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Kategorie: Plätzchen/Lebkuchen

Backen im Advent: Kokos-Karamell-Riegel mit kandierten Kirschen und Dattel-Chai-Tannenbäume

Backen im Advent: Kokos-Karamell-Riegel mit kandierten Kirschen und Dattel-Chai-Tannenbäume

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In diesem Jahr verbringe ich Weihnachten endlich mal wieder zuhause in meiner Heimat und gondele nicht in der großen, weiten Welt auf einem der AIDA-Kreuzfahrtschiffe umher so wie im vergangenen Jahr. Das muss ich auskosten und so gab es die ersten Weihnachtsplätzchen bei mir bereits vor dem 1. Adventswochenende.

Meine sehr gute Freundin Steffi hat mich dazu in meiner neuen Wohnung besucht und wir haben gebacken wie die fleißigen Weltmeister. Für diesen Anlass hatte sich jede von uns im Vorfeld zwei Plätzchensorten herausgesucht. Meine Küche und mein Wohnzimmer waren voller Backutensilien und nebenbei dudelten im Fernsehen Märchen und Disney-Filme.

Und zum ersten Mal habe ich Farin-Zucker verwendet. Er hat eine bräunlich-gelbliche Farbe, schmeckt schwach aromatisch, ja fast malzig, und stellt ein Zwischenprodukt bei der Herstellung von weißem Zucker dar. Gern wird er zum Backen von Brot, Plätzchen oder Honigkuchen verwendet. Ich habe ihn bei Globus als „Bio Mascobado Vollrohrzucker“ gekauft.

Die Zuckerperlen "Butterflies & Flowers" und "Alphabet Sprinkles" (Foto in der Mitte) hatte ich erst im vergangenen Sommer aus dem englischen Hafen Southampton mitgebracht, genauer gesagt aus der britischen Supermarktkette "The co-operative Loved by us"
Die Zuckerperlen „Butterflies & Flowers“ und „Alphabet Sprinkles“ (Foto in der Mitte) hatte ich erst im vergangenen Sommer aus dem englischen Hafen Southampton mitgebracht, genauer gesagt aus der britischen Supermarktkette „The co-operative Loved by us“.
Die verwendeten Kokosflocken hatte ich hingegen im Frühjahr 2014 in Haifa/Israel gekauft. Ich liebe es, ausländische Lebensmittel zu verwenden, weil sie einen kulinarischen Hauch fremder Kulturen beisteuern und eine gelungene Abwechslung zu deutschen Produkten sind
Die verwendeten Kokosflocken hatte ich hingegen im Frühjahr 2014 in Haifa/Israel gekauft. Ich liebe es, ausländische Lebensmittel zu verwenden, weil sie einen kulinarischen Hauch fremder Kulturen beisteuern und eine gelungene Abwechslung zu deutschen Produkten sind.

Ich hatte mich beim Backen für Kokos-Karamell-Riegel mit kandierten Kirschen und Zuckerperlenverzierung entschieden (ja, es handelt sich dabei eigentlich um Riegel und nicht wirklich um Plätzchen ^^) sowie für etwas aufwändige Dattel-Chai-Tannenbäume. Meine Freundin zauberte stattdessen klassische Mürbeteigplätzchen mit kunterbunter Zuckerverzierung und dunkle Schoko-Haselnuss-Berge mit weißer Schokospitze. Was soll ich sagen: Alle vier Sorten schmeckten himmlisch gut!

Im Anschluss stelle ich euch meine beiden Rezepte vor:

 

Kokos-Karamell-Riegel mit kandierten Kirschen
Kokos-Karamell-Riegel mit kandierten Kirschen.

Kokos-Karamell-Riegel mit kandierten Kirschen

Zutaten (für ca. 24 Stück)

200 g Butter | 200 Farin-Zucker | 3 EL Karamell-Sirup | 275 g Haferflocken (kernig) | 100 g Kokosraspel | 75 g kandierte Kirschen (halbiert) | Puderzucker, Wasser und Zuckerperlen zum Verzieren

Zubereitung

Zuerst das Backblech (etwa 25 x 27 cm) mit Backpapier auslegen. Anschließend Butter, Farin-Zucker und Karamell-Sirup in einem großen Topf erhitzen, bis sich der Zucker auflöst. Nun Haferflocken, Kokosraspel und kandierte Kirschen hinzugeben und mit der Zuckermischung überziehen. Die Masse auf das Backblech streichen und mit einem Tortenheber oder Spatel andrücken.

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Das Ganze bei 170 °C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene zirka 30 Minuten backen. Danach aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Mit einem scharfen Messer in gleichgroße Riegel schneiden. Mit Zuckerguss und Zuckerperlen (z.B. rosa Schmetterlinge und grüne Blätter) nach Belieben verzieren.

Quelle: Inspiriert von dem Buch „Backen – süß und herzhaft – Unwiderstehliche Rezeptideen mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen“, Parragon, 2004, S. 120-121

 

Dattel-Chai-Tannenbäume
Dattel-Chai-Tannenbäume.

Dattel-Chai-Tannenbäume

Zutaten (für etwa 120 kleine und große Tannenbäume)

3 Eier | Salz | 250 g Puderzucker | 45 g Datteln (gehackt) | 3 Teebeutel Indischer Chai | 1 glatt gestrichener TL Gourmet-Vanillezucker | 350 g Haselnüsse (gemahlen) | 2 EL Spekulatius-Creme | Tannenbaum-Ausstechförmchen (groß und klein) | Frischhaltefolie und Nudelholz

Zubereitung

Als Erstes Eier trennen. Eiweiße mit Salz steif schlagen, nach und nach gesiebten Puderzucker unterheben, bis eine feste Creme enstanden ist. Datteln möglichst fein hacken und mit zwei EL der Eicreme fein pürieren. Nun den Inhalt von zwei der Chai-Teebeutel in einem Mörser zerkleinern und mit dem Vanillezucker vermischen. Anschließend von der Eicreme drei weitere gehäufte EL als Guss abnehmen. Die restliche Creme mit Haselnüssen, Spekulatius-Creme, Dattel-Eicreme-Mischung und den Gewürzen zu einem glatten Teig verrühren.

Danach den Teig unter einem Bogen Frischhaltefolie mithilfe eines Nudelholzes ausrollen und sowohl große als auch kleine Tannenbäume ausstechen.Vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit der zurückbehaltenen Eicreme bestreichen und den Inhalt eines weiteren zermörserten Chai-Teebeutels darüberstreuen. Mit allen ausgestochenen Plätzchen so verfahren bis der Teig aufgebraucht ist. Die Bleche im heißen Ofen bei 130 °C Ober-/Unterhitze (mittlere Schiene) zirka 20 Minuten backen, im Anschluss auf 100 °C herunterschalten und weitere 10 bis 15 Minuten backen. Abkühlen lassen, fertig!

Die Dattel-Chai-Bäumchen schmecken mir besonders gut, wenn sie in eine Tasse Kaffee oder auch Chai-Tee eingetunkt werden
Die Dattel-Chai-Bäumchen schmecken mir besonders gut, wenn sie in eine Tasse Kaffee oder auch Chai-Tee eingetunkt werden.

Quelle: Inspiriert von dem Rezeptheftchen „Alnatura Rezeptideen – Lieblingsplätzchen mal anders“, 10/2015, S. 7-8

 

Hier seht ihr all unsere Plätzchen im Überblick. Ich freue mich jetzt schon sehr auf die nächste Back-Aktion, denn dies war gewiss nicht mein letzter Streich in diesem Advent *haha*

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Skandinavische Woche: Norwegische Mandelstangen [Tag 4]

Skandinavische Woche: Norwegische Mandelstangen [Tag 4]

Heute gibt es eine süße Spezialität aus dem hohen Norden: Norwegische Mandelstangen. Sie sind innerhalb einer guten Stunde zubereitet und halten sich eine ganze Weile, da es sich um Trockengebäck handelt. Die Schokosplitter habe ich dazu erfunden, weil sie sehr gut passen.

Hübsch verziert in einer bunten Geschenktüte, mit Schleifenbändern, einem Osterei und gedrehtem Geschenkband ist es gleichzeitig ein originelles Geschenk aus der Küche. Dieses habe ich erst kürzlich einer Freundin in Form eines Gastgeschenks mitgebracht, mit der ich ein Wochenende in London verbracht habe. Darüber werde ich nach meiner skandinavischen Woche noch berichten.

Norwegische Mandelstangen
Norwegische Mandelstangen.

Zutaten (für ca. 20 Stück)

2 Eier | 250 g gemahlene Mandeln | 250 g Puderzucker | 1 EL Mehl | eine Handvoll Schokosplitter | 50 g Mandelblättchen | Mehl zum Ausrollen | Backpapier

Zubereitung

Zuerst Eier trennen. Gemahlene Mandeln, Puderzucker und gesiebtes Mehl miteinander vermengen. Eiweiß mit den Schneebesen des Handrührgerätes anschlagen, zu den trockenen Zutaten geben und alles gründlich verkneten.

Im Anschluss auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 20 Stangen (sie können auch gern unterschiedlich lang sein) ausrollen. Eigelb verquirlen. Stangen erst mit Eigelb einstreichen, dann in den Mandelblättchen wenden und Schokosplitter darüberstreuen. Alle fertig belegten Mandelstangen auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C, Umluft: 150 °C, Gas: Stufe 2) etwa 15 Minuten backen.

Zum Schluss die Stangen abkühlen lassen. Dazu passt beispielsweise geschlagene Sahne mit Himbeerkonfitüre. Ich mag die Stangen jedoch auch pur sehr gern.

Norwegische Mandelstangen als Geschenk verpackt plus ein Flammendes Käthchen für meine Freundin
Norwegische Mandelstangen als Geschenk verpackt plus ein Flammendes Käthchen für meine Freundin.

Quelle: Inspiriert von dem Heft “Einfach lecker kochen. Nordische Leckerbissen”, Redaktion Food und Foto, Heinrich Bauer Carat KG, S. 38-39

Cranberry-Plätzchen

Cranberry-Plätzchen

In weniger als einer Woche ist Heiligabend und ich bin jetzt schon voller Vorfreude. Ich kann es kaum erwarten, die Feiertage mit der Familie zu verbringen, festlich zu essen und Geschenke auszutauschen. Und bevor die schöne Weihnachtszeit zu Ende geht, will ich noch allerlei saisontypische Rezepte ausprobieren.

Heute gibt es Plätzchen mit Cranberrys oben drauf, die zuvor in Orangensaft eingelegt worden. Mit Kardamom, Anis und Lebkuchengewürz verfeinert schmecken sie wunderbar aromatisch und sind bestimmt wieder viel zu schnell alle.

Cranberry-Plätzchen

Zutaten (für 50 Stück)

70 g getrocknete Cranberrys | 75 g weiche Butter | 1 Prise Salz | 3 EL Orangensaft | 1 Pck. Vanillin-Zucker | 125 g Zucker | 1 Ei | 75 g gemahlene Mandeln | 200 g Mehl | 1 Msp. Backpulver | 2 TL Lebkuchengewürz | 1 TL Anisgewürz | 1/2 TL Kardamom | 1 EL Schmand | Puderzucker zum Dekorieren

Zubereitung

Als Erstes die Cranberrys grob hacken und in 3 EL Orangensaft einlegen.

Dann Butter, Salz, Vanillin-Zucker und Zucker gut miteinander verrühren. Ei unterrühren. Folglich Mehl und Backpulver sieben und zusammen mit gemahlenen Mandeln, Lebkuchen-, Anis- und Kardamomgewürz vermengen. Nun die Mehl-Mandel-Mischung und Schmand unter die Butter-Ei-Mischung geben.

Aus dem Teig mithilfe eines Teelöffels Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die zuvor in Orangensaft eingelegten Cranberrys auf die Teighäufchen verteilen und leicht andrücken.

Alles im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze zirka 15 bis 20 Minuten backen. Zum Schluss die Plätzchen auf ein Kuchengitter setzen, mit Puderzucker bestreuen und auskühlen lassen.

Quelle: Inspiriert von der Zeitschrift „mini Backen Extra“, Nr. 4/2013, S. 17

Pfefferkuchenhaus

Pfefferkuchenhaus

Dieses selbstgebackene und mühevoll verzierte Pfefferkuchenhaus passt super zum morgigen Nikolaustag und funktioniert nach dem gleichen Rezept wie meine Lebkuchenfiguren vor drei Wochen, nur mit der doppelten Menge an Zutaten. Beim Schmücken kann dann jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen. Einen schönen Nikolausi an alle!

Pfefferkuchenhaus

Zutaten

100 g Butter | 300 g brauner Zucker | 2 EL Vanillezucker | 2 Eier | 6 Eigelbe | 200 g Bienenhonig | 2 TL gemahlener Anis | 4 TL gemahlene Nelken | 4 TL gemahlener Zimt | 1 kg Mehl | 2 EL Backpulver | 6 EL Milch | 2 Packungen Puderzucker und etwas Wasser für den Zuckerguss | Zahnstocher | Süßigkeiten zum Dekorieren

Zubereitung

Zu Beginn Butter, braunen Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Daraufhin Eier, zwei Eigelbe, Bienenhonig, Anis, Nelken und Zimt dazugeben. Dann Mehl mit Backpulver vermischen, davon 2/3 auf den Teig sieben und mit der Milch unterheben. Das restliche Mehl unter den Teig kneten und eine glatte Teigkugel formen. Das Ganze für 30 Minuten kalt stellen.

Nach 30 Minuten den Teig auf einer leicht bemehlten Unterlage etwa 3 mm dick ausrollen und mit einem Messer das Hexenhaus inklusive Dach, Schornstein, Unterlage, Tür und Gartenzaun ausschneiden. Aus dem restlichen Teig habe ich noch eine Katze geformt, die aber leider im Ofen etwas zerlaufen ist. Aber nicht so wild. Ich habe sie trotzdem verwendet.

Hier sind nochmal alle Teile im Überblick:

:: eine große Unterlage (wo das ganze Lebkuchenhaus drauf stehen soll)

:: 4 Teile für die Fassade (davon 2 Teile mit Spitze oben und wiederum eines davon mit einer Tür, die anderen beiden Teile sind rechteckig und deckungsgleich)

:: 2 längliche Dachteile (möglichst deckungsgleich)

:: 4 Teile für den Schornstein (davon 2 mit Schrägen an der Unterseite zur Befestigung auf dem Schrägdach, diese sollten ebenfalls deckungsgleich sein, von den beiden anderen Teilen muss eines länger sein als das andere)

:: Gartenzaunteile (diese können in beliebiger Zahl geformt werden, ich habe mir am Ende die brauchbaren rausgesucht)

:: eine Katze

Lebkuchenhaus Teile

Wenn die Einzelteile fertig ausgestochen sind, dünn mit Eigelb bestreichen (etwa 4 Eigelbe werden dafür benötigt). Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Ober-/Unterhitze) zirka 10 Minuten backen. Danach vollständig auskühlen lassen, am besten über Nacht.

Zum Verzieren reichlich Puderzucker mit sehr wenig Wasser vermischen, bis eine klebrige Zuckergussmasse entsteht. Danach zuerst die Fassadenteile des Hauses auf die Unterlage kleben. Folglich das Dach sowie die Haustür anbringen. Im Anschluss den Zaun um das Haus herum bauen. Zuletzt den Schornstein aufs Dach setzen. Die Katze habe ich auf dem Dachfirst platziert. Notfalls alles mit Zahnstochern stabilisieren.

Wenn alles soweit fest geworden ist, kann das Dekorieren mit Süßigkeiten beginnen. Dazu habe ich eine große Packung „Haribo Color-Rado“, Schogetten, Salzbrezeln, Gummibärchen, Colafläschchen und Neapolitaner-Waffeln verwendet. Anstelle einer Hexe teilen sich der Weihnachtmann und ein Schornsteinfeger nun das Häuschen. Eine lustige Mischung!

Lebkuchenhaus von oben

Quelle: Inspiriert aus dem Buch “Weihnachtliche Tupperware Bäckerei”, Olli Leeb, 3. Auflage, Tupperware Deutschland, 1988, S. 71-73

Mokkasternchen

Mokkasternchen

Die süßen Mokkasterne sind schnell zubereitet und brauchen etwa 15 Minuten im Ofen.

Leider ist dabei mein Kunststoff-Spritzbeutel von Fackelmann-Zenker kaputt gegangen, weil die Teigmasse relativ fest war und der Beutel dem nicht standhielt. Zum Glück hatte ich bei meinen Eltern noch eine alte Gebäckpresse aus Plastik gefunden, die massiv genug war, um den Sternenteig zu spritzen.

Geschmacklich erinnern die Plätzchen an Chocolate Chip Cookies. Köstlich!

Mokkasternchen

Zutaten (für 45 bis 50 Stück)

150 g Butter | 150 g Zucker | 1 Pck. Vanillezucker | 1 Ei | 300 g Mehl | 1/2 TL Backpulver | 50 g Schokoraspeln | 1 EL Instant-Kaffeepulver | 50 g Honig | Mokkabohnen

Zubereitung

Zuerst die Butter in einer Schüssel schaumig schlagen. Zucker und Vanillezucker hinzugeben und so lange schlagen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Das Ei zufügen und kräftig darunterschlagen.

Daraufhin das Mehl mit dem Backpulver vermischen, auf die Teigmasse sieben und ebenfalls unterschlagen.

Nun die Schokoraspeln und das Kaffeepulver unter die Masse ziehen. Folglich den Teig in eine Gebäckpresse mit einer dazugehörigen Sterntülle füllen und sternförmige Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen.

Mokkasternchen

Anschließend die Sternenplätzchen im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) für etwa 15 Minuten backen. Danach auf einem Kuchengitter erkalten lassen.

Zum Schluss jedes Plätzchen mit einem Tropf Honig beträufeln und mit einer Mokkabohne belegen. Am besten in einer Plätzchendose aufbewahren.

Quelle: Inspiriert aus dem Buch „100 Rezepte Weihnachten“, garant Verlag GmbH, 2011, S. 30-31

Lebkuchen

Lebkuchen

In knapp zwei Wochen ist schon der erste Advent. Das heißt für mich: Ran ans Plätzchenbacken. Deshalb gibt es diese Woche selbstgebackene Lebkuchenfiguren mit süßen Belegkirschen, Mandeln und Oblaten. Damit riecht die ganze Wohnung fein nach Honig und Lebkuchengewürzen.

Lebkuchen 2

Zutaten (für zirka 40 Stück)

50 g Butter | 175 g brauner Zucker | 1 EL Vanillezucker | 1 Ei | 3 Eigelb | 100 g Bienenhonig | 1 TL gemahlener Anis | 2 TL gemahlene Nelken | 2 TL gemahlener Zimt | 500 g Mehl | 1 EL Backpulver | 3 EL Milch | Mandeln | 100 g Belegkirschen | runde Back-Oblaten (z.B. 70 mm Ø) | Puderzucker

Zubereitung

Zuerst Butter, braunen Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Dann das Ei, ein Eigelb, Bienenhonig, Anis, Nelken und Zimt hinzufügen. Folglich Mehl mit Backpulver vermischen, davon 2/3 auf den Teig sieben und mit der Milch unterheben. Das restliche Mehl unter den Teig kneten und eine glatte Teigkugel formen. Alles für 30 Minuten kalt stellen.

Danach den Teig auf einer leicht bemehlten Unterlage zirka 3 mm dick ausrollen und mit großen Plätzchenförmchen Motive ausstechen. Darunter sollten auch ein paar runde Formen sein, die am Ende auf runde Oblaten gesetzt werden. Die übrigen zwei Eigelb auf die noch unfertigen Lebkuchen streichen und anschließend mit Mandeln und Belegkirschen garnieren. Das Ganze im Ofen bei 175 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 10 Minuten backen. Hinterher auskühlen lassen.

Die runden Lebkuchen auf der Unterseite mit einem Klecks Zuckerguss bestreichen (Puderzucker und ganz wenig Wasser vermischen) und auf die Oblaten setzen. Oblaten können aber auch mitgebacken werden.

In einer verschließbaren Dose aufbewahren.

Lebkuchen 1

Und weil die süßen Lebkuchengeschöpfe so lecker sind, möchte ich mich gern mit diesem Rezept beim Advent-Event „KEKSin‘ around the Christmas Time“ von Doris‘ Blog Genusskochen bewerben.

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Quelle: Inspiriert aus dem Buch „Weihnachtliche Tupperware Bäckerei“, Olli Leeb, 3. Auflage, Tupperware Deutschland, 1988, S. 71-73