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Kategorie: Herbst

Grüner Detox-Smoothie mit Mangold, Spinat, Weintrauben, Ingwer und frischen Kräutern

Grüner Detox-Smoothie mit Mangold, Spinat, Weintrauben, Ingwer und frischen Kräutern

Heute Morgen hatte ich große Lust auf einen gesunden, grünen Smoothie, der die Verdauungs- und Entgiftungsprozesse im Körper gründlich anregt. Und weil ich derzeit Urlaub bei meinen Eltern mache, hatte ich Gelegenheit, den heimischen Garten ein wenig zu plündern. Für meinen Smoothie habe ich selbst angebaute Weintrauben, einen säuerlich-leckeren Apfel, Mangold, Spinat, Basilikum, Salbei und Petersilie aus dem Garten verwendet. Die restlichen Zutaten stammen hingegen aus den Vorratsschränken. Das Ergebnis: herrlich köstlich!

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Zutaten (für 3 bis 4 Gläser)

1 säuerlicher Apfel | 1 Baby-Banane | 1 reife Navel-Orange | 2 Handvoll grüne Weintrauben (ohne Kerne) | 2 Blätter Salbei | 3 Stängel glatte Petersilie| 10 Blätter Basilikum | 3 Blatt Mangold | 1 Handvoll Baby-Spinat | 1 kleines Stück Ingwer | ein paar Spritzer Zitronensaft | 1 mittelgroße Möhre | 10 Eiswürfel

Frisch geschnibbelt im Mixer
Frisch geschnibbelt im Mixer.

 

Zubereitung

Im ersten Schritt frische Kräuter, Gemüse und Obst abwaschen. Apfel in grobe Stücke schneiden und das Kerngehäuse dabei entfernen. Banane schälen und in Stücke brechen. Orange schälen, in mundgerechte Stücke zerteilen und gegebenenfalls Kerne entnehmen und entsorgen. Weintrauben verlesen und von Stielen und schlechten Stellen befreien. Strunk von der Möhre abschneiden und das Gemüse in Stücke schnibbeln. Salbei, Petersilie, Basilikum, Mangold und Spinat in grobe Stücke reißen. Ingwer nach dem Schälen in Stücke schneiden. Alles zusammen in den Mixer geben. Zitronensaft und Eiswürfel dazugeben und auf höchster Stufe zerhäckseln bis der Smoothie die gewünschte Sämigkeit hat. Fertig!

Kürbis-Risotto mit Pinienkernen: ein herbstlicher Gruß aus Schweden

Kürbis-Risotto mit Pinienkernen: ein herbstlicher Gruß aus Schweden

Derzeit mache ich Erholungsurlaub in der Region Småland in Südschweden, wo wir uns ein sehr gemütliches, kleines, typisch schwedisches, rotes Ferienhäuschen aus Holz in idyllischer Lage unmittelbar an einem See angemietet haben. Es besitzt zwei Etagen, vier Betten, eine süße Küche mit allem, was man zum Kochen und Backen braucht, einen Kamin und sogar einen alten Holzofen. Auch eine Sauna, einen eigenen Parkplatz und ein Boule-Spielfeld gibt es. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 14 und 17 Grad und abgesehen von vereinzelten, leichten Regenschauern genießen wir doch an den meisten Tagen ein paar angenehme Sonnenstunden. Neben zahlreichen Kulturangeboten (v.a. rund um Astrid Lindgren), ausgiebigen Wandertouren und Spaziergängen bleibt auch unsere Küche nicht ungenutzt. So gab es in diesen Tagen ein wunderbar herbstliches Kürbis-Risotto vom Hokkaido mit angerösteten Pinienkernen und frischen Kräutern, das himmlisch gut war!

Wunderbar!
Wunderbar!

 

Zutaten (für 5 bis 6 Portionen)

1 Hokkaido-Kürbis (zirka 1,2 kg) | 300 g Risotto | 50 g Pinienkerne | 1 rote Zwiebel | 2 Zehen Knoblauch | frische Kräuter (glatte Petersilie, Rosmarin, Thymian, Estragon, Salbei) | schwarzer Pfeffer | Salz | Butter | frischer Parmesan | Rinderfond (1 Glas à 400 ml) | Bio-Gemüsebrühe (1 gehäufter TL in ca. 400 ml Wasser aufgelöst) | Olivenöl | 150 ml Weißwein (z.B. Golden African Kaan, Sauvignon Blanc)

Unser rotes Holzhäuschen im schwedischen Småland
Unser rotes Holzhäuschen im schwedischen Småland.
Der See hinter'm Haus
Der See hinter’m Haus.

 

Zubereitung

Zuerst den Hokkaido-Kürbis bearbeiten. Dazu den Kürbis gründlich abwaschen, abtrocknen, halbieren und die Kerne entfernen.

Etwa 2/3 des Kürbisfleisches grob in Dreiecke schneiden, in eine Auflaufform legen und die Kürbisfleischoberflächen mit einer Knoblauchzehe einreiben. Die Hälfte der frischen Kräuter jeweils in die ausgehöhlten Innenteile der Kürbisstücke stecken. Die Auflaufform für zirka 25 bis 30 Minuten bei 180 Grad in die mittlere Schiene des Backofens schieben und backen bis das Fleisch weich wird. Danach das Kürbisfleisch zusammen mit einem Stück Butter im Mixer kleinmachen oder auch mit einem Stampfer zerdrücken. Gegebenenfalls etwas Wasser hinzufügen. Das Kürbisfleisch soll schön breiig werden.

Kürbisstücke werden zu Brei
Kürbisstücke werden zu Brei.

Das andere 1/3 des Kürbisfleisches in mundgerechte Würfel schneiden und zusammen mit Olivenöl und einer weiteren Knoblauchzehe in der Pfanne anbraten. Die restlichen Kräuter klein häckseln und einen Teil davon mit in die Pfanne geben (den anderen Teil zum Garnieren am Ende aufheben). Gern auch ein bis zwei ganze Stängel Estragon und Rosmarin mit in die Pfanne legen. Zum Schluss pfeffern und salzen.

Der zweite Teil vom Hokkaido-Kürbis landet in der Pfanne
Der zweite Teil vom Hokkaido-Kürbis landet in der Pfanne.

Für das Risotto Butter in einer heißen Pfanne erhitzen und die klein geschnittene Zwiebel kurz anbraten. Nun das Risotto hinzugeben und andünsten bis es mit Öl überzogen und leicht glasig ist. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Sobald die Flüssigkeit deutlich weniger wird, abwechselnd mit Rinderfond und Gemüsebrühe auffüllen, damit das Risotto immer warm bleibt. Dabei sehr regelmäßig rühren. Das Risotto ist fertig, wenn es noch leicht bissfest, cremig und wellenartig ist (der Italiener nennt diese Konsistenz auch “All’onda”).

Parmesan zerkleinern. Im nächsten Schritt die Hälfte des Parmesans sowie den Kürbisbrei in das Risotto einrühren. Zuletzt die Kürbisstückchen mit Kräutern aus der Pfanne ebenfalls dazugeben und alles gut verrühren.

Auf Tellern anrichten und mit in einer weiteren Pfanne angerösteten Pinienkernen und den restlichen zerkleinerten frischen Kräutern verzieren. Grandios!

Fertig!
Fertig!
Typische Steinmauern und ganz viel Natur
Typische Steinmauern und ganz viel Natur.
Baumsymbiose mit Vogelhäuschen auf dem Nachbarsgrundstück
Baumsymbiose mit Vogelhäuschen auf dem Nachbarsgrundstück.

 

Noch mehr Bilder und wissenswerte Informationen zu meiner Schwedenreise folgen bald hier in einem extra Blogbeitrag …

 

Humble Chicken Stew nach Jamie Oliver

Humble Chicken Stew nach Jamie Oliver

Heute präsentiere ich euch mein erstes eigenes Stew. Die Idee für den Hühnchen-Eintopf stammt dabei aus der Feder des britischen Fernsehkochs Jamie Oliver. Auf seine im Originalrezept vorkommenden Knödel habe ich jedoch verzichtet. Das Stew wärmt schön von innen und passt eher in die kältere Jahreszeit.

Noch einen schönen Montag euch allen!

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Zutaten
(für 4 bis 6 Portionen)

80 g Bacon | Olivenöl | 2 Gemüsezwiebeln | 5 mittelgroße Kartoffeln | 3 Karotten | ein paar Zweige frischen Thymian | 2 Lorbeerblätter | 300 g braune Champignons | 1 gehäufter TL Mehl | 300 g Hähnchenbrustfilet | Salz | schwarzer Pfeffer | 1 Glas á 200 ml Hühnerfond

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Zubereitung

Zuerst das Gemüse vorbereiten. Dazu Zwiebeln schälen und in dünne Streifen schneiden. Kartoffeln schälen, abwaschen und in mundgerechte Stücke zerteilen. Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Champignons putzen und halbieren.

Im nächsten Schritt das Hähnchenfilet in mundgerechte Stücke schneiden und ebenfalls den Bacon zerteilen.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen (mittlere Hitze) und den Bacon hineingeben und auslassen. Daraufhin das Hähnchen hinzufügen, bis es von allen Seiten angebraten ist. Folglich Zwiebeln, Kartoffeln, Karotten, Thymian sowie Lorbeerblätter in den Topf geben und für etwa 10 Minuten köcheln. Dabei mehrmals umrühren. Nun die halbierten Pilze und das Mehl einrühren und den Topf mit Hühnerfond auffüllen. Salzen und pfeffern. Zum Schluss das Ganze abgedeckt für zirka 35 Minuten köcheln lassen. Auf Tellern heiß servieren.

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Kartoffel-Apfel-Schinken-Auflauf

Kartoffel-Apfel-Schinken-Auflauf

Von Kartoffeln und rotbäckigen Äpfeln kriege ich nie genug. Gut also, wenn ich gleich beide Zutaten auf einen Streich habe. Und weil warme Aufläufe hervorragend in die Winterzeit passen und dazu noch sehr bekömmlich für’s Bäuchlein sind, schmeckt es umso besser!

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Zutaten
(für 3 bis 4 Personen)

2 Äpfel | 1 Zitrone | 500 g Kartoffeln (festkochend) | 100 g Schinken | Sonnenblumen-Öl | 400 g Sahne | Salz | schwarzer Pfeffer | Currypulver | Muskatblüte | 3 EL Butter | frische Petersilie

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Zubereitung

Zuerst Äpfel waschen, schälen, vierteln und entkernen. Danach Apfelviertel in dünne Spalten schneiden und mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht so schnell braun werden. Im Anschluss Kartoffeln schälen, kurz abspülen und in dünne Scheiben hobeln. Nun die Auflaufform mit etwas Sonnenblumen-Öl einschmieren und die Kartoffel- sowie Apfelscheiben abwechselnd kreisförmig hineinschichten. Den Schinken in kleine Würfel schneiden und darüber verteilen. Im nächsten Schritt die Sahne mit Salz, schwarzem Pfeffer, Currypulver und Muskatblüte kräftig würzen und über den Auflauf gießen. Alles bei 150°C auf der mittleren Schiene des Backofens für zirka 50 bis 60 Minuten garen. Zum Schluss den Backofengrill kurz einschalten, den Auflauf mit kleinen Butterflöckchen bestreuen und für weitere 5 Minuten goldbraun überbacken. Vor dem Servieren mit frischer Petersilie garnieren.

Hokkaido-Kürbis mit Kastanien, Zwiebeln und Alpenschnitzel

Hokkaido-Kürbis mit Kastanien, Zwiebeln und Alpenschnitzel

Alle drei Kürbissorten hatten meine Schwester und ich während meines Besuchs zusammen zubereitet. Von links nach rechts: Gorgonzola-Kürbis, Hokkaido-Kürbis und Spaghetti-Kürbis. Ein wahres Fest für Augen und Bauch!
Alle drei Kürbissorten hatten meine Schwester und ich während meines Besuchs zusammen zubereitet. Von links nach rechts: Gorgonzola-Kürbis, Hokkaido-Kürbis und Spaghetti-Kürbis. Ein wahres Fest für Augen und Bauch!

Heute möchte ich das letzte Kürbisrezept nachtragen, welches ich zusammen mit meiner lieben Zwillingsschwester Sandra vom Foodblog I Food gemeinsam gekocht habe, als ich vor einer Weile bei ihr im tiefen Süddeutschland zu Besuch war. Diesmal wird es fast ein bisschen festlich: Mit Maronen, Alpenschnitzel und roten Zwiebeln kam der beliebte Hokkaido-Kürbis mal in einem ganz anderen Kostüm daher. Doch macht euch selbst ein Bild von unseren Leckereien:

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Zutaten (für 3 bis 4 Portionen)

1 kg Hokkaido-Kürbis | 400 g küchenfertige Maronen (vakuumiert und vorgegart) | 1 kg Alpenschnitzel (5 Stück, mit Knödelmasse gefüllt) | 2 rote Zwiebeln | etwas Kräuterbutter und Oliven-Öl für die Pfanne | 200 ml Gemüsebrühe | ein kleines Stück Ingwer | schwarzer Pfeffer | Salz | Muskat | frische Petersilie und frischer Thymian

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Zubereitung

Als Erstes den Hokkaido-Kürbis mit einer Gemüsebürste unter fließendem Wasser putzen und dann abtrocknen. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und für etwa 5 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Hinterher in einem Sieb abgießen.

Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden.

In einer heißen Pfanne Kräuterbutter und Oliven-Öl erhitzen. Zwiebeln glasig darin anschwitzen. Kürbis und die fertigen Maronen hinzugeben und mit Gemüsebrühe aufgießen. Das Ganze für zirka 10 bis 15 Minuten braten, dabei mehrmals umrühren. Anschließend mit Salz, Pfeffer, Muskat und zerkleinertem, frischem Ingwer würzen. Zum Schluss die frischen Kräuter (Petersilie und Thymian) untermischen.

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Die Alpenschnitzel in einem heißen Schaffen mit Oliven-Öl fertig braten (zirka 15 Minuten).

Nun die Kürbis-Maronen-Zwiebel-Gewürz-Mischung mit je einem Alpenschnitzel auf Tellern anrichten und mit frischem Thymian ganieren.

Sehr lecker!

Quelle: Inspiriert vom „mio“-Magazin 9/2013, Globus, S. 10

Flammkuchen mit Gorgonzola-Kürbis, Lauch und Putenbrust

Flammkuchen mit Gorgonzola-Kürbis, Lauch und Putenbrust

Bisher habe ich viel mit Hokkaido, Butternut und großen milden Gartenkürbissen herumexperimentiert. Und nach meiner letzten Spaghetti-Kürbis-Erfahrung ging es gleich da weiter. Im Supermarkt habe ich mich also erneut durch die eher ungewohnten Speisekürbissorten gewühlt und einen Gorgonzola-Kürbis ausfindig gemacht. Sein Fleisch ist fein-faserig, riecht nach Käse und leuchtet gelb-orange. Daraus wurde ein Kürbis-Flammkuchen, der bombig lecker geschmeckt hat!

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Zutaten (für 2 Flammkuchen à 30 cm Durchmesser)

Für den Teig

2 TL Oliven-Öl | 1 TL Salz | 250 g Mehl | 100 ml Wasser

Für den Belag

250 g Gorgonzola-Kürbis | 150 g Crème fraîche | 250 g Ziegenfrischkäse mit Schnittlauch | 3 EL saure Sahne | 2 Eier | Salz | schwarzer Pfeffer | Muskat (gemahlen) | Kümmel (gemahlen) | Salbei (gemahlen) | italienische Kräuter (gemahlen) | 1 Stange Lauch | 2 Scheiben Putenbrustfilet (gepökelt und gebraten) | frischer Thymian

Gorgonzola-Kürbis
Gorgonzola-Kürbis.

Zubereitung

Zuerst den Teig für die beiden Flammkuchen vorbereiten. Dazu die Teigzutaten zu einer glatten Masse verkneten und erstmal zur Seite stellen. Anschließend den Flammkuchenteig halbieren und beide Hälften dünn ausrollen. Jeweils auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Nun den Gorgonzola-Kürbis gründlich abwaschen, trocken tupfen, halbieren, die Kerne sowie das Gehäuse entfernen, schälen und in dünne Spalten hobeln.

Den Lauch putzen und in dünne Ringe schneiden.

Putenbrustfiletscheiben ebenfalls in Streifen zerteilen.

Als Nächstes Crème fraîche, Ziegenfrischkäse, saure Sahne, Eier, Salz, Pfeffer, Muskat, Kümmel und Salbei gut miteinander verrühren und abschmecken. Alles auf den beiden Flammkuchen verstreichen und mit Kürbis, Putenbruststreifen und Lauchringen belegen. Zum Schluss nochmal mit Pfeffer und italienischen Kräutern bestreuen und in den Ofen schieben. Das Ganze im vorgeheizten Ofen (im mittleren Bereich) bei 220 °C Ober-/Unterhitze für 15 Minuten backen.

Vor dem Essen noch mit frischem Thymian ganieren. Köstlich saisonal!

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Risotto mit Spaghetti-Kürbis

Risotto mit Spaghetti-Kürbis

Der Herbst ist meine ultimative Lieblingsjahreszeit. Umso größer war die Freude über die vergangenen goldenen Oktobertage, welche ich bei meiner Zwillingsschwester in Süddeutschland, genauer gesagt am Bodensee, verbracht habe. Neben wunderbaren Spaziergängen am Wasser, Besuchen in Überlingen, Pfullendorf, Ulm und Ravensburg, mehreren Café-Stopps mit leckerem Chai-Latte, Apfel- oder Käsekuchen oder gemütlichen TV-Abenden auf dem Sofa haben wir uns auch die Zeit genommen, gleich mehrere Herbstrezepte gemeinsam zu kochen. Und dabei haben wir mal eine uns bislang unbekannte Kürbissorte ausprobiert: den Spaghetti-Kürbis. Inmitten von köstlichem Risotto, Parmesan und frischem Thymian eine Liebeserklärung an die eigenen Geschmacksnerven! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit Sandra vom Foodblog I Food den Kochlöffel zu schwingen.

Risotto mit Spaghetti-Kürbis
Risotto mit Spaghetti-Kürbis.

Zutaten (für 4 Portionen)
1 Spaghetti-Kürbis (ca. 1 kg) | 300 g Risotto | 1 Zwiebel | Oliven-Öl | 1 l Gemüsebrühe | 100 g Parmesan | Salz | schwarzer Pfeffer | Kümmel (gemahlen) | italienische Gewürzmischung (getrocknet) | frischer Thymian

Zubereitung
Zuerst den Spaghetti-Kürbis vorbereiten. Dafür den Kürbis gründlich abwaschen und mit Hilfe eines Schaschlickspießes gleichmäßig tiefe Löcher in die Frucht stechen. Einen großen Topf voll Wasser füllen und den Kürbis gut bedeckt hineingeben. Das Kürbisfleisch brauchte bei mir etwa 1 1/2 Stunden, bis es gar war. Dazu habe ich mit dem Finger immer wieder an der Schale gedrückt, welche leicht nachgibt, sobald das Fruchtfleisch gut ist. Im Anschluss den Kürbis vorsichtig aus dem Wasser heben (Achtung: er ist heiß!) und kurz abtropfen lassen. Dann halbieren, die Kerne und Fasern mit einem Löffel entfernen und das Fleisch aus der Schale kratzen, möglichst in mundgerechten Stücken.

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Nun den Risotto zubereiten. Eine Zwiebel schälen, in Würfel schneiden und in reichlich Öl glasig dünsten. Danach den Risotto-Reis hinzufügen und ebenfalls glasig andünsten. Eine Kelle Gemüsebrühe zugeben und immer wieder nachschütten, sobald die Flüssigkeit vollständig weg ist. Nach etwa 25 bis 30 Minuten sollte das Risotto bissfest sein. Jetzt den Kürbis und die Hälfte des Parmesans vorsichtig einrühren und mit Gewürzen abschmecken. Alles mit geschlossenem Deckel auf abgeschalteter Herdplatte für 1 Minute ruhen lassen.

Auf Tellern verteilen und mit frischem Thymian und dem restlichen Parmesan garnieren.