Spinnen-Muffins für Halloween

Spinnen-Muffins für Halloween

Ich bin ein großer Fan von Halloween und freue mich jedes Jahr ganz besonders auf den Oktober. Im Fernsehen laufen Gruselfilme oder Halloween-Backsendungen, viele Häusereingänge und Fenster sind mit Kürbissen und flackernden Lichtern geschmückt und mir kommen zahlreiche Ideen in den Sinn, die man an Halloween zuhause backen oder basteln könnte. An diesem Sonntag möchte ich euch meine Spinnen-Muffins vorstellen, die aus einem Schokoladen-Buttermilch-Teig (echter karibischer Kakao!) bestehen und zum Schluss witzig verziert werden. Die passen auf jede Halloween-Party!

Zutaten (für 12 Muffins)

100 g Zucker | 2 Eier | 80 ml Sonnenblumenöl | 300 ml Buttermilch | 200 g Mehl | 3 EL Kakao | 1 Pck. Backpulver | Vollmilch-Kuvertüre | 1 Pck. Schnüre mit Erdbeergeschmack | 24 bunte, große Smarties | bunte Streusel | Zuckerschrift mit Schokoladengeschmack (dunkel) | 12 Papier-Muffinförmchen

Zubereitung

Als Erstes Zucker, Eier, Sonnenblumenöl und Buttermilch mit dem Mixer verrühren. Danach gesiebtes Mehl, Backpulver und Kakao unterrühren und nochmals gründlich verquirlen.

Muffinbackblech mit Papierförmchen auslegen und den Teig gleichmäßig einfüllen.

In den vorgeheizten Backofen (Umluft, 160 Grad) schieben und für 20 bis 25 Minuten auf der mittleren Schiene fertig backen. Herausnehmen und gut abkühlen lassen.

Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und über die Muffins geben. Pro Muffin zwei Smarties (als Augen) in die Kuvertüre drücken und sechs Spinnenbeine als Schnüre über die flüssige Kuvertüre legen. Streusel darübergeben. Mit dem Zucker-Schokoladen-Stift noch Pupillen auf die Smarties-Augen malen.

Am besten alles über Nacht erkalten lassen und am nächsten Tag genießen. Zum Frühstück, zum Kaffee, zum Verschenken oder einfach zum Naschen für zwischendurch.

Thailändisch: Natur-Tofu mit Reis, Ananas & Weintrauben in roter Currysauce

Thailändisch: Natur-Tofu mit Reis, Ananas & Weintrauben in roter Currysauce

Asiatisches Essen ist bei uns sehr beliebt und so gab es kürzlich leckeres selbstgemachtes Thai-Curry mit einer fruchtigen Note (Weintrauben und Ananas), Basmati- und Wildreis sowie Natur-Tofu. Ein köstliches vegetarisches und bekömmliches Essen, welches durch die rote Currypaste leicht scharf wird und den Bauch wärmt. Einen Großteil der Zutaten hatten wir in einem asiatischen Lebensmittelgeschäft eingekauft.

Zutaten (für 4 Portionen)

400 g Natur-Tofu | 1 Ananas | 1/2 Packung rote Currypaste (zirka 30 g) | 200 g grüne Weintrauben (kernlos) | 6 große Tomaten | 1 weiße Zwiebel | 1 Knoblauchzehe | 1 kleines Stück Ingwer | 500 ml Kokosmilch | 3 EL Soja-Soße | 3 getrocknete Limettenblätter | 1/2 Bund Thai-Basilikum | 250 g Basmati- und Wildreis | Olivenöl | Salz | schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Natur-Tofu in Soja-Soße, Salz und Pfeffer marinieren und für 15 Minuten bei 150 Grad (Umluft) im Backofen garen. Anschließend herausnehmen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Ananas schälen und in Stücke zerteilen. Weintrauben abwaschen. Tomaten ebenfalls abwaschen, in Stücke schnibbeln und die grünen Strunken dabei entfernen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und klein hacken.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und Currypaste hineingeben. Zwiebel-, Knoblauch- und Ingwerstücke sowie Limettenblätter hinzufügen. Dünsten bis die Zwiebel glasig ist. Tofu-Stücke dazugeben und kurz mitgaren. Jetzt Ananas, Trauben und Tomaten in den Topf geben. Solange köcheln bis die Zutaten weich sind. Mit Kokosmilch ablöschen. Abschmecken und durchziehen lassen.

Basmati- und Wildreis nach Packungsanleitung gar kochen.

Den Reis zusammen mit dem Curry und frischem Thai-Basilikum auf Tellern anrichten und servieren.

Ungarisches Pörkölt (Gulasch) nach Károly Gundel

Ungarisches Pörkölt (Gulasch) nach Károly Gundel

In meiner Kindheit war ich gemeinsam mit meiner Familie häufig in Ungarn im Urlaub. Ich erinnere mich an wundervolle Badenachmittage am Balaton, Abende in den Weinbergen mit hellem, süßem Traubensaft, den intensiven Geruch von Weinkellern, frischen Fisch von ungarischen Imbissbuden, freundliche und hilfsbereite Einheimische, ungarische Tänze und vieles mehr. Das war eine wunderbare Zeit. Und durch Zufall fiel mir kürzlich das Werk „Kleines ungarisches Kochbuch“ von Károly Gundel in die Hände. Gundel war ein berühmter ungarischer Koch aus Budapest, der besonders von der französischen Küche inspiriert wurde und die Küche Ungarns im 20. Jahrhundert stark geprägt hat. Ich habe mich an einem ungarischen Eintopf probiert: Gulasch – sogenanntes Pörkölt – das sehr köstlich geworden ist.

Zutaten (für 4 Portionen)

1,5 kg gutes Fleisch (Rind, eine Beinscheibe und ein Stück Tafelspitz) | 5 Paprikaschoten (2 rote, 2 gelbe, 1 grüne) | 8 mittelgroße Tomaten | 2 rote Zwiebeln | 2 Knoblauchzehen | 120 g Butter | Gemüsebrühe | Salz | schwarzer Pfeffer | ungarisches Paprika-Gewürz | Kümmel | 1/2 Bund frische Petersilie | 250 g Spätzle | 1 Becher saure Sahne

Zubereitung

Tafelspitz in 2 bis 3 cm große Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, klein schnibbeln und in einem großen, heißen Topf mit Butter anschwitzen. Hitze verringern, Paprika-Gewürz schnell in die Butter-Schwitze einrühren, Tafelspitz-Würfel und ganze Beinscheibe hineingeben, salzen, pfeffern und anrösten. Mit etwas Gemüsebrühe auffüllen, Kümmel hinzugeben, und abgedeckt bei mäßiger Hitze rösten, dabei gelegentlich umrühren (die Beinscheibe zerfällt von allein, später noch den Knochen aus dem Topf nehmen). Sobald der Saft verkocht ist, neue Gemüsebrühe nachgießen, sodass das Fleisch nicht stark kocht, sondern in wenig Saft (quasi im eigenen Fett) schmort. Wenn das Rindfleisch beginnt, weich zu werden, gewürfelte Paprikaschoten und gewürfelte Tomaten zugeben und fertig schmoren. Gegebenenfalls mit Salz, Pfeffer, Paprika-Gewürz und Kümmel nachwürzen.

Als Beilage Spätzle nach Packungsanleitung garen. Frische Petersilie klein hacken. Pörkölt mit Spätzle, Petersilie und einem Klecks saurer Sahne auf tiefen Tellern anrichten.