Browsed by
Kategorie: Britisch/Amerikanisch

Amerikanischer Eierflip mit Zuckerrand & Madeira-Rum

Amerikanischer Eierflip mit Zuckerrand & Madeira-Rum

Die Temperaturen sinken und es wird zunehmend winterlich draußen. Zeit, um drinnen mit weihnachtlichen Gewürzen zu experimentieren. Heute möchte ich euch meinen Eierflip vorstellen, der – typisch wie in den USA – in Schälchen oder Schüsseln serviert und kalt getrunken wird. Vanille, Zimt, Kokosmilch, Muskat und echter Madeira-Rum verfeinern das Ganze zu einem tollen Ergebnis.

Zutaten (für 2 kleine Schälchen)

2 Eier (getrennt) | 80 ml Kokosmilch | 1 Tasse Hafer-Drink | 1/2 EL Zucker | 1/2 Pck. Vanillezucker | 1 Msp. Vanillepulver | 25 cl Rum (z.B. Madeira-Rum) | Muskat | Zimt-Sirup

Als Rum habe ich echten Madeira-Rum verwendet, den mir jemand als Mitbringsel aus Madeira mitgebracht hat. Eine gute Wahl für den Eierflip! Für den Madeira-Wein muss ich noch eine gute Verwendung finden ...
Als Rum habe ich echten Madeira-Rum verwendet, den mir jemand als Mitbringsel aus Madeira mitgebracht hat. Eine gute Wahl für den Eierflip! Für den Madeira-Wein muss ich noch eine gute Verwendung finden …

Zubereitung

Die Eier trennen und die Eigelbe in einer Rührschüssel cremig schlagen. Kokosmilch, Hafermilch, Zucker, Vanillezucker und Vanillepulver gründlich unterrühren.

In einer separaten Schüssel die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unter die Eierflip-Mischung heben. Rum hinzufügen.

Den Rand beider Schälchen mit einem Zuckerrand garnieren. Dazu etwas Zimt-Sirup über die Ränder streichen und Zucker daran drücken. Jetzt den Eierflip auf zwei Schälchen verteilen.

Mit Muskat und Spritzern vom Zimt-Sirup verfeinern.

„Ginger Beer“ nach Jamie Oliver

„Ginger Beer“ nach Jamie Oliver

Dieses Rezept für frisches „Ginger Beer“ habe ich vor vielen Jahren mal in der BBC-Serie „The Naked Chef“ mit Jamie Oliver gesehen. Und weil es in den letzten Wochen häufig sehr heiß war, gab es bei uns endlich eine erfrischende Kostprobe davon. Es ist alkoholfrei und schmeckt sehr würzig nach Ingwer, das muss man also mögen. Ich finde es klasse!

DSC09115_wp
Zutaten (für 1 großen Krug à 1,5 l)

150 g frischer Ingwer | 3 Bio-Limetten (Saft & Schale) | 4 EL brauner Zucker | 1,5 l kaltes Mineralwasser (mit Sprudel) | 1/2 Bund frische Nana-Minze | 1/2 Bund frische Zitronenmelisse | 8 Eiswürfel

Der Ansatz. Nach dem Durchziehen durch ein Sieb geben
Der Ansatz. Nach dem Durchziehen durch ein Sieb geben.

Zubereitung
Im ersten Schritt wird der Ingwer geschält und mit einer Reibe klein gerieben. In eine große Schüssel geben. Braunen Zucker hinzufügen. Bio-Limetten heiß abspülen, trocknen und die Schale mit einem Sparschäler abschaben. Limetten auspressen. Sowohl Schale als auch Saft zur Ingwer-Zucker-Mischung geben und durchrühren. Kurz stehenlassen. Nun frische Nana-Minze und frische Zitronenmelisse abwaschen, trocken schütteln und ebenfalls in die Schüssel geben. Mit sprudeligem Mineralwasser auffüllen und für mindestens 15 Minuten ziehen lassen, gern auch länger. Zum Schluss alles durch ein Sieb geben und das „Ginger Beer“ in einen Krug umfüllen. Eiswürfel hinzufügen und gegebenfalls mit Wasser aufgießen. Mit ein paar Stengeln frischer Nana-Minze und frischer Zitronenmelisse garnieren. Fertig. Schmeckt herrlich würzig und erfrischend. Perfekt für einen heißen Tag!

Baked Mac ’n‘ Chili Cheese

Baked Mac ’n‘ Chili Cheese

Vor längerer Zeit war ich als Austauschschülerin im Nordwesten der USA. Dort kam ich in Berührung mit dem klassisch amerikanischen Mac ’n‘ Cheese, welches Mütter gern für ihre Kinder zubereiten. Bei meiner Gastfamilie kam jedoch nur eine Fertigpackung aus dem örtlichen Supermarkt auf den Tisch, denn das ging schnell und einfach. Weil ich aber kein besonders großer Freund von Fertigkost bin, wollte ich mich gern selbst an einem guten Mac ’n‘ Cheese versuchen. Um das Grundrezept ein wenig aufzupeppen, kam eine Erwachsenenvariante in Betracht. Dabei habe ich mich von schnellmalgekocht inspirieren lassen. Mit frischen Chili-Schoten und Frühlingszwiebeln, Bacon und das Ganze noch überbacken im Ofen war es eine klasse Version! Es passt super als Hauptgang, denn es macht sehr satt, würde aber auch als Beilage zu Grillfleisch passen.

DSC07709_wp
Zutaten (für 4 Portionen)

Für die Chili Cheese Sauce

60 g frische Chili (rote, gelbe, grüne) | 20 g Butter | 1 EL Mehl | 250–300 ml Milch | 100 geriebener Cheddar | 1 TL Chilipulver | 1 TL Paprikapulver | Salz | schwarzer Pfeffer | Saft von 1/2 Zitrone

Für die Semmelbrösel-Butter-Mischung

3 EL Semmelbrösel (aus alten Brötchen) | 2 EL flüssige Butter

Für die Pasta und den Rest

300 g Hörnchennudeln | 100 g geriebener Cheddar | 3 Frühlingszwiebeln | eine Handvoll Röstzwiebeln | 1 Packung geräucherter Bacon (100 g)

Frische Chili
Frische Chili.

Zubereitung
Als Erstes die Chili Cheese Sauce herstellen. Dazu aus Butter, Mehl und Milch eine Mehlschwitze machen. Die klein geschnittenen Chilis hineingeben und bei mittlerer Hitze für zirka 5 Minuten mitkochen. 100 g Cheddar, Chili- und Paprikapulver hinzufügen und ständig rühren, damit der Käse schmilzt, aber nicht klumpt (eventuell die Hitze noch weiter reduzieren). Wenn die Masse zu dick wird, einfach noch etwas Milch zugeben. Solange weiterrühren bis die Chili Cheese Sauce die gewünschte Konsistenz hat. Danach mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Vom Herd nehmen und erstmal zur Seite stellen.

Im nächsten Schritt die Hörnchennudeln nach Packungsanleitung fertig kochen. Wenn sie gar sind, die Pasta mit der Chili Cheese Sauce in einer großen Schüssel vermischen.

Jetzt die Semmelbrösel mit der flüssigen Butter mischen.

Im Anschluss eine große Pfanne mit etwas Butter einreiben und die Pasta-Chili-Cheese-Mischung hineingeben. Das Semmelbrösel-Butter-Gemisch obendrauf tun. Die restlichen 100 g Cheddar darüberstreuen.

Die Pfanne in den vorgeheizten Backofen bei 220 Grad Ober-/Unterhitze schieben und das Ganze für zirka 15 Minuten backen. Herausnehmen sobald eine goldbraune Kruste entstanden ist.

Bacon in einer Pfanne auslassen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Wenn es abgekühlt ist, mit den Fingern in grobe Brösel brechen.

Vor dem Servieren das Baked Mac ’n‘ Chili Cheese mit frischen, in kleine Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln bestreuen. Als weitere Toppings Röstzwiebeln und Bacon darübergeben. Wunderbar lecker!

DSC07701_wp

Beef Wellington mit Kartoffel-Maronen-Parmesan-Püree & Bohnen im Schinkenmantel

Beef Wellington mit Kartoffel-Maronen-Parmesan-Püree & Bohnen im Schinkenmantel

Dieses Beef Wellington ist mit Abstand das beste Rinderfilet, welches ich je gegessen habe. Es wird mit Senf, einer Pilz-Kräuter-Kruste, Serrano-Schinken sowie Blätterteig eingewickelt und schmeckt hervorragend! Von grünen Bohnen im Schinkenmantel sowie einem herbstlichen Kartoffel-Maronen-Parmesan-Püree als Beilagen wird es begleitet. Das Rezept für dieses Beef Wellington stammt ursprünglich aus der Feder des britischen Fernsehkochs Gordon Ramsey. Ich möchte mich an dieser Stelle auch besonders bei dem lieben Menschen an meiner Seite bedanken, der mit mir eine halbe Nacht an dieser leckeren Mahlzeit gekocht und mir alle nötigen Tipps und Kniffe beigebracht hat. Es war perfekt und garantiert nicht das letzte Mal, dass diese Köstlichkeit aufgetafelt wurde!

Beef Wellington – Rinderfilet im Blätterteigmantel mit Senf und Pilz-Kräuter-Kruste
Beef Wellington – Rinderfilet im Blätterteigmantel mit Senf und Pilz-Kräuter-Kruste.

 

Zutaten (für 3 bis 4 Portionen)

Für das Beef Wellington im Blätterteigmantel

500 g Rinderfilet | 1 Rolle Blätterteig (TK, rund, 230 g) | 1 Packung Serrano-Schinken (80 g) | 1 EL Senf | 250 g Champignons | frische Kräuter (Thymian, Rosmarin) | 1 Schalotte | 1 Zehe Knoblauch | schwarzer Pfeffer | Meersalz | ein kleines Stück Butter | 1 Eigelb

Für die Rotweinsoße

1 Zehe Knoblauch | 3 Zwiebeln | frische Kräuter (Thymian, Rosmarin, 2 Blätter Lorbeer) | 400 ml Rotwein (z.B. Il Piolo Chianti) | 400 ml Rinderfond | Olivenöl

Für das Kartoffel-Maronen-Parmesan-Püree

Maronen (200 g, vorgekocht)  | 10 kleine Kartoffeln | Muskat | 3 große Schluck Milch | schwarzer Pfeffer | Meersalz | 3 EL frischer Parmesan

Für die Bohnen im Schinkenmantel

200 g grüne Bohnen | 1 Packung Serrano-Schinken (80 g) | Meersalz | ein kleines Stück Butter

Zum Garnieren

etwas frischer Feldsalat | 2 EL Granatapfelkerne

DSC07283_wp2

 

Zubereitung

Zuerst die Rotweinsoße ansetzen. Olivenöl in einem Topf heiß werden lassen. Klein geschnittene Knoblauchzehe, zerkleinerte Zwiebeln, Lorbeerblätter, ganzer Thymian- und Rosmarinstängel in den Topf geben und kurz andünsten. Mit Rotwein aufgießen und sirupartig einköcheln lassen. Danach mit Rinderfond aufgießen und das Ganze eine gute Stunde köcheln lassen. Vor dem Servieren durch ein Sieb seihen.

Im nächsten Schritt die Pilz-Krustenmasse für das Fleisch vorbereiten. Dazu Pilze putzen, schlechte Stellen entfernen und klein häckseln. Die Pilze in eine Pfanne geben und erhitzen, damit die Flüssigkeit verdunstet. Klein geschnibbelte Schalotte, Rosmarin- sowie Thymianstückchen mit hineingeben und solange auf mittlerer Hitze weiterköcheln lassen bis es eine pastige Konsistenz hat.

Nun das Rinderfilet zubereiten. Butter in einer heißen Pfanne erhitzen, etwas zerkleinerten Rosmarin, Thymian und zerkleinerte Knoblauchzehe hinzugeben. Das Fleisch scharf von allen Seiten anbraten. Fleisch anschließend zirka 10 Minuten ruhen lassen und danach mit Senf bestreichen.

Ein größeres Stück Frischhaltefolie auf dem Tisch ausbreiten. 80 g Serrano-Schinken darauf nebeneinander ausbreiten und mit der Pilz-Paste bestreichen. Das Fleisch darauflegen und mit der Schinken-Pilz-Schicht umwickeln. Als Nächstes den Blätterteig ausrollen und die Schinken-Pilz-Fleisch-Kugel mittig platzieren. Mit Blätterteig vollständig einwickeln und für rund 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Oben: Rinderfilet auf Pilz-Paste und Schinkenbett. Unten: Das Rinderfilet wird zuvor in der Pfanne scharf angebraten
Oben: Rinderfilet auf Pilz-Paste und Schinkenbett. Unten: Das Rinderfilet wird zuvor in der Pfanne scharf angebraten.

Das Rinderfilet im Blätterteigmantel aus dem Kühlschrank nehmen, von außen mit Eigelb bestreichen und in eine leicht eingefettete Auflaufform legen. Auf der mittleren Schiene des Backofens bei 200 Grad für 15 bis 20 Minuten backen bis der Blätterteig goldbraun wird. Hinterher etwa 10 Minuten ruhen lassen bis es mit einem scharfen Messer angeschnitten wird.

Jetzt kommt das Püree. Kartoffeln schälen, halbieren und in 20 bis 25 Minuten gut weich kochen. Nebenbei die Maronen im eingeschweißten Beutel für 7 Minuten in einem Wassertopf kochen. Parmesan frisch reiben. Kartoffeln zusammen mit Maronen und Parmesan in einen Topf geben und gründlich zerstampfen. Milch, Pfeffer, Meersalz und Muskat hinzufügen und gut vermengen. Im Topf mit einem Deckel warm halten.

DSC07322_wp

Schließlich noch die Bohnen im Schinkenmantel zubereiten. Dafür Bohnen abwaschen, mit Küchenkrepp trocken tupfen und jeweils beide holzigen Enden abschneiden. In einem Topf mit Wasser und Meersalz aufkochen und rund 15 Minuten kochen. In ein Sieb stürzen und kurz kalt abschrecken. Die Bohnen nun häufchenweise in Serrano-Schinken-Scheiben (80 g) einwickeln und in einer heißen Pfanne mit Butter anbraten.

DSC07331_wp

Zum Schluss das Beef Wellington in Scheiben schneiden und zusammen mit den Bohnen im Schinkenmantel, Kartoffel-Maronen-Parmesan-Püree, Rotweinsoße sowie etwas frischem Feldsalat und Granatapfelkernen anrichten. Das schmeckt richtig gut!

Peruanischer Fischsalat: Ceviche mit Zander

Peruanischer Fischsalat: Ceviche mit Zander

Schon länger schleiche ich um dieses Rezept herum und habe mich nun endlich getraut. Ceviche ist ein traditionelles, peruanisches Nationalgericht, welches in meinem Fall mit Zanderfilet angerichtet wurde. Typisch ist dabei eine rote Zwiebel, Chili und Sellerie. Den Fisch habe ich kurz in der Pfanne angebraten, damit er nicht mehr völlig roh, sondern lediglich noch glasig ist. Durch den Zitronen-Limetten-Saft findet eine Denaturierung des Eiweißes statt, wobei der Fisch nach dem Marinieren keine rohen Stellen mehr hat. Das Zanderfilet gart somit quasi kalt. Eine sehr interessante Erfahrung für meine kleine Hobbyküche. Weiterhin haben sich die Komponenten grüner Spargel und Avocado sowie frische Petersilie und frischer Koriander aus dem heimischen Garten hinzugesellt. Das Ergebnis ist super und durch seine Kühle und den Zitronensaft eine echte Erfrischung an einem heißen Sommerabend!

Ceviche ... sooo lecker!
Ceviche … sooo lecker!

 

Zutaten (für 3 bis 4 Personen)

2 Avocados (essreif, z.B. von Hass) | 500 g Zanderfilet | Saft von je 2 Zitronen und 2 Limetten | Chilifäden | 3 Staudensellerie | 1/2 TL Gemüsebrühe (Pulver) | 6 Stangen grüner Spargel | 1 rote Zwiebel | grobes Tiroler Kräutersalz | bunter Pfeffer | 5 EL Olivenöl | 1/2 Bund frischer Koriander | 1/2 Bund frische Petersilie

Zanderfilet
Zanderfilet.

 

Zubereitung

Zunächst den Zander von beiden Seiten salzen, pfeffern und mit etwas Zitronensaft einreiben. Eine große Pfanne mit Olivenöl heiß werden lassen und das Zanderfilet mit der Hautseite nach unten hineingeben. Von beiden Seiten etwa 2 Minuten anbraten und herausnehmen. Abkühlen lassen, Haut entfernen und grob würfeln.

Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Selleriestanden abwaschen, in kleine Ringe zerteilen und kurz in kochendem Wasser mit Gemüsebrühe köcheln. Avocados schälen, die Kerne entfernen und das Fleisch ebenfalls würfeln. Petersilie und Koriander waschen, trocken schütteln, die harten Stiele entfernen und klein hacken (ein paar ganze Stengel zum Garnieren aufheben). Spargel abwaschen, das untere Drittel mit einem Sparschäler bearbeiten und schräg in kleine Stücke zerteilen. Dann den Spargel kurz in kochendem Wasser blanchieren.

Eine große Schüssel oder einen tiefen Servierteller nehmen und Zwiebeln, Selleriestücke, Avocadowürfel, Petersilie, Koriander, Spargel und Fischstücke hineingeben und mit dem Zitronen-Limetten-Saft übergießen. Salzen, pfeffern und mit Olivenöl beträufeln. Alles vorsichtig, aber gründlich vermischen und abgedeckt für zirka 20 Minuten marinieren lassen.

Mit frischen Petersilie- und Korianderstengeln garnieren und kalt servieren. Dazu gab es noch Sauerteigbrot und ein gutes Bier. Sehr gut!

Humble Chicken Stew nach Jamie Oliver

Humble Chicken Stew nach Jamie Oliver

Heute präsentiere ich euch mein erstes eigenes Stew. Die Idee für den Hühnchen-Eintopf stammt dabei aus der Feder des britischen Fernsehkochs Jamie Oliver. Auf seine im Originalrezept vorkommenden Knödel habe ich jedoch verzichtet. Das Stew wärmt schön von innen und passt eher in die kältere Jahreszeit.

Noch einen schönen Montag euch allen!

DSC02135_wp


Zutaten
(für 4 bis 6 Portionen)

80 g Bacon | Olivenöl | 2 Gemüsezwiebeln | 5 mittelgroße Kartoffeln | 3 Karotten | ein paar Zweige frischen Thymian | 2 Lorbeerblätter | 300 g braune Champignons | 1 gehäufter TL Mehl | 300 g Hähnchenbrustfilet | Salz | schwarzer Pfeffer | 1 Glas á 200 ml Hühnerfond

DSC02123_wp

 

Zubereitung

Zuerst das Gemüse vorbereiten. Dazu Zwiebeln schälen und in dünne Streifen schneiden. Kartoffeln schälen, abwaschen und in mundgerechte Stücke zerteilen. Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Champignons putzen und halbieren.

Im nächsten Schritt das Hähnchenfilet in mundgerechte Stücke schneiden und ebenfalls den Bacon zerteilen.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen (mittlere Hitze) und den Bacon hineingeben und auslassen. Daraufhin das Hähnchen hinzufügen, bis es von allen Seiten angebraten ist. Folglich Zwiebeln, Kartoffeln, Karotten, Thymian sowie Lorbeerblätter in den Topf geben und für etwa 10 Minuten köcheln. Dabei mehrmals umrühren. Nun die halbierten Pilze und das Mehl einrühren und den Topf mit Hühnerfond auffüllen. Salzen und pfeffern. Zum Schluss das Ganze abgedeckt für zirka 35 Minuten köcheln lassen. Auf Tellern heiß servieren.

DSC02127_wp

Tarte au Citron (mit Lemon Curd)

Tarte au Citron (mit Lemon Curd)

Gestern gab es eine himmlisch gute, sommerliche Tarte au Citron, die mit traditionellem, britischem „Lemon Curd“ gefüllt wurde. Die Zitronencreme entstand dabei kurzerhand aus Butter, Zucker, Eiern, Zitronensaft und Zitronenschale. Sie kann zudem auch gern einzeln hergestellt und als Brotaufstrich verwendet werden. Als Teig diente ein Mürbeteig. Ich bin ein echter Fan dieses wunderbaren Backwerks!

DSC02840_wp

Zutaten (für eine Springform à 26 cm Ø)

Mürbeteig
250 g Dinkelmehl | 1 Prise Salz | 90 g Zucker | 125 g Butter | 2 Vanilleschoten | 1 Ei | Keramik-Backbohnen zum Blindbacken

Lemon Curd
Schale von 3 Zitronen | 100 ml Zitronensaft | 100 g Butter | 200 g Zucker | 2 Eier

DSC02830_wp

Zubereitung

Als Erstes den Mürbeteig zubereiten. Dafür Zucker und Butter miteinander verrühren (aber nicht schaumig schlagen!). Das Mark aus beiden Vanilleschoten auskratzen und zur Butter-Zucker-Mischung geben. Anschließend das Ei hinzugeben und alles gut miteinander vermengen. Das Mehl sieben und zusammen mit dem Salz portionsweise zur Butter-Zucker-Ei-Mischung geben. Wenn der Teig eine krümelige Konsistenz hat, einen Teigball formen und für 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Nun zum Lemon Curd. Butter, Zucker, Zitronenschale und -saft in einem Topf bei milder Hitze aufkochen und solange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Topf von der Kochstelle nehmen. Die beiden Eier in einer Schüssel verquirlen und mit Hilfe eines Schneebesens in die Zitronenmasse einrühren. Das Ganze für zirka 4 bis 5 Minuten bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen bis die Masse dicklich-cremig ist. Die Creme etwas abkühlen lassen.

Den Mürbeteig ausrollen und in eine Tarteform legen. Dabei den Rand mit den Fingern hochziehen. Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen und den Mürbeteig für rund 10 Minuten auf der mittleren Schiene blind backen (mit Alufolie versehen und darauf Keramik-Backbohnen legen). Im Anschluss die Alufolie und Backbohnen entfernen und den Teig für weitere 5 Minuten backen, bis er Farbe annimmt. Ofen ausstellen und den Teig herausnehmen. Jetzt das Lemon Curd gleichmäßig über dem Kuchenteig verteilen. Die Form daraufhin nochmal in den Ofen stellen und für zirka 15 Minuten der Restwärme aussetzen.

Zum Schluss den Kuchen aus dem Backofen nehmen und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Später gern im Kühlschrank weiter abkühlen lassen. Anschneiden und schmecken lassen!