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Kategorie: Kuchen

Tarte au chocolat

Tarte au chocolat

Achtung: Endorphin-Überschuss! Ich muss diese fabelhafte Tarte au chocolat unbedingt mit euch teilen. Das Rezept stammt aus dem Buch „Geschmack pur“ des britischen Fernsehkochs Gordon Ramsay. Mein Lebenspartner kredenzt uns hin und wieder dieses Prachtstück, das himmlisch schokoladig schmeckt. Es passt perfekt zu ein oder zwei Kugeln selbstgemachtem Vanille-Eis und einem Tässchen Espresso. Und am besten hat man noch Besuch, denn allein ist die Tarte kaum zu schaffen, haha! 🍫🍫

ZUTATEN (für 8 bis 10 Personen)

Für den süßen Mürbeteig (1/2 kg):
125 g weiche Butter | 90 g Zucker | 2 Vanilleschoten | 1 Ei | 250 g Dinkelmehl + etwas mehr | eine Prise Salz | Bohnen zum Blindbacken (z.B. aus Keramik) | Alufolie

Für die Tartefüllung:
Eigelbglasur (1 Eigelb mit etwas Wasser verquirlt) | 400 g dunkle Schokolade (mind. 60% Kakaoanteil) | 150 ml Milch | 250 ml süße Sahne | 2 Eier | Sieb

ZUBEREITUNG

Zuerst den süßen Mürbeteig herstellen. Dazu weiche Butter mit Zucker verrühren, jedoch nicht schaumig schlagen. Vanilleschoten halbieren, jeweils das Mark herauskratzen und zur Mischung geben. Dann Eier nacheinander hinzufügen und gründlich unterrühren. Mehl sieben und zusammen mit dem Salz löffelweise unter Einsatz des Handrührgerätes (auf niedrigster Stufe) zur restlichen Mischung geben. Wenn der Teig krümelig ist, den Mixer ausschalten. Teig mit den Händen kurz weiterkneten und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Er sollte so groß sein (inklusive etwas Überhang), dass er in eine 21 cm große, flache Springform hineinpasst. Teig in die Form drücken und dabei aufpassen, dass er nicht einreißt. Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Jetzt Bohnen zum Blindbacken in die Form geben, alles mit Alufolie bedecken und für zirka 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Im Anschluss den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen und den Kuchenteig (mit Alufolie, mittlere Schiene) für 10 Minuten blind backen. Danach Alufolie sowie Bohnen entfernen und den Teig erneut für rund 5 Minuten backen, damit er etwas Bräune abbekommt. Aus dem Ofen nehmen.

Im nächsten Schritt den Teig mit der Eigelbglasur einpinseln. Die Ofentemperatur auf 130 °C (Umluft) reduzieren und den Kuchenteig für weitere 3 Minuten backen (mittlere Schiene) bis die Glasur gefestigt ist.

Zwischenzeitlich Schokolade klein hacken und in eine Schüssel füllen. Milch und Sahne aufkochen und beides zur Schokolade gießen. Solange umrühren bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist und alles gut miteinander vermischt ist.

Die zwei Eier verquirlen und in eine Extra-Schüssel geben. Schokoladenmasse einrühren und das Ganze mittels Schneebesen gut aufschlagen. Als Nächstes durch ein Sieb streichen, damit die Masse schön glatt wird.

Schokoladenmasse vorsichtig in die Kuchenform eingießen. Die Form sollte so voll wie möglich werden. Nun die Springform ganz behutsam zurück in den Backofen schieben und bei 130 °C für etwa 25 Minuten backen, bis die Schokoladenmasse fest geworden ist. Dann Backofen ausschalten, die Tarte jedoch für weitere 30 Minuten darin stehen lassen. Danach herausholen und vollständig auskühlen lassen. Erst wenn alles fest ist, die Springform entfernen. Dazu passt herrliches Vanilleeis!

Pflaumen-Blaubeer-Joghurt-Kuchen

Pflaumen-Blaubeer-Joghurt-Kuchen

Der Spätsommer ist eine wunderbare Zeit, denn überall schenkt einem die Natur reichlich Obst und Gemüse. Diesmal habe ich mir frische Pflaumen von einem Baum im öffentlich zugänglichen Umland geholt. Der Baum war nicht zu verfehlen, denn er versprühte auf meiner regelmäßigen Joggingstrecke einen kräftigen pflaumigen Geruch. Dazu habe ich noch regionale Blaubeeren gekauft. Durch den Naturjoghurt im Teig wird der Kuchen herrlich-saftig. Richtig lecker!

Zutaten (für eine Springform á 26 cm Ø)

250 g Pflaumen | 250 g Blaubeeren | 175 g weiche Butter | 175 g Zucker | 2 TL Vanillezucker | eine Prise Salz | 3 Eier | 250 g Dinkelmehl | 1 TL Natron | 150 g Naturjoghurt | 1 TL Zimt

Zubereitung

Zuerst Pflaumen und Blaubeeren waschen, trocknen und verlesen. Pflaumen entkernen und vierteln. Blaubeeren halbieren. Erstmal zur Seite stellen.

Jetzt zum Teig: Dazu weiche Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz cremig rühren. Eier unterheben. Im Anschluss Dinkelmehl und Natron vermischen, sieben und ebenfalls unterrühren. Naturjoghurt zugeben. Die ganze Masse erneut gründlich mischen bis ein homogener Teig entstanden ist.

Backofen auf 150 Grad °C Umluft vorheizen.

Springform mit Backpapier auslegen und Teigmasse hineinfüllen. Die Hälfte der Pflaumen und Blaubeeren über dem Teig verteilen und mit den Fingern in den Teig hineindrücken. Dann die restlichen Pflaumen und Blaubeeren über dem Teig verteilen und Zimt darüberstreuen.

Springform in den Backofen (mittlere Schiene) schieben und für rund 60 bis 65 Minuten backen. Zwischendrin Stäbchenprobe machen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, wenn er eine goldbraune Färbung angenommen hat. Abkühlen lassen und servieren.

Rhabarber-Rührkuchen

Rhabarber-Rührkuchen

Jetzt ist Rhabarberzeit! Bei uns kamen die köstlichen, säuerlichen Gemüsestangen – die ich letzte Woche im Garten meiner Eltern geerntet habe – in einen leckeren Kuchen aus Rührteig. Dazu passt eine dampfende Tasse heißer Kaffee am Nachmittag. Herrlich!

Zutaten (für eine Springform á 28 cm Ø)

750 g frischer Rhabarber | 250 g weiche Butter | 250 g Zucker | 2 EL Vanillezucker | 1 Prise Meersalz | 4 Eier | 2 EL Milch | 250 g Dinkelmehl | 80 g Speisestärke | 1 Pck. Backpulver | Backpapier | ggf. Alufolie

Rotstieliger Rhabarber aus dem Garten.

Zubereitung

Zuerst den Rhabarber waschen, trocknen, die Enden abschneiden, ggf. die Stangen schälen und in kleine Stücke schneiden. Erstmal zur Seite stellen.

Nun zum Teig: Weiche Butter, Zucker, Vanillezucker, Meersalz und Milch gründlich miteinander verrühren. Eier einzeln unterheben und das Ganze für zirka 4 Minuten verquirlen bis eine dickcremige Masse entsteht. Dann Dinkelmehl, Speisestärke sowie Backpulver miteinander vermischen und unter die Butter-Eier-Masse rühren.

Eine Springform mit Backpapier auslegen, den Teig hineinfüllen und glatt streichen. Rhabarberstücke gleichmäßig darübergeben und leicht andrücken. Im gut vorgeheizten Backofen (mittlere Schiene) bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für rund 60 bis 65 Minuten goldbraun backen. Achtung: Zwischendrin den Kuchen ggf. mit Alufolie abdecken, damit er nicht verbrennt und schwarz wird. Zum Schluss den Kuchen aus dem Backofen nehmen, abkühlen lassen, in Stücke schneiden und genießen.

Tipp: Wer mag, der kann noch Puderzucker über den Kuchen streuen, er schmeckt aber auch ohne Puderzucker sehr gut!

Stachelbeer-Pudding-Kuchen

Stachelbeer-Pudding-Kuchen

Stachelbeeren sind für mich der Inbegriff des Sommers. Die süßsauren Früchte erinnern mich sehr an meine Kindheit, als die Sträucher prall gefüllt mit grünen, roten und gelben Beeren im Garten meiner Eltern standen. Auch erinnere ich mich mit Freuden daran, wie ich sie mir voller Begierde in den Mund gestopft habe und hinterher satt und zufrieden war, weil sie einfach lecker sind. Um mir etwas Sommergenuss in die derzeit angespannte Corona-Zeit zu holen, habe ich Stachelbeer-Pudding-Kuchen gebacken. Die Stachelbeeren stammen vom Obsthof Großmonra, der unweit meiner Heimat in Thüringen zu finden ist. Da ich die Früchte bei meinem letzten Heimatbesuch im Winter gekauft habe, sind sie in Zuckerwasser im Glas eingelegt. Ich freue mich schon darauf, bald wieder frische Zutaten zu verwenden. Beim Vanillepudding-Pulver habe ich auf ein Bio-Produkt zurückgegriffen.

Stachelbeer-Pudding-Kuchen

Zutaten (für 1 kleines Backblech á 27 x 17 cm)

Für die Füllung:
1/2 Pck. Bio-Vanillepudding-Pulver | 250 g rote Stachelbeeren (aus dem Glas, im Sommer frische Früchte verwenden)

Für den Streuselteig:
50 g weiche Butter | 95 g Dinkelmehl | 45 g Zucker | 1/3 TL Backpulver | 1 Ei

Sonstiges:
etwas Sonnenblumenöl und Mehl für die Form

Zubereitung

Zunächst Butter mit Dinkelmehl, Zucker, Backpulver und Ei mittels Handrührgerät verquirlen, bis ein Streuselteig entsteht.

Den Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten.

Die Backform leicht ölen und mit etwas Mehl bestäuben. Die Hälfte des Streuselteigs in die Form drücken und den warmen Vanillepudding gleichmäßig hineingießen.

Jetzt die Stachelbeeren abgießen und kurz abtropfen lassen. Auf den Vanillepudding verteilen und den restlichen Streuselteig in Klumpen über den Pudding krümeln.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für rund 45 Minuten backen (mittlere Schiene).

Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Saftiger Schokoladenkuchen

Saftiger Schokoladenkuchen

Momentan backe ich einmal pro Woche einen Kuchen, meist am Wochenende, weil dann viel mehr Zeit ist und ich das Backen regelrecht zelebrieren kann. Da ein übliches Backblech für einen Zwei-Personen-Haushalt jedoch viel zu viel Kuchen ergibt, bin ich dankbar für das Mini-Blech (nur 27 x 17 cm), welches ich vor langer Zeit mal geschenkt bekommen habe. Es eignet sich perfekt für kleine Mengen, sodass nichts übrig bleiben muss. Diesmal gab es einen saftigen Schokoladenkuchen mit Puderzucker. Mein Herzblatt und ich waren sehr begeistert von dem Ergebnis!

Zutaten (für 1 kleines Backblech á 27 x 17 cm)

80 g Butter | 80 g Edelbitterschokolade (60 % Kakao) | 2 Eier | 70 g Zucker | 100 g gemahlene Walnusskerne | 30 g Mehl | etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Zuerst Schokolade in Stücke brechen und zusammen mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Gelegentlich umrühren. Wenn alles schön flüssig ist, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Nun Eier mit Zucker schaumig schlagen und anschließend die abgekühlte Butter-Schoko-Mischung unterrühren. Walnüsse und Mehl ebenso hinzufügen und gründlich vermischen.

Den Backofen bei 180 Grad Umluft vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen und den flüssigen Kuchenteig hineingießen. Als Nächstes den Ofen auf 160 Grad Umluft herabstellen, den Kuchen auf der mittleren Schiene für zirka 20 Minuten backen, herausnehmen und abkühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Honig-Mandel-Mini-Gugls

Honig-Mandel-Mini-Gugls

Der Erfinder dieser süßen Mini-Gugls sei hoch gelobt. Sie schmecken einfach immer wieder herrlich lecker und sind von der Menge her nicht übermächtig. Heute mal mit gerösteten Mandeln, Honig, Zimt und Nelke.

Zutaten (für 18 Gugls)

50 g Butter | 50 g Zucker | 2 Eier | 55 g Weizengrieß | 15 g Mehl | 1 Msp. Zimtpulver | 1 Msp. Nelkenpulver | 30 g geschälte, gehackte Mandeln | 50 g Honig | etwas Butter und Mehl für die Mini-Gugl-Form

Zubereitung

Die Zutaten auf Zimmertemperatur bringen. Form mit Butter einfetten und dann leicht mit Mehl bestäuben.

Butter mit Zucker vermengen und anschließend Eier einzeln gründlich unterrühren. Weizengrieß und Mehl hineingeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Zimt- und Nelkenpulver zufügen. Jetzt die gehackten Mandeln mit etwas Butter in der Pfanne goldgelb anrösten. Mandeln und Honig zum Teig geben und alles nochmals gut miteinander verquirlen.

Teig in die 18 kleinen Mulden der Form geben und im vorgeheizten Backofen bei 210 Grad Ober-/Unterhitze im unteren Drittel für zirka 10 bis 12 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und aus der Form lösen.

Mini-Gugls „Apfel-Zitrone-Mandel“

Mini-Gugls „Apfel-Zitrone-Mandel“

Während meiner Studienzeit habe ich das Buch „Feine Kuchenpralinen – Süße Backideen für kleine Gugelhupfe“ geschenkt bekommen. Darin enthalten war auch gleich eine Silikonform für 18 Mini-Gugls. Die Rezeptmengen sind perfekt auf die Form geeicht und garantieren ein gutes Backergebnis. Und weil ich schon länger keine kleinen Gugls mehr gebacken habe, war es mal wieder an der Zeit. Die süßen Küchlein passen perfekt zur gemütlichen Kaffeetafel am Wochenende und sind mit einem Happs im Mund.

Zutaten (für 18 Mini-Gugls)

1 Ei | 50 g Puderzucker | 1 Prise Vanillepulver | 50 g weiche Butter | 1 Prise Salz | 100 g Mehl | 50 ml Hafer-Drink | Abrieb von 1/2 Bio-Zitrone | 1 mittelgroßer Apfel (100 g) | 25 g Mandeln | etwas Sonnenblumenöl und Mehl für die Silikonform

Zubereitung

Alle Zutaten auf Zimmtertemperatur bringen. Ei, gesiebten Puderzucker, Vanillepulver, weiche Butter und Salz mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Gesiebtes Mehl allmählich unterheben. Hafer-Drink zufügen. Abgeriebene Zitronenschale, fein gewürfelten Apfel (geschält!) sowie klein gehackte Mandeln unterheben.

Gugl-Silikonform einfetten und mit Mehl bestäuben. Teigmasse einfüllen.

Die Mini-Gugls im gut vorgeheizten Backofen bei 210 Grad Ober-/Unterhitze im unteren Drittel binnen 10 bis 12 Minuten fertig backen. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen. Nach Belieben mit etwas Puderzucker bestäuben.