Basenfasten im Winter – Tag 3

Basenfasten im Winter – Tag 3

Heute gibt es, wie nicht anders zu erwarten, einen kurzen Abriss zu meinem dritten Basenfastentag. Seht selbst, welche Köstlichkeiten ich auf den Tisch gezaubert habe.

 

Frühstück: Obst und Trockenfrüchte

Pünktlich morgens um 9 Uhr gab es basisches Frühstück. Das wurde auch Zeit, denn nach zirka 15 Stunden ohne Essen macht sich der Bauch allmählich wieder bemerkbar. Neben einem Apfel gab es noch eine Kiwi, ein paar getrocknete Bio-Aprikosen und Rosinen. Getrocknete Früchte sollten unbedingt ungeschwefelt sein! Dazu habe ich eine Tasse frischen ayurvedischen Tee mit Gewürzen und Zitrone aufgesetzt. Beim Fasten empfiehlt sich übrigens, die Teesorte immer mal zu wechseln.

Basenfrühstück Tag 3

 

Mittagessen: Dampfgegartes Gemüse und Rotkohl-Apfel-Salat

Zum Mittag gegen 12:30 Uhr gab es schließlich wieder im Schnellkochtopf schonend gegartes Gemüse, diesmal Brokkoli, Mairübchen, Sellerieknolle, Kartoffeln und dazu den noch vom gestrigen Fastentag übrig gebliebenen Rotkraut-Apfel-Salat.

Gedämpftes Gemüse

Zutaten (für 3 bis 4 Portionen)

1/2 Sellerieknolle | 2 Handvoll Brokkoli-Röschen | 2 Mairübchen | 4 mittelgroße Kartoffeln (vorwiegend festkochend) | weißer Pfeffer | Bio-Kräutersalz | 3 EL Sonnenblumenöl

Zubereitung

Sellerieknolle schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Ebenso mit Mairübchen und Kartoffeln verfahren. Danach Brokkoli gründlich abwaschen, den untersten Teil vom Strunk entfernen und vom Rest die Schale abmachen. In kleine Stücke zerteilen. Den restlichen Brokkoli in kleine Röschen schneiden. Alles in das Dampfkörbchen des Schnellkochtopfs geben und etwa 10 bis 12 Minuten weich dünsten. Hinterher das Gemüse in eine Schüssel umfüllen und mit Pfeffer und Kräutersalz verfeinern. Anschließend noch das Öl darüber träufeln.

Dazu gab es leckeren Rotkohl-Apfel-Salat mit Möhren und Schnittlauch vom Vortag. Ich freue mich immer sehr über Reste vom vorangegangenen Tag, weil das den Arbeitsaufwand mindert und man trotzdem gute Kost genießen kann. Gerade jetzt in der Basenfastenzeit, wo es so viel bei der Essenszubereitung zu beachten gibt, ist das ideal. Und man muss nicht so viel wegschmeißen, sondern braucht es Stück für Stück auf.

Rotkraut-Apfel-Salat

 

Abendessen: Kohlrabi-Kartoffel-Suppe

Für das Abendbrot um 17:30 Uhr habe ich uns eine köstliche Suppe aus fünf Kohlrabis und einigen Kartoffeln angerichtet.

Kohlrabi-Kartoffel-Suppe

Zutaten (für 4 bis 5 Portionen)

5 mittelgroße Kohlrabis | 3 große Kartoffeln (vorwiegend festkochend) | 2 rote Zwiebeln | etwas Sonnenblumenöl | 1 Liter Wasser | 1 Gemüsebrühwürfel (ohne Geschmacksverstärker) | Bio-Kräutersalz | Muskat (gemahlen) | weißer Pfeffer | Majoran (getrocknet) | 1 Handvoll krause Petersilie

Zubereitung

Zuerst die Kohlrabis schälen, kurz mit Wasser abspülen und in grobe Würfel schneiden. Danach Kartoffeln mit einem Sparschäler schälen, ebenfalls kurz unter fließendem Wasser abwaschen und in grobe Stücke zerteilen. Nun rote Zwiebeln schälen und klein hacken.

In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Zwiebeln darin kurz andünsten. Folglich Kohlrabi- und Kartoffelstücke hinzufügen und umrühren. Daraufhin Wasser und Gemüsebrühwürfel dazugeben und alles zum Kochen bringen. Das Gemüse so lange garen bis es weich ist. Danach pürieren, ich habe hierfür meinen Thermomix verwendet. Jetzt mit Kräutersalz, Muskat, weißem Pfeffer und Majoran abschmecken.

Zum Schluss die Petersilie waschen, auf Küchenpapier trocken schütteln, mit dem Wiegemesser klein hacken und über die Suppe streuen.

 

Fazit

Nach dem dritten Basenfastentag muss ich feststellen, dass mich gelegentlich leichte Magenschmerzen begleiten. Über bekannte Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Müdigkeit oder muskuläre Zuckungen, kann ich mich aber nicht beschweren, davon bin ich bisher zum Glück verschont geblieben.

Vorgenommen haben wir uns insgesamt vier Fastentage, also fehlt bloß noch einer. Ich bleibe dran und berichte wieder.

 

Quelle: Buch “Basenfasten – Essen und trotzdem entlasten” von Sabine Wacker, 2. Auflage, 2008, Gräfe und Unzer Verlag (GU) GmbH, München

2 Gedanken zu „Basenfasten im Winter – Tag 3

  1. Ich habe das Anfang des Jahres auch versucht, geplant war eine ganze Woche. Bis Tag drei habe ich durchgehalten. Dann hat mein Kreislauf gesponnen. Umso schöner, dass es bei dir besser läuft!

  2. Hey Melli.
    Ich hatte mir nur vier Tage vorgenommen und muss sagen, dass das auch völlig ausreichend war. Kann dich gut verstehen. Leider hatte ich immer wieder mit Magenschmerzen zu kämpfen und war dann doch erleichtert, als es wieder festere Nahrung gab. Nur die Umstellung dauerte etwas. Möchte nächstes Jahr wieder fasten, aber länger als drei bis vier Tage werde ich es wohl nicht probieren, denn man soll ja nicht daran kaputtgehen 😉

    Lieben Gruß

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