Braune Riesenchampignons mit Bärlauchpesto und Ziegenweichkäse

Ich liebe Bärlauch und genau JETZT gibt es ganz viel davon. So auch direkt gegenüber beim örtlichen Gemüsehändler in Bremen. Für ein gelungenes saisonales Fingerfood fehlten also bloß noch braune Riesenchampignons, eine Rolle Ziegenweichkäse und Zutaten für ein gutes Bärlauchpesto. Gedacht, gekauft. Das Pesto geht superschnell und schmeckt göttlich! Es passt auch super auf ein frisches Brötchen oder zu einem Teller Nudeln. Ran an die Gabeln!

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Zutaten (für 2 bis 3 Portionen)

12 braune Bio-Riesenkulturchampignons | 100 g Haselnusskerne (gemahlen) | 100 g Bärlauch | 80 g Parmesan | 100 ml Olivenöl | Salz | schwarzer Pfeffer | 1 EL Zitronensaft | 75 g Ziegenweichkäse | Rote-Rettich-Kresse | frische Petersilie

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Zubereitung

Im ersten Schritt das Bärlauchpesto zubereiten. Dazu den Bärlauch waschen, trocken schütteln, entstielen (ein paar ganze Blätter zum Garnieren beiseite legen) und halbieren. Parmesan in grobe Stücke schneiden. Nun Olivenöl, Haselnüsse, Parmesan und Bärlauch in den Universalzerkleinerer geben und zerhäckseln. Salz, schwarzen Pfeffer und Zitronensaft hinzufügen und alles gründlich vermischen. Abschmecken.

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Die Riesenchampignons putzen und die Stiele entfernen. Die Stiele könnten nach Bedarf auch noch anderweitig Verwendung finden. Die Pilze in eine Auflaufform setzen und im Backofen auf der mittleren Schiene bei rund 150 °C für 12 bis 15 Minuten backen. Herausnehmen und salzen. Folglich die Champignons mit Bärlauchpesto füllen und jeweils ein zerkleinertes Stück Ziegenweichkäse hineindrücken. Zum Schluss mit den ganzen Bärlauchblättern, Roter-Rettich-Kresse und frischer Petersilie garnieren. Sehr gut!

Selbsgemachtes Bärlauchpesto. Wunderbar!

Selbsgemachtes Bärlauchpesto. Wunderbar!

Bärlauch-Pizza mit Pinienkernen und selbstgemachtem Bärlauch-Öl

Heute möchte ich euch meine selbstgemachte Bärlauch-Pizza mit Pinienkernen vorstellen. Ich liebe Bärlauch und finde jedes Jahr, dass die Erntezeit für frischen Bärlauch viel zu kurz ist. Das Teigrezept habe ich der vorletzten “Küchenzauber”-Zeitschrift entnommen, Belag und Tomatensoße habe ich frei Schnauze und ganz nach meinem Geschmack erfunden. Außerdem kam mein erst kürzlich zubereitetes Bärlauch-Öl mit zum Einsatz. Das Ergebnis: Grandios!

Bärlauch-Pizza

Bärlauch-Pizza.

 

Zutaten (für ein Blech á 35 x 40 cm)

Für den Teig

250 ml Milch | 2 EL selbstgemachtes Bärlauch-Öl | 1/2 TL Salz | 400 g Mehl | 1 Pck. Backpulver

Für den Belag

80 g frischer Bärlauch | 2 große Mozzarellakugeln (in Salzlake) | 200 g rote und gelbe Tomaten | zwei Handvoll Pinienkerne | bunter Pfeffer | Rosmarin (getrocknet) | Thymian (getrocknet) | Oregano (getrocknet)

Für die Tomatensoße

3 EL Tomatenmark | 100 ml Tomatensaft | 2 EL Ketchup | 2 EL selbstgemachtes Bärlauch-Öl | 30 g Naturjoghurt | Salz | Pfeffer | Zucker

Pinienkerne von Herrmann Gewürze. Die hatten in diesem Jahr nämlich einen Stand auf der Thüringen Messe in Erfurt, welche ich sehr gern im Frühjahr besuche. Die Auswahl ist riesig und ich kaufe dort meist allerhand Gewürze und auch mal Zubehör ein. Es gibt ebenso einen Online-Versand. Toll!

Pinienkerne von Herrmann Gewürze. Die hatten in diesem Jahr nämlich einen Stand auf der Thüringen Messe in Erfurt, welche ich sehr gern im Frühjahr besuche. Die Auswahl ist riesig und ich kaufe dort meist allerhand Gewürze und auch mal Zubehör ein. Es gibt ebenso einen Online-Versand. Toll!

 

Zubereitung

Backofen auf 220 °C  Umluft vorheizen.

Milch, Bärlauch-Öl und Salz in eine Rührschüssel geben. Mehl und Backpulver miteinander mischen und nach und nach hinzusieben. Alles gut mit den Knethaken vermengen. Den fertigen Teig zu einer Kugel formen und gleichmäßig zu einem Viereck ausrollen, welches möglichst auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech passt. Teig daraufhin auf das Blech legen und den Rand leicht hochdrücken.

Bärlauch gründlich abwaschen, mit Küchenkrepp trocken tupfen, die groben Stiele entfernen und mit einem Wiegemesser fein hacken. Tomaten waschen, die grünen Strunken entfernen und in Scheiben schneiden. Mozzarellas abtropfen lassen und ebenfalls in dünne Scheiben zerteilen.

Nun die schnelle Tomatensoße anrühren. Dazu Tomatenmark, -saft, Ketchup, Bärlauch-Öl, Naturjoghurt, Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker vermengen und über dem Teig glatt streichen. Darauf den Bärlauch verteilen, Tomaten- sowie Mozzarellascheiben darüberlegen, würzen und zum Schluss mit Pinienkernen bestreuen.

Die Pizza für zirka 20 bis 25 Minuten auf der mittleren Schiene des Backofens fertig backen.

Yummy!

Yummy!

Quelle: Abgewandelt und inspiriert von der Zeitschrift “Küchenzauber – Wundervolle Rezepte, die glücklich machen”, Nr. 1 – 2015, Panini Verlags GmbH, Stuttgart, S. 24–25

 

Mit diesem Rezept möchte ich mich gleichzeitig am Bärlauch-Blogevent von Gourmandises Végétariennes beteiligen, welches noch bis zum 1. Mai 2015 anhält. Ich finde die Idee übrigens ganz großartig und bin schon sehr gespannt auf die Ideen der anderen Teilnehmer, da ich ein riesiger Bärlauchfan und stets auf der Suche nach neuartigen Rezepten bin!

Bärlauchzeit!

Bärlauch-Öl

In der vergangenen Woche habe ich überall in den Supermärkten vergeblich nach Bärlauch gesucht. Nirgendwo gab es die frischen Kräuter zu kaufen, was mich schon leicht deprimiert hat. Schließlich wusste ich von meiner Schwester, dass es den guten Bärlauch in Süddeutschland jetzt bereits zu kaufen gibt. Vermutlich gedeiht er dort früher oder stammt sogar aus italienischen Anbaugebieten. Mein letzter Einfall war schließlich nur noch der frische Obst- und Gemüsemarkt in Erfurt, auf welchem ich doch tatsächlich fündig wurde. Lediglich ein Stand bot frischen thüringischen Bärlauch an. Ich habe natürlich sofort zugeschlagen, auch wenn es stolze Preise waren. Im Wald ist die mit dem Knoblauch verwandte Pflanze bisher nämlich leider nicht zu finden. Oder sie versteckt sich gut ^^

Das Öl schmeckt richtig kräftig nach Bärlauch und eignet sich ebenso als Geschenk aus der Küche.

Bärlauch-Öl in der Flasche

Bärlauch-Öl in der Flasche.

Zutaten (für 1 Flasche à 500 ml)

500 ml Oliven-Öl | 80 g frischer Bärlauch | 1 saubere Flasche mit Bügelverschluss (500 ml)

Thüringischer Bärlauch ganz frisch vom Markt

Thüringischer Bärlauch ganz frisch vom Markt.

Zubereitung

Als Erstes den frischen Bärlauch gründlich abwaschen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Die Stiele entfernen und die Blätter in Streifen schneiden. Dann die geschnittenen Blätter in die saubere und trockene Flasche geben und mit 500 ml Oliven-Öl auffüllen. Fest verschließen.

Das Ganze mindestens einen Tag durchziehen lassen. Ich habe die Flasche sogar drei Tage an einem dunklen Ort ziehenlassen.

Haltbarkeit: Ungefiltert hält sich das Öl etwa 2 Wochen. Man kann aber auch den Bärlauch wieder herausfiltern, dadurch hält es sich sogar 8 bis 10 Wochen.

Bärlauch-Öl

Bärlauch-Öl.

Quelle: essen & trinken – Bärlauchöl

Bärlauch-Pesto

In diesem Jahr ist der Bärlauch ziemlich früh dran, sodass ich ihn bereits Ende März in einem abgelegenen Waldstück finden konnte. Saftig grün und gesund sah er aus und überall auf den Blättern saßen kleine Marienkäfer. Nun ist ein leckeres Pesto daraus geworden, welches obendrein recht scharf ist, was sortenabhängig ist. Yummy!

Bärlauch-Pesto

Zutaten (für etwa 5 große und 7 kleine Gläser)

750 g Bärlauch | 4 Knoblauchzehen | 200 g Sonnenblumenkerne | 120 g Parmesan (in kleine Stücke gehobelt) | 250 g Olivenöl | Pfeffer | Salz

Zubereitung

Zuerst den Bärlauch gründlich waschen und auf Küchenkrepp vollständig abtrocknen lassen. Danach Sonnenblumenkerne im Mixer (ich habe meinen Thermomix verwendet) zerkleinern und erstmal zur Seite stellen. Knoblauch abziehen und in feine Stücke schneiden. Im Anschluss den Bärlauch ebenfalls im Mixer portionsweise zerhäckseln. Folglich Bärlauch, Sonnenblumenkerne, Parmesan, Knoblauch und Olivenöl zusammenrühren. Nach Belieben salzen und pfeffern. In heiß ausgewaschene Schraubgläser einfüllen und im Kühlschrank lagern. Man kann auch ein paar Gläser einfrieren.

Bärlauch-Pesto

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

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