Olbia auf Sardinien (Italien)

Hallo von AIDAaura!

Endlich komme ich dazu, wieder auf meinem Blog zu schreiben. Seit fast 6 Wochen bin ich nun schon wieder unterwegs und die ersten Wochen waren recht turbulent. Vieles war neu für mich und die Route wechselte wöchentlich. Begonnen hat meine große Reise Anfang Oktober in Palma de Mallorca im Mittelmeer, bevor wir unsere lange Überfahrt mit dem Schiff in den Indischen Ozean angetreten haben. Diese bestand aus mehreren Transreisen, wie wir Seeleute zu sagen pflegen. Der erste Teilabschnitt führte uns von Palma nach Heraklion auf Kreta. Die zweite Etappe wiederum ging von Kreta bis nach Port Louis auf Mauritius, auf dessen letzten Zügen wir uns immer noch befinden. Auf dem Weg dahin habe ich die Gelegenheit genutzt, so viel wie möglich an Land zu sehen. So auch in Olbia auf Sardinien. Eine wunderschöne Insel, in dessen viertgrößter Stadt ich ein paar nette Stunden verbracht habe. Das Schiff lag von 8 bis 18 Uhr am Liegeplatz “Isola Bianca Pier, Berth 8/9″. Olbia selbst liegt in der Provinz Sassari am Golf von Olbia, was wiederum zum Tyrrhenischen Meer gehört. Hier kommen ein paar Schnappschüsse:

Alles ist voller Palmen. Am liebsten hätte ich eine Baby-Palme in meine Handtasche gepackt. Und auch die in rosa, gelb und orange gehaltenen Häuserfassaden sehen einladend und typisch mediterran aus

Alles ist voller Palmen. Am liebsten hätte ich eine Baby-Palme in meine Handtasche gepackt. Und auch die in rosa, gelb und orange gehaltenen Häuserfassaden sehen einladend und typisch mediterran aus.

Olivenbäume und -haine, wo man geht und steht. Und mitten drin eine Villa.

Oliven, Oliven und noch viel mehr Oliven

Oliven, Oliven und noch viel mehr Oliven.

Ich war am 16. Oktober – für nur wenige Stunden – zu Besuch in Olbia und das Wetter war noch sehr spätsommerlich warm. Die Böden waren trocken und die Sonne brannte. Und wer genau Acht gab, dem lief die ein oder andere Eidechse über die Füße. Zumindest diese eine konnte ich spontan einfangen.

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Versteckt in einer Seitengasse auf einer kleinen Anhöhe, in der ich nur Einheimischen begegnete und dachte, dass mich nichts Aufregendes mehr erwarten würde, fand ich diese hübsche Kirche namens  “Chiesa di San Paolo”, die von einem auffällig bunten Ziegeldach bedeckt war. Genauer gesagt: die Kuppel bestand aus Majolika-Kacheln von 1939. Das Gebäude war hübsch anzuschauen und trägt innen drin barocke Elemente. Wie ich herausfand, handelt es sich hier um eine Granitsteinkirche, die dem Heiligen Apostel Paulus geweiht ist. Zudem wurde sie auf den Ruinen eines punischen und römischen Tempelbergs errichtet. Einfach hübsch!

"Chiesa di San Paolo"

“Chiesa di San Paolo”.

Da ich um die Mittagszeit auf Landgang war, begab ich mich zwischenzeitlich auf die Suche nach etwas Essbarem. Ich fand einen kleinen Schnellimbiss, der Muscheln frittierte. Allerdings handelte es sich hierbei nicht um die altbekannte Frittiermasse, sondern es schmeckte so gar nicht typisch frittiert. Die Muscheln hatten eine weiche, wohlschmeckende Panade, kamen in eine Tüte und konnten als “Take-away”-Kost mitgenommen werden. Mit einem spitzen Holzstäbchen wurden sie aufgespießt. Dazu gab es das Getränk “Chino” von der italienischen Mineralwasser-Marke San Pellegrino. Die Sorte selbst war mir bislang unbekannt, weil “Chino” in Deutschland nicht verkauft wird. Es schmeckt sehr bitter (weil es den Geschmack der Bitterorange in sich trägt, es stammt von der Chinottofrucht), kommt jedoch in schwarzer Farbe daher (es sieht aus wie Cola). Da ich die frischen Zitrussorten aus der Dose von San Pellegrino sehr mag, wollte ich diese für mich neue Sorte unbedingt probieren. Sie hat mich aber leider nicht von sich überzeugt.

Frittierte Muscheln in der Tüte und Bitterorangen-Limo

Frittierte Muscheln in der Tüte und Bitterorangen-Limo.

Nach dem herzhaften Essen musste noch etwas Süßes her. Ich hatte große Lust auf Eiscreme. Und nach einer guten Eisdiele muss man in Italien nie lange suchen. Für mich gab es eine leckere Kugel “Duplo” aus der “Gelateria Smeralda”. An einem Kostüm- und Partyladen konnte ich anschließend auch nicht vorbeigehen und habe meiner “Do-it-yourself”- und Back-Lust gefröhnt. Da ich Halloween in diesem Jahr leider nicht zuhause verbringen konnte, habe ich mir ein kleines Highlight für nächstes Jahr gesetzt und mich mit ein paar gruseligen Küchenutensilien eingedeckt, um meiner Liebe für die Halloweennacht im kommenden Jahr nachzugehen. Darauf freue ich mich jetzt schon sehr!

Oben: "Duplo"-Eis. Unten: Im Kostüm- und Partyladen "Party World" habe ich eine halbe Ewigkeit verbracht und mich durch das umfachgreich sortierte Angebot gewühlt. Es war ein Paradies für Hobbyköche und -bastler und es gab nahezu für jeden Anlass brauchbare Dinge. Obwohl ich Halloween in diesem Jahr leider nicht zuhause verbringen konnte, konnte ich am Halloween-Krabbeltisch nicht vorbeigehen. Ich habe mir Pralinenförmchen, Keks-Ausstechförmchen (Stamp Cookie Cutter Set) und Totenkopf-Zuckerperlen gekauft. Nun dauert es bloß noch 352 Tage bis ich sie verwenden kann! :-)

Oben: “Duplo”-Eis. Unten: Im Kostüm- und Partyladen “Party World” habe ich eine halbe Ewigkeit verbracht und mich durch das umfachgreich sortierte Angebot gewühlt. Es war ein Paradies für Hobbyköche und -bastler und es gab nahezu für jeden Anlass brauchbare Dinge. Obwohl ich Halloween in diesem Jahr leider nicht zuhause verbringen konnte, konnte ich am Halloween-Krabbeltisch nicht vorbeigehen. Ich habe mir Pralinenförmchen, Keks-Ausstechförmchen (Stamp Cookie Cutter Set) und Totenkopf-Zuckerperlen gekauft. Nun dauert es bloß noch 352 Tage bis ich sie verwenden kann! :-)

Nach meinem Stadtspaziergang war ich schließlich noch zu Fuß am Hafen unterwegs. Die Gegend war maritim und überall fand ich hübsche bunte Sträucher mit Blüten daran.

Am Hafen

Am Hafen.

Unter der Sonne Sardiniens fühlte ich mich sehr wohl und ich hätte noch ewig am Wasser sitzen können.

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Gegen 18 Uhr lief das Schiff im Hafen schließlich aus und begab sich direkt auf den Weg nach Messina auf Sizilien.

Traumhafte Gegend!

Traumhafte Gegend!

Die Mittelmeerlandschaft mit seinen Hügeln, dem tiefblauen Meer und kleinen Häuschen am Wasser ist einfach wunderbar hübsch anzusehen. Und auch zahlreiche Fähren verkehren zwischen den Inseln und dem Festland.

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Sonnenuntergang auf See im Hafen von Olbia.

Arrivederci Olbia!

Arrivederci Olbia!

Das war ein kleiner Einblick in meinen kurzen Aufenthalt in Olbia auf Sardinien. In meinen nächsten Reisebeiträgen soll es um die griechischen Hafenstädte Kavala und Argostoli gehen. Bis dahin und ahoi!

6 responses to “Olbia auf Sardinien (Italien)

  1. Echt tolle Schnappschüsse! Deine Reiseberichte lesen sich immer toll!

  2. Steffi

    Oh das sieht schön aus, freue mich schon, wenn ich Sardinien nächstes Jahr erkunden kann!
    Duploeis klingt gut, ich mag solche ausgefallenen Sorten! Nur an die Muscheln hätte ich mich nicht gewagt 😉
    Ich würde nächstes Jahr gern mit dir zusammen deine Halloween-Käufe ausprobieren und einen gruseligen Abend machen 😀
    Genieß die Sonne!!

    • Ich bin sicher, dass dir Sardinien sehr gefallen wird! Und ja, ich möchte unbedingt mit dir meine Halloween-Utensilien verwenden und etwas Tolles zusammen zaubern! Da freue ich mich schon riesig drauf! :-)

  3. Bleike

    Das sieht sehr schön aus! Es klingt auch lecker Da möchte ich doch glatt auch wieder nach Olbia!

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

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