Basenfasten im Winter – Tag 2

Basenfasten im Winter – Tag 2

Gestern hatte ich euch von meinem ersten Basenfastentag berichtet und so möchte ich heute gleich mit dem zweiten fortfahren. Mir geht es noch immer gut und ich fühle mich deutlich leichter und entspannter als zuvor.

 

Frühstück: Obst und Tee

An meinem zweiten Fastentag gab es morgens pünktlich um 9 Uhr (die letzte Mahlzeit hatte ich am Vorabend um 17:30 Uhr eingenommen, also vor rund 15 Stunden) neben einer Banane, grünem Paprika und drei Physalis noch eine Tasse Fastentee mit frischer Zitrone. Ein guter Start in den Tag und ich war danach sehr gesättigt, auch wenn es auf den ersten Blick nach wenig aussieht. Und obwohl ich am ersten Abend einen leichten Heißhunger verspürt habe, bin ich in der Früh mit einem wohlig-satten Gefühl aufgewacht.

Basenfrühstück Tag 2

 

Mittagessen 1. Gang: Rotkohl-Apfel-Salat

Zum Mittag habe ich anschließend einen Rotkohl-Salat mit Apfel, Möhre, Schnittlauch und einer Zitronen-Vinaigrette zubereitet.

Rotkraut-Apfel-Salat

Zutaten (für 6 Portionen)

1/2 Rotkohl | 1 große Möhre | 2 mittelgroße Äpfel | 1 Zitrone | 6 EL kaltgepresstes Olivenöl | weißer Pfeffer | Meersalz | Kümmel | Rosmarin (getrocknet) | Basilikum (getrocknet) | 1 Handvoll Schnittlauch

Zubereitung

Zuerst den Kohl vierteln, die äußeren Blätter entfernen und den Strunk herausschneiden. Den übrigen Kohl in grobe Streifen schneiden und mit dem Mixer (ich habe meinen Thermomix dafür verwendet) kurz zerkleinern. In eine Schüssel umfüllen.

Daraufhin Äpfel abwaschen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke zerteilen. Zum Rotkohl hinzugeben.

Möhre ebenfalls unter fließendem Wasser säubern, das strunkige Ende entfernen und fein raspeln. Zur Rotkohl-Apfel-Mischung geben.

Zitrone auspressen und dem Zitronensaft nach und nach unter ständigem Rühren das Öl zugeben. Mit Meersalz, weißem Pfeffer, Kümmel, Rosmarin und Basilikum würzen. Schnittlauch waschen, auf Küchenkrepp trocken schütteln, mit dem Wiegemesser klein hacken und unter die Zitronen-Vinaigrette mischen.

Anschließend die Vinaigrette zur Rotkohl-Apfel-Möhren-Mischung geben. Etwas durchziehen lassen.

 

Mittagessen 2. Gang: Bete-Carpaccio mit frischem Meerrettich und Feldsalat

Neben dem Salat gab es weiterhin gedämpfte rote, weiße und gelbe Bete aus dem heimischen Garten in Form eines Carpaccios mit frisch geraspeltem Meerrettich und Feldsalat. Es war wirklich lecker!

Bete-Carpaccio

Zutaten (für 2 Personen)

4 große, rohe Bete-Knollen (rote, weiße, gelbe) | 1 EL frisch geraspelter Meerrettich | 2 kleine Möhren | 2 Handvoll Feldsalat | 2 EL Mandelblättchen | Olivenöl

Zubereitung

Zunächst die Bete-Knollen im Schnellkochtopf etwa 45 bis 50 Minuten dampfgaren. Danach abkühlen lassen, vorsichtig schälen und in dünne Scheiben schneiden. Weil vor allem rote Bete die Hände stark färbt, bieten sich dabei Handschuhe an. Die Bete-Scheiben folglich auf zwei Tellern im Kreis anrichten.

Feldsalat abwaschen, trocknen lassen und jeweils auf die Tellermitte verteilen.

Dann Möhren gründlich waschen, Strunken entfernen und fein raspeln. Anschließend um den Feldsalat herumlegen.

Alles mit etwas Olivenöl beträufeln.

Daraufhin den frischen Meerrettich fein raspeln und über das Carpaccio geben. Zum Schluss das Ganze mit Mandelblättchen garnieren.

 

Abendessen: Porree-Kartoffel-Suppe und Kümmelkartoffeln

Zu guter Letzt gab es zum Abendessen gegen 17:30 Uhr die vom Vortag noch übrig gebliebene Porree-Kartoffel-Suppe sowie ein paar einzelne gekochte Kümmelkartoffeln. Auf Rohkost und damit auf Salat sollte man abends gänzlich verzichten. Gemüsesuppen (aber ohne Sahne) oder einfache Kartoffeln eignen sich stattdessen hervorragend.

Porree-Kartoffel-Suppe

Kümmelkartoffeln

 

 Fazit

Damit sind nun zwei volle Fastentage geschafft und ich bin stolz. Obwohl ich mich körperlich fit und gesund fühle, muss ich gestehen, dass die Zeit zwischen dem Abendessen und Frühstück am schwierigsten zu überstehen ist. Leichtes Magenknurren hat mich auch am zweiten Abend begleitet. Jedoch ist das Hungergefühl am folgenden Morgen vollständig verschwunden. Das ist überraschend. Und ich habe das Gefühl, dass ich besser schlafen kann, wenn die letzte Mahlzeit bis 18 Uhr eingenommen wird. Mal schauen, was der dritte Tag bringt …

 

Quelle: Buch „Basenfasten – Essen und trotzdem entlasten“ von Sabine Wacker, 2. Auflage, 2008, Gräfe und Unzer Verlag (GU) GmbH, München

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