3 1/2 Monate mit AIDAaura im Indischen Ozean

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Heute verabschiede ich mich erstmal wieder auf See. Am frühen Abend geht mein Flug nach Palma de Mallorca, wo ich dann am Freitag auf das Kreuzfahrtschiff AIDAaura aufsteigen werde. Nach nur wenigen Wochen im Mittelmeer wird das eher kleine Schiff der AIDA Cruises Reederei bald auf seine Überfahrt in den Indischen Ozean aufbrechen. Dort erwarten mich 14-Tages-Reisen mit Stopps in Madagaskar, Mauritius und auf den Seychellen. Ich bin sehr neugierig auf diese mir bislang völlig unbekannten Länder. Ganze 113 Tage dauert mein insgesamt 8. Einsatz auf See. Am 27. Januar werde ich schließlich von Madagaskar wieder zurück nachhause fliegen. Ich wünsche allen bis dahin eine schöne Herbst- und Weihnachtszeit und melde mich von unterwegs wieder auf meinem Blog. Ahoi!

Kürbis-Risotto mit Pinienkernen: ein herbstlicher Gruß aus Schweden

Derzeit mache ich Erholungsurlaub in der Region Småland in Südschweden, wo wir uns ein sehr gemütliches, kleines, typisch schwedisches, rotes Ferienhäuschen aus Holz in idyllischer Lage unmittelbar an einem See angemietet haben. Es besitzt zwei Etagen, vier Betten, eine süße Küche mit allem, was man zum Kochen und Backen braucht, einen Kamin und sogar einen alten Holzofen. Auch eine Sauna, einen eigenen Parkplatz und ein Boule-Spielfeld gibt es. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 14 und 17 Grad und abgesehen von vereinzelten, leichten Regenschauern genießen wir doch an den meisten Tagen ein paar angenehme Sonnenstunden. Neben zahlreichen Kulturangeboten (v.a. rund um Astrid Lindgren), ausgiebigen Wandertouren und Spaziergängen bleibt auch unsere Küche nicht ungenutzt. So gab es in diesen Tagen ein wunderbar herbstliches Kürbis-Risotto vom Hokkaido mit angerösteten Pinienkernen und frischen Kräutern, das himmlisch gut war!

Wunderbar!

Wunderbar!

 

Zutaten (für 5 bis 6 Portionen)

1 Hokkaido-Kürbis (zirka 1,2 kg) | 300 g Risotto | 50 g Pinienkerne | 1 rote Zwiebel | 2 Zehen Knoblauch | frische Kräuter (glatte Petersilie, Rosmarin, Thymian, Estragon, Salbei) | schwarzer Pfeffer | Salz | Butter | frischer Parmesan | Rinderfond (1 Glas à 400 ml) | Bio-Gemüsebrühe (1 gehäufter TL in ca. 400 ml Wasser aufgelöst) | Olivenöl | 150 ml Weißwein (z.B. Golden African Kaan, Sauvignon Blanc)

Unser rotes Holzhäuschen im schwedischen Småland

Unser rotes Holzhäuschen im schwedischen Småland.

Der See hinter'm Haus

Der See hinter’m Haus.

 

Zubereitung

Zuerst den Hokkaido-Kürbis bearbeiten. Dazu den Kürbis gründlich abwaschen, abtrocknen, halbieren und die Kerne entfernen.

Etwa 2/3 des Kürbisfleisches grob in Dreiecke schneiden, in eine Auflaufform legen und die Kürbisfleischoberflächen mit einer Knoblauchzehe einreiben. Die Hälfte der frischen Kräuter jeweils in die ausgehöhlten Innenteile der Kürbisstücke stecken. Die Auflaufform für zirka 25 bis 30 Minuten bei 180 Grad in die mittlere Schiene des Backofens schieben und backen bis das Fleisch weich wird. Danach das Kürbisfleisch zusammen mit einem Stück Butter im Mixer kleinmachen oder auch mit einem Stampfer zerdrücken. Gegebenenfalls etwas Wasser hinzufügen. Das Kürbisfleisch soll schön breiig werden.

Kürbisstücke werden zu Brei

Kürbisstücke werden zu Brei.

Das andere 1/3 des Kürbisfleisches in mundgerechte Würfel schneiden und zusammen mit Olivenöl und einer weiteren Knoblauchzehe in der Pfanne anbraten. Die restlichen Kräuter klein häckseln und einen Teil davon mit in die Pfanne geben (den anderen Teil zum Garnieren am Ende aufheben). Gern auch ein bis zwei ganze Stängel Estragon und Rosmarin mit in die Pfanne legen. Zum Schluss pfeffern und salzen.

Der zweite Teil vom Hokkaido-Kürbis landet in der Pfanne

Der zweite Teil vom Hokkaido-Kürbis landet in der Pfanne.

Für das Risotto Butter in einer heißen Pfanne erhitzen und die klein geschnittene Zwiebel kurz anbraten. Nun das Risotto hinzugeben und andünsten bis es mit Öl überzogen und leicht glasig ist. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Sobald die Flüssigkeit deutlich weniger wird, abwechselnd mit Rinderfond und Gemüsebrühe auffüllen, damit das Risotto immer warm bleibt. Dabei sehr regelmäßig rühren. Das Risotto ist fertig, wenn es noch leicht bissfest, cremig und wellenartig ist (der Italiener nennt diese Konsistenz auch “All’onda”).

Parmesan zerkleinern. Im nächsten Schritt die Hälfte des Parmesans sowie den Kürbisbrei in das Risotto einrühren. Zuletzt die Kürbisstückchen mit Kräutern aus der Pfanne ebenfalls dazugeben und alles gut verrühren.

Auf Tellern anrichten und mit in einer weiteren Pfanne angerösteten Pinienkernen und den restlichen zerkleinerten frischen Kräutern verzieren. Grandios!

Fertig!

Fertig!

Typische Steinmauern und ganz viel Natur

Typische Steinmauern und ganz viel Natur.

Baumsymbiose mit Vogelhäuschen auf dem Nachbarsgrundstück

Baumsymbiose mit Vogelhäuschen auf dem Nachbarsgrundstück.

 

Noch mehr Bilder und wissenswerte Informationen zu meiner Schwedenreise folgen bald hier in einem extra Blogbeitrag …

 

Barcelona – bunte Hauptstadt Kataloniens (Spanien)

Seit gut einer Woche bin ich endlich in meinem wohlverdienten Urlaub angekommen und habe Zeit gefunden, die unzähligen Fotos meiner letzten Arbeitsreisen im Mittelmeer mit dem Kreuzfahrtschiff AIDAperla zu sichten, zu sortieren und wieder in einen lang ersehnten Reisebericht zu verpacken. Heute soll sich alles um die spanische Stadt Barcelona drehen.

Barcelona ist weltberühmt und eine der am meisten besuchten Städte Europas. Trotzdem kannte ich die katalanische Metropole zuvor nur aus Reisebeiträgen im Fernsehen, aus Erzählungen und aus Reisemagazinen. Auf meiner 2 1/2-monatigen Tour als Redakteurin für Bordmedien auf einem AIDA-Schiff hatte ich nun die Gelegenheit, ein Stück von Barcelona kennenzulernen und habe die hübsche Stadt immerhin an ganzen vier Nachmittagen unsicher gemacht. Jeden Freitag lag das Schiff im Hafen am Liegeplatz “Muelle Adossat – Terminal D – Palacruceros”. Die Stadt ist im Nordosten der iberischen Halbinsel direkt am Mittelmeer angesiedelt und nur knapp 120 km von den Pyrenäen im Norden weg, der Grenze zu Frankreich. Es folgen ein paar schöne Impressionen, die ich mit meiner Kamera eingefangen habe.

Oben: Die Bethlehem-Kirche in einer Seitengasse nahe der berühmten "La Rambla"-Promenade, welche im Herzen Barcelonas liegt und den Plaça de Catalunya (den Katalonienplatz) mit dem Hafen verbindet. Unten: Ein liebevolles Statement

Oben: Die Bethlehem-Kirche in einer Seitengasse nahe der berühmten “La Rambla”-Promenade, welche im Herzen Barcelonas liegt und den Plaça de Catalunya (den Katalonienplatz) mit dem Hafen verbindet. Unten: Ein liebevolles Statement.

Oben: Der Eingang ins Wachsmuseum in einer Nebenstraße der "La Rambla". Unten: Mitten auf der "La Rambla" schlängelt sich ein Teil der sogenannten "Ruta del Modernisme" entlang. Dieser Weg führt durch das Viertel El Eixample beziehungsweise Ensanche und wird vorrangig zu Fuß abgelaufen oder auch gern mit dem Fahrrad befahren. Das rote Zeichen mit schwarzer Schrift ist auf den Gehwegen inmitten der "La Rambla"-Allee in regelmäßigen Abständen wiederzufinden. Die Route wurde von dem Architekten Ildefons Cerdà erfunden

Oben: Der Eingang ins Wachsmuseum in einer Nebenstraße der “La Rambla”. Unten: Mitten auf der “La Rambla” schlängelt sich ein Teil der sogenannten “Ruta del Modernisme” entlang. Dieser Weg führt durch das Viertel El Eixample beziehungsweise Ensanche und wird vorrangig zu Fuß abgelaufen oder auch gern mit dem Fahrrad befahren. Das rote Zeichen mit schwarzer Schrift ist auf den Gehwegen inmitten der “La Rambla”-Allee in regelmäßigen Abständen wiederzufinden. Die Route wurde von dem Architekten Ildefons Cerdà erfunden.

Oben: Wenn man in den kleinen Gassen von Barcelona unterwegs ist und die Augen offen hält, wird man feststellen, dass es etliche hübsche architektonische Juwele gibt. Selbst die kleinen Details, wie z.B. diese schön verzierte Holztür eines Wohnhauses, machen es besonders. Unten: Unweit der "La Rambla" gibt es einen kleinen, aber feinen Schokoladenladen namens "chök – the chocolate kitchen". Die Adresse lautet: Carrer del Carme 3. Dort findet man alles, was das kleine Schokoliebhaber-Herz begehrt: bunt verzierte Donuts in allerlei Geschmacksrichtungen, Pralinen mit Trüffel, Oreo oder Nüssen, Schokokugeln mit Mandeln, Tiramisu, schockgefrosteten Himbeeren oder Kokos, Erdbeer-Schoko-Kuchen, Brownies mit Karamell und Salz, Kekse mit und ohne Füllung, Schokoladentafeln in allen denkbaren und undenkbaren Sorten und so weiter und so fort. Natürlich habe ich dort zugeschlagen und so manche Leckerei eingekauft

Oben: Wenn man in den kleinen Gassen von Barcelona unterwegs ist und die Augen offen hält, wird man feststellen, dass es etliche hübsche architektonische Juwele gibt. Selbst die kleinen Details, wie z.B. diese schön verzierte Holztür eines Wohnhauses, machen es besonders. Unten: Unweit der “La Rambla” gibt es einen kleinen, aber feinen Schokoladenladen namens “chök – the chocolate kitchen”. Die Adresse lautet: Carrer del Carme 3. Dort findet man alles, was das kleine Schokoliebhaber-Herz begehrt: bunt verzierte Donuts in allerlei Geschmacksrichtungen, Pralinen mit Trüffel, Oreo oder Nüssen, Schokokugeln mit Mandeln, Tiramisu, schockgefrosteten Himbeeren oder Kokos, Erdbeer-Schoko-Kuchen, Brownies mit Karamell und Salz, Kekse mit und ohne Füllung, Schokoladentafeln in allen denkbaren und undenkbaren Sorten und so weiter und so fort. Natürlich habe ich dort zugeschlagen und so manche Leckerei eingekauft.

Oben: Ein Schokoladen-Paradies. Unten: Donuts en masse. Davon habe ich mir auch einen gegönnt

Oben: Ein Schokoladen-Paradies. Unten: Donuts en masse. Davon habe ich mir auch einen gegönnt.

Oben: Noch mehr Donuts, kräppelartige Bällchen und mit Vanillecreme gefüllte Hörnchen. Njam njam! Unten: Ein Schokoladenbrownie mit flüssiger Karamellsoße und groben Salz darüber gestreut. Geil!

Oben: Noch mehr Donuts, kräppelartige Bällchen und mit Vanillecreme gefüllte Hörnchen. Njam njam! Unten: Ein Schokoladenbrownie mit flüssiger Karamellsoße und groben Salz darüber gestreut. Geil!

An diesem Meringue-Donut kam ich einfach nicht vorbei. Er ist mit einer Zitronencreme gefüllt und mit Sahnebaiser und Rosenblütenstücken verziert. Es war ganz wunderbar im Geschmack und die vielen Kalorien waren mir in dem Moment egal. Haha!

An diesem Meringue-Donut kam ich einfach nicht vorbei. Er ist mit einer Zitronencreme gefüllt und mit Sahnebaiser und Rosenblütenstücken verziert. Es war ganz wunderbar im Geschmack und die vielen Kalorien waren mir in dem Moment egal. Haha!

Oben: Die Pralinenfüllungen reichten von Trüffel, Oreo, Nougat, Krokant, Pistazie über Double-Chocolate und Kokos bis hin zu Maracuja, Brombeere oder Blutorange. Einfach himmlisch! Unten: Schokolade mit vielfältiger Verzierung und Füllung am Stiel und rechts daneben vegane Donuts

Oben: Die Pralinenfüllungen reichten von Trüffel, Oreo, Nougat, Krokant, Pistazie über Double-Chocolate und Kokos bis hin zu Maracuja, Brombeere oder Blutorange. Einfach himmlisch! Unten: Schokolade mit vielfältiger Verzierung und Füllung am Stiel und rechts daneben vegane Donuts.

Auch an diesen leckeren Pralinen konnte ich nicht vorübergehen. Ich muss gestehen, dass sie mir im Vorfeld bereits von einem Kollegen schwer empfohlen wurden. Ganz rechts handelt es sich um Pralinen, die im Innern eine Mandel enthalten und von schwarzer und weißer Schokolade sowie einer Tiramisu-Füllung umgeben sind. Zu guter Letzt wurden die Pralinen in Kakao gewälzt. In der mittleren Praline befindet sich hingegen eine gefriergetrocknete Himbeere im Kern, die ebenfalls von weißer Schokolade umrundet ist. Außen schließt die Praline dann mit Bitterschokolade ab. Auf der linken Seite ist eine Macadamia-Nuss von dunkler Schokolade umgeben, die anschließend auch in Kakao gewälzt worden ist. Mein Fazit lautet: Es schmeckt ganz fabelhaft und löst eine regelrechte Sucht aus!

Auch an diesen leckeren Pralinen konnte ich nicht vorübergehen. Ich muss gestehen, dass sie mir im Vorfeld bereits von einem Kollegen schwer empfohlen wurden. Ganz rechts handelt es sich um Pralinen, die im Innern eine Mandel enthalten und von schwarzer und weißer Schokolade sowie einer Tiramisu-Füllung umgeben sind. Zu guter Letzt wurden die Pralinen in Kakao gewälzt. In der mittleren Praline befindet sich hingegen eine gefriergetrocknete Himbeere im Kern, die ebenfalls von weißer Schokolade umrundet ist. Außen schließt die Praline dann mit Bitterschokolade ab. Auf der linken Seite ist eine Macadamia-Nuss von dunkler Schokolade umgeben, die anschließend auch in Kakao gewälzt worden ist. Mein Fazit lautet: Es schmeckt ganz fabelhaft und löst eine regelrechte Sucht aus!

Ein weiteres hübsches Geschäft, das sich auf Süßigkeiten und Gebäck spezialisiert hat, ist die Bomboneria und Pasteleria namens "La Colmena" in der Straße Plaça de l'Àngel mit der Hausnummer 12. Ein Besuch lohnt sich!

Ein weiteres hübsches Geschäft, das sich auf Süßigkeiten und Gebäck spezialisiert hat, ist die Bomboneria und Pasteleria namens “La Colmena” in der Straße Plaça de l’Àngel mit der Hausnummer 12. Ein Besuch lohnt sich!

In den wunderhübschen Straßen von Barcelona findet man immer wieder tolle Foto-Motive. Entweder man bedient sich dabei pittoresken Cafés, Plätzen und Häuserfassaden oder man macht ein Selbstporträt

In den wunderhübschen Straßen von Barcelona findet man immer wieder tolle Foto-Motive. Entweder man bedient sich dabei pittoresken Cafés, Plätzen und Häuserfassaden oder man macht ein Selbstporträt.

Oben: Der "Palast der Generalität" (Palau de la Generalitat) stellt den Palast der Landesregierung dar und liegt am berühmten Platz "Plaça de Sant Jaume". Es ist mit dem Rathaus auf der gegenüberliegenden Seite das politische Zentrum der Stadt. Unten: Ein Teil der Kirche "Santa Maria del Mar", in die ich aufgrund einer geschlossenen Veranstaltung leider nicht hineingekommen bin

Oben: Der “Palast der Generalität” (Palau de la Generalitat) stellt den Palast der Landesregierung dar und liegt am berühmten Platz “Plaça de Sant Jaume”. Es ist mit dem Rathaus auf der gegenüberliegenden Seite das politische Zentrum der Stadt. Unten: Ein Teil der Kirche “Santa Maria del Mar”, in die ich aufgrund einer geschlossenen Veranstaltung leider nicht hineingekommen bin.

Schicke Straßenlampen zieren einige Gassen in Barcelona

Schicke Straßenlampen zieren einige Gassen in Barcelona.

Oben: In der Altstadt von Barcelona – auf dem Pla de la Seu – befindet sich die Gotische Kathedrale "La Seu" (Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia). Sie ist der Märtyrerin Santa Eulàlia, der Schutzpatronin von Barcelona, geweiht, die in spätrömischen Zeiten zu Tode gefoltert wurde. Ihr Leichnam liegt unter dem Hochaltar begraben. Unten: Ein Mann zieht einen selbstgebauten Wagen an seinem Fahrrad hinterher mitten auf einem Platz nahe der Kathedrale. Es war für mich allerdings nicht ganz ersichtlich, ob er die sich darauf befindlichen Sachen zum Verkauf anbietet oder ob es sich dabei um sein Hab und Gut handelt?!

Oben: In der Altstadt von Barcelona – auf dem Pla de la Seu – befindet sich die Gotische Kathedrale “La Seu” (Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia). Sie ist der Märtyrerin Santa Eulàlia, der Schutzpatronin von Barcelona, geweiht, die in spätrömischen Zeiten zu Tode gefoltert wurde. Ihr Leichnam liegt unter dem Hochaltar begraben. Unten: Ein Mann zieht einen selbstgebauten Wagen an seinem Fahrrad hinterher mitten auf einem Platz nahe der Kathedrale. Es war für mich allerdings nicht ganz ersichtlich, ob er die sich darauf befindlichen Sachen zum Verkauf anbietet oder ob es sich dabei um sein Hab und Gut handelt?!

Links: Unweit der Kathedrale "La Seu" saß ein Mann, verkleidet als Hutmacher aus "Alice im Wunderland", in den Gassen. Das fand ich sehr witzig, zumal ich ein Hutmacher-Fan bin. Rechts: Mitten auf der "La Rambla" traf ich diese Dame in gold an, sie erinnerte mich ein bisschen an Straßenkünstler in Venedig oder Avignon

Links: Unweit der Kathedrale “La Seu” saß ein Mann, verkleidet als Hutmacher aus “Alice im Wunderland”, in den Gassen. Das fand ich sehr witzig, zumal ich ein Hutmacher-Fan bin. Rechts: Mitten auf der “La Rambla” traf ich diese Dame in gold an, sie erinnerte mich ein bisschen an Straßenkünstler in Venedig oder Avignon.

Überall auf den "Ramblas" lauern teils schöne und teils gruselige Gestalten, die als Straßenkünstler ihr Geld verdienen

Überall auf den “Ramblas” lauern teils schöne und teils gruselige Gestalten, die als Straßenkünstler ihr Geld verdienen.

Oben: Unweit der Gotischen Kathedrale "La Seu". Unten: Einer meiner Lieblingssüßwarenläden aus Frankreich – "La Cure Gourmande". Dort hatte ich mich und meine Kollegen regelmäßig mit Keksen eingedeckt, teilweise mit köstlicher Füllung, so z.B. in den Sorten Karamell, Zimt, Schoko, Aprikose, Anis (mein Favorit!), Zitrone, Feige oder Vanille. Ja, ich bin ein Leckermäulchen :-)

Oben: Unweit der Gotischen Kathedrale “La Seu”. Unten: Einer meiner Lieblingssüßwarenläden aus Frankreich – “La Cure Gourmande”. Dort hatte ich mich und meine Kollegen regelmäßig mit Keksen eingedeckt, teilweise mit köstlicher Füllung, so z.B. in den Sorten Karamell, Zimt, Schoko, Aprikose, Anis (mein Favorit!), Zitrone, Feige oder Vanille. Ja, ich bin ein Leckermäulchen :-)

Oben: DIE besagten Kekse aus dem "La Cure Gourmande". Unten: Noch mehr Süßes aus dem Laden – leckere Nougat-Honig-Quadrate (sogenanntes "Turrón") in den Sorten Orangenschale, Rose, Karamell, Zitronenschale, Nuss, Erdbeer und Feige. Genial und dazu gab es noch eine schicke Schachtel dazu! Und zwei kleine Küchlein in den Sorten Pistazie und Karamell

Oben: DIE besagten Kekse aus dem “La Cure Gourmande”. Unten: Noch mehr Süßes aus dem Laden – leckere Nougat-Honig-Quadrate (sogenanntes “Turrón”) in den Sorten Orangenschale, Rose, Karamell, Zitronenschale, Nuss, Erdbeer und Feige. Genial und dazu gab es noch eine schicke Schachtel dazu! Und zwei kleine Küchlein in den Sorten Pistazie und Karamell.

Bei einem weiteren Besuch in der Stadt. Links: Pistazieneis auf die Faust in der Fußgängerzone von Barcelona. Rechts: Im "Torrons Vicens" hatte ich ebenfalls nochmal zugeschlagen, weil ich noch spanische Süßwaren als Mitbringsel für die Lieben zuhause gesucht hatte. Wenn man schon mal da ist ... ^^

Bei einem weiteren Besuch in der Stadt. Links: Pistazieneis auf die Faust in der Fußgängerzone von Barcelona. Rechts: Im “Torrons Vicens” hatte ich ebenfalls nochmal zugeschlagen, weil ich noch spanische Süßwaren als Mitbringsel für die Lieben zuhause gesucht hatte. Wenn man schon mal da ist … ^^

Ich bin immer wieder auf der Suche nach den kleinen Details, die eine Stadt zu bieten hat. Die Kleinigkeiten, an denen der Großteil der Bevölkerung und Touristen vorbeiläuft. Auf dem obigen Bild ist ein Wappen neben einem Reiter (der wie ein Krieger aussieht) mit seinem Pferd abgebildet. Das Wort "Salida" ist spanisch und bedeutet "Ausgang". Wofür genau es steht, weiß ich leider nicht. Es befand sich an einer Häuserwand sehr weit oben, sodass man es nur erkennen konnte, wenn man gezielt den Blick nach oben richtete. Auf dem unteren Foto ist der katalanische Name einer Straße zu lesen ("Carrer Ample"), links daneben ist eine alte Hörspielkassette angeklebt, die grün und mit einem roten Herz besprüht ist. Rechts daneben tanzt ein Mädchen. Ich konnte leider auch hierbei nicht herausfinden, was genau diese musikalische Anspielung tatsächlich sagen will, finde es aber tzotzdem sehr spannend! Auch diese Spielerei befand sich an einer Häuserfassage sehr weit oben. Es gibt tatsächlich noch viel mehr dieser künstlerischen Skurrilitäten an Häuserwänden

Ich bin immer wieder auf der Suche nach den kleinen Details, die eine Stadt zu bieten hat. Die Kleinigkeiten, an denen der Großteil der Bevölkerung und Touristen vorbeiläuft. Auf dem obigen Bild ist ein Wappen neben einem Reiter (der wie ein Krieger aussieht) mit seinem Pferd abgebildet. Das Wort “Salida” ist spanisch und bedeutet “Ausgang”. Wofür genau es steht, weiß ich leider nicht. Es befand sich an einer Häuserwand sehr weit oben, sodass man es nur erkennen konnte, wenn man gezielt den Blick nach oben richtete. Auf dem unteren Foto ist der katalanische Name einer Straße zu lesen (“Carrer Ample”), links daneben ist eine alte Hörspielkassette angeklebt, die grün und mit einem roten Herz besprüht ist. Rechts daneben tanzt ein Mädchen. Ich konnte leider auch hierbei nicht herausfinden, was genau diese musikalische Anspielung tatsächlich sagen will, finde es aber tzotzdem sehr spannend! Auch diese Spielerei befand sich an einer Häuserfassage sehr weit oben. Es gibt tatsächlich noch viel mehr dieser künstlerischen Skurrilitäten an Häuserwänden.

Barcelona ist voller architektonischer und künstlerischer Spielereien, wie bunten Mosaiken, die häufig kirchliche Themen behandeln, unzähligen kleinen Balkonen, Ornamenten an den Fassaden, bunten Krügen, Kuppeln oder Säulen, verrückt designten Schriftzügen oder kunterbunt bemalten Türen. Vor allem der Architekt Antoni Gaudí prägte den Modernisme-Stil (den sogenannten "Katalanischen Modernismus"), der sich durch die Stadt zieht. Er gehört zum Jugendstil, brachte aber über den europäischen Jugendstil hinaus zusätzlich seine ganz eigenen Formen hervor. Für Kunstliebhaber eine echte "Fundgrube"!

Barcelona ist voller architektonischer und künstlerischer Spielereien, wie bunten Mosaiken, die häufig kirchliche Themen behandeln, unzähligen kleinen Balkonen, Ornamenten an den Fassaden, bunten Krügen, Kuppeln oder Säulen, verrückt designten Schriftzügen oder kunterbunt bemalten Türen. Vor allem der Architekt Antoni Gaudí prägte den Modernisme-Stil (den sogenannten “Katalanischen Modernismus”), der sich durch die Stadt zieht. Er gehört zum Jugendstil, brachte aber über den europäischen Jugendstil hinaus zusätzlich seine ganz eigenen Formen hervor. Für Kunstliebhaber eine echte “Fundgrube”!

Oben: Vor dem Eingang des "Mercat de Sant Josep" oder auch "La Boqueria". Eine Markthalle an der "La Rambla", in der man z.B. frischen Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse und Delikatessen kaufen kann. Das Gebäude ist hauptsächlich aus Glas und Stahl konstruiert. Es war im Gebäude selbst sehr voll, weshalb ich nur einmal quer durchgelaufen bin. Unten: In den Straßen konnte man vielerorts kleine Kühltruhen finden, in denen bereits ausgepacktes, verzehrfertiges Eis am Stiel in allen Farben präsentiert wurde

Oben: Vor dem Eingang des “Mercat de Sant Josep” oder auch “La Boqueria”. Eine Markthalle an der “La Rambla”, in der man z.B. frischen Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse und Delikatessen kaufen kann. Das Gebäude ist hauptsächlich aus Glas und Stahl konstruiert. Es war im Gebäude selbst sehr voll, weshalb ich nur einmal quer durchgelaufen bin. Unten: In den Straßen konnte man vielerorts kleine Kühltruhen finden, in denen bereits ausgepacktes, verzehrfertiges Eis am Stiel in allen Farben präsentiert wurde.

Frischer Fisch und Unmengen an Obst und Gemüse in den Auslagen der Markthalle

Frischer Fisch und Unmengen an Obst und Gemüse in den Auslagen der Markthalle.

Beim Spaziergang in den Gassen von Barcelona

Beim Spaziergang in den Gassen von Barcelona.

Oben: In der Passatge de Bacardi. Unten: Wasserhähne mit plastischen Kopfreliefen. Soviel Kunst in Barcelona!

Oben: In der Passatge de Bacardi. Unten: Wasserhähne mit plastischen Kopfreliefen. Soviel Kunst in Barcelona!

Oben: Künstlerische Botschaft an einer der vielen Häuserwände – "Un Somnia fet realitat" zu deutsch "Ein Traum wird wahr"(lateinisch). Unten: Bei einem meiner Barcelona-Besuche gab es für mich und meinen Begleiter eine Gemüse-Thunfisch-Calzone sowie einen Bagel mit luftgetrocknetem, spanischem Schinken auf die Faust. Lecker!

Oben: Künstlerische Botschaft an einer der vielen Häuserwände – “Un Somnia fet realitat” zu deutsch “Ein Traum wird wahr”(lateinisch). Unten: Bei einem meiner Barcelona-Besuche gab es für mich und meinen Begleiter eine Gemüse-Thunfisch-Calzone sowie einen Bagel mit luftgetrocknetem, spanischem Schinken auf die Faust. Lecker!

Oben: Blick in Richtung des alten Hafenviertels "Port Vell" mit dem Kolumbus-Denkmal (Monument a Colom). Die Figur zeigt mit dem Index-Finger in Richtung Amerika. Die Statue wurde im Jahr 1888 zu Ehren Kolumbus' errichtet und ist 60 Meter hoch. Unten: Wieder ein kleines Gässchen in der Innenstadt

Oben: Blick in Richtung des alten Hafenviertels “Port Vell” mit dem Kolumbus-Denkmal (Monument a Colom). Die Figur zeigt mit dem Index-Finger in Richtung Amerika. Die Statue wurde im Jahr 1888 zu Ehren Kolumbus’ errichtet und ist 60 Meter hoch. Unten: Wieder ein kleines Gässchen in der Innenstadt.

Oben: Das alte Zollamt – das sogenannte Aduana-Gebäude – am Hafen von Barcelona. Es wurde zwischen 1896 und 1902 von Enric Sagnier und Pere García erbaut und enthält vorrangig klassizistische Baumerkmale. Auf den Türmchen wachen Sphinx-Figuren. In Kombination mit diesen grün-gelockten Bäumen ein hübscher Anblick, wie ich finde! Unten: Stadtansicht vom Hafen mit Palmen in der Front

Oben: Das alte Zollamt – das sogenannte Aduana-Gebäude – am Hafen von Barcelona. Es wurde zwischen 1896 und 1902 von Enric Sagnier und Pere García erbaut und enthält vorrangig klassizistische Baumerkmale. Auf den Türmchen wachen Sphinx-Figuren. In Kombination mit diesen grün-gelockten Bäumen ein hübscher Anblick, wie ich finde! Unten: Stadtansicht vom Hafen mit Palmen in der Front.

Oben: In einem Supermarkt habe ich mich mit frischen Getränken und leckeren Naschereien eingedeckt: mein geliebtes Sanpellegrino-Erfrischungsgetränk in den Sorten "Aranciata", "Limonata" und "Pompelmo" (stammt aus Italien), getrocknete Früchte und Nüsse, asiatische Reiscracker und eine leckere Nussmischung mit Honig und Salz (Cocktail Dorado a la Miel y Sal). Unten: Während einem meiner Barcelona-Besuche war gerade ein großes "Proud"-Festival über's Wochenende in Gang, eine Veranstaltung zur Unterstützung gleichgeschlechtlicher Liebe. Deshalb hingen überall bunte Lufballons am Hafengelände

Oben: In einem Supermarkt habe ich mich mit frischen Getränken und leckeren Naschereien eingedeckt: mein geliebtes Sanpellegrino-Erfrischungsgetränk in den Sorten “Aranciata”, “Limonata” und “Pompelmo” (stammt aus Italien), getrocknete Früchte und Nüsse, asiatische Reiscracker und eine leckere Nussmischung mit Honig und Salz (Cocktail Dorado a la Miel y Sal). Unten: Während einem meiner Barcelona-Besuche war gerade ein großes “Proud”-Festival über’s Wochenende in Gang, eine Veranstaltung zur Unterstützung gleichgeschlechtlicher Liebe. Deshalb hingen überall bunte Lufballons am Hafengelände.

Noch mehr leckere Errungenschaften aus diversen Supermärkten. Oben: Olivenöl-Rosmarin-Cracker, passen z.B. hervorragend zu Wein. Unten: Eine Büchse Guave-Drink und eine Büchse gerösteter Kokosnuss-Drink. Njam!

Noch mehr leckere Errungenschaften aus diversen Supermärkten. Oben: Olivenöl-Rosmarin-Cracker, passen z.B. hervorragend zu Wein. Unten: Eine Büchse Guave-Drink und eine Büchse gerösteter Kokosnuss-Drink. Njam!

Am Hafen in Barcelona auf dem Weg zurück zum Schiff. Auf dem oberen Bild sind im Hintegrund zwei kleine Gondeln zu sehen, die zur Hafenseilbahn beziehungsweise Luftseilbahn "Montjuïc" gehören. Sie halten an den drei Stationen Parc de Montjuïc, Miramar und Castell de Montjuïc. Die Gesamtstrecke beträgt 750 Meter. Auf dem Gipfel angekommen, hat man einen atemberaubenden Ausblick über Barcelona!

Am Hafen in Barcelona auf dem Weg zurück zum Schiff. Auf dem oberen Bild sind im Hintegrund zwei kleine Gondeln zu sehen, die zur Hafenseilbahn beziehungsweise Luftseilbahn “Montjuïc” gehören. Sie halten an den drei Stationen Parc de Montjuïc, Miramar und Castell de Montjuïc. Die Gesamtstrecke beträgt 750 Meter. Auf dem Gipfel angekommen, hat man einen atemberaubenden Ausblick über Barcelona!

Ich liebe die See, den salzigen Geruch in der Luft, das Kreischen der Möwen und den Anblick dieser vielen Boote im Hafen. Es ist für mich fast unvorstellbar, nicht den Großteil meiner Zeit in der Nähe von Wasser zu verbringen

Ich liebe die See, den salzigen Geruch in der Luft, das Kreischen der Möwen und den Anblick dieser vielen Boote im Hafen. Es ist für mich fast unvorstellbar, nicht den Großteil meiner Zeit in der Nähe von Wasser zu verbringen.

An meinem letzten Tag in Barcelona war ich richtig lecker frühstücken im "Eurostars Grand Marina Hotel". Es gab eine Mischung aus internationalem und vor allem spanischem Buffet. Das Essen hatte echte Klasse und eine sehr gute Qualität. Die Auswahl war immens und das Frühstück ließ sich mit zirka 23,50 Euro pro Person deutlich was kosten. Doch es hat sich mehr als gelohnt. Dort würde ich definitiv wieder hingehen!

An meinem letzten Tag in Barcelona war ich richtig lecker frühstücken im “Eurostars Grand Marina Hotel”. Es gab eine Mischung aus internationalem und vor allem spanischem Buffet. Das Essen hatte echte Klasse und eine sehr gute Qualität. Die Auswahl war immens und das Frühstück ließ sich mit zirka 23,50 Euro pro Person deutlich was kosten. Doch es hat sich mehr als gelohnt. Dort würde ich definitiv wieder hingehen!

Ein Teil des Buffets mit allerlei Gebäck und sensationeller spanischer Wurst

Ein Teil des Buffets mit allerlei Gebäck und sensationeller spanischer Wurst.

Links: Direkt gegenüber vom Hotel war einer der Zustiege für die Seilbahn – Torre de Jaume. Rechts: Zum ersten Mal hatte ich mich an der spanischen Leckerei "Churros" (ein iberisches Fettgebäck) probiert und es in Kombination mit warmer Schokosoße für gut befunden

Links: Direkt gegenüber vom Hotel war einer der Zustiege für die Seilbahn – Torre de Jaume. Rechts: Zum ersten Mal hatte ich mich an der spanischen Leckerei “Churros” (ein iberisches Fettgebäck) probiert und es in Kombination mit warmer Schokosoße für gut befunden.

¡Adiós!

¡Adiós!

 

Das war mein kleiner, persönlicher Reisebericht über die Stadt Barcelona, in der ich zwar nur wenige, aber für mich doch intensive Stunden verbracht habe. Ich würde sehr gern irgendwann zurückkehren und noch mehr kulturelle und künstlerische Einblicke erleben! Die Stadt ist wie erwartet wunderschön und strotzt nur so voll Leben, Kreativität, fremden Kulturen und leckerem, regionalem Essen.

Wieder auf See: 2 1/2 Monate mit AIDAperla im Mittelmeer

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In Deutschland wüten derzeit sommerlich heiße Temperaturen und überall blühen wunderhübsche Stockrosen, Lavendel, Klatschmohn, Kornblumen, Schafgarbe oder Lupinen am Wegesrand. Es macht mich fast ein bisschen melancholisch, dass ich heute eine weitere Reise auf See antrete und meinen Urlaub damit erstmal beenden muss. Zum Glück bin ich diesmal nur knapp 10 Wochen unterwegs und habe im warmen Spätsommermonat September nochmal frei. Meine nächste Tour wird mich ins Mittelmeer führen, genauer gesagt wird das neue Flaggschiff von AIDA Halt in italienischen, französischen und spanischen Häfen machen. Ich freue mich auf sonnige Temperaturen, das erfrischende Mittelmeer, mediterranes Essen auf Landgängen, den ein oder anderen Sonnenuntergang auf See und besondere Menschen. Am 1. September werde ich dann voraussichtlich im spanischen Barcelona absteigen und wieder nach Deutschland fliegen. Ich wünsche allen noch schöne Sommertage und melde mich bald hier auf meinem Blog zurück – von unterwegs. Ahoi.

Wieder unterwegs: 3 Monate Metropolenroute mit AIDAprima

Schnappschuss vor dem "Moulin Rouge" in Paris

Schnappschuss vor dem “Moulin Rouge” in Paris.

 

„The captain’s word is law!”

Seit dem 28. Januar 2017 bin ich wieder mit dem Kreuzfahrtschiff AIDAprima auf See und schaukel durch die Nordsee und den englischen Kanal mit den Häfen London/Southampton in England, Paris/Le Havre in Frankreich, Brüssel/Zeebrügge in Belgien, Rotterdam in den Niederlanden und Hamburg in Deutschland. Ich fahre auf dieser Route nun bereits zum dritten Mal (es ist mein 6. Vertrag bei AIDA Cruises), arbeite diesmal aber nur für 3 Monate als Redakteurin für Bordmedien. Die vergangenen Jahre auf den Weltmeeren haben mich doch ziemlich erschöpft.

Leider sind die Temperaturen im Winter für die hiesige Region eher kalt und frisch und auch die Sonne lässt sich zu wenig blicken. Die Arbeit ist nach wie vor umfangreich, doch mit den richtigen Kollegen an meiner Seite lässt sich all das gut aushalten. Mich erwarten in den nächsten Wochen und Monaten die unterschiedlichsten Feste und Veranstaltungen wie Valentinstag, Karneval und Ostern, die an Bord immer aufwändig und etwas unkonventioneller als an Land ablaufen – ich bin gespannt.

Insgesamt 92 Tage (also 13 Wochen) liegen vor mir. Ich bin neugierig auf das, was kommt, fiebere aber auch schon meinem geplanten Abstieg am 29. April entgegen, wenn ich meine Familie und mein Zuhause wiedersehe. Bis dahin und a-h-o-i …

Road Town auf der Insel Tortola (British Virgin Islands, Karibik)

Wie versprochen, melde ich mich von AIDAprima zurück, um noch ein paar Reisebeiträge aus meinem vergangenen Einsatz auf dem Kreuzfahrtschiff AIDAluna nachzuholen. Ich möchte auch nicht lange drumherum reden, sondern fange gleich an mit Road Town auf der Insel Tortola.

Tortola ist mit rund 19 Kilometern Länge und 5 Kilometern Breite die größte Insel der Britischen Jungferninseln. AIDAluna lag in der ersten Jahreshälfte alle zwei Wochen am Hafenliegeplatz “Cruise Pier” der Hauptstadt Road Town, wo ich immerhin zweimal auf Landgang war. Und wie soll ich es anders beschreiben?! Es war bombiges Sommerwetter und dort traumhaft schön! Schaut her:

Vom Hafen aus gesehen, waren die Wege zu den Stränden doch recht weit weg, sodass ich zuerst mit einem Taxi ganze 40 Minuten fahren musste. Es ging über Stock und Stein, manchmal musste ich mich sogar fest an meinen Sitz klammern, um nicht im Auto hin- und hergeschleudert zu werden. Ob man wirklich angeschnallt ist, interessiert dort keinen. Tortola ist sehr hügelig und überall blitzte auf der Fahrt zum Strand das Meer mit seinen azurblauen Wellen hindurch. Es war wie in einem Reisekatalog! Der Strand, zu dem ich gemeinsam mit zwei Kollegen fuhr, nannte sich “Long Bay Beach” und es war ein hübsches Fleckchen Erde:

Oben: der Blick aus dem Taxi hinunter auf den Strand, an welchem wir in ein paar Minuten ankommen sollten. Unten: ein typisches Touristen-Taxi, das Gäste vom Schiff abholte oder wieder dorthin zurück beförderte

Oben: der Blick aus dem Taxi hinunter auf den Strand, an welchem wir in ein paar Minuten ankommen sollten. Unten: ein typisches Touristen-Taxi, das Gäste vom Schiff abholte oder wieder dorthin zurück beförderte.

Endlich am Sandstrand angekommen. Es gab, wie das Schild sagen möchte, keinen Bademeister oder besser “Life Guard” an diesem Strandabschnitt. Man war demnach ganz sich selbst überlassen und konnte endlos im Wasser entlang waten.

Meine ersten Schritte im Sand

Meine ersten Schritte im Sand.

Am beeindruckendsten waren für mich die riesigen Kormorane, die überall über dem seichten Wasser kreisten und sich alle paar Minuten senkrecht ins Wasser herabstürzten, um kleine Fische zu fangen. Hin und wieder fiel einer direkt neben mir ins Wasser und, weil sie so groß waren, war mir doch etwas mulmig zumute. Jedoch hatten die Tiere nie jemanden angegriffen und sie nahmen keinerlei Notiz von etwaigen Badegästen. Sie waren auch keinesfalls scheu, sondern lediglich an ihrem Beutefang interessiert.

Kormorane fliegen das flache Meerwasser ab, immer auf der Suche nach Futter

Kormorane fliegen das flache Meerwasser ab, immer auf der Suche nach Futter.

Für eine Stunde konnte ich mich gut entspannen, auf meinem Liegestuhl lümmeln und zwischendrin schwimmen gehen. Das Wasser war nicht sehr kalt und überall konnte man kleine oder auch lange, dünne in der Sonne glitzernde Fische beobachten.

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Weil die Karibik vor Palmen nur so wimmelt, lagen an den Stränden zahlreiche Kokosnüsse umher, die gleichzeitig ein schönes Fotomotiv ergaben.

Es ist so traumhaft schön!

Es ist so traumhaft schön!

Direkt an unserem Strandabschnitt gab es eine kleine, aber feine Strand-Gaststätte, in der ich mir einen saftigen Cheeseburger mit Pommes bestellte. Ich kam mir vor wie in einem US-amerikanischen Burgerschuppen, nur eben unter freiem Himmel mit salziger Seeluft und wunderbarem Ausblick auf das blaue, rauschende Meer.

Köstliches Essen mit toller Sicht auf die See!

Köstliches Essen mit toller Sicht auf die See!

Bei einem so perfekten Landschaftsmotiv waren persönliche Fotos absolut Pflicht. Ich drückte also meinem Kollegen aus unserem Media-Team meine Kamera in die Hand und zum Glück wusste er sehr gut damit umzugehen. Ich finde diese auf die Schnelle entstandenen Fotos sehr gelungen!

Ich. Der Strand war endlos lang und viele Besucher gab es an diesem Tag auch nicht. Ob das dort so üblich ist, weiß ich nicht

Ich. Der Strand war endlos lang und viele Besucher gab es an diesem Tag auch nicht. Ob das dort so üblich ist, weiß ich nicht.

Jump! Jump! Jump!

Noch mehr Selbstversuche :-)

Noch mehr Selbstversuche :-)

Tortola ist landschaftlich so schön, dass ich sehr gern länger dort geblieben wäre. Vielleicht ist es doch lohnenswert, den privaten Urlaub mal in die Karibik zu verlegen!

Ein letztes Mal mit den nackten Füßen im Sand rumstaksen und das Kribbeln der sanften Wellen spüren, bevor es zurück auf's Schiff geht. Es war eine wunderbare Zeit!

Ein letztes Mal mit den nackten Füßen im Sand rumstaksen und das Kribbeln der sanften Wellen spüren, bevor es zurück auf’s Schiff geht. Es war eine wunderbare Zeit!

Direkt gegenüber von AIDAluna lag das Schiff “Norwegian Escape” von der Reederei “Norwegian Cruise Line” mit Sitz in Miami/Florida (USA). Es ist ebenfalls sehr schick und bunt angemalt.

Das Schiff "Norwegian Escape"

Das Schiff “Norwegian Escape”.

 

Fazit

Der Strand von “Long Bay Beach” in Tortola war atemberaubend schön. Karibisch-maritime Flora von seiner schönsten und auch sehr natürlichen Seite. Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung und hätte gern noch viel mehr davon gehabt. Am liebsten hätte ich mir auch eine Palme mit Kokosnüssen in den Koffer gepackt. Eine tolle Erfahrung!

Ich bin dann mal (wieder) weg: 5 Monate auf AIDAprima

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Seit zwei Tagen hat mich die See wieder. So schnell vergehen 8 Wochen Urlaub. Es ist jedes Mal auf’s Neue erstaunlich, wie schnell die Zeit verrinnt. Bis voraussichtlich Mitte Dezember werde ich auf AIDAprima durch die Nordsee und den Ärmelkanal mit Häfen in Frankreich, England, Belgien, den Niederlanden und Deutschland reisen und als Redakteurin für Bordmedien arbeiten. Eine ähnliche Route bin ich bereits im vergangenen Jahr gefahren. Ich bin sehr gespannt, wie das riesengroße und neue Flaggschiff von AIDA ist und, was es Großartiges zu entdecken gibt. Ich melde mich wieder von unterwegs. Adieu!

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

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