Browsed by
Kategorie: Süßspeisen

Pralinen mit buntem Zuckerdekor

Pralinen mit buntem Zuckerdekor

Selbstgemachte Pralinen müssen nicht aufwändig sein und diese hier gehen superschnell. Sie sind mit kunterbuntem Dekor ein echter Hingucker und eignen sich gut als Geschenk aus der Küche.

Zutaten (für 30 Pralinen)

150 g weiße Kuvertüre | 150 g Vollmilch-Kuvertüre | diverse Zuckerstreusel (z.B. Buchstaben, Liebesperlen, Schmetterlinge, Smarties, Haselnusskrokant, blau-weiße oder bunte Nonpareille) | Silikon-Pralinenförmchen

Zubereitung

Jeweils etwas vom Zuckerdekor in die Aussparungen der Pralinenförmchen füllen. Über einem Wasserbad beide Kuvertüren getrennt schmelzen und vorsichtig in die Förmchen füllen. Binnen 24 Stunden im Kühlschrank kalt werden lassen. Später die einzelnen Pralinen vorsichtig aus den Formen lösen.

Apfelmus-Waffeln (plus selbstgemachtes Zimt-Apfelmus)

Apfelmus-Waffeln (plus selbstgemachtes Zimt-Apfelmus)

Kann es etwas Schöneres geben als frisch gebackene Waffeln zum Frühstück? Besonders an Sonntagen setzt sich diese Tradition bei mir gerade durch. Diesmal sollten es süße Waffeln sein, gefüllt mit selbstgemachtem Zimt-Apfelmus. Für zwei Gläser Apfelmus habe ich vier Äpfel eingekocht und sie mit sowohl Nelken, als auch Zimtrinde und Zimtblättern gewürzt. Die Zimt-Gewürze habe ich auf einem großen Markt auf den Seychellen eingekauft während meines 3-monatigen Aufenthaltes im Indischen Ozean. Wenn man dort durch die Wälder spaziert, trifft man auf jede Menge Zimtbäume, das ist herrlich und ein völlig unbekanntes Gefühl, wenn man aus der gemäßigten Klimazone kommt. Und überall duftet es dort nach Zimt. Da musste ich einfach reichlich Gewürze mit nachhause nehmen. Und die erinnern mich nun jedes Mal bei ihrer Verarbeitung an meine schöne Zeit in den Tropen.

Apfelmus-Waffeln. Yummy!
Apfelmus-Waffeln. Yummy!

Zutaten (für 4 Doppelwaffeln bzw. 8 Single-Waffeln)

Für die Apfelmus-Waffeln
50 g weiche Butter | 50 ml Buttermilch | 80 g Zucker | eine Prise Salz | 2 Eier | 250 g Mehl | 50 g Speisestärke | 1 Pck. Backpulver | 50 g Mandelsplitter | Sonnenblumenöl für das Waffeleisen | 500 g Apfelmus (siehe unten)

Für das Zimt-Apfelmus
4 säuerliche Äpfel (z.B. Sorte Elster) | 1 TL abgeriebene Zimtrinde | 1/2 Zimtblatt | 3 Nelken | 50 ml Wasser | 1 Pck. Vanillezucker | 40 g Zucker | 2 saubere Gläser mit Bügelverschluss (à 250 g)

Zimtrinde und Zimtblätter von den Seychellen ... für mein Apfelmus
Zimtrinde und Zimtblätter von den Seychellen … für mein Apfelmus.

Zubereitung
Zuerst das Zimt-Apfelmus zubereiten. Dazu vier Äpfel schälen, die Kerne entfernen und in Spalten schneiden. Apfelstücke in einen Topf geben und das Wasser angießen. Dann Vanillezucker, Zucker, Nelken, Zimtrinde und Zimtblatt hinzufügen. Aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze einköcheln lassen bis die Äpfel weich sind. Dabei gelegentlich umrühren. Das Ganze hat bei mir zirka 18 Minuten gedauert. Zum Schluss das Zimtblatt und die Nelken entfernen, nochmal mit einem Kochlöffel gründlich durchrühren und in saubere Gläser füllen. Gut verschließen und zügig verbrauchen. Hält sich im Kühlschrank für 3 bis 4 Tage. Ich hatte das Apfelmus einen Tag vor dem Waffel-Frühstück zubereitet.

Im nächsten Schritt zu den Waffeln. Butter, Zucker und Salz mit dem Handrührgerät cremig quirlen. Daraufhin Eier, gesiebtes Mehl, Speisestärke, Buttermilch, Backpulver und 250 g vom selbstgemachten Zimt-Apfelmus unterrühren.

Das Waffeleisen leicht mit Sonnenblumenöl einschmieren und gut vorheizen. Teig in die heiße Waffelform einfüllen, mit Mandelsplittern bestreuen und binnen 5 bis 6 Minuten fertig backen. Alle restlichen Waffeln auf die gleiche Weise nacheinander goldbraun backen. Die fertigen Waffeln auf einem bereitliegenden Teller stapeln, so bleiben sie länger warm. Gegebenenfalls auch im Backofen bei niedriger Hitze warm halten. Mit dem restlichen selbstgemachten Zimt-Apfelmus servieren. Sehr lecker!

Dazu passt zusätzlich auch noch Ahornsirup sehr gut.

An die Teller, fertig, looos!
An die Teller, fertig, looos!
Erdbeer-Weißwein-Kaltschale mit Zitronenmelisse

Erdbeer-Weißwein-Kaltschale mit Zitronenmelisse

Heute teile ich mit euch meine erste Kaltschale, deren Rezept ich in Marions Kochbuch entdeckt habe. Sie enthält jede Menge frische Erdbeeren, Weißwein, Bio-Zitronenschale, Bio-Zitronensaft und Zitronenmelisse aus dem heimischen Garten. Die Kaltschale ist typisch deutsch, ersetzt die viel zu warmen Suppen in den heißen Monaten und passt ganz wunderbar als erfrischendes Dessert in den Juni!

DSC03480_wp

 

Zutaten (für 3 Portionen)

500 g frische Erdbeeren | 1/8 l Weißwein | 4 TL Zucker | 1 TL Bio-Zitronenschale | Saft von 1/2 Bio-Zitrone | 100 g Crème fraîche | einen Schluck Orangensaft | frische Zitronenmelisse

DSC03478_wp

 

Zubereitung

Zuerst Erdbeeren gründlich unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen, die grünen Strunken entfernen und in kleine Stücke schneiden (dabei 2 ganze Erdbeeren für die Dekoration aufheben). Einen Topf auf dem Herd erhitzen und Weißwein, Zucker sowie die unbehandelte Zitronenschale hineingeben. Aufkochen und rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nun Erdbeeren hinzufügen und kurz mitdünsten, damit sie weich werden. Topf vom Herd nehmen, den Saft einer halben Bio-Zitrone mit hineingeben und alles pürieren. Kaltschale abkühlen lassen und bis zum Servieren für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren Crème fraîche mit Orangensaft glatt rühren. Zum Schluss die Kaltschale auf Gläser verteilen, jeweils einen Klecks der Orangencrème darübergeben und mit Zitronenmelisse garnieren. Die beiden zu Anfang beiseite gelegten ganzen Erdbeeren jetzt in Scheiben schneiden und ebenfalls auf die Gläser verteilen. Fertig!

Kindheitserinnerung: Selbstgemachte Erdbeermilch mit Vanillezucker

Kindheitserinnerung: Selbstgemachte Erdbeermilch mit Vanillezucker

Wer kennt sie nicht aus vergangenen Kindertagen? Frisch geschnibbelte Erdbeeren aus der Region, die zusammen mit Zucker leckeren süßen Saft geben und in Milch eingelegt werden. Das wirklich einfache Rezept möchte ich gern auf meinem Blog teilen, denn es gibt tatsächlich Menschen, die das nicht von ihren Großeltern zubereitet bekamen. Den Zucker hatte ich bereits im letzten Winter mit einer Vanilleschote angesetzt und heute nach gut vier Monaten erstmals verwendet. Die Süßspeise eignet sich für’s Frühstück, genauso wie für jede andere Gelegenheit zwischendurch. Und wenn man die Erdbeermilch nur lang genug stehen lässt, färbt sie sich hübsch rosa.

DSC02963_wp

 

Zutaten (für 2 Portionen)

1 Schälchen Erdbeeren (à 250 g) | 2 EL Vanillezucker | 2 x 150 ml Milch

Meine ersten deutschen Erdbeeren in diesem Jahr
Meine ersten deutschen Erdbeeren in diesem Jahr.

 

Zubereitung

Zuerst Erdbeeren abwaschen und die grünen Strunken entfernen. Das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden und in eine große Schüssel füllen. Den Vanillezucker darüberstreuen, gründlich vermengen und für zirka 1 Stunde ruhen lassen, damit die Erdbeeren gut saften. Anschließend die Erdbeer-Vanillezucker-Mischung auf zwei Schälchen verteilen und mit jeweils 150 ml Milch begießen. Das Ganze für mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen und genießen!
DSC02959_wp

Arme Ritter zu Ostern

Arme Ritter zu Ostern

Happy Easter! Ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest und hoffe, dass ihr heute einen fleißigen Osterhasen hattet! Ich befinde mich noch für die nächsten 12 Tage auf hoher See und kann deshalb leider nicht mit meiner Familie zusammen feiern. Das ist sehr schade. Umso mehr freue ich mich auf meinen bevorstehenden 2-monatigen Sommerurlaub. Zum heutigen Anlass möchte ich euch Arme Ritter vorstellen, ein schnelles, süßes Frühstück für’s Wochenende. Statt Milch habe ich allerdings Soja-Reis-Drink verwendet. Lecker!

P1120337_wp


Zutaten
(für 2 kleine Portionen)

5 Scheiben Vollkorn-Toast | 450 ml Soja-Reis-Drink (natur) | 3 Eier | 1 Pck. Vanillezucker | 60 g brauner Zucker | 2 EL getrocknete Cranberries (bereits gezuckert) | 3 EL gehobelte Mandeln | Zimt | ein kleines Stück Butter


Zubereitung

Zuerst Soja-Reis-Drink, Eier, Vanillezucker und braunen Zucker gut miteinander verquirlen. Toastscheiben in eine Auflaufform legen und mit der Masse übergießen. Das Ganze für 2 bis 3 Minuten einweichen lassen, wenden und nochmals warten, bis alles gut eingeweicht ist. Anschließend Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Sobald die Pfanne heiß ist, die eingeweichten Toastscheiben nacheinander hineingeben und von beiden Seiten braten, bis sie goldbraun sind. Dann die Toasts aus der Pfanne nehmen, kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf zwei Tellern anrichten. Mit Zimt bestreuen. Cranberries und Mandeln kurz anrösten und über die Toasts verteilen. Ich habe den Tellerrand noch mit Apfelschnitzern garniert.

Kalter Hund

Kalter Hund

Wer kennt ihn nicht, den Kalten Hund aus Omas Zeiten? Viele assoziieren ihn mit der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders, in welcher der „Kuchen ohne Backen“ an Beliebtheit wohl nicht zu übertreffen war. Bekannt ist er auch unter den Namen „Lukullus“, „Kalte Schnauze“, „Keksmauer“ oder „Kellerkuchen“. Er besteht aus einer Kakao-Kokosfett-Creme, die abwechselnd mit Keksen geschichtet wird. Seine Kalorien möchte ich nicht zählen, dafür schmeckt er lecker!

P1070662_wp


Zutaten
(für 3 bis 4 Personen)

2 Eier | 125 g Zucker | 65 g Kakaopulver | 125 g Kokosfett | 3/4 Packung Butterkekse | ein Stück Alufolie

P1070665_wp

Zubereitung

Zuerst Eier und Zucker schaumig rühren. Dann Kakaopulver vorsichtig unterheben. Kokosfett im warmen Topf auflösen und mit der Masse vermischen. Eine normalgroße Kastenform mit Alufolie auslegen und die erste Schicht Schoko-Kokosfett-Masse einfüllen. Anschließend eine Schicht Kekse hineingeben und erneut mit Schokomasse auffüllen. Solange fortführen bis alles aufgebraucht ist. Unbedingt mit Keksen abschließen! Das Ganze im Kühlschrank für mehrere Stunden abkühlen lassen. Zum Schluss aus der Form stürzen und mit einem scharfen Sägemesser in Scheiben schneiden.

Heidelbeer-Pfannkuchen

Heidelbeer-Pfannkuchen

Blaubeere oder Schwarzbeere, Waldbeere oder Wildbeere, Moosbeere oder Mollbeere – wie auch immer die Heidelbeere regional bezeichnet wird, sie schmeckt mir überall gleich, nämlich richtig gut! Deshalb bot sie sich prima für Pfannkuchen an. Zusammen mit Apfelmus eine köstliche Paarung. Guten Appetit!

P1090470_wp


Zutaten
(für 2 Personen)

175 g Mehl | 200 ml Buttermilch | 1/2 TL Backpulver | 1/2 TL Natron | 1/2 TL Salz | 1/4 TL Zimt | 3 EL Zucker | 2 Eier | 4 EL flüssige Butter | 170 g Waldheidelbeeren | 1 Glas Apfelmus (200 g) | Sonnenblumen-Öl

P1090462_wp
Zubereitung

Zuerst Mehl mit Buttermilch, Backpulver, Natron, Salz, Zimt und Zucker glatt rühren. Danach Eier und flüssige Butter hinzufügen und ebenfalls zu einem glatten Teig verarbeiten. Jetzt den Teig für etwa 20 Minuten ruhen lassen. Heidelbeeren währenddessen gut abtropfen lassen und 2/3 davon unter den Teig heben.

Im nächsten Schritt Sonnenblumen-Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Nacheinander einen kleinen Teil der Teigmasse in die Pfanne geben und goldbraun von beiden Seiten backen. Die fertigen Pfannkuchen auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Alles auf einem großen Teller stapeln und ihn gegebenenfalls nochmal für ein paar Minuten in den warmen Backofen schieben, damit die Leckerei bis zum Verzehr nicht auskühlt.

Zum Servieren die restlichen Heidelbeeren über den Küchlein verteilen und Apfelmus dazugeben.

P1090461_wp


Tipp:
Der Teig ist kein typischer Pfannkuchen- bzw. Eierkuchenteig, sondern vielmehr ein Pancake-Teig. Er ist deshalb etwas zähflüssiger, wodurch die vermeintlichen Pfannkuchen etwas kleiner werden. Ingsgesamt habe ich 19 Küchlein aus der Masse herausbekommen.