Browsed by
Kategorie: Flammkuchen/Pizza/Tarte

Dinkelpizza mit Schwarzwurzel, Tofu & Lauchzwiebel

Dinkelpizza mit Schwarzwurzel, Tofu & Lauchzwiebel

In meiner Kindheit gab es häufiger Schwarzwurzel. Viele kennen das auch als „Winter-Spargel“ bekannte Gemüse gar nicht mehr oder scheuen die erdige Stange, die bei der Zubereitung gern klebrig-schwarze Hände macht (Tipp: Handschuhe!). Ich mag Schwarzwurzel sehr gern und habe mich nach langer Zeit endlich mal wieder rangetraut. Gepaart mit Natur-Tofu, Lauchzwiebeln, Schmand und Gewürzen auf frisch gebackener Dinkelpizza schmeckte das Essen super gut!

Zutaten (für ein Backblech à 35 x 40 cm)

500 g Schwarzwurzeln | 6 Lauchzwiebeln | 400 g Naturtofu | 500 g Dinkelmehl (und Mehl zum Arbeiten) | 21 g frische Backhefe | 250 ml lauwarmes Wasser + 1 l kaltes Wasser | 250 g Schmand | Saft von 1 Zitrone | 1 Ei | Olivenöl | Salz und schwarzer Pfeffer | getrocknete Gewürze (Majoran, Thymian, Oregano, Kümmel) | frischer Schnittlauch | frischer Rosmarin

Zubereitung

Zuerst Hefe in lauwarmem Wasser auflösen. Dinkelmehl, Salz, Olivenöl und Hefe zu einem glatten Teig verarbeiten. Mindestens 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen Schwarzwurzeln mit Handschuhen in kaltem Wasser schälen und in 2 bis 3 cm dicke Scheiben schneiden. In einem großen Topf mit 1 l Wasser, 1 TL Salz und Zitronensaft für zirka 20 Minuten gar kochen. Abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.

Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schnibbeln. Tofu würfeln. Schmand mit Ei, Salz, Pfeffer und den getrockneten Gewürzen abschmecken.

Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und ausrollen. Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig ausgerollt hineinlegen. Schwarzwurzeln, Lauchzwiebeln und Tofu darübergeben und mit der Schmand-Gewürz-Masse gleichmäßig übergießen.

Im gut vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze (mittlere Schiene) für rund 20 bis 25 Minuten backen. Vor dem Servieren mit frischem Schnittlauch und frischem Rosmarin bestreuen.

Spitzkohl-Zucchini-Blätterteig-Quiche mit Pecorino & selbstgemachter Carbonara

Spitzkohl-Zucchini-Blätterteig-Quiche mit Pecorino & selbstgemachter Carbonara

Heute gibt es von mir ein vegetarisches Quiche-Rezept. Spitzkohl ist sehr reich an Vitaminen, besonders an Vitamin C (eine Portion deckt locker den täglichen Bedarf an Vitamin C). Außerdem enthält der „Butterkohl“ sehr wenig Kalorien und Fett. Trotzdem finde ich, dass das überaus köstliche Gemüse viel zu selten in deutschen Haushalten aufgetafelt wird. Das ist schade, denn es schmeckt knackig frisch und gilt zudem als leicht verdaulich. Dazu gesellt sich hier eine einheimische Zucchini, Zwiebel, Knoblauch, gehobelter Pecorino und eine selbstgemachte Carbonara-Soße.

Zutaten (für eine Quicheform à 26 cm ø)

500 g Spitzkohl | 250 g Zucchini | 1 Zwiebel | 1 Knoblauchzehe | 1 Pck. Blätterteig (380 g, aus dem Kühlregal) | Olivenöl | Salz | schwarzer Pfeffer | Muskat | Kreuzkümmel | 80 g Pecorino | 200 ml Soja-Drink | 4 Eier | 1/4 Bund frische Petersilie

Zubereitung

Spitzkohl waschen, trocknen, vierteln und in Streifen vom Strunk schneiden. Zucchini ebenfalls waschen, trocknen und dann würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein schnibbeln. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Spitzkohl sowie Zucchini darin zirka 6 Minuten braten. Salzen, pfeffern. Pfanne vom Herd nehmen und erstmal abkühlen lassen.

Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und in eine eingefettete Quicheform legen. Den Rand hoch drücken, er darf sehr gern überstehen, damit er später über die Füllung geklappt werden kann. Das angebratene Gemüse (Zwiebel, Knoblauch, Spitzkohl und Zucchini) hineinfüllen. Ränder umklappen.

Jetzt zur selbstgemachten Carbonara. Die Hälfte des Pecorinos fein reiben. Mit Soja-Drink und Eiern gründlich verquirlen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Kreuzkümmel würzen. Anschließend die Pecorino-Eier-Masse über das Gemüse gießen.

Die Quiche im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft (mittlere Schiene) für rund 40 Minuten backen.

Nach der Backzeit die Quiche aus dem Ofen nehmen und ein paar Minuten ruhen lassen. Restlichen Pecorino fein reiben und über die Quiche streuen. Petersilie abwaschen, trocknen, klein häckseln und ebenfalls über die Quiche geben.

TIPP: Das Rezept ist vegetarisch. Wer mag, der kann während des Backvorgangs aber noch Bacon mit in den Ofen legen, knusprig braten und hinterher über die Quiche bröseln. Bei uns wurde der Bacon in einer kleinen Extra-Schüssel auf den Tisch gestellt, weil nicht jeder (so wie ich) gern Bacon mag oder sich gar fleischlos ernährt. So kann nach Bedarf mit Bacon garniert werden oder eben auch nicht.

Flammkuchen „Elsässer Art“

Flammkuchen „Elsässer Art“

Flammkuchen ist eine feine Leckerei. Knuspriger, dünner Boden mit einem beliebigen Belag. Bei uns gab es kürzlich einen Flammkuchen nach Elsässer Art, nur ganz leicht abgewandelt. Anstelle von Speck habe ich den Flammkuchen mit Rindersaftschinken- und Putenbruststreifen garniert. Dazu Perlzwiebelscheiben und eine Crème-fraîche-saure-Sahne-Mischung mit frischer Petersilie und Gewürzen. Schmeckt lecker und ist einfach zubereitet.

DSC08888_wpZutaten (für 1 runden Flammkuchen, 4 Portionen)

Für den Teig
220 g Mehl | 3 EL Olivenöl | 1 Eigelb | 1/2 TL Salz | 100 ml lauwarmes Wasser

Für den Belag
150 g Perlzwiebeln | 100 g Putenbrustfilet | 100 g Rindersaftschinken | 180 g Crème fraîche | 180 g saure Sahne | Salz | schwarzer Pfeffer | 1 Bund frische Petersilie | getrocknete Gewürze (Majoran, Thymian, Muskat, Kreuzkümmel, Koriander)

Zubereitung
Zuallererst den Teig herstellen. Dazu Mehl sieben und in eine große Rührschüssel geben. Olivenöl, Eigelb, Salz und lauwarmes Wasser hinzufügen und das Ganze mit dem Mixer gründlich verrühren. Nochmals mit den Händen gut durchkneten, ein paar Spritzer Olivenöl auf die Teigkugel geben und in Frischhaltefolie einwickeln. Für zirka 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit den Belag zubereiten. Zuerst Zwiebeln schälen und in Halbmonde schneiden. Die Wurst in schmale Streifen schnibbeln. Getrocknete Gewürze mithilfe eines Mörsers zerstoßen. Petersilie abwaschen, auf Küchenkrepp trocken schütteln und klein hacken. Jetzt Crème fraîche mit saurer Sahne, Salz, Pfeffer, zerstoßenen Gewürzen und frisch gehackter Petersilie verquirlen. Erstmal zur Seite stellen.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und mit etwas Mehl auf der Arbeitsfläche rund ausrollen. Mit einer Gabel überall im Teig kleine Löcher einstechen. Die Crème-fraîche-saure-Sahne-Mischung mit Petersilie und Gewürzen großzügig auf dem Teig verteilen. Zwiebel-Halbmonde fächerartig darüberlegen und mit Wurststreifen garnieren.

Den Flammkuchen im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad Ober-/Unterhitze auf der untersten Schiene zirka 10 bis 15 Minuten backen.

Pikante Hackfleisch-Birnen-Quiche

Pikante Hackfleisch-Birnen-Quiche

Hab ich schon erwähnt, dass ich Quiche sehr mag? Falls nicht, dann tue ich das heute mit dieser besonderen Hommage an den französischen Küchenklassiker. Der herzhafte Mürbeteig enthält leckere, ungeschälte Hanfsamen und gefüllt wird die Quiche mit gemischtem Hackfleisch, Lauch und Sellerie sowie Birnen – die einzelnen Füllungen wurden zuvor in einer Pfanne angedünstet. Mit französischem St. Albray überbacken schmeckte es richtig gut. Ein top Ergebnis!

Fertig! Ran an den Speck!
Fertig! Ran an den Speck!

Zutaten (für eine Quicheform à 26 cm ø)

Für den Teig
120 g weiche Butter | 230 g Mehl | 3 EL Hanfsamen | eine Prise Salz | 1 Ei

Für den Belag
2 Birnen (z.B. Abate Fetel) | 2 EL Knoblauch-Oliven-Öl | 1 Knoblauchzehe | 1 rote Zwiebel | 1 Stange Lauch | 2 Stangen Staudensellerie | 400 Hackfleisch (gemischt, ungewürzt, halb Schwein, halb Rind) | Salz | schwarzer Pfeffer | 6 Stängel Basilikum | 200 g Schmand | 2 Eier | 130 g französischer Weichkäse (St. Albray) | etwas Senf, Ketchup, Worcestersauce, Salz und Pfeffer zum Würzen des Hackfleischs

Zubereitung

Im ersten Schritt den Teig anrühren. Dazu gesiebtes Mehl, Hanfsamen, Salz, weiche Butter, 1 EL kaltes Wasser und 1 Ei gründlich miteinander verquirlen. Nochmal mit den Händen und ggf. mit etwas Mehl verkneten und in die eingefettete Quicheform geben. Glatt streichen und die Ränder an der Form hochdrücken. Für zirka 30 Minuten kalt stellen.

Roher Quiche-Teig mit Hanfsamen ... die schmecken so schön knusprig!
Roher Quiche-Teig mit Hanfsamen … die schmecken so schön knusprig!

In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten. Birnen abwaschen, schälen, halbieren, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten schneiden. Zusammen mit etwas Butter in einer größeren Pfanne kurz andünsten. Pfanne vom Herd nehmen, Birnen herausheben und erstmal zur Seite stellen.

Jetzt Knoblauch und Zwiebel schälen und klein würfeln. Lauch- und Selleriestangen putzen und in Ringe schnibbeln. Als Nächstes das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, Worcestersauce, etwas Senf und Ketchup würzen und zusammen mit den Knoblauch- und Zwiebelstücken in die Pfanne mit dem Bratfett (von den Birnen) geben. Braten bis es grob krümelig ist. Herausnehmen und beiseitestellen. Nun in derselben Pfanne Lauch und Sellerie mit etwas Knoblauch-Oliven-Öl andünsten und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für den Schmandguss die Basilikumblätter hacken und mit Schmand und den beiden Eiern vermischen. Gleichfalls mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorwärmen. Die Hälfte des Schmandgusses auf den Teigboden streichen und im Anschluss alle Zutaten darauf verteilen (also abwechselnd Lauch-Sellerie-Mischung, Hackfleisch, Birnenscheiben). Restlichen Schmandguss darübergeben. Im nächsten Schritt den Weichkäse in Stücke schneiden und gleichmäßig über der Quiche verteilen. In die unterste Schiene des Backofens geben und binnen 40–45 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und vor dem Anschneiden kurz abkühlen lassen. Sehr, sehr lecker!

DSC07818_wp

Zwiebelkuchen – ohne Hefe und ohne Boden

Zwiebelkuchen – ohne Hefe und ohne Boden

Heute möchte ich mit euch ein wunderbares Zwiebelkuchenrezept teilen, das ganz ohne einen Boden auskommt. Es geht superschnell, wird in einer Schüssel kräftig durchgeschüttelt und anschließend in einer Auflaufform mit Käse überbacken. Vor einer Weile hatte ich bereits einen Zwiebelkuchen mit Hefe gebloggt. Doch diesmal sollte es einer völlig ohne Hefe werden. Warm mit Kümmel und einer Prise Kreuzkümmel wird das Ganze sehr bekömmlich. Für mich ist dieses Rezept ein Favorit!

DSC07234_wp

 

Zutaten (für 8 Portionen)

6 Zwiebeln (3 süße und 3 rote) | 250 g rohe Schinkenwürfel | 200 g Mehl | 2 Eier | 250 g Emmentaler | 250 g saure Sahne | schwarzer Pfeffer | Salz | Kümmel & Kreuzkümmel

DSC07247_wp

 

Zubereitung

Zuallererst den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zwiebeln schälen und klein schneiden. Zusammen mit rohen Schinkenwürfeln, Mehl, Eiern, saurer Sahne und 200 g des frisch geriebenen Emmentalers in eine große Schüssel geben. Deckel drauf und kräftig durchschütteln. Mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Kreuzkümmel würzen. Nochmal gründlich mit einem Teigschaber vermengen.

Eine Auflaufform leicht einfetten und die Masse hineingeben. Glatt streichen und mit dem restlichen 50 g frisch geriebenen Emmentaler bestreuen. In den Ofen (mittlere Schiene) schieben und 15 Minuten backen. Danach die Grillfunktion des Ofens einschalten und für weitere 5 Minuten backen. Warm genießen!

Dazu gab es leckeren Federweißer und Roten Sauser. Ein herrlich herbstliches Essen!

DSC07226_wp

Spargel-Focaccia mit grünen Oliven und getrockneten Tomaten

Spargel-Focaccia mit grünen Oliven und getrockneten Tomaten

Focaccia ist eine Art Hefe-Fladenbrot und wird als Vorläufer der Pizza angesehen. Sie ist in verschiedenen Formen in ganz Italien anzutreffen, doch besonders in der ligurischen Stadt Genua gilt sie als Spezialität. Ich habe sie passend dazu mediterran belegt mit grünen Oliven, getrockneten Tomaten, Kapern, Olivenöl, frischen Rosmarinzweigen aus dem Garten und einer saisonalen Zutat: grünem Spargel aus der Region. Das Focaccia-Rezept ist sogar vegan, kann aber (wie auf einem der unteren Fotos zu sehen ist) zusätzlich mit beispielsweise Parmaschinken verfeinert werden, wenn gewünscht. Das Ergebnis schmeckt ganz vorzüglich!

Das erste Blech voll Spargel-Focaccia
Das erste Blech voll Spargel-Focaccia.

 

Zutaten (für 2 Bleche)

Für den Hefeteig

1/2 Würfel frische Hefe | 1 Prise Zucker | 500 g Mehl | etwas Salz | 1 EL Olivenöl

Für den Belag

1 Bund grüner Spargel (500 g) | 100 g grüne, entsteinte Oliven | 80 g getrocknete Tomaten in Olivenöl mit Kräutern und Kapern mariniert | etwas Salz | bunter Pfeffer | 2 Zweige frischer Rosmarin | 10 EL Olivenöl

Einheimischer grüner Spargel
Einheimischer grüner Spargel.

 

Zubereitung

Zuerst den Hefeteig zubereiten. Dazu Hefe und Zucker in 300 ml lauwarmem Wasser auflösen. Dann Mehl, Salz und 1 EL Olivenöl in eine Schüssel geben. Hefemischung zugießen und das Ganze mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort zirka 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen den grünen Spargel abwaschen, die Enden knapp abschneiden und das untere Drittel mit einem Sparschäler bearbeiten. Längs halbieren und im kochenden Salzwasser binnen 2 Minuten vorgaren. Spargel unter kaltem Wasser kurz abschrecken und abtropfen lassen.

Grüne Oliven halbieren und getrocknete Tomaten in kleine Stücke schneiden. Rosmarinnadeln von den Zweigen zupfen und hacken. Im nächsten Schritt Oliven, Tomatenstücke (mit den Kapern aus der Marinade) und Rosmarinstücke mit 10 EL Olivenöl gut vermischen.

Jetzt den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und halbieren. Beide Teile mit den Häden und zusätzlichem Mehl vorsichtig zu Fladen formen und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche geben. Etwa 10 Minuten ruhen lassen. Im Anschluss Spargel auf den Fladen verteilen und mit dem Oliven-Tomaten-Kapern-Rosmarin-Öl beträufeln. Mit Salz und buntem Pfeffer würzen und im unteren Drittel des Backofens nacheinander fertig backen. Lauwarm servieren.

Das zweite Blech
Das zweite Blech.

Wer es nicht vegetarisch mag, kann die Focaccia nach dem Backvorgang noch mit z.B. Parmaschinken belegen. Köstlich!
Wer es nicht vegetarisch mag, kann die Focaccia nach dem Backvorgang noch mit z.B. Parmaschinken belegen. Köstlich!

Tomaten-Zucchini-Tarte mit frischem Basilikum

Tomaten-Zucchini-Tarte mit frischem Basilikum

Diese mediterrane Tomaten-Zucchini-Tarte hatte ich bereits im Oktober zubereitet. Das Gemüse stammte dabei frisch aus dem Garten meiner Eltern, welcher im Spätsommer und Herbst immer prall gefüllt mit Köstlichkeiten der Saison ist. Der Boden eignet sich auch ideal für alle möglichen anderen Gemüsesorten, die noch so im Kühlschrank herumliegen.

DSC06262_wp

Zutaten (für eine Springform mit 22 cm Durchmesser)

Für den Teig

150 g Mehl | 50 g Magerquark | 50 g Butter (weich) | 1 Eigelb | 1/2 TL Salz

Für den Belag

250 g rote Tomaten | 1 kleine gelbe Zucchini | 2 Knoblauchzehen | frischer Basilikum | frische Petersilie | Saft von 1 Limette | 200 g Magerquark | Salz | bunter Pfeffer | Mehl zum Arbeiten | Oliven-ÖL | Rosmarin (getrocknet) | Kümmel (ganz) | Thymian (getrocknet) | Oregano (getrocknet) | Majoran (getrocknet)

Zubereitung

Zuerst Mehl, Quark, Butter, Eigelb und Salz zügig verkneten und zu einem glatten Teig verarbeiten. Anschließend den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 45 Minuten in den Kühlschrank legen.

Als Nächstes den Belag vorbereiten. Dafür Tomaten waschen, in Stücke schneiden und die Stielansätze entfernen. Zucchini abwaschen, in Scheiben schneiden und diese halbieren. Knoblauch abziehen und fein hacken. Basilikum und Petersilie waschen, trocken schütteln und im Ganzen erstmal zur Seite legen.

Den Limettensaft zusammen mit Knoblauch und Quark fein pürieren und mit Salz sowie Pfeffer abschmecken.

Jetzt den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, dann die Springform damit auskleiden. Den Teigboden gleichmäßig mit der Quark-Knoblauch-Masse bestreichen und die Tomaten- sowie Zucchinistücke darauf verteilen. Nun mit Salz, buntem Pfeffer, Rosmarin, Kümmel, Thymian, Oregano und Majoran würzen.

Die Tarte im Ofen auf der mittleren Schiene bei 180 °C für zirka 20 bis 25 Minuten backen. Herausnehmen und mit dem frischen Basilikum und der frischen Petersilie garnieren. Lecker!

DSC06253_wp
Quelle: Inspiriert von der Zeitschrift „Das Haus – ideen Magazin“, Nr. 3/2015, S. 55-56