Homemade gebrannte Mandeln mit Bourbon-Vanille & Zimt

Wer schon einmal gebrannte Mandeln selbstgemacht hat, der weiß, wie herrlich aromatisch der Duft vom Weihnachtsmarkt im eigenen Haus umherschwirrt. Das süßliche Karamell in der Pfanne, echte Vanille und ein Hauch Zimt geben sich die Hand und bilden das perfekte Geschenk aus der Küche in der Weihnachtszeit. Delizioso!

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Zutaten
(für 1 Tüte gebrannte Mandeln à 200 g)

100 ml Wasser | 130 g Zucker | 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker | 1 TL Zimt | 200 g ganze Mandeln (mit Haut)

Zubereitung

Zuerst Wasser, Zucker, Vanillezucker und Zimt in eine größere Pfanne geben und gut aufkochen. Dabei mehrmals umrühren. Die Mandeln hinzufügen, durchrühren und nochmals aufkochen. Die ganze Masse für etwa 6 bis 8 Minuten weiterköcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Es entsteht eine trockene Zuckermasse um die Mandeln herum, welche weiter erhitzt und ständig gerührt werden muss. Daraufhin beginnt der Zucker allmählich zu karamellisieren. Achtung, dass die Mandeln nicht verbrennen! Sobald die Mandeln vom Zuckerkaramell überzogen sind, sofort auf ein leicht eingefettetes (z.B. mit Sonnenblumenöl), backbleckgroßes Stück Backpapier stürzen und gegebenenfalls die einzelnen Mandeln mit Hilfe einer Gabel voneinander trennen. Abkühlen lassen.

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Ich habe die Mandeln in eine schicke Geschenkverpackung gesteckt, weil ich sie zu Weihnachten an einen lieben Menschen weitergegeben habe.

Pflaumen-Marzipan-Muffins für Heiligabend

Anlässlich des Heiligabends und der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage habe ich heute vormittag in der Küche gestanden und mich an Marzipan-Muffins mit regionalen Pflaumen aus Thüringen und gehackten Pistazien probiert. Das Ergebnis ist sehr gelungen. Der Teig wird durch die saftige Frucht fluffig-weich und das Marzipan schenkt eine weihnachtliche Duft- und Geschmacksnote. Auch das Verzieren ist ein Spaß für sich.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein besinnliches Weihnachstfest im Kreis eurer Lieben, erholsame Stunden in Frieden, gutes Essen, schöne Geschenke unter’m Weihnachtsbaum und Hoffnung für die Zukunft ☆

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Zutaten (für 12 Muffins)

185 g Pflaumen (Abtropfgewicht) | 200 g Rohmarzipan | 150 g weiche Butter | 100 g Zucker | 1 Pck. Vanille-Zucker | 1 Prise Salz | 2 Eier | 170 g Mehl | 1 Pck. Backpulver | 15 g gehackte Pistazienkerne | 50 g Kuvertüre (Vollmilch) | 12 Zuckerdekor-Figuren (z.B. Gingerbread-Männlein) | 1 Muffin-Blech mit 12 Mulden & 12 Papier-Muffin-Förmchen & 12 Sternstochern

Der Teig könnte nicht fluffiger sein

Der Teig könnte nicht fluffiger sein.

Zubereitung

Zuerst 100 g des Marzipans grob reiben und beiseite stellen. Anschließend die Pflaumen gut abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden. Nun warme Butter, Zucker, Vanille-Zucker sowie Salz gründlich verrühren. Danach das geriebene Marzipan hinzufügen und auch die beiden Eier nacheinander unterrühren. Jetzt Mehl mit Backpulver mischen und darunter sieben. Zum Schluss die Pflaumenstücke unter den Teig heben.

Die 12 Papierförmchen in die Mulden des Muffinsblechs setzen und den Teig hineingeben. Die restlichen 100 g des Marzipans in kleine Würfel zerteilen und auf den Muffin-Teig streuen. Alles im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad Umluft auf der mittleren Schiene für etwa 25 Minuten backen. Auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Zum Verzieren die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und jeweils einen Schokoladenklecks auf jeden Muffin geben. Daraufhin die Zuckermännlein drüber verteilen und mit gehackten Pistazien bestreuen. Final die Sternstocher hineinstecken und genießen.

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Homemade Weihnachtskalender

Ich hoffe, dass ihr ein paar erholsame und besinnliche Weihnachtsfeiertage im Kreis eurer Lieben hattet mit ordentlich Leckereien auf dem Tisch und schönen Geschenken! Da die Zeit der Weihnachtskalender nun wieder für eine ganze Weile vorbei ist, kann ich endlich meinen homemade Adventskalender posten, ohne zu früh zu verraten, was sich hinter den “Türchen” verbirgt 😉

Wenn ich also im Advent mal zuhause in der Heimat bin, dann bastel ich immer einen solchen für meine Eltern, der dann bei ihnen zuhause im Flur aufgehangen wird. So wie in diesem Jahr. Die kreative Arbeit macht Spaß und es ist ein prima Hingucker, wenn Besuch das Haus betritt und als Erstes auf kunterbunte Päckchen blickt, die von der Decke baumeln. Im vergangenen Jahr mussten meine Eltern leider darauf verzichten, da ich mit AIDAdiva von Oktober bis Februar im Orient unterwegs war. Doch in diesem Advent habe ich mir die Überraschung nicht nehmen lassen. Eine Anleitung folgt:

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Zubehör
(für 1 selbstgebastelten Weihnachtskalender)

24 kleine Geschenke | Krepppapier (2 bis 3 unterschiedliche Farben) | jeweils 1 Rolle gelbes und pinkes Geschenkband | fester Strick | ein schwarzer Edding | weihnachtliche Deko zum Verzieren (z.B. kleine Weihnachtskugeln, Zuckerstangen, Sterne, Schneemann mit Magnetfüßen zum Festmachen … auch Zimtstangen, Anissterne oder Tannenzweige eignen sich gut) | Schere

24 Überraschungen für die einzelnen Päckchen

24 Überraschungen für die einzelnen Päckchen.

Krepppapier, Strick und Geschenkband

Krepppapier, Strick und Geschenkband.

Anleitung

Zuerst benötigt man 24 kleine Überraschungen. Dabei wähle ich meist eine gesunde Mischung zwischen Süßigkeiten (z.B. Mon Cheri, Yogurette, Airwaves-Kaugummi, Kinder Country, Nougat-Stängli, Praline mit Williams Christ Birne, Mozartkugeln, Schoko-Trüffel mit Cognac oder Strawberry Cheesecake oder Rum, Zuckerstangen mit Pfefferminzgeschmack, Milka Knisterkugeln, etc.), Pröbchen von Drogerieartikeln (z.B. Apfel-Duschbad, Desinfektionstücher, Kirsch-Halsbonbons, etc.) und sonstigen neckischen Kleinigkeiten (z.B. Mini-Christbaumkugeln, Weihnachtsmütze mit Haarklammer, Magnet als Schneemann, Wichtel-Püppchen, etc.).

Diese wickel ich anschließend in Krepppapier ein, welches ich im Vorfeld auf die jeweiligen Größen zugeschnitten habe. Ich fange beim ersten Türchen an und arbeite mich bis zum 24. Türchen. Bei den Päckchen wähle ich abwechselnd verschiedene Farben. In manchen Jahren waren beispielsweise alle geraden Päckchen rot und alle ungeraden grün. Dieses Jahr habe ich mich für die Farben lila und blau entschieden, wobei ich beim blau zwei verschiedene Farbtöne verwendet habe, da mir die dunkelblaue Variante zwischendrin leider ausgegangen ist. Welche Farben man aussucht, ist aber völlig egal. Es darf auch kunterbunt sein. Jedes Päckchen habe ich mit Geschenkband zugebunden, auch dabei kamen zwei unterschiedliche Farben in Betracht, damit es nicht langweilig wird. Danach erhält jedes fertige Päckchen per schwarzem Edding eine Zahl von eins bis 24.

Da ich den Weihnachtskalender immer bei meinen Eltern im Flur aufhänge (sie haben einen Durchgangsbogen, dem ich vor Jahren mal drei Nägelchen verpasst habe, jeweils einer für die linke und rechte sowie obige Seite), messe ich mir immer so viel festen Strick ab, dass er genau dorthin passt. Dann binde ich die Päckchen mit noch mehr Geschenkband am Strick entlang, bis alle nebeneinander hängen. Wichtig: Ich vermische die Zahlen dabei immer querbeet, damit nicht Mitte Dezember eine Hälfte des Strickes voll behangen und die andere bereits völlig leer ist.

Wenn alle Päckchen am Strick befestigt sind, bringe ich den Adventskalender an seinem finalen Platz an (also im Flur meiner Eltern). Notfalls schiebe ich die Überraschungspäckchen noch hin und her, damit das Gewicht einigermaßen gleichmäßig verteilt ist und der Strick überall gleich herunterhängt (am Strick lässt sich das Geschenkband aufgrund seiner glatten Beschaffenheit auch nachträglich noch sehr gut ausrichten).

Zum Schluss verziere ich die Strickleine noch mit allerlei Deko. In manchen Jahren waren es Tannenzweige, in wieder anderen Anissterne, Zimtstangen und getrocknete Orangenscheiben. In diesem Jahr habe ich Mini-Christbaumkugeln, Sterne, Zuckerstangen, einen Magnet-Schneemann und einen Holz-Tannenbaum verwendet.

Fertig!

Impressionen: Winter & Weihnachtsstimmung

Heute gibt es kein Rezept und auch keinen Bericht über meine Reisen in der weiten Welt, stattdessen ganz profan ein paar winterliche und weihnachtliche Impressionen, die ich mit meiner Kamera im Advent eingefangen habe. Viel Spaß beim Träumen … und habt morgen einen wunderschönen, besinnlichen Heiligabend in guter Gesellschaft mit leckerem Essen und hoffentlich ein paar netten Geschenken, die auf euren Wunschzetteln standen. Hohoho

Glöckchen über'm Klavier

Glöckchen über’m Klavier.

Schoko-Apfel

Schoko-Apfel.

Das etwas andere Weihnachtsgesteck ...

Das etwas andere Weihnachtsgesteck …

Uralte Christbaumkugeln aus DDR-Zeiten ... von manchen Dingen kann man sich einfach nicht trennen ^^

Uralte Christbaumkugeln aus DDR-Zeiten … von manchen Dingen kann man sich einfach nicht trennen ^^

Glitzer und Funkelei

Glitzer und Funkelei.

Auch Autos tragen gern Wollmütze, Schal und Ohrenschützer :)

Auch Autos tragen gern Wollmütze, Schal und Ohrenschützer :)

Selbstgeschmückt und kunterbunt von warmem Licht umhüllt

Selbstgeschmückt und kunterbunt von warmem Licht umhüllt.

Schön!

Schön!

Mit Zuckerstange

Mit Zuckerstange.

Immer noch gemütlich und sinnlich

Immer noch gemütlich und sinnlich.

Plätzchen, Spekulatius und Lebkuchen en masse

Plätzchen, Spekulatius und Lebkuchen en masse.

Nebel am Morgen

Nebel am Morgen.

Noch immer eine tolle Lichtstimmung!

Noch immer eine tolle Lichtstimmung!

Mein gelb-oranger Lampionstrauch passt eher in den Herbst, doch bei diesen milden Temperaturen fühlt er sich selbst im Winter wohl auf meiner sonnengefluteten Fensterbank ;)

Mein gelb-oranger Lampionstrauch passt eher in den Herbst, doch bei diesen milden Temperaturen fühlt er sich selbst im Winter wohl auf meiner sonnengefluteten Fensterbank ;)

Pralinen und Schokobälle. Das Mädchen mit dem Kerzenkranz stellt die sagenumwobene Lichterkönigin Lucia dar. Sie ist eine Heilige und kommt am 13. Dezember zu den Menschen nach Schweden. Dort wird das Fest zelebriert und mit Kindern und Jugendlichen in der Kirche sogar nachgespielt

Pralinen und Schokobälle. Das Mädchen mit dem Kerzenkranz stellt die sagenumwobene Lichterkönigin Lucia dar. Sie ist eine Heilige und kommt am 13. Dezember zu den Menschen nach Schweden. Dort wird das Fest zelebriert und mit Kindern und Jugendlichen in der Kirche sogar nachgespielt.

Ich mag Räucherkerzen so gern und hatte mich auf dem Weihnachtsmarkt wieder mit neuen Düften sowie einer kleinen blau-grünen Glasschale eingedeckt. Zu meinen neuen Errungenschaften zählten in diesem Jahr die Sorten Zimt, Tanne, Butterwaffeln, Glühwein und Weihrauch

Ich mag Räucherkerzen so gern und hatte mich auf dem Weihnachtsmarkt wieder mit neuen Düften sowie einer kleinen blau-grünen Glasschale eingedeckt. Zu meinen neuen Errungenschaften zählten in diesem Jahr die Sorten Zimt, Tanne, Butterwaffeln, Glühwein und Weihrauch.

Hier brennt "Zimt" vor sich hin ...

Hier brennt “Zimt” vor sich hin …

Noch mehr Plätzchen ... eines ist sicher, ab Neujahr werden weniger Süßigkeiten gegessen *haha*

Noch mehr Plätzchen … eines ist sicher, ab Neujahr werden weniger Süßigkeiten gegessen *haha*

Eierpunsch mit Orange

Ich liebe alkoholische Heißgetränke in der Weihnachtszeit und hatte mich kürzlich an einem Eierpunsch versucht. Dabei habe ich Eierlikör verwendet, welchen meine Mama zuvor im Thermomix selbstzubereitet hatte. Hinzu kamen noch Weißwein, Orangensaft und eine Menge guter Glühweingewürze. Das Ergebnis schmeckt viel besser als jeder Eierpunsch, den man auf dem Weihnachtsmarkt kaufen kann! ✩✩✩

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Zutaten (für 1 l Eierpunsch)

200 ml Eierlikör (am besten selbstgemacht) | 600 ml Weißwein | 200 ml Orangensaft | ein Päckchen Glühweingewürze (z.B. mit Zimtstangen, Orangen- und Zitronenschalen, Nelken, Sternanis, Fenchel) | 1 Orange

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Zubereitung

Zuerst Eierlikör, Weißwein, Orangensaft und die Gewürze im Topf gut miteinander vermischen und heiß werden lassen (nicht kochen!). Danach den Punsch durch ein Sieb seien, um die Gewürze herauszufiltern. Auf Gläser verteilen und jeweils mit einer frischen Orangenscheibe verzieren. Genial lecker!

Backen Vol. 2: Toffifee-Kugeln und Himbeer-Fingergolatschen

Am Nikolaustag erinnerte meine kleine Wohnung zum zweiten Mal in diesem Advent an eine Weihnachtsbäckerei. Es wurden Mehl, Zucker, Eier und Nüsse verknetet, Nudelhölzer geschwungen und Puderzucker- sowie Marmeladenreste vom Backpapier genascht. Auf dem Herd stand warmer Glühwein, der sich zusammen mit Malibu-Likör und einer Prise Zimt in flüssigen Apfelstrudel verwandelte. Und all diese Dinge machen noch mehr Spaß, wenn man sie in guter Gesellschaft tut. Meine liebe Freundin Steffi stand mir erneut tatkräftig zur Seite. Im Vorfeld lief der Märchenklassiker “3 Haselnüsse für Aschenbrödel” im Fernsehen. Toll!

Plätzchen, Weihnachtstee mit Ingwer und Chai-Honig, flackernde Kerzen ... und im Hintergrund läuft "3 Haselnüsse für Aschenbrödel". Wunderbar!

Plätzchen, Weihnachtstee mit Ingwer und Chai-Honig, flackernde Kerzen … und im Hintergrund läuft “3 Haselnüsse für Aschenbrödel”. Wunderbar!

Ich hatte mich wieder für zwei Plätzchenrezepte entschieden. Zum einen Toffifee-Kugeln, die ich bei Facebook entdeckt hatte, da zahlreiche meiner dortigen Freunde das Rezept mit “Gefällt mir” markierten. Und zum anderen gab es Fingergolatschen mit Himbeerkonfitüre aus einem alten Backbuch meiner Großeltern. Diese sind im Volksmund auch als Engelsaugen bekannt und stammen aus dem tschechisch-slowakischen Raum. Das Wort “Golatsche” (auch Kolatsche) leitet sich aus der slawischen Sprache ab (koláč/kołacz) und bedeutet etwa “Kuchen”.

Doch schaut am besten selbst, was sich am zweiten Adventssonntag in meinen vier Wänden inmitten der thüringischen Landeshauptstadt zugetragen hat … :-)

 

Toffifee-Kugeln

Toffifee-Kugeln.

Toffifee-Kugeln

Zutaten (für 15 Stück)

2 x 270 g Blätterteig | 1 Packung Toffifee (15 Stück) | 1 Eigelb

Zutaten

Zutaten.

Eine aufgeschnittene Toffifee-Kugel

Eine aufgeschnittene Toffifee-Kugel.

Zubereitung

Zu Beginn den ersten Blätterteig ausrollen und mit einem runden Plätzchenausstecher 15 Kreise ausstechen. Anschließend auf jeden Kreis jeweils ein Toffifee mit der Schokolade nach unten setzen. Die Ränder mit Hilfe eines Pinsels etwas mit Wasser bestreichen. Den zweiten Blätterteig ausrollen und erneut 15 Kreise ausstechen. Diese wiederum über die Toffifee legen und mit den darunter liegenden Kreisen leicht zusammendrücken.

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Nun die Kugeln mit Eigelb bestreichen und im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 10 Minuten goldgelb backen. Fertig!

Quelle: Facebook.de

 

Himbeer-Fingergolatschen auf meiner Etagere

Himbeer-Fingergolatschen auf meiner Etagere.

Himbeer-Fingergolatschen

Zutaten (für etwa 60 Stück)

360 g Butter (weich) | 180 g Zucker | 4 + 2 Eigelbe | 1 Pck. geriebene Zitronenschale (Alnatura) | 400 g Mehl | 1 Glas Himbeerkonfitüre (etwa 200 g) | 50 g gehackte Mandeln (blanchiert)

Vorbereitungen

Vorbereitungen.

Zubereitung

Zuerst die Butter in einer großen Schüssel schaumig rühren. Zucker nach und nach hinzufügen und so lange verrühren, bis sich dieser aufgelöst hat. Vier Eigelbe einrühren sowie die Zitronenschale. Als Nächstes das Mehl einsieben und die ganze Masse geschmeidig und glatt rühren.

Aus dem Teig mit den Händen kleine Knödelchen formen und auf ein Backblech setzen. Jede der Teigkugeln in der Mitte mit dem Finger oder auch mit dem Stiel des Holzkochlöffels leicht eindrücken. Die restlichen beiden Eigelbe verquirlen und über die Fingergolatschen pinseln. Danach jedes mit einem Klecks Himbeerkonfitüre bestreichen und mit Mandelsplittern bestreuen.

Alles im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für zirka 10 bis 12 Minuten backen.

Quelle: Inspiriert von dem Buch “Grundbackbuch – Backpraxis leicht gemacht. Ideal für Anfänger und Könner. Alle Grundteigarten. Einfache und ausgefallene Rezepte. Genaue Zubereitungstechnik. Praktische Backanleitung und Warenkunde. Einfach backen. Nie mehr ratlos sein”, Publications Techniques Spécialisées, Bruxelles, 1994, S. 216-217

 

Meine Freundin hatte sich derweil fleißig an Nuss-Hörnchen probiert, die im Übrigen auch sehr lecker geschmeckt haben, garniert mit Puderzucker:

Nuss-Hörnchen mit Puderzucker. Köstlich!

Nuss-Hörnchen mit Puderzucker. Köstlich!

Backen im Advent: Kokos-Karamell-Riegel mit kandierten Kirschen und Dattel-Chai-Tannenbäume

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In diesem Jahr verbringe ich Weihnachten endlich mal wieder zuhause in meiner Heimat und gondele nicht in der großen, weiten Welt auf einem der AIDA-Kreuzfahrtschiffe umher so wie im vergangenen Jahr. Das muss ich auskosten und so gab es die ersten Weihnachtsplätzchen bei mir bereits vor dem 1. Adventswochenende.

Meine sehr gute Freundin Steffi hat mich dazu in meiner neuen Wohnung besucht und wir haben gebacken wie die fleißigen Weltmeister. Für diesen Anlass hatte sich jede von uns im Vorfeld zwei Plätzchensorten herausgesucht. Meine Küche und mein Wohnzimmer waren voller Backutensilien und nebenbei dudelten im Fernsehen Märchen und Disney-Filme.

Und zum ersten Mal habe ich Farin-Zucker verwendet. Er hat eine bräunlich-gelbliche Farbe, schmeckt schwach aromatisch, ja fast malzig, und stellt ein Zwischenprodukt bei der Herstellung von weißem Zucker dar. Gern wird er zum Backen von Brot, Plätzchen oder Honigkuchen verwendet. Ich habe ihn bei Globus als “Bio Mascobado Vollrohrzucker” gekauft.

Die Zuckerperlen "Butterflies & Flowers" und "Alphabet Sprinkles" (Foto in der Mitte) hatte ich erst im vergangenen Sommer aus dem englischen Hafen Southampton mitgebracht, genauer gesagt aus der britischen Supermarktkette "The co-operative Loved by us"

Die Zuckerperlen “Butterflies & Flowers” und “Alphabet Sprinkles” (Foto in der Mitte) hatte ich erst im vergangenen Sommer aus dem englischen Hafen Southampton mitgebracht, genauer gesagt aus der britischen Supermarktkette “The co-operative Loved by us”.

Die verwendeten Kokosflocken hatte ich hingegen im Frühjahr 2014 in Haifa/Israel gekauft. Ich liebe es, ausländische Lebensmittel zu verwenden, weil sie einen kulinarischen Hauch fremder Kulturen beisteuern und eine gelungene Abwechslung zu deutschen Produkten sind

Die verwendeten Kokosflocken hatte ich hingegen im Frühjahr 2014 in Haifa/Israel gekauft. Ich liebe es, ausländische Lebensmittel zu verwenden, weil sie einen kulinarischen Hauch fremder Kulturen beisteuern und eine gelungene Abwechslung zu deutschen Produkten sind.

Ich hatte mich beim Backen für Kokos-Karamell-Riegel mit kandierten Kirschen und Zuckerperlenverzierung entschieden (ja, es handelt sich dabei eigentlich um Riegel und nicht wirklich um Plätzchen ^^) sowie für etwas aufwändige Dattel-Chai-Tannenbäume. Meine Freundin zauberte stattdessen klassische Mürbeteigplätzchen mit kunterbunter Zuckerverzierung und dunkle Schoko-Haselnuss-Berge mit weißer Schokospitze. Was soll ich sagen: Alle vier Sorten schmeckten himmlisch gut!

Im Anschluss stelle ich euch meine beiden Rezepte vor:

 

Kokos-Karamell-Riegel mit kandierten Kirschen

Kokos-Karamell-Riegel mit kandierten Kirschen.

Kokos-Karamell-Riegel mit kandierten Kirschen

Zutaten (für ca. 24 Stück)

200 g Butter | 200 Farin-Zucker | 3 EL Karamell-Sirup | 275 g Haferflocken (kernig) | 100 g Kokosraspel | 75 g kandierte Kirschen (halbiert) | Puderzucker, Wasser und Zuckerperlen zum Verzieren

Zubereitung

Zuerst das Backblech (etwa 25 x 27 cm) mit Backpapier auslegen. Anschließend Butter, Farin-Zucker und Karamell-Sirup in einem großen Topf erhitzen, bis sich der Zucker auflöst. Nun Haferflocken, Kokosraspel und kandierte Kirschen hinzugeben und mit der Zuckermischung überziehen. Die Masse auf das Backblech streichen und mit einem Tortenheber oder Spatel andrücken.

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Das Ganze bei 170 °C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene zirka 30 Minuten backen. Danach aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Mit einem scharfen Messer in gleichgroße Riegel schneiden. Mit Zuckerguss und Zuckerperlen (z.B. rosa Schmetterlinge und grüne Blätter) nach Belieben verzieren.

Quelle: Inspiriert von dem Buch “Backen – süß und herzhaft – Unwiderstehliche Rezeptideen mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen”, Parragon, 2004, S. 120-121

 

Dattel-Chai-Tannenbäume

Dattel-Chai-Tannenbäume.

Dattel-Chai-Tannenbäume

Zutaten (für etwa 120 kleine und große Tannenbäume)

3 Eier | Salz | 250 g Puderzucker | 45 g Datteln (gehackt) | 3 Teebeutel Indischer Chai | 1 glatt gestrichener TL Gourmet-Vanillezucker | 350 g Haselnüsse (gemahlen) | 2 EL Spekulatius-Creme | Tannenbaum-Ausstechförmchen (groß und klein) | Frischhaltefolie und Nudelholz

Zubereitung

Als Erstes Eier trennen. Eiweiße mit Salz steif schlagen, nach und nach gesiebten Puderzucker unterheben, bis eine feste Creme enstanden ist. Datteln möglichst fein hacken und mit zwei EL der Eicreme fein pürieren. Nun den Inhalt von zwei der Chai-Teebeutel in einem Mörser zerkleinern und mit dem Vanillezucker vermischen. Anschließend von der Eicreme drei weitere gehäufte EL als Guss abnehmen. Die restliche Creme mit Haselnüssen, Spekulatius-Creme, Dattel-Eicreme-Mischung und den Gewürzen zu einem glatten Teig verrühren.

Danach den Teig unter einem Bogen Frischhaltefolie mithilfe eines Nudelholzes ausrollen und sowohl große als auch kleine Tannenbäume ausstechen.Vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit der zurückbehaltenen Eicreme bestreichen und den Inhalt eines weiteren zermörserten Chai-Teebeutels darüberstreuen. Mit allen ausgestochenen Plätzchen so verfahren bis der Teig aufgebraucht ist. Die Bleche im heißen Ofen bei 130 °C Ober-/Unterhitze (mittlere Schiene) zirka 20 Minuten backen, im Anschluss auf 100 °C herunterschalten und weitere 10 bis 15 Minuten backen. Abkühlen lassen, fertig!

Die Dattel-Chai-Bäumchen schmecken mir besonders gut, wenn sie in eine Tasse Kaffee oder auch Chai-Tee eingetunkt werden

Die Dattel-Chai-Bäumchen schmecken mir besonders gut, wenn sie in eine Tasse Kaffee oder auch Chai-Tee eingetunkt werden.

Quelle: Inspiriert von dem Rezeptheftchen “Alnatura Rezeptideen – Lieblingsplätzchen mal anders”, 10/2015, S. 7-8

 

Hier seht ihr all unsere Plätzchen im Überblick. Ich freue mich jetzt schon sehr auf die nächste Back-Aktion, denn dies war gewiss nicht mein letzter Streich in diesem Advent *haha*

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

Lasst euch verzaubern