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Kategorie: Winter

Thüringisch: Zwiebelmarkt-Pfanne

Thüringisch: Zwiebelmarkt-Pfanne

Neulich fiel mir das Buch „Thüringische Küche“ von Peter Ploog (Hrsg.) in die Hände, das bei uns immer mal wieder zum Einsatz kommt. Weil ich selbst thüringische Wurzeln habe, bereitet es mir große Freude, mich an den Leckereien zu versuchen, auch wenn ich heute inzwischen in Norddeutschland lebe. Diesmal gab es eine himmlisch leckere Zwiebelmarkt-Pfanne in Anlehnung an den berühmten Weimarer Zwiebelmarkt, den ich früher oft besucht habe und der in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie leider aussetzen musste. Das Volksfest hat seine Ursprünge im Mittelalter und hätte in diesem Jahr bereits zum 367. mal stattgefunden. Hoffen wir auf nächstes Jahr! Zur Pfanne dazu gab es bei uns übrig gebliebenen Kartoffel-Knoblauch-Brei vom Vortag. Das Essen passt zudem super in den Herbst und Winter 🧅❤️

ZUTATEN (für 4 bis 5 Portionen)

750 g Gemüsezwiebeln | Meersalz | 2 Brötchen (z.B. vom Vortag) | 400 g gemischtes Hack (Schwein & Rind) | 1 Ei | 6 EL mittelscharfer Senf | bunter Pfeffer (gemahlen) | Kümmel (gemahlen) | etwas Paniermehl nach Bedarf | Sonnenblumenöl und Butter für die Pfanne | 6 EL Tomatenmark | 500 ml Buttermilch | 2 EL Dinkelmehl | 6 EL Kondensmilch | frischer Schnittlauch

ZUBEREITUNG

Im ersten Schritt die Zwiebeln schälen und in Salzwasser (ganz bedeckt) etwa 15 Minuten kochen. Abgießen und das Wasser auffangen. Zwiebeln sowie Auffangwasser erstmal zur Seite stellen.

Die beiden Brötchen in lauwarmem Wasser für ein paar Minuten einweichen. Anschließend gut ausdrücken und zusammen mit gemischtem Hack, Ei, 4 EL Senf, Meersalz, buntem Pfeffer und Kümmel vermengen. Dabei mit beiden Händen gründlich durchdrücken und bei Bedarf mit etwas Paniermehl aufstocken bis sich die Masse gut zu gleichmäßig großen Kugeln formen lässt. Eine große Pfanne mit Sonnenblumenöl und etwas Butter erhitzen. Alle Fleischklößchen hineinlegen und von allen Seiten solange braten bis sie bräunlich werden (bei mittlerer Hitze). Tomatenmark hinzufügen und das Ganze für zirka 20 Minuten schmoren, dabei gelegentlich umrühren, damit die Klößchen von allen Seiten gut gar werden. Danach die gekochten Zwiebeln zugeben. Vorsichtig umrühren und für weitere 5 Minuten brutzeln lassen (immer noch mittlere Hitze).

Im weiteren Schritt Buttermilch, Dinkelmehl, Kondensmilch und die restlichen 2 EL Senf gründlich miteinander verquirlen. Noch 2 Tassen vom aufgefangenen Zwiebelwasser einrühren und die gesamte Mischung in die Pfanne zu Fleischklößen und Zwiebeln gießen. Umrühren. Alles erneut aufkochen und für weitere 3 Minuten bei niedriger Hitze erwärmen.

Auf Tellern anrichten. Mit frischem Schnittlauch garnieren.

Dazu passen hervorragend Salzkartoffeln, Kartoffelbrei, saure Gurken oder frisches Brot.

Schneeflöckchen

Schneeflöckchen

Wer kennt sie nicht? Schneeflöckchen, auch als Gabelplätzchen bekannt. Sie zerfallen auf der Zunge und schmecken fluffig-leicht nach Butter und Staubzucker. Sie sind ein Klassiker an Weihnachten. Unsere Vorratsdosen sind nun voll davon!

ZUTATEN (für ca. 100 Stück)

250 g Speisestärke | 100 g Dinkelmehl + etwas mehr | 1 gehäufter EL Vanillezucker | 1 EL Zitronensaft | 100 g Puderzucker | 250 g weiche Butter | eine Gabel | Puderzucker zum Bestäuben

ZUBEREITUNG

Im ersten Schritt die Teigzutaten gründlich miteinander verquirlen: dazu gehören Speisestärke, Dinkelmehl, Vanillezucker, Zitronensaft, Puderzucker und weiche Butter. Anschließend etwa daumendicke Rollen formen, auf Teller nebeneinander legen und für zirka 30 Minuten abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Im nächsten Schritt die Rollen bei Zimmertemperatur kurz etwas warm werden lassen, in fingerdicke Scheiben schneiden und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Nun mithilfe einer Gabel auf jedem Plätzchen vorsichtig ein Rillenmuster eindrücken.

Die Backbleche nacheinander im gut vorgeheizten Backofen bei 175 °C Umluft (mittlere Schiene) binnen 10 bis 12 Minuten fertig backen. Herausnehmen und noch im warmen Zustand mit Puderzucker bestäuben. Abkühlen lassen und bis zum Verzehr in Plätzchendosen füllen.

Mailänderli mit Pistazien

Mailänderli mit Pistazien

Bei uns gab es am Wochenende ein typisches Weihnachtsgebäck aus der deutschschweizerischen und süddeutschen Region: feine Mailänderli. Die leckeren Butterplätzchen schmecken dezent nach Zitrone und kommen neben einem Eigelb-Staubzucker-Bestrich meist ohne Verzierung aus. Ich habe sie zusätzlich mit gehackten Pistazien hübsch in Szene gesetzt.

ZUTATEN (für ca. 80 Stück)

250 g Dinkelmehl + etwas mehr | 1 Ei | 1 1/2 EL Schlagsahne | 75 g Zucker | 1 Prise Meersalz | 2 EL Zitronensaft | 125 g weiche Butter | 1 Eigelb | 2 EL Haferdrink | 1 EL Staubzucker | 40 g gehackte Pistazien | beliebige Ausstechförmchen | Nudelholz

ZUBEREITUNG

Zuerst die Teigzutaten gründlich vermischen, also Dinkelmehl, Ei, Schlagsahne, Zucker, Meersalz, Zitronensaft und weiche Butter. Alles zu einem homogenen, geschmeidigen Teig verkneten. Eine Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank für rund 30 Minuten kalt stellen.

Im Anschluss den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und Plätzchenformen ausstechen. Nun die Plätzchen auf mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen. Eigelb, Haferdrink und Staubzucker gut miteinander verrühren und über die Plätzchen streichen. Sofort mit gehackten Pistazien bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft (mittlere Schiene) für zirka 8 bis 10 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und bis zum Verzehr in Plätzchendosen verschließen.

Thüringisch: Kartoffel-Hörnchen mit Pflaumenmus

Thüringisch: Kartoffel-Hörnchen mit Pflaumenmus

Das Rezept für diese köstlichen Kartoffelhörnchen habe ich von meinem Opa bekommen, der in einem eigenen Kochbuch die besten Rezepte seines Lebens festgehalten hat. Sie werden bei mir mit Original Thüringer Pflaumenmus gefüllt und der Teig enthält gekochte sowie gepresste Kartoffelmasse. Verziert mit Staubzucker sind sie ein gelungener Genuss. Sobald die Plätzchendose leer ist, soll es die köstlichen Hörnchen bei uns wieder geben, so viel steht fest!

ZUTATEN (für ca. 85 Stück)

300 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend) | 200 g Zucker | 3 Eier | 125 g weiche Butter | 550 g Dinkelmehl | 1 Pck. Backpulver | 3/4 Glas Original Thüringer Pflaumenmus (ca. 300 g) | Staubzucker

ZUBEREITUNG

Zuerst Kartoffeln schälen, weich kochen, abgießen, abkühlen lassen und durch die Kartoffelpresse drücken. Die Masse erstmal beiseitestellen.

Jetzt Zucker mit Eiern und weicher Butter schaumig schlagen. Dinkelmehl und Backpulver unterrühren. Kartoffelmasse unterheben. Alles gründlich mit den Händen durchkneten bis eine homogene Teigmasse entstanden ist.

Teig dünn ausrollen und mit einem quadratischen Ausstecher (ca. 7 bis 8 cm Kantenlänge, z.B. ein Ravioli-Ausstecher) Formen ausstechen.

Im Anschluss jedes Teig-Quadrat mit einem Klecks Pflaumenmus bestreichen und von einer Ecke zur gegenüberliegenden Ecke zusammenrollen. Auf mit Backpapier ausgekleidete Backbleche legen und im vorgeheizten Backofen bei 165 Grad °C (Umluft) für zirka 15 Minuten backen. Plätzchen herausnehmen, abkühlen lassen, mit Staubzucker bestäuben und bis zum Verzehr in Plätzchendosen aufbewahren. Schmecken besonders gut frisch!

Tipp: Die Plätzchen können nach ein paar Tagen Lagerung auch nochmal bei 100 °C im Ofen aufgebacken werden.

Winter-Gemüse-Eintopf mit Grünkohl, pochierten Eiern & Brot-Einlage

Winter-Gemüse-Eintopf mit Grünkohl, pochierten Eiern & Brot-Einlage

Winterzeit heißt Grünkohlzeit. Das vitaminreiche Gemüse ist jetzt auf sämtlichen Wochenmärkten frisch vom Bauern zu finden und schmeckt einfach köstlich. Wir verarbeiten es zurzeit am liebsten in Eintöpfen und stellen auch immer gleich eine riesige Menge her, damit sich der Aufwand doppelt lohnt und auch noch ein Teil für später eingefroren werden kann. Diesmal bestand unsere Zutatenliste u.a. aus Karotten, Sellerie, Spinat, Steckrübe, Kurkuma, Knoblauch, Ingwer, Zwiebeln, Kidney-Bohnen, Cheddar und pochierten Eiern. Himmlisch lecker! Ich wünsche euch allen noch einen erholsamen Drei-Königs-Sonntag!

Zutaten (für 6 bis 8 Portionen)

 4 Karotten | 2 Handvoll frischer Grünkohl | 1 Handvoll frischer Spinat | 2 Zwiebeln | 2 Knoblauchzehen | 1 kleines Stück frischer Ingwer | 1 kleines Stück frische Kurkuma | 1 kleine Steckrübe | 1 kleine Sellerieknolle | 5 mittelgroße Tomaten | 1 Dose Kidney-Bohnen (Abtropfgewicht 250 g) | Gemüsebrühe (Menge nach Bedarf) | 150 g Muschelnudeln | 100 g Cheddar (frisch gerieben) | 6–8 Eier | Saft von 1/2 Zitrone | ein paar Stück Butter zum Anschwitzen | Salz und schwarzer Pfeffer | getrocknete Kräuter (Thymian, Rosmarin, Oregano, Majoran) | 6–8 Scheiben frisches Brot als Einlage

Frischer Grünkohl vom Bio-Markt.

Zubereitung

Zuerst das Gemüse vorbereiten und fleißig schnibbeln. Dazu Karotten schälen, in Ringe schneiden und vierteln. Tomaten in kleine Stücke zerteilen, dabei die grünen Strunken entfernen. Knoblauch, Ingwer und Kurkuma schälen und zerkleinern. Zwiebeln ebenfalls schälen und in dünne Ringe schneiden. Grünkohl und Spinat gründlich abwaschen, auf Küchenkrepp trocken tupfen und in mundgerechte Stücke reißen. Steckrübe und Sellerie schälen und klein schneiden. Cheddar frisch reiben und erstmal zur Seite stellen.

Einen sehr großen Topf mit etwas Butter auf dem Herd gut erhitzen (unser Topf fasst maximal 12 l). Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Kurkuma darin anschwitzen. Im Anschluss Karotten, Sellerie und Steckrübe dazugeben und für zirka 6 Minuten bei mittelstarker Hitze anbraten. Mit Gemüsebrühe aufgießen, bis alles bedeckt ist (bei Bedarf später Brühe nachgießen). Grünkohl, Spinat und Tomaten hineingeben. Nun alles auf mittlere Hitze reduzieren und für rund 2 Stunden simmern lassen. Danach Kidney-Bohnen hinzufügen und für weitere 30 Minuten simmern lassen. Etwa 8 Minuten vor Ende der Garzeit der Kidney-Bohnen die Muschelnudeln zugeben. Mit Gewürzen nach Belieben abschmecken.

Nun die Eier pochieren. Dazu Wasser mit Zitronensaft in einem Topf aufkochen. Hitze reduzieren. Eier einzeln in Tassen hineinschlagen (ohne Schale). Sobald das Wasser keine Blasen mehr wirft, die Eier nacheinander vorsichtig in den Topf werfen und für 2 bis 3 Minuten in Ruhe ziehen lassen. Mit einer Schaumkelle vorsichtig herausheben und kurz beiseitestellen.

Tiefe Teller zum Servieren nehmen. In jeden Teller eine Brotscheibe legen und den fertigen Eintopf darübergeben. Mit frisch geriebenem Cheddar sowie den pochierten Eiern garnieren.

Dinkelpizza mit Schwarzwurzel, Tofu & Lauchzwiebel

Dinkelpizza mit Schwarzwurzel, Tofu & Lauchzwiebel

In meiner Kindheit gab es häufiger Schwarzwurzel. Viele kennen das auch als „Winter-Spargel“ bekannte Gemüse gar nicht mehr oder scheuen die erdige Stange, die bei der Zubereitung gern klebrig-schwarze Hände macht (Tipp: Handschuhe!). Ich mag Schwarzwurzel sehr gern und habe mich nach langer Zeit endlich mal wieder rangetraut. Gepaart mit Natur-Tofu, Lauchzwiebeln, Schmand und Gewürzen auf frisch gebackener Dinkelpizza schmeckte das Essen super gut!

Zutaten (für ein Backblech à 35 x 40 cm)

500 g Schwarzwurzeln | 6 Lauchzwiebeln | 400 g Naturtofu | 500 g Dinkelmehl (und Mehl zum Arbeiten) | 21 g frische Backhefe | 250 ml lauwarmes Wasser + 1 l kaltes Wasser | 250 g Schmand | Saft von 1 Zitrone | 1 Ei | Olivenöl | Salz und schwarzer Pfeffer | getrocknete Gewürze (Majoran, Thymian, Oregano, Kümmel) | frischer Schnittlauch | frischer Rosmarin

Zubereitung

Zuerst Hefe in lauwarmem Wasser auflösen. Dinkelmehl, Salz, Olivenöl und Hefe zu einem glatten Teig verarbeiten. Mindestens 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen Schwarzwurzeln mit Handschuhen in kaltem Wasser schälen und in 2 bis 3 cm dicke Scheiben schneiden. In einem großen Topf mit 1 l Wasser, 1 TL Salz und Zitronensaft für zirka 20 Minuten gar kochen. Abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.

Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schnibbeln. Tofu würfeln. Schmand mit Ei, Salz, Pfeffer und den getrockneten Gewürzen abschmecken.

Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und ausrollen. Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig ausgerollt hineinlegen. Schwarzwurzeln, Lauchzwiebeln und Tofu darübergeben und mit der Schmand-Gewürz-Masse gleichmäßig übergießen.

Im gut vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze (mittlere Schiene) für rund 20 bis 25 Minuten backen. Vor dem Servieren mit frischem Schnittlauch und frischem Rosmarin bestreuen.

DIY: Wärme- und Kältekissen

DIY: Wärme- und Kältekissen

Ich mag es, Dinge selbst herzustellen und finde, dass heutzutage viel zu viel neu gekauft und viel zu wenig repariert oder aufgehübscht wird. Deshalb habe ich mir die Zeit genommen, ein eigenes Wärme- sowie Kältekissen anzufertigen. Weil ich keine Nähmaschine besitze, musste mit Nadel und Zwirn per Hand genäht werden. Eine schöne und beruhigende Beschäftigung, bei der ich gut nachdenken kann. In meinem heutigen Blogbeitrag zeige ich euch meine Ergebnisse. Das Kältekissen wird bei Bedarf im Tiefkühlfach gekühlt, während das Wärmekissen im Backofen aufgeheizt wird. Wichtig bei Wärmekissen ist, dass sowohl Kerne, als auch der Stoff aus nicht brennbaren Materialien bestehen! Ich freue mich jetzt schon auf den ersten Einsatz meiner beiden Kissen.

Materialien (für jeweils 1 Wärme- und 1 Kältekissen)

WÄRMEKISSEN
Baumwoll-Stoff (rot-weiß-kariert, 20 cm Durchmesser, rund) | ca. 700 g Rapssamen (lose, getrocknet) | weißer Sternchenzwirn | Nähnadel | mehrere Stecknadeln zum Befestigen | ein kleines Stück Klebeflicken | schwarzer Permanent-Marker

KÄLTEKISSEN
Baumwoll-Stoff (grün-weiß mit roten Kirschen, 20 x 18 cm, rechteckig) | ca. 450 g Kirschkerne (getrocknet) | weißer Sternchenzwirn | Nähnadel | mehrere Stecknadeln zum Befestigen | ein kleines Stück Klebeflicken | schwarzer Permanent-Marker

Anleitung

Beide Kissen werden auf die gleiche Art und Weise hergestellt, deshalb erkläre ich die Vorgehensweise einmal im Allgemeinen.

Im ersten Schritt den ausgewählten Stoff auf die gewünschten Maße schneiden (z.B. rund oder eckig). Es braucht jeweils zwei deckungsgleiche Stoffstücke, nämlich einen Ober- und einen Unterstoff. Beim Schneiden auf allen Seiten sollten etwa 2 cm mehr eingeplant werden, weil der Ober- und Unterstoff später auf links zusammengenäht und wieder umgestülpt wird, dabei geht also immer etwas vom Stoff nach innen verloren.

Jetzt mit dem eigentlichen Zusammennähen der beiden Stoffstücke beginnen. Die Stücke so aufeinanderlegen, dass sich die Motive jeweils angucken und für den Betrachter quasi nicht sichtbar sind. Wenn beide Stücke kongruent aufeinander passen, mithilfe von Stecknadeln feststecken, damit nichts verrutschen kann. Nun beide Stoffe um die Enden zusammennähen, d.h. einmal drumherum. Kurz bevor man das Kissen komplett zunäht, eine Pause einlegen, um den Stoff von innen nach außen zu stülpen. Sonst ist die Naht später von außen sichtbar und nach außen gedrückt. Sobald das Kissen richtig herumgestülpt ist, können die getrockneten Kerne oder Samen eingefüllt werden, bis zur gewünschten Höhe (Achtung: bei Kirschkernen muss natürich eine größere Öffnung frei bleiben als bei den kleinen Rapssamen). Im Anschluss das letzte Stück offene Naht vorsichtig zunähen.

Ein kleines Stück Klebeflicken mit „Wärmekissen“ oder „Kältekissen“ mittels Permanent-Marker beschriften und von außen auf das Kissen kleben. Fertig!