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Kategorie: Plätzchen/Lebkuchen

Cantuccini

Cantuccini

Nachts schaue ich besonders gern die Sendung „Medical Detectives – Geheimnisse der Gerichtsmedizin“ und aus heiterem Himmel überkam mich letzte Nacht mittendrin die Lust, zu backen. Verrückt. Und gedacht, getan. Ich entschied mich kurzerhand für das italienische Mandelgebäck Cantuccini, für das es keine ausgefallenen Zutaten braucht und die richtig lecker zum morgendlichen Kaffee oder Espresso passen. Das Rezept begegnete mir vor ein paar Tagen bei essen & trinken und so kam es ohnehin auf meine To-bake-Liste. Die Cantuccini sind hervorragend gelungen und vom Schwierigkeitsgrad sehr einfach. Bisher waren alle Test-Esser von Geschmack und Knusprigkeit begeistert. Ich werde nie wieder welche im Laden kaufen! Ein kleines Tütchen voll mit herrlich duftenden Cantuccini eignet sich auch besonders gut als Geschenk aus der Küche.

Hmm ... Espresso mit knusprigem Cantuccino!
Hmm … Espresso mit knusprigem Cantuccino!

 

Zutaten (für circa 50 Stück)
125 g Mehl | 90 g Zucker | 1/2 TL Backpulver | 1 Pck. Bourbon-Vanille-Zucker | 1/4 Fläschchen Bittermandel-Aroma | eine Prise Salz | 20 g weiche Butter | 1 Ei | 100 g gehackte Mandeln

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Zubereitung
Zuerst gesiebtes Mehl, Backpulver, Vanille-Zucker, Bittermandel-Aroma und Salz in eine große Rührschüssel geben. Butter und das Ei hinzufügen und alles mit den Rührstäben des Mixers gründlich vermischen. Mandeln mit den Händen darunterkneten und den Teig zu einer Kugel formen. In Folie einwickeln und für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Danach den Teig in drei gleichgroße Stücke zerteilen und zu langen Rollen formen. Alle drei Teigrollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech nebeneinander legen (mit etwa 5 cm Abstand voneinander). Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft für zirka 13 Minuten vorbacken (auf der mittleren Schiene).

Im nächsten Schritt das Backblech aus dem Ofen herausnehmen, kurz abkühlen lassen und jede der Teigrollen mit einem scharfen Messer schräg in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Kekse auf dem Backblech verteilen, mit Alu-Folie abdecken und für weitere 13 Minuten in den Backofen (mittlere Schiene) schieben – diesmal bei 160 Grad Umluft.

Zum Schluss die Cantuccini herausnehmen, abkühlen lassen und in einer geschlossenen Blechdose aufbewahren.

Leckere Cantuccini in der Geschenktüte
Leckere Cantuccini in der Geschenktüte.
Chocolate-Chip-Cookies mit 5erlei Nüssen

Chocolate-Chip-Cookies mit 5erlei Nüssen

Am Freitagabend überkam mich spontan die Lust, mal wieder zu backen. Aber diesmal keinen Kuchen, nein, sondern wunderbare Chocolate-Chip-Cookies mit Nüssen und weißer Schokolade als Zierde. Das Rezept stammt aus meinem derzeitigen Lieblingsbackbuch (Foto ganz unten), welches ich mir hin und wieder von meiner Mama ausleihe. Die leckeren Cookies bestehen aus Rührkuchenteig und nun riecht das ganze Haus nach Gebäck ♡ Auch das Walnuss-Öl passt perfekt zur Nussmischung.

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Zutaten (für ca. 40 Stück)

Für den Rührteig

60 g Nusskerne (Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, Paranüsse und Erdnüsse) | 60 g weiße Kuvertüre | 100 g Zartbitter-Kuvertüre | 75 g Butter (zimmerwarm) | 100 g brauner Zucker | 1 Pck. Vanillezucker | 2 Prisen Salz | 1 Ei | 150 g Mehl | 1 Pck. Backin

Für die Verzierung

50 g weiße Kuvertüre |  1 TL Walnuss-Öl

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Zubereitung

Als Erstes die Nusskerne, die weiße Schokolade sowie 75 g der Zartbitter-Schokolade (für den Rührteig) grob hacken. Die restliche Zartbitter-Schokolade (25 g) ebenfalls grob hacken und im Topf vorsichtig schmelzen.

Die Butter zusammen mit der geschmolzenen Zartbitter-Schokolade in einer Rührschüssel mit dem Mixer auf höchster Stufe geschmeidig rühren. Nach und nach braunen Zucker, Vanille-Zucker und Salz unterrühren. So lange rühren, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Das Ei unterheben und für eine halbe Minute einrühren.

Nun Mehl mit Backin vermischen, in zwei Portionen kurz auf mittlerer Stufe in den Teig rühren. Anschließend die Nuss- und Schokoladenstücke unterheben.

Für jeden Cookie einen gut gehäuften Teelöffel des Teiges mit etwas Abstand zueinander auf Backbleche (mit Backpapier belegt) setzen. Die Backbleche nacheinander in den vorgeheizten Backofen (mittlere Schiene) bei Heißluft etwa 160 Grad schieben und für zirka 8 bis 10 Minuten backen.

Danach die Cookies herausnehmen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Weiße Schokolade (für die Verzierung) grob hacken und zusammen mit dem Walnuss-Öl vorsichtig schmelzen. Zum Schluss die Cookies damit besprenkeln und die Schokolade fest werden lassen. Hmmm!

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Quelle: Inspiriert und abgewandelt von dem Buch „Dr. Oetker Rührkuchen – Von Amerikaner bis Zebrakuchen“, Dr. Oetker Verlag KG, Bielefeld, 2012, S. 56

Backen Vol. 2: Toffifee-Kugeln und Himbeer-Fingergolatschen

Backen Vol. 2: Toffifee-Kugeln und Himbeer-Fingergolatschen

Am Nikolaustag erinnerte meine kleine Wohnung zum zweiten Mal in diesem Advent an eine Weihnachtsbäckerei. Es wurden Mehl, Zucker, Eier und Nüsse verknetet, Nudelhölzer geschwungen und Puderzucker- sowie Marmeladenreste vom Backpapier genascht. Auf dem Herd stand warmer Glühwein, der sich zusammen mit Malibu-Likör und einer Prise Zimt in flüssigen Apfelstrudel verwandelte. Und all diese Dinge machen noch mehr Spaß, wenn man sie in guter Gesellschaft tut. Meine liebe Freundin Steffi stand mir erneut tatkräftig zur Seite. Im Vorfeld lief der Märchenklassiker „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“ im Fernsehen. Toll!

Plätzchen, Weihnachtstee mit Ingwer und Chai-Honig, flackernde Kerzen ... und im Hintergrund läuft "3 Haselnüsse für Aschenbrödel". Wunderbar!
Plätzchen, Weihnachtstee mit Ingwer und Chai-Honig, flackernde Kerzen … und im Hintergrund läuft „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“. Wunderbar!

Ich hatte mich wieder für zwei Plätzchenrezepte entschieden. Zum einen Toffifee-Kugeln, die ich bei Facebook entdeckt hatte, da zahlreiche meiner dortigen Freunde das Rezept mit „Gefällt mir“ markierten. Und zum anderen gab es Fingergolatschen mit Himbeerkonfitüre aus einem alten Backbuch meiner Großeltern. Diese sind im Volksmund auch als Engelsaugen bekannt und stammen aus dem tschechisch-slowakischen Raum. Das Wort „Golatsche“ (auch Kolatsche) leitet sich aus der slawischen Sprache ab (koláč/kołacz) und bedeutet etwa „Kuchen“.

Doch schaut am besten selbst, was sich am zweiten Adventssonntag in meinen vier Wänden inmitten der thüringischen Landeshauptstadt zugetragen hat … 🙂

 

Toffifee-Kugeln
Toffifee-Kugeln.

Toffifee-Kugeln

Zutaten (für 15 Stück)

2 x 270 g Blätterteig | 1 Packung Toffifee (15 Stück) | 1 Eigelb

Zutaten
Zutaten.
Eine aufgeschnittene Toffifee-Kugel
Eine aufgeschnittene Toffifee-Kugel.

Zubereitung

Zu Beginn den ersten Blätterteig ausrollen und mit einem runden Plätzchenausstecher 15 Kreise ausstechen. Anschließend auf jeden Kreis jeweils ein Toffifee mit der Schokolade nach unten setzen. Die Ränder mit Hilfe eines Pinsels etwas mit Wasser bestreichen. Den zweiten Blätterteig ausrollen und erneut 15 Kreise ausstechen. Diese wiederum über die Toffifee legen und mit den darunter liegenden Kreisen leicht zusammendrücken.

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Nun die Kugeln mit Eigelb bestreichen und im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 10 Minuten goldgelb backen. Fertig!

Quelle: Facebook.de

 

Himbeer-Fingergolatschen auf meiner Etagere
Himbeer-Fingergolatschen auf meiner Etagere.

Himbeer-Fingergolatschen

Zutaten (für etwa 60 Stück)

360 g Butter (weich) | 180 g Zucker | 4 + 2 Eigelbe | 1 Pck. geriebene Zitronenschale (Alnatura) | 400 g Mehl | 1 Glas Himbeerkonfitüre (etwa 200 g) | 50 g gehackte Mandeln (blanchiert)

Vorbereitungen
Vorbereitungen.

Zubereitung

Zuerst die Butter in einer großen Schüssel schaumig rühren. Zucker nach und nach hinzufügen und so lange verrühren, bis sich dieser aufgelöst hat. Vier Eigelbe einrühren sowie die Zitronenschale. Als Nächstes das Mehl einsieben und die ganze Masse geschmeidig und glatt rühren.

Aus dem Teig mit den Händen kleine Knödelchen formen und auf ein Backblech setzen. Jede der Teigkugeln in der Mitte mit dem Finger oder auch mit dem Stiel des Holzkochlöffels leicht eindrücken. Die restlichen beiden Eigelbe verquirlen und über die Fingergolatschen pinseln. Danach jedes mit einem Klecks Himbeerkonfitüre bestreichen und mit Mandelsplittern bestreuen.

Alles im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für zirka 10 bis 12 Minuten backen.

Quelle: Inspiriert von dem Buch „Grundbackbuch – Backpraxis leicht gemacht. Ideal für Anfänger und Könner. Alle Grundteigarten. Einfache und ausgefallene Rezepte. Genaue Zubereitungstechnik. Praktische Backanleitung und Warenkunde. Einfach backen. Nie mehr ratlos sein“, Publications Techniques Spécialisées, Bruxelles, 1994, S. 216-217

 

Meine Freundin hatte sich derweil fleißig an Nuss-Hörnchen probiert, die im Übrigen auch sehr lecker geschmeckt haben, garniert mit Puderzucker:

Nuss-Hörnchen mit Puderzucker. Köstlich!
Nuss-Hörnchen mit Puderzucker. Köstlich!