Basenfasten im Winter – Tag 4

In der letzten Woche ist das Bloggen bei mir leider etwas kurz gekommen, was damit zusammenhängt, dass ich derzeit (mein Studium ist zu Ende) auf Jobsuche bin und aufgrund von Vorstellungsgesprächen unterwegs war. So habe ich die letzten drei Tage in der wunderschönen Stadt Hamburg verbracht, an die ich mein Herz schon seit langer Zeit verloren habe

Nun komme ich endlich dazu, euch von meinem vierten und damit letzten Basenfastentag zu berichten.

 

Frühstück: Obst, Nüsse und Rosinen

Wie zu jedem Basenfrühstück kam auch diesmal pünktlich um 9 Uhr etwas Gesundes auf den Tisch: Eine halbe, in Scheiben geschnittene Banane, eine halbe stückige Avocado, ein paar Walnüsse aus dem Garten, Haselnüsse sowie getrocknete, ungeschwefelte Rosinen. Dazu gab es einen Fastentee mit einem Spritzer Zitrone. Sehr lecker und ein guter Start in den Tag. Meine unterschiedlichen Frühstückvariationen in der Fastenzeit haben mir so gut gefallen, dass ich sie auch in Zukunft in meinen Alltag integrieren möchte. Yummy!

Basenfrühstück Tag 4

 

Mittagessen: Dampfgegartes Brokkoli- und Blumenkohlgemüse

Für das Mittagessen um 13:00 Uhr hatte ich erneut Gemüse, welches im Schnellkochtopf dampfgegart wurde, angedacht. Das war superfix zubereitet und schmeckt zusammen mit etwas Olivenöl, frischen Kräutern und Gewürzen einfach lecker. Diesmal gab es ein paar Gemüsereste vom Vortag sowie noch Blumenkohl und Lauchzwiebeln dazu.

dampfgegartes Gemüse

Zutaten (für 3 bis 4 Portionen)

1/4 Sellerieknolle | 1 Handvoll Brokkoli-Röschen | 1/2 Blumenkohl | 3 Lauchzwiebeln | 1/2 Mairübchen | 2 mittelgroße Kartoffeln (vorwiegend festkochend) | schwarzer Pfeffer | Kümmel | Basilikum (getrocknet) | Bio-Kräutersalz | 3 EL Olivenöl

Zubereitung

Zuerst die Sellerieknolle schälen und in kleine Würfel schneiden. Brokkoli unter fließendem Wasser abbrausen, auf Küchenkrepp trocknen lassen, einzelne Röschen in mundgerechter Größe abschneiden. Dann mit dem Brokkoli genauso verfahren. Lauchzwiebeln waschen, trocknen, Strunk und ältere Blätter entfernen und anschließend in Ringe schneiden. Nun Mairübchen schälen und in Stücke zerteilen. Kartoffeln schälen, kurz unter Wasser abspülen und ebenfalls in Würfel schneiden. Das gesamte Gemüse im Schnellkochtopf mit etwas Kümmel darüber zirka 10 Minuten dampfgaren bis es weich ist. Danach alles in eine große Schüssel umfüllen und mit Olivenöl, schwarzem Pfeffer, Basilikum und Kräutersalz bestreuen. Gut durchmischen.

Mit frischer Petersilie garnieren und warm servieren.

 

Abendessen: Kohlrabi-Kartoffel-Suppe

Zu meinem allerletzten basischen Abendbrot gab es nochmal die leckere Kohlrabi-Kartoffel-Suppe vom Vortag, dessen Rezept hier zu finden ist.

Kohlrabi-Kartoffel-Suppe

 

Fazit

Ich bin nun erstmal erleichtert, dass die vier Basenfastentage gut überstanden sind und freue mich schon sehr auf das Essen der nächsten Zeit. Wichtig ist aber, dass man es nicht gleich übertreibt, sondern ein bis zwei Aufbautage einrechnet. Das Gute am Basenfasten ist jedoch, dass man nicht gänzlich auf Nahrung verzichten muss, somit sollte die Umstellung nicht allzu schwer werden, wenn man einige Regeln beachtet.

Einerseits sollte man nur langsam wieder mit den alltäglichen Essgewohnheiten beginnen und nicht gleich eine Jumbo-Portion Nudeln oder Fleisch in sich hineinschaufeln. Ich habe am ersten Aufbautag mit ein paar Scheiben Zwieback am Morgen und etwas Gemüse am Mittag begonnen und mir abends eine kleine Schale Reis mit Curry gegönnt. Das tat gut!

 

Folgende Dinge sind mir beim Fasten positiv aufgefallen:

Ich habe während des Fastens eine andere Beziehung zum Essen entwickelt, weil ich es bewusster erlebt und mir häufig die Frage gestellt habe, ob das jeweilige Lebensmittel tatsächlich gesund ist.

Trotz des Verzichts habe ich mich jeden Tag topfit gefühlt und hatte keinerlei Stimmungsschwankungen.

Durch das frühzeitige Abendessen konnte ich nachts viel besser und tiefer schlafen als zuvor.

Keine Verdauungsprobleme.

Ich habe während des Fastens zwei Kilo abgenommen.

Ein besseres Hautbild stellt sich ein und ich hatte den Eindruck, dass auch mein Haar gesünder aussah.

Und ich habe bestimmte Lebensmittel seitdem mehr zu schätzen gelernt. Während ich vor dem Fasten oft an Trockenobst vorbeigelaufen bin, habe ich erkannt, wie lecker es doch eigentlich ist und dass es Süßigkeiten super ersetzen kann.

Außerdem achte ich seit der Fastenkur noch mehr darauf, jeden Bissen mindestens 30-mal zu kauen, denn das sättigt schneller und ist bekömmlicher. Nicht vergessen: Der Darm hat keine Zähne!

 

Die Schattenseiten des Fastens beziehungsweise, was mir negativ aufgefallen ist:

Ab dem zweiten Fastentag habe ich unter gelegentlichen Magenschmerzen gelitten.

Wenn ich abends nach dem Essen mal TV geschaut habe, fiel es mir besonders schwer, nicht zu naschen. Daher würde ich die Zeit zwischen dem Abendbrot und dem Zubettgehen als kleine Herausforderung beschreiben. Dennoch ist es machbar, wenn man das Fasten konsequent betreibt.

 

Damit erkläre ich das Basenfasten erstmal für abgeschlossen, aber ich weiß heute schon, dass ich es spätestens in einem Jahr wiederholen werde. Gerade nach der Weihnachtszeit war es für mich ein willkommener Anlass, zum einen weniger und zum anderen gesünder zu essen. Man kann das Fasten durchaus auch 2-mal im Jahr durchführen, wenn man die Zeit und Kraft besitzt. Ich habe mich hinterher jedenfalls sehr viel besser gefühlt.

 

Quelle: Buch “Basenfasten – Essen und trotzdem entlasten” von Sabine Wacker, 2. Auflage, 2008, Gräfe und Unzer Verlag (GU) GmbH, München

Basenfasten im Winter – Tag 3

Heute gibt es, wie nicht anders zu erwarten, einen kurzen Abriss zu meinem dritten Basenfastentag. Seht selbst, welche Köstlichkeiten ich auf den Tisch gezaubert habe.

 

Frühstück: Obst und Trockenfrüchte

Pünktlich morgens um 9 Uhr gab es basisches Frühstück. Das wurde auch Zeit, denn nach zirka 15 Stunden ohne Essen macht sich der Bauch allmählich wieder bemerkbar. Neben einem Apfel gab es noch eine Kiwi, ein paar getrocknete Bio-Aprikosen und Rosinen. Getrocknete Früchte sollten unbedingt ungeschwefelt sein! Dazu habe ich eine Tasse frischen ayurvedischen Tee mit Gewürzen und Zitrone aufgesetzt. Beim Fasten empfiehlt sich übrigens, die Teesorte immer mal zu wechseln.

Basenfrühstück Tag 3

 

Mittagessen: Dampfgegartes Gemüse und Rotkohl-Apfel-Salat

Zum Mittag gegen 12:30 Uhr gab es schließlich wieder im Schnellkochtopf schonend gegartes Gemüse, diesmal Brokkoli, Mairübchen, Sellerieknolle, Kartoffeln und dazu den noch vom gestrigen Fastentag übrig gebliebenen Rotkraut-Apfel-Salat.

Gedämpftes Gemüse

Zutaten (für 3 bis 4 Portionen)

1/2 Sellerieknolle | 2 Handvoll Brokkoli-Röschen | 2 Mairübchen | 4 mittelgroße Kartoffeln (vorwiegend festkochend) | weißer Pfeffer | Bio-Kräutersalz | 3 EL Sonnenblumenöl

Zubereitung

Sellerieknolle schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Ebenso mit Mairübchen und Kartoffeln verfahren. Danach Brokkoli gründlich abwaschen, den untersten Teil vom Strunk entfernen und vom Rest die Schale abmachen. In kleine Stücke zerteilen. Den restlichen Brokkoli in kleine Röschen schneiden. Alles in das Dampfkörbchen des Schnellkochtopfs geben und etwa 10 bis 12 Minuten weich dünsten. Hinterher das Gemüse in eine Schüssel umfüllen und mit Pfeffer und Kräutersalz verfeinern. Anschließend noch das Öl darüber träufeln.

Dazu gab es leckeren Rotkohl-Apfel-Salat mit Möhren und Schnittlauch vom Vortag. Ich freue mich immer sehr über Reste vom vorangegangenen Tag, weil das den Arbeitsaufwand mindert und man trotzdem gute Kost genießen kann. Gerade jetzt in der Basenfastenzeit, wo es so viel bei der Essenszubereitung zu beachten gibt, ist das ideal. Und man muss nicht so viel wegschmeißen, sondern braucht es Stück für Stück auf.

Rotkraut-Apfel-Salat

 

Abendessen: Kohlrabi-Kartoffel-Suppe

Für das Abendbrot um 17:30 Uhr habe ich uns eine köstliche Suppe aus fünf Kohlrabis und einigen Kartoffeln angerichtet.

Kohlrabi-Kartoffel-Suppe

Zutaten (für 4 bis 5 Portionen)

5 mittelgroße Kohlrabis | 3 große Kartoffeln (vorwiegend festkochend) | 2 rote Zwiebeln | etwas Sonnenblumenöl | 1 Liter Wasser | 1 Gemüsebrühwürfel (ohne Geschmacksverstärker) | Bio-Kräutersalz | Muskat (gemahlen) | weißer Pfeffer | Majoran (getrocknet) | 1 Handvoll krause Petersilie

Zubereitung

Zuerst die Kohlrabis schälen, kurz mit Wasser abspülen und in grobe Würfel schneiden. Danach Kartoffeln mit einem Sparschäler schälen, ebenfalls kurz unter fließendem Wasser abwaschen und in grobe Stücke zerteilen. Nun rote Zwiebeln schälen und klein hacken.

In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Zwiebeln darin kurz andünsten. Folglich Kohlrabi- und Kartoffelstücke hinzufügen und umrühren. Daraufhin Wasser und Gemüsebrühwürfel dazugeben und alles zum Kochen bringen. Das Gemüse so lange garen bis es weich ist. Danach pürieren, ich habe hierfür meinen Thermomix verwendet. Jetzt mit Kräutersalz, Muskat, weißem Pfeffer und Majoran abschmecken.

Zum Schluss die Petersilie waschen, auf Küchenpapier trocken schütteln, mit dem Wiegemesser klein hacken und über die Suppe streuen.

 

Fazit

Nach dem dritten Basenfastentag muss ich feststellen, dass mich gelegentlich leichte Magenschmerzen begleiten. Über bekannte Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Müdigkeit oder muskuläre Zuckungen, kann ich mich aber nicht beschweren, davon bin ich bisher zum Glück verschont geblieben.

Vorgenommen haben wir uns insgesamt vier Fastentage, also fehlt bloß noch einer. Ich bleibe dran und berichte wieder.

 

Quelle: Buch “Basenfasten – Essen und trotzdem entlasten” von Sabine Wacker, 2. Auflage, 2008, Gräfe und Unzer Verlag (GU) GmbH, München

Basenfasten im Winter – Tag 2

Gestern hatte ich euch von meinem ersten Basenfastentag berichtet und so möchte ich heute gleich mit dem zweiten fortfahren. Mir geht es noch immer gut und ich fühle mich deutlich leichter und entspannter als zuvor.

 

Frühstück: Obst und Tee

An meinem zweiten Fastentag gab es morgens pünktlich um 9 Uhr (die letzte Mahlzeit hatte ich am Vorabend um 17:30 Uhr eingenommen, also vor rund 15 Stunden) neben einer Banane, grünem Paprika und drei Physalis noch eine Tasse Fastentee mit frischer Zitrone. Ein guter Start in den Tag und ich war danach sehr gesättigt, auch wenn es auf den ersten Blick nach wenig aussieht. Und obwohl ich am ersten Abend einen leichten Heißhunger verspürt habe, bin ich in der Früh mit einem wohlig-satten Gefühl aufgewacht.

Basenfrühstück Tag 2

 

Mittagessen 1. Gang: Rotkohl-Apfel-Salat

Zum Mittag habe ich anschließend einen Rotkohl-Salat mit Apfel, Möhre, Schnittlauch und einer Zitronen-Vinaigrette zubereitet.

Rotkraut-Apfel-Salat

Zutaten (für 6 Portionen)

1/2 Rotkohl | 1 große Möhre | 2 mittelgroße Äpfel | 1 Zitrone | 6 EL kaltgepresstes Olivenöl | weißer Pfeffer | Meersalz | Kümmel | Rosmarin (getrocknet) | Basilikum (getrocknet) | 1 Handvoll Schnittlauch

Zubereitung

Zuerst den Kohl vierteln, die äußeren Blätter entfernen und den Strunk herausschneiden. Den übrigen Kohl in grobe Streifen schneiden und mit dem Mixer (ich habe meinen Thermomix dafür verwendet) kurz zerkleinern. In eine Schüssel umfüllen.

Daraufhin Äpfel abwaschen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke zerteilen. Zum Rotkohl hinzugeben.

Möhre ebenfalls unter fließendem Wasser säubern, das strunkige Ende entfernen und fein raspeln. Zur Rotkohl-Apfel-Mischung geben.

Zitrone auspressen und dem Zitronensaft nach und nach unter ständigem Rühren das Öl zugeben. Mit Meersalz, weißem Pfeffer, Kümmel, Rosmarin und Basilikum würzen. Schnittlauch waschen, auf Küchenkrepp trocken schütteln, mit dem Wiegemesser klein hacken und unter die Zitronen-Vinaigrette mischen.

Anschließend die Vinaigrette zur Rotkohl-Apfel-Möhren-Mischung geben. Etwas durchziehen lassen.

 

Mittagessen 2. Gang: Bete-Carpaccio mit frischem Meerrettich und Feldsalat

Neben dem Salat gab es weiterhin gedämpfte rote, weiße und gelbe Bete aus dem heimischen Garten in Form eines Carpaccios mit frisch geraspeltem Meerrettich und Feldsalat. Es war wirklich lecker!

Bete-Carpaccio

Zutaten (für 2 Personen)

4 große, rohe Bete-Knollen (rote, weiße, gelbe) | 1 EL frisch geraspelter Meerrettich | 2 kleine Möhren | 2 Handvoll Feldsalat | 2 EL Mandelblättchen | Olivenöl

Zubereitung

Zunächst die Bete-Knollen im Schnellkochtopf etwa 45 bis 50 Minuten dampfgaren. Danach abkühlen lassen, vorsichtig schälen und in dünne Scheiben schneiden. Weil vor allem rote Bete die Hände stark färbt, bieten sich dabei Handschuhe an. Die Bete-Scheiben folglich auf zwei Tellern im Kreis anrichten.

Feldsalat abwaschen, trocknen lassen und jeweils auf die Tellermitte verteilen.

Dann Möhren gründlich waschen, Strunken entfernen und fein raspeln. Anschließend um den Feldsalat herumlegen.

Alles mit etwas Olivenöl beträufeln.

Daraufhin den frischen Meerrettich fein raspeln und über das Carpaccio geben. Zum Schluss das Ganze mit Mandelblättchen garnieren.

 

Abendessen: Porree-Kartoffel-Suppe und Kümmelkartoffeln

Zu guter Letzt gab es zum Abendessen gegen 17:30 Uhr die vom Vortag noch übrig gebliebene Porree-Kartoffel-Suppe sowie ein paar einzelne gekochte Kümmelkartoffeln. Auf Rohkost und damit auf Salat sollte man abends gänzlich verzichten. Gemüsesuppen (aber ohne Sahne) oder einfache Kartoffeln eignen sich stattdessen hervorragend.

Porree-Kartoffel-Suppe

Kümmelkartoffeln

 

 Fazit

Damit sind nun zwei volle Fastentage geschafft und ich bin stolz. Obwohl ich mich körperlich fit und gesund fühle, muss ich gestehen, dass die Zeit zwischen dem Abendessen und Frühstück am schwierigsten zu überstehen ist. Leichtes Magenknurren hat mich auch am zweiten Abend begleitet. Jedoch ist das Hungergefühl am folgenden Morgen vollständig verschwunden. Das ist überraschend. Und ich habe das Gefühl, dass ich besser schlafen kann, wenn die letzte Mahlzeit bis 18 Uhr eingenommen wird. Mal schauen, was der dritte Tag bringt …

 

Quelle: Buch “Basenfasten – Essen und trotzdem entlasten” von Sabine Wacker, 2. Auflage, 2008, Gräfe und Unzer Verlag (GU) GmbH, München

Basenfasten im Winter – Tag 1

Die Adventszeit und das Weihnachtsfest liegen noch nicht allzu lang zurück. Und auch im neuen Jahr ging es mit den Kalorien munter weiter. Doch mit fleischhaltiger Kost, Kuchen, Milchprodukten und kohlenhydratreicher Ernährung (einzige Ausnahme ist die Kartoffel) ist jetzt erstmal Schluss, denn gestern fiel der Startschuss für mein erstes Basenfasten.

Basenfasten Sabine Wacker

Das bedeutet nicht, dass nun radikal gefastet wird, sondern lediglich, dass sich die Mahlzeiten vor allem aus saisonalen Obst- und Gemüsesorten zusammensetzen. Es darf also sättigend gegessen werden, aber bitte nur mit basenbildenden Nahrungsmitteln. So kann der Körper entsäuern, entgiften und überflüssige Pfunde loswerden.

Damit die Umstellung auf’s Basenfasten keine zu große Belastung wird, sollte die Ernährung bereits ein paar Tage vorher bewusst reduziert werden, das heißt, weniger fette Kost und mehr Obst und Gemüse.

Ein idealer Begleiter ist dabei das Buch “Basenfasten – Essen und trotzdem entlasten” von Sabine Wacker.

 

Vorbereitung

Um genügend Nahrungsmittel-Alternativen vorrätig zu haben, bin ich ein paar Tage vor der Fastenkur losgezogen und habe jede Menge Gemüse, Obst und Fastentee eingekauft. Dazu zählten unter anderem Kartoffeln, Möhren, Kohlrabi, Paprika, Wurzelpetersilie, Avocados, Fenchel, Schnittlauch, Mairübchen, Orangen und Clementinen, Kiwis, Rotkraut, Lauchzwiebeln, Feldsalat, Physalis, Gartenkresse, eine Süßkartoffel, Bananen, Äpfel, eine Sellerieknolle, Brokkoli sowie rote Bete aus dem Garten meiner Eltern. Eine ordentliche Portion, wie ich finde. Aber es muss ja auch für zwei Personen ausreichen, denn ich faste mit meinem Freund zusammen.

Obst und Gemüse 1

Obst und Gemüse 2

Das Buch enthält zahlreiche Rezeptideen, sodass man sich schon vorher einen Essensplan zusammenstellen kann. Denn Vorbereitung ist wichtig. Nicht, dass man hinterher verzweifelt in der Wohnung herumrennt und statt basische nur saure Kost vorfindet. Es ist daher empfehlenswert, das Buch vorher gründlich zu lesen.

Glaubersalz

 

Sonntag fing alles an …

Gestern ging es dann richtig los. Mein erster Basenfastentag begann vormittags mit einem Glas Glaubersalz, sogenanntes F.X. Passagesalz von Wörwag Pharma (rezeptfrei in der Apotheke erhältlich), damit der Darm auf sanfte Art leer wird. Dabei werden pro Person etwa zwei gestrichene Dosierlöffel (etwa 15 g) auf ein Glas lauwarmes Wasser gegeben. Es war bekömmlicher als ich erwartet hatte, da es nach Zitrone schmeckte. Nach einer Stunde wirkte das Abführmittel schließlich.

Bezüglich des Zeitraums haben wir uns erstmal für vier Tage entschieden. Am Donnerstag wird dann geschaut, wie das allgemeine Wohlbefinden ist. Basenfasten kann man nämlich durchaus auch ein bis zwei Wochen machen, vorausgesetzt man hält es neben dem Alltagsleben solange aus.

Wichtig ist außerdem, dass man jeden Tag etwa zwei bis drei Liter verdünnten Tee oder Wasser ohne Kohlensäure trinkt.

 

Mittagessen: Gedämpftes Gemüse

Zum Mittag gab es also gedämpftes Kartoffel-, Möhren-, Fenchel- sowie Wurzelpetersiliengemüse, das warm verzehrt wird, und dazu Feldsalatblätter und frische Gartenkresse.

gedämpftes Gemüse

Zutaten (für 2 Personen)

4 Kartoffeln (vorwiegend festkochend) | 3 kleine Möhren | 1 Fenchelknolle | 2 Wurzelpetersilien | 2 EL kaltgepresstes Olivenöl | Bio-Kräutersalz | weißer Pfeffer | 1 Schale Gartenkresse | 100 g Feldsalat

Zubereitung

Zuerst Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Dann Möhren und Wurzepetersilien abwaschen, die Strunken entfernen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Fenchelknolle gründlich waschen, halbieren, den Strunk entfernen und in Streifen beziehungsweise grobe Stücke schneiden. Alles zusammen im Schnellkochtopf zirka 10 bis 15 Minuten dampfgaren.

Danach das fertige Gemüse in eine große Schüssel umfüllen. Anschließend Olivenöl, Bio-Kräutersalz und weißen Pfeffer hinzufügen. Gartenkresse abschneiden und gleichfalls darüberstreuen. Alles vorsichtig miteinander vermengen.

Zu dem gedämpften Gemüse habe ich noch frisch abgewaschenen Feldsalat gereicht.

Nach dem Mittagessen haben wir dann einen 30-minütigen Spaziergang eingeschoben. Mäßige Bewegung ist wichtig während des Fastens und außerdem war supersonniges Wetter draußen, geradezu einladend.

 

Abendessen: Porree-Kartoffel-Suppe

Zum Abendessen habe ich eine Gemüsesuppe zubereitet. Von der Menge her sollte es nicht zu viel sein und auf keinen Fall nach 18 Uhr eingenommen werden.

Kartoffel-Lauch-Suppe

Zutaten (für 3 bis 4 Portionen)

1 Stange Porree | 6 kleine Kartoffeln (vorwiegend festkochend) | 2,5 l Wasser | Bio-Gemüsebrühe (ohne Geschmacksverstärker) | 1 Bund Schnittlauch

Zubereitung

Zunächst Porree gründlich waschen, Wurzel und trockene Blattenden entfernen und in dünne Ringe schneiden. Kartoffeln schälen und in Würfel zerteilen. In einem großen Topf Wasser erhitzen und die Gemüsebrühe einrühren. Wenn das Wasser kocht, Gemüse hinzugeben und innerhalb von 10 bis 12 Minuten bissfest garen.

Schnittlauch abwaschen, auf Küchenkrepp trocken schütteln und klein hacken. Zur Suppe geben und das Ganze heiß servieren.

 

Fazit

So, damit war der erste Fastentag erfolgreich überstanden und es ging mit leicht knurrendem Magen zu Bett. Aber alles halb so wild, schließlich ist es keine Null-Diät.

 

Quelle: Buch “Basenfasten – Essen und trotzdem entlasten” von Sabine Wacker, 2. Auflage, 2008, Gräfe und Unzer Verlag (GU) GmbH, München

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

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