Versunkener Rhabarberkuchen mit weißer Schokolade

Obwohl die Rhabarberzeit seit dem 24. Juni zu Ende ist, möchte ich euch mein letztes Rhabarber-Backwerk aus diesem Jahr nicht vorenthalten. Kurz bevor die Rhabarber-Saison vorbei war, hatte ich also nochmal die Rhabarberstaude im Garten geplündert und supersaftigen Kuchen gebacken. Die Mischung aus rot- und grünstieligem Rhabarber ist eine kleine Augenweide und zusammen mit der weißen Kuvertüre ergibt sich eine leckere süße Säure.

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Zutaten (für ein Backblech à 35 x 40 cm)

1,3 kg Rhabarber | 1 Orange | 200 g weiße Kuvertüre | 250 weiche Butter | 180 g Zucker | etwas Salz | 4 Eier | 400 g Mehl | 1 1/2 Pck. Backpulver

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Zubereitung

Rhabarber abwaschen, putzen, die Enden und eventuell strunkige Stücke entfernen und in etwa 2 cm breite Stücke zerteilen. Von der Orange 100 ml Saft auspressen. Weiße Kuvertüre klein hacken.

Jetzt zum Teig. Dafür weiche Butter, Zucker und eine Prise Salz mit dem Handrührgerät mindestens 5 Minuten schaumig schlagen. Eier nacheinander für jeweils 30 Sekunden unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und in die Massen sieben. Orangensaft sowie die Hälfte der Kuvertüre unterrühren.

Den Rührteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und den Rhabarber darüber verteilen. Im heißen Ofen bei 170 Grad Umluft auf der mittleren Schiene zirka 20 Minuten backen. Danach den Kuchen kurz aus dem Ofen nehmen, mit der übrigen weißen Kuvertüre bestreuen und für weitere 13 bis 15 Minuten in den Backofen schieben. Herausnehmen und abkühlen lassen. In Stücken servieren.

Bananen-Walnuss-Kuchen

Diesen herrlich duftenden Bananenkuchen mit Walnüssen habe ich auf dem Blog What’s Cooking, Lisa? gefunden. Für Bananenliebhaber ein Muss. Nach dem Backen riecht das ganze Haus köstlich und auch die im Ofen angebackenen Walnusskerne versprühen einen zusätzlich angenehmen Duft. Der Teig ist saftig durch die Menge an reifen, zerstampften Bananen. Ich mag den Kuchen besonders gern zum Frühstück. Den back ich wieder!

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Zutaten (für 1 Kastenform)

6 reife Bananen | 100 g Walnusskerne | 125 g Butter (Zimmertemperatur) | 125 g brauner Zucker | 200 g Mehl | 1 Pck. Backpulver | 1 TL Natron | 1 TL Zimt | 1 Prise Salz

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Zubereitung

Zuerst den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. Walnüsse auf Backpapier verteilen, auf die mittlere Schiene des Ofens schieben und zirka 7 Minuten lang backen, bis sie gut zu riechen beginnen. Herausnehmen, grob hacken (ein paar große Stücke für die Dekoration aufheben) und erstmal zur Seite stellen.

Bananen schälen und mithilfe eines Kartoffelstampfers zerdrücken.

Butter und Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät gründlich vermischen, drei Esslöffel der zerdrückten Banane hinzufügen und nochmal gut vermengen. Die grob gehackten Walnüsse sowie die restlichen zerstampften Bananen zur Butter-Zucker-Mischung geben. Mehl, Backpulver und Natron sieben und zusammen mit den restlichen Zutaten (Zimt und Salz) dazugeben. Das Ganze mit einem großen Holzlöffel verrühren.

Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig hineinfüllen. Die zur Seite gelegten schönen Walnusskerne auf der Oberfläche verteilen und den Kuchen anschließend auf der mittleren Schiene des Backofens für rund 55 Minuten backen. Wunderbar!

Kirschkuchen mit Amaretto

Dieses wunderbare Kirschkuchenrezept, gepaart mit einer mandeligen Amaretto-Note, lässt mein Foodbloggerherz höher schlagen. Am besten schmeckt die süße Verführung natürlich mit frischen, einheimischen Kirschen, die üblicherweise von Ende Mai/Anfang Juni (bei frühen Sorten) bis Mitte/Ende Juli (bei späten Sorten) geernet werden. Köstlich!

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Zutaten (für eine Springform à 28 cm)

100 g Butter | 100 g Puderzucker | 100 g Mehl | 20 g Speisestärke | 2 EL Amaretto | 3 Eier | 1 Pck. Vanillezucker | 350 g frische Kirschen | Margarine und Mehl (zum Einfetten der Form) | Puderzucker (zum Verzieren)

Zubereitung

Im ersten Schritt Kirschen waschen und entkernen. Danach Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und die Hälfte vom Zucker mit einrühren. Nun Butter mit dem restlichen Zucker, Vanillezucker, Amaretto und Eigelb gründlich verrühren. Im Anschluss das Mehl sieben und mit der Speisestärke vermengen. Schnee- und Mehlgemisch abwechselnd unter die Buttercreme heben. Jetzt die Masse in eine gefettete, leicht bemehlte Springform streichen und die Kirschen darauf kreisförmig verteilen. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 35 bis 40 Minuten backen. Zum Schluss auf einem Kuchenrost abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

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Tarte au Citron (mit Lemon Curd)

Gestern gab es eine himmlisch gute, sommerliche Tarte au Citron, die mit traditionellem, britischem “Lemon Curd” gefüllt wurde. Die Zitronencreme entstand dabei kurzerhand aus Butter, Zucker, Eiern, Zitronensaft und Zitronenschale. Sie kann zudem auch gern einzeln hergestellt und als Brotaufstrich verwendet werden. Als Teig diente ein Mürbeteig. Ich bin ein echter Fan dieses wunderbaren Backwerks!

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Zutaten (für eine Springform à 26 cm Ø)

Mürbeteig
250 g Dinkelmehl | 1 Prise Salz | 90 g Zucker | 125 g Butter | 2 Vanilleschoten | 1 Ei | Keramik-Backbohnen zum Blindbacken

Lemon Curd
Schale von 3 Zitronen | 100 ml Zitronensaft | 100 g Butter | 200 g Zucker | 2 Eier

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Zubereitung

Als Erstes den Mürbeteig zubereiten. Dafür Zucker und Butter miteinander verrühren (aber nicht schaumig schlagen!). Das Mark aus beiden Vanilleschoten auskratzen und zur Butter-Zucker-Mischung geben. Anschließend das Ei hinzugeben und alles gut miteinander vermengen. Das Mehl sieben und zusammen mit dem Salz portionsweise zur Butter-Zucker-Ei-Mischung geben. Wenn der Teig eine krümelige Konsistenz hat, einen Teigball formen und für 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Nun zum Lemon Curd. Butter, Zucker, Zitronenschale und -saft in einem Topf bei milder Hitze aufkochen und solange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Topf von der Kochstelle nehmen. Die beiden Eier in einer Schüssel verquirlen und mit Hilfe eines Schneebesens in die Zitronenmasse einrühren. Das Ganze für zirka 4 bis 5 Minuten bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen bis die Masse dicklich-cremig ist. Die Creme etwas abkühlen lassen.

Den Mürbeteig ausrollen und in eine Tarteform legen. Dabei den Rand mit den Fingern hochziehen. Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen und den Mürbeteig für rund 10 Minuten auf der mittleren Schiene blind backen (mit Alufolie versehen und darauf Keramik-Backbohnen legen). Im Anschluss die Alufolie und Backbohnen entfernen und den Teig für weitere 5 Minuten backen, bis er Farbe annimmt. Ofen ausstellen und den Teig herausnehmen. Jetzt das Lemon Curd gleichmäßig über dem Kuchenteig verteilen. Die Form daraufhin nochmal in den Ofen stellen und für zirka 15 Minuten der Restwärme aussetzen.

Zum Schluss den Kuchen aus dem Backofen nehmen und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Später gern im Kühlschrank weiter abkühlen lassen. Anschneiden und schmecken lassen!

Mandarinenschnitten

Ich liebe diesen Kuchen! Das Rezept verwahre ich schon sehr lange und hole es immer zu besonderen Anlässen heraus, um es mit saisonalen Früchten zu bestücken. Auf Geburtstagsfeiern, Hochzeiten oder Einweihungspartys hat es noch niemanden enttäuscht. Die Schnitten zählen wie mein Schokoladenkuchen zu den typischen Tassenkuchen, da sich ihre Zutaten ideal in Teetassen abmessen lassen. So wie in Omas Küche früher und genau so wie ich es mag. Durch das kohlensäurehaltige Wasser wird der Teig fluffig-wolkig-weich. Fabelhaft! ♡

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Zutaten
(für eine Springform à 28 cm)

Für den Teig

2 Eier | 1/2 Tasse Sonnenblumen-Öl | 1 Tasse Zucker | 1 Pck. Vanillezucker | 1 1/2 bis 2 Tassen Mehl | 1/2 Pck. Backpulver | 1/2 Tasse Wasser mit Kohlensäure | 1 Pck. Sahnesteif

Für den Belag

1 Becher Sahne | 1 1/2 EL Zucker | 1 Pck. Sahnesteif | 1 Pck. Vanillezucker | 1 Becher Schmand | 1 große oder 3 kleine Dosen Mandarinen | ein Stück Schokolade

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Zubereitung

Zuerst die Mandarinen gut abtropfen lassen.

Dann den Teig zubereiten. Dazu Eier, Sonnenblumen-Öl, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Anschließend Mehl und Backpulver sieben und zusammen mit kohlensäurehaltigem Wasser unterheben. Das Ganze bei 180 °C Ober-/Unterhitze für rund 25 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Wenn der Teig erkaltet ist, mit Sahnesteif bestreuen und die Mandarinen darauf verteilen.

Nun den Belag vorbereiten. Dafür Sahne, Zucker, Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen. Danach Schmand unterheben und die Masse auf den Mandarinen gleichmäßig verteilen. Zum Schluss Schokolade über den Kuchen raspeln.

Himbeer-Orangen-Hupf mit weißer Schokolade

Guglhupfe sind gut für meine Seele. Sie sehen gestürzt und verziert sehr hübsch aus und schmecken, besonders mit Früchten gefüllt, fluffig weich und lecker. Vor einer Weile war es also mal wieder an der Zeit. Diesmal mit Himbeeren, Orange, weißer Schokolade und bunten Streuseln. Genau nach meinem Geschmack!

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Zutaten (für eine Guglhupfform à 1 l Füllmenge, kleine Form)

Für den Teig
125 g weiche Butter | 100 g Zucker | 2 Eier | 1 Eigelb | 1 TL abgeriebene Orangenschale | 30 g fein geschnittenes Orangeat | 150 g Mehl | 1 EL Speisestärke | 1 TL Backpulver | Saft von 1/2 Orange | 125 g frische Himbeeren        

Für die Glasur
100 g weiße Kuvertüre | bunte Streusel

Für die Kuchenform
etwas Butter zum Einfetten | ein paar Zwiebackbrösel

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Zubereitung

Zuerst den Teig vorbereiten. Dafür Butter in einer Schüssel schaumig rühren. Nach und nach Zucker, Eier und Eigelb unterrühren. Orangenschale sowie Orangeat hinzufügen. Anschließend Mehl, Speisestärke und Backpulver miteinander vermischen, sieben und zusammen mit dem Orangensaft in die Buttermischung einrühren. Jetzt die Backform einfetten, mit Zwiebackbröselns ausstreuen, ein wenig vom Teig einfüllen, Himbeeren auf den Teig geben, einen weiteren Teil des Teiges hineingeben und erneut mit Himbeeren bestreuen. Solange damit fortfahren bis Teig und Himbeeren restlos aufgebraucht sind. Achtung: die obere Schicht muss dabei Teig sein!

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Im nächsten Schritt den Teig glatt streichen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze (Gas: Stufe 2, Umluft: 160 °C) zirka 45 Minuten backen. Danach den Kuchen aus dem Ofen nehmen, etwa 10 Minuten auskühlen lassen und auf ein Gitter setzen.

Für die Glasur die weiße Kuvertüre im Schmelztiegel über dem heißen Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit überziehen. Zum Schluss mit bunten Streuseln dekorieren. Fatto!

Papageienkuchen

Gestern Abend habe ich mich an einem Papageienkuchen probiert, der immer schon gern auf Kindergeburtstagen gemampft wurde. Dabei habe ich insgesamt vier Farbschichten hergestellt (Himbeer, Waldmeister, Vanille, Kakao), die im rohen Zustand kräftig leuchteten. Während des Backvorgangs vermischten sich jedoch ein paar der Farbschichten zu etwas unauffälligeren “Swirls”. Vermutlich hat die Kakaomasse einen Teil der Farbe unterdrückt. Nichtsdestotrotz schmeckt mein erster Papageienkuchen wirklich lecker! Die einzelnen Geschmacksrichtungen sind jede für sich dominant, aromatisch und beim Naschen deutlich voneinander zu unterscheiden. Auch der knusprige, äußere Teigrand sowie die sehr fluffige Masse im Inneren des Kuchens machen ihn für mich geradezu perfekt!

Die Kakaoschicht in der Mitte des Kuchen ist von außen sehr deutlich zu erkennen

Die Kakaoschicht in der Mitte des Kuchen ist von außen sehr deutlich zu erkennen.

 

Zutaten (für eine Kastenform à 25 x 11 cm, zirka 15 Stück)

Für den Rührteig

250 g Butter (zimmerwarm) | 250 g Zucker | 5 Eier | 250 g Mehl | 1 Pck. Backpulver | 4 EL Schlagsahne | 1 Pck. Saucenpulver mit Vanillegeschmack (zum Kochen!) | 1 Beutel Götterspeise “Himbeer” | 1 Beutel Götterspeise “Waldmeister” | 2 EL Kakaopulver | 2 Tropfen rote Speisefarbe | 2 Tropfen grüne Speisefarbe

Zum Dekorieren

150 g Puderzucker | 2–3 EL Wasser | 2 Tropfen rote Speisefarbe | Zucker-Dekor “Frösche”

 

Zubereitung

Im ersten Schritt den Teig anrühren: Butter mit den Rührstäben des Mixers auf höchster Stufe geschmeidig quirlen. Nach und nach Zucker unterrühren und solange weiterrühren bis eine gebundene Masse entstanden ist. Eier ebenfalls nach und nach unterrühren (jedes Ei etwa 1/2 Minute). Nun Mehl mit Backpulver vermischen und in zwei Portionen mit der Schlagsahne kurz auf mittlerer Stufe untermischen.

Folglich den Rührteig in 4 gleichgroße Portionen aufteilen. Eine Teigportion mit dem Saucenpulver mit “Vanillegeschmack”, die zweite Teigportion mit dem roten Götterspeisenpulver, die dritte Teigportion mit dem grünen Götterspeisenpulver und die vierte Teigportion mit dem Kakaopulver mixen. Zu den Götterspeisenpulvern können auch gern noch jeweils 2 Tropfen rote und grüne Speisefarbe hinzugefügt werden. Jetzt die vier Teigportionen nach Farben getrennt in die Kastenform (gefettet, gemehlt) einfüllen, schichten und jeweils glatt streichen. Eine Gabel spiralförmig durch die Teigschichten ziehen. Die Form auf den Rost der mittleren Schiene in den vorgeheizten Backofen schieben und bei 160 °C Umluft  für 60 bis 70 Minuten backen.

Danach die Form auf einen Kuchenrost stellen und etwa 10 Minuten in der Form stehenlassen. Dann aus der Form stürzen und abkühlen lassen.

Im letzten Schritt die Zucker-Deko herstellen. Dafür Puderzucker mit Wasser vermischen und glatt rühren (2 EL der Glasur abnehmen und mit roter Lebensmittelfarbe mischen). Den Kuchen mit der weißen Zuckermasse bestreichen und danach die rosa Zuckermasse mit Hilfe eines Spritzbeutels wiederum darüber verteilen. Die Zucker-Deko-Frösche in die noch feuchte Zuckermasse drücken und alles erkalten lassen.

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

Lasst euch verzaubern