Reis-Hähnchen-Salat mit Mango-Dressing

In der vergangenen Woche war ich bei meinem Schwesterherz vom Blog I Food zu Besuch und nach langer Zeit hatten wir die Gelegenheit genutzt, endlich mal wieder gemeinsam zu kochen. Durch das Mango-Dressing schmeckt der Salat außergewöhnlich fruchtig. Er passt außerdem in die asiatische Küche. Sehr schmackig!

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Zutaten (für 4 Portionen)

2 Beutel Natur-Reis (= 250 g) | Salz | 1 Mini-Romana-Salatkopf | ein paar Blätter Eisbergsalat | 600 g Hähnchenbrustfilets | 5 EL Soja-Soße | 2 EL Honig | Raps-Öl | 3 Frühlingszwiebeln | 2 Mangos (reif) | 1 kleines Stück Ingwer | etwas Zitronensaft | schwarzer Pfeffer

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Zubereitung

Zunächst den Reis nach Packungsanleitung mit einer Prise Salz gar köcheln, aus dem Topf nehmen, abtropfen und abkühlen lassen.

Romana- sowie Eisberg-Salat abwaschen, trocken schütteln und in Stücke reißen.

Jetzt die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Die Hähnchenbrustfilets mit Soja-Soße und Honig vermischen und abgedeckt für zirka 1 Stunde im Kühlschrank marinieren. Das Fleisch im Anschluss in einer Pfanne mit Raps-Öl beidseitig anbraten. Die Frühlingszwiebeln hinzufügen und kurz mitgaren. Nun die Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Würfel zerteilen.

Für das Mango-Dressing das Mangofleisch vom Stein schneiden und in eine hohe Schüssel füllen. Den Ingwer mit einer Reibe klein raspeln und mit dem Zitronensaft zum Mangofleisch geben. Alles gründlich pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun Reis, Salat, Hähnchenfleisch, Frühlingszwiebeln, Soja-Soße und Mango-Dressing in eine große Schüssel umfüllen und alles gut miteinander vermischen. Njam njam! Dazu gab es frisches Brot.

Asiatisch: Kokos-Kurkuma-Reis mit gebratenem Gemüse und Mandel-Nuss-Tofu

Am vergangenen Wochenende hatte ich großen Appetit auf die asiatische Küche. Auf der Website von Edeka fand ich dann ein gutes Rezept, welches ich jedoch leicht abgewandelt habe. Insbesondere der Basmati- und Wildreis in Kokosnuss-Milch und mit Kurkuma hatte in mir eine wahre Geschmacksbombe entzündet. Das Seltsame: Während meiner Jugend konnte ich asiatisch überhaupt nicht mehr leiden, weil ich mich, auf Deutsch gesagt, irgendwann daran “überfressen” hatte. Doch seit ich bei AIDA arbeite und wieder regelmäßig von den indischen und asiatischen Köstlichkeiten in der Bordküche nasche, habe ich mich in die fernöstlichen Speisen neuverliebt

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Zutaten
(für 4 bis 5 Portionen)

Für den Tofu

200 g Mandel-Nuss-Tofu (z.B. von  Alnatura) | 4 EL Soja-Soße (dunkel) | Salz | bunter Pfeffer | Alba-Öl

Für das Gemüse

100 g Zuckerschoten | 1 Zwiebel | 2 Knoblauchzehen | 4 kleine Möhren | 2 rote Paprika | eine Dose Erbsen (etwa 140 g) | 3 Lauchzwiebeln | 175 g feine Mungobohnenkeime | ein Bund Schnittlauch | 2 TL Ingwer-Paste (nach thailändischer Art) | Salz | bunter Pfeffer | Alba-Öl

Für die Würz-Soße

1 Brühwürfel “Knoblauch & Kräuter” (für zirka 1 l Wasser, jedoch habe ich für die Würz-Soße bloß etwa 300 ml davon verwendet, den Rest habe ich für das spontane Aufgießen von Gemüse oder Reis verwendet, je nach Belieben) | 1/2 TL Speisestärke | Soja-Marinade (vom Marinieren des Tofus abgießen)

Für den Reis

250 g Basmati- und Wildreis (zart-blumig, nussig) | 400 ml Kokosnuss-Milch | 1 TL Kurkuma (gemahlen) | Salz | bunter Pfeffer | Alba-Öl

Als Extra dazu

Garnelenchips (auch Garnalen Kroepoek genannt)

Vorbereitungen und Zutaten im Überblick

Vorbereitungen und Zutaten im Überblick.

Die Brühwürfel "Organic Garlic & Herb" (lila Verpackung vorn im Bild) hatte ich mir im Laufe meiner Zeit auf AIDAdiva im Orient gekauft, genauer gesagt im Supermarkt "Waitrose" in Dubai. Sehr gut und knoblauchig! Die Ingwer-Paste nach thailändischer Art von der Marke "Arche" hatte ich hingegen in einem Reformhaus in Ravensburg mitgenommen. Eine gute Entscheidung!

Die Brühwürfel “Organic Garlic & Herb” (lila Verpackung vorn im Bild) hatte ich mir im Laufe meiner Zeit auf AIDAdiva im Orient gekauft, genauer gesagt im Supermarkt “Waitrose” in Dubai. Sehr gut und knoblauchig! Die Ingwer-Paste nach thailändischer Art von der Marke “Arche” hatte ich hingegen in einem Reformhaus in Ravensburg mitgenommen. Eine gute Entscheidung!

Zubereitung

Als Erstes den Tofu marinieren. Dazu den sogenannten “Bohnenquark” in etwa 2 cm große Stücke schneiden und in Soja-Soße (dunkel), Salz sowie Pfeffer abgedeckt für zirka 30 Minuten durchziehen lassen. Vorher alles gut miteinander vermischen.

Marinierter Mandel-Nuss-Tofu

Marinierter Mandel-Nuss-Tofu.

Nun das Gemüse vorbereiten. Zuckerschoten abwaschen und in Rauten schneiden. Zwiebel schälen und in kleine Würfel zerteilen. Knoblauchzehen abziehen und erstmal beiseite legen, diese werden später noch gerieben. Möhren abwaschen, halbieren und in dünne, kurze Streifen schneiden. Paprika ebenfalls waschen, danach Kerne, weiße Trennwände und grüne Stiele entfernen und auch in Streifen schnibbeln. Eine Dose Erbsen sowie die Mungobohnenkeime derweil abtropfen lassen. Lauchzwiebeln unter fließendem Wasser säubern und in rund 1,5 cm breite Ringe zerteilen. Schnittlauch waschen und klein hacken.

Nach 30 Minuten den Tofu gut abtropfen lassen und die Soja-Soße auffangen.

Für die Würz-Soße den Knoblauch-Kräuter-Fond (Achtung: nur 300 ml davon nehmen!) zusammen mit der abgetropften Soja-Soße vom Tofu und der Speisestärke in einer Schüssel gründlich vermischen. Erstmal zur Seite stellen.

Jetzt wird der Reis zubereitet. Hierfür Alba-Öl in einem Topf erhitzen, den Reis hinzugeben und unter Rühren anschwitzen. Kurkuma unterrühren. Das Ganze mit etwa 150 ml Wasser angießen und aufkochen. Im Anschluss die Hitze reduzieren, die Kokosnuss-Milch einrühren, salzen, pfeffern und in etwa 15 Minuten fertig garen.

Folglich Zwiebel, geriebenen Knoblauch und Ingwerpaste in einer großen Pfanne mit heißem Alba-Öl anschwitzen. Möhren, Zuckerschoten und Lauchzwiebeln hinzufügen und für etwa 5 Minuten mitbraten. Dabei mehrmals umrühren. Anschließend Paprika und Erbsen zufügen, alles erneut 3 Minuten weiterbraten und schließlich mit der Würz-Soße aufgießen. Für weitere 8 Minuten köcheln. Zirka 3 Minuten vor Schluss den Schnittlauch hinzugeben. Am Ende das gebratene Gemüse nochmals abschmecken.

Den Tofu in einer weiteren kleinen Pfanne in Alba-Öl knusprig anbraten. Mehrmals wenden.

Zum Schluss den fertigen Kokos-Kurkuma-Reis zusammen mit dem gebratenen Gemüse und Mandel-Nuss-Tofu auf Tellern anrichten. Dazu habe ich noch Garnelenchips gereicht.

Wahnsinnig lecker!!!

Roter Reis mit Shii-Take-Pilzen und Salat

Am Wochenende gab es roten Reis mit asiatischen Shii-Take-Pilzen. Zusammen mit halbtrockenem Rotwein eingekocht ist die rote Versuchung ein echter Blickfang. Es schmeckt und macht vor allem satt.

Roter Reis

Zutaten (für 2-3 Portionen)

250 g roter Naturreis (Mittelkorn, Bio) | 25 g asiatische Shii-Take-Pilze (getrocknet) | 2 Zwiebeln | 3 kleine Knoblauchzehen | Olivenöl | 300 ml Wasser | 150 ml Rotwein (z.B. Dornfelder halbtrocken) | 100 ml Gemüsebrühe | Salz | Pfeffer | Kümmel | Koriandergewürz | Basilikumgewürz | 100 g Parmesan (gerieben) | 2 große Blätter Eisbergsalat | etwas Streukäse zum Garnieren (z.B. Gouda)

Zubereitung

Zuerst den roten Naturreis waschen und im Sieb abtropfen lassen.

Die getrockneten Pilze ebenfalls unter fließendem Wasser abspülen und zirka 20 Minuten in warmem Wasser einweichen. Hinterher gut in einem Sieb abtropfen lassen.

Zwiebeln schälen und klein schneiden. Knoblauch schälen und pressen. Beides zusammen in einem heißen Topf voll Öl andünsten. Anschließend den Reis unter Rühren im Topf anrösten und mit 300 ml Wasser sowie 100 ml Rotwein ablöschen. Das Ganze zum Kochen bringen und etwa 30 Minuten garen.

Nun die Pilze und Gemüsebrühe dazugeben und nochmal zirka 15 Minuten ausquellen lassen. Zwischendrin mit Salz, Pfeffer, Kümmel, Koriander und Basilikum würzen. Zum Schluss noch den Parmesan unterrühren.

Falls der Reis noch nicht weich genug ist, kann er, zusammen mit noch mehr Gemüsebrühe, auch etwas länger gekocht werden. Die Zubereitung ähnelt einem Risotto. Weil der Naturreis aber deutlich fester ist, hat er letztlich nicht die gleiche Konsistenz wie spezieller Risottoreis.

Durch den Rotwein bekommen auch die Pilze eine rote Farbe. Auf einem großen Blatt Eisbergsalat angerichtet und mit Käse bestreut sieht er dennoch appetitlich aus.

Quelle: Inspiriert von Rezeptbeilagen der Davert GmbH

Kürbis-Kartoffel-Suppe mit Koriander und Zitronengras

Zurzeit bin ich ganz verrückt nach Kürbisspeisen. Und jetzt, wo es draußen immer ungemütlicher wird, sind warme Suppen genau das Richtige. Koriander, Ingwer und Zitronengras verleihen dem Gericht zudem einen asiatischen Hauch.

Kürbis-Kartoffel-Suppe

Zutaten (für 4 Portionen)

400 g Hokkaidokürbis | 4 Kartoffeln (festkochend) | 1 Zwiebel | 10 g Ingwer | 2 Stängel Zitronengras | Sonnenblumenöl | 1 EL Zucker | 1 l Gemüsebrühe | eine Handvoll Koriandergrün | Salz | Pfeffer | gemahlener Koriander | Currypulver

Zubereitung

Zuerst den Kürbis gründlich waschen, zerteilen, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch samt Schale grob würfeln. Im Anschluss Zwiebel und Ingwer schälen und ebenfalls würfeln. Das Zitronengras andrücken. Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel und den Ingwer darin glasig anschwitzen und danach das Zitronengras, den Kürbis sowie die Kartoffeln hinzugeben. Alles mit Zucker bestreuen und kurz karamellisieren lassen. Mit Gemüsebrühe ablöschen.

Den Koriander waschen, die Stängel mit Küchengarn zusammenbinden, in die Suppe geben und das Ganze etwa 25 Minuten köcheln lassen.

Hinterher das Zitronengras und den Koriander aus dem Topf nehmen und die Suppe fein pürieren. Je nach der gewünschten Konsistenz etwas Brühe dazugeben oder einköcheln lassen.

Mit Salz, Pfeffer, Koriander und Curry abschmecken und servieren. Nach Belieben garnieren, zum Beispiel mit Zitronengras, Koriander oder einem Klecks Crème fraîche.

Quelle: Inspiriert von Globus, “mio”-Magazin, 9/2013, S. 11

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

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