Erdbeer-Weißwein-Kaltschale mit Zitronenmelisse

Heute teile ich mit euch meine erste Kaltschale, deren Rezept ich in Marions Kochbuch entdeckt habe. Sie enthält jede Menge frische Erdbeeren, Weißwein, Bio-Zitronenschale, Bio-Zitronensaft und Zitronenmelisse aus dem heimischen Garten. Die Kaltschale ist typisch deutsch, ersetzt die viel zu warmen Suppen in den heißen Monaten und passt ganz wunderbar als erfrischendes Dessert in den Juni!

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Zutaten (für 3 Portionen)

500 g frische Erdbeeren | 1/8 l Weißwein | 4 TL Zucker | 1 TL Bio-Zitronenschale | Saft von 1/2 Bio-Zitrone | 100 g Crème fraîche | einen Schluck Orangensaft | frische Zitronenmelisse

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Zubereitung

Zuerst Erdbeeren gründlich unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen, die grünen Strunken entfernen und in kleine Stücke schneiden (dabei 2 ganze Erdbeeren für die Dekoration aufheben). Einen Topf auf dem Herd erhitzen und Weißwein, Zucker sowie die unbehandelte Zitronenschale hineingeben. Aufkochen und rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nun Erdbeeren hinzufügen und kurz mitdünsten, damit sie weich werden. Topf vom Herd nehmen, den Saft einer halben Bio-Zitrone mit hineingeben und alles pürieren. Kaltschale abkühlen lassen und bis zum Servieren für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren Crème fraîche mit Orangensaft glatt rühren. Zum Schluss die Kaltschale auf Gläser verteilen, jeweils einen Klecks der Orangencrème darübergeben und mit Zitronenmelisse garnieren. Die beiden zu Anfang beiseite gelegten ganzen Erdbeeren jetzt in Scheiben schneiden und ebenfalls auf die Gläser verteilen. Fertig!

Kindheitserinnerung: Selbstgemachte Erdbeermilch mit Vanillezucker

Wer kennt sie nicht aus vergangenen Kindertagen? Frisch geschnibbelte Erdbeeren aus der Region, die zusammen mit Zucker leckeren süßen Saft geben und in Milch eingelegt werden. Das wirklich einfache Rezept möchte ich gern auf meinem Blog teilen, denn es gibt tatsächlich Menschen, die das nicht von ihren Großeltern zubereitet bekamen. Den Zucker hatte ich bereits im letzten Winter mit einer Vanilleschote angesetzt und heute nach gut vier Monaten erstmals verwendet. Die Süßspeise eignet sich für’s Frühstück, genauso wie für jede andere Gelegenheit zwischendurch. Und wenn man die Erdbeermilch nur lang genug stehen lässt, färbt sie sich hübsch rosa.

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Zutaten (für 2 Portionen)

1 Schälchen Erdbeeren (à 250 g) | 2 EL Vanillezucker | 2 x 150 ml Milch

Meine ersten deutschen Erdbeeren in diesem Jahr

Meine ersten deutschen Erdbeeren in diesem Jahr.

 

Zubereitung

Zuerst Erdbeeren abwaschen und die grünen Strunken entfernen. Das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden und in eine große Schüssel füllen. Den Vanillezucker darüberstreuen, gründlich vermengen und für zirka 1 Stunde ruhen lassen, damit die Erdbeeren gut saften. Anschließend die Erdbeer-Vanillezucker-Mischung auf zwei Schälchen verteilen und mit jeweils 150 ml Milch begießen. Das Ganze für mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen und genießen!
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Arme Ritter zu Ostern

Happy Easter! Ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest und hoffe, dass ihr heute einen fleißigen Osterhasen hattet! Ich befinde mich noch für die nächsten 12 Tage auf hoher See und kann deshalb leider nicht mit meiner Familie zusammen feiern. Das ist sehr schade. Umso mehr freue ich mich auf meinen bevorstehenden 2-monatigen Sommerurlaub. Zum heutigen Anlass möchte ich euch Arme Ritter vorstellen, ein schnelles, süßes Frühstück für’s Wochenende. Statt Milch habe ich allerdings Soja-Reis-Drink verwendet. Lecker!

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Zutaten
(für 2 kleine Portionen)

5 Scheiben Vollkorn-Toast | 450 ml Soja-Reis-Drink (natur) | 3 Eier | 1 Pck. Vanillezucker | 60 g brauner Zucker | 2 EL getrocknete Cranberries (bereits gezuckert) | 3 EL gehobelte Mandeln | Zimt | ein kleines Stück Butter


Zubereitung

Zuerst Soja-Reis-Drink, Eier, Vanillezucker und braunen Zucker gut miteinander verquirlen. Toastscheiben in eine Auflaufform legen und mit der Masse übergießen. Das Ganze für 2 bis 3 Minuten einweichen lassen, wenden und nochmals warten, bis alles gut eingeweicht ist. Anschließend Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Sobald die Pfanne heiß ist, die eingeweichten Toastscheiben nacheinander hineingeben und von beiden Seiten braten, bis sie goldbraun sind. Dann die Toasts aus der Pfanne nehmen, kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf zwei Tellern anrichten. Mit Zimt bestreuen. Cranberries und Mandeln kurz anrösten und über die Toasts verteilen. Ich habe den Tellerrand noch mit Apfelschnitzern garniert.

Kalter Hund

Wer kennt ihn nicht, den Kalten Hund aus Omas Zeiten? Viele assoziieren ihn mit der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders, in welcher der “Kuchen ohne Backen” an Beliebtheit wohl nicht zu übertreffen war. Bekannt ist er auch unter den Namen “Lukullus”, “Kalte Schnauze”, “Keksmauer” oder “Kellerkuchen”. Er besteht aus einer Kakao-Kokosfett-Creme, die abwechselnd mit Keksen geschichtet wird. Seine Kalorien möchte ich nicht zählen, dafür schmeckt er lecker!

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Zutaten
(für 3 bis 4 Personen)

2 Eier | 125 g Zucker | 65 g Kakaopulver | 125 g Kokosfett | 3/4 Packung Butterkekse | ein Stück Alufolie

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Zubereitung

Zuerst Eier und Zucker schaumig rühren. Dann Kakaopulver vorsichtig unterheben. Kokosfett im warmen Topf auflösen und mit der Masse vermischen. Eine normalgroße Kastenform mit Alufolie auslegen und die erste Schicht Schoko-Kokosfett-Masse einfüllen. Anschließend eine Schicht Kekse hineingeben und erneut mit Schokomasse auffüllen. Solange fortführen bis alles aufgebraucht ist. Unbedingt mit Keksen abschließen! Das Ganze im Kühlschrank für mehrere Stunden abkühlen lassen. Zum Schluss aus der Form stürzen und mit einem scharfen Sägemesser in Scheiben schneiden.

Heidelbeer-Pfannkuchen

Blaubeere oder Schwarzbeere, Waldbeere oder Wildbeere, Moosbeere oder Mollbeere – wie auch immer die Heidelbeere regional bezeichnet wird, sie schmeckt mir überall gleich, nämlich richtig gut! Deshalb bot sie sich prima für Pfannkuchen an. Zusammen mit Apfelmus eine köstliche Paarung. Guten Appetit!

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Zutaten
(für 2 Personen)

175 g Mehl | 200 ml Buttermilch | 1/2 TL Backpulver | 1/2 TL Natron | 1/2 TL Salz | 1/4 TL Zimt | 3 EL Zucker | 2 Eier | 4 EL flüssige Butter | 170 g Waldheidelbeeren | 1 Glas Apfelmus (200 g) | Sonnenblumen-Öl

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Zubereitung

Zuerst Mehl mit Buttermilch, Backpulver, Natron, Salz, Zimt und Zucker glatt rühren. Danach Eier und flüssige Butter hinzufügen und ebenfalls zu einem glatten Teig verarbeiten. Jetzt den Teig für etwa 20 Minuten ruhen lassen. Heidelbeeren währenddessen gut abtropfen lassen und 2/3 davon unter den Teig heben.

Im nächsten Schritt Sonnenblumen-Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Nacheinander einen kleinen Teil der Teigmasse in die Pfanne geben und goldbraun von beiden Seiten backen. Die fertigen Pfannkuchen auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Alles auf einem großen Teller stapeln und ihn gegebenenfalls nochmal für ein paar Minuten in den warmen Backofen schieben, damit die Leckerei bis zum Verzehr nicht auskühlt.

Zum Servieren die restlichen Heidelbeeren über den Küchlein verteilen und Apfelmus dazugeben.

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Tipp:
Der Teig ist kein typischer Pfannkuchen- bzw. Eierkuchenteig, sondern vielmehr ein Pancake-Teig. Er ist deshalb etwas zähflüssiger, wodurch die vermeintlichen Pfannkuchen etwas kleiner werden. Ingsgesamt habe ich 19 Küchlein aus der Masse herausbekommen.

Valentinstag: Schoko-Heidelbeer-Pralinen mit Haferflocken

Heute ist Valentinstag! ♡♡♡ Der Tag der Liebenden, welcher in Deutschland nur allzu gern begangen wird. Zu diesem Anlass möchte ich euch ein ganz einfaches Pralinenrezept vorstellen, an dem ich mich kürzlich ausprobiert habe. Die süßen Schokoladenpralinen sind ideal als kleines Präsent aus der Küche und schmecken mit den Komponenten Heidelbeeren und Haferflocken ganz fabelhaft!

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Zutaten (für 15 Pralinen)

150 g Zartbitter-Schokolade | 2 TL Haferflocken (zart) | 60 g Waldheidelbeeren (aus dem Glas) | 1 TL Heidelbeersaft (aus dem Glas) | 1 Pralinen-Silikonform

Zubereitung

Zuerst die Schokolade in grobe Stücke brechen und im Schmelztiegel über dem heißen Wasserbad schmelzen. Nach und nach Haferflocken einrühren und zum Schluss Heidelbeeren plus Heidelbeersaft hinzufügen. Das Ganze gründlich miteinander vermischen. Im Anschluss die Schokoladenmasse in die Mulden der Silikonform füllen, leicht andrücken und für etwa 3 Stunden ins Tiefkühlfach stellen. Fertig!

Kiwi-Bananen-Trifle

An Silvester kam eine typisch britische Süßspeise auf den Tisch: Trifle. Er besteht aus verschiedenen Schichten, die üblicherweise Früchte, Schlagsahne (oder englische Crème namens Custard) und Biskuit beinhalten. Die Früchte können dabei nach Bedarf saisonal ausgewählt werden. “Trifle” bedeutet in der englischen Sprache etwa so viel wie “Kleinigkeit” und ist in der Regel sehr gehaltvoll. Dafür schmeckt er köstlich erfrischend!

Gefunden habe ich das Rezept auf Sandras Foodblog I Food.

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Zutaten (für 2 Gläser)

2 reife Kiwis | 1 große Banane | 200 g Schlagsahne | 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker | 10 Löffelbiskuits

Zubereitung

Als Erstes Kiwis und Banane schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Danach Schlagsahne mit Bourbon-Vanillezucker steif schlagen. Löffelbiskuits grob zerbröseln. Nun zwei saubere Gläser nehmen und abwechselnd Kiwi- und Bananenstücke, gezuckerte Schlagsahne sowie zerbröselte Löffelbiskuits schichten. Gegebenenfalls bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen.

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

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