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Kategorie: Weihnachten

Homemade gebrannte Mandeln mit Bourbon-Vanille & Zimt

Homemade gebrannte Mandeln mit Bourbon-Vanille & Zimt

Wer schon einmal gebrannte Mandeln selbstgemacht hat, der weiß, wie herrlich aromatisch der Duft vom Weihnachtsmarkt im eigenen Haus umherschwirrt. Das süßliche Karamell in der Pfanne, echte Vanille und ein Hauch Zimt geben sich die Hand und bilden das perfekte Geschenk aus der Küche in der Weihnachtszeit. Delizioso!

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Zutaten
(für 1 Tüte gebrannte Mandeln à 200 g)

100 ml Wasser | 130 g Zucker | 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker | 1 TL Zimt | 200 g ganze Mandeln (mit Haut)

Zubereitung

Zuerst Wasser, Zucker, Vanillezucker und Zimt in eine größere Pfanne geben und gut aufkochen. Dabei mehrmals umrühren. Die Mandeln hinzufügen, durchrühren und nochmals aufkochen. Die ganze Masse für etwa 6 bis 8 Minuten weiterköcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Es entsteht eine trockene Zuckermasse um die Mandeln herum, welche weiter erhitzt und ständig gerührt werden muss. Daraufhin beginnt der Zucker allmählich zu karamellisieren. Achtung, dass die Mandeln nicht verbrennen! Sobald die Mandeln vom Zuckerkaramell überzogen sind, sofort auf ein leicht eingefettetes (z.B. mit Sonnenblumenöl), backbleckgroßes Stück Backpapier stürzen und gegebenenfalls die einzelnen Mandeln mit Hilfe einer Gabel voneinander trennen. Abkühlen lassen.

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Ich habe die Mandeln in eine schicke Geschenkverpackung gesteckt, weil ich sie zu Weihnachten an einen lieben Menschen weitergegeben habe.

Pflaumen-Marzipan-Muffins für Heiligabend

Pflaumen-Marzipan-Muffins für Heiligabend

Anlässlich des Heiligabends und der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage habe ich heute vormittag in der Küche gestanden und mich an Marzipan-Muffins mit regionalen Pflaumen aus Thüringen und gehackten Pistazien probiert. Das Ergebnis ist sehr gelungen. Der Teig wird durch die saftige Frucht fluffig-weich und das Marzipan schenkt eine weihnachtliche Duft- und Geschmacksnote. Auch das Verzieren ist ein Spaß für sich.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein besinnliches Weihnachstfest im Kreis eurer Lieben, erholsame Stunden in Frieden, gutes Essen, schöne Geschenke unter’m Weihnachtsbaum und Hoffnung für die Zukunft ☆

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Zutaten (für 12 Muffins)

185 g Pflaumen (Abtropfgewicht) | 200 g Rohmarzipan | 150 g weiche Butter | 100 g Zucker | 1 Pck. Vanille-Zucker | 1 Prise Salz | 2 Eier | 170 g Mehl | 1 Pck. Backpulver | 15 g gehackte Pistazienkerne | 50 g Kuvertüre (Vollmilch) | 12 Zuckerdekor-Figuren (z.B. Gingerbread-Männlein) | 1 Muffin-Blech mit 12 Mulden & 12 Papier-Muffin-Förmchen & 12 Sternstochern

Der Teig könnte nicht fluffiger sein
Der Teig könnte nicht fluffiger sein.

Zubereitung

Zuerst 100 g des Marzipans grob reiben und beiseite stellen. Anschließend die Pflaumen gut abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden. Nun warme Butter, Zucker, Vanille-Zucker sowie Salz gründlich verrühren. Danach das geriebene Marzipan hinzufügen und auch die beiden Eier nacheinander unterrühren. Jetzt Mehl mit Backpulver mischen und darunter sieben. Zum Schluss die Pflaumenstücke unter den Teig heben.

Die 12 Papierförmchen in die Mulden des Muffinsblechs setzen und den Teig hineingeben. Die restlichen 100 g des Marzipans in kleine Würfel zerteilen und auf den Muffin-Teig streuen. Alles im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad Umluft auf der mittleren Schiene für etwa 25 Minuten backen. Auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Zum Verzieren die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und jeweils einen Schokoladenklecks auf jeden Muffin geben. Daraufhin die Zuckermännlein drüber verteilen und mit gehackten Pistazien bestreuen. Final die Sternstocher hineinstecken und genießen.

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DIY: homemade Weihnachtskalender

DIY: homemade Weihnachtskalender

Ich hoffe, dass ihr ein paar erholsame und besinnliche Weihnachtsfeiertage im Kreis eurer Lieben hattet mit ordentlich Leckereien auf dem Tisch und schönen Geschenken! Da die Zeit der Weihnachtskalender nun wieder für eine ganze Weile vorbei ist, kann ich endlich meinen homemade Adventskalender posten, ohne zu früh zu verraten, was sich hinter den „Türchen“ verbirgt 😉

Wenn ich also im Advent mal zuhause in der Heimat bin, dann bastel ich immer einen solchen für meine Eltern, der dann bei ihnen zuhause im Flur aufgehangen wird. So wie in diesem Jahr. Die kreative Arbeit macht Spaß und es ist ein prima Hingucker, wenn Besuch das Haus betritt und als Erstes auf kunterbunte Päckchen blickt, die von der Decke baumeln. Im vergangenen Jahr mussten meine Eltern leider darauf verzichten, da ich mit AIDAdiva von Oktober bis Februar im Orient unterwegs war. Doch in diesem Advent habe ich mir die Überraschung nicht nehmen lassen. Eine Anleitung folgt:

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Zubehör
(für 1 selbstgebastelten Weihnachtskalender)

24 kleine Geschenke | Krepppapier (2 bis 3 unterschiedliche Farben) | jeweils 1 Rolle gelbes und pinkes Geschenkband | fester Strick | ein schwarzer Edding | weihnachtliche Deko zum Verzieren (z.B. kleine Weihnachtskugeln, Zuckerstangen, Sterne, Schneemann mit Magnetfüßen zum Festmachen … auch Zimtstangen, Anissterne oder Tannenzweige eignen sich gut) | Schere

24 Überraschungen für die einzelnen Päckchen
24 Überraschungen für die einzelnen Päckchen.
Krepppapier, Strick und Geschenkband
Krepppapier, Strick und Geschenkband.

Anleitung

Zuerst benötigt man 24 kleine Überraschungen. Dabei wähle ich meist eine gesunde Mischung zwischen Süßigkeiten (z.B. Mon Cheri, Yogurette, Airwaves-Kaugummi, Kinder Country, Nougat-Stängli, Praline mit Williams Christ Birne, Mozartkugeln, Schoko-Trüffel mit Cognac oder Strawberry Cheesecake oder Rum, Zuckerstangen mit Pfefferminzgeschmack, Milka Knisterkugeln, etc.), Pröbchen von Drogerieartikeln (z.B. Apfel-Duschbad, Desinfektionstücher, Kirsch-Halsbonbons, etc.) und sonstigen neckischen Kleinigkeiten (z.B. Mini-Christbaumkugeln, Weihnachtsmütze mit Haarklammer, Magnet als Schneemann, Wichtel-Püppchen, etc.).

Diese wickel ich anschließend in Krepppapier ein, welches ich im Vorfeld auf die jeweiligen Größen zugeschnitten habe. Ich fange beim ersten Türchen an und arbeite mich bis zum 24. Türchen. Bei den Päckchen wähle ich abwechselnd verschiedene Farben. In manchen Jahren waren beispielsweise alle geraden Päckchen rot und alle ungeraden grün. Dieses Jahr habe ich mich für die Farben lila und blau entschieden, wobei ich beim blau zwei verschiedene Farbtöne verwendet habe, da mir die dunkelblaue Variante zwischendrin leider ausgegangen ist. Welche Farben man aussucht, ist aber völlig egal. Es darf auch kunterbunt sein. Jedes Päckchen habe ich mit Geschenkband zugebunden, auch dabei kamen zwei unterschiedliche Farben in Betracht, damit es nicht langweilig wird. Danach erhält jedes fertige Päckchen per schwarzem Edding eine Zahl von eins bis 24.

Da ich den Weihnachtskalender immer bei meinen Eltern im Flur aufhänge (sie haben einen Durchgangsbogen, dem ich vor Jahren mal drei Nägelchen verpasst habe, jeweils einer für die linke und rechte sowie obige Seite), messe ich mir immer so viel festen Strick ab, dass er genau dorthin passt. Dann binde ich die Päckchen mit noch mehr Geschenkband am Strick entlang, bis alle nebeneinander hängen. Wichtig: Ich vermische die Zahlen dabei immer querbeet, damit nicht Mitte Dezember eine Hälfte des Strickes voll behangen und die andere bereits völlig leer ist.

Wenn alle Päckchen am Strick befestigt sind, bringe ich den Adventskalender an seinem finalen Platz an (also im Flur meiner Eltern). Notfalls schiebe ich die Überraschungspäckchen noch hin und her, damit das Gewicht einigermaßen gleichmäßig verteilt ist und der Strick überall gleich herunterhängt (am Strick lässt sich das Geschenkband aufgrund seiner glatten Beschaffenheit auch nachträglich noch sehr gut ausrichten).

Zum Schluss verziere ich die Strickleine noch mit allerlei Deko. In manchen Jahren waren es Tannenzweige, in wieder anderen Anissterne, Zimtstangen und getrocknete Orangenscheiben. In diesem Jahr habe ich Mini-Christbaumkugeln, Sterne, Zuckerstangen, einen Magnet-Schneemann und einen Holz-Tannenbaum verwendet.

Fertig!