Beef Wellington mit Kartoffel-Maronen-Parmesan-Püree & Bohnen im Schinkenmantel

Dieses Beef Wellington ist mit Abstand das beste Rinderfilet, welches ich je gegessen habe. Es wird mit Senf, einer Pilz-Kräuter-Kruste, Serrano-Schinken sowie Blätterteig eingewickelt und schmeckt hervorragend! Von grünen Bohnen im Schinkenmantel sowie einem herbstlichen Kartoffel-Maronen-Parmesan-Püree als Beilagen wird es begleitet. Das Rezept für dieses Beef Wellington stammt ursprünglich aus der Feder des britischen Fernsehkochs Gordon Ramsey. Ich möchte mich an dieser Stelle auch besonders bei dem lieben Menschen an meiner Seite bedanken, der mit mir eine halbe Nacht an dieser leckeren Mahlzeit gekocht und mir alle nötigen Tipps und Kniffe beigebracht hat. Es war perfekt und garantiert nicht das letzte Mal, dass diese Köstlichkeit aufgetafelt wurde!

Beef Wellington – Rinderfilet im Blätterteigmantel mit Senf und Pilz-Kräuter-Kruste

Beef Wellington – Rinderfilet im Blätterteigmantel mit Senf und Pilz-Kräuter-Kruste.

 

Zutaten (für 3 bis 4 Portionen)

Für das Beef Wellington im Blätterteigmantel

500 g Rinderfilet | 1 Rolle Blätterteig (TK, rund, 230 g) | 1 Packung Serrano-Schinken (80 g) | 1 EL Senf | 250 g Champignons | frische Kräuter (Thymian, Rosmarin) | 1 Schalotte | 1 Zehe Knoblauch | schwarzer Pfeffer | Meersalz | ein kleines Stück Butter | 1 Eigelb

Für die Rotweinsoße

1 Zehe Knoblauch | 3 Zwiebeln | frische Kräuter (Thymian, Rosmarin, 2 Blätter Lorbeer) | 400 ml Rotwein (z.B. Il Piolo Chianti) | 400 ml Rinderfond | Olivenöl

Für das Kartoffel-Maronen-Parmesan-Püree

Maronen (200 g, vorgekocht)  | 10 kleine Kartoffeln | Muskat | 3 große Schluck Milch | schwarzer Pfeffer | Meersalz | 3 EL frischer Parmesan

Für die Bohnen im Schinkenmantel

200 g grüne Bohnen | 1 Packung Serrano-Schinken (80 g) | Meersalz | ein kleines Stück Butter

Zum Garnieren

etwas frischer Feldsalat | 2 EL Granatapfelkerne

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Zubereitung

Zuerst die Rotweinsoße ansetzen. Olivenöl in einem Topf heiß werden lassen. Klein geschnittene Knoblauchzehe, zerkleinerte Zwiebeln, Lorbeerblätter, ganzer Thymian- und Rosmarinstängel in den Topf geben und kurz andünsten. Mit Rotwein aufgießen und sirupartig einköcheln lassen. Danach mit Rinderfond aufgießen und das Ganze eine gute Stunde köcheln lassen. Vor dem Servieren durch ein Sieb seihen.

Im nächsten Schritt die Pilz-Krustenmasse für das Fleisch vorbereiten. Dazu Pilze putzen, schlechte Stellen entfernen und klein häckseln. Die Pilze in eine Pfanne geben und erhitzen, damit die Flüssigkeit verdunstet. Klein geschnibbelte Schalotte, Rosmarin- sowie Thymianstückchen mit hineingeben und solange auf mittlerer Hitze weiterköcheln lassen bis es eine pastige Konsistenz hat.

Nun das Rinderfilet zubereiten. Butter in einer heißen Pfanne erhitzen, etwas zerkleinerten Rosmarin, Thymian und zerkleinerte Knoblauchzehe hinzugeben. Das Fleisch scharf von allen Seiten anbraten. Fleisch anschließend zirka 10 Minuten ruhen lassen und danach mit Senf bestreichen.

Ein größeres Stück Frischhaltefolie auf dem Tisch ausbreiten. 80 g Serrano-Schinken darauf nebeneinander ausbreiten und mit der Pilz-Paste bestreichen. Das Fleisch darauflegen und mit der Schinken-Pilz-Schicht umwickeln. Als Nächstes den Blätterteig ausrollen und die Schinken-Pilz-Fleisch-Kugel mittig platzieren. Mit Blätterteig vollständig einwickeln und für rund 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Oben: Rinderfilet auf Pilz-Paste und Schinkenbett. Unten: Das Rinderfilet wird zuvor in der Pfanne scharf angebraten

Oben: Rinderfilet auf Pilz-Paste und Schinkenbett. Unten: Das Rinderfilet wird zuvor in der Pfanne scharf angebraten.

Das Rinderfilet im Blätterteigmantel aus dem Kühlschrank nehmen, von außen mit Eigelb bestreichen und in eine leicht eingefettete Auflaufform legen. Auf der mittleren Schiene des Backofens bei 200 Grad für 15 bis 20 Minuten backen bis der Blätterteig goldbraun wird. Hinterher etwa 10 Minuten ruhen lassen bis es mit einem scharfen Messer angeschnitten wird.

Jetzt kommt das Püree. Kartoffeln schälen, halbieren und in 20 bis 25 Minuten gut weich kochen. Nebenbei die Maronen im eingeschweißten Beutel für 7 Minuten in einem Wassertopf kochen. Parmesan frisch reiben. Kartoffeln zusammen mit Maronen und Parmesan in einen Topf geben und gründlich zerstampfen. Milch, Pfeffer, Meersalz und Muskat hinzufügen und gut vermengen. Im Topf mit einem Deckel warm halten.

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Schließlich noch die Bohnen im Schinkenmantel zubereiten. Dafür Bohnen abwaschen, mit Küchenkrepp trocken tupfen und jeweils beide holzigen Enden abschneiden. In einem Topf mit Wasser und Meersalz aufkochen und rund 15 Minuten kochen. In ein Sieb stürzen und kurz kalt abschrecken. Die Bohnen nun häufchenweise in Serrano-Schinken-Scheiben (80 g) einwickeln und in einer heißen Pfanne mit Butter anbraten.

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Zum Schluss das Beef Wellington in Scheiben schneiden und zusammen mit den Bohnen im Schinkenmantel, Kartoffel-Maronen-Parmesan-Püree, Rotweinsoße sowie etwas frischem Feldsalat und Granatapfelkernen anrichten. Das schmeckt richtig gut!

Peruanischer Fischsalat: Ceviche mit Zander

Schon länger schleiche ich um dieses Rezept herum und habe mich nun endlich getraut. Ceviche ist ein traditionelles, peruanisches Nationalgericht, welches in meinem Fall mit Zanderfilet angerichtet wurde. Typisch ist dabei eine rote Zwiebel, Chili und Sellerie. Den Fisch habe ich kurz in der Pfanne angebraten, damit er nicht mehr völlig roh, sondern lediglich noch glasig ist. Durch den Zitronen-Limetten-Saft findet eine Denaturierung des Eiweißes statt, wobei der Fisch nach dem Marinieren keine rohen Stellen mehr hat. Das Zanderfilet gart somit quasi kalt. Eine sehr interessante Erfahrung für meine kleine Hobbyküche. Weiterhin haben sich die Komponenten grüner Spargel und Avocado sowie frische Petersilie und frischer Koriander aus dem heimischen Garten hinzugesellt. Das Ergebnis ist super und durch seine Kühle und den Zitronensaft eine echte Erfrischung an einem heißen Sommerabend!

Ceviche ... sooo lecker!

Ceviche … sooo lecker!

 

Zutaten (für 3 bis 4 Personen)

2 Avocados (essreif, z.B. von Hass) | 500 g Zanderfilet | Saft von je 2 Zitronen und 2 Limetten | Chilifäden | 3 Staudensellerie | 1/2 TL Gemüsebrühe (Pulver) | 6 Stangen grüner Spargel | 1 rote Zwiebel | grobes Tiroler Kräutersalz | bunter Pfeffer | 5 EL Olivenöl | 1/2 Bund frischer Koriander | 1/2 Bund frische Petersilie

Zanderfilet

Zanderfilet.

 

Zubereitung

Zunächst den Zander von beiden Seiten salzen, pfeffern und mit etwas Zitronensaft einreiben. Eine große Pfanne mit Olivenöl heiß werden lassen und das Zanderfilet mit der Hautseite nach unten hineingeben. Von beiden Seiten etwa 2 Minuten anbraten und herausnehmen. Abkühlen lassen, Haut entfernen und grob würfeln.

Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Selleriestanden abwaschen, in kleine Ringe zerteilen und kurz in kochendem Wasser mit Gemüsebrühe köcheln. Avocados schälen, die Kerne entfernen und das Fleisch ebenfalls würfeln. Petersilie und Koriander waschen, trocken schütteln, die harten Stiele entfernen und klein hacken (ein paar ganze Stengel zum Garnieren aufheben). Spargel abwaschen, das untere Drittel mit einem Sparschäler bearbeiten und schräg in kleine Stücke zerteilen. Dann den Spargel kurz in kochendem Wasser blanchieren.

Eine große Schüssel oder einen tiefen Servierteller nehmen und Zwiebeln, Selleriestücke, Avocadowürfel, Petersilie, Koriander, Spargel und Fischstücke hineingeben und mit dem Zitronen-Limetten-Saft übergießen. Salzen, pfeffern und mit Olivenöl beträufeln. Alles vorsichtig, aber gründlich vermischen und abgedeckt für zirka 20 Minuten marinieren lassen.

Mit frischen Petersilie- und Korianderstengeln garnieren und kalt servieren. Dazu gab es noch Sauerteigbrot und ein gutes Bier. Sehr gut!

Humble Chicken Stew nach Jamie Oliver

Heute präsentiere ich euch mein erstes eigenes Stew. Die Idee für den Hühnchen-Eintopf stammt dabei aus der Feder des britischen Fernsehkochs Jamie Oliver. Auf seine im Originalrezept vorkommenden Knödel habe ich jedoch verzichtet. Das Stew wärmt schön von innen und passt eher in die kältere Jahreszeit.

Noch einen schönen Montag euch allen!

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Zutaten
(für 4 bis 6 Portionen)

80 g Bacon | Olivenöl | 2 Gemüsezwiebeln | 5 mittelgroße Kartoffeln | 3 Karotten | ein paar Zweige frischen Thymian | 2 Lorbeerblätter | 300 g braune Champignons | 1 gehäufter TL Mehl | 300 g Hähnchenbrustfilet | Salz | schwarzer Pfeffer | 1 Glas á 200 ml Hühnerfond

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Zubereitung

Zuerst das Gemüse vorbereiten. Dazu Zwiebeln schälen und in dünne Streifen schneiden. Kartoffeln schälen, abwaschen und in mundgerechte Stücke zerteilen. Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Champignons putzen und halbieren.

Im nächsten Schritt das Hähnchenfilet in mundgerechte Stücke schneiden und ebenfalls den Bacon zerteilen.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen (mittlere Hitze) und den Bacon hineingeben und auslassen. Daraufhin das Hähnchen hinzufügen, bis es von allen Seiten angebraten ist. Folglich Zwiebeln, Kartoffeln, Karotten, Thymian sowie Lorbeerblätter in den Topf geben und für etwa 10 Minuten köcheln. Dabei mehrmals umrühren. Nun die halbierten Pilze und das Mehl einrühren und den Topf mit Hühnerfond auffüllen. Salzen und pfeffern. Zum Schluss das Ganze abgedeckt für zirka 35 Minuten köcheln lassen. Auf Tellern heiß servieren.

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Tarte au Citron (mit Lemon Curd)

Gestern gab es eine himmlisch gute, sommerliche Tarte au Citron, die mit traditionellem, britischem “Lemon Curd” gefüllt wurde. Die Zitronencreme entstand dabei kurzerhand aus Butter, Zucker, Eiern, Zitronensaft und Zitronenschale. Sie kann zudem auch gern einzeln hergestellt und als Brotaufstrich verwendet werden. Als Teig diente ein Mürbeteig. Ich bin ein echter Fan dieses wunderbaren Backwerks!

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Zutaten (für eine Springform à 26 cm Ø)

Mürbeteig
250 g Dinkelmehl | 1 Prise Salz | 90 g Zucker | 125 g Butter | 2 Vanilleschoten | 1 Ei | Keramik-Backbohnen zum Blindbacken

Lemon Curd
Schale von 3 Zitronen | 100 ml Zitronensaft | 100 g Butter | 200 g Zucker | 2 Eier

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Zubereitung

Als Erstes den Mürbeteig zubereiten. Dafür Zucker und Butter miteinander verrühren (aber nicht schaumig schlagen!). Das Mark aus beiden Vanilleschoten auskratzen und zur Butter-Zucker-Mischung geben. Anschließend das Ei hinzugeben und alles gut miteinander vermengen. Das Mehl sieben und zusammen mit dem Salz portionsweise zur Butter-Zucker-Ei-Mischung geben. Wenn der Teig eine krümelige Konsistenz hat, einen Teigball formen und für 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Nun zum Lemon Curd. Butter, Zucker, Zitronenschale und -saft in einem Topf bei milder Hitze aufkochen und solange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Topf von der Kochstelle nehmen. Die beiden Eier in einer Schüssel verquirlen und mit Hilfe eines Schneebesens in die Zitronenmasse einrühren. Das Ganze für zirka 4 bis 5 Minuten bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen bis die Masse dicklich-cremig ist. Die Creme etwas abkühlen lassen.

Den Mürbeteig ausrollen und in eine Tarteform legen. Dabei den Rand mit den Fingern hochziehen. Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen und den Mürbeteig für rund 10 Minuten auf der mittleren Schiene blind backen (mit Alufolie versehen und darauf Keramik-Backbohnen legen). Im Anschluss die Alufolie und Backbohnen entfernen und den Teig für weitere 5 Minuten backen, bis er Farbe annimmt. Ofen ausstellen und den Teig herausnehmen. Jetzt das Lemon Curd gleichmäßig über dem Kuchenteig verteilen. Die Form daraufhin nochmal in den Ofen stellen und für zirka 15 Minuten der Restwärme aussetzen.

Zum Schluss den Kuchen aus dem Backofen nehmen und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Später gern im Kühlschrank weiter abkühlen lassen. Anschneiden und schmecken lassen!

Grüne Spargelsuppe mit pochiertem Ei nach Jamie Oliver

Vor drei Tagen bin ich vom Schiff AIDAprima im Hamburger Hafen Steinwerder nach 3 langen Monaten abgestiegen und nun liegen 8 Wochen Sommerurlaub vor mir. Juhu! Ein schönes Gefühl! Mein Job als Redakteurin bei der Kreuzfahrtreederei AIDA Cruises lässt mir innerhalb der Verträge leider keinen Tag Pause, umso mehr genieße ich die ruhige Zeit jetzt.

Und gerade in den Monaten Mai bis Juni schlägt mein Foodbloggerherz für saisonale Zutaten wie Spargel, Rhabarber und Bärlauch. Ich bin froh, dass ich diese Zeit nun intensiv nutzen kann und widme mich heute ganz dem grünen Spargel. Er stammt aus der Bremer Region, in der ich momentan meine Tage verbringe. Die Idee für die Suppe kommt von Jamie Oliver, jedoch habe ich sie leicht abgewandelt. So war die Rote-Rettich-Kresse z.B. nicht vorgesehen, passt aber hervorragend. Bei den Eiern habe ich mich für Bio-Eier aus dem Bremer Umland entschieden. Seht selbst!

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Zutaten
(für 2 bis 4 Portionen)

450 g grüner Spargel | Olivenöl | 1 weiße Gemüsezwiebel | 1 Stange Lauch | 1 l Gemüsebrühe | Salz | schwarzer Pfeffer | 4 frische, kleine Eier | 4 Scheiben Vollkorn-Toast | Rote-Rettich-Kresse | ein Schuss Weißweinessig

Grüner Spargel aus der Bremer Region

Grüner Spargel aus der Bremer Region.

Rote-Rettich-Kresse aus Bayern

Rote-Rettich-Kresse aus Bayern.


Zubereitung

Zuerst den grünen Spargel bearbeiten. Dazu die Spargelstangen gründlich unter fließendem Wasser abwaschen, die Köpfe abschneiden und für später beiseite legen, die Strunken entfernen und den unteren Bereich kurz mit einem Sparschäler abschaben, damit das Spargelfleisch nicht zu fest und strunksig bleibt. Die Stangen in grobe Stücke schneiden. Grüner Spargel hat im Vergleich zu weißem Spargel jedoch deutlich weniger faserig-festes Fleisch, weshalb der grüne schnell geschält ist.

Jetzt eine tiefe Pfanne auf dem Herd erhitzen und einen guten Schluck Olivenöl hineingeben. Die klein geschnittenen Zwiebeln sowie den klein zerteilten Lauch in die Pfanne geben und für zirka 10 Minuten bei mittlerer Hitze brutzeln lassen. Das Gemüse muss weich und süßlich werden, darf jedoch nicht seine Farbe verändern. Anschließend die grob zerkleinerten Spargelstangen (nicht die Köpfe!) und die Gemüsebrühe hinzufügen. Das Ganze abgedeckt für weitere 20 Minuten köcheln lassen. Danach die Hitze etwas runternehmen und alles mit einem Pürierstab fein pürieren. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.

Die Suppe nochmals aufkochen und die Spargelköpfe hinzugeben. Köcheln lassen bis die Köpfe weich sind.

Im nächsten Schritt werden die pochierten Eier zubereitet. Dazu die vier Eier zunächst auf jeweils vier kleine Tassen verteilen. Einen großen, weiten Topf zu 3/4 mit Wasser und einem Schuss Essig füllen und aufkochen. Nun die Hitze reduzieren, damit es nicht zu stark sprudelt und das Ei nicht völlig zerfranst. Wichtig: Die Eier müssen kalt und sehr frisch sein! Daraufhin das erste Ei in den Kochtopf geben und mithilfe von zwei Löffeln in der Form halten, bis das Eiweiß nach Wunsch geronnen ist. Das dauert nur wenige Minuten. Genauso mit den drei anderen Eiern verfahren. Alle Eier auf einem Teller zur Seite stellen.

Im Anschluss die Toastscheiben entrinden und auftoasten.

Zuletzt die Suppe auf zwei Schüsseln verteilen, jeweils eine Scheibe Toast in die Suppe geben und das pochierte Ei darauf legen. Mit Roter-Rettich-Kresse bestreuen und eine Prise schwarzen Pfeffer darüberstreuen. Sehr, sehr lecker!

Roquamole nach Nigella Lawson

Die Londoner Fernsehköchin Nigella Lawson inspiriert meine persönliche Küche mit ihren Rezepten schon sehr lange. So verwandelt sie die herkömmliche Guacamole schnell mal in eine “Roquamole”, indem sie den grün-bläulich marmorierten Blauschimmelkäse Roquefort (aus roher Schafsmilch) ins Spiel bringt, welcher eine sehr kräftig-würzige Note beifügt. Der Dip ist ideal geeignet für einen Fernsehabend mit einer Tüte Tortilla-Chips.

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Zutaten (für 4 bis 6 Personen)

125 g Roquefort-Käse | 60 ml Sour Crème | 2 reife Avocados | 1 rote Zwiebel | 1 Packung Tortilla-Chips

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Zubereitung

Im ersten Schritt den Roquefort-Käse mit der Sour Crème in einer großen Schüssel zerkrümeln und gründlich vermischen. Die Avocados schälen, in grobe Stücke schneiden und in der Roquefort-Sour-Crème-Mischung zerdrücken (reife Avocados sollten sich problemlos mit einer Gabel zerdrücken lassen). Nun die Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden und unter die Masse heben. Die Roquamole in eine Schüssel füllen und in der Mitte einer großen Platte anrichten. Drumherum Tortilla-Chips verteilen. Fatto!

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Kiwi-Bananen-Trifle

An Silvester kam eine typisch britische Süßspeise auf den Tisch: Trifle. Er besteht aus verschiedenen Schichten, die üblicherweise Früchte, Schlagsahne (oder englische Crème namens Custard) und Biskuit beinhalten. Die Früchte können dabei nach Bedarf saisonal ausgewählt werden. “Trifle” bedeutet in der englischen Sprache etwa so viel wie “Kleinigkeit” und ist in der Regel sehr gehaltvoll. Dafür schmeckt er köstlich erfrischend!

Gefunden habe ich das Rezept auf Sandras Foodblog I Food.

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Zutaten (für 2 Gläser)

2 reife Kiwis | 1 große Banane | 200 g Schlagsahne | 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker | 10 Löffelbiskuits

Zubereitung

Als Erstes Kiwis und Banane schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Danach Schlagsahne mit Bourbon-Vanillezucker steif schlagen. Löffelbiskuits grob zerbröseln. Nun zwei saubere Gläser nehmen und abwechselnd Kiwi- und Bananenstücke, gezuckerte Schlagsahne sowie zerbröselte Löffelbiskuits schichten. Gegebenenfalls bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen.

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

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