genuss!

Zutaten (für bis zu 6 Portionen)

1 vollreifer, aromatischer Camembert (250 g, 45% Fett i. Tr.) | 1 1/2 EL weiche Butter | 3 TL Paprikagewürz edelsüß | 1 rote Zwiebel | 80 g Frischkäse (natur, mit Meersalz) | 1 TL ganzer Kümmel | Meersalz | schwarzer Pfeffer | 2 kleine Schlucke Weißbier | frischer Schnittlauch und frische Zwiebelwürfel zum Garnieren

Zubereitung

Zuerst Nutzer bei Zimmertemperatur warm werden lassen. Anschließend mit einer Gabel i einer Schüssel zerdrücken. Nun die restlichen Zutaten (weiche Butter, Paprika edelsüß, klein gewürfelte rote Zwiebel, Frischkäse, gemörserten Kümmel, Meersalz sowie schwarzen Pfeffer) hinzufügen. Alles gründlich miteinander verrühren. Zum Schluss Weißbier eingießen und erneut gut vermischen (nicht zuviel, sonst wird der Obazda suppig!). In eine saubere Schüssel umfüllen. Mit frischem Schnittlauch und frischen Zwiebelwürfeln garnieren. Vor dem Servieren im Kühlschrank für 2 Stunden durchziehen lassen. Genießen!

Zuckermaiskolben mit Marinade & Knoblauch-Sesam-Dip

Zuckermaiskolben mit Marinade & Knoblauch-Sesam-Dip

Von Mitte Juli bis Ende Oktober hat Zuckermais Hochsaison. Er passt super als Beilage zu Grillgut, ist aber auch ein leckerer Snack für zwischendurch. Ich habe die frischen und sogar aus der Region stammenden Zuckermaiskolben erst gekocht, dann mariniert und schließlich angebraten. Dazu gab es einen himmlischen Knoblauch-Sesam-Dip und frische Petersilie aus dem Garten. Wunderbar! 🌽

Zutaten (für 2 Portionen)

FÜR DIE MAISKOLBEN & CO.
2 frische, rohe Zuckermaiskolben | etwas Butter | Olivenöl | eine Handvoll frische Petersilie

FÜR DIE MARINADE
2 Knoblauchzehen | 1 1/2 EL flüssiger Honig | 1 1/2 EL frisch gepresster Zitronensaft | bunter Pfeffer | Meersalz | Chilipulver | Kreuzkümmel

FÜR DEN DIP
2 Knoblauchzehen | 1 Becher Schmand (200 g) | 2 EL schwarzer Sesam | 2 EL frisch gepresster Zitronensaft | bunter Pfeffer | Meersalz

Zubereitung

Im ersten Schritt die Maiskolben unter fließendem Wasser abspülen und ggf. übrig gebliebene Blätter und Fasern entfernen. Maiskolben in einem Topf mit kochendem Wasser zirka 15 Minuten gar kochen. Stäbchenprobe mit einem Zahnstocher machen, indem eines der Maiskörner kurz angestochen wird. Der Mais ist gar, wenn das Stäbchen leicht hineinzuspießen geht. Maiskolben abgießen und abtropfen lassen.

Nun die Marinade zubereiten. Dazu zwei Knoblauchzehen schälen und grob zerkleinern. Zusammen mit flüssigem Honig, Zitronensaft, buntem Pfeffer, Meersalz, Chilipulver und Kreuzkümmel in einen Mörser geben und zerstampfen bis eine homogene Masse entsteht. Marinade mithilfe eines Pinsels großzügig von allen Seiten über die gekochten Maiskolben streichen.

Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Maiskolben hineinlegen. Bei mittlerer Hitze von allen Seiten solange anbraten bis sie gebräunt sind. Herausnehmen und auf einem Küchenkrepp kurz abtropfen lassen.

Weiter zum Dip: Schmand mit klein geschnittenen Knoblauchzehen, schwarzem Sesam, Zitronensaft, buntem Pfeffer und Meersalz vermengen.

Zuletzt Maiskolben zusammen mit dem Knoblauch-Sesam-Dip anrichten und mit frischer Petersilie garnieren.

Schipska-Salat (abgewandelter Schopska-Salat)

Schipska-Salat (abgewandelter Schopska-Salat)

Am vergangenen Wochenende habe ich meine Familie in Thüringen besucht, weil meine liebe Oma ihren Geburtstag nachgefeiert hat. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch guten Freunden, die in meinem alten Heimatort schon sehr lange eine Kneipe betreiben, einen Besuch abgestattet. Zusammen mit dem Chefkoch habe ich mich an einem Salat versucht. Unter fachmännischer Anleitung ist so mein erster Schipska-Salat entstanden, der wohl die kroatische Variante des bulgarischen Schopskas darstellt, den es häufiger in meiner Kindheit zu essen gab. Der Balkansalat enthält frische Paprika, Peperoni, Salatgurke, Tomaten, Radieschen, Knoblauch, Zwiebeln und zieht lange in Essig und Olivenöl durch. Er entwickelt ein fantastisches Aroma und schmeckt durch den cremigen Kuhmilch-Käse himmlisch gut – auch noch einige Tage später!

Zutaten (für ca. 6 bis 8 Portionen)

5 Paprika (2x rot, 1x grün, 1x gelb, 1x orange) | 4 kleine Zwiebeln | 2 Knoblauchzehen | 1 Salatgurke | 16 kleine Tomaten | 10 Radieschen | schwarzer Pfeffer | Himalaya-Salz (gemahlen) | 2 frische Peperoni (1x rot, 1x gelb) | 8%iger tschechischer Essig (oder 5%iger deutscher Essig mit einem Schuss Apfelessig gemischt) | Olivenöl (oder alternativ Rapsöl) | 2 Scheiben cremiger Kuhmilch-Käse in Salzlake (türkischer Beyaz peynir, Weißkäse, ca. 500 g)

Zubereitung

Im ersten Schritt Paprika waschen, trocknen und in grobe Stücke schneiden, dabei das Kerngehäuse und die grünen Stiele entfernen. Zwiebeln schälen und in dünne Ringe zerteilen. Gurke waschen, trocknen und grob würfeln. Tomaten ebenfalls abwaschen, trocknen und halbieren. Radieschen waschen, trocknen und in grobe Stücke schnibbeln. Alles in einer große Schüssel füllen. Mit schwarzem Pfeffer und Himalaya-Salz würzen.

Jetzt Peperoni waschen, trocknen, Kerne sowie weiße Haut im Inneren entfernen und in kleine Ringe schneiden. Mit in die Schüssel füllen.

Etwas Essig und Olivenöl nach Gefühl darübergießen. Gründlich vermischen und für rund eine Stunde durchziehen lassen, zwischendrin immer wieder umrühren, damit sich das volle Aroma entfaltet.

Vor dem Servieren den cremigen Käse über den Salat bröckeln und genießen. Dazu passt eine Scheibe Brot.

Tipp: Den Käse wirklich erst kurz vor dem Servieren darüberstreuen, nicht früher! Käse und Salat sollten bei längerer Lagerung getrennt im Kühlschrank aufbewahrt werden, da der Salat bei Berührung mit Milchprodukten schneller schlecht werden kann! Der Salat hält bis zu sechs Tage im Kühlschrank!

Weißkäse Beyaz peynir.