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Kategorie: Sommer

Süditalienische Parmigiana

Süditalienische Parmigiana

Ich liebe die italienische Küche und habe mich mit diesem Auberginen-Zucchini-Paprika-Auflauf zum ersten mal an einer richtigen Parmigiana versucht, die besonders im Raum Neapel und auf Sizilien gern gegessen wird. Sie riecht und schmeckt ganz wunderbar. Mozzarella und Parmesan geben eine zusäzlich geschmackvolle Note.

Zutaten (für 4 Portionen)

FÜR DAS GEMÜSE
1 Aubergine | 1 Zucchini | 1 rote Paprika | 350 g Mozzarella | Olivenöl | 100 g frisch geriebener Parmesan | 3 EL Paniermehl | 1 EL Butter

FÜR DIE TOMATEN-SOßE
Olivenöl | 2 Zwiebeln | 2 Knoblauchzehen | 1 daumengroßes Stück Ingwer | 400 g ganze Tomaten in Soße (Dose) | 1 TL Zucker | Salz | schwarzer Pfeffer | getrocknete Gewürze (Oregano, Thymian, Rosmarin, Koriander, Fenchel, Kümmel, Chili, Paprika, Majoran)

Zubereitung

Zuerst Aubergine, Zucchini und rote Paprika abwaschen und Strunken/Kerngehäuse entfernen. Aubergine und Zucchini in Ringe schneiden. Paprika in kurze Streifen schnibbeln. Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Das Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Olivenöl bestreichen und mit getrockneten Kräutern bestreuen. Für zirka 20 Minuten backen und dabei weich werden lassen.

Nun zur Soße. Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln für zirka 5 Minuten weich dünsten. Knoblauch und Ingwer hinzufügen und mitgaren. Tomaten hinzufügen und mit Hilfe eines Holzlöffels zerdrücken. Zucker, Salz und Pfeffer unterrühren. Alles aufkochen, die Hitze anschließend reduzieren und für rund 10 Minuten einköcheln lassen. Gewürze einrühren.

Eine Auflaufform mit Öl einschmieren und die Hälfte des Gemüses auf dem Boden verteilen. Die Hälfte des in Scheiben geschnittenen Mozzarellas gleichmäßig über das Gemüse geben. Nun die Hälfte der Tomatensoße darüber verteilen und die Hälfte des Parmesans darüber streuen. Eine weitere Schicht von Gemüse, Mozzarella und Tomatensoße darüber geben. Den restlichen Parmesan mit dem Paniermehl vermischen und ebenfalls darüber streuen. Ein paar Butterflöckchen zum Abschluss darauf verteilen.

Den Auflauf für zirka 25 Minuten goldbraun auf der mittleren Schiene des Ofens überbacken. Vor dem Servieren für ein paar Minuten ruhen lassen.

Melonen-Gurken-Salat mit Dill

Melonen-Gurken-Salat mit Dill

Heute gibt es einen erfrischenden Salat. Dabei trifft Salatgurke auf Cantaloupe-Melone, dazu gesellt sich frischer Dill. Am liebsten bereite ich diese Köstlichkeit im Sommer zu, wenn Melonen besonders aromatisch und zuckersüß sind. Im Winter ermöglicht der Salat einen kleinen lukullischen Sommermoment.

Zutaten (für 4 Portionen)

1 Salatgurke | 1/4 Cantaloupe-Melone | 1 EL Rapsöl | 1 EL Zitronensaft | 1 TL Honig (flüssig) | Salz | schwarzer Pfeffer | eine Handvoll frischer Dill (gehackt)

Zubereitung

Salatgurke waschen, schälen und in zirka 1 bis 2 cm kleine Stücke schnibbeln. Melone ebenfalls schälen und mundgerecht würfeln.

In einer größeren Schüssel das Rapsöl mit Zitronensaft und Honig gründlich verrühren und mit Salz sowie Pfeffer abschmecken. Gehackten Dill unterheben. Nun Gurken- und Melonenstücke dazugeben und alles gut durchziehen lassen. Eventuell nachwürzen. Schmeckt gekühlt am besten.

alkoholfreier Drink: Rosen-Pfirsich-Mocktail

alkoholfreier Drink: Rosen-Pfirsich-Mocktail

Heute möchte ich euch einen erfrischenden Sommerdrink vorstellen. Dabei habe ich weißen Pfirsichsaft (mind. 50 % Fruchtgehalt) mit Rosen-Sirup, Sprudelwasser und Eiswürfeln gemischt. Das Rezept geht superfix und schmeckt eiskalt sehr gut. Probiert es selbst aus!

Zutaten (für 1 Glas)

20 ml Rosen-Sirup (z.B. von Monin) | 50 ml weißer Pfirsichsaft | 125 ml Sprudelwasser | 4 Eiswürfel

Zubereitung

Ein Longdrink-Glas oder ein anderes hohes Glas nehmen und Rosen-Sirup sowie Eiswürfel hineingeben. Mit Pfirsichsaft und Sprudelwasser aufgießen. Einmal gründlich umrühren und genießen.

fruchtige Erdbeer-Bananen-Joghurt-Törtchen

fruchtige Erdbeer-Bananen-Joghurt-Törtchen

Bevor die Erdbeerzeit sich dem Ende neigt, wollte ich unbedingt noch etwas Leckeres mit den süßen Früchten aus der Region backen. Herausgekommen sind saftige Erdbeer-Bananen-Muffins, die zu einem Großteil aus Naturjoghurt bestehen und ganz ohne Eier und Butter auskommen. Wenn die Erdbeeren im Ofen richtig heiß backen und man nur für einen kurzen Moment die Ofentüre einen kleinen Spalt öffnet, duftet die ganze Wohnung herrlich süßlich und fruchtig. Wunderbar!

Zutaten (für 12 Muffins)

1 Schale regionale Erdbeeren (500 g) | 1 reife Banane | 500 g Naturjoghurt | 1 Messerspitze Zimt | 60 g Zucker | 1 Pck. Vanillezucker | 1/2 Pck. Backpulver | 1 EL Rapsöl | 250 g Mehl | Muffinblech & 12 Papier-Muffinförmchen

Zubereitung

Banane in Würfel schneiden. Alle Zutaten, ausgenommen die Erdbeeren, gründlich miteinander vermischen. Erdbeeren abwaschen, die grünen Strunken entfernen und das Fruchtfleisch würfeln (ein paar schöne Stücke zum späteren Garnieren zur Seite legen). Die Erdbeerstücke vorsichtig unter die Joghurt-Teig-Masse heben. Papier-Muffinförmchen in die zwölf Mulden des Muffinblechs setzen und den Teig einfüllen. Im gut vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Celsius (Umluft) auf der mittleren Schiene zwischen 30 und 35 Minuten backen (bis die Oberfläche goldbraun ist). Das Muffinblech aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und die fruchtig-warmen Muffins genießen.

TIPP: Weil die Joghurt-Masse eine klebrigere Konsistenz hat als herkömmliche Muffins mit höherem Mehl-Anteil, würde ich beim nächsten Mal auf die Papier-Muffinförmchen verzichten, weil diese sich nicht so leicht lösen lassen.

Wald- & Wiesensalat mit Gouda, Tomaten, Feta-Käse & essbaren Blüten

Wald- & Wiesensalat mit Gouda, Tomaten, Feta-Käse & essbaren Blüten

Wenn es im Sommer heiß und stickig ist, stehe ich nicht gern an den warmen Herdplatten in der Küche, sondern mache mir schnell einen frischen Salat, eine lauwarme Mahlzeit oder gönne mir auch mal einen Take-Away-Tag. Dieser Wald- und Wiesensalat passt gut in den Sommer und strotzt nur so vor gesunden Blättern. Die beiden Käsesorten (Gouda und Feta) sättigen fein und die angerösteten Pinienkerne bringen das gewisse Etwas. Mein Highlight waren die essbaren Blüten. Entgegen meiner Erwartung schmeckten die Studentenblume sowie der Leberbalsam kein bisschen bitter, sondern neutral und bekömmlich. Gern nochmal!

Zutaten (für 2 Portionen)

Für den SALAT
100 g Wald- und Wiesensalat (z.B. Lollo Biondo, Lollo Rosso, Rucola, Baby-Spinat, Mangold) | 4 essbare Blüten (Studentenblume, Leberbalsam) | 2 große, reife Tomaten | 150 g griechischer Feta-Käse | 150 g mittelalter Gouda-Käse | 150 g Pinienkerne

Für das DRESSING
5 EL weißer Balsamico | 2 EL flüssiger Honig | 1 1/2 TL Senf (mittelscharf) | 4 EL Olivenöl | 3 EL Wasser | Salz

Zubereitung
Zuerst den Salat gründlich unter fließendem Wasser abspülen, auf Küchenkrepp trocknen und verlesen. Tomaten ebenfalls abwaschen, achteln und die grünen Strunken entfernen. Feta zerbröseln. Gouda von der Rinde befreien und in Würfel schneiden. Pinienkerne in einer kleinen Pfanne auf dem Herd anrösten. Jetzt alle Zutaten für das Dressing zusammenrühren bis eine einheitliche Masse entstanden ist. In zwei großen Schüsseln jeweils den grünen Wald- und Wiesensalat zusammen mit den Tomatenstücken, Feta-Bröseln und Gouda-Würfeln anrichten. Pinienkerne darüberstreuen und mit dem Dressing übergießen. Mit den essbaren Blüten garnieren. Dazu passt frisches Baguette.

Oliven-Tapenade

Oliven-Tapenade

Diese schnelle Oliven-Tapenade passt super auf’s Brot und zu einem sommertauglichen Antipasti-Abend unter freiem Himmel. Sie schmeckt mediterran und leicht salzig-würzig.

Zutaten (für 6–8 Portionen)

125 g schwarze Oliven | 125 g grüne Oliven | 75 g Kapern | 4 Sardellenfilets | 2 kleine Knoblauchzehen | 2 EL Olivenöl | Saft von einer halben Zitrone | getrockneter Majoran

Zubereitung

Oliven, Kapern und Sardellenfilets gut abtropfen lassen und in ein hohes Gefäß geben. Knoblauch, Olivenöl, Zitronensaft und Majoran hinzufügen und mit dem Stabmixer pürieren. Mit Zitronensaft abschmecken. Auf’s Brot streichen und genießen.

Blaubeer-Buttermilch-Muffins

Blaubeer-Buttermilch-Muffins

Kürzlich hatte mein Liebster Geburtstag. Zu diesem Anlass habe ich gebacken und ihn mit saftigen Blaubeer-Buttermilch-Muffins überrascht. Da gerade Blaubeer-Zeit ist, konnte ich auf Früchte aus der näheren Region zurückgreifen. Herrlich lecker und durch die Buttermilch schön fluffig.

Zutaten (für 12 Muffins)

380 g Blaubeeren (frisch) | 3 Eier | 130 g brauner Zucker | 1 Pck. Vanillezucker | Salz | 150 g Buttermilch | 6 EL Sonnenblumenöl | 1 Pck. Backpulver | 300 g Mehl | 1 Stück Zartbitterschokolade

Zubereitung

Alle Zutaten (außer die Blaubeeren) gründlich miteinander verquirlen. Blaubeeren abwaschen, verlesen und die besonders großen Früchte nochmal halbieren. 300 g Blaubeeren unter den Teig heben, die restlichen Blaubeeren erstmal zur Seite legen.

Jetzt 12 Papier-Muffinförmchen in die Mulden des Muffinbleches setzen und den Teig einfüllen. Die übrig gebliebenen Blaubeeren obendrauf setzen und leicht andrücken.

Die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze (mittlere Schiene) für 25 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Schokolade raspeln. Nach der Backzeit die Muffins herausnehmen, sofort die Schokoladenraspeln darübergeben und alles kurz abkühlen lassen. Aus der Form nehmen und anrichten.