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Kategorie: DIY/Kreatives

Selbstgebastelte & gefüllte Schultüte (Zuckertüte)

Selbstgebastelte & gefüllte Schultüte (Zuckertüte)

Nachdem mein Herzblatt lange Zeit in der Musikbranche auf Kreuzfahrtschiffen gearbeitet hat, begann im letzten Frühjahr ein ganz neues Kapitel: Er arbeitet jetzt als Lehrer an einer Gemeinschaftsschule. Zu diesem Anlass hatte ich mir etwas Besonderes einfallen lassen und ihn an seinem „ersten Schultag“ mit einer selbstgebastelten Schultüte überrascht.

„Zuckertüte“ ist im Übrigen ein regionaler Begriff für „Schultüte“, der in meiner thüringischen Heimat verwendet wird und mancherorts in Deutschland jedoch unbekannt ist. Seinen Ursprung haben Schultüten hier jedoch tatsächlich in Mitteldeutschland.

Gefüllt war sie mit Schokolade, Bio-Fruchtschnitten, Keksen, Kaugummis, Luftschlangen, kleinen Notizzetteln, Rotstift, Klebestreifen und Klebestift, Textmarkern, Permanentmarker, Radiergummis, Korrektur-Kugelschreiber, Heftstreifen, Markiernadeln und Pins, Vokabelheft, Korrekturroller, Mini-Tafel mit Kreide, bunten Karteikarten und einem Überraschungsei.

MATERIALIEN (für 1 Schultüte)

1 Bogen goldgelber Fotokarton 50 x 70 cm (Grammatur: 300 g/m²) | Tacker | blaues und lila Krepppapier | 1 Bleistift | Kordel | Schere | weißes Geschenkband | Deko-Sticker nach Wahl | farbiges Deko-Gewebe-Klebeband (5 cm breit) | bunte Luftschlangen | Büromaterial & Süßes zum Befüllen

ANLEITUNG

Im ersten Schritt den Bogen Fotokarton mit Hilfe von Schere, Bleistift und Kordel auf die richtige Größe zurechtschneiden. Dabei wird der Stift an die Kordel gebunden und wie ein verlängerter Zirkel benutzt. Anschließend hält man die Kordel am losen Ende mit dem Finger in einer Ecke des Fotokartons fest und zeichnet eine Kreislinie auf den Karton. Das mag am Anfang etwas knifflig sein und braucht etwas Übung, aber dank des Bleistifts hat man mehrere Versuche frei bis es klappt und man mit dem Ergebnis zufrieden ist. Um noch genügend Klebefläche übrig zu haben, sollte am Ende etwas mehr als ein Viertelkreis dabei herauskommen.

Im nächsten Schritt schneidet man die Schultütenform entlang der vorgezeichneten Linie mittels einer Schere aus. Nun schiebt man die Tüte soweit in sich zusammen bis die gewünschte Schultütenform entsteht. Gut festhalten und notdürftig mit Hilfe eines Tackers befestigen. Mit dem farbigen Deko-Gewebe-Klebeband habe ich die Tüte nachträglich noch von zwei Seiten (inklusive der Tütenspitze) beklebt, damit sie an der getackerten Stelle nicht beim Befüllen später auseinanderfällt. Sicher ist sicher.

Im dritten Schritt kommt das Krepppapier zum Einsatz. Dabei zuerst das lilafarbene Krepppapier von außen um die Tütenöffnung wickeln und alle paar Zentimeter mit dem Tacker (an der runden Öffnung) festtackern. Danach mit dem blauen Krepppapier genauso verfahren mit der Besonderheit, dass das blaue Papier hinterher noch zickzackförmig eingeschnitten wird. Beide Krepppapiere anschließend umstülpen, also nach oben weg. Auf diese Weise sind auch die unschönen Tackerstellen nicht mehr zu sehen.

Nun die Schultüte mit Süßigkeiten, Büromaterialien, etc. befüllen. Das lilafarbene Krepppapier mit Geschenkband zusammenbinden und die Tüte mit bunten Luftschlangen verzieren. Ich habe auch noch hübsche Sticker von außen angebracht. Tadaaa, fertig!

Mein Gartenjahr 2020

Mein Gartenjahr 2020

Ist es nicht wunderbar, wenn das eigene Gemüse und Obst direkt aus dem heimischen Garten oder zumindest aus der umliegenden Natur kommt? Mein Herzblatt und ich bauen jedes Jahr selbst an. Dazu nutzen wir unseren Garten und Balkon. Manches gelingt, anderes geht auch mal daneben. Die Arbeit zwischen Beeten, Blumenerde und Sträuchern ist Balsam für die Seele und, wenn am Ende auch noch etwas Genießbares dabei rauskommt, dann ist die Freude doppelt groß. Hier ein paar gelungene Aufnahmen der diesjährigen Ernte aus Frühjahr, Sommer und Herbst als Inspiration für die noch unentschlossenen Hobbygärtner. Der eine oder andere Schnappschuss aus der sonstigen Natur ist auch dabei 🥕🍅🥒🌶🍏🍓

Bärlauch der Sorte Gismo im Frühling, den wir in unserem Garten angepflanzt haben und der tatsächlich jedes Jahr wiederkommt:

Sommerzeit ist Tomatenzeit, hier Eiertomaten:

Rispentomaten:

Eine hübsche, dunkelrote Tomatensorte, deren Namen ich leider nicht mehr weiß. Im Hintergrund sind diverse Paprikasorten zu sehen, die weiter unten mit konkreten Sortenbezeichnungen vermerkt sind:

Cocktail-Tomaten:

Gelbe Tomaten und Harzfeuer-Tomaten:

Sommerflieder (Buddleja) mit einem Tagpfauenauge und noch einem anderen (mir leider jedoch unbekannten) Schmetterling:

Meine selbstgezogenen Sprossen (Alfalfa, Linsen, Rettich, Mungbohnen und Radies Sango) und unsere Bio-Zucchinis der Sorte Zuboda aus dem Garten:

Gelbe Midi Blockpaprikas der Sorte Almira® Midi Yellow:

Rote Mini-Snackpaprikas der Sorte Lubega® Mini Red:

Noch unreife Bio-Peperoni Mild der Sorte Sweet Dreams:

Sehr reife Bio-Paprika der Sorte Puszta Gold:

Unsere Calamondin-Orange, die eine Kreuzung aus Mandarine und Kumquat und im Übrigen sogar essbar ist. Daneben u.a. Rosmarin:

Stachelbeeren und ein gelber 22-Punkt-Marienkäfer im Garten:

So langsam aber sicher naht der Frühherbst. Fallobst aus dem Garten: leckere rotbäckige Äpfel der Sorte Jamba:

Und zwei weitere alte Apfelsorten aus dem Garten, die ich bisher aber nicht zuordnen konnte:

Kunterbunte Heidekräuter (Erica) schmücken unseren Balkon:

Frischer Pflücksalat der Sorte Grand Rapids:

Bunte Kapuzinerkresse und späte Erdbeeren (Sorte: Rosana) auf dem Balkon:

Zwischen Juni und Juli findet die Lindenblüte statt. Schon mit meiner Oma habe ich früher in Kindertagen Lindenblüten gesammelt, getrocknet und später in Schraubgläsern verstaut. Im kalten Winter werden die Gläser dann wieder herausgeholt, um Lindenblütentee davon zu kochen. Der wärmt richtig schön durch. Zum Glück gibt es in unserer Umgebung jede Menge Lindenbäume:

Frische Kräuter, wie z.B. Zitronenmelisse, Thymian, Bohnenkraut, Rosmarin und Petersilie:

Gartenkresse geht immer!

Im Frühjahr pflanzen wir gern mehrere Kästen voll bienenfreundlicher Pflanzen auf unseren Balkon, die von Bienen, Hummeln, Spinnen, Marienkäfern und anderen Insekten sehr gern angenommen werden. Die Pflanzen bleiben dann bis zum Frostbeginn stehen. In diesem Jahr waren u.a. Tauben-Skabiose, Blaukissen und Schleifenblume mit dabei.

Ein neugieriger Grashüpfer und eine flinke Hornisse:

Brombeersträucher und rosafarbene Herbstanemonen hinter unserem Haus:

Gelbe und pinke Herbst-Chrysanthemen (Chrysanthemum indicum):

Selbstgezogene Kornblumen:

Selbstgezogene Kugelmöhren der Sorte Pariser Markt 5:

Von Ende September bis in den November hinein haben Maronen ihre Erntezeit. Aber Vorsicht: Die Stacheln der Edel- oder auch Esskastanie sind extrem dünn und spitz und tun beim Schälen richtig weh, wenn man keine brauchbaren Handschuhe trägt. Dafür schmecken sie besonders gut als herbstliche Beilage, z.B. zu Klößen und Wild:

Fazit

Ich bin ein großer Freund der Übergangsjahreszeiten – wie Frühling oder Herbst – und genieße die langen, hellen Tage im Sommer, weil man schier unendlich viel unternehmen kann. Doch nun steht leider erstmal der Winter wieder vor unserer Tür. Heißt also: Abwarten bis der nächste Frühling kommt und die ersten Anzuchten und Aussaaten des neuen Jahres stattfinden können. Ich freue mich schon darauf! 🌿🌱

Haarkur mit Olivenöl, Honig & Eigelb

Haarkur mit Olivenöl, Honig & Eigelb

Meine lockigen Haare sind sehr fein, weshalb ich hauptsächlich milde Bio-Shampoos und Bio-Spülungen benutze, die schonender sind als herkömmliche Drogerieprodukte. Nun habe ich zum ersten Mal eine Haarkur selbstgemacht und das aus ganz natürlichen Zutaten, die fast jeder zuhause hat: Olivenöl, Honig und Eigelb.

Tipp: Wer mag, kann auch nur Olivenöl benutzen, das funktioniert auch prima.

Zutaten (für 1 Haarkur)

1 TL Olivenöl | 1 TL flüssiger Honig (z.B. Blütenhonig) | 1 Eigelb | Frischhaltefolie

Zubereitung

Olivenöl, Honig und Eigelb in eine kleine Schüssel füllen und kurz kräftig mit einem Löffel vermischen. Die Masse ins gewaschene, aber noch handtuchtrockene Haar einmassieren. Frischhaltefolie um den Kopf wickeln und für 1 Stunde einwirken lassen. Im Anschluss mit Wasser ausspülen. Danach die Haare mit einem milden Shampoo waschen und wie gewohnt frisieren.

DIY: Nisthilfen für Insekten

DIY: Nisthilfen für Insekten

Die intensive Landnutzung und der Einsatz sämtlicher Chemikalien auf den Feldern in unseren Breiten führt zunehmend zum Insektensterben. Das ist dramatisch und besorgniserregend. Umso mehr ist jeder Einzelne gefragt, etwas für den Schutz und die Erhaltung von Bienen, Fliegen, Schmetterlingen und Co. zu tun. Ich habe hübsche Nisthilfen gebastelt, die einfach aus Konservendosen hergestellt und mit Materialien aus der Natur befüllt werden. Beim Verzieren und Bekleben sind der Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt. Meine sechs Dosen hängen nun auf unserem Balkon und in unserem Garten. Jetzt muss der Besuch nur noch einziehen 🐝

Bastelutensilien (für 6 Nisthilfen)

6 Konservendosen | Deko-Gewebeklebeband | verschiedenfarbiger Fleece (weiß, schwarz, orange) | Baumwollstoff (blau) | Sekundenkleber | silberner Basteldraht | Hammer und Nagel | Füllmaterial aus der Natur (z.B. Laubblätter, Tannenzweige, Rinde, Fichtenzapfen, Lärchenzweige und -zapfen, sonstige Stöckchen und Zweige, o.Ä.) | Bastelschere und Heckenschere

Anleitung

Zuerst die Konservendosen von ihrem jeweilig bedruckten Klebepapier befreien. Ich habe die Dosen dazu in den Geschirrspüler getan, danach ließ sich das Papier problem- und restlos entfernen und sie waren innen sowie außen picobello sauber.

Danach die Dosen auf den Kopf stellen (mit der Öffnung nach unten) und vorsichtig ein Loch pro Dose in den Boden schlagen. Das geht gut mit Hammer und einem Nagel.

Nun die Dosen beliebig von außen verzieren. Stoffe auf die etwaige Größe der Dosenaußenflächen zurechtschneiden. Dosen mit Sekundenkleber von außen einschmieren und die Dosen im Anschluss vorsichtig über die Stoffe rollen (Stoffe dabei etwas straff ziehen, damit keine Luftlöcher entstehen). Mit den Händen andrücken und überstehende Stoffreste mit einer scharfen Schere abschneiden. Das Deko-Gewebeklebeband ist hingegen selbstklebend und kann direkt auf die Dose aufgerollt werden.

Im nächsten Schritt Basteldraht mit einer Heckenschere auf die gewünschte Länge schneiden. Es dient später als Aufhängung für die Dosen. Den Draht durch das Loch am Boden stecken und ihn vorn aus der Dose wieder herausleiten. Beide Drahtenden zusammendrehen, es ist am Ende wie ein Henkel, der sich bequem biegen und anpassen lässt, je nachdem, wo die Dosen später mal hängen sollen.

Jetzt die Dosen mit den Naturmaterialien befüllen. Zum Schluss im Garten oder auf dem Balkon anbringen.

Homemade Lippenbalsam

Homemade Lippenbalsam

Seit längerer Zeit war ich auf der Suche nach einem Rezept für selbstgemachten Lippenbalsam, um mich von den vielen Drogerieprodukten unabhängig zu machen, deren Inhaltsstoffen ich nicht ganz traue. Dann bin ich über diese Anleitung gestolpert, die nur aus vier Zutaten besteht und sehr einfach gelingt. Das Ergebnis ist schön geschmeidig und riecht noch dazu herrlich nach Blumen und Bienen 🐝 Nun ist endlich Schluss mit Labello & Co.!

Zutaten (für 10 Döschen à 25 ml, also insgesamt ca. 250 ml)

100 g flüssiger Honig | 40 g Bienenwachs | 50 g Kakaobutter | 50 ml Jojobaöl

Zubereitung

Zuerst Jojobaöl mit Bienenwachs im Wasserbad langsam unter ständigem Rühren schmelzen. Kakaobutter hinzufügen und rühren bis alles flüssig ist. Schüssel vom Herd nehmen und Honig dazugeben. Nun die Masse solange rühren bis alles erkaltet ist.

Anschließend auf die Döschen verteilen und verschließen. Der Lippenbalsam eignet sich auch hervorragend zum Verschenken an die Liebsten!

DIY: Geschenk zur Geburt eines Mädchens

DIY: Geschenk zur Geburt eines Mädchens

Vor einer Weile haben wir auf Arbeit eine liebe Kollegin in den Mutterschutz verabschiedet und hin und her gedacht, was wir ihr Schönes und Brauchbares für die bevorstehende Zeit schenken könnten. Nach gründlicher Überlegung kauften wir Söckchen, eine Mütze, ein Teddybär-Schmusetuch, einen Schnuller sowie Windeln, die bloß noch hübsch verpackt werden mussten. Bei dieser Gelegenheit habe ich mich kreativ an einem liegenden Baby-Mädchen versucht und ich muss sagen, dass das Ergebnis sehr schick geworden ist. Die werdende Mama hat sich sehr darüber gefreut und die Bastelei hat mir riesengroßen Spaß gemacht.

Material (für 1 Figur)

1 Packung Pampers-Windeln (23 Stück) | 1 Mütze | 1 Schnuller | 1 weißes Paar Söckchen | 1 Teddybär-Schmusetuch (rosa) | 1 große rosa Schleife | 1 Stück Pappe und ein auf Papier ausgedrucktes, farbiges Babygesicht | 4 Zahnstocher | 1 Stück Pappe (ca. 40 x 30 cm) &  etwas Geschenkpapier (rosa mit weißen Punkten) als Unterlage | Klebestreifen | Schere | weißes oder silbernes Geschenkband | Bastel-Klarsichtfolie

Anleitung

Zuerst die Unterlage verschönern. Dazu ein Stück Pappe auf die gewünschten Maße zuschneiden und mittels Geschenkpapier und Klebestreifen überkleben.

Für den Babyrumpf 10 der Windeln übereinanderlegen und zu einer Rolle formen. Geschenkband dreimal drumherum wickeln und zuknoten, damit die Rolle fixiert wird und nicht wieder auseinanderfällt. Gleiches für den Babykopf machen. Dafür 7 Windeln nehmen, ebenfalls zu einer Rolle formen und mit Geschenkband festknoten. 2 weitere Windeln als Unterlage benutzen, also eine unter den Kopf und die andere unter den Rumpf schieben, so kann man beide Körperteile besser justieren. Kopf und Rumpf werden jeweils im hinteren Teil der Papp-Unterlage angeordnet. Die Windeln gegebenenfalls untendrunter mit Klebestreifen fixieren.

Aus den 4 restlichen Windeln jeweils Ärmchen und Beinchen formen. Dazu jede einzelne der Windeln aufrollen und ebenfalls mit etwas Geschenkband zuknoten. Über die Beinchen beide Strümpfe stülpen. Die 4 Gliedmaßen anschließend mithilfe von Zahnstochern an Kopf und Rumpf befestigen. Das Schmusetuch zwischen den Ärmchen anordnen. Gegebenenfalls untendrunter mit Klebestreifen fixieren.

Nun ein Babygesicht im Internet suchen und ausdrucken (am besten lizenzfrei). Auf Pappe kleben und ausschneiden. Den Mund ausschneiden und den Schnuller hineinstecken. Babygesicht am Babykopf befestigen und die Mütze zur besseren Befestigung halb darüberstülpen.

Nach Belieben alles in Folie einpacken und mit einer dicken, rosa Schleife verzieren.

DIY: Wärme- und Kältekissen

DIY: Wärme- und Kältekissen

Ich mag es, Dinge selbst herzustellen und finde, dass heutzutage viel zu viel neu gekauft und viel zu wenig repariert oder aufgehübscht wird. Deshalb habe ich mir die Zeit genommen, ein eigenes Wärme- sowie Kältekissen anzufertigen. Weil ich keine Nähmaschine besitze, musste mit Nadel und Zwirn per Hand genäht werden. Eine schöne und beruhigende Beschäftigung, bei der ich gut nachdenken kann. In meinem heutigen Blogbeitrag zeige ich euch meine Ergebnisse. Das Kältekissen wird bei Bedarf im Tiefkühlfach gekühlt, während das Wärmekissen im Backofen aufgeheizt wird. Wichtig bei Wärmekissen ist, dass sowohl Kerne, als auch der Stoff aus nicht brennbaren Materialien bestehen! Ich freue mich jetzt schon auf den ersten Einsatz meiner beiden Kissen.

Materialien (für jeweils 1 Wärme- und 1 Kältekissen)

WÄRMEKISSEN
Baumwoll-Stoff (rot-weiß-kariert, 20 cm Durchmesser, rund) | ca. 700 g Rapssamen (lose, getrocknet) | weißer Sternchenzwirn | Nähnadel | mehrere Stecknadeln zum Befestigen | ein kleines Stück Klebeflicken | schwarzer Permanent-Marker

KÄLTEKISSEN
Baumwoll-Stoff (grün-weiß mit roten Kirschen, 20 x 18 cm, rechteckig) | ca. 450 g Kirschkerne (getrocknet) | weißer Sternchenzwirn | Nähnadel | mehrere Stecknadeln zum Befestigen | ein kleines Stück Klebeflicken | schwarzer Permanent-Marker

Anleitung

Beide Kissen werden auf die gleiche Art und Weise hergestellt, deshalb erkläre ich die Vorgehensweise einmal im Allgemeinen.

Im ersten Schritt den ausgewählten Stoff auf die gewünschten Maße schneiden (z.B. rund oder eckig). Es braucht jeweils zwei deckungsgleiche Stoffstücke, nämlich einen Ober- und einen Unterstoff. Beim Schneiden auf allen Seiten sollten etwa 2 cm mehr eingeplant werden, weil der Ober- und Unterstoff später auf links zusammengenäht und wieder umgestülpt wird, dabei geht also immer etwas vom Stoff nach innen verloren.

Jetzt mit dem eigentlichen Zusammennähen der beiden Stoffstücke beginnen. Die Stücke so aufeinanderlegen, dass sich die Motive jeweils angucken und für den Betrachter quasi nicht sichtbar sind. Wenn beide Stücke kongruent aufeinander passen, mithilfe von Stecknadeln feststecken, damit nichts verrutschen kann. Nun beide Stoffe um die Enden zusammennähen, d.h. einmal drumherum. Kurz bevor man das Kissen komplett zunäht, eine Pause einlegen, um den Stoff von innen nach außen zu stülpen. Sonst ist die Naht später von außen sichtbar und nach außen gedrückt. Sobald das Kissen richtig herumgestülpt ist, können die getrockneten Kerne oder Samen eingefüllt werden, bis zur gewünschten Höhe (Achtung: bei Kirschkernen muss natürich eine größere Öffnung frei bleiben als bei den kleinen Rapssamen). Im Anschluss das letzte Stück offene Naht vorsichtig zunähen.

Ein kleines Stück Klebeflicken mit „Wärmekissen“ oder „Kältekissen“ mittels Permanent-Marker beschriften und von außen auf das Kissen kleben. Fertig!