Papaya-Apfel-Kiwi-Smoothie mit Ingwer und Ahornsirup (Thermomix TM 31)

Gerade jetzt im kalten Winter braucht das Immunsystem eine Menge gesunder Vitamine. Was eignet sich da besser als eine Vitaminbombe in Form eines fruchtigen und erfrischenden Smoothies? Seine Hauptkomponente ist eine große, saftig-reife Papaya, gepaart mit Kiwis, Äpfeln und Blutorange. Dazu gesellen sich frischer Ingwer, Zitrone, Ahornsirup und ein Klecks Honig. Sehr lecker! Den Smoothie habe ich im Thermomix zubereitet, er funktioniert aber auch mit einem herkömmlichen Mixer. Inspiriert hat mich dabei das Rezept aus dem aktuellen Heft “Thermomix – Clever kochen. Einfach genießen” (#1 Januar 2018), welches ich jedoch etwas abgewandelt habe. Ich wünsche allen noch einen erholsamen Sonntag und bleibt gesund!

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Zutaten (für circa 1,2 l)
1 reife Papaya (600 g) | 3 rotbäckige Äpfel (z.B. von Kanzi| 2 reife Kiwis | 1 kleine Blutorange | 4 Eiswürfel | 1 kleine Zitrone | 1 daumengroßes Stück Ingwer (mit Schale) | 50 ml Ahornsirup | 2 TL flüssiger Honig
 | 500 ml stilles Mineralwasser

Zubereitung
Im ersten Schritt Papaya und Äpfel in grobe Stücke schneiden (Kerngehäuse entfernen, bei den Äpfeln die zuvor abgewaschene Schale dran lassen). Kiwis und Blutorange schälen und ebenfalls in grobe Stücke zerteilen. Jetzt Papaya, Äpfel, Kiwis, Blutorange, Ahornsirup, Honig und Eiswürfel in den Mixtopf geben. Ingwer mit einer Reibe darüber raspeln. Zitrone auspressen und den Zitronensaft ebenfalls in den Topf einrühren. Alles für 20 Sek./Stufe 8 pürieren. Die Eiswürfel verhindern, dass der Smoothie beim Mixen zu heiß wird und seine vielen Vitamine zerstört werden.

Daraufhin Mineralwasser hinzufügen und das Ganze für 10 Sek./Stufe 3 mixen. Auf Gläser verteilen und genießen! Den Rest gegebenenfalls in den Kühlschrank stellen.

Humble Chicken Stew nach Jamie Oliver

Heute präsentiere ich euch mein erstes eigenes Stew. Die Idee für den Hühnchen-Eintopf stammt dabei aus der Feder des britischen Fernsehkochs Jamie Oliver. Auf seine im Originalrezept vorkommenden Knödel habe ich jedoch verzichtet. Das Stew wärmt schön von innen und passt eher in die kältere Jahreszeit.

Noch einen schönen Montag euch allen!

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Zutaten
(für 4 bis 6 Portionen)

80 g Bacon | Olivenöl | 2 Gemüsezwiebeln | 5 mittelgroße Kartoffeln | 3 Karotten | ein paar Zweige frischen Thymian | 2 Lorbeerblätter | 300 g braune Champignons | 1 gehäufter TL Mehl | 300 g Hähnchenbrustfilet | Salz | schwarzer Pfeffer | 1 Glas á 200 ml Hühnerfond

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Zubereitung

Zuerst das Gemüse vorbereiten. Dazu Zwiebeln schälen und in dünne Streifen schneiden. Kartoffeln schälen, abwaschen und in mundgerechte Stücke zerteilen. Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Champignons putzen und halbieren.

Im nächsten Schritt das Hähnchenfilet in mundgerechte Stücke schneiden und ebenfalls den Bacon zerteilen.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen (mittlere Hitze) und den Bacon hineingeben und auslassen. Daraufhin das Hähnchen hinzufügen, bis es von allen Seiten angebraten ist. Folglich Zwiebeln, Kartoffeln, Karotten, Thymian sowie Lorbeerblätter in den Topf geben und für etwa 10 Minuten köcheln. Dabei mehrmals umrühren. Nun die halbierten Pilze und das Mehl einrühren und den Topf mit Hühnerfond auffüllen. Salzen und pfeffern. Zum Schluss das Ganze abgedeckt für zirka 35 Minuten köcheln lassen. Auf Tellern heiß servieren.

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Kartoffel-Apfel-Schinken-Auflauf

Von Kartoffeln und rotbäckigen Äpfeln kriege ich nie genug. Gut also, wenn ich gleich beide Zutaten auf einen Streich habe. Und weil warme Aufläufe hervorragend in die Winterzeit passen und dazu noch sehr bekömmlich für’s Bäuchlein sind, schmeckt es umso besser!

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Zutaten
(für 3 bis 4 Personen)

2 Äpfel | 1 Zitrone | 500 g Kartoffeln (festkochend) | 100 g Schinken | Sonnenblumen-Öl | 400 g Sahne | Salz | schwarzer Pfeffer | Currypulver | Muskatblüte | 3 EL Butter | frische Petersilie

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Zubereitung

Zuerst Äpfel waschen, schälen, vierteln und entkernen. Danach Apfelviertel in dünne Spalten schneiden und mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht so schnell braun werden. Im Anschluss Kartoffeln schälen, kurz abspülen und in dünne Scheiben hobeln. Nun die Auflaufform mit etwas Sonnenblumen-Öl einschmieren und die Kartoffel- sowie Apfelscheiben abwechselnd kreisförmig hineinschichten. Den Schinken in kleine Würfel schneiden und darüber verteilen. Im nächsten Schritt die Sahne mit Salz, schwarzem Pfeffer, Currypulver und Muskatblüte kräftig würzen und über den Auflauf gießen. Alles bei 150°C auf der mittleren Schiene des Backofens für zirka 50 bis 60 Minuten garen. Zum Schluss den Backofengrill kurz einschalten, den Auflauf mit kleinen Butterflöckchen bestreuen und für weitere 5 Minuten goldbraun überbacken. Vor dem Servieren mit frischer Petersilie garnieren.

Heiße Zitrone & heiße Orange mit Granatapfelkernen für den Winter

Heute möchte ich euch zwei Heißgetränke vorstellen, die mich jedes Jahr durch die kalte Winterzeit begleiten. Sie stecken voller Vitamin C, stärken das Immunsystem, töten Keime im Körper ab und schmecken heiß sehr bekömmlich. Als wir noch Kinder waren, bereitete meine Mama oft heiße Zitronen für uns zu. Und damit der hohe Säuregehalt für den Bauch verträglich ist, braucht es ein paar Löffel Honig. Die heiße Orange kommt hingegen ohne zusätzliche Süße aus und sieht noch dazu mit Farbtupfern aus Granatapfelkernen ganz wunderbar aus.

 

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Heiße Zitrone

Zutaten (für 1 Glas)

1 Zitrone | 150 ml heißes (nicht mehr kochendes) Wasser | 2–3 TL Akazienblütenhonig

Zubereitung

Zuerst Wasser aufkochen und ein paar Minuten abkühlen lassen, auf etwa 60 °C, andernfalls werden die Vitamine im Zitronensaft zerstört und auch der Honig verliert seine keim- und entzündungshemmende Wirkung. Von der Zitronenscheibe eine dünne Scheibe zum Garnieren abschneiden und beiseitelegen, den Rest gut auspressen. Im nächsten Schritt den Zitronensaft in ein Teeglas füllen und mit dem heißen Wasser begießen. Umrühren. Honig hinzufügen bis die gewünschte Süße erreicht ist. Nochmals gründlich umrühren. Mit der Zitronenscheibe schmücken und heiß trinken!

 

 

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Heiße Orange mit Granatapfelkernen

Zutaten (für 1 Glas)

1 reife Saftorange | 150 ml heißes (nicht mehr kochendes) Wasser | 1/2 Mandarine | 2 TL Granatapfelkerne

Zubereitung

Auch hier zuerst das Wasser aufkochen und auf etwa 60 °C runterkühlen lassen. Eine halbe Mandarine schälen und in Stücke schneiden. Dann die Orange auspressen und ihren Saft in ein Glas füllen. Mit heißem Wasser aufgießen. Granatapfelkerne sowie einen Teil der Mandarinenstücke hineingeben und alles gründlich verrühren. Zwei Mandarinenstücke zur Zierde an’s Glas stecken. Ebenfalls heiß trinken!

Homemade gebrannte Mandeln mit Bourbon-Vanille & Zimt

Wer schon einmal gebrannte Mandeln selbstgemacht hat, der weiß, wie herrlich aromatisch der Duft vom Weihnachtsmarkt im eigenen Haus umherschwirrt. Das süßliche Karamell in der Pfanne, echte Vanille und ein Hauch Zimt geben sich die Hand und bilden das perfekte Geschenk aus der Küche in der Weihnachtszeit. Delizioso!

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Zutaten
(für 1 Tüte gebrannte Mandeln à 200 g)

100 ml Wasser | 130 g Zucker | 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker | 1 TL Zimt | 200 g ganze Mandeln (mit Haut)

Zubereitung

Zuerst Wasser, Zucker, Vanillezucker und Zimt in eine größere Pfanne geben und gut aufkochen. Dabei mehrmals umrühren. Die Mandeln hinzufügen, durchrühren und nochmals aufkochen. Die ganze Masse für etwa 6 bis 8 Minuten weiterköcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Es entsteht eine trockene Zuckermasse um die Mandeln herum, welche weiter erhitzt und ständig gerührt werden muss. Daraufhin beginnt der Zucker allmählich zu karamellisieren. Achtung, dass die Mandeln nicht verbrennen! Sobald die Mandeln vom Zuckerkaramell überzogen sind, sofort auf ein leicht eingefettetes (z.B. mit Sonnenblumenöl), backbleckgroßes Stück Backpapier stürzen und gegebenenfalls die einzelnen Mandeln mit Hilfe einer Gabel voneinander trennen. Abkühlen lassen.

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Ich habe die Mandeln in eine schicke Geschenkverpackung gesteckt, weil ich sie zu Weihnachten an einen lieben Menschen weitergegeben habe.

DIY: Vogelfutter selbstgemacht

Ich zähle mich selbst zur Do-it-yourself-Generation und bin ausgesprochen kreativ, wenn man mich lässt. Und was liegt in dieser eisig kalten Weihnachtszeit näher, als auch noch einen guten Beitrag zur Überwinterung heimischer Vogelarten zu leisten?! Dazu bedarf es nicht mehr als ein paar Zapfen aus dem Wald, etwas Kokosfett und Körner, Samen, Früchte oder Kerne aller Art, die man gerade zur Hand hat. Viel Spaß beim Nachmachen!

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Zutaten (für 3 Zapfen)

2 kleine Tannenzapfen | 1 großer Pinienzapfen | 150 g Kokosfett | getrocknete Datteln | Cranberries | ganze Sonnenblumenkerne | ganze Pinienkerne | ganze Sojakerne | ganze Kürbiskerne | gemahlene Kürbiskerne | 2 EL 6-Korn-Mischung (Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste, Hafer, Hirse)

Die Zapfen liegen bereit

Die Zapfen liegen bereit.

Meine Körner-Samen-Früchte-Kern-Mischung

Meine Körner-Samen-Früchte-Kern-Mischung.

Anleitung

Zuerst alle getrockneten Früchte, Kerne, Samen und Körner in einer Schüssel vermengen. Zwischen die einzelnen Ritzen der Zapfen ein paar getrocknete Dattelstücke und Cranberries stecken.

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Das Kokosfett in einem heißen Topf schmelzen und den ersten Zapfen darin wälzen. Wenn der Topf zu klein sein sollte, kann es sehr hilfreich sein, mehrere Löffelkellen voll Kokosfett über den Zapfen zu schöpfen. Im Anschluss den Zapfen in der Schüssel wälzen. Am heißen Fett bleibt die Körner-Samen-Früchte-Kern-Mischung kleben. Gern auch mit den Händen nachhelfen, aber Vorsicht: nicht die Finger verbrennen! Das gleiche Prozedere mit den übrigen beiden Tannen- und Pinienzapfen durchführen. Alles über Nacht kühl trocknen lassen.

Nun muss das heiße Kokosfett noch trocknen

Nun muss das heiße Kokosfett noch trocknen.

Weil meine Zapfen zu schwer zum Aufhängen am Bindfaden waren, habe ich mich dafür entschieden, die Zapfen auf einem großen Holzteller anzurichten und auf einer Erhöhung im Freien aufzustellen (der Brunnen meiner Eltern oder die Schaukel im Garten sind perfekt geeignet!), damit die lieben Vögelein nicht beim Futtern von hungrigen Miezekatzen überrascht werden.

Zwiebelsaft bei Erkältung mit Husten

Zuallererst wünsche ich allen ein gesundes, neues Jahr 2016!

Weil ich im Dezember zweimal krank war, kam die Idee für einen selbstgemachten Zwiebelsaft auf. Er geht schnell und schmeckt durch die frischen Kräuter Thymian, Rosmarin und Salbei überraschend gut.

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Zutaten
(für 1 Schraubglas á 400 ml)

3 Zwiebeln | eine Handvoll frische Kräuter (viel Thymian, etwas Rosmarin und Salbei) | 3 EL brauner Zucker | 2 EL flüssiger Akazien-Honig | ein Schluck Leitungswasser

Zubereitung

Zuerst Zwiebeln schälen und klein würfeln. Kräuter waschen, trocken schütteln und in einem Mörser zerkleinern, damit sich die Aromen richtig entfalten können. Beides in das Schraubglas füllen. Zucker, Honig und Wasser hinzufügen und alles gründlich vermischen. Nun das Glas zuschrauben und zirka 2 Stunden ziehen lassen.

Tipp: Bei Husten frühs, mittags und abends jeweils einen Löffel des Saftes trinken!

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

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