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Kategorie: Vegetarisch

Kartoffel-Erbsen-Champignon-Frittata

Kartoffel-Erbsen-Champignon-Frittata

Ich bin im Frittata-Fieber. Nach meiner mediterranen Zucchini-Frittata und weiteren Versuchen wurde es mit dieser italienischen Omelette-Variante bunt: Erbsen, Champignons, Kartoffeln und kleine Tomaten verirrten sich diesmal in meine Pfanne und schmeckten herrlich lecker. Dazu frischer Schnittlauch und allerlei Gewürze. Die eigentliche Arbeit macht das Schnibbeln von Gemüse und Kräutern selbst. In der Pfanne geht es dann ruckzuck. Deshalb ist das Gericht eine gelungene Variante an warmen Tagen, wenn man nicht allzu lange in der Küche stehen möchte. Übrigens: kalt schmeckt die Frittata ebenfalls super!

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Zutaten (für 4 Portionen)

4 große Kartoffeln (z.B. Sorte: Linda) | 6 kleine Tomaten (rot, gelb, orange) | 200 g Erbsen (TK) | 4 große Champignons | 3 Perlzwiebeln | 2 Knoblauchzehen | 1 daumengroßes Stück Ingwer | 6 Eier | 1 Bund frischer Schnittlauch | ein kleines Stück Butter & 2 EL Olivenöl | Salz | schwarzer Pfeffer | getrocknete Gewürze (Koriander, Kümmel, Kurkuma, Majoran)

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Zubereitung

Zuerst TK-Erbsen in kochendem Salzwasser nach Packungsanleitung garen. Das Wasser abgießen, kurz kalt abschrecken und erstmal zur Seite stellen. Kartoffeln schälen, unter fließendem Wasser abspülen, in Scheiben schneiden und in kochendem Salzwasser ebenfalls garen – binnen zirka 6 bis 8 Minuten. Perlzwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und klein schnibbeln. Tomaten in der Zwischenzeit abwaschen, die grünen Strunken entfernen und in Stücke zerteilen. Champignons putzen, deren Enden entfernen und auch in Scheiben schneiden.

Im nächsten Schritt eine große, runde Pfanne mit etwas Butter und Olivenöl erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch sowie Ingwer hineingeben. Alles kurz andünsten und anschließend die Champignons hineingeben. Bei geringer Hitze dünsten bis die Pilze gar sind, dabei hin und wieder umrühren. Dann als nächste Lage die Erbsen in die Pfanne geben und als dritte Lage schließlich die Kartoffelscheiben.

Jetzt den Grill des Backofens auf 200 Grad vorheizen.

Die 6 Eier mit frischem, klein gehacktem Schnittlauch, Salz, Pfeffer  und den getrockneten Gewürzen gründlich miteinander verquirlen und über das Gemüse in der Pfanne gießen. Tomatenstücke darübergeben und alles bei geringer Hitze garen, bis die Eier nahezu gestockt sind. Zum Schluss die Frittata unter dem Grill im Backofen fertig garen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Herausnehmen, in pizzaähnliche Stücke teilen und servieren.

„Moro’sche Möhrensuppe“ gegen Magen-Darm-Viren

„Moro’sche Möhrensuppe“ gegen Magen-Darm-Viren

Im Herbst leiden viele Menschen am Magen-Darm-Virus und damit verbundenem Durchfall. Ein Rezept, welches super gegen diese Viren hilft, ist diese einfache Möhrensuppe, die nur aus drei Zutaten besteht: Möhren, Wasser und Salz. Ein mittlerweile altes Hausmittel, das immer noch nicht jedem bekannt ist.

Einst erfand sie der Heidelberger Kinderarzt Ernst Moro, der Anfang des 20. Jahrhunderts ein Heilmittel gegen die damals hohe Kindersterblichkeit aufgrund von Durchfallerkrankungen suchte. Man fand erst später heraus, warum sein Rezept so wirkungsvoll ist: Wenn Möhren sehr lange gekocht werden, dann bilden sich sehr kleine Zuckermoleküle, die sogenannten Oligosaccharide. Diese haben eine ähnliche Struktur wie die Darmrezeptoren, an die sich die Viren andocken wollen. Stattdessen verbinden sie sich aber mit diesen Oligosacchariden und werden vom Körper infolge des Verdauungsprozesses wieder ausgeschieden. Also ein gutes Hausmittel, um die Magen-Darm-Viren schnell und schonend loszuwerden. Das Salz hingegen hilft, den Elektrolyt-Haushalt wieder aufzufüllen.

Zutaten (für 3 bis 4 Portionen)

1 kg Bio-Möhren | 2 l Wasser | 2 TL Salz (am besten Meersalz, ich habe Meersalz mit getrockneten Blüten verwendet)

Zubereitung

Die grünen Strunken der Möhren entfernen, Möhren halbieren und in Wasser rund 1 1/2 Stunden kochen. Fein pürieren und mit abgekochtem Wasser soweit aufgießen, dass wieder 2 Liter Flüssigkeit entstehen. Salzen und warm essen. Ich habe noch ein paar Stücke Zwieback dazu serviert.

Thailändisch: Natur-Tofu mit Reis, Ananas & Weintrauben in roter Currysauce

Thailändisch: Natur-Tofu mit Reis, Ananas & Weintrauben in roter Currysauce

Asiatisches Essen ist bei uns sehr beliebt und so gab es kürzlich leckeres selbstgemachtes Thai-Curry mit einer fruchtigen Note (Weintrauben und Ananas), Basmati- und Wildreis sowie Natur-Tofu. Ein köstliches vegetarisches und bekömmliches Essen, welches durch die rote Currypaste leicht scharf wird und den Bauch wärmt. Einen Großteil der Zutaten hatten wir in einem asiatischen Lebensmittelgeschäft eingekauft.

Zutaten (für 4 Portionen)

400 g Natur-Tofu | 1 Ananas | 1/2 Packung rote Currypaste (zirka 30 g) | 200 g grüne Weintrauben (kernlos) | 6 große Tomaten | 1 weiße Zwiebel | 1 Knoblauchzehe | 1 kleines Stück Ingwer | 500 ml Kokosmilch | 3 EL Soja-Soße | 3 getrocknete Limettenblätter | 1/2 Bund Thai-Basilikum | 250 g Basmati- und Wildreis | Olivenöl | Salz | schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Natur-Tofu in Soja-Soße, Salz und Pfeffer marinieren und für 15 Minuten bei 150 Grad (Umluft) im Backofen garen. Anschließend herausnehmen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Ananas schälen und in Stücke zerteilen. Weintrauben abwaschen. Tomaten ebenfalls abwaschen, in Stücke schnibbeln und die grünen Strunken dabei entfernen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und klein hacken.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und Currypaste hineingeben. Zwiebel-, Knoblauch- und Ingwerstücke sowie Limettenblätter hinzufügen. Dünsten bis die Zwiebel glasig ist. Tofu-Stücke dazugeben und kurz mitgaren. Jetzt Ananas, Trauben und Tomaten in den Topf geben. Solange köcheln bis die Zutaten weich sind. Mit Kokosmilch ablöschen. Abschmecken und durchziehen lassen.

Basmati- und Wildreis nach Packungsanleitung gar kochen.

Den Reis zusammen mit dem Curry und frischem Thai-Basilikum auf Tellern anrichten und servieren.

Spitzkohl-Zucchini-Blätterteig-Quiche mit Pecorino & selbstgemachter Carbonara

Spitzkohl-Zucchini-Blätterteig-Quiche mit Pecorino & selbstgemachter Carbonara

Heute gibt es von mir ein vegetarisches Quiche-Rezept. Spitzkohl ist sehr reich an Vitaminen, besonders an Vitamin C (eine Portion deckt locker den täglichen Bedarf an Vitamin C). Außerdem enthält der „Butterkohl“ sehr wenig Kalorien und Fett. Trotzdem finde ich, dass das überaus köstliche Gemüse viel zu selten in deutschen Haushalten aufgetafelt wird. Das ist schade, denn es schmeckt knackig frisch und gilt zudem als leicht verdaulich. Dazu gesellt sich hier eine einheimische Zucchini, Zwiebel, Knoblauch, gehobelter Pecorino und eine selbstgemachte Carbonara-Soße.

Zutaten (für eine Quicheform à 26 cm ø)

500 g Spitzkohl | 250 g Zucchini | 1 Zwiebel | 1 Knoblauchzehe | 1 Pck. Blätterteig (380 g, aus dem Kühlregal) | Olivenöl | Salz | schwarzer Pfeffer | Muskat | Kreuzkümmel | 80 g Pecorino | 200 ml Soja-Drink | 4 Eier | 1/4 Bund frische Petersilie

Zubereitung

Spitzkohl waschen, trocknen, vierteln und in Streifen vom Strunk schneiden. Zucchini ebenfalls waschen, trocknen und dann würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein schnibbeln. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Spitzkohl sowie Zucchini darin zirka 6 Minuten braten. Salzen, pfeffern. Pfanne vom Herd nehmen und erstmal abkühlen lassen.

Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und in eine eingefettete Quicheform legen. Den Rand hoch drücken, er darf sehr gern überstehen, damit er später über die Füllung geklappt werden kann. Das angebratene Gemüse (Zwiebel, Knoblauch, Spitzkohl und Zucchini) hineinfüllen. Ränder umklappen.

Jetzt zur selbstgemachten Carbonara. Die Hälfte des Pecorinos fein reiben. Mit Soja-Drink und Eiern gründlich verquirlen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Kreuzkümmel würzen. Anschließend die Pecorino-Eier-Masse über das Gemüse gießen.

Die Quiche im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft (mittlere Schiene) für rund 40 Minuten backen.

Nach der Backzeit die Quiche aus dem Ofen nehmen und ein paar Minuten ruhen lassen. Restlichen Pecorino fein reiben und über die Quiche streuen. Petersilie abwaschen, trocknen, klein häckseln und ebenfalls über die Quiche geben.

TIPP: Das Rezept ist vegetarisch. Wer mag, der kann während des Backvorgangs aber noch Bacon mit in den Ofen legen, knusprig braten und hinterher über die Quiche bröseln. Bei uns wurde der Bacon in einer kleinen Extra-Schüssel auf den Tisch gestellt, weil nicht jeder (so wie ich) gern Bacon mag oder sich gar fleischlos ernährt. So kann nach Bedarf mit Bacon garniert werden oder eben auch nicht.

Linsen-Kürbis-Eintopf mit Porree & Hirtenkäse

Linsen-Kürbis-Eintopf mit Porree & Hirtenkäse

Ich mag Eintöpfe sehr gern und besonders in der Herbst- und Winterzeit wärmen sie gut durch. Die Beluga-Linsen sind reich an Mineralien (Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Zink), Ballaststoffen, Eiweiß, Provitamin A und B-Vitaminen. Also eine gelungene, vollwertige Kost, auch ganz ohne Fleisch.

Zutaten (für 6–8 Portionen)

1 große Stange Porree | 900 g Hokkaido-Kürbis | 2 rote Zwiebeln | 2 Knoblauchzehen | 2 EL Butter | 2 EL Olivenöl | 250 g Beluga-Linsen | 1 l Gemüsebrühe | 150 g Hirtenkäse | Salz | schwarzer Pfeffer | Zucker | weißer Balsamico | 1 EL Mehl

Zubereitung

Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein würfeln. Hokkaido abwaschen, trocknen, vierteln, Kerne und Stiel entfernen und das Kürbisfleisch in zirka 2 cm große Würfel schnibbeln. Porree unter fließendem Wasser abspülen, trocknen und das Weiße klein schneiden. Das Grüne in Streifen zerteilen.

Einen großen Topf auf dem Herd erwärmen. Zwiebel- und Knoblauchstücke sowie weiße Lauchwürfel in Butter und Olivenöl andünsten. Zuckern und kurz karamellisieren lassen. Beluga-Linsen und Gemüsebrühe hinzufügen und zugedeckt für insgesamt 30 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Nach 10 Minuten der Kochzeit die Kürbisstücke dazugeben. Nach 5 weiteren Minuten das Lauchgrün hineingeben. Nach der gesamten Kochzeit mit Salz, Pfeffer und weißem Balsamico würzen.

Hirtenkäse in Stücke schneiden, mit Mehl bestäuben und in einer Pfanne mit heißem Olivenöl von beiden Seiten zirka 2 Minuten anbraten.

Linsen-Kürbis-Porree-Eintopf mit Hirtenkäse servieren.

Romana-Salat mit Avocado, Tomaten, Mango, Tofu und Caesar-Salat-Dressing

Romana-Salat mit Avocado, Tomaten, Mango, Tofu und Caesar-Salat-Dressing

Am heutigen Tag gibt es von mir ein gesundes, vegetarisches Salat-Rezept mit Natur-Tofu und Caesar-Salat-Dressing. Mango, Avocado, Tomaten, Karotte und angeröstete Kerne harmonieren super und treffen geschmacklich ins Schwarze.

Zutaten (für 4 Portionen)

Für den SALAT
2 kleine Romana-Salate | 1 Karotte | 1 reife Mango | 1 reife Avocado | 200 g kleine Tomaten | 400 g Bio-Tofu (natur) | 1 altes Brötchen | 3 EL Kernmischung (Pinien-, Kürbis- und Sonnenblumenkerne) | Olivenöl | Salz | schwarzer Pfeffer | 2 Stängel frischer Rosmarin | 1 Knoblauchzehe

Für das DRESSING
4 Sardellenfilets | 200 g griechischer Naturjoghurt | 2 Knoblauchzehen | 1 EL Zitronensaft | 1 EL Weißweinessig | 1 TL Senf (mittelscharf) | 2 EL Parmesan

Natur-Tofu mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Rosmarin in der Pfanne angebraten
Natur-Tofu mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Rosmarin in der Pfanne angebraten.

Zubereitung

Romana-Salat abwaschen, trocknen und in Stücke schneiden. Karotte schälen und in dünne Stifte hobeln. Mango und Avocado schälen und würfeln. Tomaten abwaschen, die grünen Strunken entfernen und vierteln. Pinien-, Kürbis- und Sonnenblumenkerne in einer kleinen Pfanne ohne Öl anrösten. Alles in eine große Schüssel füllen.

Jetzt das Dressing anrühren. Sardellenfilets, Naturjoghurt, Knoblauchzehen, Zitronensaft, Weißweinessig, Senf und Parmesan in einen hohen Rührbecher geben und fein pürieren. Über den Salat geben und gründlich verrühren. Ziehen lassen.

Brötchen in kleine Würfel schneiden und in einer heißen Pfanne mit Olivenöl anbraten bis sie goldbraun sind. Herausnehmen und erstmal zur Seite stellen.

Eine weitere Pfanne mit Olivenöl heiß werden lassen. Knoblauchzehe und zwei Stängel Rosmarin hineingeben. Tofu mit Salz und Pfeffer würzen, ins Öl legen und von allen Seiten anbraten. Herausnehmen und in Stücke schneiden.

Salat mit Tofu und Brötchen-Würfeln servieren.

Spinat-Gorgonzola-Pasta mit bunten Pfefferkörnern

Spinat-Gorgonzola-Pasta mit bunten Pfefferkörnern

Ich probiere gern alltagstaugliche vegetarische Rezepte aus, die sich schnell und simpel zubereiten lassen. Diese Strickli-Pasta mit Spinatblättern, Zwiebel, Gorgonzola und bunten Pfefferkörnern schmeckt köstlich und macht vor allem satt. Gelungen! Hier kommt das Rezept.

Zutaten (für 4 Portionen)

500 g Pasta (z.B. Strickli) | 250 ml Gemüsebrühe | 400 g Blattspinat (TK) | 130 g Gorgonzola | 1 rote Zwiebel | 200 g Sojacreme | Salz | Pfeffer | Muskatnuss | 3 TL bunte Pfefferkörner | 4 EL frischer Parmesan

Zubereitung

Pasta in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanleitung bissfest garen.

Gemüsebrühe im Topf aufkochen und Spinat hineingeben. Zugedeckt bei mittlerer Hitze köcheln, bis der Spinat aufgetaut ist. Gelegentlich umrühren. Zwischendurch Zwiebel schälen, klein schneiden, in einer kleinen Extra-Pfanne anbraten und zum Spinat geben. Gorgonzola würfeln und ebenfalls zum Spinat geben. Den Gorgonzola schmelzen lassen. Nun Sojacreme einrühren. Das Ganze salzen, pfeffern und mit Muskat würzen.

Im nächsten Schritt die Pasta abgießen und kurz kalt abschrecken. Pasta auf Teller verteilen und die Spinat-Gorgonzola-Zwiebel-Soße darübergeben. Mit bunten Pfefferkörnern und frisch geriebenem Parmesan bestreuen.