Zwiebelkuchen – ohne Hefe und ohne Boden

Heute möchte ich mit euch ein wunderbares Zwiebelkuchenrezept teilen, das ganz ohne einen Boden auskommt. Es geht superschnell, wird in einer Schüssel kräftig durchgeschüttelt und anschließend in einer Auflaufform mit Käse überbacken. Vor einer Weile hatte ich bereits einen Zwiebelkuchen mit Hefe gebloggt. Doch diesmal sollte es einer völlig ohne Hefe werden. Warm mit Kümmel und einer Prise Kreuzkümmel wird das Ganze sehr bekömmlich. Für mich ist dieses Rezept ein Favorit!

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Zutaten (für 8 Portionen)

6 Zwiebeln (3 süße und 3 rote) | 250 g rohe Schinkenwürfel | 200 g Mehl | 2 Eier | 250 g Emmentaler | 250 g saure Sahne | schwarzer Pfeffer | Salz | Kümmel & Kreuzkümmel

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Zubereitung

Zuallererst den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zwiebeln schälen und klein schneiden. Zusammen mit rohen Schinkenwürfeln, Mehl, Eiern, saurer Sahne und 200 g des frisch geriebenen Emmentalers in eine große Schüssel geben. Deckel drauf und kräftig durchschütteln. Mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Kreuzkümmel würzen. Nochmal gründlich mit einem Teigschaber vermengen.

Eine Auflaufform leicht einfetten und die Masse hineingeben. Glatt streichen und mit dem restlichen 50 g frisch geriebenen Emmentaler bestreuen. In den Ofen (mittlere Schiene) schieben und 15 Minuten backen. Danach die Grillfunktion des Ofens einschalten und für weitere 5 Minuten backen. Warm genießen!

Dazu gab es leckeren Federweißer und Roten Sauser. Ein herrlich herbstliches Essen!

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Erdbeer-Biskuit-Kuchen mit Zimt

Die Hauptsaison für deutsche Erdbeeren reicht in der Regel von Mai bis August. Und wer ist nicht verrückt nach den saftig-süßen Beeren aus dem eigenen Garten, mit denen man allerhand anstellen kann? Heute möchte ich euch einen superleckeren Biskuitboden vorstellen, der mit einer Sahnecreme und frischen Erdbeeren bedeckt ist. Ich habe den Kuchen zum ersten Mal vor ein paar Jahren während meines Studiums zubereitet und könnte mich immer wieder darin verlieren.

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Zutaten (für eine Springform á 28 cm Ø)

3 Eier (getrennt) | 3 EL kaltes Wasser | 120 g Zucker | 1 TL abgeriebene Zitronenschale | 100 g Mehl | 20 g Speisestärke | 1/2 TL Backpulver | 600 g frische Erdbeeren | 500 ml Schlagsahne | 2 Pck. Vanillezucker | 3 Pck. Sahnesteif | Sonnenblumenöl (zum Einfetten der Springform) | Salz | Zimt

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Zubereitung

Zuerst Eier trennen. Eiweiße mit einer Prise Salz und kaltem Wasser mittels eines Handrührgerätes steif schlagen. Zucker nach und nach unter leichtem Schlagen einrieseln lassen und für zirka 3 Minuten weiterschlagen. Zitronenschale und Eigelbe kurz auf langsamer Stufe unterrühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver darüber sieben und ebenfalls zum Teig heben.

Daraufhin den Teig in eine gefettete Springform füllen und bei 200 °C auf der mittleren Schiene des Backofens etwa 15 bis 20 Minuten backen.

Währenddessen 450 g frische Erdbeeren waschen, putzen, die grünen Stiele und Blätter entfernen und in dünne Spalten schneiden. Die restlichen 150 g Erdbeeren waschen, die grünen Stellen entfernen und als ganze Früchte beiseitelegen.

Nun Schlagsahne, Vanillezucker sowie 2 Päckchen Sahnefest steif schlagen. Auf den fertig gebackenen Kuchen den Inhalt eines weiteren Päckchens Sahnesteif geben und darüber die Erdbeerscheiben verteilen. Im nächsten Schritt die Sahne über die Erdbeeren geben. Mit den restlichen ganzen Erdbeeren verzieren und zum Schluss mit Zimt bestäuben. Lecker und sehr saftig!

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Versunkener Rhabarberkuchen mit weißer Schokolade

Obwohl die Rhabarberzeit seit dem 24. Juni zu Ende ist, möchte ich euch mein letztes Rhabarber-Backwerk aus diesem Jahr nicht vorenthalten. Kurz bevor die Rhabarber-Saison vorbei war, hatte ich also nochmal die Rhabarberstaude im Garten geplündert und supersaftigen Kuchen gebacken. Die Mischung aus rot- und grünstieligem Rhabarber ist eine kleine Augenweide und zusammen mit der weißen Kuvertüre ergibt sich eine leckere süße Säure.

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Zutaten (für ein Backblech à 35 x 40 cm)

1,3 kg Rhabarber | 1 Orange | 200 g weiße Kuvertüre | 250 weiche Butter | 180 g Zucker | etwas Salz | 4 Eier | 400 g Mehl | 1 1/2 Pck. Backpulver

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Zubereitung

Rhabarber abwaschen, putzen, die Enden und eventuell strunkige Stücke entfernen und in etwa 2 cm breite Stücke zerteilen. Von der Orange 100 ml Saft auspressen. Weiße Kuvertüre klein hacken.

Jetzt zum Teig. Dafür weiche Butter, Zucker und eine Prise Salz mit dem Handrührgerät mindestens 5 Minuten schaumig schlagen. Eier nacheinander für jeweils 30 Sekunden unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und in die Massen sieben. Orangensaft sowie die Hälfte der Kuvertüre unterrühren.

Den Rührteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und den Rhabarber darüber verteilen. Im heißen Ofen bei 170 Grad Umluft auf der mittleren Schiene zirka 20 Minuten backen. Danach den Kuchen kurz aus dem Ofen nehmen, mit der übrigen weißen Kuvertüre bestreuen und für weitere 13 bis 15 Minuten in den Backofen schieben. Herausnehmen und abkühlen lassen. In Stücken servieren.

Bananen-Walnuss-Kuchen

Diesen herrlich duftenden Bananenkuchen mit Walnüssen habe ich auf dem Blog What’s Cooking, Lisa? gefunden. Für Bananenliebhaber ein Muss. Nach dem Backen riecht das ganze Haus köstlich und auch die im Ofen angebackenen Walnusskerne versprühen einen zusätzlich angenehmen Duft. Der Teig ist saftig durch die Menge an reifen, zerstampften Bananen. Ich mag den Kuchen besonders gern zum Frühstück. Den back ich wieder!

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Zutaten (für 1 Kastenform)

6 reife Bananen | 100 g Walnusskerne | 125 g Butter (Zimmertemperatur) | 125 g brauner Zucker | 200 g Mehl | 1 Pck. Backpulver | 1 TL Natron | 1 TL Zimt | 1 Prise Salz

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Zubereitung

Zuerst den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. Walnüsse auf Backpapier verteilen, auf die mittlere Schiene des Ofens schieben und zirka 7 Minuten lang backen, bis sie gut zu riechen beginnen. Herausnehmen, grob hacken (ein paar große Stücke für die Dekoration aufheben) und erstmal zur Seite stellen.

Bananen schälen und mithilfe eines Kartoffelstampfers zerdrücken.

Butter und Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät gründlich vermischen, drei Esslöffel der zerdrückten Banane hinzufügen und nochmal gut vermengen. Die grob gehackten Walnüsse sowie die restlichen zerstampften Bananen zur Butter-Zucker-Mischung geben. Mehl, Backpulver und Natron sieben und zusammen mit den restlichen Zutaten (Zimt und Salz) dazugeben. Das Ganze mit einem großen Holzlöffel verrühren.

Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig hineinfüllen. Die zur Seite gelegten schönen Walnusskerne auf der Oberfläche verteilen und den Kuchen anschließend auf der mittleren Schiene des Backofens für rund 55 Minuten backen. Wunderbar!

Kirschkuchen mit Amaretto

Dieses wunderbare Kirschkuchenrezept, gepaart mit einer mandeligen Amaretto-Note, lässt mein Foodbloggerherz höher schlagen. Am besten schmeckt die süße Verführung natürlich mit frischen, einheimischen Kirschen, die üblicherweise von Ende Mai/Anfang Juni (bei frühen Sorten) bis Mitte/Ende Juli (bei späten Sorten) geernet werden. Köstlich!

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Zutaten (für eine Springform à 28 cm)

100 g Butter | 100 g Puderzucker | 100 g Mehl | 20 g Speisestärke | 2 EL Amaretto | 3 Eier | 1 Pck. Vanillezucker | 350 g frische Kirschen | Margarine und Mehl (zum Einfetten der Form) | Puderzucker (zum Verzieren)

Zubereitung

Im ersten Schritt Kirschen waschen und entkernen. Danach Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und die Hälfte vom Zucker mit einrühren. Nun Butter mit dem restlichen Zucker, Vanillezucker, Amaretto und Eigelb gründlich verrühren. Im Anschluss das Mehl sieben und mit der Speisestärke vermengen. Schnee- und Mehlgemisch abwechselnd unter die Buttercreme heben. Jetzt die Masse in eine gefettete, leicht bemehlte Springform streichen und die Kirschen darauf kreisförmig verteilen. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 35 bis 40 Minuten backen. Zum Schluss auf einem Kuchenrost abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

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Tarte au Citron (mit Lemon Curd)

Gestern gab es eine himmlisch gute, sommerliche Tarte au Citron, die mit traditionellem, britischem “Lemon Curd” gefüllt wurde. Die Zitronencreme entstand dabei kurzerhand aus Butter, Zucker, Eiern, Zitronensaft und Zitronenschale. Sie kann zudem auch gern einzeln hergestellt und als Brotaufstrich verwendet werden. Als Teig diente ein Mürbeteig. Ich bin ein echter Fan dieses wunderbaren Backwerks!

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Zutaten (für eine Springform à 26 cm Ø)

Mürbeteig
250 g Dinkelmehl | 1 Prise Salz | 90 g Zucker | 125 g Butter | 2 Vanilleschoten | 1 Ei | Keramik-Backbohnen zum Blindbacken

Lemon Curd
Schale von 3 Zitronen | 100 ml Zitronensaft | 100 g Butter | 200 g Zucker | 2 Eier

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Zubereitung

Als Erstes den Mürbeteig zubereiten. Dafür Zucker und Butter miteinander verrühren (aber nicht schaumig schlagen!). Das Mark aus beiden Vanilleschoten auskratzen und zur Butter-Zucker-Mischung geben. Anschließend das Ei hinzugeben und alles gut miteinander vermengen. Das Mehl sieben und zusammen mit dem Salz portionsweise zur Butter-Zucker-Ei-Mischung geben. Wenn der Teig eine krümelige Konsistenz hat, einen Teigball formen und für 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Nun zum Lemon Curd. Butter, Zucker, Zitronenschale und -saft in einem Topf bei milder Hitze aufkochen und solange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Topf von der Kochstelle nehmen. Die beiden Eier in einer Schüssel verquirlen und mit Hilfe eines Schneebesens in die Zitronenmasse einrühren. Das Ganze für zirka 4 bis 5 Minuten bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen bis die Masse dicklich-cremig ist. Die Creme etwas abkühlen lassen.

Den Mürbeteig ausrollen und in eine Tarteform legen. Dabei den Rand mit den Fingern hochziehen. Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen und den Mürbeteig für rund 10 Minuten auf der mittleren Schiene blind backen (mit Alufolie versehen und darauf Keramik-Backbohnen legen). Im Anschluss die Alufolie und Backbohnen entfernen und den Teig für weitere 5 Minuten backen, bis er Farbe annimmt. Ofen ausstellen und den Teig herausnehmen. Jetzt das Lemon Curd gleichmäßig über dem Kuchenteig verteilen. Die Form daraufhin nochmal in den Ofen stellen und für zirka 15 Minuten der Restwärme aussetzen.

Zum Schluss den Kuchen aus dem Backofen nehmen und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Später gern im Kühlschrank weiter abkühlen lassen. Anschneiden und schmecken lassen!

Mandarinenschnitten

Ich liebe diesen Kuchen! Das Rezept verwahre ich schon sehr lange und hole es immer zu besonderen Anlässen heraus, um es mit saisonalen Früchten zu bestücken. Auf Geburtstagsfeiern, Hochzeiten oder Einweihungspartys hat es noch niemanden enttäuscht. Die Schnitten zählen wie mein Schokoladenkuchen zu den typischen Tassenkuchen, da sich ihre Zutaten ideal in Teetassen abmessen lassen. So wie in Omas Küche früher und genau so wie ich es mag. Durch das kohlensäurehaltige Wasser wird der Teig fluffig-wolkig-weich. Fabelhaft! ♡

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Zutaten
(für eine Springform à 28 cm)

Für den Teig

2 Eier | 1/2 Tasse Sonnenblumen-Öl | 1 Tasse Zucker | 1 Pck. Vanillezucker | 1 1/2 bis 2 Tassen Mehl | 1/2 Pck. Backpulver | 1/2 Tasse Wasser mit Kohlensäure | 1 Pck. Sahnesteif

Für den Belag

1 Becher Sahne | 1 1/2 EL Zucker | 1 Pck. Sahnesteif | 1 Pck. Vanillezucker | 1 Becher Schmand | 1 große oder 3 kleine Dosen Mandarinen | ein Stück Schokolade

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Zubereitung

Zuerst die Mandarinen gut abtropfen lassen.

Dann den Teig zubereiten. Dazu Eier, Sonnenblumen-Öl, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Anschließend Mehl und Backpulver sieben und zusammen mit kohlensäurehaltigem Wasser unterheben. Das Ganze bei 180 °C Ober-/Unterhitze für rund 25 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Wenn der Teig erkaltet ist, mit Sahnesteif bestreuen und die Mandarinen darauf verteilen.

Nun den Belag vorbereiten. Dafür Sahne, Zucker, Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen. Danach Schmand unterheben und die Masse auf den Mandarinen gleichmäßig verteilen. Zum Schluss Schokolade über den Kuchen raspeln.

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

Lasst euch verzaubern