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Kategorie: Vegetarisch

Bayrischer Abend: Krautsalat

Bayrischer Abend: Krautsalat

Vor einer Weile haben wir einen sehr gemütlichen Bayrischen Abend zuhause gemacht. Neben Nürnberger Würstchen und Münchner Weißwürsten mit süßem Senf durften auch dampfende Laugenstangen, Obatzda (ich berichtete), Serviettenknödel, knusprige Laugenherzen, bayrisches Hefe-Weißbier sowie leckerer Krautsalat nicht fehlen. Letzteren möchte ich euch heute vorstellen, denn er hat grandios geschmeckt. Inspiriert haben mich dabei die Kuchengötter, jedoch habe ich den Speck weggelassen, Möhren ergänzt und somit eine rein vegetarische Variante ausprobiert.

ZUTATEN (für ca. 6 bis 8 Portionen)

1 Weißkohl | Salz | 1 große rote Zwiebel | 2 größere Möhren | 6 EL Olivenöl | 1 TL Kümmelsamen | 2 EL Weißweinessig | bunter Pfeffer | frischer Schnittlauch

Bayrischer Abend auf dem Tisch.

ZUBEREITUNG

Im ersten Schritt den Weißkohl waschen, trocknen, die äußeren (unschönen) Blätter entfernen, Strunk keilförmig herausschneiden und klein hobeln. In eine große Schüssel füllen. Einen 3/4 TL Salz zugeben und mindestens für 1 Minute kräftig mit den Händen durchwalken, damit der Kohl weich wird. Danach für 30 Minuten stehen und Saft ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die rote Zwiebel schälen und klein schneiden. Möhren schälen und in dünne Viertel zerteilen. Nun 3 EL Olivenöl in einer kleinen Pfanne heiß werden lassen und Zwiebelwürfel sowie Möhrenviertel darin anbraten. Pfanne vom Herd ziehen und abkühlen lassen. Weißweinessig und die restlichen 3 EL Olivenöl mit in die lauwarme Pfanne gießen, verrühren und alles zum Weißkohl geben. Mit Salz, buntem Pfeffer und gehacktem Kümmel würzen. Das Ganze gründlich durchmischen und mindestens 30 Minuten marinieren lassen.

Zum Schluss mit gehackten Schnittlauchröllchen garnieren.

Herbstliche Delikatesse: Pilzsoße von der Krausen Glucke – mit Pasta

Herbstliche Delikatesse: Pilzsoße von der Krausen Glucke – mit Pasta

Ich mag Pilze sehr gern und bin vor allem mit Steinpilzen vertraut, die ich bereits mit meinen lieben Großeltern im Thüringer Wald gesammelt habe. Solche Waldtouren sind höchst spannend, doch habe ich auch größten Respekt vor den Tücken, die eine falsche Pilzbestimmung mit sich bringen kann. Im Zweifel schaue ich lieber einmal mehr in mein Pilzbestimmungsbuch oder frage einen Pilzexperten wie z.B. meinen Opa 🍄

Vor ein paar Tagen klingelte dann das Telefon: Unser lieber Nachbar hatte in der ostholsteinischen Natur eine Krause Glucke (auch Fette Henne genannt) gefunden. Ein Riesenpilzfund, den er zu unserer großen Freude mit uns geteilt hat. Eine wirklich herzliche Geste von ihm! Den Pilz hatte ich noch nie zuvor gegessen, geschweige denn zubereitet. Also habe ich erstmal recherchiert und dies ist das köstliche Ergebnis:

Pilzsoße von der Krausen Glucke.

Zutaten (für 4 bis 5 Portionen)

ca. 500 g Krause Glucke | 1 rote Zwiebel | 60 ml trockener Weißwein | Butter | 4 EL Sojasoße | Meersalz | bunter Pfeffer | Zucker | 1 1/2 Becher Crème fraîche (ca. 300 ml) | 1 gehäufter TL Speisestärke | 500 g Pasta (z.B. Cellentani)

Krause Glucke alias Fette Henne frisch aus dem Wald.

Zubereitung

Zuerst die Krause Glucke gründlich putzen, das hat bei mir eine gute Stunde gedauert. Ich habe sie zunächst in grobe Stücke geschnitten und dann in zwei Durchgängen unter einem harten Wasserstrahl abgespült. Dabei die einzelnen Röhren auch mit einer Pilzbürste reinigen. Nicht erschrecken: Es kommen neben Erdresten und Tannennadeln auch mitunter Käfer, Spinnen und Würmchen zum Vorschein. Daher sehr gründlich arbeiten! Nach dem Putzen auf Küchenkrepp legen und trocken tupfen.

Eine Zwiebel klein schneiden.

In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsanleitung garen. Dies hat bei mir 8 Minuten gedauert.

Einen größeren Topf mit Butter erhitzen. Zwiebel darin kurz anschwitzen, mit Weißwein ablöschen und für weitere 3 Minuten einköcheln lassen. Anschließend die Krause Glucke hinzugeben, alles durchrühren und für rund 5 Minuten brutzeln. Danach großzügig salzen, Sojasoße angießen, Crème fraîche sowie Pfeffer und Zucker einrühren. Deckel auf den Topf legen und für 10 Minuten bei mittlerer Hitze garen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Zum Andicken der Soße die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser vermischen und zur Pilzsoße geben. Nochmals gründlich umrühren, ggf. erneut mit Gewürzen abschmecken und auf der ausgeschalteten Herdplatte für 2 Minuten ruhen lassen.

Zuletzt Pasta auf Teller verteilen und mit der Pilzsoße übergießen. Himmlisch!

Lecker!
Bayrischer Obatzda

Bayrischer Obatzda

Im September finden vielerorts deftige „Oktoberfeste“ statt, bei denen in Anlehnung an das bayrische Volksfest lauter gute Sachen auf den Tisch gezaubert werden. Zum Beispiel der pikante Käseaufstrich Obatzda. Er ist superschnell zubereitet und gelingt garantiert. Ein sauleckerer Brotzeit-Genuss!

Zutaten (für bis zu 6 Portionen)

1 vollreifer, aromatischer Camembert (250 g, 45% Fett i. Tr.) | 1 1/2 EL weiche Butter | 3 TL Paprikagewürz edelsüß | 1 rote Zwiebel | 80 g Frischkäse (natur, mit Meersalz) | 1 TL ganzer Kümmel | Meersalz | schwarzer Pfeffer | 2 kleine Schlucke Weißbier | frischer Schnittlauch und frische Zwiebelwürfel zum Garnieren

Zubereitung

Zuerst Nutzer bei Zimmertemperatur warm werden lassen. Anschließend mit einer Gabel i einer Schüssel zerdrücken. Nun die restlichen Zutaten (weiche Butter, Paprika edelsüß, klein gewürfelte rote Zwiebel, Frischkäse, gemörserten Kümmel, Meersalz sowie schwarzen Pfeffer) hinzufügen. Alles gründlich miteinander verrühren. Zum Schluss Weißbier eingießen und erneut gut vermischen (nicht zuviel, sonst wird der Obazda suppig!). In eine saubere Schüssel umfüllen. Mit frischem Schnittlauch und frischen Zwiebelwürfeln garnieren. Vor dem Servieren im Kühlschrank für 2 Stunden durchziehen lassen. Genießen!

Zuckermaiskolben mit Marinade & Knoblauch-Sesam-Dip

Zuckermaiskolben mit Marinade & Knoblauch-Sesam-Dip

Von Mitte Juli bis Ende Oktober hat Zuckermais Hochsaison. Er passt super als Beilage zu Grillgut, ist aber auch ein leckerer Snack für zwischendurch. Ich habe die frischen und sogar aus der Region stammenden Zuckermaiskolben erst gekocht, dann mariniert und schließlich angebraten. Dazu gab es einen himmlischen Knoblauch-Sesam-Dip und frische Petersilie aus dem Garten. Wunderbar! 🌽

Zutaten (für 2 Portionen)

FÜR DIE MAISKOLBEN & CO.
2 frische, rohe Zuckermaiskolben | etwas Butter | Olivenöl | eine Handvoll frische Petersilie

FÜR DIE MARINADE
2 Knoblauchzehen | 1 1/2 EL flüssiger Honig | 1 1/2 EL frisch gepresster Zitronensaft | bunter Pfeffer | Meersalz | Chilipulver | Kreuzkümmel

FÜR DEN DIP
2 Knoblauchzehen | 1 Becher Schmand (200 g) | 2 EL schwarzer Sesam | 2 EL frisch gepresster Zitronensaft | bunter Pfeffer | Meersalz

Zubereitung

Im ersten Schritt die Maiskolben unter fließendem Wasser abspülen und ggf. übrig gebliebene Blätter und Fasern entfernen. Maiskolben in einem Topf mit kochendem Wasser zirka 15 Minuten gar kochen. Stäbchenprobe mit einem Zahnstocher machen, indem eines der Maiskörner kurz angestochen wird. Der Mais ist gar, wenn das Stäbchen leicht hineinzuspießen geht. Maiskolben abgießen und abtropfen lassen.

Nun die Marinade zubereiten. Dazu zwei Knoblauchzehen schälen und grob zerkleinern. Zusammen mit flüssigem Honig, Zitronensaft, buntem Pfeffer, Meersalz, Chilipulver und Kreuzkümmel in einen Mörser geben und zerstampfen bis eine homogene Masse entsteht. Marinade mithilfe eines Pinsels großzügig von allen Seiten über die gekochten Maiskolben streichen.

Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Maiskolben hineinlegen. Bei mittlerer Hitze von allen Seiten solange anbraten bis sie gebräunt sind. Herausnehmen und auf einem Küchenkrepp kurz abtropfen lassen.

Weiter zum Dip: Schmand mit klein geschnittenen Knoblauchzehen, schwarzem Sesam, Zitronensaft, buntem Pfeffer und Meersalz vermengen.

Zuletzt Maiskolben zusammen mit dem Knoblauch-Sesam-Dip anrichten und mit frischer Petersilie garnieren.

Schipska-Salat (abgewandelter Schopska-Salat)

Schipska-Salat (abgewandelter Schopska-Salat)

Am vergangenen Wochenende habe ich meine Familie in Thüringen besucht, weil meine liebe Oma ihren Geburtstag nachgefeiert hat. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch guten Freunden, die in meinem alten Heimatort schon sehr lange eine Kneipe betreiben, einen Besuch abgestattet. Zusammen mit dem Chefkoch habe ich mich an einem Salat versucht. Unter fachmännischer Anleitung ist so mein erster Schipska-Salat entstanden, der wohl die kroatische Variante des bulgarischen Schopskas darstellt, den es häufiger in meiner Kindheit zu essen gab. Der Balkansalat enthält frische Paprika, Peperoni, Salatgurke, Tomaten, Radieschen, Knoblauch, Zwiebeln und zieht lange in Essig und Olivenöl durch. Er entwickelt ein fantastisches Aroma und schmeckt durch den cremigen Kuhmilch-Käse himmlisch gut – auch noch einige Tage später!

Zutaten (für ca. 6 bis 8 Portionen)

5 Paprika (2x rot, 1x grün, 1x gelb, 1x orange) | 4 kleine Zwiebeln | 2 Knoblauchzehen | 1 Salatgurke | 16 kleine Tomaten | 10 Radieschen | schwarzer Pfeffer | Himalaya-Salz (gemahlen) | 2 frische Peperoni (1x rot, 1x gelb) | 8%iger tschechischer Essig (oder 5%iger deutscher Essig mit einem Schuss Apfelessig gemischt) | Olivenöl (oder alternativ Rapsöl) | 2 Scheiben cremiger Kuhmilch-Käse in Salzlake (türkischer Beyaz peynir, Weißkäse, ca. 500 g)

Zubereitung

Im ersten Schritt Paprika waschen, trocknen und in grobe Stücke schneiden, dabei das Kerngehäuse und die grünen Stiele entfernen. Zwiebeln schälen und in dünne Ringe zerteilen. Gurke waschen, trocknen und grob würfeln. Tomaten ebenfalls abwaschen, trocknen und halbieren. Radieschen waschen, trocknen und in grobe Stücke schnibbeln. Alles in einer große Schüssel füllen. Mit schwarzem Pfeffer und Himalaya-Salz würzen.

Jetzt Peperoni waschen, trocknen, Kerne sowie weiße Haut im Inneren entfernen und in kleine Ringe schneiden. Mit in die Schüssel füllen.

Etwas Essig und Olivenöl nach Gefühl darübergießen. Gründlich vermischen und für rund eine Stunde durchziehen lassen, zwischendrin immer wieder umrühren, damit sich das volle Aroma entfaltet.

Vor dem Servieren den cremigen Käse über den Salat bröckeln und genießen. Dazu passt eine Scheibe Brot.

Tipp: Den Käse wirklich erst kurz vor dem Servieren darüberstreuen, nicht früher! Käse und Salat sollten bei längerer Lagerung getrennt im Kühlschrank aufbewahrt werden, da der Salat bei Berührung mit Milchprodukten schneller schlecht werden kann! Der Salat hält bis zu sechs Tage im Kühlschrank!

Weißkäse Beyaz peynir.
Kaiserschmarrn mit Zimt-Apfelmus

Kaiserschmarrn mit Zimt-Apfelmus

Sonntage sind zum Genießen da. Bei uns gab es deshalb homemade Kaiserschmarrn mit homemade Zimt-Apfelmus. Eine grandios-leckere Mischung, die die Seele glücklich macht. Es war gleichzeitig mit wunderbaren Erinnerungen verbunden. Als Kind und Jugendliche war ich mit meinen Eltern hin und wieder in den österreichischen Bergen zum Skifahren (z.B. am Katschberg in Kärnten). Und bei der nachmittäglichen Jause in den heimeligen Berghütten kam regelmäßig köstlicher Kaiserschmarrn auf den Tisch. Eine perfekte Mahlzeit nach körperlicher Anstrengung. Und auch nach unseren Bergwanderungen im Ötztal (Tirol) im vergangenen September war Kaiserschmarrn ein beliebter Begleiter. Jetzt habe ich es endlich gewagt, mich selbst an der Leibspeise zu probieren, mit herrlichem Ergebnis!

Das Zimt-Apfelmus habe ich bereits vor längerer Zeit gebloggt und diesmal wieder auf das Rezept zurückgegriffen. Das Kaiserschmarrn-Rezept stammt vom Blog Emmi kocht einfach und ich habe es nur leicht abgewandelt.

Zutaten (für 2 Portionen)

4 Eier | 130 g Dinkelmehl | 60 Zucker | 1 gehäufter TL Vanillezucker | 1 Prise Meersalz | 300 ml Hafer-Drink | 75 ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser | 2 TL weiche Butter | 50 g Rosinen (in Apfelsaft eingelegt) | Puderzucker & Sauerkirsch-Konfitüre zum Servieren | ein paar Stängel frische Zitronenmelisse | selbstgemachtes Zimt-Apfelmus

Zubereitung

Im ersten Schritt Rosinen in Apfelsaft einlegen, für mindestens 15 Minuten, idealerweise länger.

Vier Eier trennen. Eiweiß steif schlagen und erstmal beiseitestellen.

Vier Eigelbe mit Zucker, Vanillezucker und Meersalz verquirlen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Danach Dinkelmehl, Hafer-Drink und sprudeliges Mineralwasser hinzufügen und erneut verquirlen. Rosinen (ohne Apfelsaft-Restflüssigkeit!) einrühren. Eischnee vorsichtig unterheben.

Eine große Pfanne mit Butter erhitzen und flüssigen Teig einrühren (Achtung: Wenn die Pfanne einen kleineren Durchmesser als 30 cm hat, sollte die Masse in zwei Portionen ausgebacken werden!). Teigmasse für zirka 7 Minuten auf mittlerer Stufe goldbraun backen; zwischendurch den Teig seitlich immer mal wieder leicht anheben, um zu prüfen, dass der Teig untendrunter nicht schwarz wird. Anschließend mittels eines Pfannenwenders den Teig in vier Teile schneiden und wenden. Nun für weitere 7 Minuten goldbraun backen. Als Nächstes mit zwei Löffeln den Teig in mundgerechte Stücke zerreißen. Für weitere 5 bis 10 Minuten weiterbacken (je nach Bräunungsgrad der Teigmasse). Herdplatte ausstellen.

Den fertigen Kaiserschmarrn auf zwei Teller verteilen. Mit Puderzucker bestreuen und mit frischer Zitronenmelisse garnieren. Mit selbstgemachtem und noch warmem Zimt-Apfelmus servieren. Dazu habe ich noch erwärmte Sauerkirsch-Konfitüre gereicht. Es passt auch Preiselbeer-Konfitüre super gut dazu.

Schwarzes Risotto mit Lavendel & Tomaten

Schwarzes Risotto mit Lavendel & Tomaten

Bei uns gab es kürzlich wieder ein himmlisches Risotto. Mit dem Unterschied, dass ich mich an schwarzem Venere-Reis probiert habe, der mit getrockneten Lavendelblüten aromatisiert wird. Der Reis unterliegt einer geschützten Herkunftsbezeichnung und stammt aus der Po-Ebene in Italien, genauer gesagt aus dem Piemont. Er braucht bedeutend länger beim Garen als mein geliebter Arborio-Reis. Der Lavendel, die italienischen Kräuter und die warmen Tomaten geben den besonderen Kick!

Zutaten (für 2 bis 3 Portionen)

250 g schwarzer Venere-Reis | 1 l Gemüsebrühe (1 l Leitungswasser und 2 gehäufte TL Gemüsebrühepulver) | 2 Zwiebeln | 2 Knoblauchzehen | 1 daumengroßes Stück Ingwer | 1 Zucchini | 20 Dattelcherrytomaten | 2 Stängel frischer Thymian | 2 Stängel frisches Bohnenkraut | 3 Stängel getrockneter Lavendel | ein paar Stücke Butter | Olivenöl | Meersalz | getrocknete mediterrane Kräuter (Bohnenkraut, Petersilie, Oregano, Rosmarin, Thymian) | schwarzer Pfeffer | Zucker | 50 g Parmigiano Reggiano | eine Handvoll frisch gehackte Petersilie (glatt)

Getrocknete Lavendelblüten aus dem Garten.

Zubereitung

Zuerst Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen sowie klein schnibbeln. Zucchini würfeln. Tomaten halbieren. Lavendelblüten von den Stängeln zupfen.

Wasser mit Gemüsebrühepulver, frischem Thymian, frischem Bohnenkraut und getrockneten Lavendelblüten in einen Topf geben und aufkochen. Leicht weiterköcheln lassen.

In einer großen, hohen Pfanne Olivenöl und ein paar Stück Butter erhitzen. Zwiebel-, Knoblauch und Ingwerstücke hineingeben, leicht mit Zucker bestreuen und andünsten. Venere-Reis hinzufügen und für ein paar Minuten anschwitzen. Herd auf niedrige Hitze stellen. Einen Teil der Brühe durch ein Sieb auf das Risotto geben, sodass der Reis geradezu bedeckt ist. Einköcheln lassen. Diesen Vorgang solange wiederholen, bis das Risotto gar ist; das dauert etwa 40 bis 45 Minuten. Dabei regelmäßig umrühren. Nach etwa 30 Minuten mit Gewürzen (Meersalz, getrockneten mediterranen Gewürzen, schwarzem Pfeffer, ggf. Zucker) abschmecken sowie Zucchiniwürfel und halbierte Tomaten zugeben. Alles erneut gründlich verrühren.

Wenn der Reis gar ist, die Herdplatte ausschalten, Topf vom Herd runterziehen, Parmigiano Reggiano und Butterstücke einrühren, Topf mit einem Deckel abdecken und für 5 Minuten durchziehen lassen.

Zum Schluss das Risotto noch einmal durchrühren, auf Teller verteilen und mit Parmigiano Reggiano sowie frisch gehackter Petersilie garnieren. Ein Genuss!

Getrockneter Lavendelstrauß, der mich erstmal für eine Weile mit Lavendelblüten versorgt. Herrlich!