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Kategorie: Orientalisch

Vegetarische Couscous-Gemüse-Pfanne

Vegetarische Couscous-Gemüse-Pfanne

Couscous gehört zur nordafrikanischen Küche und besteht aus Hartweizen-, Gersten- oder Hirse-Gries. Weil er nicht gekocht werden muss, sondern lediglich in heißem Wasser quellt, geht die Zubereitung in der Regel fix. Das Lieblingsgemüse dazu und prompt hat man eine leckere Mahlzeit. Mit frischer Lauchzwiebel lässt er sich zum Schluss gut aufpeppen.

Zutaten (für 3 bis 4 Portionen)

100 g Couscous | 1 rote Paprikaschote | 1 kleine Zucchini | 2 kleine Möhren | 2 Knoblauchzehen | 3 Frühlingszwiebeln | 1 kleines Stück Ingwer | 1 kleines Stück Kurkuma | 200 ml Gemüsebrühe | Salz und bunter Pfeffer | 2 EL Olivenöl | 1 EL Currypulver

Zubereitung

Paprika waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Möhren waschen, schälen und in dünne Scheiben zerteilen. Zucchini abwaschen und würfeln. Knoblauch, Ingwer und Kurkuma schälen und ebenfalls in feine Stückchen schnibbeln. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Paprika, Möhren, Zucchini, Knoblauch, Ingwer und Kurkuma darin anbraten. Mit Curry, Salz und Pfeffer würzen. Gemüsebrühe angießen und anschließend aufkochen. Couscous einrühren und nochmals kurz aufkochen. Den Herd abstellen und das Ganze zugedeckt für zirka 5 Minuten quellen lassen. Frühlingszwiebeln waschen, in Ringe schneiden und darübergeben. Alles mit einer Gabel nochmal kurz auflockern und servieren.

Couscous mit Fenchel, Birne, Zwiebel, Apfel & Ziegenrahm

Couscous mit Fenchel, Birne, Zwiebel, Apfel & Ziegenrahm

Heute wird es bei mir afrikanisch-vegetarisch! Typisch nordafrikanischer Couscous paart sich mit angebratenen Fenchel-, Birnen-, Zwiebel- und Apfelscheiben sowie Ziegenrahm. Angeröstete Koriandersamen, weißer Pfeffer, Zimt und mediterrane Gewürze wie Thymian, Oregano und Rosmarin runden das Ganze ab. Wer Zimt in Maßen konsumiert, tut sich selbst einen Gefallen, denn Zimt senkt die Blutzuckerwerte und den Cholesterinspiegel. Zudem regt es den Stoffwechsel an und gilt als präventives Gewürz gegen Krebs aufgrund seiner reichlichen sekundären Pflanzenstoffe. Das Gericht schmeckt herrlich lecker und ist super alltagstauglich!

Zutaten (für 4–5 Portionen)

200 g Couscous | 500 ml Gemüsebrühe | 2 rote Zwiebeln | 1 Fenchelknolle | 1 Apfel (z.B. Kanzi) | 1 Birne (z.B. Abate Fetel) | Alba-Öl | 2 TL Koriandersamen | Salz | weißer Pfeffer | eine Prise Zucker | Zimt | getrocknete Gewürze (Rosmarin, Thymian, Oregano, Majoran) | 200 g Ziegenrahm

Zubereitung

Gemüsebrühe aufkochen und mit Couscous in einer Schüssel vermischen. Zirka 10 Minuten quellen lassen und einmal durchrühren. Erstmal zur Seite stellen.

Zwiebel und Fenchel in dünne Scheiben schneiden. Fenchelgrün beiseitelegen. Apfel und Birne schälen, die Kerngehäuse entfernen und ebenfalls in dünne Scheiben schnibbeln.

Jetzt eine große und hohe Pfanne nehmen, Alba-Öl, etwas Zucker, weißen Pfeffer und Koriandersamen hineingeben und für rund 1 Minute (mittlere Hitze) anrösten. Fenchelscheiben hinzufügen und binnen etwa 5 bis 6 Minuten weich kochen. Zwiebeln, Apfel- sowie Birnenscheiben, Zimt und getrocknete Gewürze zugeben und alles für weitere 3 bis 4 Minuten goldbraun anbraten.

Im nächsten Schritt den Couscous vorsichtig einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit Fenchelgrün und Ziegenrahm servieren.

Gefüllte Zucchini mit Roter Quinoa, Karotten und Rosinen

Gefüllte Zucchini mit Roter Quinoa, Karotten und Rosinen

Vor ein paar Wochen hatte ich Urlaub in Österreich gemacht, genauer gesagt in Wien und Oberösterreich (z.B. Braunau am Inn, Bad Ischl, Ebensee, Salzkammergut). Und direkt gegenüber von Adolf Hitlers Geburtshaus in Braunau gibt es einen wunderbaren Biokonsum namens „Zagler’s Naturladen“, in welchem ich mir aus Neugier Roten Quinoa von der Marke „Davert“ gekauft hatte. Zuvor hatte ich nämlich in einer Zeitschrift gelesen, dass die südamerikanische Hülsenfrucht, welche bereits rund 6000 Jahre in den Anden kultiviert wird, gesund für das Haarwachstum sei. Und nun war es an der Zeit, etwas Leckeres von diesem Korn zu kochen. Dazu nehme man eine frische, gelbe Zucchini aus dem Garten, Karotten und Rosinen, die dem Ganzen einen orientalischen Hauch verpassen. Mit Käse überbacken eine echte Gaumenfreude!

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Zutaten (für 1 Person)

1 gelbe Zucchini | 50 g Roter Quinoa | 125 ml Wasser (= 2 1/2 mal der Quinoa-Menge) | 2 Karotten | eine Handvoll frische Petersilie | 20 g Rosinen | Sonnenblumen-Öl | Salz und bunter Pfeffer | 3 kleine Tomaten zum Garnieren

Roter Quinoa – Das Korn der Inka
Roter Quinoa – Das Korn der Inka.

Zucchini aus dem heimischen Garten
Zucchini aus dem heimischen Garten.


Zubereitung

Zuerst den Roten Quinoa zubereiten. Dazu 125 ml Wasser mit einer Prise Salz in einem Topf zum Kochen bringen. Den Quinoa hinzufügen und für 15 Minuten leicht köcheln lassen, bis das Wasser ganz aufgenommen wurde. Zwischendurch gelegentlich umrühren.

Währenddessen die Karotten abwaschen und würfeln. Petersilie ebenfalls unter fließendem Wasser säubern, trocken schütteln und kleinhacken. Die Rosinen in einer Schüssel voll warmem Wasser quellen lassen.

Nun die Zucchini gründlich waschen, trocknen, die Enden abschneiden, das Gemüse halbieren und mit Hilfe eines Löffels aushöhlen. Danach in einem Topf mit kochenden Wasser und einer Prise Salz für 2 Minuten blanchieren. Als Nächstes die Zucchini sofort mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Anschließend Sonneblumen-Öl in einer Pfanne erhitzen, Karottenstücke dazugeben, zirka 4 Minuten braten, salzen und pfeffern. Jetzt Rosinen, Quinoa sowie Petersilie hinzufügen und für weitere 2 Minuten braten. Das Ganze gut durchmischen und auf die Zucchini-Hälften verteilen. Mit Käse bestreuen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

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Das Blech in den Offen (mittlere Schiene) schieben und für etwa 25 Minuten überbacken.

Vor dem Servieren noch mit frischer Petersilie garnieren. Ich habe außerdem noch frische Tomatenstücke auf dem Teller verteilt. Schmeckt richtig lecker!


Quelle: Inspiriert und abgewandelt von EatSmarter!

Reis mit Apfel-Ananas-Curry

Reis mit Apfel-Ananas-Curry

Kurz nach den überstandenen Basenfastentagen gab es bei uns dieses Reis-Gericht mit einem superleckeren Apfel-Ananas-Curry. Und um es nicht gleich wieder mit dem Essen zu übertreiben, habe ich mich für eine fleischlose Variante entschieden. Das Rezept für die Curry-Soße ist Chefkoch entlehnt und wird auf jeden Fall wiedergekocht.

Reis mit Apfel-Ananas-Curry

Zutaten

125 g Reis | Olivenöl | 2 kleine rote Zwiebeln | 2 mittelgroße Äpfel | 1 1/2 TL Tomatenmark | 250 ml Gemüsebrühe | 125 ml saure Sahne | 2 TL Ananas-Currypulver | Salz | schwarzer Pfeffer | Kümmel | beliebiges gedünstetes Gemüse als Beilage

Zubereitung

Zuerst den Reis nach Packungsanleitung zubereiten.

Währenddessen Zwiebeln schälen, klein hacken und in einer heißen Pfanne mit Öl andünsten. Dann Äpfel schälen, entkernen, in kleine Stücke zerteilen und ebenfalls in die Pfanne geben. Kurz mitdünsten. Im Anschluss Ananas-Currypulver und Tomatenmark hinzugeben. Alles mit Gemüsebrühe auffüllen und zirka 10 Minuten köcheln lassen. Danach saure Sahne zufügen und gegebenenfalls etwas mit Mehl andicken, aber nicht zu viel. Nun das Ganze mit Salz, Pfeffer und Kümmel abschmecken.

Weil ich noch etwas fertig gedünstetes Gemüse aus meiner Fastenzeit übrig hatte (Blumenkohl, Sellerie, Petersilienwurzel, Lauchzwiebeln), habe ich dieses einfach in einem kleinen Extratopf nebenbei erhitzt.

Zum Schluss den fertigen Reis zusammen mit dem Gemüse und der Apfel-Ananas-Curry-Soße anrichten und genießen.

Orientalisches Gewürzöl

Orientalisches Gewürzöl

Dieses orientalisch angehauchte Gewürzöl habe ich im vergangenen Jahr zu Weihnachten verschenkt. Durch Lorbeer, Koriander, Anis und Chili passt es sehr gut zu Fisch oder Fleisch. In der bauchigen 0,5 l-Tulipano-Flasche mit Holzgriffkorken, welche ich bei Flaschenbauer bestellt habe, kommt das Öl gleichzeitig in einem originellen Gefäß daher.

Gewürzöl

Zutaten (für 500 ml)

5 Lorbeerblätter | 3 kleine getrocknete Chilischoten | 5 Kapseln Sternanis | 2 1/2 TL Koriandersaat | 500 ml Olivenöl | 1 saubere Flasche mit Verschluss à 500 ml

Zubereitung

Die Lorbeerblätter und Chilischoten zusammen mit dem Sternanis und der Koriandersaat in eine saubere 0,5 l-Flasche geben. Das Ganze mit 500 ml gutem Olivenöl auffüllen. Die Flasche verschließen und das Öl mindestens 1 Woche durchziehen lassen.

Zum Schluss verzieren und verschenken. Oder selbst aufbrauchen.

Quelle: Inspiriert von der Zeitschrift „essen & trinken. Für jeden Tag. Schnell! Einfach! Lecker!”, Nr. 12/2012, S. 115

Zander-Couscous-Päckchen

Zander-Couscous-Päckchen

Diese Fisch-Gemüse-Päckchen sind schnell zubereitet und gesund. Durch Zimt und Curry passt das Gericht super in die orientalische Küche.

Zander-Couscous-Päckchen

Zutaten (für 2-3 Portionen)

2 Zanderfilets (TK) | 250 g Möhren | 1 Bund Lauchzwiebeln | 1 Zwiebel | 3 Zehen Knoblauch | 200 g Couscous | 1 Spitzpaprika (rot) | 150 g Champignons | Olivenöl | Salz | Pfeffer | 1/2 TL Zimt | 1 TL Curry | Majoran | Rosmarin | 300 ml Gemüsebrühe (heiß) | 1 Zitrone (Bio) | Schnittlauch | Currykraut | 1 große Mozzarellakugel

Zubereitung

Zuerst den Zander auftauen lassen.

Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Möhren waschen, putzen und schräg in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Lauchzwiebeln ebenfalls putzen und schräg in 1/2 cm dicke Ringe schneiden. Spitzpaprika waschen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke zerteilen. Pilze putzen und vierteln.

Daraufhin Öl in einer Pfanne erhitzen und Möhren, Zwiebel, Lauchzwiebeln, Paprika sowie Pilze hinzugeben. Knoblauch schälen und darüber pressen. Alles etwa 3 Minuten anbraten. Mit Salz, Pfeffer, Majoran und Rosmarin würzen.

Couscous derweil mit Zimt und Curry vermischen und ebenso in die Pfanne geben. Dann mit Gemüsebrühe auffüllen und zirka 5 Minuten zugedeckt bei sehr milder Hitze quellen lassen. Gegebenenfalls noch Brühe hinzufügen, damit der Couscous nicht zu trocken ist.

Nun 1 TL Zitronenschale fein abreiben. Den Zander von beiden Seiten salzen, pfeffern, mit Zitronenschale sowie Schnittlauch und Currykraut bestreuen.

Couscous mit einer Gabel kurz auflockern und jeweils in die Mitte von zwei Backpapierbögen verteilen. Den Zander jeweils daraufsetzen. Ein paar dünne Scheiben Mozzarella drumherum verteilen. Zitrone in Scheiben schneiden und über den Fisch legen.

Jetzt das Backpapier wie ein Bonbon darüber zusammen falten und die Enden fest zudrehen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze auf der zweiten Schiene von unten zirka 15 Minuten backen.

Dazu passt ein Kräuterbaguette.

Quelle: Inspiriert von chefkoch.de

Kürbis-Crostata

Kürbis-Crostata

Diese herzhafte Crostata bekommt durch Kreuzkümmel, Chili und Koriander einen orientalischen Hauch und macht durch den Mürbeteig und Schafskäse schön satt. Schade, dass die Kürbissaison bald vorbei ist.

Kürbis-Crostata

Zutaten (für 5-6 Portionen, großes Backblech 35 x 40 cm)

450 g Mehl | 150 g kalte Butter | 2 TL Weißwein-Essig | 750 g Hokkaido-Kürbis | 350 g Crème fraîche | 200 g Bulgarischer Schafskäse (cremig) | getrocknete Chili-Fäden | 4 EL Kürbiskerne | Salz | Pfeffer | Kreuzkümmel (gemahlen) | Koriander (gemahlen) | 100 ml Wasser (eiskalt) | Frischhaltefolie

Zubereitung

Zuerst Mehl, Butter (in kleinen Stücken), Salz, Essig und Wasser mit dem Knethaken des Rührgeräts vermischen. Dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Wenn man einen frischen Kürbis gekauft hat, muss man diesen nun putzen, waschen und halbieren. Die Kerne mit Hilfe eines Esslöffels entfernen sowie das Fruchtfleisch mit der Schale in dünne Spalten schneiden.

Ich hatte noch genug Kürbis eingefroren und musste keinen kaufen. In diesem Fall sollte der Kürbis rechtzeitig aus dem Tiefkühlfach genommen werden, damit er auftauen kann. Eventuell nochmal mit warmem Wasser abspülen, damit sich auch die letzten Eisreste lösen. Danach auf Küchenpapier trocknen lassen, damit der Kürbis nicht so sehr wässert. Folglich in dünne Spalten schneiden.

Im nächsten Schritt Crème fraîche mit Salz, Pfeffer, Chili, Kümmel und Koriander abschmecken. Schafskäse in kleine Würfel schneiden.

Jetzt das Backblech einfetten und den Teig darauf ausrollen. Mit einer Gabel überall Löcher reinstechen.

Crème fraîche-Mischung darauf verstreichen und dabei einen 2 bis 3 cm breiten Rand frei lassen. Zunächst die Kürbisspalten auf die Masse legen. Schafskäse darüber verteilen. Zum Schluss alles mit Kürbiskernen bestreuen. Das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen. Den 2 bis 3 cm breiten Teigrand nun nach innen, also über einen Teil des Belags, klappen.

Alles im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Umluft (E-Herd 200 °C) für etwa 30 bis 40 Minuten goldbraun backen.

Zum Schluss in Stücke schneiden und warm servieren.

Quelle: Inspiriert von der Zeitschrift „Lecker Bakery – Schön einfach – Rezepte & Deko-Ideen“, Special 2012 / No. 3, S. 110-111