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Kategorie: Vegetarisch

Im Brötchen: Das etwas andere Frühstücksei

Im Brötchen: Das etwas andere Frühstücksei

Am vergangenen Wochenende habe ich mir eine Folge der Sendung „Sweet & Easy – Enie backt“ gegönnt. Und zu meiner Überraschung gab es nicht bloß süße Torten und andere mächtige Desserts (wie Enie das besonders gern mag), sondern sogar ein superschnelles, herzhaftes Frühstücksgericht. Das habe ich sogleich ausprobiert und für gut befunden: Frühstückseier im Brötchen mit Frischkäse und Mozzarella. Die Garnierung habe ich dagegen improvisiert mit Zutaten, auf die ich Lust hatte.

Im Brötchen: Das etwas andere Frühstücksei

Zutaten (für 4 Portionen)

4 Aufbackbrötchen (z.B. Elbkrossis) | 6 EL Frischkäse (natur, mit Joghurt) | 1 Packung Bio-Mozzarella (125 g) | 4 Eier | 6 Cornichons (Gewürzgurken) | 4 kleine Tomaten | Salz | bunter Pfeffer

Zubereitung

Im ersten Schritt die Deckel der Brötchen abschneiden und mithilfe eines Löffels das Innere der Brötchen rauskratzen, bis diese ausgehöhlt sind. Mit Frischkäse bestreichen. Eier aufschlagen und in jedes Brötchen jeweils ein Ei geben, danach leicht salzen. Anschließend Mozzarella würfeln und gleichmäßig über die Eier verteilen. Brötchendeckel daraufsetzen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze (mittlere Schiene) für zirka 25 Minuten backen. Danach die Konsistenz der Eier kontrollieren. Wenn die Eier noch nicht genug geronnen sind, die Deckel abnehmen (weiterhin im Ofen mitbacken) und erneut für zirka 10 bis 15 Minuten in den Ofen schieben, bis die Brötchen eine goldbraune Farbe kriegen. In den letzten 5 Minuten die Hitze auf 200 Grad erhöhen.

Zum Schluss alles aus dem Ofen nehmen und auf Teller verteilen. Mit halbierten Tomaten und in Ringe geschnittenen Cornichons garnieren und pfeffern. Warm genießen!

Spaghettoni mit Spitzkohl-Fenchel-Lauch-Soße

Spaghettoni mit Spitzkohl-Fenchel-Lauch-Soße

Wenn die Essenszubereitung unter der Woche schnell gehen soll, kommt am besten ein Pastagericht auf den Tisch. Für die Soße nehme man einfach alle Gemüsesorten, auf die man Lust hat oder die gerade Saison haben und brutzelt sie mit reichlich aromatischen Gewürzen in der Pfanne an. Mozzarella rein. Pasta kochen, alles zusammenfügen, fertig. So einfach, lecker und auch noch gesund kann es sein!

Zutaten (für zirka 6 Portionen)

500 g Spaghettoni | 1 Spitzkohl | 1 Fenchelknolle | 1 Stange Lauch | 3 Stangen Frühlingszwiebeln | 1 Riesenzwiebel | 1 fingergroßes Stück Kurkuma | 1 daumengroßes Stück Ingwer | 2 Knoblauchzehen | etwas Butter | Olivenöl | 1 Dose ganze, geschälte Bio-Tomaten (240 g Abtropfgewicht) | 1 Dose fein-stückige Bio-Tomaten (400 g) | bunter Pfeffer | Salz | Zucker | getrocknete mediterrane Gewürze (Thymian, Oregano, Rosmarin, Majoran, Bohnenkraut) | Kümmelpulver | Chili | 1 Tasse Kochwasser von der Pasta | gehobelter Parmesan zum Servieren | 2 Packungen Bio-Mozzarella (250 g Abtropfgewicht)

Zubereitung

Als Erstes geht es ans Schnibbeln. Zwiebeln, Knobi, Ingwer und Kurkuma schälen und fein schneiden. Spitzkohl, Fenchel, Lauch und Frühlingszwiebeln putzen und klein schnibbeln.

In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsanleitung gar kochen und eine Tasse vom Kochwasser auffangen.

Eine große, hohe Pfanne mit Butter und Olivenöl darin erhitzen und zuerst Zwiebeln, Knobi, Ingwer und Kurkuma anschwitzen. Im Anschluss den zerkleinerten Spitzkohl, Fenchel, Lauch und die Frühlingszwiebeln mit hineingeben. Regelmäßig vorsichtig umrühren und für zirka 10 Minuten garen. Das Ganze fällt nach und nach etwas in sich zusammen. In Würfel geschnittenen Mozzarella einrühren. Die ganzen Tomaten dritteln und zusammen mit den fein-stückigen Tomaten hinzufügen und für weitere 5 Minuten garen. Nun Gewürze hinzugeben (bunter Pfeffer, Salz, Zucker, mediterrane Gewürze, Kümmel, Chili). Eine Tasse Kochwasser zufügen und alles für weitere 5 Minuten garen.

Wenn die Pasta gar ist, das Wasser abgießen.

Zum Schluss die Gemüsesoße abschmecken und zusammen mit der Pasta auf Tellern anrichten. Dazu passt gehobelter Parmesan.

Linsen-Curry mit Blumenkohl, Aubergine, 3-farbigem Reis & Koriander

Linsen-Curry mit Blumenkohl, Aubergine, 3-farbigem Reis & Koriander

Sie sind echtes Soulfood, wohlig-warm, würzig und erinnern an 1001 Nacht: Currys. Kaum ein Essen ist so variabel und verursacht eine derartige Geschmacksexplosion im Mund. Diesmal kamen Blumenkohl, frischer Koriander, Aubergine, Beluga-Linsen und dreierlei Reissorten zum Einsatz. Das Ergebnis schmeckte bombastisch und war ein Farbspiel zugleich. Dazu passt prima Naan-Brot.

Linsen-Curry

Zutaten (für ca. 6 Portionen)

1 kg Trio Rice (brown rice, red cargo rice, black glutinous rice aus Thailand) | 1 kleiner Blumenkohl | 1 mittlere Aubergine | 1/2 Packung Spice Paste „Thai Yellow Curry“ (mild, ca. 25 g) | 500 ml Kokosmilch | 1 l Wasser mit Gemüsebrühe | 250 g Beluga-Linsen | 2 Zwiebeln | 2 Knoblauchzehen | 1 daumengroßes Stück Ingwer | 1 fingergroßes Stück Kurkuma | 3 Lauchzwiebeln | frischer Koriander | Meersalz | Zucker | 1 TL Currypulver | Chili | Fenchelsamen | Kümmelpulver | Zimt | 1 EL schwarzer Sesam | Olivenöl | etwas Butter

Zubereitung
Zuerst kommt die Schnibbelarbeit dran. Zwiebeln, Knobi, Ingwer und Kurkuma schälen und klein schneiden. Aubergine waschen und in mundgerechte Stücke zerteilen. Blumenkohl ebenfalls waschen und die Röschen kleinteilig herausschnibbeln. Koriander unter Wasser abspülen, mit Küchenkrepp trocknen und in Stücke reißen. Lauchzwiebeln waschen, die Strunken und unschönen Blätter entfernen und in Ringe schneiden.

Den Reis in einem Topf mit reichlich Wasser und zwei Prisen Salz fertig garen, das dauert zirka 20 Minuten.

In der Zwischenzeit das Curry kochen. Dafür eine große, hohe Pfanne mit Butter und Olivenöl darin erhitzen. Zwiebeln hinzufügen und zusammen mit etwas Zucker anbraten und karamellisieren lassen, für zirka 3 Minuten. Knobi-, Ingwer- und Kurkumastücke zugeben und mitgaren, für zirka 2 Minuten. Als Nächstes Auberginenwürfel und Blumenkohlröschen in die Pfanne geben und alles für zirka 5 Minuten anbraten. Dann Beluga-Linsen zufügen und für zirka 3 Minuten mitgaren. Anschließend mit Gemüsebrühe und Kokosmilch aufgießen und stark aufkochen. Bei mittlerer Hitze für rund 20 Minuten köcheln und einreduzieren lassen. 10 Minuten vor Garende die Frühlingszwiebeln und Gewürze (Meersalz, Currypulver, Chili, Fenchelsamen, Kümmelpulver, Zimt) hinzufügen.

Wenn der Reis zwischendrin gar ist, das Wasser abgießen und den Reis warm halten.

Zum Schluss den Reis zusammen mit dem Linsen-Gemüse-Curry und frischem Koriander anrichten. Mit schwarzem Sesam bestreuen. Dazu warmes Naan-Brot reichen.

Radieschenblätter-Chips

Radieschenblätter-Chips

Knackig-scharfe Radieschen gehören schon lange auf meinen wöchentlichen Speiseplan. Leider wandern die Blätter jedoch viel zu häufig in den Müll. Dabei kann man sie super verwerten, vorausgesetzt sie sind noch frisch und ansehnlich. Weil die letzten Blätter besonders gut erhalten waren, habe ich sie zu Chips verarbeitet. Das geht schnell und einfach und schmeckt richtig lecker, z. B. als TV-Snack oder für unterwegs.

Radieschenblätter-Chips

Zutaten (für zwei Händevoll Chips)

alle grünen Blätter von einem sehr frischen Bund Radieschen | 3 EL Olivenöl | Salz | bunter Pfeffer | getrocknete mediterrane Gewürze (Rosmarin, Thymian, Oregano, Majoran, Basilikum, Salbei)

Zubereitung

Zuerst die Blätter unter fließendem Wasser abspülen, auf Küchenkrepp legen und vorsichtig trocknen. Ein Backblech mit Backpapier bestücken und die Blätter darauf einzeln nebeneinanderlegen. Mit Olivenöl beträufeln, salzen, pfeffern und mit den restlichen Gewürzen bestreuen.

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und das Blech hineinschieben (mittlere Schiene). Das Ganze für zirka 10 Minuten im Ofen trocken werden lassen. Zwischendrin immer mal kurz die Ofentüre öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und auffuttern.

Quitten-Chutney

Quitten-Chutney

Holla ihr Lieben! Ich wünsche euch noch ein spätes, aber nicht weniger gesundes, neues Jahr 2020! Und hoffe, dass es für alle prall gefüllt ist mit neuen Ideen, Gedanken, Impulsen, Reisen, Büchern, Menschen, Weisheiten und dem einen oder anderen neuen Lebensweg! Das Schöne an einem neuen Jahr ist, dass wir häufig noch nicht genau wissen, welche positiven Überraschungen auf uns warten. Ich bin jedenfalls bereit und voller Vorfreude! 🍀

In diesem Sinne gibt es auf meinem Blog endlich wieder neuen Lesestoff mit diesem Rezept: Quitten-Chutney. Die Quitten stammen aus dem Garten meiner Familie und haben sich seit Herbst gut gehalten. Nun war es Zeit, sie in einem Chutney zu verarbeiten. Es passt hervorragend zu Fleisch, Fisch, Grillgerichten oder generell als Dip. Es hält sich bis zu 4 Wochen im Kühlschrank.

Quitten-Chutney

Zutaten (für 3 Gläser à 180 ml)

Saft von 1 Zitrone | 2 Quitten (ca. 300 g) | 2 Zwiebeln | 2 EL Olivenöl | 50 ml heller Weinessig | 150 ml trockener Weißwein | 2 Lorbeerblätter | 3 EL Zucker | 6 Blättchen frischer Oregano | 1 TL Speisestärke | Salz | bunter Pfeffer | getrocknete mediterrane Gewürze (Thymian, Rosmarin, Majoran, Basilikum, Estragon)

Zubereitung

Etwa 400 ml Wasser und Zitronensaft in eine Schüssel geben. Quitten abwaschen, gründlich schälen, Kerngehäuse entfernen und in mundgerechte Stücke schnibbeln. Sofort ins Zitronenwasser legen.

Nun Zwiebeln schälen und sehr klein würfeln. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelstücke darin andünsten. Im nächsten Schritt Quittenstücke, hellen Weinessig, Weißwein, Lorbeerblätter sowie Zucker zugeben. Alles aufkochen und für rund 30 Minuten einköcheln lässen. Kurz vor Ende der Garzeit Oreganoblättchen abwaschen, trocknen, zerreißen und unterheben.

Nebenbei Speisestärke mit 1 EL Wasser in einer Tasse glatt rühren, um das Chutney damit zu binden. Erneut alles kurz aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und mediterranen Gewürzen abschmecken.

Zum Schluss das Chutney auf heiß ausgewaschene Gläser verteilen, fest verschließen und im Kühlschrank lagern.

Quitten-Chutney
Auberginen-Ricotta-Soße mit Maccheroncini auf sizilianische Art

Auberginen-Ricotta-Soße mit Maccheroncini auf sizilianische Art

Ich liebe die italienische Küche und gestern Abend gab es bei uns endlich mal wieder mediterranes Soulfood: Pasta mit selbstgemachter, sizilianischer Soße, darin frittierte Auberginen, frische Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Ricotta. Garniert mit frischem Basilikum und Parmesan. Das Rezept stammt von der italienisch-amerikanischen Kochbuchautorin Marcella Hazan.

Zutaten (für 4 bis 6 Portionen)

2 Auberginen (500 g) | 4 große, reife Tomaten | 2 Zwiebeln | 2 Knoblauchzehen | schwarzer Pfeffer | Salz | Sonnenblumenöl & Olivenöl | getrocknete Gewürze (Fenchel, Anis, Kümmel, Majoran, Rosmarin, Thymian, Oregano) | 500 g Pasta (Maccheroncini) | 4 EL Ricotta | 4 EL Parmesan | 8 frische Basilikumblätter

Zubereitung

Auberginen abwaschen, trocken tupfen, Stiele entfernen und das Fleisch in Würfel schneiden. In eine Schüssel füllen, mit reichlich Salz bestreuen und eine Stunde stehen lassen. Das Salz zieht die Bitterkeit heraus. Danach die Auberginenwürfel mit Wasser abspülen und ausdrücken, damit die Feuchtigkeit ausgepresst wird.

Reichlich Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Auberginenwürfel hineingeben (auf Mittelhitze). Solange darin frittieren, bis die Würfel weich sind. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Wenn nicht alle Auberginenwürfel in die Pfanne passen sollten, dann in mehreren Durchgängen vorgehen.

Nun das Öl abgießen und die Pfanne mit Küchenkrepp auswischen. Als Nächstes Olivenöl in die Pfanne geben und heiß werden lassen. Zwiebel- und Knoblauchstücke hineingeben und anbraten. In Streifen geschnittene Tomaten dazugeben, auf stärkere Hitze schalten und alles für zirka 8 bis 10 Minuten brutzeln. Häufig umrühren. Jetzt Auberginenwürfel zufügen. Das Ganze mit den Gewürzen abschmecken und für zirka zwei Minuten garen. Ricotta einrühren.

Sizilianische Soße.

Währenddessen die Pasta nach Packungsanleitung in Salzwasser gar kochen.

Zum Schluss die Pasta abgießen und auf Tellern anrichten. Mit der Auberginen-Tomaten-Ricotta-Soße begießen. Mit geriebenem Parmesan und Basilikumblättern bestreuen und genießen.

Potluck: Mediterrane Muffins (herzhaft vegetarisch)

Potluck: Mediterrane Muffins (herzhaft vegetarisch)

Vor einer Weile gab es bei mir auf Arbeit einen sogenannten „Potluck„-Mittagstisch. Dieser Trend kommt ursprünglich aus den USA und beinhaltet eine Art Buffet, bei dem jeder Teilnehmer etwas Essbares oder Getränke mitbringt. Dies darf selbstgemacht oder auch gekauft sein. Um nicht alles doppelt zu haben, ging zuvor eine Liste umher, wer was genau mitbringen möchte. So entstand eine großartige Auswahl an Leckereien, wie z.B. Taco-Salat, Banana-Bread, Pasta, iranischer Salat, indische Samosas, Zimtschnecken, Donuts, Schoko-Pudding, Pizza-Schnecken, Russischer Zupfkuchen, Datteln im Speckmantel, Weintrauben mit Käse, frisches Baguette und vieles mehr.

Ich hatte mich für mediterrane, herzhafte Muffins entschieden, die Oliven, Olivenöl, getrocknete Tomaten, geröstete Paprika, Fetakäse sowie Sonnenblumenkerne enthielten. Es war eine superleckere Aktion, die wir gern wiederholen wollen. Hier kommt mein Muffin-Rezept.

Zutaten (für 24 Stück)

250 g Mehl | 1 TL Backpulver | 1 TL Natron | 1/2 TL Salz | 2 Eier | 180 ml Haferdrink | 80 g Olivenöl | 100 g grüne, entsteinte Oliven | 100 g getrocknete Tomaten | 150 g Fetakäse | 100 g geröstete Paprika | 80 g Sonnenblumenkerne | etwas Öl zum Einfetten der Form

Zubereitung

Zuerst Mehl, Backpulver, Natron und Salz in einer großen Schüssel gründlich verrühren. Eier, Haferdrink, Olivenöl hinzugeben. Oliven in schmale Ringe schneiden, getrocknete Tomaten und geröstete Paprika ebenfalls zerkleinern. Fetakäse würfeln. Sonnenblumenkerne in einer kleinen Pfanne (ohne Öl) kurz anrösten. Alles unter die Teigmischung heben und gut vermengen.

Nun den Teig auf die Mulden des eingeölten Muffinblechs sowie auf Muffinförmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen (mittlere Schiene) bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für zirka 25 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Köstlich!