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Kategorie: Mediterran

Orecchiette mit italienischer Tomatensoße, Zucchini, angerösteten Kernen & Pecorino

Orecchiette mit italienischer Tomatensoße, Zucchini, angerösteten Kernen & Pecorino

Im Spätsommer findet man auf den einheimischen Märkten jede Menge regionaler, aromatischer Tomaten. Das schreit geradezu nach einer selbstgemachten Tomatensoße mit Pasta und frischen Kräutern. Die Tomatensoße köchelt lediglich zusammen mit Butter und Salz eine Dreiviertelstunde vor sich hin und schmeckt am Ende ganz ehrlich mediterran und sehr köstlich (das Rezept stammt von der italienischen Köchin Marcella Hazan). Gutes kann so einfach sein! Der gehobelte Pecorino sowie die angerösteten Pinien-, Kürbis- und Sonnenblumenkerne bringen zum Schluss das gewisse Etwas.

Zutaten (für 4–6 Portionen)

500 g Pasta (Orecchiette) | 2 Knoblauchzehen | 2 rote Zwiebeln | 1 Dose italienische Tomaten (ganz und geschält, mit Tomatensoße, 400 g) | 800 g frische, aromatische Tomaten | 1 kleines Stück Ingwer | 150 g Zucchini | frische Kräuter (Rosmarin, Salbei, Basilikum, Thymian) | 2 EL Olivenöl | 90 g weiche Butter | Salz | bunter Pfeffer | 3 EL Kerne (Pinien-, Kürbis- und Sonnenblumenkerne) | 80 g Pecorino

Zubereitung

Frische Tomaten sowie Dosentomaten in kleine Stücke schneiden. Tomaten und Soße zusammen mit Butter und Salz in einen großen Topf geben und für 45 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.

Kernmischung in einer kleinen Pfanne (ohne Öl!) binnen weniger Minuten anrösten und vom Herd nehmen. Erstmal beseitestellen.

Pasta nach Packungsanleitung in gesalzenem, kochendem Wasser bissfest garen. Meine Orecchiette haben rund 15 Minuten gebraucht bis sie gar waren. Danach abgießen.

Zucchini klein würfeln. Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch schälen und ebenfalls klein schneiden. Frische Kräuter (Rosmarin, Salbei, Basilikum, Thymian) zerhäckseln. Nun eine Pfanne mit Olivenöl erhitzen und Zwiebel-, Ingwer- sowie Knoblauchstücke darin anschwitzen. Zucchini und Kräuter hinzufügen. Anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Schließlich Orecchiette auf Teller verteilen. Zucchini-Mischung darübergeben und anschließend Tomatensoße darübergießen. Mit angerösteten Kernen garnieren und zum Schluss Pecorino darüberhobeln. Genießen!

Flammkuchen „Elsässer Art“

Flammkuchen „Elsässer Art“

Flammkuchen ist eine feine Leckerei. Knuspriger, dünner Boden mit einem beliebigen Belag. Bei uns gab es kürzlich einen Flammkuchen nach Elsässer Art, nur ganz leicht abgewandelt. Anstelle von Speck habe ich den Flammkuchen mit Rindersaftschinken- und Putenbruststreifen garniert. Dazu Perlzwiebelscheiben und eine Crème-fraîche-saure-Sahne-Mischung mit frischer Petersilie und Gewürzen. Schmeckt lecker und ist einfach zubereitet.

DSC08888_wpZutaten (für 1 runden Flammkuchen, 4 Portionen)

Für den Teig
220 g Mehl | 3 EL Olivenöl | 1 Eigelb | 1/2 TL Salz | 100 ml lauwarmes Wasser

Für den Belag
150 g Perlzwiebeln | 100 g Putenbrustfilet | 100 g Rindersaftschinken | 180 g Crème fraîche | 180 g saure Sahne | Salz | schwarzer Pfeffer | 1 Bund frische Petersilie | getrocknete Gewürze (Majoran, Thymian, Muskat, Kreuzkümmel, Koriander)

Zubereitung
Zuallererst den Teig herstellen. Dazu Mehl sieben und in eine große Rührschüssel geben. Olivenöl, Eigelb, Salz und lauwarmes Wasser hinzufügen und das Ganze mit dem Mixer gründlich verrühren. Nochmals mit den Händen gut durchkneten, ein paar Spritzer Olivenöl auf die Teigkugel geben und in Frischhaltefolie einwickeln. Für zirka 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit den Belag zubereiten. Zuerst Zwiebeln schälen und in Halbmonde schneiden. Die Wurst in schmale Streifen schnibbeln. Getrocknete Gewürze mithilfe eines Mörsers zerstoßen. Petersilie abwaschen, auf Küchenkrepp trocken schütteln und klein hacken. Jetzt Crème fraîche mit saurer Sahne, Salz, Pfeffer, zerstoßenen Gewürzen und frisch gehackter Petersilie verquirlen. Erstmal zur Seite stellen.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und mit etwas Mehl auf der Arbeitsfläche rund ausrollen. Mit einer Gabel überall im Teig kleine Löcher einstechen. Die Crème-fraîche-saure-Sahne-Mischung mit Petersilie und Gewürzen großzügig auf dem Teig verteilen. Zwiebel-Halbmonde fächerartig darüberlegen und mit Wurststreifen garnieren.

Den Flammkuchen im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad Ober-/Unterhitze auf der untersten Schiene zirka 10 bis 15 Minuten backen.

Französische Rhabarber-Tarte

Französische Rhabarber-Tarte

Diese saisonale Rhabarber-Tarte schmeckt überraschend lecker, obwohl der Teig ganz ohne Zucker und Ei auskommt. Stattdessen sind reichlich gehackte Mandeln darin. Gefüllt wird die Tarte mit rotstieligem Rhabarber und einer Zucker-Mischung, damit der Rhabarber bekömmlich wird. Das Rezept gelingt gut, ist schnell zubereitet und mal eine gelungene Abwechslung zu den üblichen Rhabarber-Kuchenrezepten. Njammi!

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Zutaten (für eine Tarte-Form à 26 cm ø)

Für den Teig
150 g Dinkel-Vollkorn-Mehl | 80 g gehackte Mandeln | 100 g weiche Butter | 70 g saure Sahne | 50 ml kaltes Wasser | eine Prise Salz

Für den Belag
800 g Rhabarber | 130 g Zucker | 1 Pck. Vanillezucker | 1 EL Speisestärke

Frischer Rhabarber aus dem Garten
Frischer Rhabarber aus dem Garten.

Zubereitung
Zuerst den Teig anrühren. Dazu gesiebtes Dinkel-Vollkorn-Mehl, Mandeln, Butter, saure Sahne, Wasser und Salz zu einem Teig verkneten, in Folie wickeln und für zirka 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Im Anschluss zum Belag. Hierfür Rhabarber waschen, schälen und in kleine Stücke schnibbeln. In eine Schüssel füllen und Zucker, Vanillezucker und Speisestärke hinzufügen. Gründlich verrühren und kurz stehenlassen.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig mit etwas Mehl ausrollen und in eine Tarte-Form legen. Den Rand großzügig hochdrücken. Die Rhabarber-Mischung darauf verteilen und den überstehenden Teigrand über den Rhabarber klappen. Im Backofen (auf der mittleren Schiene) für rund 50 Minuten backen.

Abkülen lassen und mit Puderzucker servieren.

Dazu passt ein leckerer Kaffee am Nachmittag
Dazu passt ein leckerer Kaffee am Nachmittag.