Bärlauch-Pizza mit Pinienkernen und selbstgemachtem Bärlauch-Öl

Heute möchte ich euch meine selbstgemachte Bärlauch-Pizza mit Pinienkernen vorstellen. Ich liebe Bärlauch und finde jedes Jahr, dass die Erntezeit für frischen Bärlauch viel zu kurz ist. Das Teigrezept habe ich der vorletzten “Küchenzauber”-Zeitschrift entnommen, Belag und Tomatensoße habe ich frei Schnauze und ganz nach meinem Geschmack erfunden. Außerdem kam mein erst kürzlich zubereitetes Bärlauch-Öl mit zum Einsatz. Das Ergebnis: Grandios!

Bärlauch-Pizza

Bärlauch-Pizza.

 

Zutaten (für ein Blech á 35 x 40 cm)

Für den Teig

250 ml Milch | 2 EL selbstgemachtes Bärlauch-Öl | 1/2 TL Salz | 400 g Mehl | 1 Pck. Backpulver

Für den Belag

80 g frischer Bärlauch | 2 große Mozzarellakugeln (in Salzlake) | 200 g rote und gelbe Tomaten | zwei Handvoll Pinienkerne | bunter Pfeffer | Rosmarin (getrocknet) | Thymian (getrocknet) | Oregano (getrocknet)

Für die Tomatensoße

3 EL Tomatenmark | 100 ml Tomatensaft | 2 EL Ketchup | 2 EL selbstgemachtes Bärlauch-Öl | 30 g Naturjoghurt | Salz | Pfeffer | Zucker

Pinienkerne von Herrmann Gewürze. Die hatten in diesem Jahr nämlich einen Stand auf der Thüringen Messe in Erfurt, welche ich sehr gern im Frühjahr besuche. Die Auswahl ist riesig und ich kaufe dort meist allerhand Gewürze und auch mal Zubehör ein. Es gibt ebenso einen Online-Versand. Toll!

Pinienkerne von Herrmann Gewürze. Die hatten in diesem Jahr nämlich einen Stand auf der Thüringen Messe in Erfurt, welche ich sehr gern im Frühjahr besuche. Die Auswahl ist riesig und ich kaufe dort meist allerhand Gewürze und auch mal Zubehör ein. Es gibt ebenso einen Online-Versand. Toll!

 

Zubereitung

Backofen auf 220 °C  Umluft vorheizen.

Milch, Bärlauch-Öl und Salz in eine Rührschüssel geben. Mehl und Backpulver miteinander mischen und nach und nach hinzusieben. Alles gut mit den Knethaken vermengen. Den fertigen Teig zu einer Kugel formen und gleichmäßig zu einem Viereck ausrollen, welches möglichst auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech passt. Teig daraufhin auf das Blech legen und den Rand leicht hochdrücken.

Bärlauch gründlich abwaschen, mit Küchenkrepp trocken tupfen, die groben Stiele entfernen und mit einem Wiegemesser fein hacken. Tomaten waschen, die grünen Strunken entfernen und in Scheiben schneiden. Mozzarellas abtropfen lassen und ebenfalls in dünne Scheiben zerteilen.

Nun die schnelle Tomatensoße anrühren. Dazu Tomatenmark, -saft, Ketchup, Bärlauch-Öl, Naturjoghurt, Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker vermengen und über dem Teig glatt streichen. Darauf den Bärlauch verteilen, Tomaten- sowie Mozzarellascheiben darüberlegen, würzen und zum Schluss mit Pinienkernen bestreuen.

Die Pizza für zirka 20 bis 25 Minuten auf der mittleren Schiene des Backofens fertig backen.

Yummy!

Yummy!

Quelle: Abgewandelt und inspiriert von der Zeitschrift “Küchenzauber – Wundervolle Rezepte, die glücklich machen”, Nr. 1 – 2015, Panini Verlags GmbH, Stuttgart, S. 24–25

 

Mit diesem Rezept möchte ich mich gleichzeitig am Bärlauch-Blogevent von Gourmandises Végétariennes beteiligen, welches noch bis zum 1. Mai 2015 anhält. Ich finde die Idee übrigens ganz großartig und bin schon sehr gespannt auf die Ideen der anderen Teilnehmer, da ich ein riesiger Bärlauchfan und stets auf der Suche nach neuartigen Rezepten bin!

Bärlauchzeit!

Eier auf Gemüse (Huevos a la flamenca)

Vor ein paar Tagen gab es bei uns dieses leckere vegetarische Gericht aus der spanischen Küche. Es stammt aus dem Buch “World Food – Spanische Küche”, welches ich im letzten Jahr von meiner lieben Schwester zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, quasi als Einstimmung auf meinen ersten Mallorca-Urlaub. Es enthält viele farbenfrohe Tapas, Hauptgerichte und Desserts, so wie auch dieses mediterrane Schmankerl.

Wie ich gelesen habe, soll der gemeine Spanier eine Vorliebe für Dosengemüse haben. Weil ich mein Gericht aber nicht gänzlich aus Dosenfutter zubereiten wollte, habe ich mich für eine gesunde Mischung aus beiden entschieden. Während die Hälfte der Tomaten sowie die Champignons, Paprika, der Knoblauch, die Zwiebeln und Kartoffeln frisch sind, stammen Erbsen, Möhren, Artischocken und ein Teil der Tomaten aus der Dose. Es hat super geschmeckt und muss nicht immer Fleisch sein.

Eier auf Gemüse (Huevos a la flamenca)

Zutaten (für eine Auflaufform à 6 Portionen)

200 g braune Champignons | 1 große rote Paprikaschote | 3 kleine rote Zwiebeln | 2 Knoblauchzehen | 400 g frische Tomaten | 400 g gehackte Tomaten plus -saft aus der Dose | 300 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend) | 200 g grüne Bohnen (TK) | 200 g Erbsen- und Möhrengemüsemischung aus der Dose | 240 g Artischockenherzen aus der Dose (8-10 Stück) | 1 Prise Zucker | 1/2 TL Paprikapulver | Salz | schwarzer Pfeffer | Majoran (gerebelt) | Rosmarin (getrocknet) | Estragon (getrocknet) | ganzer Kümmel | Basilikum (getrocknet) | frische Petersilie | 6 Eier | Olivenöl

Zubereitung

Zuerst Kartoffeln schälen und im Schnellkochtopf gar kochen. Abkühlen lassen und in grobe Würfel schneiden. Champignons putzen und halbieren. Dann Paprika gründlich waschen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln häuten und ebenfalls in kleine Stücke zerteilen. Knoblauch schälen und die Knoblauchpresse bereitlegen. Daraufhin die frischen Tomaten unter fließendem Wasser abspülen, die grünen Strunken entfernen und grob hacken. Nun die grünen Bohnen (TK) im kochenden Wasser für 4 bis 5 Minuten weich kochen, Wasser abschütten und erstmal beiseitestellen. Folglich die Erbsen- und Möhrengemüsemischung über einem Sieb abtropfen lassen.

Nachdem das Gemüse vorbereitet wurde, Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zunächst Zwiebeln kurz anschwitzen und gleich danach Paprika hinzufügen, für etwa 2 Minuten anbraten. Jetzt Knoblauch hineinpressen und Paprikapulver dazugeben. Alles weitere 3 Minuten brutzeln lassen. Wenn das Gemüse weich ist, folgen die frischen Tomaten, die Tomaten aus der Dose samt Saft, eine Prise Zucker, Salz und Pfeffer. Im Anschluss die Hitze in der Pfanne etwas reduzieren und das Ganze zirka 10 Minuten ohne Deckel köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nun das restliche Gemüse, also Kartoffeln, Bohnen, Erbsen- und Möhrengemüse, Artischocken sowie Champignons hinzufügen und für etwa 2 bis 3 Minuten köcheln lassen, bis alles gut erhitzt ist. Zum Schluss nochmal mit Salz, Pfeffer, Zucker und auch mit Majoran, Rosmarin, Estragon, Kümmel und Basilikum abschmecken.

Die Gemüsemischung in eine große und leicht eingefettete Auflaufform geben und jeweils 6 Eier darüber aufschlagen. Das Ganze für ungefähr 10 bis 12 Minuten in den Ofen schieben, bis das Eigelb die gewünschte Festigkeit besitzt.

Zum Schluss mit frischer Petersilie garnieren und sofort servieren.

Quelle: “World Food – Spanische Küche” von Beverly Leblanc, Parragon Books Ltd, UK, S. 176-177

Buch "World Food – Spanische Küche"

Da dieses Rezept super zu Spanien passt und auch noch vegetarisch ist, nehme ich damit gleichzeitig am Blog-Event “vegetarische Weltreise – Spanien” von Tomateninsel teil, welches am 31.03.2014 endet.

Spanien

Best Blog Award

Vor ein paar Wochen hat mir Sandra von I ♡ Food eine riesengroße Freude gemacht, denn sie hat mir den Best Blog Award verliehen. Tausend Dank dafür! Damit hatte ich so schnell gar nicht gerechnet, denn mein Blog hat vor etwa vier Monaten gerade einmal das Licht der Internetwelt erblickt. Umso größer war die überraschende Nachricht.

Dabei sind die Regeln ganz einfach gehalten. Wer den Award erhält, diesen annimmt und damit der Teilnahme am Event zustimmt, beantwortet folglich die elf vom Verleiher gestellten Fragen. Im Anschluss steht es der gekürten Person frei, den Titel an andere (maximal 10) Blogs weiterzugeben.

"Best Blog Award"

“Best Blog Award”

 

Hier sind meine Antworten auf alle Fragen, die mir Sandra gestellt hat:

1) Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Vor etwa zwei Jahren hatte ich bereits einen Foodblog auf Blogspot. Da ich aber gern eine eigene Domain haben und selbstbestimmter agieren wollte, habe ich den Anbieter gewechselt. Mein jetziger Blog existiert daher noch nicht so lange, gerade etwas mehr als vier Monate. Aber ich bin stolz auf das bisherige Ergebnis, zufrieden mit dem Support und voller Tatendrang auf das, was noch kommt.

2) Gibt es andere Blogger, die du persönlich kennst? Wenn ja, hast du dich vielleicht sogar schon mal mit welchen getroffen, um gemeinsam zu kochen?

Ja, mit einer Bloggerin bin ich sehr eng verbandelt. Wir kochen und backen auch hin und wieder gemeinsam. Das finde ich sehr schön, denn es gibt immer wieder neue Impulse! Ich hoffe auch zukünftig, dass sich der eine oder andere Blogkontakt noch ergibt und bestehende Kontakte weiter ausgebaut werden.

3) Hat dein Beruf auch etwas mit Kochen/Backen zu tun? Falls ja, inwiefern?

Mein Hauptberuf hat leider nicht viel mit Essen zu tun. Schade eigentlich. In meiner Jugend habe ich allerdings häufiger in einer Kneipe in meinem Heimatort gekellnert, wo ich mir auch den einen oder anderen Tipp für die Küche abgeschaut habe. Im vergangenen Jahr hatte ich schließlich die Gelegenheit, während der Weihnachtszeit in einer Schokoladenmanufaktur auszuhelfen, die auch ein kleines Café besitzt. Es war wirklich spannend, zu sehen, wie Schokotafeln, Pralinen, Trinkschokoladen, Kuchen und Torten in größerer Produktion entstehen. Das Naschen hinterher war natürlich das i-Tüpfelchen. Aber auch Marmeladen und Chutneys wurden dort hergestellt. Einziger Nachteil: Nach 8 Stunden Chutneys einkochen haben die Klamotten abends so sehr nach Zwiebeln und Knoblauch gestunken, dass einem bald die Nase abgefallen ist. Aber das war es mir wert. Dort habe ich mir von den Köchen auch gleich eine Handvoll guter Backrezepte mitgenommen, die meine Lust auf die Küche nur noch mehr gesteigert haben.

4) Was ist dein absolutes Lieblingsgericht?

Zurzeit esse ich am liebsten ein selbstgemachtes Weißwein-Risotto, entweder mit Gemüse und Fisch oder frischen Pilzen oder Birne mit Gorgonzola. Der Clou dabei: Auch der Weißwein ist aus eigener Herstellung. Knapp dahinter folgt Spinat mit Kartoffeln und Ei, was ich seit meiner Kindheit mag.

5) Welche Lebensmittel magst du überhaupt nicht? Und warum?

Ich mag keinen Speck in der Linsensuppe, weil es mir den ganzen Geschmack an dem Gericht verdirbt. Und ich versuche, nicht allzu viel Schweinefleisch zu konsumieren. Ansonsten bin ich Allesesser.

6) Liest du privat auch Koch-/Backzeitschriften? Wenn ja, welche?

Oh ja, sehr gern. Am liebsten die “Lecker”– oder “Lecker Bakery”-Hefte sowie “essen & trinken – Für jeden Tag” mit Tim Mälzer. Aber ich mag auch die vielen kostenlosen Kundenzeitschriften, wie zum Beispiel “mio” von Globus, “Mit Liebe” von Edeka, “die gute EssIdee” von tegut, das “Alnatura Magazin”, das “Schrot & Korn”-Magazin oder “Food and friends” von Nordsee. Heutzutage ist es auch mit einem kleinen Geldbeutel super einfach, sich günstig gute Rezepte zu beschaffen. Trotzdem habe ich neben den Küchenschmökerheften auch noch ein volles Regal mit Koch- und Backbüchern, von denen ich mich inspirieren lasse.

7) Welche Küche magst du am liebsten (z.B. asiatisch, italienisch, …)?

Meine Vorlieben wechseln gelegentlich. Zurzeit esse ich unglaublich gern nordisch oder mediterran, weil ich ein großer Fan von allen Fischgerichten bin. Dafür könnte ich sogar auf Fleisch verzichten.

8) Wissen dein Partner oder deine Freunde um deine Kochleidenschaft und deinen Blog und wie finden sie es?

Ja, mein Partner weiß und unterstützt meine Leidenschaft sehr. Manchmal macht er auf Arbeit sogar Werbung dafür ^^ An der Uni bin ich damals ebenfalls mehrfach angesprochen worden, ob ich nicht den einen oder anderen Tipp geben könnte.

9) Welches Kochutensil ist dir heilig?

Das ist eine schwierige Frage, weil ich mich dabei nur schlecht entscheiden kann. Mehrere Küchenhelfer sind mir heilig, so zum Beispiel mein Thermomix. Aber auch ohne die vielen angesammelten Backformen (zwei Spring-, zwei Muffin-, eine Kasten-, eine Herz-, drei verschiedene Gugelhupf- und meine beiden Keramik-Tarteformen von IKEA) wäre vieles nicht möglich.

10) Welches Gericht würdest du für Kinder zubereiten?

Typische Kindergerichte nehme ich aus meiner eigenen Vergangenheit. Meine Oma hat immer einen wunderbar einfachen und noch dazu leckeren Schokoladenkuchen mit bunten Streuseln gebacken. Den mache ich heute öfter, weil er schnell geht und wirklich allen schmeckt. Ansonsten ganz klar selbstgemachter Milchreis mit einer Zucker-Zimt-Mischung und Apfelmus oder gern auch frischen Früchten.

11) Hast du zuvor schon mal einen Blog Award erhalten?

Einen richtigen Blog Award habe ich zuvor noch nicht bekommen, umso mehr freue ich mich über den Titel! An dieser Stelle nochmal danke an Sandra. Allerdings habe ich im vergangenen Dezember das “KEKSin’ around the Christmas Time”-Event vom Blog Genusskochen gewonnen.

 

Meine Nominierungen

Nun folgen meine persönlichen Nominierungen für den Award, weil ich Gutes mit anderen teilen und deren kreative Blogideen ebenfalls würdigen möchte. Der Best Blog Award geht meinerseits an:

Löffelgenuss

Die Backprinzessin

Genusszeit

la cucina vera

Ich bin dann mal kurz in der Küche

 

Teilnahme

Wenn ihr fünf ebenfalls teilnehmen wollt, schreibt einen Blogeintrag über dieses Event und beantwortet meine unten aufgeführten elf Fragen. Im Anschluss könnt ihr den Award wiederum an maximal 10 Blogs eurer Wahl weitergeben und euch eigene elf Fragen ausdenken. Im Idealfall sollte der Titel an solche Blogs gehen, die noch nicht so extrem verbreitet sind, das ist aber kein absolutes Muss.

Meine Fragen an euch

1) Seit wann bloggst du und was war deine persönliche Motivation?

2) Was ist dein absolutes Leibgericht?

3) Kannst du dich noch an dein erstes Selbstgebackenes oder -gekochtes erinnern? Was war das?

4) Welche Küche magst du am liebsten?

5) Hast du ein Lieblingskoch- beziehungsweise Lieblingsbackbuch? Wenn ja, welches?

6) Welches Rezept hast du dir in der nächsten Zeit unbedingt vorgenommen?

7) Konntest du schon mal ein eigenes Rezept oder Informationen zu deinem Blog veröffentlichen, also außerhalb deiner eigenen Blogadresse Werbung dafür machen (zum Beispiel im Printbereich, TV und so weiter)?

8) Welche/-n Promikoch/-köchin findest du gut und warum?

9) Hast du schon mal ein Blog-Event gewonnen oder einen Blog-Award erhalten?

10) Welches ist dein Lieblingsdessert?

11) Was würdest du dir zukünftig für deinen Blog wünschen?

 

Habt viel Spaß beim Mitmachen! 😉

Kürbis-Zwiebel-Käse-Crostata (Crostata di zucca, cipolla e formaggio)

Meinetwegen könnte es jeden Tag Kürbis geben, denn es ist ein so vielseitiges Gemüse. Das Grundrezept für diese vegetarische Kürbis-Crostata mit Zwiebeln und Käse habe ich bei essen & trinken gefunden. Jedoch habe ich es durch Parmesan, Knoblauch, Kümmel und die typisch italienischen Kräuter Basilikum, Oregano sowie Thymian ergänzt und Mozzarella statt Gouda verwendet. Herrlich!

Crostata di zucca, cipolla e formaggio

Zutaten (für eine Quicheform à 28 cm Ø)

200 g Mehl | Salz | 175 g Doppelrahmfrischkäse | 110 g weiche Butter | 4 Eier | 3 EL Parmesan (gerieben) | 700 g Hokkaido-Kürbis | 3 Zwiebeln | 4 EL Olivenöl | 3 kleine Knoblauchzehen | Pfeffer | Muskat (gemahlen) | Kümmel (ganz) | Basilikum (getrocknet) | Oregano (getrocknet) | Thymian (getrocknet) | 100 g Mozzarella (in Stücken)

Zubereitung

Zuerst Mehl, 1/2 TL Salz, 100 g Frischkäse, 100 g Butter, 1 Ei und Parmesan mit dem Handrührer zu einem glatten Teig verkneten. In Klarsichtfolie einwickeln und etwa 1 Stunde kalt stellen.

Den Kürbis putzen und in dünne Scheiben schneiden. Dann Zwiebeln schälen und in Streifen zerteilen.

Daraufhin 1 EL Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Zwiebeln darin glasig braten und herausnehmen. Nun in dieselbe Pfanne 3 EL Öl geben und den Kürbis anbraten. Knoblauchzehen schälen, pressen und hinzufügen. Unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze zirka 10 Minuten dünsten. Folglich mit Salz und Pfeffer würzen.

Jetzt eine Quicheform mit der restlichen Butter gründlich einfetten. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen und in die Form legen. Rand mit den Fingern andrücken und das Gemüse auf dem Teig verteilen.

Im Anschluss 75 g Frischkäse und 3 Eier pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat, Kümmel, Basilikum, Oregano und Thymian würzen und über dem Gemüse verteilen.

Den Mozzarella in Stücke schneiden oder reißen und über der Crostata gleichmäßig verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C auf dem Rost auf dem Ofenboden etwa 35 bis 40 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen, in Stücke schneiden und warm servieren.

Mit dieser vegetarischen und zugleich mediterranen Crostata nehme ich am Blog-Event “vegetarische Weltreise – Italien” von Tomateninsel teil, die am 31.12.2013 zu Ende geht.

Italien-Querformat

Toblerone-Kuchen: Meine erste Veröffentlichung

Diesen Toblerone-Kuchen habe ich im vergangenen Jahr zu einem Geburtstag verschenkt. Wegen der ganzkörperhaften Kuvertüre und den Tobleronestücken ist er sehr nahrhaft und für Schokoliebhaber geeignet.

Tobleronekuchen

Und weil die Idee so ausgefallen war, habe ich mich später mit dem Rezept bei einem Gewinnspiel der Lebensmittelkette “tegut…” beworben. Diese suchte nämlich die besten Geburtstagskuchen anlässlich ihres 65. Firmenjubiläums. Dabei hatte ich riesiges Glück, denn die Jury wählte meinen Kuchen tatsächlich auf den zweiten Platz. Dadurch habe ich einen Gutschein für alle tegut-Filialen im Wert von 300 € gewonnen. Eine wirklich tolle Überraschung!

Tegut-Märkte gibt es nur in den Bundesländern Thüringen, Hessen, Sachsen-Anhalt, Bayern, Niedersachsen sowie Rheinland-Pfalz.

Zudem wurde mein Rezept im “Geburtstags-Backbuch” von tegut-Kunden zugunsten des SOS-Kinderdorf e.V. abgedruckt. Seit dem 2. November kann man es in allen Filialen käuflich erwerben. Ich bin immer noch stolz!

 Tegut-Backbuch

Zutaten

65 ml Milch | 150 g Mehl | 1 TL Zitronensaft | 3 TL Backpulver | 250 g Puderzucker | 80 g Mandeln (gemahlen) | 4 Eier (getrennt) | 125 ml Sonnenblumenöl | 1 Pck. Vanillepuddingpulver | 100 g Himbeeren | 300 g Toblerone | 1 TL Zitronenschale (gerieben, Bio) | 200 g weiße Kuvertüre | 1 Gugelhupfform (klein)

Zubereitung

Zuerst das Eigelb mit dem Puderzucker schaumig schlagen, dann nach und nach das Öl einrühren. Anschließend Puddingpulver mit der Milch kalt anrühren und ebenfalls schrittweise zu der Eigelbmasse geben.

Nun Zitronensaft und abgeriebene Zitronenschale einrühren. Daraufhin Mehl mit Backpulver vermischen, sieben und zu der Eigelbmasse hinzufügen.

Als Nächstes 200 g Toblerone sehr klein hacken, am besten fast mahlen, weil sonst die schwere Schokolade beim Backvorgang absinkt und im schlimmsten Fall die Spitze des Kuchens nach dem Stürzen zerfällt. Gründlich gehackte Schokolade und Mandeln zum Teig geben.

Folglich das Eiklar zu Eischnee schlagen und unterheben. Himbeeren abwaschen und kurz auf Küchenpapier trocknen lassen. Ebenfalls vorsichtig unterrühren.

Die Gugelhupfform einfetten und leicht mit Mehl bestäuben. Den Kuchen daraufhin in die Form füllen und bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 60 Minuten backen. Im Anschluss auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und stürzen.

Für das Topping die weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und über dem ganzen Kuchen verteilen. Zum Schluss die übrig gebliebene Toblerone (100 g) in ganze Spitzen schneiden und auf dem Kuchen verteilen. An den Kuchenseiten können noch halbierte Spitzen zur Verzierung verwendet werden.

Zuletzt den Kuchen kalt stellen, damit die Kuvertüre fest wird und die Tobleronestücke nicht darin schmelzen.

Tobleronekuchen

Lebkuchen

In knapp zwei Wochen ist schon der erste Advent. Das heißt für mich: Ran ans Plätzchenbacken. Deshalb gibt es diese Woche selbstgebackene Lebkuchenfiguren mit süßen Belegkirschen, Mandeln und Oblaten. Damit riecht die ganze Wohnung fein nach Honig und Lebkuchengewürzen.

Lebkuchen 2

Zutaten (für zirka 40 Stück)

50 g Butter | 175 g brauner Zucker | 1 EL Vanillezucker | 1 Ei | 3 Eigelb | 100 g Bienenhonig | 1 TL gemahlener Anis | 2 TL gemahlene Nelken | 2 TL gemahlener Zimt | 500 g Mehl | 1 EL Backpulver | 3 EL Milch | Mandeln | 100 g Belegkirschen | runde Back-Oblaten (z.B. 70 mm Ø) | Puderzucker

Zubereitung

Zuerst Butter, braunen Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Dann das Ei, ein Eigelb, Bienenhonig, Anis, Nelken und Zimt hinzufügen. Folglich Mehl mit Backpulver vermischen, davon 2/3 auf den Teig sieben und mit der Milch unterheben. Das restliche Mehl unter den Teig kneten und eine glatte Teigkugel formen. Alles für 30 Minuten kalt stellen.

Danach den Teig auf einer leicht bemehlten Unterlage zirka 3 mm dick ausrollen und mit großen Plätzchenförmchen Motive ausstechen. Darunter sollten auch ein paar runde Formen sein, die am Ende auf runde Oblaten gesetzt werden. Die übrigen zwei Eigelb auf die noch unfertigen Lebkuchen streichen und anschließend mit Mandeln und Belegkirschen garnieren. Das Ganze im Ofen bei 175 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 10 Minuten backen. Hinterher auskühlen lassen.

Die runden Lebkuchen auf der Unterseite mit einem Klecks Zuckerguss bestreichen (Puderzucker und ganz wenig Wasser vermischen) und auf die Oblaten setzen. Oblaten können aber auch mitgebacken werden.

In einer verschließbaren Dose aufbewahren.

Lebkuchen 1

Und weil die süßen Lebkuchengeschöpfe so lecker sind, möchte ich mich gern mit diesem Rezept beim Advent-Event “KEKSin’ around the Christmas Time” von Doris’ Blog Genusskochen bewerben.

blogevent-genusskochen-keksin1

Quelle: Inspiriert aus dem Buch “Weihnachtliche Tupperware Bäckerei”, Olli Leeb, 3. Auflage, Tupperware Deutschland, 1988, S. 71-73

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

Lasst euch verzaubern