Käse-Schinken-Apfel-Salat

Ich hoffe ihr seid alle gut in den 1. Mai gekommen und hattet vielleicht die ein oder andere nette Zusammenkunft mit den Liebsten? Oder vielleicht habt ihr auch ein paar Steine geworfen und für bessere Arbeitsbedingungen demonstriert? Hehe! Ich hatte gestern einen wunderbar ruhigen Mai-Feiertag mit meinen lieben Großeltern verbracht.

Über das verlängerte Walpurgis-Wochenende gab es bei uns diesen superschnellen Käse-Salat. Er hat durch den köstlichen Bergkäse kräftig-lecker geschmeckt. Gepaart mit Schinken, Schalotte, Apfel und Gewürzgurken war es eine gelungene Kombi. Unbedingt probieren!

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Zutaten (für 6 bis 8 kleine Portionen)

250 g Käse (z.B. Bergkäse) | 1 Schalotte | 3 Gewürzgurken | 1 Apfel | 100 g gekochter Schinken | 1/2 Bund frische Petersilie | 1/2 Bund frischer Schnittlauch | 3 EL Crème fraîche | 1 EL Naturjoghurt | 1 TL Senf | eine Prise Zucker | Salz | bunter Pfeffer

Zubereitung
Käse, geschälte Schalotte, Gewürzgurken und Schinken würfeln. Apfel abwaschen, Kerngehäuse und Stiel entfernen und ebenfalls würfeln. Petersilie und Schnittlauch abspülen, trocken schütteln und klein hacken. Alles zusammen mit Crème fraîche, Naturjoghurt, Senf, Zucker, Salz und buntem Pfeffer in eine große Schüssel füllen und vorsichtig umrühren. Für mehrere Stunden durchziehen lassen und danach genießen!

Roastbeef mit Rosenkohl-Bohnen-Salat & Ananas

Vor ein paar Tagen hatte ich Lust auf Fleisch. Roastbeef sollte es sein – das Zwischenrippenstück vom Rind (zwischen Hochrippe und Hüfte gelegen). Dazu gab es einen ausgefallenen Salat aus Rosenkohl, grünen Bohnen und Ananasstücken. Überraschend lecker. Auch etwas frische Chili, orientalische Gewürze und Granatapfelkerne fügten sich gut ein. Hier kommt das Rezept …

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Zutaten (für 4 Portionen)

500 g Roastbeef | 300 g Rosenkohl | 250 g grüne Bohnen | 1 daumengroßes Stück Ingwer | 1 unbehandelte Zitrone (mit verzehrbarer Schale) | 4–5 EL Sojasoße | Salz | bunter Pfeffer | Korianderpulver | Cuminpulver | Muskatnusspulver | Kreuzkümmel | 1–2 TL Zucker | 4 EL Walnuss-Öl | 2 EL Oliven-Öl | 2 Knoblauchzehen | 1 frische, rote Chilischote | 5 Stiele Thymian | ein paar Ananasstücke und evtl. Granatapfelkerne

Zubereitung

Zuallererst Rosenkohl putzen, die Strunken herausschneiden und die Blätter einzeln abzupfen. Von den grünen Bohnen die Enden abschneiden und den Rest in grobe Stücke zerteilen. Beides unter fließendem Wasser kurz abspülen. Grüne Bohnen in reichlich kochendem Salzwasser etwa 4–5 Minuten blanchieren. Anschließend Rosenkohlblätter hinzugeben und ebenfalls mitgaren – für rund 1 Minute. Alles abgießen, unter kaltem Wasser abschrecken (damit die grüne Farbe bleibt) und abtropfen lassen. In eine große Schüssel füllen.

Jetzt Ingwer schälen und in feine Streifen schneiden. Zitronenschale von einer halben Zitrone dünn abschälen und Zitrone auspressen. 2 EL Zitronensaft mit Sojasoße, Zucker, Walnuss-Öl und Oliven-Öl kräftig verrühren. Nach Belieben etwas Wasser zugeben und auch Ingwer sowie Zitronenschale hinzufügen. Die Marinade dann zur Rosenkohlblätter-Bohnen-Mischung geben und alles gründlich mischen. Mit Salz, Pfeffer, Koriander-, Cumin- und Muskatnusspulver sowie Kreuzkümmel würzen. Mindestens 5 Minuten marinieren lassen.

Inzwischen das Roastbeef zubereiten. Den Fettrand um das Rindfleisch an mehreren Stellen einschneiden, damit er beim Braten nicht zu fest wird und sich nicht zusammenzieht. Eine Pfanne mit Öl heiß werden lassen und das Fleisch hineingeben. Klein geschnittene Knoblauchscheiben, Thymian und zerkleinerte Chili hinzugeben und alles für zirka 4–5 Minuten pro Seite braten lassen (abhängig von der Scheibendicke).

Roastbeef in der heißen Pfanne mit Chili, Knoblauch und Thymian. Der Geruch ist fantastisch!

Roastbeef in der heißen Pfanne mit Chili, Knoblauch und Thymian. Der Geruch ist fantastisch!

Das Fleisch in eine feuerfeste Form umfüllen und im Backofen (auf der mittleren Schiene) bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für rund 12–15 Minuten fertig garen. Danach herausnehmen und kurz ruhen lassen. Aufschneiden und zusammen mit dem Rosenkohl-Bohnen-Salat anrichten.

Zum Salat passen Ananasstücke und auch Granatapfelkerne super!

Thunfisch-Mais-Salat mit Hüttenkäse

Nach all den warmen, deftigen Mahlzeiten der letzten Wochen entschied ich mich gestern für einen Salat. Seine Hauptkomponenten waren Thunfisch in Öl, Mais und Hüttenkäse. Dazu noch Gewürze und frischer Dill. Passt sehr gut für zwischendurch oder auch als Beilage. Und ich liebe den Geruch von Thunfisch und Mais. Am besten man lässt vor dem Verzehr alles nochmal gründlich für ein paar Stunden ziehen. Köstlich!

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Zutaten (für 4 Portionen)
200 g Thunfisch in Öl (Abtropfgewicht, 3 EL Öl aufbewahren) | 150 g junger Mais | 150 g Hüttenkäse | 3 Stängel frischer Dill | Salz | bunter Pfeffer | eine Prise Zucker | getrocknete Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Knoblauch) | ein paar gemahlene Senfkörner | 2–3 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung
Zunächst Mais abtropfen lassen. Thunfisch ebenfalls abtropfen lassen, jedoch zirka 3 EL vom Öl auffangen und zur Seite stellen. Eine größere Schüssel nehmen und Mais sowie Thunfisch hineingeben. Durchmengen. Hüttenkäse ebenfalls hinzufügen und nochmals verrühren. Jetzt das aufgefangene Öl sowie den frischen und grob gehackten Dill (harte Stengel vorher entfernen) zugeben. Nach Belieben zuckern, salzen, pfeffern und die getrockneten Kräuter beifügen. Gemahlene Senfkörner und ein paar Spritzer Zitronensaft addieren. Nun das Ganze ein letztes Mal gut verrühren und abgedeckt für ein paar Stunden ziehen lassen. Fertig und sehr lecker!

Lauwarmer Ziegenkäse mit Apfel, Feldsalat, Granatapfelkernen, Walnüssen und Himbeeren

Diese Vorspeise ist so richtig Gourmet! Ziegenkäse und Apfelscheiben werden im Ofen heiß gebacken und anschließend auf einem Bett aus Feldsalat, Himbeeren, Walnüssen, Parmesan und Waldbeeren-Essig angerichtet. Es macht Appetit auf mehr und passt sehr gut als erster Gang einer ausgiebigen Mahlzeit. Eines meiner Lieblinge!

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Zutaten (für 2 Portionen)

2 Scheiben Ziegenkäserolle (184 g) | 2 dicke Scheiben Apfel (z.B. Braeburn) | 2 Händevoll Feldsalat | 10 Himbeeren | 10 Walnüsse | 2 EL Granatapfelkerne | 2 EL Parmesan | frische Petersilie (glatt) | Essig “Frutti di Bosco” | Meersalz | Zucker | etwas Butter

 

Zubereitung

Zuerst Feldsalat abwaschen und trocken schütteln. Himbeeren verlesen, ebenfalls abspülen und auf Küchenkrepp trocknen lassen. Ziegenkäserolle in zwei Scheiben schneiden. Petersilie waschen und klein hacken. Granatapfel halbieren und Kerne herauspulen. Parmesan frisch reiben. Apfelkrebs aus den Apfelscheiben herausschneiden. Walnüsse aufknacken und zusammen mit Butter, Salz und Zucker in einer Pfanne rösten.

Nun die beiden Apfelscheiben auf die jeweils beiden Ziegenkäsescheiben legen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad etwa 6 Minuten backen.

In der Zwischenzeit den Feldsalat auf zwei Tellern auslegen. Himbeeren, geröstete Walnusskerne, Parmesan und Granatapfelkerne darüber verteilen.

Den heißen Ziegenkäse sowie die Apfelscheiben aus dem Backofen nehmen und jeweils auf das Salatbett legen. Mit Waldbeeren-Essig beträufeln und frische Petersilie darüberstreuen.

Peruanischer Fischsalat: Ceviche mit Zander

Schon länger schleiche ich um dieses Rezept herum und habe mich nun endlich getraut. Ceviche ist ein traditionelles, peruanisches Nationalgericht, welches in meinem Fall mit Zanderfilet angerichtet wurde. Typisch ist dabei eine rote Zwiebel, Chili und Sellerie. Den Fisch habe ich kurz in der Pfanne angebraten, damit er nicht mehr völlig roh, sondern lediglich noch glasig ist. Durch den Zitronen-Limetten-Saft findet eine Denaturierung des Eiweißes statt, wobei der Fisch nach dem Marinieren keine rohen Stellen mehr hat. Das Zanderfilet gart somit quasi kalt. Eine sehr interessante Erfahrung für meine kleine Hobbyküche. Weiterhin haben sich die Komponenten grüner Spargel und Avocado sowie frische Petersilie und frischer Koriander aus dem heimischen Garten hinzugesellt. Das Ergebnis ist super und durch seine Kühle und den Zitronensaft eine echte Erfrischung an einem heißen Sommerabend!

Ceviche ... sooo lecker!

Ceviche … sooo lecker!

 

Zutaten (für 3 bis 4 Personen)

2 Avocados (essreif, z.B. von Hass) | 500 g Zanderfilet | Saft von je 2 Zitronen und 2 Limetten | Chilifäden | 3 Staudensellerie | 1/2 TL Gemüsebrühe (Pulver) | 6 Stangen grüner Spargel | 1 rote Zwiebel | grobes Tiroler Kräutersalz | bunter Pfeffer | 5 EL Olivenöl | 1/2 Bund frischer Koriander | 1/2 Bund frische Petersilie

Zanderfilet

Zanderfilet.

 

Zubereitung

Zunächst den Zander von beiden Seiten salzen, pfeffern und mit etwas Zitronensaft einreiben. Eine große Pfanne mit Olivenöl heiß werden lassen und das Zanderfilet mit der Hautseite nach unten hineingeben. Von beiden Seiten etwa 2 Minuten anbraten und herausnehmen. Abkühlen lassen, Haut entfernen und grob würfeln.

Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Selleriestanden abwaschen, in kleine Ringe zerteilen und kurz in kochendem Wasser mit Gemüsebrühe köcheln. Avocados schälen, die Kerne entfernen und das Fleisch ebenfalls würfeln. Petersilie und Koriander waschen, trocken schütteln, die harten Stiele entfernen und klein hacken (ein paar ganze Stengel zum Garnieren aufheben). Spargel abwaschen, das untere Drittel mit einem Sparschäler bearbeiten und schräg in kleine Stücke zerteilen. Dann den Spargel kurz in kochendem Wasser blanchieren.

Eine große Schüssel oder einen tiefen Servierteller nehmen und Zwiebeln, Selleriestücke, Avocadowürfel, Petersilie, Koriander, Spargel und Fischstücke hineingeben und mit dem Zitronen-Limetten-Saft übergießen. Salzen, pfeffern und mit Olivenöl beträufeln. Alles vorsichtig, aber gründlich vermischen und abgedeckt für zirka 20 Minuten marinieren lassen.

Mit frischen Petersilie- und Korianderstengeln garnieren und kalt servieren. Dazu gab es noch Sauerteigbrot und ein gutes Bier. Sehr gut!

Let’s do it greek: Griechischer Bauernsalat (Choriatiki Salata)

Auf einer meiner vielen Reisen war ich zu Besuch in der zum griechischen Teil Zyperns gehörenden Stadt Limassol. Dort hatte ich mir ein griechisches Kochbuch gekauft, welches von Einheimischen verfasst worden ist. Ich bin immer wieder akribisch auf der Suche nach Koch- oder auch Backbüchern, die nicht in Deutschland als klassische Touristenlektüren herausgegeben werden. Und dieses Buch war eine gute Wahl! Gemeinsam mit meiner Freundin Steffi gab es also in einer der kürzlich vergangenen lauen Nächte einen griechisch-mediterranen Abend auf der Terrasse bei Bauernsalat, Oliven-Käse-Bärlauch-Brot und Himbeerwein. Ein toller Abend! ♡

Let's do it greek!

Let’s do it greek!


Zutaten (für 6 bis 8 Portionen)

5 große, reife Roma-Tomaten | 1 grüne Gurke | 75 g grüne Oliven mit Paprikapaste gefüllt | 1 gelbe und 1 orange Paprika | 1 rote Zwiebel | 250 g Fetakäse | 60 g Kapern | Olivenöl | ein paar Tropen Weißweinessig | Oregano-Gewürz | schwarzer Pfeffer | Salz | 1 Oliven-Brotring (500 g) | 150 g Käsescheiben | Bärlauchpesto | frisches Basilikum

Erfrischend!

Erfrischend!

Der Tisch ist gedeckt, der Bauernsalat steht bereit. Ran an den Speck!

Der Tisch ist gedeckt, der Bauernsalat steht bereit. Ran an den Speck!


Zubereitung

Zuallererst den Oliven-Brotring aufschneiden (dafür den Deckel abschneiden), den unteren Brotteil mit Bärlauchpesto bestreichen und mit Käsescheiben belegen. Deckel wieder darauflegen. Mit einem scharfen Messer den Brotdeckel einritzen, mit Olivenöl beträufeln und pfeffern. Das Brot auf die mittlere Schiene des Backofens schieben und bei 200 Grad zirka 18 bis 20 Minuten fertig backen.

Fruchtiger Himbeerwein als Begleiter am Abend

Fruchtiger Himbeerwein als Begleiter am Abend.

Nebenbei das Gemüse vorbereiten. Dazu Oliven und Kapern in einem Sieb gut abtropfen lassen. Tomaten in mundgerechte Stücke teilen und die grünen Strunken entfernen. Gurke abwaschen, schälen und in Viertelstücken klein schnippeln. Paprika abspülen, das Kerngehäuse entfernen und ebenfalls in kleine Stückchen zerteilen. Zwiebel schälen und klein schneiden. Fetakäse in Würfel schnippeln. Das gesamte Gemüse in einer großen Salatschüssel gut vermischen. Mit Olivenöl, Weißweinessig, Salz, Pfeffer und Oregano würzen.

Zum Schluss noch mit frischem Basilikum garnieren. Fertig!

Oliven-Brotring mit Bärlauchpesto, Käse und Olivenöl

Oliven-Brotring mit Bärlauchpesto, Käse und Olivenöl.

Gute Laune in der Sonne!

Gute Laune in der Sonne!

Sommerromantik!

Sommerromantik!

Erfrischender Caprese

Momentan bin ich ganz verrückt nach Basilikum. Und was liegt bei dieser Hitze um die 30 Grad näher als ein erfrischender Salat für zwischendurch? Caprese ist nicht zu schwer im Bauch und schmeckt aromatisch-sommerlich gut. Aufgrund der drei Farben grün, weiß und rot gilt die Vorspeise als Nationalgericht in Italien. Wichtig ist, dass die verwendeten Tomaten reif, schmackhaft, saftig und etwas weich sind. Und obwohl Aceto Balsamico nicht zur Originalrezeptur gehört, wollte ich nicht darauf verzichten, weil ich die süße Säure des berühmten Balsamessigs doch sehr gern mag. Angereichert war mein Aceto Balsamico noch mit Feigengeschmack. Ich liebe es!

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Zutaten (für 3 bis 4 Portionen)

1/2 Topf Basilikum | 400 g Mozzarella | 400 g Roma-Tomaten | Olivenöl | Salz | bunter Pfeffer | Aceto Balsamico mit Feige

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Zubereitung

Zuerst Tomaten waschen, die grünen Strunken entfernen und mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben zerteilen. Mozzarella ebenfalls in Scheiben schneiden. Basilikum gründlich abwaschen, trocken schütteln und die harten Stiele entfernen. Ein paar Stengel zum Garnieren beiseitelegen. Nun auf einem großen Teller alle drei Zutaten fächerartig nebeneinander anordnen, dabei entstehen zwei Kreise. In der Mitte ein kleines Tomaten-Mozzarella-Türmchen bauen, um das “Loch” optisch zu schließen. Mit den zur Seite gelegten Basilikumstengeln garnieren. Ein paar Schluck Olivenöl über den Salat träufeln. Salzen, pfeffern und mit ein paar Schuss Aceto Balsamico mit Feige bespritzen. Im Nullkommanix fertig!

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

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