Französische Rhabarber-Tarte

Diese saisonale Rhabarber-Tarte schmeckt überraschend lecker, obwohl der Teig ganz ohne Zucker und Ei auskommt. Stattdessen sind reichlich gehackte Mandeln darin. Gefüllt wird die Tarte mit rotstieligem Rhabarber und einer Zucker-Mischung, damit der Rhabarber bekömmlich wird. Das Rezept gelingt gut, ist schnell zubereitet und mal eine gelungene Abwechslung zu den üblichen Rhabarber-Kuchenrezepten. Njammi!

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Zutaten (für eine Tarte-Form à 26 cm ø)

Für den Teig
150 g Dinkel-Vollkorn-Mehl | 80 g gehackte Mandeln | 100 g weiche Butter | 70 g saure Sahne | 50 ml kaltes Wasser | eine Prise Salz

Für den Belag
800 g Rhabarber | 130 g Zucker | 1 Pck. Vanillezucker | 1 EL Speisestärke

Frischer Rhabarber aus dem Garten

Frischer Rhabarber aus dem Garten.

Zubereitung
Zuerst den Teig anrühren. Dazu gesiebtes Dinkel-Vollkorn-Mehl, Mandeln, Butter, saure Sahne, Wasser und Salz zu einem Teig verkneten, in Folie wickeln und für zirka 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Im Anschluss zum Belag. Hierfür Rhabarber waschen, schälen und in kleine Stücke schnibbeln. In eine Schüssel füllen und Zucker, Vanillezucker und Speisestärke hinzufügen. Gründlich verrühren und kurz stehenlassen.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig mit etwas Mehl ausrollen und in eine Tarte-Form legen. Den Rand großzügig hochdrücken. Die Rhabarber-Mischung darauf verteilen und den überstehenden Teigrand über den Rhabarber klappen. Im Backofen (auf der mittleren Schiene) für rund 50 Minuten backen.

Abkülen lassen und mit Puderzucker servieren.

Dazu passt ein leckerer Kaffee am Nachmittag

Dazu passt ein leckerer Kaffee am Nachmittag.

Fasching: Mini-Amerikaner mit Smarties

Sehr bald schon – am 8. Februar – steht der “fette” oder auch “schmutzige” Donnerstag (Weiberfastnacht) vor der Tür. Dann beginnt eine Zeit, in der kunterbunte Jecken kostümiert durch die Straßen ziehen, jede Menge Süßkram gefuttert wird, reichlich Alkohol fließt und eine Büttenrede die nächste jagt: Fasching! Das ganze dauert dann bis zum Aschermittwoch (in diesem Jahr am 14. Februar), der schließlich die 40-tägige Fastenzeit einleitet. So der Brauch. Ich mag alte Bräuche und Traditionen und habe gleich die Gelegenheit genutzt, auch etwas Leckeres zu diesem Anlass in der Küche zu zaubern. Ich bin kein großer Fan von Hefe-Gebäck oder sehr fettigen Süßwaren, weshalb ich mich für Mini-Amerikaner – verziert mit bunten Smarties – entschieden habe. Die eine Hälfte davon wurde mit Schokoladenglasur und die andere Hälfte mit Zitronenglasur bestrichen. Köstlich und mit einem Happs im Mund!

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Zutaten (für circa 30 Stück)
100 g weiche Butter |
100 g Zucker | 1 Pck. Vanillezucker | Salz | 2 Eier | 1 Pck. Vanille-Puddingpulver | 250 g Mehl | 3 gestrichene TL Backpulver | 3 EL Reisdrink | 2 Beutel Kuchenglasur (Vollmilch-Schokolade, Zitrone, je 125 g) | 200 g Smarties

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Zubereitung
Zuerst Butter, Zucker, Vanillezucker und etwas Salz mit dem Handrührgerät cremig schlagen. Beide Eier nacheinander jeweils für eine Minute unterrühren. Danach Vanille-Puddingpulver, gesiebtes Mehl sowie Backpulver miteinander vermischen und ebenfalls unterheben. Reisdrink hinzufügen. Alles nochmal gründlich durchrühren.

Den Teig in einen Spritzbeutel ohne Tülle füllen und auf zwei bis drei mit Backpapier ausgelegte Backbleche jeweils zirka 4 cm große Teigkreise spritzen (Achtung: auf genügend Abstand zwischen den Kreisen achten!). Die Bleche nacheinander im vorgeheizten Ofen bei 170 Grad Umluft auf der mittleren Schiene backen – für etwa 10 Minuten.

Anschließend das Gebäck herausholen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Nun beide Beutel mit Glasur nach Packungsanleitung schmelzen. Jeweils die Hälfte der Mini-Amerikaner mit Schokoladenglasur und die andere Hälfte mit Zitronenglasur auf der Unterseite überziehen. Sofort mit Smarties belegen und trocknen lassen. Fertig!

Kladdkaka – Schwedischer Schokoladenkuchen

Im vergangenen Herbst war ich für knapp 2 Wochen im Urlaub in Südschweden. Dort ist es landschaftlich wunderhübsch und auch die schwedische Küche zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Die Schweden mögen besonders gern Kaffeepausen – entweder zuhause in den eigenen vier Wänden oder in Cafés und Konditoreien – und dazu wird allerlei Kuchen gereicht. Es ist geradezu eine Tradition. Die Bäckereien waren voller süßer Spezialitäten und inmitten der Auslagen entdeckte ich einen Schokoladenkuchen, der mit dem schwedischen Namen “Kladdkaka” ausgezeichnet war. Übersetzt heißt das soviel wie “Klebekuchen” oder “Schmierkuchen”. Seine Kruste war knusprig fest, während das Innenleben saftig-klebrig schmeckte. Eine tolle Kombination! Und pünktlich zu meinem 31. Geburtstag probierte ich mich selbst zum ersten Mal am Rezept, welches ich euch heute endlich vorstellen möchte.

Schwedischer Kladdkaka

Schwedischer Kladdkaka.

 

Zutaten (für eine Springform á 28 cm Ø)
100 g weiche Butter |
250 g Zucker | 2 Eier |  150 g Mehl | 3 EL Kakaopulver | 1 TL Vanillezucker | Puderzucker zum Bestäuben | 1 Becher süße Sahne und etwas Vanillezucker für die Schlagsahne

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Zubereitung
Im ersten Schritt eine Springform mit etwas weicher Butter ausstreichen. Dann Eier mit Zucker schaumig schlagen und die restliche Butter hinzufügen. Im nächsten Schritt gesiebtes Mehl, Kakao und Vanillezucker gründlich miteinander vermischen und zu den restlichen Zutaten rühren. Teig in die Springform umfüllen und gleichmäßig verteilen.

Den Kuchen für etwa 15 bis 20 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze backen. Am besten schmeckt er, wenn er außen knusprig und innen klebrig-weich (kladdig) ist. Zwischendrin eine Stäbchenprobe machen.

Nach dem Backvorgang den Schokoladenkuchen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Vor dem Servieren einen Becher süße Sahne mit einer Prise Vanillezucker steif schlagen und zum Kuchen reichen.

Am Geburtstagstisch

Am Geburtstagstisch.

Zwiebelkuchen – ohne Hefe und ohne Boden

Heute möchte ich mit euch ein wunderbares Zwiebelkuchenrezept teilen, das ganz ohne einen Boden auskommt. Es geht superschnell, wird in einer Schüssel kräftig durchgeschüttelt und anschließend in einer Auflaufform mit Käse überbacken. Vor einer Weile hatte ich bereits einen Zwiebelkuchen mit Hefe gebloggt. Doch diesmal sollte es einer völlig ohne Hefe werden. Warm mit Kümmel und einer Prise Kreuzkümmel wird das Ganze sehr bekömmlich. Für mich ist dieses Rezept ein Favorit!

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Zutaten (für 8 Portionen)

6 Zwiebeln (3 süße und 3 rote) | 250 g rohe Schinkenwürfel | 200 g Mehl | 2 Eier | 250 g Emmentaler | 250 g saure Sahne | schwarzer Pfeffer | Salz | Kümmel & Kreuzkümmel

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Zubereitung

Zuallererst den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zwiebeln schälen und klein schneiden. Zusammen mit rohen Schinkenwürfeln, Mehl, Eiern, saurer Sahne und 200 g des frisch geriebenen Emmentalers in eine große Schüssel geben. Deckel drauf und kräftig durchschütteln. Mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Kreuzkümmel würzen. Nochmal gründlich mit einem Teigschaber vermengen.

Eine Auflaufform leicht einfetten und die Masse hineingeben. Glatt streichen und mit dem restlichen 50 g frisch geriebenen Emmentaler bestreuen. In den Ofen (mittlere Schiene) schieben und 15 Minuten backen. Danach die Grillfunktion des Ofens einschalten und für weitere 5 Minuten backen. Warm genießen!

Dazu gab es leckeren Federweißer und Roten Sauser. Ein herrlich herbstliches Essen!

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Erdbeer-Biskuit-Kuchen mit Zimt

Die Hauptsaison für deutsche Erdbeeren reicht in der Regel von Mai bis August. Und wer ist nicht verrückt nach den saftig-süßen Beeren aus dem eigenen Garten, mit denen man allerhand anstellen kann? Heute möchte ich euch einen superleckeren Biskuitboden vorstellen, der mit einer Sahnecreme und frischen Erdbeeren bedeckt ist. Ich habe den Kuchen zum ersten Mal vor ein paar Jahren während meines Studiums zubereitet und könnte mich immer wieder darin verlieren.

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Zutaten (für eine Springform á 28 cm Ø)

3 Eier (getrennt) | 3 EL kaltes Wasser | 120 g Zucker | 1 TL abgeriebene Zitronenschale | 100 g Mehl | 20 g Speisestärke | 1/2 TL Backpulver | 600 g frische Erdbeeren | 500 ml Schlagsahne | 2 Pck. Vanillezucker | 3 Pck. Sahnesteif | Sonnenblumenöl (zum Einfetten der Springform) | Salz | Zimt

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Zubereitung

Zuerst Eier trennen. Eiweiße mit einer Prise Salz und kaltem Wasser mittels eines Handrührgerätes steif schlagen. Zucker nach und nach unter leichtem Schlagen einrieseln lassen und für zirka 3 Minuten weiterschlagen. Zitronenschale und Eigelbe kurz auf langsamer Stufe unterrühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver darüber sieben und ebenfalls zum Teig heben.

Daraufhin den Teig in eine gefettete Springform füllen und bei 200 °C auf der mittleren Schiene des Backofens etwa 15 bis 20 Minuten backen.

Währenddessen 450 g frische Erdbeeren waschen, putzen, die grünen Stiele und Blätter entfernen und in dünne Spalten schneiden. Die restlichen 150 g Erdbeeren waschen, die grünen Stellen entfernen und als ganze Früchte beiseitelegen.

Nun Schlagsahne, Vanillezucker sowie 2 Päckchen Sahnefest steif schlagen. Auf den fertig gebackenen Kuchen den Inhalt eines weiteren Päckchens Sahnesteif geben und darüber die Erdbeerscheiben verteilen. Im nächsten Schritt die Sahne über die Erdbeeren geben. Mit den restlichen ganzen Erdbeeren verzieren und zum Schluss mit Zimt bestäuben. Lecker und sehr saftig!

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Versunkener Rhabarberkuchen mit weißer Schokolade

Obwohl die Rhabarberzeit seit dem 24. Juni zu Ende ist, möchte ich euch mein letztes Rhabarber-Backwerk aus diesem Jahr nicht vorenthalten. Kurz bevor die Rhabarber-Saison vorbei war, hatte ich also nochmal die Rhabarberstaude im Garten geplündert und supersaftigen Kuchen gebacken. Die Mischung aus rot- und grünstieligem Rhabarber ist eine kleine Augenweide und zusammen mit der weißen Kuvertüre ergibt sich eine leckere süße Säure.

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Zutaten (für ein Backblech à 35 x 40 cm)

1,3 kg Rhabarber | 1 Orange | 200 g weiße Kuvertüre | 250 weiche Butter | 180 g Zucker | etwas Salz | 4 Eier | 400 g Mehl | 1 1/2 Pck. Backpulver

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Zubereitung

Rhabarber abwaschen, putzen, die Enden und eventuell strunkige Stücke entfernen und in etwa 2 cm breite Stücke zerteilen. Von der Orange 100 ml Saft auspressen. Weiße Kuvertüre klein hacken.

Jetzt zum Teig. Dafür weiche Butter, Zucker und eine Prise Salz mit dem Handrührgerät mindestens 5 Minuten schaumig schlagen. Eier nacheinander für jeweils 30 Sekunden unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und in die Massen sieben. Orangensaft sowie die Hälfte der Kuvertüre unterrühren.

Den Rührteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und den Rhabarber darüber verteilen. Im heißen Ofen bei 170 Grad Umluft auf der mittleren Schiene zirka 20 Minuten backen. Danach den Kuchen kurz aus dem Ofen nehmen, mit der übrigen weißen Kuvertüre bestreuen und für weitere 13 bis 15 Minuten in den Backofen schieben. Herausnehmen und abkühlen lassen. In Stücken servieren.

Bananen-Walnuss-Kuchen

Diesen herrlich duftenden Bananenkuchen mit Walnüssen habe ich auf dem Blog What’s Cooking, Lisa? gefunden. Für Bananenliebhaber ein Muss. Nach dem Backen riecht das ganze Haus köstlich und auch die im Ofen angebackenen Walnusskerne versprühen einen zusätzlich angenehmen Duft. Der Teig ist saftig durch die Menge an reifen, zerstampften Bananen. Ich mag den Kuchen besonders gern zum Frühstück. Den back ich wieder!

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Zutaten (für 1 Kastenform)

6 reife Bananen | 100 g Walnusskerne | 125 g Butter (Zimmertemperatur) | 125 g brauner Zucker | 200 g Mehl | 1 Pck. Backpulver | 1 TL Natron | 1 TL Zimt | 1 Prise Salz

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Zubereitung

Zuerst den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. Walnüsse auf Backpapier verteilen, auf die mittlere Schiene des Ofens schieben und zirka 7 Minuten lang backen, bis sie gut zu riechen beginnen. Herausnehmen, grob hacken (ein paar große Stücke für die Dekoration aufheben) und erstmal zur Seite stellen.

Bananen schälen und mithilfe eines Kartoffelstampfers zerdrücken.

Butter und Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät gründlich vermischen, drei Esslöffel der zerdrückten Banane hinzufügen und nochmal gut vermengen. Die grob gehackten Walnüsse sowie die restlichen zerstampften Bananen zur Butter-Zucker-Mischung geben. Mehl, Backpulver und Natron sieben und zusammen mit den restlichen Zutaten (Zimt und Salz) dazugeben. Das Ganze mit einem großen Holzlöffel verrühren.

Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig hineinfüllen. Die zur Seite gelegten schönen Walnusskerne auf der Oberfläche verteilen und den Kuchen anschließend auf der mittleren Schiene des Backofens für rund 55 Minuten backen. Wunderbar!

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

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