Browsed by
Kategorie: Mediterran

Räucherlachs-Frischkäse-Röllchen mit Schnittlauch

Räucherlachs-Frischkäse-Röllchen mit Schnittlauch

Über das erste Adventswochenende war meine sehr gute Freundin aus meiner alten Heimat bei uns zu Besuch im hohen Norden. Wir hatten ein wunderbares verlängertes Wochenende mit Weihnachtsmarktbesuchen in Hamburg und Lübeck, gemeinsamen Brunch-Mittagen und Filmabenden. Es war eine schöne Zeit, die bald einer Wiederholung bedarf. Ein leckeres Fingerfood stellten dabei diese köstlichen Räucherlachs-Frischkäse-Röllchen mit frischem Schnittlauch dar. Hier folgt das Rezept …

Zutaten (für 4 Personen)

200 g Dinkelmehl | 150 ml Hafer-Drink | 2 Eier | 1 Packung Räucherlachs | 1 Becher Frischkäse (mit Kräutern) | 2 EL Crème fraîche | 1 TL frischer Meerrettich | Butter | Salz und Pfeffer | frischer Schnittlauch | 1 Spritzer Zitrone

Zubereitung

Für den Teig in einer Schüssel Dinkelmehl, Hafer-Drink, Eier sowie Salz mit dem Mixer zu einem glatten, sämigen Teig verrühren. Für 15 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Im Anschluss eine Pfanne mit etwas Butter darin erhitzen und vier dünne Crêpes ausbacken. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Jetzt zur Füllung. Frischkäse mit Meerrettich, Salz und Pfeffer vermischen. Frisch gehackten Schnittlauch unterheben (dabei auch etwas Schnittlauch für die spätere Deko aufbewahren). Für einen besseren Kick noch Crème fraîche und Zitrone zugeben und nochmals durchrühren.

Im nächsten Schritt die Crêpes mit der Frischkäse-Meerrettich-Kräuter-Mischung bestreichen und mit Räucherlachsscheiben belegen. Danach zu festen Rollen aufrollen und im Kühlschrank für zirka 30 Minuten kalt stellen. Nach der Kühlzeit die Rollen in Scheiben schneiden, auf Tellern anrichten und mit dem restlichen, frischen Schnittlauch bestreuen. Hmmm!

Risotto mit frischen Shiitake-Pilzen, Parmesan & Basilikum

Risotto mit frischen Shiitake-Pilzen, Parmesan & Basilikum

In diesem Jahr gab es bei uns schon jede Menge köstliche Risotto-Varianten, doch nach unserem Umzug im Oktober und der damit eher turbulenten ersten Zeit wurden unsere Kochpläne etwas aus dem Gleichgewicht gebracht. Nun gab es endlich wieder ein lang ersehntes Risotto, diesmal mit herbstlichen und frischen Shiitake-Pilzen aus dem Bio-Laden. Dazu gesellten sich Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma, Parmesan, frische Basilikum-Blätter und ein Gläschen Sauvignon Blanc. Fantastisch!

Zutaten (für 4 bis 5 Portionen)

500 g Risotto (Arborio) | 200 ml Weißwein | 1 Gemüsezwiebel | 2 Knoblauchzehen | 1 kleines Stück Ingwer | 1 kleines Stück Kurkuma | 3 Frühlingszwiebeln | 1 l Gemüsebrühe | 300 g frische Shiitake-Pilze (Bio) | 75 g frisch geriebener Parmesan | Olivenöl | Salz | schwarzer Pfeffer | getrocknete italienische Kräuter | 5 Stängel frischer Basilikum | etwas Butter

Zubereitung

Zuerst Shiitake-Pilze putzen und in Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, die Strunken und vertrocknete Stellen entfernen, halbieren und in kleine Ringe schneiden. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Kurkuma schälen und klein hacken. Parmesan hobeln.

Im nächsten Schritt Zwiebel, eine Zehe Knoblauch, Ingwer und Kurkuma in reichlich Olivenöl in einem großen Topf anschwitzen. Frühlingszwiebeln hinzufügen und für zirka 3 Minuten mitgaren. Danach Risotto hinzufügen und solange mitschwitzen bis er glasig ist. Mit Weißwein ablöschen. Nun mit Gemüsebrühe aufgießen bis der Risotto bedeckt ist. Sobald die Flüssigkeit verkocht ist, nach und nach immer wieder Gemüsebrühe eingießen, bis der Reis bei der gewünschten Bissfestigkeit schön schlotzig ist.

In der Zwischenzeit Olivenöl in einer größeren Pfanne erhitzen, eine weitere klein gehackte Knoblauchzehe sowie die Shiitake-Pilze hinzugeben. Solange anbraten bis die Pilze nur leicht braun sind. Pfanne vom Herd nehmen.

Kurz vor Ende der Garzeit die Pilze unter den Risotto heben. Mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern abschmecken. Die Hälfte des Parmesans sowie ein paar kleine Stücke Butter in den Risotto einrühren und den Topf abgedeckt für 3 Minuten stehenlassen.

Vor dem Servieren den Risotto noch einmal umrühren und auf Teller verteilen. Den restlichen Parmesan darüberstreuen und mit frischen Basilikumblättern garnieren.

Kartoffel-Erbsen-Champignon-Frittata

Kartoffel-Erbsen-Champignon-Frittata

Ich bin im Frittata-Fieber. Nach meiner mediterranen Zucchini-Frittata und weiteren Versuchen wurde es mit dieser italienischen Omelette-Variante bunt: Erbsen, Champignons, Kartoffeln und kleine Tomaten verirrten sich diesmal in meine Pfanne und schmeckten herrlich lecker. Dazu frischer Schnittlauch und allerlei Gewürze. Die eigentliche Arbeit macht das Schnibbeln von Gemüse und Kräutern selbst. In der Pfanne geht es dann ruckzuck. Deshalb ist das Gericht eine gelungene Variante an warmen Tagen, wenn man nicht allzu lange in der Küche stehen möchte. Übrigens: kalt schmeckt die Frittata ebenfalls super!

DSC09082_wp
Zutaten (für 4 Portionen)

4 große Kartoffeln (z.B. Sorte: Linda) | 6 kleine Tomaten (rot, gelb, orange) | 200 g Erbsen (TK) | 4 große Champignons | 3 Perlzwiebeln | 2 Knoblauchzehen | 1 daumengroßes Stück Ingwer | 6 Eier | 1 Bund frischer Schnittlauch | ein kleines Stück Butter & 2 EL Olivenöl | Salz | schwarzer Pfeffer | getrocknete Gewürze (Koriander, Kümmel, Kurkuma, Majoran)

DSC09070_wp
Zubereitung

Zuerst TK-Erbsen in kochendem Salzwasser nach Packungsanleitung garen. Das Wasser abgießen, kurz kalt abschrecken und erstmal zur Seite stellen. Kartoffeln schälen, unter fließendem Wasser abspülen, in Scheiben schneiden und in kochendem Salzwasser ebenfalls garen – binnen zirka 6 bis 8 Minuten. Perlzwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und klein schnibbeln. Tomaten in der Zwischenzeit abwaschen, die grünen Strunken entfernen und in Stücke zerteilen. Champignons putzen, deren Enden entfernen und auch in Scheiben schneiden.

Im nächsten Schritt eine große, runde Pfanne mit etwas Butter und Olivenöl erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch sowie Ingwer hineingeben. Alles kurz andünsten und anschließend die Champignons hineingeben. Bei geringer Hitze dünsten bis die Pilze gar sind, dabei hin und wieder umrühren. Dann als nächste Lage die Erbsen in die Pfanne geben und als dritte Lage schließlich die Kartoffelscheiben.

Jetzt den Grill des Backofens auf 200 Grad vorheizen.

Die 6 Eier mit frischem, klein gehacktem Schnittlauch, Salz, Pfeffer  und den getrockneten Gewürzen gründlich miteinander verquirlen und über das Gemüse in der Pfanne gießen. Tomatenstücke darübergeben und alles bei geringer Hitze garen, bis die Eier nahezu gestockt sind. Zum Schluss die Frittata unter dem Grill im Backofen fertig garen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Herausnehmen, in pizzaähnliche Stücke teilen und servieren.

Orecchiette mit italienischer Tomatensoße, Zucchini, angerösteten Kernen & Pecorino

Orecchiette mit italienischer Tomatensoße, Zucchini, angerösteten Kernen & Pecorino

Im Spätsommer findet man auf den einheimischen Märkten jede Menge regionaler, aromatischer Tomaten. Das schreit geradezu nach einer selbstgemachten Tomatensoße mit Pasta und frischen Kräutern. Die Tomatensoße köchelt lediglich zusammen mit Butter und Salz eine Dreiviertelstunde vor sich hin und schmeckt am Ende ganz ehrlich mediterran und sehr köstlich (das Rezept stammt von der italienischen Köchin Marcella Hazan). Gutes kann so einfach sein! Der gehobelte Pecorino sowie die angerösteten Pinien-, Kürbis- und Sonnenblumenkerne bringen zum Schluss das gewisse Etwas.

Zutaten (für 4–6 Portionen)

500 g Pasta (Orecchiette) | 2 Knoblauchzehen | 2 rote Zwiebeln | 1 Dose italienische Tomaten (ganz und geschält, mit Tomatensoße, 400 g) | 800 g frische, aromatische Tomaten | 1 kleines Stück Ingwer | 150 g Zucchini | frische Kräuter (Rosmarin, Salbei, Basilikum, Thymian) | 2 EL Olivenöl | 90 g weiche Butter | Salz | bunter Pfeffer | 3 EL Kerne (Pinien-, Kürbis- und Sonnenblumenkerne) | 80 g Pecorino

Zubereitung

Frische Tomaten sowie Dosentomaten in kleine Stücke schneiden. Tomaten und Soße zusammen mit Butter und Salz in einen großen Topf geben und für 45 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.

Kernmischung in einer kleinen Pfanne (ohne Öl!) binnen weniger Minuten anrösten und vom Herd nehmen. Erstmal beseitestellen.

Pasta nach Packungsanleitung in gesalzenem, kochendem Wasser bissfest garen. Meine Orecchiette haben rund 15 Minuten gebraucht bis sie gar waren. Danach abgießen.

Zucchini klein würfeln. Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch schälen und ebenfalls klein schneiden. Frische Kräuter (Rosmarin, Salbei, Basilikum, Thymian) zerhäckseln. Nun eine Pfanne mit Olivenöl erhitzen und Zwiebel-, Ingwer- sowie Knoblauchstücke darin anschwitzen. Zucchini und Kräuter hinzufügen. Anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Schließlich Orecchiette auf Teller verteilen. Zucchini-Mischung darübergeben und anschließend Tomatensoße darübergießen. Mit angerösteten Kernen garnieren und zum Schluss Pecorino darüberhobeln. Genießen!

Flammkuchen „Elsässer Art“

Flammkuchen „Elsässer Art“

Flammkuchen ist eine feine Leckerei. Knuspriger, dünner Boden mit einem beliebigen Belag. Bei uns gab es kürzlich einen Flammkuchen nach Elsässer Art, nur ganz leicht abgewandelt. Anstelle von Speck habe ich den Flammkuchen mit Rindersaftschinken- und Putenbruststreifen garniert. Dazu Perlzwiebelscheiben und eine Crème-fraîche-saure-Sahne-Mischung mit frischer Petersilie und Gewürzen. Schmeckt lecker und ist einfach zubereitet.

DSC08888_wpZutaten (für 1 runden Flammkuchen, 4 Portionen)

Für den Teig
220 g Mehl | 3 EL Olivenöl | 1 Eigelb | 1/2 TL Salz | 100 ml lauwarmes Wasser

Für den Belag
150 g Perlzwiebeln | 100 g Putenbrustfilet | 100 g Rindersaftschinken | 180 g Crème fraîche | 180 g saure Sahne | Salz | schwarzer Pfeffer | 1 Bund frische Petersilie | getrocknete Gewürze (Majoran, Thymian, Muskat, Kreuzkümmel, Koriander)

Zubereitung
Zuallererst den Teig herstellen. Dazu Mehl sieben und in eine große Rührschüssel geben. Olivenöl, Eigelb, Salz und lauwarmes Wasser hinzufügen und das Ganze mit dem Mixer gründlich verrühren. Nochmals mit den Händen gut durchkneten, ein paar Spritzer Olivenöl auf die Teigkugel geben und in Frischhaltefolie einwickeln. Für zirka 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit den Belag zubereiten. Zuerst Zwiebeln schälen und in Halbmonde schneiden. Die Wurst in schmale Streifen schnibbeln. Getrocknete Gewürze mithilfe eines Mörsers zerstoßen. Petersilie abwaschen, auf Küchenkrepp trocken schütteln und klein hacken. Jetzt Crème fraîche mit saurer Sahne, Salz, Pfeffer, zerstoßenen Gewürzen und frisch gehackter Petersilie verquirlen. Erstmal zur Seite stellen.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und mit etwas Mehl auf der Arbeitsfläche rund ausrollen. Mit einer Gabel überall im Teig kleine Löcher einstechen. Die Crème-fraîche-saure-Sahne-Mischung mit Petersilie und Gewürzen großzügig auf dem Teig verteilen. Zwiebel-Halbmonde fächerartig darüberlegen und mit Wurststreifen garnieren.

Den Flammkuchen im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad Ober-/Unterhitze auf der untersten Schiene zirka 10 bis 15 Minuten backen.

Französische Rhabarber-Tarte

Französische Rhabarber-Tarte

Diese saisonale Rhabarber-Tarte schmeckt überraschend lecker, obwohl der Teig ganz ohne Zucker und Ei auskommt. Stattdessen sind reichlich gehackte Mandeln darin. Gefüllt wird die Tarte mit rotstieligem Rhabarber und einer Zucker-Mischung, damit der Rhabarber bekömmlich wird. Das Rezept gelingt gut, ist schnell zubereitet und mal eine gelungene Abwechslung zu den üblichen Rhabarber-Kuchenrezepten. Njammi!

DSC08711_wp
Zutaten (für eine Tarte-Form à 26 cm ø)

Für den Teig
150 g Dinkel-Vollkorn-Mehl | 80 g gehackte Mandeln | 100 g weiche Butter | 70 g saure Sahne | 50 ml kaltes Wasser | eine Prise Salz

Für den Belag
800 g Rhabarber | 130 g Zucker | 1 Pck. Vanillezucker | 1 EL Speisestärke

Frischer Rhabarber aus dem Garten
Frischer Rhabarber aus dem Garten.

Zubereitung
Zuerst den Teig anrühren. Dazu gesiebtes Dinkel-Vollkorn-Mehl, Mandeln, Butter, saure Sahne, Wasser und Salz zu einem Teig verkneten, in Folie wickeln und für zirka 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Im Anschluss zum Belag. Hierfür Rhabarber waschen, schälen und in kleine Stücke schnibbeln. In eine Schüssel füllen und Zucker, Vanillezucker und Speisestärke hinzufügen. Gründlich verrühren und kurz stehenlassen.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig mit etwas Mehl ausrollen und in eine Tarte-Form legen. Den Rand großzügig hochdrücken. Die Rhabarber-Mischung darauf verteilen und den überstehenden Teigrand über den Rhabarber klappen. Im Backofen (auf der mittleren Schiene) für rund 50 Minuten backen.

Abkülen lassen und mit Puderzucker servieren.

Dazu passt ein leckerer Kaffee am Nachmittag
Dazu passt ein leckerer Kaffee am Nachmittag.

Mediterran: Zucchini-Frittata

Mediterran: Zucchini-Frittata

Kürzlich gab es bei uns eine leckere, vegetarische Frittata. Das italienische Omelette kann sowohl kalt, als auch warm gegessen werden. Es lässt sich einfach und schnell in der Pfanne zubereiten, ist ein kleiner Augenschmaus und schmeckt noch dazu herzhaft lecker. Das Gemüse ist praktisch beliebig austauschbar und gehört ab jetzt zu meinen Lieblingen.

DSC08604_wp
Zutaten (für 4–6 Portionen)

4 Zucchini | 1 rote Zwiebel | 1 Knoblauchzehe | 6 Eier | 1 Bund frische Petersilie | ein kleines Stück Butter & 2 EL Olivenöl | Salz | schwarzer Pfeffer

DSC08617_wp
Zubereitung
Im ersten Schritt Zucchini abwaschen und in kleine Würfeln schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und in feine Scheiben zerteilen. Knoblauch schälen und zerkleinern. Eine große, runde Pfanne mit etwas Butter und Olivenöl erhitzen. Zucchini, Zwiebel und Knoblauch hineingeben und bei geringer Hitze unter gelegentlichem Rühren dünsten bis das Gemüse weich ist.

Den Grill des Backofens auf 200 Grad vorheizen.

Eier mit klein gehackter Petersilie, Salz und Pfeffer gründlich verquirlen. Wenn das Gemüse in der Pfanne weich ist, dann die Eier-Mischung darüber geben. Das Ganze bei geringer Hitze solange garen, bis die Eier nahezu gestockt sind. Nun die Frittata unter dem Grill im Backofen fertig garen, solange bis die Oberfläche leicht angebräunt ist.