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Kategorie: Brot

Roggen-Dinkel-Sauerteig-Brot mit Hanfsamen

Roggen-Dinkel-Sauerteig-Brot mit Hanfsamen

Ich esse sehr gern Sauerteigbrot, doch es fällt mir (besonders in den Großstädten) zunehmend schwerer, einen Bäcker zu finden, der noch alles selbst backt und mich auch gut beraten kann bezüglich Inhaltsstoffen und Zusammensetzung. Bei meiner letzten Brotsuche sollte es ein Laib aus Sauerteig sein, doch leider war die Suche nicht erfolgreich. In einigen Bäckerein wurde gar kein Sauerteigbrot geführt und in wieder anderen sagte man mir, dass man nicht recht wisse, was sich im Brot genau befinde. Ich war geschockt, doch viele Mitarbeiter sind heutzutage leider keine Fachverkäufer mehr. Bis ich einen guten Bäcker in meiner Stadt für die Zukunft gefunden habe, muss ich mein Sauerteigbrot also erstmal selbst backen. Und hier kommt das Rezept …

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Zutaten (für eine Kastenform à 25 x 11 cm)
1 kg Dinkelmehl (Type 1050) | 1 Beutel Roggen-Sauerteig-Extrakt (15 g) | 2 Beutel Backhefe (2 x 9 g) | 1 1/2 EL Salz | 100 g Hanfsamen | 750 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung
Zuerst das Dinkelmehl sieben. Roggen-Sauerteig-Extrakt, Backhefe, Salz, Hanfsamen und Wasser hinzufügen und gründlich durchkneten. Alles in einer großen Schüssel mit einem Tuch abdecken und für zwei Stunden an einen warmen Ort stellen, damit der Teig noch gehen kann (z.B. neben oder auf der Heizung).

Danach den rohen Brotteig erneut verkneten und in eine gut gefettete Kastenbackform geben. Achtung: Die Form nicht komplett bis zum oberen Rand befüllen, weil sich die Teigmasse im Ofen noch weiter vergrößert. Lieber noch etwas Teig abnehmen und gegebenenfalls Brötchen daraus formen! Jetzt die Brotform in den kalten Backofen (mittlere Schiene) geben und bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 80 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit habe ich eine Alufolie darüber gelegt, damit die obere Brotkruste nicht schwarz wird.

Zum Schluss das Brot aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, aus der Form stürzen und weiter abkühlen lassen. Mit einem scharfen Brotmesser anschneiden. Fertig!

Party-Zupf-Brot mit Ziegenkäse, getrockneten Tomaten und Fenchel

Party-Zupf-Brot mit Ziegenkäse, getrockneten Tomaten und Fenchel

Schon lange juckte es mir in den Fingern, ein gefülltes Partybrot nach dem „Igel-Prinzip“ zu kreieren. Die Kombinationsmöglichkeiten dabei sind wahrlich vielfältig. Ich entschied mich kurzerhand für eine mediterrane Variante, die meiner Vorliebe für die italienische Küche geschuldet ist. Geeignete Brote sind z.B. Weizen- oder auch Bauernbrote. Die getrockneten Tomaten in Sonnenblumenöl sowie die vegane Artischockencreme (beide in der Toskana produziert) stammen dabei aus dem „Alnatura“, meinem Lieblingsbioladen. Schaut her:

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Zutaten (für 1 Laib)

1 runder Laib Weizenbrot (ca. 500 g) | 300 g Ziegenweichkäse (in der Rolle) | 140 g getrocknete Tomaten (in Sonnenblumenöl) | 140 g Artischockencreme (aus dem Glas) | 1 EL Fenchelsamen

Artischockencreme aus der Toskana
Artischockencreme aus der Toskana.

 

Zubereitung

Im ersten Schritt den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Den Brotlaib in zirka 2 cm großen Abständen rautenförmig tief einschneiden und dabei den Boden intakt lassen. Den Ziegenkäse in dünne Scheibchen schneiden. Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen (Achtung: dabei das Öl auffangen!) und halbieren.

Vorbereitungen in der Küche
Vorbereitungen in der Küche.

Jetzt die Artischockencreme zwischen die Einschnitte im Brot streichen. Ziegenkäsescheiben und halbierte, getrocknete Tomaten ebenso dazwischenstecken. Mit etwas aufgefangenem Öl (von den getrockneten Tomaten) beträufeln und mit den Fenchelsamen bestreuen.

Anschließend das Brot komplett in Alufolie einschlagen und im vorgeheizten Backofen für rund 15 Minuten backen. Danach die Alufolie öffnen und das Brot für weitere 10 Minuten backen, bis der Käse schön geschmolzen ist.

Ein Stück Party-Zupf-Brot. Köstlich!
Ein Stück Party-Zupf-Brot. Köstlich!