Browsed by
Kategorie: Frühling

Bellini-Hugo mit Limetten und Nana-Minze

Bellini-Hugo mit Limetten und Nana-Minze

Diesen erfrischenden Sommer-Frucht-Sekt habe ich in Tim Mälzers Rezeptarchiven gefunden. Und weil sich im Vorratsschrank schon lange eine große Dose Aprikosen herumdrückte, kam die Idee gerade recht. Den Holunderblütensirup hatte ich vor 2 Jahren selbst angesetzt und er schmeckt immer noch ganz fantastisch. Die Nana-Minze wuchert derzeit in großen Mengen im Garten und gibt eine prickelnd-frische Note. Wer mag, kann den Sekt auch einfach weglassen und das Püree stattdessen mit Mineralwasser auffüllen. Probiert es selbst!

Im Kännchen ist der Aprikosen-Holunderblüten-Limetten-Sirup. Im Glas 3 EL Sirup mit trockenem Sekt aufgefüllt. Sehr lecker!
Im Kännchen ist der Aprikosen-Holunderblüten-Limetten-Sirup. Im Glas 3 EL Sirup mit trockenem Sekt aufgefüllt. Sehr lecker!

 

Zutaten (für 10 bis 12 Portionen)

1 Dose Aprikosen (480 g Abtropfgewicht) | 12 EL Holunderblütensirup | 8 EL Limettensaft | 2 Bio-Limetten (Schale unbehandelt) | 6 Stiele frische Nana-Minze | 2 Flaschen gekühlter Sekt ( z.B. Rotkäppchen Riesling trocken)

DSC03566_wp

Zubereitung

Zuerst Aprikosen in einem Sieb gut abtropfen lassen. Aprikosen, Holunderblütensirup und Limettensaft in den Mixer geben und pürieren. Kalt stellen, beispielsweise über Nacht.

Limetten heiß abwaschen, trocknen und in Spalten schneiden. Minze abspülen, trocken schütteln, einige ganze Stiele behalten und auch ein paar einzelne lose Blättchen abzupfen.

Kurz vor dem Servieren je 3 EL Püree in Gläser geben, Limettenspalten und frische Minze dazu tun und mit eiskaltem Sekt auffüllen. Yummy!

Peruanischer Fischsalat: Ceviche mit Zander

Peruanischer Fischsalat: Ceviche mit Zander

Schon länger schleiche ich um dieses Rezept herum und habe mich nun endlich getraut. Ceviche ist ein traditionelles, peruanisches Nationalgericht, welches in meinem Fall mit Zanderfilet angerichtet wurde. Typisch ist dabei eine rote Zwiebel, Chili und Sellerie. Den Fisch habe ich kurz in der Pfanne angebraten, damit er nicht mehr völlig roh, sondern lediglich noch glasig ist. Durch den Zitronen-Limetten-Saft findet eine Denaturierung des Eiweißes statt, wobei der Fisch nach dem Marinieren keine rohen Stellen mehr hat. Das Zanderfilet gart somit quasi kalt. Eine sehr interessante Erfahrung für meine kleine Hobbyküche. Weiterhin haben sich die Komponenten grüner Spargel und Avocado sowie frische Petersilie und frischer Koriander aus dem heimischen Garten hinzugesellt. Das Ergebnis ist super und durch seine Kühle und den Zitronensaft eine echte Erfrischung an einem heißen Sommerabend!

Ceviche ... sooo lecker!
Ceviche … sooo lecker!

 

Zutaten (für 3 bis 4 Personen)

2 Avocados (essreif, z.B. von Hass) | 500 g Zanderfilet | Saft von je 2 Zitronen und 2 Limetten | Chilifäden | 3 Staudensellerie | 1/2 TL Gemüsebrühe (Pulver) | 6 Stangen grüner Spargel | 1 rote Zwiebel | grobes Tiroler Kräutersalz | bunter Pfeffer | 5 EL Olivenöl | 1/2 Bund frischer Koriander | 1/2 Bund frische Petersilie

Zanderfilet
Zanderfilet.

 

Zubereitung

Zunächst den Zander von beiden Seiten salzen, pfeffern und mit etwas Zitronensaft einreiben. Eine große Pfanne mit Olivenöl heiß werden lassen und das Zanderfilet mit der Hautseite nach unten hineingeben. Von beiden Seiten etwa 2 Minuten anbraten und herausnehmen. Abkühlen lassen, Haut entfernen und grob würfeln.

Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Selleriestanden abwaschen, in kleine Ringe zerteilen und kurz in kochendem Wasser mit Gemüsebrühe köcheln. Avocados schälen, die Kerne entfernen und das Fleisch ebenfalls würfeln. Petersilie und Koriander waschen, trocken schütteln, die harten Stiele entfernen und klein hacken (ein paar ganze Stengel zum Garnieren aufheben). Spargel abwaschen, das untere Drittel mit einem Sparschäler bearbeiten und schräg in kleine Stücke zerteilen. Dann den Spargel kurz in kochendem Wasser blanchieren.

Eine große Schüssel oder einen tiefen Servierteller nehmen und Zwiebeln, Selleriestücke, Avocadowürfel, Petersilie, Koriander, Spargel und Fischstücke hineingeben und mit dem Zitronen-Limetten-Saft übergießen. Salzen, pfeffern und mit Olivenöl beträufeln. Alles vorsichtig, aber gründlich vermischen und abgedeckt für zirka 20 Minuten marinieren lassen.

Mit frischen Petersilie- und Korianderstengeln garnieren und kalt servieren. Dazu gab es noch Sauerteigbrot und ein gutes Bier. Sehr gut!

Spargel-Focaccia mit grünen Oliven und getrockneten Tomaten

Spargel-Focaccia mit grünen Oliven und getrockneten Tomaten

Focaccia ist eine Art Hefe-Fladenbrot und wird als Vorläufer der Pizza angesehen. Sie ist in verschiedenen Formen in ganz Italien anzutreffen, doch besonders in der ligurischen Stadt Genua gilt sie als Spezialität. Ich habe sie passend dazu mediterran belegt mit grünen Oliven, getrockneten Tomaten, Kapern, Olivenöl, frischen Rosmarinzweigen aus dem Garten und einer saisonalen Zutat: grünem Spargel aus der Region. Das Focaccia-Rezept ist sogar vegan, kann aber (wie auf einem der unteren Fotos zu sehen ist) zusätzlich mit beispielsweise Parmaschinken verfeinert werden, wenn gewünscht. Das Ergebnis schmeckt ganz vorzüglich!

Das erste Blech voll Spargel-Focaccia
Das erste Blech voll Spargel-Focaccia.

 

Zutaten (für 2 Bleche)

Für den Hefeteig

1/2 Würfel frische Hefe | 1 Prise Zucker | 500 g Mehl | etwas Salz | 1 EL Olivenöl

Für den Belag

1 Bund grüner Spargel (500 g) | 100 g grüne, entsteinte Oliven | 80 g getrocknete Tomaten in Olivenöl mit Kräutern und Kapern mariniert | etwas Salz | bunter Pfeffer | 2 Zweige frischer Rosmarin | 10 EL Olivenöl

Einheimischer grüner Spargel
Einheimischer grüner Spargel.

 

Zubereitung

Zuerst den Hefeteig zubereiten. Dazu Hefe und Zucker in 300 ml lauwarmem Wasser auflösen. Dann Mehl, Salz und 1 EL Olivenöl in eine Schüssel geben. Hefemischung zugießen und das Ganze mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort zirka 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen den grünen Spargel abwaschen, die Enden knapp abschneiden und das untere Drittel mit einem Sparschäler bearbeiten. Längs halbieren und im kochenden Salzwasser binnen 2 Minuten vorgaren. Spargel unter kaltem Wasser kurz abschrecken und abtropfen lassen.

Grüne Oliven halbieren und getrocknete Tomaten in kleine Stücke schneiden. Rosmarinnadeln von den Zweigen zupfen und hacken. Im nächsten Schritt Oliven, Tomatenstücke (mit den Kapern aus der Marinade) und Rosmarinstücke mit 10 EL Olivenöl gut vermischen.

Jetzt den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und halbieren. Beide Teile mit den Häden und zusätzlichem Mehl vorsichtig zu Fladen formen und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche geben. Etwa 10 Minuten ruhen lassen. Im Anschluss Spargel auf den Fladen verteilen und mit dem Oliven-Tomaten-Kapern-Rosmarin-Öl beträufeln. Mit Salz und buntem Pfeffer würzen und im unteren Drittel des Backofens nacheinander fertig backen. Lauwarm servieren.

Das zweite Blech
Das zweite Blech.
Wer es nicht vegetarisch mag, kann die Focaccia nach dem Backvorgang noch mit z.B. Parmaschinken belegen. Köstlich!
Wer es nicht vegetarisch mag, kann die Focaccia nach dem Backvorgang noch mit z.B. Parmaschinken belegen. Köstlich!
Erdbeer-Weißwein-Kaltschale mit Zitronenmelisse

Erdbeer-Weißwein-Kaltschale mit Zitronenmelisse

Heute teile ich mit euch meine erste Kaltschale, deren Rezept ich in Marions Kochbuch entdeckt habe. Sie enthält jede Menge frische Erdbeeren, Weißwein, Bio-Zitronenschale, Bio-Zitronensaft und Zitronenmelisse aus dem heimischen Garten. Die Kaltschale ist typisch deutsch, ersetzt die viel zu warmen Suppen in den heißen Monaten und passt ganz wunderbar als erfrischendes Dessert in den Juni!

DSC03480_wp

 

Zutaten (für 3 Portionen)

500 g frische Erdbeeren | 1/8 l Weißwein | 4 TL Zucker | 1 TL Bio-Zitronenschale | Saft von 1/2 Bio-Zitrone | 100 g Crème fraîche | einen Schluck Orangensaft | frische Zitronenmelisse

DSC03478_wp

 

Zubereitung

Zuerst Erdbeeren gründlich unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen, die grünen Strunken entfernen und in kleine Stücke schneiden (dabei 2 ganze Erdbeeren für die Dekoration aufheben). Einen Topf auf dem Herd erhitzen und Weißwein, Zucker sowie die unbehandelte Zitronenschale hineingeben. Aufkochen und rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nun Erdbeeren hinzufügen und kurz mitdünsten, damit sie weich werden. Topf vom Herd nehmen, den Saft einer halben Bio-Zitrone mit hineingeben und alles pürieren. Kaltschale abkühlen lassen und bis zum Servieren für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren Crème fraîche mit Orangensaft glatt rühren. Zum Schluss die Kaltschale auf Gläser verteilen, jeweils einen Klecks der Orangencrème darübergeben und mit Zitronenmelisse garnieren. Die beiden zu Anfang beiseite gelegten ganzen Erdbeeren jetzt in Scheiben schneiden und ebenfalls auf die Gläser verteilen. Fertig!

Basilikumpesto

Basilikumpesto

Dieses vorzügliche Basilikumpesto ist superschnell kreiert und schmeckt noch dazu grandios. Zum Verlieben!

DSC03120_wp

 

Zutaten (für 1 Schälchen)

1 1/2 Bund Basilikum | 50 ml Olivenöl | 30 g Pinienkerne | 30 Sonnenblumenkerne | Salz | schwarzer Pfeffer


Zubereitung

Basilikum abwaschen, trocken schütteln und die Stiele entfernen. Basilikumblätter, Olivenöl, Pinien- und Sonnenblumenkerne in den Mixer geben und klein hacken. Salzen und pfeffern. Pronto!

Erfrischender Caprese

Erfrischender Caprese

Momentan bin ich ganz verrückt nach Basilikum. Und was liegt bei dieser Hitze um die 30 Grad näher als ein erfrischender Salat für zwischendurch? Caprese ist nicht zu schwer im Bauch und schmeckt aromatisch-sommerlich gut. Aufgrund der drei Farben grün, weiß und rot gilt die Vorspeise als Nationalgericht in Italien. Wichtig ist, dass die verwendeten Tomaten reif, schmackhaft, saftig und etwas weich sind. Und obwohl Aceto Balsamico nicht zur Originalrezeptur gehört, wollte ich nicht darauf verzichten, weil ich die süße Säure des berühmten Balsamessigs doch sehr gern mag. Angereichert war mein Aceto Balsamico noch mit Feigengeschmack. Ich liebe es!

DSC03111_wp

 

Zutaten (für 3 bis 4 Portionen)

1/2 Topf Basilikum | 400 g Mozzarella | 400 g Roma-Tomaten | Olivenöl | Salz | bunter Pfeffer | Aceto Balsamico mit Feige

DSC03105_wp

Zubereitung

Zuerst Tomaten waschen, die grünen Strunken entfernen und mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben zerteilen. Mozzarella ebenfalls in Scheiben schneiden. Basilikum gründlich abwaschen, trocken schütteln und die harten Stiele entfernen. Ein paar Stengel zum Garnieren beiseitelegen. Nun auf einem großen Teller alle drei Zutaten fächerartig nebeneinander anordnen, dabei entstehen zwei Kreise. In der Mitte ein kleines Tomaten-Mozzarella-Türmchen bauen, um das „Loch“ optisch zu schließen. Mit den zur Seite gelegten Basilikumstengeln garnieren. Ein paar Schluck Olivenöl über den Salat träufeln. Salzen, pfeffern und mit ein paar Schuss Aceto Balsamico mit Feige bespritzen. Im Nullkommanix fertig!

DSC03110_wp

Safran-Risotto mit Jakobsmuscheln, Honig-Tomaten und grünem Spargel

Safran-Risotto mit Jakobsmuscheln, Honig-Tomaten und grünem Spargel

Es wird allmählich zur Tradition, dass ich in jedem meiner Heimaturlaube ein zünftiges, italienisches Risotto koche: Diesmal herrlich gelb eingefärbtes Safran-Risotto mit lecker in Knoblauch gebratenen Jakobsmuscheln, warmen Honig-Tomaten und grünem Spargel. Die Jakobsmuscheln hatte ich frisch beim Fischhändler in Bremen erstanden und das Ergebnis war sehr gelungen. Die Honig-Tomaten kamen vom Gemüsemarkt und wurden supersüß in der Pfanne. Der deutsche, grüne Spargel schenkt eine saisonale Komponente.

Beim Risotto-Reis habe ich mich für Arborio entschieden, ein Mittelkornreis, welcher nach der gleichnamigen piemontesischen Stadt benannt wurde. Neben Arborio zählen noch Vialone und Carnaroli zu den drei bekanntesten Risotto-Reissorten.

Ich bin begeistert!

DSC03038_wp
DSC03040_wp

 

Zutaten (für 2 bis 3 Portionen)

5 Stangen grüner Spargel | 250 g Risotto (Arborio) | 5 Jakobsmuscheln | 16 kleine Honig-Tomaten | 1 Zwiebel | 2 Zehen Knoblauch | ein Stück Ingwer | Olivenöl | 150 g Parmesan | 1 Glas Gemüsefond | 0,1 g Safran | schwarzer Pfeffer | Salz | frische Kräuter (Petersilie, Estragon, Basilikum) | 1/4 Flasche Weißwein (italienischer „Orvieto Classico“)

Frische Jakobsmuscheln vom Bremer Fischhändler mit "Nuss" und "Corail"
Frische Jakobsmuscheln vom Bremer Fischhändler mit „Nuss“ und „Corail“.
Gemüse, Fond und Parmesan vorbereiten
Gemüse, Fond und Parmesan vorbereiten.

 

Zubereitung

Zuerst das Gemüse schnibbeln. Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Knoblauchzehen schälen und ebenfalls in kleine Stücke zerteilen. Ingwer schälen und klein schnibbeln. Grünen Spargel abwaschen, die Enden abschneiden, den unteren, etwas holzigen Teil gegebenenfalls mit einem Sparschäler bearbeiten und die Stangen in grobe Stücke schneiden. Parmesan in grobe Stifte hobeln. Die frischen Kräuter waschen, trocken schütteln, Stiele entfernen und klein häckseln. Tomaten abwaschen und das Grünzeug dran lassen! Erstmal alles zur Seite stellen.

Nun zur Risotto-Zubereitung. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln und Ingwer bei mittlerer Hitze anschwitzen. Den ungewaschenen Risotto in den Topf geben und zirka 1 Minute andünsten. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Mit Fond aufgießen, bis der Risotto knapp bedeckt ist. Unter regelmäßigem Rühren zirka 16 bis 18 Minuten garen und gelegentlich Fond nachgießen, damit der Reis nicht abkühlt. Zwischendrin schwenken und prüfen, ob der Risotto cremig ist und Wellen bildet (die Italiener nennen diese perfekte Konsistenz „All’onda“). In den letzten Zügen der Garzeit die Safranfäden  dazugeben. Ist der Reis dann gut, 3/4 des Parmesans einrühren und abgedeckt noch 1 bis 2 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Honig-Tomaten hinzugeben. Die Tomaten solange erhitzen bis sie leicht angeschrumpelt sind.

Honig-Tomaten frisch vom Markt und Safranfäden
Honig-Tomaten frisch vom Markt und Safranfäden.

Im nächsten Schritt die grünen Spargelstücke zubereiten. Olivenöl in noch einer heißen Pfanne erhitzen und den Spargel hineingeben. Den Spargel bis zur gewünschten Bräune anbraten. Aus der Pfanne nehmen und warm halten.

Jakobsmuscheln im Uhrzeigersinn in der heißen Pfanne. Honig-Tomaten in einer zweiten heißen Pfanne
Jakobsmuscheln im Uhrzeigersinn in der heißen Pfanne. Honig-Tomaten in einer zweiten heißen Pfanne.

Zum Schluss die Jakobsmuscheln zubereiten, da sie am schnellsten fertig sind. Dafür eine weitere Pfanne mit Olivenöl erhitzen. Knoblauchstücke hineingeben und warten bis die Pfanne knackig heiß ist. Von den Jakobsmuscheln nur die sogenannte „Nuss“ (weißer, runder Teil) verwenden. Diese wird von den Muschelschalen getrennt, während das orangefarbene „Corail“ entfernt wird. Dieses „Corail“ gilt als Delikatesse und schmeckt sehr fischig. Laut der Deutschen See Fischmanufaktur in Bremerhaven sollte man Jakobsmuscheln, von denen man das „Corail“ mitessen möchte, nur zwischen August und November einkaufen. Ich habe das auch als „Rogen“ bezeichnete Stück der Jakobsmuschel also jeweils entfernt und nicht mitverarbeitet. Die „Nüsse“ der Jakobsmuscheln nun im Uhrzeigersinn in die heiße Pfanne legen. Die Uhrzeigersinn-Taktik dient dazu, nicht den Überblick dabei zu verlieren, welche Stücke zuerst gewendet werden müssen. Jede Seite zwischen 1,5 und 2,5 Minuten anbraten und sofort aus der Pfanne nehmen. Ich mag Jakobsmuscheln am liebsten mit einem glasigen Kern.

Zuletzt das Ganze anrichten. Risotto mithilfe eines Servierrings auf Tellern hübsch platzieren. Daneben grüne Spargelstücke und Honig-Tomaten anordnen. Jakobsmuscheln aufteilen. Mit Petersilie, Estragon und Basilikum garnieren. Den übrigen Parmesan über Risotto und Spargel geben. Heiß servieren. Großartig!

Fertig!
Fertig!