Quittentarte mit Haselnussboden

Quittentarte mit Haselnussboden

Quitten reifen hierzulande erst im Oktober an den Bäumen und sollten noch vor dem ersten Frost geerntet werden. Meine Quitten stammen aus dem Garten meiner Eltern in Thüringen, deren Bäumchen unter der Last der zahlreichen Früchte fast zusammenbrach. Gepflückt reifen sie drinnen noch schön nach und versprühen einen einzigartig fruchtigen Geruch. Wie ihr seht, wurden meine Quitten zu einer leckeren Tarte weiterverarbeitet, die zudem aus einem Haselnussboden besteht. Außen knusprig und innen weich, schmeckt der Teig sehr gut. Quitten und Zitronen-Konfitüre verleihen noch dazu eine superfruchtige Note.

Zutaten (für eine Springform á 28 cm Ø)

100 g Butter (flüssig) | 50 g Zucker | 200 g Mehl | 150 g gemahlene Haselnüsse | 1 Ei | 1 TL Natron | etwas Salz | 4 handgroße Quitten | 3 EL Zitronen-Konfitüre (o.ä.)

Zubereitung

Im ersten Schritt flüssige Butter zusammen mit Zucker und Ei schaumig schlagen. Mehl mit Natron mischen, sieben und Haselnüsse hinzufügen. Alles zur Butter-Mischung geben und gründlich verrühren. Teig für 1 Stunde kalt stellen.

Quitten schälen, Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in schmale Spalten schnibbeln. Kerngehäuse- und Schalenreste nicht wegwerfen, stattdessen mit etwas Wasser in einen Topf geben und gar kochen. Anschließend durch ein Sieb rühren und die aufgefangene Flüssigkeit mit Zucker aufkochen. Zitronen-Konfitüre hinzugeben und gut vermischen.

Kuchenform einfetten, leicht bemehlen und den Haselnuss-Teig hineindrücken. Einen Rand hoch drücken. Folglich den flüssigen Quittensud auf den Boden gießen. Quittenspalten darauf fächerartig anordnen. Den Kuchen auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft für zirka 35 bis 40 Minuten backen (bis die Quitten gar sind und der Boden leicht braun ist). Herausnehmen, abkühlen lassen und fertig!

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