Kavala (Nordgriechenland)

Ahoi aus dem Indischen Ozean!

Ich bin nun seit 50 Tagen an Bord des Kreuzfahrtschiffes AIDAaura und habe noch ganze 63 Tage vor mir. Heute möchte ich euch auf meinem Blog die Stadt Kavala vorstellen.

Kavala ist eine Hafenstadt im Norden von Griechenland, die mir bis zu meinem Besuch völlig unbekannt war. Sie zählt zur Region Ostmakedonien und Thrakien direkt am Golf von Thasos des Thrakischen Meeres. Während der Überfahrt vom Kreuzfahrtschiff AIDAaura, auf dem ich mich noch bis Ende Januar 2018 befinde, sind wir die Handelsstadt nur ein einziges Mal angelaufen. Das Wetter war wechselhaft bei 18 Grad und etwas verregnet. Direkt am Hafen war ich zusammen mit einer größeren Kollegengruppe (wir waren zu zehnt) in eine Gaststätte eingekehrt, in der wir zu Mittag gegessen hatten. Das Essen war sehr schmackhaft und empfehlenswert. Das Restaurant hieß “Fishtaverna Andreas”. Über unseren Köpfen waren die von Zinnen umgebenen Befestigungsmauern der byzantinischen Burg “Kastro” zu sehen. Faszinierend!

Am Hafen von Kavala. Oben: Die Burg von Kavala (die sogenannte "Kastro") thront über den Dächern. Unten: Im Hafen ruhen überall kleine Boote. Direkt gegenüber befand sich das Restaurant

Am Hafen von Kavala. Oben: Die Burg von Kavala (die sogenannte “Kastro”) thront über den Dächern. Unten: Im Hafen ruhen überall kleine Boote. Direkt gegenüber befand sich das Restaurant.

Im Restaurant “Fishtaverna Andreas” ließen wir es uns gut gehen und es schmeckte fantastisch: typisch griechisch eben. Zuerst gab es jede Menge Tsatsiki, selbstgemachtes Brot, Olivenöl und ein erfrischendes griechisches “Mythos”-Bier.

Tsatsiki, Olivenöl, selbstgebackenes Brot und griechisches "Mythos"-Bier. Njam njam!

Tsatsiki, Olivenöl, selbstgebackenes Brot und griechisches “Mythos”-Bier. Njam njam!

Als Nächstes hatte ich Grillkäse mit Chiliöl und Tomaten bestellt. Sehr gut. Und im Hauptgang hatte ich mich für original griechische Moussaka entschieden, die richtig lecker war.

Oben: Grillkäse mit Chiliöl und Tomaten. Unten: griechische Moussaka

Oben: Grillkäse mit Chiliöl und Tomaten. Unten: griechische Moussaka.

Ein Dessert hatten wir eigentlich gar nicht bestellt, doch da wir ein Geburtstagskind in der Runde hatten, haben die Kellner uns eine typische Süßspeise spendiert. Es erinnerte mich an die süßen Delight-Varianten aus der Türkei, die man auch überall in Griechenland findet:

Oben: Ein süßes Gebäck, dass mit Nüssen und Honig gefüllt war. Wie genau es heißt, konnte ich leider nicht herausfinden. Unten: Oktopus, der außen knusprig, innen weich und alles in allem sehr köstlich war

Oben: Ein süßes Gebäck, dass mit Nüssen und Honig gefüllt war. Wie genau es heißt, konnte ich leider nicht herausfinden. Unten: Oktopus, der außen knusprig, innen weich und alles in allem sehr köstlich war.

Nach dem Essen waren wir alle gut gesättigt, was einige von uns dazu animierte, einen Spaziergang zu machen. Da die Burg von Kavala direkt bergauf ausgeschildert war, folgten wir  neugierig den Wegweisern.

Auf dem Weg nach oben schlängelte sich eine Straße und ein Fußweg den Hang hinauf. An zahlreichen Ecken gab es kleine Souvenirgeschäfte, Bars oder Restaurants. Die Aussicht nach unten auf den Hafen wurde mit jedem Meter, den wir zurücklegten, besser

Auf dem Weg nach oben schlängelte sich eine Straße und ein Fußweg den Hang hinauf. An zahlreichen Ecken gab es kleine Souvenirgeschäfte, Bars oder Restaurants. Die Aussicht nach unten auf den Hafen wurde mit jedem Meter, den wir zurücklegten, besser.

Unterwegs kamen wir an einigen hübschen maritimen Motiven vorbei und sogar an einem Granatapfelbaum. Noch nie zuvor hatte ich Granatäpfel in freier Natur gesehen. Das war ein kleines Highlight für mich!

Unten: Granatapfelbaum mit aufgeplatzten, saftigen Granatäpfeln

Unten: Granatapfelbaum mit aufgeplatzten, saftigen Granatäpfeln.

Zeit für einen persönlichen Schnappschuss!

Der Weg führt immer noch bergauf

Der Weg führt immer noch bergauf.

Oben auf der Burg angekommen wurde sogar Eintritt verlangt. Ganze 1,50 Euro waren dennoch erschwinglich, wie ich finde.

Der Blick auf den Hafen, die Stadt und das Meer ist schön! Man kommt sich selbst dabei plötzlich so klein vor

Der Blick auf den Hafen, die Stadt und das Meer ist schön! Man kommt sich selbst dabei plötzlich so klein vor.

Die Burg wurde ursprünglich von den Byzantinern errichtet. Später wurde sie dann von den Türken und nochmals von den Venezianern umgestaltet. Im Innern der Burg befindet sich eine Zisterne, ein Wehrturm und sogar ein Freilichttheater.

Die Aussicht lädt zum Verweilen ein und die Luft weht einem frisch und dennoch mild um die Nase. Außerdem ist man den Möwen sehr nahe

Die Aussicht lädt zum Verweilen ein und die Luft weht einem frisch und dennoch mild um die Nase. Außerdem ist man den Möwen sehr nahe.

Die griechische Flagge darf natürlich auch nicht fehlen.

Unten: Das Schiff "AIDAaura", mit dem wir gekommen sind, liegt friedlich im Hafen und wartet auf uns. Am Abend gegen 20:00 Uhr sind wir ausgelaufen und begaben uns auf den Weg nach Mykonos

Unten: Das Schiff “AIDAaura”, mit dem wir gekommen sind, liegt friedlich im Hafen und wartet auf uns. Am Abend gegen 20:00 Uhr sind wir ausgelaufen und begaben uns auf den Weg nach Mykonos.

Eine prächtige Sicht! Um die Burg herum wucherten vereinzelt Pinien mit dicken Pinienzapfen darauf. Ich liebe Pinienbäume und vor allem auch ihren herrlichen Duft!

Eine prächtige Sicht! Um die Burg herum wucherten vereinzelt Pinien mit dicken Pinienzapfen darauf. Ich liebe Pinienbäume und vor allem auch ihren herrlichen Duft!

Zurück zum Schiff.

Das Schiff "AIDAaura" im Hafen am Liegeplatz "South Pier". Der Kussmund ist unverkennbar!

Das Schiff “AIDAaura” im Hafen am Liegeplatz “South Pier”. Der Kussmund ist unverkennbar!

Die Hafenstadt Kavala hat mich mit seiner Architektur und dem leckeren Essen positiv überrascht. Es war ein schöner Nachmittag inmitten netter Kollegen und auch der Spaziergang nach oben auf die Burg tat gut. In meinem nächsten kleinen Reisebeitrag soll es – wie schon zuvor angekündigt – um die griechische Hafenstadt Argostoli gehen.

2 responses to “Kavala (Nordgriechenland)

  1. Steffi

    Sieht das schön aus!! Hab auch noch nie zuvor was von dem Ort gehört, aber würde ihn mir definitiv ansehen :)

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Herzlich Willkommen!

Ich bin eine junge Thüringerin mit Wurzeln im italienischen Mittelmeerraum.

Auf meinem Blog dreht sich alles um die Liebe zur Küche. Weil ich aber seit April 2014 als Redakteurin auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA arbeite, schreibe ich zeitweise auch Reiseberichte von unterwegs, in welche die kulinarischen Genüsse fremder Kulturen ebenso münden.

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