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Kategorie: Alkohol/Spirituosen

Rum-Cake-Pops für Ostern

Rum-Cake-Pops für Ostern

Ich habe es getan: Meine allerersten Cake-Pops sind vollbracht. Wild durcheinander verziert sehen sie nicht langweilig aus. Und mit einer ordentlichen Portion Rum sind sie hauptsächlich für Erwachsene geeignet. Wer mag, kann den Rum aber auch durch Milch oder Orangensaft ersetzen. Ein paar der hübschen Kugeln habe ich zu Ostern verschenkt. Ach, ich könnte sie mir stundenlang ansehen und mich an ihrem süßen Dasein erfreuen! Und sie schmecken ganz großartig!

Cake-Pops
Cake-Pops.

Zutaten (für etwa 30 Stück)

Für den Teig

70 g Butter (weich) | 50 g Naturjoghurt | 1 Ei | 50 g Zucker | 90 g Mehl | 1 gestrichener TL Backpulver | 2 EL Rum

Für die Verzierungen

etwa 100 g Frischkäse (natur) | 200 g weiße Kuvertüre | ein paar Tropfen gelbe Lebensmittelfarbe | 20 g Kokosfett + evtl. mehr | Zuckerherzen/-perlen/-konfetti/-blüten/-streusel, Schokoraspeln, Pistazien und Mokkabohnen | 30 Cake-Pops-Holzstäbchen

Noch mehr Cake-Pops
Noch mehr Cake-Pops.

Zubereitung

Zuerst den Teig anrühren. Dafür im Vorfeld den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Eine Springform (zirka 20 cm Durchmesser) einfetten und bereitstellen. Dann Butter, Naturjoghurt, Ei, Zucker, Mehl und Backpulver mit dem Handrührgerät etwa 1 Minute zu einem weichen Teig verkneten. In der Springform verstreichen und im Ofen auf der mittleren Schiene rund 20 Minuten backen. Im Anschluss den Kuchen herausnehmen und auskühlen lassen.

Nun den Kuchen fein zerkrümeln, Rum hinzufügen und so viel Frischkäse dazugeben bis die Masse gut formbar ist. Von der Masse etwa 30 gleichgroße Kugeln abstechen, rund formen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit die Kuvertüre hacken und über dem warmen Wasserbad zusammen mit dem Kokosfett schmelzen.

Achtung: Die Schokolade lieber langsamer erhitzen als zu schnell, da sie sonst zu heiß werden kann und klumpig wird. Wenn sie dennoch zu fest sein sollte, kann man sie mit einer zusätzlichen Spur Kokosfett wieder schön flüssig bekommen.

Mit der Lebensmittelfarbe die Schokolade leicht gelb einfärben. Die Holzstäbchen 1 cm tief in die gefärbte Kuvertüre tauchen und in die zuvor gekühlten Bällchen stecken. Danach die Bälle am Stiel nochmals für 15 Minuten kühlen.

Jetzt einen Cake-Pop in die flüssige Kuvertüre tauchen, den Überschuss abklopfen und sofort verzieren. Dabei sind der eigenen Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt.

Tipp: Die fertig verzierten Cake-Pops am besten in flache Gläser, welche mit Zucker gefüllt sind, stecken. Ohne Füllung könnten die Gläser bei zu großer Belastung umfallen. Das ist mir leider bei den ersten beiden Cake-Pops passiert, woraufhin ich sie neu machen musste.

Mit allen Cake-Pops auf diese Weise verfahren und sie über Nacht trocknen lassen, am besten an einem kühleren Ort. Die Rum-Cake-Pops eignen sich sehr gut zum Verschenken! Aber auch zum eigenen Verzehr ^^

Kunterbunt und liebenswürdig!
Kunterbunt und liebenswürdig!
Es gibt unzählige Möglichkeiten, die süßen Cake-Pops zu verzieren. Und man sollte auf jeden Fall viel Zeit haben
Es gibt unzählige Möglichkeiten, die süßen Cake-Pops zu verzieren. Und man sollte auf jeden Fall viel Zeit haben.

Quelle: Inspiriert von dem Buch „Cake-Pops – Sti(e)lvoll naschen“, Verena Erhart, GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, München, 2012, S. 22–23 und S. 32–33

Mohn-Vanille-Mini-Gugls mit Likör 43

Mohn-Vanille-Mini-Gugls mit Likör 43

Ich bin ein riesengroßer Guglhupf-Fan und habe mir vor langer Zeit eine 18er-Mini-Gugl-Silikonform plus Backbuch gekauft. Daraus stammt auch die Idee für diese Mohn-Vanille-Variante. Abgesehen vom tollen Geschmack sind die Miniformate ein echter Hingucker und super als Geschenkidee geeignet!

Mohn-Vanille-Mini-Gugls
Mohn-Vanille-Mini-Gugls.

Zutaten (für 18 Mini-Guglhupfe)

20 g Butter und Mehl (für die Form) | 1/2 unbehandelte Zitrone | 1 Fläschchen Vanille-Aroma | 80 g Butter | 65 g Puderzucker | 2 TL Likör 43 | 1 EL Zitronensaft | 2 Prisen Salz | 2 Eier (Größe M) | 30 g Mehl | 65 g Weichweizengrieß | 20 g Mohn (gemahlen)

Backbuch "Feine Kuchenpralinen" plus Silikonform
Backbuch „Feine Kuchenpralinen“ plus Silikonform.

Zubereitung

Die Zutaten vor der Zubereitung auf Zimmertemperatur bringen. Guglhupfform einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Backofen auf 210 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Schale der halben Zitrone abreiben. Butter und gesiebten Puderzucker erhitzen, mit Likör 43, Zitronenabrieb und -saft, Vanille-Aroma und Salz verrühren. Eier dazugeben. Mehl und Weizengrieß zusammen sieben und in den Teig rühren. Anschließend den Mohn unterheben.

Den Teig in die Guglhupfform bis zum Rand füllen. Das Ganze im vorgeheizten Backofen im unteren Drittel etwa 14 Minuten backen. Danach aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und aus der Form herauslösen. Zum Schluss noch mit Puderzucker bestreuen.

Weil ich einen Teil der süßen Mini-Gugls verschenkt habe, sind diese anschließend in einem schönen Plätzchenglas gelandet.

Tipp: Sollte man die Mini-Gugls als zu trocken empfinden, kann man noch warme Vanillesoße dazu machen.

Mini-Gugls im Glas
Mini-Gugls im Glas.

Quelle: Inspiriert von dem Backbuch „Feine Kuchenpralinen – Süße Backideen für kleine Gugelhupfe“, Südwest Verlag, ein Unternehmen der Verlagsgruppe Random House GmbH, München, 2012, S. 40-41

Rinderfilet mit Kartoffel-Schwarzwurzel-Stampf in Whiskysoße

Rinderfilet mit Kartoffel-Schwarzwurzel-Stampf in Whiskysoße

Weil wir noch ausreichend Kartoffeln und Schwarzwurzeln übrig hatten, habe ich daraus kurzerhand einen Stampf zubereitet. Zusammen mit der selbstkreierten Whiskysoße und den Rinderfilets von sogenannten Angus-Rindern eine sehr leckere Mischung.

Rinderfilet mit Kartoffel-Schwarzwurzel-Stampf in Whiskysoße

Zutaten (für 2 Portionen)

400 g Rinderfilets | 500 g Schwarzwurzeln | 500 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend) | 8 cl Canadian Club-Whisky (40 %) | 3 große Zwiebeln | 3 Knoblauchzehen | 1 Becher süße Sahne | 400 ml Gemüsebrühe | 1 EL Paprikacreme | Salz | schwarzer Pfeffer | getrocknete Gewürze (Majoran, Rosmarin, Thymian, Basilikum) | Kümmel (ganz) | Olivenöl | Mehl zum Andicken | etwas Milch

Zubereitung

Zuerst Kartoffeln schälen, halbieren, kurz unter Wasser abspülen, mit Kümmel und Salz bestreuen und im Schnellkochtopf zirka 15 Minuten weich kochen.

Währenddessen Schwarzwurzeln unter kaltem Wasser gründlich abspülen, mit einer Gemüsebürste putzen und schälen. Gegebenenfalls Handschuhe dabei anziehen, da die Wurzeln schwarz färben. Enden abschneiden und die Wurzeln in grobe Stücke zerteilen. Schwarzwurzeln vorübergehend in eine Essig-Wasser-Mischung legen, damit sie nicht weiter nachdunkeln. Einen Topf voll Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen und die Schwarzwurzeln darin etwa 20 bis 25 Minuten weich kochen. Danach in dünne Ringe schneiden und warm halten.

Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Knoblauch abziehen. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Knoblauch hineinpressen und mit Gemüsebrühe auffüllen. Sahne, Paprikacreme und Whisky einrühren und einköcheln lassen. Mit Salz, schwarzem Pfeffer, Majoran, Rosmarin, Thymian, Basilikum und Kümmel abschmecken. Eventuell mit etwas Mehl andicken. Warm halten.

Rinderfilets salzen und pfeffern und in einer heißen Pfanne mit Öl erst von beiden Seiten jeweils 1 Minute scharf anbraten und dann bei mittlerer Hitze nochmals von jeder Seite rund 3 Minuten weiterbraten. Ebenfalls warm halten.

Die fertigen Kartoffeln mit einem Stampfer zu Brei zerdrücken. Dabei etwas Milch, Salz und Pfeffer hinzufügen. Danach die Schwarzwurzelringe untermischen.

Zum Schluss den Kartoffel-Schwarzwurzel-Stampf zusammen mit den Rinderfilets auf zwei Tellern anrichten und mit der Whiskysoße übergießen.

Eierlikör-Kaffee-Kuchen mit Rosinen

Eierlikör-Kaffee-Kuchen mit Rosinen

An Sonntagen gibt es nichts Schöneres als mit der Familie eine Tasse Kaffee oder Tee zu schlürfen und selbstgebackenen Kuchen zu mampfen, so auch heute, als wir zu Besuch bei meinen Eltern waren. Zu diesem Anlass habe ich meine neue Silikonform von der Messe ausprobiert (ich hatte erst kürzlich davon berichtet) und einen leckeren Kuchen aus Wachteleierlikör mit Kaffee und Rosinen gezaubert. Er ist saftig-weich geworden, schmeckt und riecht kräftig nach Eierlikör mit einer unterschwelligen Kaffeenote. Geil!

Eierlikör-Kaffee-Kuchen mit Rosinen

Zutaten (für eine Silikonform à 1,1 l und 10 Muffins)

5 Eier | 200 g Zucker | 2 Pck. Vanillezucker | 1/4 l Sonnenblumenöl | 200 ml Wachteleierlikör mit Kaffee (14,9 %) | 100 ml selbstgemachter Eierlikör | 300 g Mehl | 1 Pck. Backpulver | 100 g Rosinen | etwas Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung

Zunächst Eier, Zucker und Vanillezucker verquirlen. Dann Öl und die beiden Eierlikörsorten nach und nach dazurühren. Im Anschluss Mehl und Backpulver zusammen sieben und ebenfalls zum Teig fügen. Alles gut mit dem Rührstab vermischen. Zuletzt die Rosinen mit einem Löffel unterheben.

Nun den Teig in die Silikonform einfüllen und mehrfach leicht auf den Tisch schlagen, damit eventuelle Luftlöcher verschwinden. Der Vorteil von Silikonformen ist, dass man sie nicht einfetten beziehungsweise bemehlen braucht, denn der Kuchen fällt nach dem Backvorgang quasi allein aus der Form.

Da ich am Ende viel mehr Teig übrig hatte, als ich für die Silikonform gebraucht hätte, habe ich den Rest einfach in zehn Muffin-Silikonförmchen gefüllt.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 55 bis 60 Minuten backen. Zwischendrin notfalls mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Die Muffins benötigen stattdessen nur etwa 15 bis 20 Minuten der Backzeit. Nach dem Abkühlen alles mit Puderzucker bestreuen.

Eierlikör-Kaffee-Kuchen mit Rosinen

Rotwein-Schoko-Kuchen mit Birnen

Rotwein-Schoko-Kuchen mit Birnen

Diesen super-saftigen Schoko-Birnen-Kuchen habe ich zusammen mit Sandra von I ♡ Food kurz nach den Weihnachtsfeiertagen gebacken. Durch den Alkohol eher ein Erwachsenenkuchen, aber wenn man den Rotwein zum Beispiel durch Apfelsaft ersetzt, ist er auch für Kinder geeignet. Laut Ursprungsrezept wird der Kuchen eigentlich noch mit Kuvertüre verziert. Weil das aber zu mächtig erschien, reichte auch Puderzucker.

Und weil ich vor Silvester höchstwahrscheinlich nicht nochmal zum Bloggen komme, wünsche ich schon mal allen einen spritzigen Rutsch ins neue Jahr und viel Erfolg beim Umsetzen der guten Vorsätze.

Rotwein-Birnen-Schoko-Kuchen

Zutaten (für eine Springform à 28 cm Ø)

450 g reife Birnen | 2 EL Zitronensaft | 100 g Vollmilch-Schokolade | 250 g weiche Butter | 180 g Zucker | Prise Salz | 1 TL Lebkuchengewürz | 4 Eier (Größe M) | 250 g Mehl | 1 EL Kakao | 1 Pck. Backpulver | 130 ml Rotwein | 1 TL abgeriebene Orangen-Schale (Bio) | etwas Puderzucker und Birnenstücke zum Dekorieren

Zubereitung

Zuerst Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen und Fruchtfleisch in zirka 1 cm große Würfel schneiden. Sofort mit dem Zitronensaft mischen. Dann Vollmilch-Schokolade fein hacken. Eine Springform mit etwas Öl bestreichen und leicht mit Mehl bestäuben. Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (oder Umluft 150 °C) vorheizen.

Anschließend Butter, Zucker, eine Prise Salz und Lebkuchengewürz mit dem Handrührgerät mindestens 5 min cremig rühren. Eier einzeln jeweils 1⁄2 min unterrühren. Danach Mehl, Kakao und Backpulver mischen und im Wechsel mit dem Rotwein kurz unterrühren. Birnenwürfel, Schokolade und fein geriebene Orangenschale vorsichtig unterheben.

Nun den Teig in die Springform streichen. Im heißen Ofen auf der untersten Schiene ungefähr 45 min backen. Im Anschluss den Kuchen auf der mittleren Schiene nochmal 10 bis 12 min zu Ende backen. Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und mit Birnenstücken garnieren.

Quelle: Inspiriert von essen & trinken

 

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei Doris von Genusskochen für den Gewinn vom “KEKSin’ around the Christmas Time”-Event bedanken. Während der obige Kuchen im Ofen vor sich hin backte, klingelte es plötzlich an der Haustür. Eine Hermes-Botin stand da mit einem kleinen Paket und ich ahnte es schon. Drin waren diese drei leckeren Konfitüren von Zuegg in den Sorten Zitrone, Orange und Aprikose. Ich habe mich sehr gefreut. Danke liebe Doris!

Gewinn 3x Konfitüren Zuegg

Norwegischer Glühwein

Norwegischer Glühwein

Am vergangenen Wochenende gab es selbstgemachten Glühwein mit Rosinen und Mandeln. Durch den Portwein wird das Heißgetränk süß und bekommt ein paar Prozente mehr. Wer die Mandeln zwischendrin nicht schälen will, sollte welche ohne Haut verwenden. Diese norwegische Variante schmeckt durch die vollgesogenen Rosinen besonders fruchtig und kratzt kein bisschen im Hals. Den soll es bald wieder geben.

norwegischer Glühwein

Zutaten (für 4 Tassen)

40 g Rosinen | 750 ml trockener Rotwein (z.B. Dornfelder) | 400 ml Portwein | 60 g Zucker | 2 Pck. Bourbon-Vanillezucker | 1 Zimtstange | 3 Nelken | 1 Anisstern | 1/2 Bio-Orange | 40 g ganze Mandelkerne | Holzspieße, Zimtstangen und Orangenscheiben zum Dekorieren

Zubereitung

Rosinen waschen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Rotwein, Portwein, Rosinen, Zucker, Vanillezucker, 1 Zimtstange, Anisstern und Nelken in einen Topf geben und etwa 15 Minuten erhitzen (nicht kochen!).

Währenddessen die Orange heiß waschen, abtrocknen und jeweils 1/2 Scheibe davon als Dekoration an jedem Glas befestigen. Dann 1 TL Orangenschale abreiben und zum Glühwein in den Topf geben.

Zum Schluss Mandeln in den Glühwein tun, Gläser zusätzlich mit Zimtstangen garnieren und heiß servieren.

Quelle: Inspiriert von dem Heft “Einfach lecker kochen. Nordische Leckerbissen”, Redaktion Food und Foto, Heinrich Bauer Carat KG, S. 28-29

Mirabellenlikör

Mirabellenlikör

Von Mitte August bis Anfang September sind die Mirabellen in der Regel reif und die Bäume brechend voll davon. Sie werden gern auch als „gelbe Zwetschgen“ bezeichnet und sind eine Unterart der Pflaumen.

Weil es im Garten meiner Eltern, aber ebenso an den Gehwegen und Waldhängen, von den kleinen gelben und roten Früchten im Sommer nur so wimmelte, dachte ich an leckeren Mirabellenlikör. Gesagt, getan. Denn wenn der Likör pünktlich zu Weihnachten fertig sein soll, muss er bereits im September angesetzt werden. Im Oktober beziehungsweise November muss der Ansatz schließlich noch weiterverarbeitet werden.

 Angesetzter Mirabellenlikör

 

Im September

Zutaten

500 g reife Mirabellen | 2 kleine Zimtstangen | 1 1/2 Vanilleschoten | 2 Anissterne (auch weniger, je nach Geschmack) | Zesten von einer unbehandelten Zitrone (Bio) | 500 ml klarer Wodka oder Korn (40 % Vol.) | etwas Küchenfolie zum Abdecken der Flasche

Zubereitung

Die Mirabellen waschen, entsteinen und vierteln. Danach in eine weithalsige Flasche füllen. Zimtstangen, aufgeschlitzte Vanilleschoten, Anissterne und Zitronenzesten dazugeben. Nun den Schnaps angießen und die Flasche mit etwas Folie verschließen. Alles zirka 4 Wochen ziehen lassen.

 

Nach 4 Wochen

Zutaten

500 ml Weißwein (trocken oder halbtrocken) | 400 g Zucker

Zubereitung

Den Weißwein zusammen mit dem Zucker aufkochen. Das Ganze 10 Minuten ziehen lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Mirabellenansatz durch ein feines Sieb gießen. Anschließend mit dem Wein-Zucker-Sirup vermischen. In eine Flasche füllen und erneut 1-2 Monate ruhen lassen.

 

Heute

Nun steht der Likör bereits seit 2 Wochen in der Küche und gedeiht vor sich hin. Um Weihnachten herum müsste er dann fertig und genießbar sein. Mehr dazu also in etwa 5 bis 6 Wochen. Ich bin schon sehr gespannt auf das Endergebnis!

Quelle: Angelehnt an die Zeitschrift „Landlust – Die schönen Seiten des Landlebens“, Heft 4/13 (Juli/August 2013), Landwirtschaftsverlag GmbH, S. 56