Thessaloniki in der westlichen Ägäis (Griechenland)

Thessaloniki in der westlichen Ägäis (Griechenland)

Auf meiner zweimonatigen Reise mit AIDAaura im Schwarzen Meer hielt das Schiff jeden zweiten Donnerstag in der Hauptstadt der Region Makedonien, Thessaloniki, was zu Griechenland zählt. Dort habe ich es fast jedes Mal an Land geschafft, weil wir den Hafen immer drei Tage vor dem Wechseltag angefahren sind. Es war quasi die Ruhe vor dem Sturm. Nur nochmal für ein paar Stunden die warmen Sonnenstrahlen genießen, in einer urigen Szenekneipe Mittagessen gehen, türkisblaues Wasser bewundern, durch die vielen Pâtisserien schlendern und gleich ein Stück selbstgebackenen Kuchen probieren, leckeres Eis kaufen und ein bisschen Bewegung an der frischen Luft abbekommen. So sah die perfekte Freizeitgestaltung aus, wenn man als Besatzungsmitglied schon mal ein paar Stunden Zeit für sich hatte. Ach ja, und shoppen nicht zu vergessen. Das kann man in Thessaloniki, was oft auch Saloniki genannt wird, nämlich sehr gut. Besonders schick und günstig fand ich dabei die Marken der spanischen Textillabel „Pull & Bear“ oder „Bershka“, von deren Stange ich das ein oder andere hübsche Sommerkleid erstanden habe.

Im Anschluss ein paar meiner besten Schnappschüsse:

Einsames Boot im Wasser
Ein einsames Boot treibt im Wasser unweit des Hafens.
Unbekannte Blüten an einem Baum
Unbekannte, aber schöne Blüten an einem Baum.
"Weißer Turm"
Der „Weiße Turm“, das Wahrzeichen Thessalonikis.

Die in meinen Augen beste und zugleich urigste Location in Thessaloniki: Das Restaurant „Treehouse“ im Herzen der Stadt:

Uriges Restaurant "Treehouse"
Kunterbunte Stühle, übergroße Lampenschirme auf dem Dach, detailreiche Accessoires in jeder Ecke, sehr freundliches Personal, unsagbar gutes und frisches Essen und ziemlich preisgünstig. Toll!
Immer noch "Treehouse"
Immer noch „Treehouse“.
"Treehouse Salad"
Einer der besten Salate, die ich jemals gegessen habe: „Treehouse Salad“ mit frischen Erdbeeren, Mandelblättchen, Erdbeer-Vinaigrette und zartweichem Käse.
Dazu "Cheese Balls"
Dazu gab es diese leckeren „Cheese Balls“, welche aus Haselnüssen, Walnüssen, Sesam, Chili und jeweils einer Weintraube als Kern bestanden. Auch hierzu wurde ein Schuss Vinaigrette gereicht, aber diesmal mit Himbeergeschmack.

Bei einem meiner späteren Besuche im Restaurant „Treehouse“ hatte ich dann Oktopus ausprobiert:

"Baby Octopus"
„Baby Octopus“ mit Tomaten und Kapern. Sehr zart und unglaublich köstlich. Aber danach war ich pappensatt.
"Fruit Shake"
Und nach einem solchen „Fruit Shake“ brauchte man eigentlich kein Mittagessen mehr. Aber lecker.

Direkt am Wasser (etwa 20 Gehminuten vom Schiff entfernt) fand ich diese skurrile Regenschirm-Skulptur.

Regenschirm-Skulptur am Wasser
Regenschirm-Skulptur.

Eine Bar direkt auf einem Schiff lockt Besucher an. Davor ein interessanter Kilometerbaum. Seht selbst:

Bar auf einem Schiff
Bar auf einem Schiff.

Thessaloniki hat außerdem sehr viele Kirchen zu bieten, von denen viele byzantinisch geprägt sind:

Byzantinische Kirche mit Garten
Eine byzantinische Kirche mit Garten.

Hier seht ihr noch ein paar appetitanregende Eindrücke aus einer der Pâtisserien:

Gekühlte Macarons in allen Farben
Gekühlte Macarons in allen Farben.
Eine "Minions"-Torte
Eine „Minions“-Torte … genial!
Süßspeisen und Eiscreme en masse
Süßspeisen und Eiscreme en masse.

 

So meine Lieben, damit ist mein rückblickender Beitrag über Thessaloniki getan. Wir haben dort immer abends um 20 Uhr den Hafen verlassen, um uns schließlich ganze 404 Seemeilen (zirka 748 km) auf den Weg nach Rhodos zu machen, wovon ich bereits im Mai berichtet hatte. In meinem nächsten Blogeintrag soll es um die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei gehen: Istanbul. Mein persönliches und ultimatives Highlight!

5 Gedanken zu „Thessaloniki in der westlichen Ägäis (Griechenland)

  1. Der Weiße Turm sieht ein bisschen aus wie die Sternwarte auf der ega 🙂
    Und das Essen muss ja waaahnsinnig lecker gewesen sein. Zumindest wirkt es auf den Bildern so! Allerdings hätte ich mich nicht an den Oktopus rangetraut.
    Die Schirme sind voll schön! Erinnert mich an das diesjährige Krämerbrückenfest – da waren auch welche über der Krämerbrücke aufgehangen. Cool was man mit so einfachen Mitteln tolles machen kann!

  2. Hi nach wo auch immer du dich gerade befindest 🙂
    Ich stieß auf deine tolle Seite, nachdem ich mich in meinem „jugendlichen“ Leichtsinn auf jene auch von dir ausgeübte Position bei AIDA Cruises beworben habe. Gut, außer einer automatisch generierten Eingangsbestätigung habe ich natürlich noch nichts in der Hand ;-), aber dank deines Blogs konnte ich mir doch schon vorab ein grobes Bild von der Tätigkeit eines Bordredakteurs machen. Als „klassischer“ Dipl.-Kommunikationsdesigner aus der Werbeszene war ich mir bei der Versendung meiner Bewerbung eigentlich auch gar nicht so recht bewusst, ob das überhaupt für mich in Frage kommen könnte. Well, noch ist ja nichts passiert 😀
    Wie ich las, ist Freizeit bei dir ein sehr kostbares Gut; daher meine vorsichtige Anfrage, ob ich dich in dem Falle einer Zusage aus HH (oder HRO) einfach und unverbindlich kontaktieren dürfte. Am liebsten per Mail, gerne auch über einen von dir bevorzugten Kanal 🙂

    Lieber Gruß (in die Ferne?) für heute und hier aus dem Frankenland (ich wohne Nähe Würzburg) und dir noch eine wunderschöne Zeit, wo auch immer.

    Christopher

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.