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Kategorie: Fleisch/Wurst

Italienische Winzerschnitten

Italienische Winzerschnitten

Wir verbringen die derzeitigen Feiertage im Kreis unserer Familien. Während wir letzte Woche noch in Nordfriesland waren, verweilen wir nun bei meiner Familie im grünen Herzen Deutschlands. Gestern Abend wurde dann in geselliger Runde „Sand“ und das alte Kneipenspiel „Pünktchen“ gewürfelt. Also musste das Abendessen unkompliziert und schnell gehen. Es gab herzhaft leckere, überbackene, italienische Winzerschnitten mit Salami, Jagdwurst, Grill-Paprika, Champignons, Kräutern und Bergkäse. Dazu passt ein Glas Wein oder Bier.

Das nächste mal melde ich mich auf meinem Blog im neuen Jahr zurück. In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten und sicheren Rutsch ins Jahr 2021 sowie gesellige Stunden mit euren Liebsten. Buon anno nuovo! 🥳✨🎉

ZUTATEN (für 4 Personen, ca. 20 Stück)

10 mittelgroße gemischte Brötchen (z. B. Dinkel, Hafer, Lauge, Kartoffel, Mehrkorn) | 200 g Jagdwurst | 200 g Salami | 150 g rote Grill-Paprika (aus dem Glas) | 150 g Champignons (aus dem Glas) | 200 g frisch geriebener Bergkäse | 1 Ei | 1 Handvoll italienische Kräuter (TK) | 3 EL frischer Dill | 1/2 Becher Schlagsahne | 1/2 Becher Crème fraîche | 1/2 Becher Schmand | Pizzagewürz | gemahlener Kreuzkümmel | gemahlene Muskatnuss | gemahlener Koriander

ZUBEREITUNG

Zuerst Jagdwurst, Salami, rote Grill-Paprika und Champignons klein schneiden und zusammen mit dem frisch geriebenen Bergkäse in eine ausreichend große Schüssel füllen. Ei, italienische Kräuter, frischer Dill, Schlagsahne, Crème fraîche und Schmand hinzufügen und alles gründlich vermengen. Mit Pizzagewürz, Kreuzkümmel, Muskatnuss und Koriander würzen und nochmals gut verrühren. Im Idealfall für eine Stunde durchziehen lassen, damit sich das volle Aroma der Zutaten entfalten kann.

Anschließend die Brötchen jeweils einmal aufschneiden und mit den Schnittflächen nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nun die cremige Mischung auf die Brötchenhälften streichen und im gut vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft (mittlere Schiene) für zirka 25 Minuten überbacken, bis die gewünschte Bräunung eingetreten ist. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und noch warm genießen!

Thüringisch: Zwiebelmarkt-Pfanne

Thüringisch: Zwiebelmarkt-Pfanne

Neulich fiel mir das Buch „Thüringische Küche“ von Peter Ploog (Hrsg.) in die Hände, das bei uns immer mal wieder zum Einsatz kommt. Weil ich selbst thüringische Wurzeln habe, bereitet es mir große Freude, mich an den Leckereien zu versuchen, auch wenn ich heute inzwischen in Norddeutschland lebe. Diesmal gab es eine himmlisch leckere Zwiebelmarkt-Pfanne in Anlehnung an den berühmten Weimarer Zwiebelmarkt, den ich früher oft besucht habe und der in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie leider aussetzen musste. Das Volksfest hat seine Ursprünge im Mittelalter und hätte in diesem Jahr bereits zum 367. mal stattgefunden. Hoffen wir auf nächstes Jahr! Zur Pfanne dazu gab es bei uns übrig gebliebenen Kartoffel-Knoblauch-Brei vom Vortag. Das Essen passt zudem super in den Herbst und Winter 🧅❤️

ZUTATEN (für 4 bis 5 Portionen)

750 g Gemüsezwiebeln | Meersalz | 2 Brötchen (z.B. vom Vortag) | 400 g gemischtes Hack (Schwein & Rind) | 1 Ei | 6 EL mittelscharfer Senf | bunter Pfeffer (gemahlen) | Kümmel (gemahlen) | etwas Paniermehl nach Bedarf | Sonnenblumenöl und Butter für die Pfanne | 6 EL Tomatenmark | 500 ml Buttermilch | 2 EL Dinkelmehl | 6 EL Kondensmilch | frischer Schnittlauch

ZUBEREITUNG

Im ersten Schritt die Zwiebeln schälen und in Salzwasser (ganz bedeckt) etwa 15 Minuten kochen. Abgießen und das Wasser auffangen. Zwiebeln sowie Auffangwasser erstmal zur Seite stellen.

Die beiden Brötchen in lauwarmem Wasser für ein paar Minuten einweichen. Anschließend gut ausdrücken und zusammen mit gemischtem Hack, Ei, 4 EL Senf, Meersalz, buntem Pfeffer und Kümmel vermengen. Dabei mit beiden Händen gründlich durchdrücken und bei Bedarf mit etwas Paniermehl aufstocken bis sich die Masse gut zu gleichmäßig großen Kugeln formen lässt. Eine große Pfanne mit Sonnenblumenöl und etwas Butter erhitzen. Alle Fleischklößchen hineinlegen und von allen Seiten solange braten bis sie bräunlich werden (bei mittlerer Hitze). Tomatenmark hinzufügen und das Ganze für zirka 20 Minuten schmoren, dabei gelegentlich umrühren, damit die Klößchen von allen Seiten gut gar werden. Danach die gekochten Zwiebeln zugeben. Vorsichtig umrühren und für weitere 5 Minuten brutzeln lassen (immer noch mittlere Hitze).

Im weiteren Schritt Buttermilch, Dinkelmehl, Kondensmilch und die restlichen 2 EL Senf gründlich miteinander verquirlen. Noch 2 Tassen vom aufgefangenen Zwiebelwasser einrühren und die gesamte Mischung in die Pfanne zu Fleischklößen und Zwiebeln gießen. Umrühren. Alles erneut aufkochen und für weitere 3 Minuten bei niedriger Hitze erwärmen.

Auf Tellern anrichten. Mit frischem Schnittlauch garnieren.

Dazu passen hervorragend Salzkartoffeln, Kartoffelbrei, saure Gurken oder frisches Brot.

Asiatischer Rotkohlsalat mit Mango, Erdnüssen & Hähnchenbrust

Asiatischer Rotkohlsalat mit Mango, Erdnüssen & Hähnchenbrust

Kürzlich kam mein Herzblatt von der Arbeit nachhause und hatte einen riesengroßen Rotkohl im Schlepptau. Für ein Experiment in der Schule (er arbeitet zurzeit als Lehrer) brauchte er ein paar Blättchen davon. Da es im Supermarkt keine kleinen Exemplare gab, saßen wir also auf 3 übrigen Kilos. Was bloß damit tun? Zum Verrotten war er definitiv zu schade! Kurzerhand wurde daraus eine asiatische Salat-Variante (warm!) mit gerösteten Erdnüssen, frischem Koriander, süßer Mango und scharf angebratener Hähnchenbrust.

ZUTATEN (für 4 bis 5 Portionen)

1,2 kg Rotkohl | 5 Lauchzwiebeln | 1 mittelgroße, reife Mango | 1/2 Chilischote (getrocknet) | 150 g Erdnüsse (geschält) | 20 g frischer Ingwer | 1 EL frischer Zitronensaft | 1/2 Bund frischer Koriander | 4 EL Sojasoße | 300 ml Gemüsebrühe | getrocknete Gewürze (bunter Pfeffer, Kreuzkümmel, Koriander, Ingwer) | Erdnussöl | 500 g regionales Hähnchenbrustfilet

ZUBEREITUNG

Im ersten Schritt den Rotkohl waschen, trocknen, Strunk entfernen und mit einem großen, scharfen Messer in feine Streifen schneiden (alternativ fein hobeln). Lauchzwiebeln waschen, trocknen, ebenfalls entstrunken und in Ringe zerteilen. Mango schälen und in dünne Scheiben schnibbeln. Chilischote würfeln, dabei die Kerne entfernen.

Erdnussöl in einem Wok (oder einer großen Pfanne) erhitzen, Erdnüsse hineingeben und für rund 3 Minuten rösten. Getrocknete Chiliwürfel zugeben und beides für weitere 2 Minuten rösten. Aus dem Wok nehmen. Anschließend Rotkohl sowie Lauchzwiebeln in den Wok geben und für zirka 5 Minuten kräftig anbraten, dabei regelmäßig umrühren. Jetzt Erdnuss-Chili-Mischung, klein gezupften Koriander, Zitronensaft und Mangoscheiben vorsichtig einrühren. Mit Gemüsebrühe aufgießen. Das Ganze aufkochen und für weitere 7 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren. Mit fein geschnittenem, frischem Ingwer sowie Sojasoße abschmecken.

Hähnchenbrustfilet kurz unter kaltem Wasser abspülen, mit Küchenkrepp trocken tupfen, in etwa gleichgroße Stücke teilen und von beiden Seiten mit Gewürzen einreiben (bunter Pfeffer, Kreuzkümmel, Koriander, Ingwer). In einer Pfanne mit heißem Erdnussöl beidseitig scharf anbraten und bei mittlerer Hitze binnen ca. 6 Minuten fertig braten. Im Zweifel ein Stück Hähnchenbrust anschneiden und prüfen, ob es gar ist.

Zum Schluss Rotkohlsalat und Hähnchenbrust auf Teller verteilen und mit frischem Koriander garnieren. Warm genießen!

Klassischer Nudelsalat mit Erbsen, Geflügelwurst & Ei

Klassischer Nudelsalat mit Erbsen, Geflügelwurst & Ei

Es ist gar nicht lange her, da waren wir bei der lieben Schwester meines Herzblattes zum Grillen eingeladen. Und weil Nudelsalat immer eine prima Beilage zu Bratwürsten und Co. ist, haben wir eine klassisch-leckere Variante davon zuhause vorbereitet und zum Treffen mitgebracht. In diesem Fall ist die Mayonnaise ausnahmsweise mal nicht selbstgemacht, weil es schnell gehen musste. Garniert mit frischer Petersilie aus unserem Garten war der Salat sehr gelungen und viel zu schnell verputzt.

Zutaten (für ca. 8 Portionen)

400 g Nudeln (z.B. Fusilli oder Spirelli) | 150 g Geflügelwurst (im Ring) | 1 Dose Mais (150 g) | 6 mittelgroße Gewürzgurken | 1 Glas Mayonnaise (250 ml, fertig) | 1 Glas Erbsen (200 g, fertig) | 1 großzügige Handvoll frische Petersilie | Meersalz | bunter Pfeffer | getrocknete Gewürze (Bohnenkraut, Oregano, Thymian, Rosmarin, Kümmel) | 4 Eier

Zubereitung

Im ersten Schritt die Nudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsanleitung al dente kochen. Abgießen, abtropfen und abkühlen lassen.

Während die Nudeln im Topf kochen, schon mal die anderen Zutaten vorbereiten. Dazu Geflügelwurst in Würfel schneiden. Gewürzgurken in Ringe zerteilen. Mais und Erbsen abtropfen lassen. Frische Petersilie waschen, trocken schütteln und grob hacken.

Eier hart kochen, abschrecken, abkühlen lassen, pellen und klein schneiden.

Nudeln in einer große Schüssel füllen. Geflügelwurst, Gewürzgurken, Mais, Mayonnaise, Erbsen, Eier und die Hälfte der frischen Petersilie hinzufügen. Gewürze (Meersalz, bunter Pfeffer und getrocknete Gewürze) darüberstreuen. Alles gründlich und vorsichtig miteinander vermischen. Abschmecken und vor dem Servieren mit der restlichen frischen Petersilie garnieren.

Tipp: Der Nudelsalat schmeckt am besten, wenn man ihn vor dem Servieren für ein paar Stunden (gern auch über Nacht im Kühlschrank) durchziehen lässt!

Spargel-Prosciutto-Quiche

Spargel-Prosciutto-Quiche

Am heutigen Tag endet die diesjährige Spargelsaison, denn heute wird zum letzten Mal Spargel gestochen. Das hieß für mich, noch ein letztes Mal mit den leckeren, einheimischen Gemüsestangen zu kochen. In diesem Sinne gab es bei uns leckere Quiche aus dem Ofen mit weißem Spargel, Prosciutto, Kartoffelmasse und reichlich Parmesan. Herrlich!

Zutaten (für eine Quicheform à 26 cm ø)

FÜR DEN MÜRBETEIG
250 g Dinkelmehl | 1 TL Meersalz | 125 g kalte Butter (in Stücken) | 1 Ei | 2 EL Leitungswasser | Frischhaltefolie

FÜR DEN BELAG
2 EL Paniermehl | 500 g Kartoffeln (festkochend, z.B. Belana) | 1 kg weißer Spargel | 1 Packung Prosciutto (100 g) | 3 Eier | 1 Becher Schmand (200 g) | Meersalz | bunter Pfeffer | Muskat | 30 g frisch geriebener Parmesan + 2 EL zusätzlich

Zubereitung

Zuerst den Mürbeteig ansetzen. Dazu Dinkelmehl, Meersalz, kalte Butter, Ei und Leitungswasser gut mit den Händen verkneten. Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für circa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Nun zum Belag. Kartoffeln schälen, abwaschen und in reichlich gesalzenem Wasser binnen 20 Minuten gar und weich kochen. Danach abgießen und abkühlen lassen. Weißen Spargel schälen und mit je einer großzügigen Prise Salz und Zucker in einem Topf voll Wasser binnen 8 Minuten gar kochen. Abgießen und ebenfalls abkühlen lassen. Kartoffeln anschließend durch eine Kartoffelpresse drücken und erstmal zur Seite stellen.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Eine Quicheform mit Backpapier auslegen, Teig hineingeben und mit den Händen ausrollen, dabei einen leichten Rand nach oben drücken. Teig mehrmals  mit einer Gabel einstechen und mit Paniermehl bestreuen. Kartoffelmasse gleichmäßig über dem Boden verteilen und glatt streichen.

Jetzt Spargelstangen halbieren und Prosciutto in Streifen schneiden. Spargel und Prosciutto im Wechsel kreisförmig auf der Kartoffelmasse verteilen.

Die restlichen 3 Eier zusammen mit Schmand, Meersalz, buntem Pfeffer, Muskat und frisch geriebenem Parmesan verquirlen und über die Quiche gießen. Noch 2 EL frisch geriebenen Parmesan zusätzlich darüberstreuen.

Die Quiche im gut vorgeheizten Backofen bei 180 Grad °C (Umluft, mittlere Schiene) für etwa 50 Minuten backen. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen, anschneiden und genießen.

Spargel-Penne mit Schinken & Carbonara

Spargel-Penne mit Schinken & Carbonara

Es ist Spargelzeit! Ich freue mich jedes Frühjahr wie Bolle darauf, dass die Preise für die regionalen Sorten endlich sinken. Auf unserem samstäglichen Wochenmarkt habe ich dann kürzlich den Stand eines Spargelbauern aus Schleswig-Holstein entdeckt und zugegriffen. Dazu habe ich Penne, Schwarzwälder Schinken, Frühlingszwiebeln und eine Carbonara-Soße zubereitet. Superlecker!

Zutaten (für zirka 6 Portionen)

500 g Penne | 1 kg weißer Spargel | 200 g Schwarzwälder Schinken | 100 g Hartkäse (z.B. Grana Padano) | 4 Eigelbe | 2 Frühlingszwiebeln | Salz | bunter Pfeffer | Olivenöl | getrocknete Gewürze (Thymian, Oregano, Rosmarin, Chili, Kümmel) | 150 ml Spargelwasser und 150 ml Nudelwasser während des Kochens auffangen

Mein erster weißer Spargel in diesem Jahr aus der Region. Das Kilo hat 9 € gekostet.

Zubereitung

Spargel schälen, die Enden abschneiden und in kochendem Salzwasser binnen 8 bis 12 Minuten (je nach Dicke) gar kochen. Danach abgießen und ca. 150 ml des Spargelwassers auffangen (!). Die Spargelstangen schräg in mundgerechte Stücke schneiden und erstmal beiseitestellen.

Frühlingszwiebeln waschen, halbieren und in Ringe schneiden. Schinken würfeln und in einer heißen Pfanne mit Olivenöl für 5 Minuten anbraten. Beides ebenfalls erstmal zur Seite stellen.

Nebenbei die Penne in einem Topf voll kochendem Salzwasser nach Packungsanleitung al dente kochen. Abgießen und ca. 150 ml Nudelwasser auffangen (!).

In einem hohen Becher die Carbonara zubereiten. Dazu geriebenen Hartkäse, 4 Eigelbe und 6 EL des heißen Nudelwassers zusammenrühren und für 3 Minuten dicklich aufschlagen.

Jetzt die abgetropfte Pasta in einen großen Topf füllen. Spargelstücke und angebratene Schinkenwürfel (samt Bratfett) dazugeben. Eiermischung, die Hälfte vom Nudelwasser sowie die Hälfte vom Spargelwasser zufügen. Alles unter vorsichtigem Rühren und bei niedriger Hitze erwärmen. Nach und nach das restliche Spargel- und Nudelwasser einrühren bis die Konsistenz zufriedenstellend ist. Mit den Gewürzen abschmecken.

Zum Schluss das Essen auf Teller verteilen, pfeffern und mit Frühlingszwiebeln garnieren.

Tortelloni alla panna

Tortelloni alla panna

Die italienische Küche ist unkompliziert und raffiniert zugleich. Das macht sie sehr alltagstauglich. Für das heutige Rezept habe ich frische Tortelloni verwendet, die mit Erbsen, geräuchertem Schinkenspeck, Zwiebeln, frischem Basilikum und Parmesan eine Symbiose eingehen. Es war wieder ein Festmahl mit wenig Aufwand.

Zutaten (für zirka 4 Portionen)

800 g frische Tortelloni (gefüllt mit Ricotta-Spinat) | 1 rote & 1 weiße Zwiebel | 2 Knoblauchzehen | 1 daumengroßes Stück frischer Ingwer | eine Handvoll frischer Basilikum | 200 g geräucherter Schinkenspeck | 400 g Erbsen (TK) | 1 Becher Schlagsahne (200 g) | 200 ml Haferdrink | Salz | bunter Pfeffer | getrocknete Gewürze (Oregano, Thymian, Bohnenkraut, Chili, Kümmel, Rosmarin, Majoran) | Olivenöl | 2 EL Butter | 4 EL frisch geriebener Parmesan (z.B. Grana Padano)

Zubereitung

Zuerst Zwiebeln, Knobi und Ingwer schälen. Knobi und Ingwer klein schneiden. Zwiebeln in feine Ringe zerteilen. Frischen Basilikum waschen, trocknen und ebenfalls klein häckseln. Die Fettstreifen vom Schinken trennen und beides separat würfeln. Frischen Parmesan grob reiben.

Eine große Pfanne mit Olivenöl darin erhitzen. Die Fettwürfel hineingeben und für zirka 5 Minuten braten. Sie verströmen einen herrlichen Duft in der Küche. Zwiebelringe, Knobi und Ingwer dazugeben und für weitere 5 Minuten mitbraten. Nun die TK-Erbsen in die Pfanne tun. Alles salzen, pfeffern und mit den restlichen getrockneten Gewürzen bestreuen. Die halbe Sahne-Menge angießen. Bei niedriger Hitze solange leicht brutzeln bis die Erbsen gar sind, dabei gelegentlich umrühren.

In der Zwischenzeit einen weiteren Topf mit reichlich Wasser und etwas Salz zum Kochen bringen und die frischen Tortelloni binnen 2 bis 3 Minuten al dente kochen. Abgießen.

Zurück zur Soße: Kurz vor Ende der Garzeit die restlichen Zutaten (Butter, halben Becher Sahne, Haferdrink, klein gehäckselten Basilikum sowie klein gewürfelten Schinken) unterheben. Nochmals mit Gewürzen abschmecken.

Fertige Tortelloni in die Soßen-Pfanne geben und das Ganze vorsichtig umrühren bis sich alles gut miteinander vermischt hat.

Das köstliche Essen auf Teller verteilen und mit dem frisch geriebenen Parmesan garnieren. Lecker!