Rinderfilet mit Kartoffel-Schwarzwurzel-Stampf in Whiskysoße

Weil wir noch ausreichend Kartoffeln und Schwarzwurzeln übrig hatten, habe ich daraus kurzerhand einen Stampf zubereitet. Zusammen mit der selbstkreierten Whiskysoße und den Rinderfilets von sogenannten Angus-Rindern eine sehr leckere Mischung.

Rinderfilet mit Kartoffel-Schwarzwurzel-Stampf in Whiskysoße

Zutaten (für 2 Portionen)

400 g Rinderfilets | 500 g Schwarzwurzeln | 500 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend) | 8 cl Canadian Club-Whisky (40 %) | 3 große Zwiebeln | 3 Knoblauchzehen | 1 Becher süße Sahne | 400 ml Gemüsebrühe | 1 EL Paprikacreme | Salz | schwarzer Pfeffer | getrocknete Gewürze (Majoran, Rosmarin, Thymian, Basilikum) | Kümmel (ganz) | Olivenöl | Mehl zum Andicken | etwas Milch

Zubereitung

Zuerst Kartoffeln schälen, halbieren, kurz unter Wasser abspülen, mit Kümmel und Salz bestreuen und im Schnellkochtopf zirka 15 Minuten weich kochen.

Währenddessen Schwarzwurzeln unter kaltem Wasser gründlich abspülen, mit einer Gemüsebürste putzen und schälen. Gegebenenfalls Handschuhe dabei anziehen, da die Wurzeln schwarz färben. Enden abschneiden und die Wurzeln in grobe Stücke zerteilen. Schwarzwurzeln vorübergehend in eine Essig-Wasser-Mischung legen, damit sie nicht weiter nachdunkeln. Einen Topf voll Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen und die Schwarzwurzeln darin etwa 20 bis 25 Minuten weich kochen. Danach in dünne Ringe schneiden und warm halten.

Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Knoblauch abziehen. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Knoblauch hineinpressen und mit Gemüsebrühe auffüllen. Sahne, Paprikacreme und Whisky einrühren und einköcheln lassen. Mit Salz, schwarzem Pfeffer, Majoran, Rosmarin, Thymian, Basilikum und Kümmel abschmecken. Eventuell mit etwas Mehl andicken. Warm halten.

Rinderfilets salzen und pfeffern und in einer heißen Pfanne mit Öl erst von beiden Seiten jeweils 1 Minute scharf anbraten und dann bei mittlerer Hitze nochmals von jeder Seite rund 3 Minuten weiterbraten. Ebenfalls warm halten.

Die fertigen Kartoffeln mit einem Stampfer zu Brei zerdrücken. Dabei etwas Milch, Salz und Pfeffer hinzufügen. Danach die Schwarzwurzelringe untermischen.

Zum Schluss den Kartoffel-Schwarzwurzel-Stampf zusammen mit den Rinderfilets auf zwei Tellern anrichten und mit der Whiskysoße übergießen.

Mairüben-Risotto

Endlich kam mal wieder Risotto auf den Tisch, eines meiner Leibspeisen, weil es dafür unendlich viele Rezeptideen gibt und es einfach lecker schmeckt.

Neben Spitzpaprika, Lauchwiebel und Karotte gab es dazu vor allem Mairüben. Die alte Speiserübensorte schmeckt nach einer Mischung aus Kohlrabi und Radieschen, hat wenige Kalorien und ist durch seinen hohen Gehalt an Vitamin C, Karotin, Folsäure, Eisen und Zink sehr gesund.

Auch die Blätter sind essbar, man sollte sie also nicht wegschmeißen, sondern lieber zu einem Salat geben.

Leider sind Mairüben nur kurzzeitig auf dem Gemüsemarkt erhältlich.

Mairüben-Risotto

Zutaten (für 4 Portionen)

250 g Mairüben | 3 rote Zwiebeln | 1 große Karotte | 1 roter Spitzpaprika | 1 Lauchzwiebel | 3 Knoblauchzehen | 300 g Risotto-Reis | Olivenöl | 0,7 l Gemüsebrühe | 0,3 l Weißwein (halbtrocken) | 80 g Parmesan (gerieben) | Salz | Pfeffer | Kümmel | Basilikum (getrocknet) | Rosmarin (getrocknet) | Thymian (getrocknet) | Majoran (getrocknet)

Zubereitung

Zuerst die Mairüben waschen, schälen und in schmale Spalten schneiden. Zwiebel schälen und in Würfel zerteilen. Karotte waschen, Strunk entfernen und in dünne halbe Scheiben schneiden. Dann etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig werden lassen. Karotten und Mairübchen hinzugeben und alles zirka 5 Minuten weich dünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Seite stellen.

Lauchzwiebel unter Wasser säubern und in dünne Ringe schneiden. Spitzpaprika gleichfalls abwaschen, Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden. Beides erstmal beiseite stellen. Knoblauch schälen und ebenso aufbewahren.

Noch etwas Olivenöl in einem zweiten Topf erhitzen und Risotto-Reis darin glasig werden lassen. Folglich mit etwas Gemüsebrühe ablöschen. Unter gelegentlichem Umrühren weich beziehungsweise al dente (je nach gewünschter Bissfestigkeit) kochen. Ein Risotto darf niemals kalt werden und möchte regelmäßig gerührt werden. Zwischendrin immer wieder Gemüsebrühe und Weißwein hinzufügen. Der Vorgang dauert ungefähr 20 bis 25 Minuten. In den letzten 5 Minuten Mairüben-Mischung,  Spitzpaprika und Lauchzwiebel dazugeben. Knoblauch hinein pressen. Mit Salz, Pfeffer, Kümmel (wegen der besseren Verdaulichkeit der Zwiebel), Basilikum, Rosmarin, Thymian und Majoran abschmecken.

Zum Schluss Herdplatte ausschalten, Parmesan unterrühren und bei geschlossenem Deckel 1 Minute ziehenlassen.

Anrichten und mit Petersilie garnieren.

Rotkraut mit Kabeljau und Senfsoße

Vor einer Weile habe ich zum ersten Mal Rotkraut selbst zubereitet. Das Rezept hatte ich beim Perfekten Dinner gesehen, wo es kurz vor den Feiertagen in zwei Weihnachtssendungen um das jeweils beste Festtagsmenü ging. Dazu habe ich Kümmelkartoffeln, Kabeljau und Senfsoße serviert.

Am Anfang war ich etwas skeptisch, wie die Kombination wohl schmecken würde, weil Rotkraut nicht oft zu Fisch gereicht wird. Doch im Internet traf ich auf so manche fischige Blaukraut-Variante. Also habe ich es ausprobiert und war hinterher sogar begeistert. Und die selbstgemachte Senfsoße war das i-Tüpfelchen.

Nur die Lorbeerblätter im Rotkraut würde ich zukünftig reduzieren oder sogar ganz weglassen, weil zu viele davon schnell eine leicht bittere Note ergeben können.

Rotkraut Kabeljau Senfsoße

 

Rotkraut

Zutaten (für 4 Portionen)

640 g frischer Rotkohl | 240 ml Wasser | 40 g Schmalz | 3 kleine Lorbeerblätter | 16 Stück Wacholderbeeren | 1 1/2 EL Preiselbeeren (aus dem Glas) | ein Schuss Himbeeressig | 1 gestrichenen EL Zimt

Zubereitung

Zuerst den in dünne Streifen geschnittenen Rotkohl in einen Topf geben, Wasser hinzufügen und bei voller Hitze kochen lassen. Anschließend die restlichen Zutaten jeweils in kleinen Abständen dazu geben, als Erstes Schmalz, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren. Sobald die Flüssigkeit verkocht ist, kommen Preiselbeeren, Himbeeressig und Zimt hinzu.

Den übrig gebliebenen Rotkohl habe ich in kleinen Portionen eingefroren.

 

Senfsoße

Zutaten (für 4 Portionen)

200 g Schmand | 3 EL Senf (gehäuft, ca. 250 g) | 1/2 EL Honig | 1 Prise Salz

Zubereitung

Alle genannten Zutaten gründlich miteinander verrühren, bis die Soße sämig ist. Dann erhitzen, aber nicht kochen.

Quelle: Inspiriert von chefkoch.de

 

Kabeljau

Zutaten (für 4 Portionen)

800 g Kabeljaufilet (unpaniert, TK) | 1/2 Zitrone | Salz | Pfeffer | etwas Mehl | Olivenöl

Zubereitung

Die Kabeljaufilets leicht antauen lassen. Folglich mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Im Anschluss von allen Seiten in Mehl wenden. Öl in eine heiße Pfanne geben und Filets hineingeben. Den Fisch bei mittlerer Hitze etwa 8 bis 10 Minuten braten. Zwischendrin mehrmals wenden.

 

Kümmelkartoffeln

Zutaten (für 4 kleine Portionen)

600 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend) | Salz | Kümmel

Zubereitung

Kartoffeln schälen, halbieren, kurz mit Wasser abspülen und in den Schnellkochtopf geben. Mit etwas Salz und ausreichend Kümmel bestreuen. Zirka 15 Minuten garen. Fertig.

 

Zum Schluss Rotkraut, Kabeljau und Kümmelkartoffeln auf Tellern anrichten und die warme Senfsoße darüber geben. Lecker!

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

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