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Kategorie: Hülsenfrüchte

„Minestrone alla romagnola“ nach Marcella Hazan

„Minestrone alla romagnola“ nach Marcella Hazan

Sie ist und bleibt meine Lieblingsküche und wärmt mein Foodbloggerherz in diesem Fall ganz besonders. In ihrem Buch „Die klassische italienische Küche“ beschreibt Marcella Hazan (), die im Jahr 1924 in Cesenatico in der Emilia-Romagna geboren wurde, eine wunderbar köstliche Minestrone mit allerlei gesunden Zutaten. Jede einzelne Gemüsesorte bekommt dabei ihre ganz persönlichen 3 Minuten im Kochtopf, um Geschmack und Würze gründlich zu entfalten. Frische Petersilie und ebenso frisch geriebener Parmesan bilden schließlich das i-Tüpfelchen. Die Suppe hält sich in einer verschließbaren Dose locker bis zu 5 Tage im Kühlschrank. Ein grandioses Essen von einer noch grandioseren, alteingesessenen Uritalienerin!

Minestrone!
Minestrone!

 

Zutaten (für 8 bis 10 Portionen)

2 mittlere Zucchini | 3 große Möhren | ca. 8 EL Olivenöl | 4 Stangen Sellerie | 45 g Butter | 5 Kartoffeln (z.B. die Sorte Linda) | 3 Zwiebeln | 1,5 l Gemüsebrühe | 170 g frischer Spinat (alternativ ist auch Kohl sehr gut geeignet!) | 150 g grüne Bohnen | 400 g Dosentomaten (geschält, ganz) | 6 frische Tomaten | Parmesan (frisch gerieben, ca. 10 EL) | frische Petersilie

"Die klassische italienische Küche" nach Marcella Hazan. Ein großartiges Buch mit 450 Rezepten. Ich liebe diesen Wälzer voller italienienischer Kochrezepte aus erster Hand von der italienisch-amerikanischen Kochbuchautorin aus der Emilia-Romagna!
„Die klassische italienische Küche“ nach Marcella Hazan. Ein großartiges Buch mit 450 Rezepten. Ich liebe diesen Wälzer voller italienienischer Kochrezepte aus erster Hand von der italienisch-amerikanischen Kochbuchautorin aus der Emilia-Romagna!
Gesunde Auswahl bei den Vorbereitungen. Die Linda-Kartoffeln, Möhren und Tomaten kamen dabei frisch vom regionalen Markt in Bremen
Gesunde Auswahl bei den Vorbereitungen. Die Linda-Kartoffeln, Möhren und Tomaten kamen dabei frisch vom regionalen Markt in Bremen.
Fleißige Schnibbelarbeiten in der Küche
Fleißige Schnibbelarbeiten in der Küche.

 

Zubereitung

Zunächst 8 EL Olivenöl und 45 g Butter in einen großen Topf geben und erhitzen. Zwiebeln schälen, klein schneiden und bei mittlerer Hitze in den Topf geben, bis sie sich gelblich färben. Möhren schälen, zerkleinern und für 3 Minuten im Kochtopf mitköcheln. Dann Sellerie in den Topf geben und alles für weitere 3 Minuten köcheln. Als Nächstes Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und gleichfalls für 3 Minuten köcheln lassen. Genauso mit den grünen Bohnen verfahren: klein schneiden und erneut für 3 Minuten im großen Topf mitköcheln. Jetzt Zucchinis waschen, die Strunken entfernen, in mundgerechte, kleine Stücke zerteilen und das Ganze weitere 3 Minuten kochen. Zuletzt noch den abgewaschenen Spinat in die Suppe geben und nochmals für 3 Minuten weiterköcheln. Alles gründlich umrühren und mit Gemüsebrühe aufgießen. Folglich die klein geschnittenen Tomaten (auch die Dosentomaten sowie deren Brühe) zur Suppe geben und salzen.

Nun die Hitze etwas herunternehmen bis die Suppe nur noch schwach köchelt und alles im Topf für zirka 3 Stunden vor sich hinkochen lassen.

Die Suppe köchelt auf dem Gasherd
Die Suppe köchelt auf dem Gasherd.

Nach 3 Stunden abschmecken (gegebenenfalls nochmals salzen), geriebenen Parmesan sowie frische, klein gehackte Petersilie dazugeben und heiß servieren. Sehr lecker und noch dazu ganz einfach gemacht!

 

BIBLIOGRAPHISCHE ANGABEN ZUM BUCH:
„Die klassische italienische Küche“ von Marcella Hazan, 450 Rezepte, Collection Rolf Heyne, 10. Auflage 2007, S. 90–92 „Gemüsesuppe nach Art der Romagna – Minestrone alla romagnola“

 

Rote Quinoa mit Tomaten, Ziegenrahmkäse und Walnüssen

Rote Quinoa mit Tomaten, Ziegenrahmkäse und Walnüssen

Seit ich vor Kurzem Quinoa ausprobiert habe, muss ich sagen, dass ich dieses nussige Korn der Inkas sehr gern mag. Es wird nach dem Köcheln nicht so weich wie z.B. Couscous und schmeckt allein mit einer Prise Salz schön kräftig. Zusammen mit Walnüssen, Kürbiskernen, Tomaten und Ziegenrahmkäse sättigt es lang anhaltend. Beim nächsten Mal möchte ich zur Abwechslung schwarzen Quinoa testen.

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Zutaten (für 3 Personen)

Die Hauptzutaten

150 g Rote Quinoa | 375 ml Wasser (= 2 1/2 mal der Quinoa-Menge) | eine Prise Salz | 150 g Ziegenrahmkäse (Kräuter, extra mild) | 6 kleine Tomaten | 80 g gehackte Walnüsse | 2 EL Kürbiskerne | frische Pfefferminze

Für das Dressing

Oliven-Öl und Zitronensaft nach Belieben | eine Prise Salz | schwarzer Pfeffer

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Zubereitung

Im ersten Schritt den Roten Quinoa zubereiten. Dafür 375 ml Wasser mit einer Prise Salz im Topf zum Kochen bringen. Quinoa hinzugeben und für etwa 15 Minuten leicht köcheln, bis das Wasser ganz aufgenommen wurde. Zwischendurch immer mal wieder umrühren.

Nebenbei Walnüsse hacken und zusammen mit den Kürbiskernen in einer Pfanne (ohne Öl) anrösten. Danach erstmal zur Seite stellen.

Frische Pfefferminze abwaschen, trocken schütteln und grob hacken.

Tomaten ebenfalls unter fließendem Wasser säubern, die grünen Strunken entfernen und in Scheiben schneiden.

Für das Dressing Oliven-Öl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer nach geschmacklichem Belieben gut miteinander verrühren.

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Jetzt Quinoa, Tomatenscheiben, Walnüsse, Kürbiskerne und Pfefferminze gründlich vermischen und das Dressing darübergeben. Vor dem Servieren nochmal durchrühren und jeweils zwei Kleckse Ziegenrahmkäse draufsetzen. Fertig!

Gefüllte Zucchini mit Roter Quinoa, Karotten und Rosinen

Gefüllte Zucchini mit Roter Quinoa, Karotten und Rosinen

Vor ein paar Wochen hatte ich Urlaub in Österreich gemacht, genauer gesagt in Wien und Oberösterreich (z.B. Braunau am Inn, Bad Ischl, Ebensee, Salzkammergut). Und direkt gegenüber von Adolf Hitlers Geburtshaus in Braunau gibt es einen wunderbaren Biokonsum namens „Zagler’s Naturladen“, in welchem ich mir aus Neugier Roten Quinoa von der Marke „Davert“ gekauft hatte. Zuvor hatte ich nämlich in einer Zeitschrift gelesen, dass die südamerikanische Hülsenfrucht, welche bereits rund 6000 Jahre in den Anden kultiviert wird, gesund für das Haarwachstum sei. Und nun war es an der Zeit, etwas Leckeres von diesem Korn zu kochen. Dazu nehme man eine frische, gelbe Zucchini aus dem Garten, Karotten und Rosinen, die dem Ganzen einen orientalischen Hauch verpassen. Mit Käse überbacken eine echte Gaumenfreude!

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Zutaten (für 1 Person)

1 gelbe Zucchini | 50 g Roter Quinoa | 125 ml Wasser (= 2 1/2 mal der Quinoa-Menge) | 2 Karotten | eine Handvoll frische Petersilie | 20 g Rosinen | Sonnenblumen-Öl | Salz und bunter Pfeffer | 3 kleine Tomaten zum Garnieren

Roter Quinoa – Das Korn der Inka
Roter Quinoa – Das Korn der Inka.
Zucchini aus dem heimischen Garten
Zucchini aus dem heimischen Garten.


Zubereitung

Zuerst den Roten Quinoa zubereiten. Dazu 125 ml Wasser mit einer Prise Salz in einem Topf zum Kochen bringen. Den Quinoa hinzufügen und für 15 Minuten leicht köcheln lassen, bis das Wasser ganz aufgenommen wurde. Zwischendurch gelegentlich umrühren.

Währenddessen die Karotten abwaschen und würfeln. Petersilie ebenfalls unter fließendem Wasser säubern, trocken schütteln und kleinhacken. Die Rosinen in einer Schüssel voll warmem Wasser quellen lassen.

Nun die Zucchini gründlich waschen, trocknen, die Enden abschneiden, das Gemüse halbieren und mit Hilfe eines Löffels aushöhlen. Danach in einem Topf mit kochenden Wasser und einer Prise Salz für 2 Minuten blanchieren. Als Nächstes die Zucchini sofort mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Anschließend Sonneblumen-Öl in einer Pfanne erhitzen, Karottenstücke dazugeben, zirka 4 Minuten braten, salzen und pfeffern. Jetzt Rosinen, Quinoa sowie Petersilie hinzufügen und für weitere 2 Minuten braten. Das Ganze gut durchmischen und auf die Zucchini-Hälften verteilen. Mit Käse bestreuen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

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Das Blech in den Offen (mittlere Schiene) schieben und für etwa 25 Minuten überbacken.

Vor dem Servieren noch mit frischer Petersilie garnieren. Ich habe außerdem noch frische Tomatenstücke auf dem Teller verteilt. Schmeckt richtig lecker!


Quelle: Inspiriert und abgewandelt von EatSmarter!