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Kategorie: Themenwoche

Skandinavische Woche: Kräuter-Meerrettich-Suppe mit Garnelen [Tag 7]

Skandinavische Woche: Kräuter-Meerrettich-Suppe mit Garnelen [Tag 7]

Am heutigen Sonntag ist der letzte Tag meiner skandinavischen Woche. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Und nach einem Kuchen, Salat, einem fischigen Hauptgang, Gebäck, einem Dessert und einer Kindersüßspeise fehlt nur noch eine einzige Rezeptidee auf meinem Speiseplan: Suppe.

Kräuter-Meerrettich-Suppe mit Garnelen
Kräuter-Meerrettich-Suppe mit Garnelen.

Die gab es heute zum Mittagessen und sie macht kaum Arbeit. Da ich keine Garnelen aus der skandinavischen See finden konnte, habe ich Grönland-Garnelen aus dem Nordwestatlantik gewählt. Garnelen sind besonders reich an Eiweiß und machen schön satt.

Zutaten (für 4 Personen)

120 g Zwiebeln | 1 Bund Petersilie | 1 Bund Schnittlauch | 1 Bund Dill | eine Handvoll Feldsalat | Alba-Öl | 40 g Mehl | 750 ml Gemüsebrühe | 1/4 l Milch | 250 g süße Sahne | Salz | Pfeffer | 4 EL Meerrettich (aus dem Glas) | 5 Scheiben Vollkorn-Toastbrot | Knoblauch-Öl

Frische Kräuter und Garnelen
Frische Kräuter und Garnelen.

Zubereitung

Zwiebeln schälen und klein hacken. Petersilie, Schnittlauch, Dill und Feldsalat waschen, trocken schütteln, grob hacken und im Mixer pürieren (einen Teil des Dills und des Feldsalats zum Garnieren beiseitelegen). Garnelen unter kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen.

Alba-Öl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebeln darin andünsten. Mehl hinzufügen und anschwitzen. Folglich mit Gemüsebrühe, Milch und süßer Sahne ablöschen und aufkochen. Das Ganze zirka 7 Minuten köcheln. Mit Salz, Pfeffer und Meerrettich abschmecken.

Nun Garnelen und pürierte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Dill und Feldsalat) unter die Suppe heben, jedoch ein paar Garnelen zum Ganieren zur Seite legen.

Toastbrot in Würfel schneiden und in sehr wenig Knoblauch-Öl goldbraun anrösten.

Zum Schluss die Suppe auf vier Schälchen aufteilen und mit ganzem Dill, Feldsalat, jeweils einer Garnele und Toastwürfeln anrichten. Hmm lecker!

Quelle: Inspiriert von dem Heft “Einfach lecker kochen. Nordische Leckerbissen”, Redaktion Food und Foto, Heinrich Bauer Carat KG, S. 32-33

Skandinavische Woche: Schwedischer Sahne-Milchreis mit Vanille und Früchten [Tag 6]

Skandinavische Woche: Schwedischer Sahne-Milchreis mit Vanille und Früchten [Tag 6]

Heute habe ich mich seit Langem mal wieder an Milchreis probiert. Und zwar an einer schwedischen Variante mit einer Vanilleschote, angerösteten Mandelblättchen und Früchten. Zum ersten Mal habe ich dabei kein Zimt verwendet, sondern die Süßspeise mit Minze und einer Himbeersoße verfeinert. Lecker, doch für den Rest des Tages brauchte ich keine Mahlzeit mehr.

Schwedischer Sahne-Milchreis mit Vanille und Früchten
Schwedischer Sahne-Milchreis mit Vanille und Früchten.

Zutaten (für 1 Portion)

1 Vanilleschote | 1/4 l Milch | 70 g Rundkornreis | 1 EL Zucker | 20 g Mandelblättchen | 200 g Himbeeren (TK) | 50 g rote und schwarze Johannisbeeren (TK) | 50 g Heidelbeeren (TK) | 100 g Schlagsahne | Minze zum Verzieren

Zubereitung

Zuerst Früchte zum Auftauen aus dem Gefrierfach nehmen.

Dann Vanilleschote längs einritzen und Vanillemark herausschaben. Milch im Topf aufkochen und Reis, Vanillemark sowie Vanilleschote in die Milch geben. Das Ganze bei schwacher Hitze unter Rühren etwa 35 bis 40 Minuten garen. Am Ende Zucker unterrühren. Milchreis vom Herd nehmen und zum Warmhalten einen Deckel auf den Topf tun.

Nun Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten. Einen kleinen Teil zum Verzieren zur Seite legen, den Rest locker unter den Milchreis heben.

Im Anschluss die Früchte verlesen. Von den Himbeeren 100 g in einem Topf kurz erhitzen und durch ein Sieb streichen, sodass eine Himbeersoße entsteht.

Sahne steif schlagen und unter den Reis heben.

Zum Schluss den Milchreis in ein Schälchen füllen, Himbeersoße und übrige Früchte darauf anrichten und mit Mandelblättchen bestreuen. Alles mit Minze garnieren. Njam njam!

Quelle: Inspiriert von dem Heft “Einfach lecker kochen. Nordische Leckerbissen”, Redaktion Food und Foto, Heinrich Bauer Carat KG, S. 18-19

Skandinavische Woche: Norwegische Apfelspeise [Tag 5]

Skandinavische Woche: Norwegische Apfelspeise [Tag 5]

Am fünften Tag meiner skandinavischen Woche stelle ich euch ein Dessert vor: Norwegische Apfelspeise. Der süße Nachtisch wird mit Pumpernickelbrot angerichtet, was ich anfangs etwas befremdlich fand. Das Brot wird gemahlen und im Topf mit Zucker angeröstet. Eine geniale Idee! Auf die Sahne obendrüber kamen noch Schoko-Pistazien-Splitter, die ich in Form einer Mini-Schokoladentafel vor einer Weile in Istanbul gekauft hatte. Gesamtergebnis: Es hat allen Beteiligten sehr gut geschmeckt. Das merk ich mir!

Norwegische Apfelspeise
Norwegische Apfelspeise.

Zutaten (für 3 Portionen)

2 mittelgroße Äpfel | 80 g + 2 EL Zucker | 5 EL Wasser | 1 Pck. Vanillezucker | 120 g Pumpernickelbrot (Roggenvollkornbrot, z.B. von Alnatura) | ein Stück Butter | 100 g süße Sahne | 2 Stück dunkle Pistazien-Schokolade | 3 Gläser

Zubereitung

Zu Beginn die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in etwa 1 cm dicke Spalten schneiden.

Vorbereitungen in der Küche
Vorbereitungen in der Küche.

Wasser, 2 EL Zucker und Vanillezucker in einem Topf aufkochen. Folglich Apfelspalten darin zirka 5 bis 6 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten.

In der Zwischenzeit Pumpernickelbrot mahlen, aber aufpassen: Es sollte nicht zu fein sein!

Daraufhin Butter in einem weiteren Topf erhitzen und Pumpernickelbrot sowie 80 g Zucker hinzufügen. Das Ganze etwa 3 bis 4 Minuten anrösten und dann aus der Pfanne nehmen.

Nun die Apfelspalten aus dem anderen Topf herausnehmen und abtropfen lassen.

Sahne mit den Schneebesen des Handrührgerätes halbsteif schlagen.

Im Anschluss Apfelspalten und Pumpernickelbrot schichtweise auf die drei Gläser aufteilen. Je einen Klecks Sahne darübergeben und kleine Schokoladensplitter darüberraspeln. Gegebenenfalls im Kühlschrank bis zum Verzehr lagern.

Quelle: Inspiriert von dem Heft “Einfach lecker kochen. Nordische Leckerbissen”, Redaktion Food und Foto, Heinrich Bauer Carat KG, S. 48-49