DIY-Projekt: Geburtstagskarte “musikalisch dinieren”

Erst kürzlich hatte ein lieber Mensch in meinem Umfeld Geburtstag, dem ich zu besagtem Anlass gern etwas Besonderes schenken wollte. Da er sehr viel für gutes Essen, gehobene Küche und mediterrane Kulinarik übrig hat, bot sich ein Essensgutschein an. Dabei habe ich mich für eine Hamburger Location entschieden, die neben einem mediterranen Ambiente und ausgewählten, extravaganten Speisen sogar einen Michelin-Stern zu bieten hat. Der Gutschein sollte einzigartig aussehen und nicht plump oder gar langweilig sein. Da der Auserwählte selbst Musiker ist, habe ich mir eine musikalisch-appetitliche Aufmachung ausgedacht. Die Idee war schnell in meinem Kopf und somit zog es mich in die verschiedensten Bastel- und Kreativläden. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden! Hier kommt eine Anleitung für Bastelfans:

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Bastelutensilien (für 1 Karte)

1 dunkelrotes A4-Tonpapier mit floral erhabenen Mustern | 1 weiße A4-Wellpappe (zurechtgeschnitten auf 16 x 22 cm) | 1 A4-Transparentpapier mit Musiknoten (zurechtgeschnitten auf 19 x 14,5 cm) | 1 Kupfer-Miniatur-Kochtopf | 1 Miniatur-Streichinstrument (Bratsche) | 1 schmales, oranges Satin-Schleifenband (à 30 cm) | 1 schmales, oranges Organza-Schleifenband (à 30 cm) | 1 breites, oranges Organza-Schleifenband mit floralen Mustern (à 30 cm) | goldener Bouillondraht | doppelseitiges Klebeband | Schere | 1 gelber Miniatur-Papier-Rosenstrauß mit Drahtstengeln und 6 Blüten | 1 Holzmesser und 1 Holzgabel | 1 rosa Papier-Vintage-Untersetzer-Deckchen (Spitze-Design) | 1 kulinarisches Sticker-Set “Italien” | 1 kulinarisches Stickerset “Frankreich” | 1 Miniatur-Kleid | 1 Paar Miniatur-Schuhe | 1 leeres, beiges A4-Blatt mit vorgedrucktem Schriftzug “Einladung” für eine persönliche Botschaft

Alles, was man zum Basteln der Karte braucht, auf einen Blick

Alles, was man zum Basteln der Karte braucht, auf einen Blick.

 

Anleitung

Zuerst weiße A4-Wellpappe und A4-Transparentpapier mit Musiknoten auf die angegebenen Maße zurechtschneiden. Beides versetzt übereinander auf dunkelrotes A4-Tonpapier aufkleben. Holzmesser und Holzgabel mittels doppelseitigem Klebeband links unten auf dem roten Tonpapier anbringen. Den gelben Papier-Rosenstrauß um das Besteck wickeln und “Tomaten”-Sticker auf Gabel und linke untere Ecke kleben.

Aus dem breiten, orangefarbenen Organza-Schleifenband mit floralem Muster eine Schleife legen und zusammenknoten. Daraufhin das schmale, orange Satin-Schleifenband drumherum knoten und beide Enden lang herunterhängen lassen. Den Kupfer-Miniatur-Kochtopf mit goldenem Bouillondraht um die Schleife wickeln und alles mit einem großen Stück doppelseitigem Klebeband auf der weißen Wellpappe fixieren.

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Das Musikinstrument (Bratsche) in der rechten unteren Ecke mit Hilfe von doppelseitigem Klebeband anbringen, und zwar direkt auf dem transparenten Notenpapier.

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Ich wollte unbedingt auch ein Miniatur-Kleid und Miniatur-Schuhe auf der Karte anbringen, die stellvertretend für eine schicke Garderobe am entscheidenden Ausgeh-Abend stehen. Leider konnte ich in meinen Lieblingsbastelläden nichts dazu finden. Und auch auf diversen Online-Verkaufsplattformen war die Auswahl sehr beschränkt bis unverschämt teuer. Also lief ich kurzerhand alle möglichen Spielzeuggeschäfte ab und wurde schließlich fündig. Ich fand eine kleine, süße Puppe, deren Kleidung und Schuhe geradezu perfekt für mein Vorhaben waren:

Das rothaarige Püppchen gehört zur Serie "Moxie Girlz – Yummiland™" und ich habe sie in der Spielwarenabteilung entdeckt. Von ihr brauchte ich lediglich Kleid und Schuhe, um sie auf die Karte zu kleben. Sie erinnert mich ein bisschen an meine Kindheit, in der ich zusammen mit meiner Schwester gern mit Barbie-Puppen gespielt habe

Das rothaarige Püppchen gehört zur Serie “Moxie Girlz – Yummiland™” und ich habe sie in der Spielwarenabteilung entdeckt. Von ihr brauchte ich lediglich Kleid und Schuhe, um sie auf die Karte zu kleben. Sie erinnert mich ein bisschen an meine Kindheit, in der ich zusammen mit meiner Schwester gern mit Barbie-Puppen gespielt habe.

Ein rosafarbenes Papier-Vintage-Untersetzer-Deckchen in die linke obere Ecke des roten Tonpapiers kleben und das Kleid mit doppelseitigem Klebeband darauf festmachen. Schuhe an beiden Enden des schmalen, orangefarbenen Organza-Schleifenbandes befestigen, Band um das Kleid wickeln und eine Schleife ziehen. Die Schuhe hängen somit frei nach unten.

Kulinarische Sticker (z.B. Käseplatte, Rotwein- und Weißweinflasche, Pasta-Teller, “Cheers!”-Schriftzug, etc.) nach Belieben auf den noch freien Flächen der Karte verteilen und festkleben (meine Motive waren selbstklebend).

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Passend zum Thema der Karte habe ich noch eine persönliche Botschaft auf ein beiges A4-Papier mit dem vorgefertigten Schriftzug “Einladung” geschrieben und den Essensgutschein ebenfalls handschriftlich festgehalten. Die zusammengerollte Botschaft habe ich schließlich an der Karte befestigt.

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Der Beschenkte hat sich riesig über die Überraschung gefreut und auch ich bin schon sehr gespannt auf den Dinner-Abend zu zweit im wunderschönen Hamburg in naher Zukunft! ♡

DIY-Projekt: Halskette selbstgemacht

Ich bastel für mein Leben gern. Bereits als Kind haben mich TV-Sendungen wie “Disney’s Art Attack” in ihren Bann gezogen und zu kreativen Meisterleistungen angestiftet. Haha. Und auch mein Erwachsenendasein wird von der ein oder anderen Do-it-yourself-Idee gepackt und beflügelt, wie beispielsweise bei der Gestaltung von eigenem Schmuck. Dabei habe ich mich an einer maritimen Halskette ausprobiert.

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Bastelutensilien
 (für eine Halskette à 97 cm)

Angelsehne | ca. 300 dunkelblaue Indianer-Perlen (Rocailles-Perlen, 2,2 mm ø) | 3 hellblaue und 3 dunkelblaue Perlen (rund, groß) | 2 dunkelblaue Perlen (oval, groß) | 2 hellblaue Perlen (oval, mittelgroß) | 10 silber-durchsichtige, längliche Perlen

Meine Perlensammlung inklusive Zange, Angelsehne und verschiedenen Bastelbändern wie z.B. Kordel, Chiffon, Baumwolle, Draht oder Scoubidou. Für diese Halskette kam Angelsehne zum Einsatz

Meine Perlensammlung inklusive Zange, Angelsehne und verschiedenen Bastelbändern wie z.B. Kordel, Chiffon, Baumwolle, Draht oder Scoubidou. Für diese Halskette kam Angelsehne zum Einsatz.


Anleitung

Zuert die Angelsehne mithilfe einer Zange auf die gewünschte Länge (für mich 97 cm) schneiden und an einem Ende einen festen Knoten machen. Anschließend die Perlen nach folgendem Muster auffädeln:

⚓ 20 dunkelblaue Indianer-Perlen

⚓ eine mittelgroße hellblaue, ovale Perle

⚓ wieder 20 dunkelblaue Indianer-Perlen

⚓ eine silber-durchsichtige, längliche Perle

⚓ wieder 20 dunkelblaue Indianer-Perlen

⚓ eine große, dunkelblaue, runde Perle

⚓ wieder 20 dunkelblaue Indianer-Perlen

⚓ eine silber-durchsichtige, längliche Perle

⚓ wieder 20 dunkelblaue Indianer-Perlen

⚓ eine große, hellblaue, runde Perle

⚓ wieder 20 dunkelblaue Indianer-Perlen

(…) Und so weiter, bis alle gewünschten Perlen aufgebraucht sind.

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Beim Auffädeln sind der eigenen Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt. Und dabei kann jeder seine persönlichen Lieblingsfarben wählen und die Perlen ästhetisch abstimmen. Wie ihr bereits festgestellt habt, mag ich blau sehr gern. Blau ist erfrischend, unendlich, harmonisch, beständig und irgendwie friedlich. Durch meine Arbeit auf See verbinde ich auch meinen maritimen Lebensstil mit ihr, der sich hier und da in meinen Do-it-yourself-Projekten wiederfindet.

Tipp: Die Kette passt in dieser Länge nur einmal um meinen Kopf, hängt aber bis auf Brusthöhe schön locker und lang nach unten. Wenn die Kette zweimal um den Hals passen soll, muss sie länger sein, nämlich mindestens über 1 m!

DIY-Projekt: Beanie-Mütze (maritim)

Vor Kurzem war ich für ein paar Tage bei meiner lieben Schwester am Bodensee und habe die Seele baumeln lassen. Bei winterlichen -10 Grad Celsius war es draußen knackig kalt, gerade recht, um es sich zuhause gemütlich zu machen und kreativ zu werden. Gemeinsam haben wir uns einen Abend mit ihrer Nähmaschine W6 N1615 beschäftigt, an der ich schließlich meine erste eigene Beanie-Mütze genäht habe. Die Anleitung inklusive Schnittmuster stammt dabei vom Blog alles-selbstgenaeht. Es folgen außerdem ein paar Fotos von der Entstehung meiner Do-it-yourself-Projektarbeit zur besseren Veranschaulichung. Viel Spaß beim Stöbern!

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Material (für 1 Beanie-Mütze)

Jersey-Stoff mit beliebigem Muster (am Beispiel: maritim) | dunkelblauer Bündchenstoff | Schneiderschere | Maßband | Kohlestift | 2 maritime Knöpfe | Nadeln (zum Abstecken und Befestigen)

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Noch mehr Fotos …

Kunterbunte Stoffsammlung, Schneiderschere, Nadeln auf dem Nadelkissen und die Nähmaschine. Es kann endlich losgehen!

Kunterbunte Stoffsammlung, Schneiderschere, Nadeln auf dem Nadelkissen und die Nähmaschine. Es kann endlich losgehen!

Maritimer Jersey-Stoff, blauer Bündchenstoff, Kohlestift, Maßband und Schnittmuster

Maritimer Jersey-Stoff, blauer Bündchenstoff, Kohlestift, Maßband und Schnittmuster.

Das Schnittmuster wird direkt im Bruch zugeschnitten (d.h. der Jersey-Stoff liegt zweilagig übereinander, sodass beide Seiten auf einmal mit der Schneiderschere ausgeschnitten werden können). Das Maßband dient an dieser Stelle der Verlängerung des Schnittmusters um 10 cm nach unten

Das Schnittmuster wird direkt im Bruch zugeschnitten (d.h. der Jersey-Stoff liegt zweilagig übereinander, sodass beide Seiten auf einmal mit der Schneiderschere ausgeschnitten werden können). Das Maßband dient an dieser Stelle der Verlängerung des Schnittmusters um 10 cm nach unten.

Nachdem der bunte Jersey-Stoff zugeschnitten ist, kommt der Bündchenstoff dran. Auch diesen zuschneiden: in diesem Fall gilt die Erwachsenegröße 55–57, also die Maße 49–51 cm x 13 cm. Das Abmessen mit dem Maßband wird mithilfe des Kohlestifts aufgezeichnet, an dessen Kanten die Schneiderschere angesetzt wird

Nachdem der bunte Jersey-Stoff zugeschnitten ist, kommt der Bündchenstoff dran. Auch diesen zuschneiden: in diesem Fall gilt die Erwachsenegröße 55–57, also die Maße 49–51 cm x 13 cm. Das Abmessen mit dem Maßband wird mithilfe des Kohlestifts aufgezeichnet, an dessen Kanten die Schneiderschere angesetzt wird.

Jetzt werden die entsprechenden Teile des Jersey-Stoffes aneinander genäht. Im ersten Durchgang habe ich als Stichmuster den "mittigen Geradstich (A)" mit einer Stichlänge von 4 verwendet. Dann im zweiten Schritt kam als Stichmuster "Spezial Overlock (E)" mit der Stichlänge "SS" zum Einsatz. Anschließend wird das dunkelblaue Bündchen an beiden Enden zusammengenäht, mittig gefalten und an den unteren Teil des Jersey-Stoffes genäht. Das habe ich gleich im Stichmuster "Spezial Overlock (E)" vorgenommen. Nun die Mütze einmal gerade umstülpen zur Ansicht

Jetzt werden die entsprechenden Teile des Jersey-Stoffes aneinander genäht. Im ersten Durchgang habe ich als Stichmuster den “mittigen Geradstich (A)” mit einer Stichlänge von 4 verwendet. Dann im zweiten Schritt kam als Stichmuster “Spezial Overlock (E)” mit der Stichlänge “SS” zum Einsatz. Anschließend wird das dunkelblaue Bündchen an beiden Enden zusammengenäht, mittig gefalten und an den unteren Teil des Jersey-Stoffes genäht. Das habe ich gleich im Stichmuster “Spezial Overlock (E)” vorgenommen. Nun die Mütze einmal gerade umstülpen zur Ansicht.

In einem Stoffladen habe ich mir in der "Knopf-Abteilung" noch zwei hübsche maritime Knöpfe besorgt, die ich zuletzt auf das dunkelblaue Bündchen mit Nadel und blauem Zwirn angebracht habe. Entschieden habe ich mich für verzwirnten Garn, da er eine höhere Reißfestigkeit besitzt. Noch dazu finde ich Asymmetrie ganz wunderbar, weshalb die Knöpfe nicht mittig, sondern auf der rechten Seite angebracht sind. Damit ist die Beanie-Mütze auch schon fertig!

In einem Stoffladen habe ich mir in der “Knopf-Abteilung” noch zwei hübsche maritime Knöpfe besorgt, die ich zuletzt auf das dunkelblaue Bündchen mit Nadel und blauem Zwirn angebracht habe. Entschieden habe ich mich für verzwirnten Garn, da er eine höhere Reißfestigkeit besitzt. Noch dazu finde ich Asymmetrie ganz wunderbar, weshalb die Knöpfe nicht mittig, sondern auf der rechten Seite angebracht sind. Damit ist die Beanie-Mütze auch schon fertig!

Die beiden maritimen Knöpfe mit Anker und Segelschiff

Die beiden maritimen Knöpfe mit Anker und Segelschiff.

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Vogelfutter selbstgemacht

Ich zähle mich selbst zur Do-it-yourself-Generation und bin ausgesprochen kreativ, wenn man mich lässt. Und was liegt in dieser eisig kalten Weihnachtszeit näher, als auch noch einen guten Beitrag zur Überwinterung heimischer Vogelarten zu leisten?! Dazu bedarf es nicht mehr als ein paar Zapfen aus dem Wald, etwas Kokosfett und Körner, Samen, Früchte oder Kerne aller Art, die man gerade zur Hand hat. Viel Spaß beim Nachmachen!

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Zutaten (für 3 Zapfen)

2 kleine Tannenzapfen | 1 großer Pinienzapfen | 150 g Kokosfett | getrocknete Datteln | Cranberries | ganze Sonnenblumenkerne | ganze Pinienkerne | ganze Sojakerne | ganze Kürbiskerne | gemahlene Kürbiskerne | 2 EL 6-Korn-Mischung (Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste, Hafer, Hirse)

Die Zapfen liegen bereit

Die Zapfen liegen bereit.

Meine Körner-Samen-Früchte-Kern-Mischung

Meine Körner-Samen-Früchte-Kern-Mischung.

Anleitung

Zuerst alle getrockneten Früchte, Kerne, Samen und Körner in einer Schüssel vermengen. Zwischen die einzelnen Ritzen der Zapfen ein paar getrocknete Dattelstücke und Cranberries stecken.

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Das Kokosfett in einem heißen Topf schmelzen und den ersten Zapfen darin wälzen. Wenn der Topf zu klein sein sollte, kann es sehr hilfreich sein, mehrere Löffelkellen voll Kokosfett über den Zapfen zu schöpfen. Im Anschluss den Zapfen in der Schüssel wälzen. Am heißen Fett bleibt die Körner-Samen-Früchte-Kern-Mischung kleben. Gern auch mit den Händen nachhelfen, aber Vorsicht: nicht die Finger verbrennen! Das gleiche Prozedere mit den übrigen beiden Tannen- und Pinienzapfen durchführen. Alles über Nacht kühl trocknen lassen.

Nun muss das heiße Kokosfett noch trocknen

Nun muss das heiße Kokosfett noch trocknen.

Weil meine Zapfen zu schwer zum Aufhängen am Bindfaden waren, habe ich mich dafür entschieden, die Zapfen auf einem großen Holzteller anzurichten und auf einer Erhöhung im Freien aufzustellen (der Brunnen meiner Eltern oder die Schaukel im Garten sind perfekt geeignet!), damit die lieben Vögelein nicht beim Futtern von hungrigen Miezekatzen überrascht werden.

Homemade Weihnachtskalender

Ich hoffe, dass ihr ein paar erholsame und besinnliche Weihnachtsfeiertage im Kreis eurer Lieben hattet mit ordentlich Leckereien auf dem Tisch und schönen Geschenken! Da die Zeit der Weihnachtskalender nun wieder für eine ganze Weile vorbei ist, kann ich endlich meinen homemade Adventskalender posten, ohne zu früh zu verraten, was sich hinter den “Türchen” verbirgt 😉

Wenn ich also im Advent mal zuhause in der Heimat bin, dann bastel ich immer einen solchen für meine Eltern, der dann bei ihnen zuhause im Flur aufgehangen wird. So wie in diesem Jahr. Die kreative Arbeit macht Spaß und es ist ein prima Hingucker, wenn Besuch das Haus betritt und als Erstes auf kunterbunte Päckchen blickt, die von der Decke baumeln. Im vergangenen Jahr mussten meine Eltern leider darauf verzichten, da ich mit AIDAdiva von Oktober bis Februar im Orient unterwegs war. Doch in diesem Advent habe ich mir die Überraschung nicht nehmen lassen. Eine Anleitung folgt:

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Zubehör
(für 1 selbstgebastelten Weihnachtskalender)

24 kleine Geschenke | Krepppapier (2 bis 3 unterschiedliche Farben) | jeweils 1 Rolle gelbes und pinkes Geschenkband | fester Strick | ein schwarzer Edding | weihnachtliche Deko zum Verzieren (z.B. kleine Weihnachtskugeln, Zuckerstangen, Sterne, Schneemann mit Magnetfüßen zum Festmachen … auch Zimtstangen, Anissterne oder Tannenzweige eignen sich gut) | Schere

24 Überraschungen für die einzelnen Päckchen

24 Überraschungen für die einzelnen Päckchen.

Krepppapier, Strick und Geschenkband

Krepppapier, Strick und Geschenkband.

Anleitung

Zuerst benötigt man 24 kleine Überraschungen. Dabei wähle ich meist eine gesunde Mischung zwischen Süßigkeiten (z.B. Mon Cheri, Yogurette, Airwaves-Kaugummi, Kinder Country, Nougat-Stängli, Praline mit Williams Christ Birne, Mozartkugeln, Schoko-Trüffel mit Cognac oder Strawberry Cheesecake oder Rum, Zuckerstangen mit Pfefferminzgeschmack, Milka Knisterkugeln, etc.), Pröbchen von Drogerieartikeln (z.B. Apfel-Duschbad, Desinfektionstücher, Kirsch-Halsbonbons, etc.) und sonstigen neckischen Kleinigkeiten (z.B. Mini-Christbaumkugeln, Weihnachtsmütze mit Haarklammer, Magnet als Schneemann, Wichtel-Püppchen, etc.).

Diese wickel ich anschließend in Krepppapier ein, welches ich im Vorfeld auf die jeweiligen Größen zugeschnitten habe. Ich fange beim ersten Türchen an und arbeite mich bis zum 24. Türchen. Bei den Päckchen wähle ich abwechselnd verschiedene Farben. In manchen Jahren waren beispielsweise alle geraden Päckchen rot und alle ungeraden grün. Dieses Jahr habe ich mich für die Farben lila und blau entschieden, wobei ich beim blau zwei verschiedene Farbtöne verwendet habe, da mir die dunkelblaue Variante zwischendrin leider ausgegangen ist. Welche Farben man aussucht, ist aber völlig egal. Es darf auch kunterbunt sein. Jedes Päckchen habe ich mit Geschenkband zugebunden, auch dabei kamen zwei unterschiedliche Farben in Betracht, damit es nicht langweilig wird. Danach erhält jedes fertige Päckchen per schwarzem Edding eine Zahl von eins bis 24.

Da ich den Weihnachtskalender immer bei meinen Eltern im Flur aufhänge (sie haben einen Durchgangsbogen, dem ich vor Jahren mal drei Nägelchen verpasst habe, jeweils einer für die linke und rechte sowie obige Seite), messe ich mir immer so viel festen Strick ab, dass er genau dorthin passt. Dann binde ich die Päckchen mit noch mehr Geschenkband am Strick entlang, bis alle nebeneinander hängen. Wichtig: Ich vermische die Zahlen dabei immer querbeet, damit nicht Mitte Dezember eine Hälfte des Strickes voll behangen und die andere bereits völlig leer ist.

Wenn alle Päckchen am Strick befestigt sind, bringe ich den Adventskalender an seinem finalen Platz an (also im Flur meiner Eltern). Notfalls schiebe ich die Überraschungspäckchen noch hin und her, damit das Gewicht einigermaßen gleichmäßig verteilt ist und der Strick überall gleich herunterhängt (am Strick lässt sich das Geschenkband aufgrund seiner glatten Beschaffenheit auch nachträglich noch sehr gut ausrichten).

Zum Schluss verziere ich die Strickleine noch mit allerlei Deko. In manchen Jahren waren es Tannenzweige, in wieder anderen Anissterne, Zimtstangen und getrocknete Orangenscheiben. In diesem Jahr habe ich Mini-Christbaumkugeln, Sterne, Zuckerstangen, einen Magnet-Schneemann und einen Holz-Tannenbaum verwendet.

Fertig!

Ostereier färben

Obwohl die Osterfeiertage schon wieder vorbei sind, möchte ich heute nachträglich über meine etwas zeitaufwändige Ostereier-Farbaktion berichten. Insgesamt 12 Eiern habe ich dabei zu einem besseren Aussehen verholfen, indem ich sie hübsch bunt gefärbt und vielfältig verziert habe. Gute 3 Stunden Arbeit steckt darin, doch schaut selbst!

Ein Korb voller bunter Ostereier

Ein Korb voller bunter Ostereier.

Materialien

12 hart gekochte Eier (egal, ob weiß oder braun und noch heiß!) | rotes, gelbes und grünes Bastband | pinkes Stoffband mit weißen Punkten | blaues Paillettenband | lila-blumiges Stoffband | 5 Päckchen IRIS-Eierfarben (jeweils 5 Tabletten pro Päckchen in den Farben grün, gelb, blau, orange und rot) + heißes Wasser + Essig + 5 Tassen | Ostersticker | wasserlösliche Oster-Folienbilder (noch aus DDR-Zeiten) | ABC-Sticker | 3D-Sticker (gelbe Schmetterlinge) | Heißklebepistole mit Klebestift

Vorbereitungen

Vorbereitungen.

12 hart gekochte Eier plus angerührte Farben in Tassen: Grün, gelb, blau, orange und rot. Jetzt kann es losgehen!

12 hart gekochte Eier plus angerührte Farben in Tassen: Grün, gelb, blau, orange und rot. Jetzt kann es losgehen!

Einsatzbereite Heißklebepistole

Einsatzbereite Heißklebepistole.

Anleitung

Zuerst die IRIS-Eierfarben anrühren. Dazu fünf Tassen mit jeweils 2 EL Essig und den entsprechenden Farbtabletten füllen (immer die gleiche Farbe in jeweils 1 Glas) und mit heißem Wasser (je 250 ml) aufgießen.

Da ich auf ein paar Eier Namen schreiben wollte, habe ich einfach VOR dem Färbevorgang entsprechende Buchstaben auf die Eier geklebt und diese noch heißen, hart gekochten Eier im Anschluss dann jeweils für 5 Minuten in die gewünschten Farbtassen gelegt. Danach mit einem Löffel wieder herausholen. Für mehr Farbintensität können die Eier auch länger im Farbbad bleiben. Danach auf ausreichend Küchenkrepp trocknen lassen und die Buchstaben-Sticker wieder entfernen. An den Stellen, wo die Sticker klebten, hat das Ei keine Farbe angenommen.

Osterei mit Buchstaben und 3D-Stickern. Eine schöne Idee!

Osterei mit Buchstaben und 3D-Stickern. Eine schöne Idee!

Nun die bunten Eier mittels einer Heißklebepistole mit Bändern, Schleifen und Pailletten verzieren. Oder einfach Ostersticker beziehungsweise 3D-Sticker draufkleben.

Osterei mit farbigen Bastbändern

Osterei mit farbigen Bastbändern.

Rotes Ei mit blauem Paillettenband. Ein schicker Kontrast!

Rotes Ei mit blauem Paillettenband. Ein schicker Kontrast!

Osterei in gelb mit floralem Stoffband

Osterei in gelb mit floralem Stoffband.

Rosa Band mit weißen Punkten auf grünem Osterei

Rosa Band mit weißen Punkten auf grünem Osterei.

Blaues Ei mit Pailletten und 3D-Schmetterlings-Stickern

Blaues Ei mit Pailletten und 3D-Schmetterlings-Stickern.

Die wasserlöslichen Oster-Folienbilder (sie sind bereits uralt und stammen noch aus DDR-Zeiten, funktionieren aber immer noch gut, wie ich festgestellt habe) kurz in Wasser legen, herausnehmen, für zirka 1 bis 2 Minuten ruhen lassen und schließlich die bunten Folien mit den Fingerkuppen vorsichtig von der Karte herunterschieben und auf das jeweilige Osterei legen. Mit Hilfe eines Küchentuchs sanft auf dem Ei andrücken und glatt streichen (damit die Luftblasen unter der Folie verschwinden). Jetzt die Folien trocknen lassen.

Oster-Folienbilder

Oster-Folienbilder.

Wer mag, kann die Eier zum Schluss noch mit Speck einreiben, damit sie schön glänzen.

Küchen- und Basteltipps von der “Thüringen Ausstellung” in Erfurt 2014

Heute gibt es mal keinen Kochbeitrag mit Rezeptanleitung, sondern einen kleinen Einschub von der 24. Thüringen Ausstellung, die ich am vergangenen Wochenende in Erfurt besucht habe. Ich war am allerletzten Messetag dort und es gab zum Glück kein wildes Totgetrampel mehr.

 

Ein prall gefüllter Falls-Beutel

Von den zahlreichen Themenwelten haben mich besonders die Bereiche Kreativmarkt, Garten, Wohnen, Essen und Trinken, Marktplatz Thüringen sowie Gesundheit interessiert. Und wie es auf Messen üblich ist, gab es eine Menge kleiner Werbegeschenke zum Mitnehmen und Ausprobieren. Nach nur einer Stunde war mein Stoffbeutel bereits voll gepackt, unter anderem mit Kugelschreibern, Bleistiften, Taschentüchern, Süßigkeiten, Blumensamen, Pflastern, Äpfeln oder Notizblöcken. Auch habe ich mir zwei kleine Büchlein über das Selbermixen von Cocktails mitgenommen, die unter anderem nach Jahreszeiten sortiert und ausschließlich alkoholfrei sind. Eine schöne Idee und noch dazu für lau.

Die Ausstellung hatte vor allem für Koch-, Back- und Bastelliebhaber einiges zu bieten. Hier möchte ich euch kurz meine vier größten Highlights aus diesem Jahr vorstellen:

 

1) cooklife e.K. – geniale Ideen aus der Küche

Beim Gang durch Halle 1 traf ich auf einen alten Bekannten, nämlich den Küchenartikelhersteller cooklife, welcher kunterbunte und bis zu 300 °C hitzebeständige Küchenhelfer aus Silikon anbietet.

Beim letzten Besuch hatte ich bloß neugierig die Produkte bestaunt, doch bei dieser Gelegenheit habe ich endlich zugeschlagen und mir eine süße Silikonbackform in blau gekauft (mittlere Größe, Modell “Vertigo”, Fassungsvermögen 1,1 l), die einem wellenförmigen Gugelhupf ähnelt. Ich bin jetzt schon sehr gespannt auf seinen ersten Einsatz, der bald folgen soll. Außerdem konnte ich mich noch für eine 15-teilige Elefantenform in braun begeistern (Modell “Elefanten”, Fassungsvermögen 175 ml), die sich zur Pralinen-, Eiscreme-, Eiswürfel- oder auch Seifenherstellung eignet. An Elefanten kann ich einfach nicht vorbeigehen Zu guter Letzt habe ich noch eine Dauer-Backfolie aus Silikon in den Maßen 40 x 33 cm ergattert, die genau auf ein standardmäßiges Backblech passt und sehr praktisch ist.

Mehr Informationen findet ihr auch auf deren Website, die Küchenhelfer für jeden Anlass bietet und die ich definitiv öfter besuchen werde.

Messe-Mitbringsel

 

2) Ostern steht vor der Tür

Und weil Ostern nur noch knapp 31 Tage entfernt ist, habe ich gleich noch etwas Deko eingekauft, in Form von Plastikostereiern und bunten Thermofolien zum Selbermachen.

Anleitung

Dazu muss man einfach die verschiedenen Folien mit einer Schere auseinanderschneiden, diese wiederum einzeln über jedes Plastikei stülpen und mit einer Grillzange das jeweilige Ei für drei Sekunden in kochendes Wasser (bei etwa 95 °C) tauchen. Dabei nicht zu fest mit der Zange zupacken, da sich das Ei sonst verformt und nicht mehr schön aussieht. Ebenso eignen sich Styroporeier sowie ausgeblasene oder gekochte Eier.

Die Produkte stammen aus dem ukrainischen Kunsthandwerk in Leipzig und können dort ebenfalls bestellt werden. Eine schicke Idee für den dauerhaften Gebrauch, wie ich finde.

Plastikostereier und Thermofolien

Plastikostereier und Thermofolien

 

3) Ideen mit Herz

Außerdem gab es in diesem Jahr eine große Kreativausstellung, auf der man jede Art von Bastel- und Dekomaterial kaufen konnte. Dabei waren die Themen sehr vielfältig und reichten von Schmuck, Kerzengestaltung, Stickersets, Textilbasteleien, Schleifenbändern, Stanzbögen, Oster-, Weihnachts- oder Hochzeitsdeko, Klebmaterialien, 3D-Motiven über diverse Bastelwerkzeuge, DVD-Anleitungen, Acryl-, Keramik-, Marmor-, Wachs- oder Künstlerfarben bis hin zu Strass- und Streudeko, Floristikbedarf, Leuchtdeko sowie Modezubehör. Es war eine riesige Auswahl vorhanden, die kaum überschaubar war. Ein Paradies für Bastelfreunde!

Bei dieser Gelegenheit habe ich mir eine gelbe Textiltasche plus eine selbstklebende Laserfolie in Form eines Elefanten, Metallic- und Glitter-Liner, Textilfarbe und vier Schaumstoff-Stupfpinsel zum Bemalen eines eigenen Stoffbeutels mitgenommen. Den will ich in den nächsten Wochen unbedingt noch gestalten und bin schon sehr neugierig auf das Ergebnis. Ansonsten gab es noch zweierlei Foam Tapes, einen Elefanten-Schmuckanhänger sowie ein Zierklammerset (zehn Stück) zum Selbstverzieren.

Ideen mit Herz - meine Errungenschaften

Hierzu gibt es ebenfalls eine umfangreiche Homepage mit Onlineshop.

 

4) Fudge in aller Munde

An einem letzten Stand konnte ich als bekennende Naschkatze nicht vorbeigehen. Der süße Regenbogen lockte das Publikum mit englischer Marmelade, englischem Tee, Lakritz, Chai Latte sowie englischen Toffee- und Fudgeprodukten. Letzteres kannte ich noch von meinem Auslandsjahr in den USA, sodass ich nicht drumherum kam, mir Fudge zu kaufen. Dabei habe ich mich für die Sorten Kirsch-Brandy, Schoko-Banane, Apfel-Zimt, Sahne-Baileys sowie Vanille entschieden. Die Sorte Kokos-Zitrone hatte es leider nicht mehr bis nachhause geschafft und wurde schon unterwegs aufgegessen. Himmlisch!

Ein Blick auf die Website lohnt sich allemal.

Fudge

 

Ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch auf der Thüringen Ausstellung, vielleicht schon im kommenden Jahr?!

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

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